DE202007010867U1 - Vorrichtung zum Abdecken eines Öffnungsbereichs eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Vorrichtung zum Abdecken eines Öffnungsbereichs eines Kraftfahrzeugs

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DE202007010867U1
DE202007010867U1 DE200720010867 DE202007010867U DE202007010867U1 DE 202007010867 U1 DE202007010867 U1 DE 202007010867U1 DE 200720010867 DE200720010867 DE 200720010867 DE 202007010867 U DE202007010867 U DE 202007010867U DE 202007010867 U1 DE202007010867 U1 DE 202007010867U1
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Abstract

Vorrichtung zum Abdecken eines Öffnungsbereichs eines Kraftfahrzeugs, insbesondere Heckscheibenrollo oder Laderaumabtrennung, mit
einem Verstellmechanismus (1–5, 17, 18) zum Ausfahren oder Einholen eines bahn- oder netzartigen Abdeckmaterials (41) in einer Verstellrichtung, insbesondere senkrecht zur Fahrzeugquerrichtung; und
einer Antriebseinrichtung (50) zum Antreiben des Verstellmechanismus; wobei
der Verstellmechanismus ein Zugmittel (17, 18) und zumindest ein mit diesem gekoppeltes Kraftübertragungsglied (4, 5) umfasst;
das Zugmittel (17, 18) zumindest abschnittsweise quer zur Verstellrichtung verläuft und verstellbar ist; und
ein erstes Ende (2, 3) des jeweiligen Kraftübertragungsglieds (4, 5) gelenkig bzw. schwenkbeweglich mit einem Zugstab (1) gekoppelt ist, der mit dem in Verstellrichtung befindlichen des Abdeckmaterials (41) verbunden ist;
dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites, entgegen gesetztes Ende (11, 12) des jeweiligen Kraftübertragungsglieds (4, 5) gelenkig bzw. schwenkbeweglich an dem Zugmittel (17, 18) gelagert ist, wobei ein Führungsmittel (21) vorgesehen ist, um eine Bahn des jeweiligen Kraftübertragungsglieds (4, 5) beim Verstellen...

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Abdecken eines Öffnungsbereichs eines Kraftfahrzeugs, beispielsweise einer mit einer Glasscheibe versehenen Heckscheibenöffnung, oder zur Abtrennung eines Laderaums, und betrifft insbesondere eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Stand der Technik
  • Solche Vorrichtungen dienen beispielsweise zum Ausfahren eines Sonnenrollos zum Sicht- oder Blendschutz oder eines Rückhaltemittels zum Insassenschutz.
  • DE 198 51 469 A1 offenbart eine Sicherheitseinrichtung, bei der als Sicherheitsvorkehrung im Hinblick auf eine bei einem Crash zu Bruch gehende Glasscheibe oder auf in die Insassenzelle eindringende Gegenstände eine zugleich von Hand oder elektrisch spannbare flexible oder verschiebbare starre Blende mittels einer Schnellschließbewegung ausgefahren wird, wenn eine Sensorik eine sicherheitsrelevante Situation anzeigt. Die Schnellschließbewegung erfolgt dabei mittels einer Kolben-Zylinder-Einheit, was aufwendig ist und einen vergleichsweise großen Bauraum erfordert.
  • DE 196 19 474 A1 offenbart die Verstellung eines Rollos einer Kraftfahrzeug-Fensterscheibe. Zum Antrieb dient eine an zwei einander gegenüberliegenden Seiten der Fensterscheibe geführte Gliederkette, die von einem Antriebszahnrad verstellt wird und eine Rollotuchstange antreibt, um das Rollo von einer Aufwickelrolle abzuziehen. Zwar eignet sich der Aufbau grundsätzlich auch zum Abdecken einer Heckscheibe. Insgesamt ist jedoch der Aufbau vergleichsweise aufwendig, wobei insbesondere nicht auf Standardkomponenten zurückgegriffen werden kann.
  • DE 196 31 238 A1 offenbart eine Vorrichtung zum Abdecken einer Fahrzeug-Windschutzscheibe. Dabei wird ein plissiertes Bahnmaterial mittels einer Zugstange verstellt, die mit einem länglichen Schiebearm gekoppelt ist. Der Schiebearm wird mittels einer Kraftübertragungsscheibe reibschlüssig angetrieben. Das Zurückfahren des Schiebearms bedingt ein vergleichsweise großes Bauvolumen.
  • EP 1 123 824 A2 offenbart ein Seitenfensterrollo. An der Vorderkante einer Rollobahn greift ein Betätigungsglied an, das als linienförmiges Element ausgebildet ist und entweder zugfest oder drucksteif ist. Die Rollobahn selbst kann neben dem Fenster mithilfe wenigstens einer Führungsschiene oder von zumindest einem druck- oder biegesteifen Betätigungsglied aufgespannt gehalten werden. Der Aufbau erfordert unterhalb des Seitenfensters ein vergleichsweise großes Bauvolumen.
  • Aus dem Stand der Technik sind auch Konzepte bekannt, um ein Sonnenschutzrollo unter Verwendung von Standardkomponenten zu verstellen. Dabei kann insbesondere auf Konzepte zum Verstellen von Kraftfahrzeug-Fensterhebern zurückgegriffen werden, die heutzutage überwiegend als von einem Zugseil angetriebene Seil-Fensterheber realisiert sind.
  • DE 102 16 186 A1 offenbart einen entsprechenden Lösungsansatz zum Verstellen eines Sonnenschutzrollos, bei dem Betätigungsmittel die Rollobahn schiebend von einer Wickelwelle abwickeln, wobei zwischen den Wickellagen der Rollobahn ein von den Wickellagen getrenntes, unter Vorspannung stehendes Zugelement angeordnet ist und die Antriebskraft zum Auf- oder Abwickeln der Rollobahn direkt oder über das Zugelement auf die Wickelwelle übertragen wird.
  • DE 10 2004 051 931 A1 offenbart eine Blendschutzvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit höhenverstellbarer Fensterscheibe, bei der eine Bendschutzscheibe mittels eines Verstellmechanismus, der dem eines ein- oder mehrsträngigen Seil-Fensterhebers entspricht, verstellt wird. Der Aufbau erfordert unterhalb der Fensterscheibe ein vergleichsweise großes Bauvolumen.
  • DE 20 2006 011 248 U1 offenbart eine weitere Fensterrolloanordnung, bei der ein von einem üblichen Seil-Fensterheberantrieb angetriebener Druckstab einen Zugstab zum Ab- und Aufwickeln des Fensterrollos verstellt. Der Druckstab ist in einer als Führungsmittel wirkenden länglichen Öse oder einem Langloch eng anliegend geführt, womit die Bahn des Druckstabs beim Abziehen der Rollobahn so gesteuert wird, dass sich das obere Ende des Druckstabs zu Beginn des Abziehens der Rollobahn von dem Wickelkörper auf die Fensterscheibe zu bewegt oder in Anlage zu dieser gebracht wird und beim weiteren Abziehen der Rollobahn entlang der Fensterscheibe bewegt oder weiterhin in Anlage zu dieser gehalten wird. Auch diese Anordnung bedingt ein vergleichsweise großes Bauvolumen unterhalb der Fensterscheibe.
  • Insbesondere im Bereich einer Heckscheibe oder unterhalb bzw. oberhalb eines Laderaums steht jedoch nur ein geringes Bauvolumen zur Verfügung. Beispielsweise soll der Bauraum unterhalb einer der Heckscheibe zugeordneten Hutablage für einen Kofferraum genutzt werden können oder soll der Boden eines Laderaums möglichst tief abgesenkt sein, um ein möglichst hohes Ladevolumen zu ermöglichen. Dies erfordert Platz sparende Konzepte für entsprechende Abdeckvorrichtungen.
  • DE 36 12 165 A1 offenbart eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Der Verstellmechanismus umfasst zwei spiegelsymmetrisch gelagerte Schwenkarme, deren obere Enden gleitbeweglich in einem Zugstab gelagert sind, der mit dem oberen Rand des Heckschreibenrollos verbunden ist. Die Schwenkarme sind an deren unterem Ende um einen Schwenkzapfen schwenkbeweglich gelagert. Die Schwenkarme werden mittels einer in Fahrzeugquerrichtung verstellbaren Zug- oder Druckstange verstellt, die exzentrisch zum Schwenkzapfen gelagert ist. Durch gleichlaufendes spiegelsymmetrisches Verschwenken der Schwenkarme wird die Rollobahn von einem Wickelkörper abgewickelt oder auf diesen wieder aufgewickelt.
  • Zwar ermöglicht dieser Aufbau ein vergleichsweise geringes Bauvolumen, doch kann zu dessen Realisierung nicht auf Standardkomponenten, wie beispielsweise Komponenten eines Kraftfahrzeug-Fensterhebers, zurückgegriffen werden. Ferner muss der Zugstab vergleichsweise massiv ausgebildet sein, was das Erscheinungsbild im Bereich der Heckscheibe oder des Laderaums beeinträchtigen kann.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 dahingehend weiterzubilden, dass ein einfacher und Platz sparender Aufbau unter Verwendung von Standardkomponenten realisiert werden kann.
  • Diese und weitere Aufgaben werden gemäß der vorliegenden Erfindung durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der rückbezogenen Unteransprüche.
  • Weil erfindungsgemäß das zweite Ende des Kraftübertragungsglieds unmittelbar am Zugmittel gelenkig bzw. schwenkbeweglich gelagert ist, dessen Verstellweg vergleichsweise groß gewählt sein kann, kann die Schwenkbewegung des jeweiligen Kraftübertragungsglieds präzise gesteuert werden. Ferner ist erfindungsgemäß ein Führungsmittel vorgesehen, um die Bahn des Führungsmittels beim Verstellen des Zugmittels in einer Ebene oder einer beliebig dreidimensional gekrümmten Fläche geeignet zu steuern. Auf diese Weise kann die Abzugsbahn des Abdeckmaterials in gewünschter Weise an die Geometrie der abzudeckenden Öffnung angepasst werden, beispielsweise an Neigungswinkel und Krümmung einer Heckscheibe, an die Geometrie eines Laderaums oder an die Geometrie einer Aufnahme zum Fixieren des Zugstabs in der maximal ausgefahrenen oder eingefahrenen Stellung des Kraftübertragungsglieds.
  • Weil das Zugmittel quer zur Verstellrichtung des Abdeckmaterials, insbesondere in der Fahrzeugquerrichtung, verstellt wird, kann erfindungsgemäß ein vergleichsweise geringes Bauvolumen realisiert werden, was die Vorrichtung insbesondere zum Verstellen von Heckscheibenrollos geeignet macht. Beim Verstellen des Zugmittels wird dabei das zweite Ende des jeweiligen Kraftübertragungsglieds über einen vergleichsweise großen Verstellweg quer zur Verstellrichtung des Abdeckmaterials, insbesondere in Fahrzeugquerrichtung, verstellt, der durchaus nahezu der gesamten Breite der abzudeckenden Öffnung entsprechen kann. Das erste, entgegen gesetzte Ende des mit dem Führungsmittel zusammenwirkenden Kraftübertragungsglieds folgt dabei der Verstellbewegung passiv und wird in Entsprechung zu der von dem Führungsmittel vorgegebenen Abzugsbahn aufwärts oder abwärts geschwenkt.
  • Gemäß einer ersten Ausführungsform kann ein einzelner als Kraftübertragungsglied wirkender Druckstab ausreichend sein, um das Abdeckmaterial in geeigneter Weise auszufahren oder wieder einzuholen. Das Führungsmittel kann dabei insbesondere zwischen dem Öffnungsbereich und dem Zugmittel angeordnet sein, beispielsweise unterhalb der Heckscheibe oder des Laderaumbodens, und kann den Druckstab eng anliegend und gleitverschieblich aufnehmen. Das Führungsmittel kann dabei als ortsfestes Widerlager wirken, um die von dem Zugmittel angetriebene Verstellbewegung quer zur Verstellrichtung des Abdeckmaterials in eine Schwenkbewegung des Druckstabs umzusetzen, insbesondere in Fahrzeugquerrichtung. Zu diesem Zweck eignet sich insbesondere eine Führungshülse, in welcher der Druckstab gleitbeweglich geführt ist, wobei die Führungshülse ortsfest aber schwenkbeweglich gelagert ist, beispielsweise unterhalb einer Heckscheibe oder in einem Laderaumboden. Die Führungshülse kann dabei quer zur Verstellrichtung oder ergänzend auch in einer Richtung senkrecht dazu schwenkbeweglich gelagert sein.
  • Gemäß einer alternativen Ausführungsform weist der Verstellmechanismus zwei Druckstäbe auf, wobei das Führungsmittel als Führungsprofil ausgebildet ist, das ortsfest zwischen dem Zugmittel und dem abzudeckenden Öffnungsbereich angeordnet ist, wobei die Druckstäbe an dem Führungsprofil in Fahrzeugquerrichtung verschieblich gelagert sind. Ein solches Führungsprofil kann in einfacher Weise in eine Hutablage, einen Laderaumboden oder eine Wickelkassette, insbesondere Rollokasten, integriert oder daran vorgesehen werden. Das Führungsprofil verleiht dem Verstellmechanismus die erforderliche Stabilität, um die Bewegungsbahn der Druckstäbe beim Aufwärts- und Abwärtsschwenken präzise zu steuern.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Zugmittel zwei gegenläufig und koordiniert verstellbare Zugmittelabschnitte, die jeweils mit einem der Druckstäbe gekoppelt sind, so dass beim Verstellen des Zugmittels ein gegenläufiges koordiniertes Verschwenken der Druckstäbe erzielt wird. Vorteilhaft ist, dass bei dieser Ausführungsform auf die Verwendung von Standardkomponenten zur Verstellung zurückgegriffen werden kann, insbesondere auf Komponenten eines üblichen Seil-Fensterhebers für Kraftfahrzeuge, wie nachfolgend ausführlicher erörtert. Die gegenläufige Verstellung des Zugmittels wird dabei im Zusammenwirken mit dem Führungsmittel in ein gegenläufiges, koordiniertes Aufwärts- oder Abwärtsschwenken der bevorzugt symmetrisch an dem Zugstab gelagerten Druckstäbe umgesetzt.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform werden die zweiten Enden der Druckstäbe über einen vergleichsweise großen Verstellweg, der nahezu der Breite der abzudeckenden Öffnung entsprechen kann, verstellt, wobei weitere Maßnahmen getroffen sind, um ein Überkreuzen der Druckstäbe beim Verschwenken zu ermöglichen. Durch die so ermöglichte Überkreuzführung der Druckstäbe kann die Aufnahme von Biegemomenten und somit eine Biegevorspannung ermöglicht werden, beispielsweise gegen die abzudeckende Heckscheibe, was einen klapperfreien Halt des Heckscheibenrollos oder einer Laderaumabtrennung ermöglicht.
  • Um eine Kreuzführung der Druckstäbe zu ermöglichen, können diese gemäß einer weiteren Ausführungsform im Profil abgeknickt ausgebildet sein, mit einem dem jeweiligen Zugmittel zugewandten ersten Abschnitt und einem dazu unter einem spitzen Winkel verlaufenden zweiten Abschnitt, wobei die ersten Abschnitte an zueinander beabstandeten Abschnitten des Führungsprofils gleitverschieblich geführt sind. Durch die Neigung und die Materialeigenschaften der Druckstäbe kann so eine gezielte Biegevorspannung aufgebaut werden, gleichzeitig jedoch eine Überkreuzführung der Druckstäbe ermöglicht werden.
  • Somit können die Druckstäbe insgesamt drucksteif aber biegeelastisch ausgebildet sein. Dies kann insbesondere durch geeignete unterschiedliche Profilierung in Fahrzeugquerrichtung und Fahrzeuglängsrichtung sowie entlang des Verlaufs der Druckstäbe realisiert werden.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Führungsprofil als Endlosprofil ausgebildet, beispielsweise aus einem stranggepressten Leichtmetall oder einem spritzgegossenen Kunststoff. Dieses Führungsprofil kann unterhalb oder oberhalb der abzudeckenden Öffnung verankert sein, beispielsweise an einem Fahrzeughimmel, einer Hutablage, einem Laderaumboden oder dergleichen. Das Führungsprofil verleiht dem Verstellmechanismus die erforderliche Stabilität, um die Bewegung der Druckstäbe beim Verschwenken geeignet zu steuern. Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann das Führungsprofil auch einstückig an den vorgenannten Orten oder einer Wickel- oder Aufnahmekassette zum Aufwickeln bzw. Aufnehmen des Abdeckmaterials im eingeholten Zustand.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Zugmittel als Draht- oder Kunststoffseil mit zwei gegenläufig geführten Seilzugabschnitten ausgebildet, was insbesondere durch geeignete Umlenkung mithilfe von Seil-Umlenkrollen oder Seiltrommeln realisiert werden kann. Gemäß dieser Ausführungsform können Standardkomponenten, beispielsweise übliche Seil-Fensterheber für Kraftfahrzeuge, zum Verstellen einer erfindungsgemäßen Abdeckung verwendet werden.
  • Dabei kann das Seil insbesondere als umlaufende Seilschlaufe ausgebildet sein, wobei Enden des Seils, beispielsweise Seilnippel, in eine das Seil auf- und abspulende Seiltrommel eingehängt sind, die von einem Drehantrieb in der Art eines üblichen Seil-Fensterhebers für Kraftfahrzeuge drehangetrieben ist.
  • Eine solche Auslegung erfordert im Normalfall eine stabile Führung der Seiltrums der Seilschlaufe, was durch Führung bzw. Abstützung an einem sich in quer zur Verstellrichtung des Abdeckmaterials erstreckenden Bauteil, beispielsweise Fahrzeughimmel, Hutablage oder Laderaumboden, realisiert werden kann. Ganz besonders bevorzugt dient das vorgenannte Führungsmittel, insbesondere Führungsprofil, gleichzeitig als Führung der beiden Trume der umlaufend geführten Seilschlaufe.
  • Ein besonders kompakter Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung lässt sich erzielen, wenn das zweite Ende eines jeweiligen Kraftübertragungsglieds gelenkig bzw. schwenkbeweglich an einem Gleiter gelagert ist, der gleichzeitig ein Trum der umlaufend geführten Seilschlaufe klemmt und an dem Führungsmittel, insbesondere Führungsprofil, verschieblich gelagert ist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich zum Ausfahren bzw. Einholen beliebiger bahn- oder netzartiger Abdeckmaterialien, beispielsweise einer Rollobahn, eines netzartigen oder geschlossenen, flexiblen Bahnmaterials zur Realisierung einer Laderaumabtrennung oder eines plissierten flexiblen oder abschnittsweise starren Abdeckmaterials.
  • Figurenübersicht
  • Nachfolgend wird die Erfindung in beispielhafter Weise und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben werden, woraus sich weitere Merkmale, Vorteile und zu lösende Aufgaben ergeben werden. Es zeigen:
  • 1 in einer schematischen Darstellung ein erfindungsgemäßes Heckscheibenrollo in einem maximal ausgefahrenen Zustand;
  • 2 in einer schematischen Darstellung das Heckscheibenrollo gemäß der 1 beim Wiederaufwickeln auf einen Wickelkörper durch Verstellen des Zugmittels in Fahrzeugquerrichtung;
  • 3 das Heckscheibenrollo gemäß der 1 nahezu in seiner untersten Endstellung;
  • 4 in einer schematischen Schnittansicht das Heckscheibenrollo gemäß der 1;
  • 5 in einem stark vergrößerten Teilschnitt das Zusammenwirken eines Führungsprofils mit den Druckstäben des Heckscheibenrollos gemäß der 4;
  • 6 ein Heckscheibenrollo gemäß einer weiteren Ausführungsform nahezu in seiner untersten Endstellung;
  • 7 das Heckscheibenrollo gemäß der 6 während des Abwickelns von einem Wickelkörper durch Verstellen des Zugmittels in Fahrzeugquerrichtung;
  • 8 in einer schematischen Darstellung ein erfindungsgemäßes Heckscheibenrollo gemäß einer weiteren Ausführungsform in einem maximal ausgefahrenen Zustand; und
  • 9 das Heckscheibenrollo gemäß der 1 beim Wiederaufwickeln auf einen Wickelkörper durch Verstellen des Zugmittels in Fahrzeugquerrichtung.
  • In den Figuren bezeichnen identische Bezugszeichen identische oder im Wesentlichen gleichwirkende Element oder Elementgruppen.
  • Ausführliche Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen
  • Die 1 zeigt als Beispiel für eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Abdecken eines Öffnungsbereichs ein Heckscheibenrollo. Der abzudeckende, mit einer Glasscheibe 40 versehene Öffnungsbereich weist einen oberen und einen unteren Rand sowie zwei unter einem spitzen Winkel aufeinander zulaufende Seitenränder auf und ist in Fahrzeuglängsrichtung geneigt, wie in der 4 gezeigt. Die Heckscheibe 40 soll erfindungsgemäß ohne Verwendung von Führungsschienen oder dergleichen an den Seitenrändern abgedeckt werden. Das entsprechend zugeschnittene Heckscheibenrollo 41 ist auf einen in dem Rollokasten 42 und um die Wickelachse 43 drehbeweglich gelagerten Wickelkörper wickelbar. Gemäß der 1 ist der Rollokasten 42 am unteren Rand der Heckscheibe 40 angeordnet, beispielsweise an der Unterseite einer nicht dargestellten Hutablage befestigt. Die Wickelachse 43 ist dabei in Aufwickelrichtung federelastisch vorgespannt, beispielsweise mittels einer Torsionsfeder.
  • Gemäß der 1 ist der obere Rand des Heckscheibenrollos 41 mit einem Zugstab 1 verbunden, welcher das Heckscheibenrollo 41 aus dem Rollokasten 42 abzieht. Zum Verstellen des Zugstabs 1 dienen gemäß der 1 zwei symmetrisch an dem Zugstab 1 gelenkig bzw. schwenkbeweglich gelagerte Druckstäbe 4, 5, die in der in der 1 gezeigten obersten Endstellung des Heckscheibenrollos 41 im Wesentlichen vertikal verlaufen. Die Druckstäbe 4, 5 sind ausreichend drucksteif, um den Zugstab 1 gegen das Eigengewicht von Zugstab 1 und Heckscheibenrollo 41 sowie gegen eine Rückstellkraft des nicht dargestellten Wickelkörpers zum Aufwickeln des Bahnmaterials 41 auf den Wickelkörper nach oben zu verstellen. Gleichzeitig können die Druckstäbe 4, 5 jedoch elastisch biegbar sein, um beispielsweise den Zugstab 1 zumindest nahe dem oberen Rand der Heckscheibe 40 gegen diese elastisch vorzuspannen, um so eine klapperfreie Halterung des Heckscheibenrollos 41 zu ermöglichen.
  • Gemäß der 1 ist am unteren Rand der Heckscheibe 40 eine als Zugmittel wirkende geschlossene und umlaufende Seilschlaufe vorgesehen, die von zwei gegenläufigen Seiltrums 17, 18 gebildet wird. Somit werden von dem Drahtseil zwei gegenläufig koordiniert verstellbare Zugmittelabschnitte 17, 18 ausgebildet, die quer zur Verstellrichtung des Heckscheibenrollos 41, d. h. in der Fahrzeugquerrichtung bzw. in der 1 parallel zum unteren Rand der Heckscheibe 40, verlaufen und verstellt werden können. Zur Ausbildung der dargestellten geschlossenen Seilschlaufe wird das Drahtseil am linken Rand der Heckscheibe 40 von einer Seil-Umlenkrolle 13, die um die Drehachse 14 drehbeweglich gelagert ist, in die entgegen gesetzte Richtung umgelenkt. Der Seilzugverlauf wird durch erneute Umlenkung an der gleichzeitig dem Antrieb des Drahtseils dienenden Seiltrommel 15 erneut in die entgegen gesetzte Richtung umgelenkt. Die so ausgebildete geschlossene Seilschlaufe wird in der Art eines üblichen Seil-Fensterhebers für Kraftfahrzeuge angetrieben. Zu diesem Zweck sind die beiden Enden des Drahtseils in nicht dargestellte Seilnippelkammern der Seiltrommel 15 eingehängt, so dass das Drahtseil beim Verstellen der Seiltrums 17, 18 in Fahrzeugquerrichtung, wie durch den Drehpfeil in der 1 angedeutet, auf die um die Drehachse 16 drehbeweglich gelagerte Seiltrommel aufgespult und wieder abgespult wird. Zum Drehantrieb der Seiltrommel 15 dient ein üblicher Gleichstrom-Elektrokleinmotor 50, der das Getriebezahnrad 51 drehantreibt, das mit der Seiltrommel 15 gekoppelt ist, beispielsweise durch einen geeigneten Formschluss. Bei dem Antrieb 50 kann es sich bevorzugt um den Antrieb eines üblichen Seil-Fensterhebers für Kraftfahrzeuge handeln, wie beispielsweise in der DE 103 42 074 A1 der Anmelderin offenbart, deren Inhalt hiermit im Wege der Bezugnahme ausdrücklich in der vorliegenden Anmeldung mit aufgenommen sei, insbesondere was deren Aufbau und Auslegung anbelangt.
  • Gemäß der 1 sind die unteren Enden der Druckstäbe 4, 5 an den mit den Bezugszeichen 11 und 12 bezeichneten Stellen gelenkig bzw. schwenkbeweglich an dem Drahtseil 17, 18 gelagert. Wie nachfolgend ausführlicher anhand der 4 und 5 beschrieben, wird mit Hilfe eines Führungsprofils oder von äquivalenten Maßnahmen ein übermäßiges seitliches Ausweichen der Seiltrums 17, 18 beim Verstellen in Fahrzeugquerrichtung unterbunden. Zu diesem Zweck kann grundsätzlich auch eine ausreichende Seilvorspannung des umlaufend geführten Drahtseils ausreichend sein.
  • Nachfolgend wird anhand der 1 bis 3 ein Bewegungsablauf zum Verstellen des Heckscheibenrollos in der Verstellrichtung ausgehend von der in der 1 gezeigten maximal ausgefahrenen obersten Endstellung über die in der 2 dargestellte Zwischenstellung in eine unterste Endstellung am unteren Rand der Heckscheibe 40 dargestellt, die beispielhaft in der 3 dargestellt ist. Gemäß der 1 sind die Gelenk- bzw. Schwenklager 11, 12 der Druckstäbe 4, 5 in der obersten Endstellung bis nahe an den Umkehrbereich der geschlossenen Seilschlaufe verstellt, das heißt bis in die Nähe der Seil-Umlenkrolle 13 bzw. der Seiltrommel 15 am linken bzw. rechten Rand der Heckscheibe 40. Ausgehend von dieser obersten Endstellung werden die Druckstäbe 4, 5 durch Drehen der Seiltrommel 15 im Uhrzeigersinn, wie schematisch durch den Drehpfeil angedeutet, abwärts geschwenkt.
  • Genauer gesagt wird durch Drehen der Seiltrommel 15 im Uhrzeigersinn das obere Seiltrum 17 in der 1 in Pfeilrichtung nach rechts und das untere Seiltrum 18 koordiniert gegenläufig, das heißt in Pfeilrichtung nach links, verstellt. Dabei werden die mit den Seiltrums 17, 18 gekoppelten unteren Endbereiche 11, 12 der Druckstäbe 4, 5 in der jeweiligen Pfeilrichtung mitgenommen. Dies führt zu einem Verschwenken des Druckstabs 4 im Gegenuhrzeigersinn und des Druckstabs 5 im Uhrzeigersinn, wie in der 2 in einer Zwischenstellung des Heckscheibenrollos 41 dargestellt. Weil die Länge der Druckstäbe 4, 5 konstant ist, folgt der Zugstab 1 der Verstellung der Druckstäbe 4, 5, wird dieser also auf den Rollokasten 42 zu bewegt. Zum kontrollierten Aufwickeln des Heckscheibenrollos 41 auf den nicht dargestellten Wickelkörper dient dabei eine gleichmäßig auf den Wickelkörper und/oder das Bahnmaterial 41 einwirkende Aufwickelkraft, die beispielsweise durch eine Wickelfeder aufgebracht werden kann, wie beispielhaft in der DE 36 12 165 A1 offenbart, oder mit Hilfe von Wickellagen, wie beispielhaft in der DE 102 16 186 A1 der Anmelderin offenbart, wobei der Inhalt der vorgenannten Druckschriften im Wege der Bezugnahme ausdrücklich in der vorliegenden Anmeldung mit aufgenommen sei, was Maßnahmen zum Erzeugen einer geeigneten Aufwickelkraft anbelangt.
  • Gemäß der 3 werden die Druckstäbe 4, 5 beim weiteren Drehen der Seiltrommel 15 im Uhrzeigersinn, wie schematisch durch den Drehpfeil angedeutet, weiter abwärts geschwenkt, bis der Zugstab 1 nahe dem oberen Rand des Rollokastens 1 zurückgestellt ist. In der untersten Endstellung kann der Zugstab 1 beispielsweise unter eine Abdeckung gefahren sein oder einen in der Abdeckung vorgesehenen Längsschlitz verschließen. Bei der Abdeckung kann es sich insbesondere um die Hutablage, eine obere Abdeckung des Rollokastens 42, einen Laderaumboden oder den Fahrzeughimmel handeln. Gemäß der 3 kommt es beim weiteren Einholen des Heckscheibenrollos 41 schließlich zu einer Überkreuzführung der Druckstäbe 4, 5 in dem mit dem Bezugszeichen 10 bezeichneten Bereich. Wie nachfolgend ausgeführt, sorgt ein als Führungsprofil ausgebildetes Führungsmittel dafür, dass die Überkreuzführung der Druckstäbe 4, 5 das weitere Einholen des Heckscheibenrollos 41 nicht behindert.
  • Durch das Verschwenken der Druckstäbe 4, 5 wird so die Bahn des Heckscheibenrollos 41 beim Abrollen bzw. Aufwickeln auf den Wickelkörper vorgegeben. Zu diesem Zweck sind die Druckstäbe 4, 5 an einem sich in Fahrzeugquerrichtung erstreckenden Führungsprofil geführt, wie nachfolgend anhand der 4 und 5 beschrieben.
  • Gemäß den 4 und 5 ist am unteren Rand der Heckscheibe 40, zwischen den Seiltrums 17, 18 und der abzudeckenden Heckscheibe 40, ein sich in Fahrzeugquerrichtung, das heißt in der 4 senkrecht zur dargestellten Zeichenebene, erstreckendes Führungsprofil 21 vorgesehen. Dieses Führungsprofil 21 dient der weiteren Abstützung und Führung der Druckstäbe 4, 5 sowie der Seiltrums 17, 18 und kann unterhalb einer Abdeckung, beispielsweise einer Hutablage oder eines Laderaumbodens, befestigt oder auch in die schematisch dargestellte Rollokassette 42 integriert bzw. an dieser vorgesehen sein.
  • Das obere Ende des Führungsprofils 21 ist im Wesentlichen T-förmig ausgebildet, mit zwei seitlich, das heißt in Fahrzeuglängsrichtung, abragenden oberen Querstegen 42 mit senkrecht von diesen abragenden Führungsstegen. Ferner ragen von dem Führungsprofil 21 ein mittlerer Quersteg 23 und ein unterer Quersteg 24 mit daran ausgebildeten T-förmigen Führungsabschnitten in entgegen gesetzte Richtungen und in Fahrzeuglängsrichtung ab. Die oberen Querstege 22 dienen der Abstützung und Führung der Druckstäbe 4, 5, der mittlere und untere Quersteg 23, 24 der Abstützung und Führung der Seiltrums 17, 18, wie nachfolgend ausführlicher dargelegt.
  • Gemäß den 4 und 5 sind die an den Stegen 22 bis 24 ausgebildete T-förmigen Führungsabschnitte von entsprechend ausgebildeten Gleitelementen 25 formschlüssig umgriffen, so dass die Gleiter 25 in Fahrzeugquerrichtung gleitverschieblich an dem Führungsprofil 21 gelagert sind.
  • Gemäß der 5 sind die an den Führungsabschnitten der oberen Querstege 22 gelagerten Gleiter 25 über Verbindungsstege 26 mit Führungshülsen 27, 28 der Druckstäbe 4, 5 verbunden. Der Abstand der Führungshülsen 27, 28 in Fahrzeuglängsrichtung wird dabei im Wesentlichen durch die Länge der Verbindungsstege 26 und der oberen Querstege 22 festgelegt.
  • Gemäß der 5 sind an den an den Führungsabschnitten der Querstege 23, 24 gelagerten Gleiter 25 Klemmabschnitte 29, 30 zum Klemmen der Seiltrums 17, 18 ausgebildet, so dass die Seiltrums 17, 18 beim Verstellen in Fahrzeugquerrichtung im Wesentlichen ohne Spiel entlang dem Führungsprofil 21 verstellt werden. Gleichzeitig sind am unteren Ende dieser Gleiter 25 Schwenklageraufnahmen 31, 32 vorgesehen, worin die unteren Enden 2a, 3a der Druckstäbe 4, 5 gelenkig bzw. schwenkbeweglich aufgenommen sind. Beim Verstellen der Seiltrums 17, 18 quer zur Verstellrichtung des Heckscheibenrollos 41 werden somit die unteren Enden der Druckstäbe 4, 5 entlang dem Führungsprofil 21 gleitbeweglich verschoben, sind jedoch an diesem Führungsprofil 21 im Wesentlichen spielfrei abgestützt.
  • Wie der Zusammenschau der 4 und 5 entnommen werden kann, ermöglicht die, in Fahrzeuglängsrichtung betrachtet, beabstandete Lagerung und Führung der Druckstäbe 4, 5 die in der 3 dargestellte Überkreuzführung der Druckstäbe 4, 5. Somit können die unteren Enden der Druckstäbe 4, 5 im Wesentlichen über die gesamte Breite der Heckscheibe in Fahrzeugquerrichtung verstellt werden.
  • Wie dem Fachmann ohne weiteres ersichtlich sein wird, kann durch geeignete Ausgestaltung des Führungsprofils 21 auch die Abzugsbahn des Heckscheibenrollos 41 beim Verschwenken der Druckstäbe 4, 5 in geeigneter Weise gesteuert werden. Gemäß der 4 sind die Druckstäbe 4, 5 abgeknickt ausgebildet, mit geraden unteren Abschnitten 8, 9 und dazu unter einem spitzen Winkel abragenden oberen Abschnitten 4, 5. Diese laufen gemäß der 4 unter einem spitzen Winkel aufeinander zu. Diese Ausgestaltung ermöglicht auch die Aufnahme geeigneter Biegemomente, etwa um das Heckscheibenrollo 41 gegen die Heckscheibe 40 elastisch vorzuspannen.
  • Gemäß der 5 sind die geraden Abschnitte 8, 9 der Druckstäbe 4, 5 in den Führungshülsen 27, 28 längsverschieblich geführt, wobei die Führungshülsen 27, 28 an den Verbindungsstegen 26 gelenkig bzw. schwenkbeweglich gelagert sind. Durch Verstellen der Seiltrums 17, 18 entlang dem Führungsprofil 21 wird durch die Führung der Führungshülsen 27, 28 ein koordiniertes Aufwärts- und Abwärtsschwenken der Druckstäbe 4, 5 bewirkt, wie vorstehend anhand der 1 bis 3 beschrieben. Durch geeignete Ausgestaltung des Führungsprofils 21 kann dabei insbesondere eine geeignete Steuerung der Abzugsbahn des Heckscheibenrollos bewirkt werden, wie beispielhaft in der DE 20 2006 011 248 U1 der Anmelderin offenbart, deren Inhalt im Wege der Bezugnahme ausdrücklich in der vorliegenden Anmeldung mit beinhaltet sei. Insbesondere kann die Abzugsbahn des Heckscheibenrollos 41 so gesteuert werden, dass sich das obere Ende des Zugstabs 1 bzw. der Druckstäbe 4, 5 zu Beginn des Abziehens des Heckscheibenrollos von dem nicht dargestellten Wickelkörper auf die Heckscheibe 40 zu bewegt oder in Anlage zu dieser gebracht wird und beim weiteren Abziehen des Heckscheibenrollos entlang der Heckscheibe 40 bewegt oder weiterhin in Anlage zu dieser gehalten wird. Dabei können die Druckstäbe 4, 5 den Zugstab 1 bzw. die oberen Enden der Druckstäbe 4, 5 elastisch gegen die Heckscheibe 40 vorspannen. Auf diese Weise wird eine flatterfreie Halterung des Heckscheibenrollos 41 zumindest in der oberen Endstellung, bevorzugt auch in Zwischenstellungen ermöglicht. Für eine geeignete Gleitpaarung zwischen dem vorstehend beschriebenen Verstellmechanismus und der Heckscheibe 40 kann am oberen Ende der Druckstäbe 4, 5 und/oder an dem mit diesen gekoppelten Druckstab und/oder am oberen Rand des Heckscheibenrollos 41 ein Gleitstück zur Abstützung gegen die Heckscheibe 40 beim weiteren Abziehen des Heckscheibenrollos 41 vorgesehen sein.
  • Die vorgenannte flatterfreie Halterung des Heckscheibenrollos 41 in der oberen Endstellung wird gemäß der 5 zusätzlich durch die Aufnahme des Zugstabs 1 zwischen dem am Fahrzeughimmel 46 vorgesehenen Vorsprung 45 und der Heckscheibe 40 unterstützt. Die vorgenannte Steuerung der Abzugsbahn des Heckscheibenrollos 41, die durch geeignete Ausgestaltung des Führungsprofils 21 bewirkt wird, kann dabei ein sanftes Einlaufen des Zugstabs 1 in die von dem Vorsprung 45 ausgebildete Aufnahme unterstützen.
  • Die 6 und 7 zeigen eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Heckscheibenrollos. Gemäß der 6 sind in der untersten Endstellung des Heckscheibenrollos 41 die Schwenklager 11, 12 der Druckstäbe 4, 5 mittels einer Druckfeder 20 gegen einen ortsfesten Bezugspunkt 19, der beispielsweise an dem vorgenannten Führungsprofil oder dem Rollokasten 41 vorgesehen sein kann, elastisch vorgespannt. Dies ermöglicht einerseits eine klapperfreie Halterung des Heckscheibenrollos 41 in der dargestellten untersten Endstellung und unterstützt gleichzeitig das Verstellen der Druckstäbe 4, 5 ausgehend von der dargestellten untersten Endstellung. Die 7 zeigt die entspannte Ruhelage der Druckfedern 20 nach Verstellen der Seiltrums 17, 18 im Gegenuhrzeigersinn, wie schematisch durch den Drehpfeil dargestellt.
  • Wie dem Fachmann ohne weiteres ersichtlich sein wird, können entsprechende Druck- oder Zugfedern die Schwenklager 11, 12 der Druckstäbe 4, 5 auch in der in der 1 dargestellten obersten Stellung der Druckstäbe 4, 5 elastisch vorspannen, um Totpunkteffekte zu verhindern.
  • Nachfolgend wird anhand der 8 und 9 ein Heckscheibenrollo gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben werden. Bei dieser Ausführungsform wird anstelle eines gegenläufig koordiniert verstellbaren Paars von Druckstäben ein einziger Druckstab 4 verwendet, welcher in der maximal ausgefahrenen Stellung gemäß der 8 bevorzugt mittig zur abzudeckenden Heckscheibe 40 angeordnet ist. Das in Verstellrichtung befindliche Ende, d. h. obere Ende, des Druckstabs 4 ist über ein Schwenklager 2 schwenkbar an dem Zugstab 1 gelagert. Das untere Ende des Druckstabs 4 ist über ein Lager 11 schwenk- bzw. drehbeweglich an dem oberen Seiltrum 17 gelagert. Das untere Ende des Druckstabs 4 ist mit dem oberen Seiltrum 17 gekoppelt und wird von diesem beim Drehen der Seil-Umlenkrolle 15 im Uhrzeigersinn bzw. Gegenuhrzeigersinn in Zeichenrichtung nach rechts oder nach links verstellt.
  • Die 9 zeigt das Heckscheibenrollo gemäß der 8 in einer teilweise eingefahrenen Stellung, die durch Drehen der Seil-Umlenkrolle 15 im Gegenuhrzeigersinn erreicht wird, wie durch den Drehpfeil in der 9 angedeutet. Beim Drehen der Seil-Umlenkrolle 15 im Uhrzeigersinn wird das untere Ende des Druckstabs 4 in der Darstellung gemäß den 8 und 9 in Zeichenrichtung nach links verstellt. Diese Verstellbewegung wird dabei in ein Verschwenken des Druckstabs 4 im Uhrzeigersinn umgesetzt. Die zur Führung des Druckstabs 4 erforderliche Führung ist in den 8 und 9 aus Vereinfachungsgründen nicht dargestellt. Wie dem Fachmann jedoch ohne weiteres ersichtlich sein wird, wird eine solche Führung wahlweise als Führungsprofil, wie vorstehend anhand der ersten Ausführungsform beschrieben, als Führungsloch, Langloch oder Führungsöse ausgebildet sein und zwischen dem oberen Seiltrum 17 und dem unteren Rand des Heckscheibenrollos 41 angeordnet sein. Beispielsweise könnte ein solches Führungsmittel unmittelbar am Boden des Rollokastens 42 ausgebildet oder vorgesehen sein. Wie den 8 und 9 ohne weiteres entnommen werden kann, kann das untere Ende des Druckstabs 4 maximal um die halbe Länge des Seiltrums 17 quer zur Verstellrichtung des Heckscheibenrollos 41 verstellt werden. Die Geometrie des Führungsmittels muss deshalb so beschaffen sein, dass die Länge, um die der Druckstab in der maximal ausgefahrenen Stellung gemäß der 8 aus dem Rollokasten 42 vorsteht, eine vollständige Abdeckung der Heckscheibe 40 bzw. des abzudeckenden Öffnungsbereichs ermöglicht. Selbstverständlich können bei einer solchen Ausführungsform die die maximale Länge der Seiltrums 17, 18 quer zur Verstellrichtung festlegenden Seil-Umlenkrollen 13, 15 auch außerhalb des abzudeckenden Öffnungsbereichs angeordnet sein, was grundsätzlich einen größeren Verstellweg des Druckstabs 4 ermöglicht. Alternativ könnte das obere Ende des Druckstabs 4 auch außermittig an dem Zugstab 1 gelagert sein, beispielsweise bei der gewählten Geometrie gemäß den 8 und 9 am oder nahe dem rechten oberen Rand des Zugstabs 1.
  • Wie dem Fachmann beim Studium der vorstehenden Beschreibung ohne weiteres ersichtlich sein wird, können als Abdeckmaterial erfindungsgemäß beliebige flexible oder auch abschnittsweise nicht flexible Materialien verwendet werden, beispielsweise bahnartige Rollomaterialien als Sicht- oder Blendschutz in Kraftfahrzeugen, netzartige oder geschlossene, bahnförmige Materialien, auch mit Sicherheitseinlage, als Laderaumabtrennung im Heckbereich von Kraftfahrzeugen oder auch plissierte Materialien, beispielsweise als Alternative zu dem vorstehend beschriebenen Heckscheibenrollo. Selbstverständlich kann eine entsprechende Verstellung eines solchen Abdeckmaterials auch unter Verwendung von nur einem einzigen Druckstab bewerkstelligt werden, der in entsprechender Weise an einem Zugmittel gelagert und von diesem in Fahrzeugquerrichtung verstellt wird. Bei einer solchen Ausführungsform kann anstelle eines sich quer zur Verstellrichtung erstreckenden Führungsprofils auch ein Führungsloch oder eine Führungsöse als Führungsmittel dienen, um die Verstellbewegung des Zugmittels quer zur Verstellrichtung des Abdeckmaterials in ein Aufwärts- und Abwärtsschwenken des einzelnen Druckstabs umzusetzen, wie vorstehend anhand der 8 und 9 beschrieben.
  • Wie dem Fachmann beim Studium der vorstehenden Beschreibung ohne weiteres ersichtlich sein wird, kann das Abdeckmaterial mit Hilfe der erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung sowohl von oben nach unten als auch von unten nach oben verstellt werden, auch unter beliebigen Neigungswinkeln, wie beispielhaft in der 4 dargestellt. Alternativ zu dem vorstehend beschriebenen Drahtseil können erfindungsgemäß auch beliebige andere Zugmittel verwendet werden, beispielsweise Kunststoffseile, Ketten, Zahnriemen oder dergleichen, denen korrespondierend ausgebildete Zugmittel-Umlenkmittel zugeordnet sind, beispielsweise Zahnräder, die in eine korrespondierend ausgebildete Verzahnung eines Zahnriemens oder in eine Kette eingreifen.
  • 1
    Zugstab/Spriegel
    2
    Schwenklager von Druckstab 4
    2a
    Schwenkachse 2
    3
    Schwenklager von Druckstab 5
    3a
    Schwenkachse von Druckstab 3
    4
    Druckstab
    5
    Druckstab
    6
    Knick
    7
    Knick
    8
    Unterer Abschnitt des Druckstabs 4
    9
    Unterer Abschnitt des Druckstabs 5
    10
    Kreuzungspunkt der Druckstäbe 4/5
    11
    Unteres Schwenklager von Druckstab 4
    12
    Unteres Schwenklager von Druckstab 5
    13
    Seilumlenkrolle
    14
    Drehachse von Seilumlenkrolle 13
    15
    Seiltrommel/Seilumlenkrolle
    16
    Drehachse von Seiltrommel/Seilumlenkrolle 15
    17
    Oberes Seiltrum
    18
    Unteres Seiltrum
    19
    Befestigungspunkt
    20
    Druckfeder
    21
    Führungsprofil
    22
    Oberer Quersteg
    23
    Mittlerer Quersteg
    24
    Unterer Quersteg
    25
    Gleiter
    26
    Verbindungssteg
    27
    Führungshülse
    28
    Führungshülse
    29
    Zugseilklemme
    30
    Zugseilklemme
    31
    Schwenklageraufnahme
    32
    Schwenklageraufnahme
    40
    Heckscheibe
    41
    Heckscheibenrollo
    42
    Rollokasten
    43
    Wickelachse
    45
    Vorsprung
    46
    Fahrzeughimmel
    50
    Antrieb
    51
    Getriebezahnrad
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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Claims (24)

  1. Vorrichtung zum Abdecken eines Öffnungsbereichs eines Kraftfahrzeugs, insbesondere Heckscheibenrollo oder Laderaumabtrennung, mit einem Verstellmechanismus (15, 17, 18) zum Ausfahren oder Einholen eines bahn- oder netzartigen Abdeckmaterials (41) in einer Verstellrichtung, insbesondere senkrecht zur Fahrzeugquerrichtung; und einer Antriebseinrichtung (50) zum Antreiben des Verstellmechanismus; wobei der Verstellmechanismus ein Zugmittel (17, 18) und zumindest ein mit diesem gekoppeltes Kraftübertragungsglied (4, 5) umfasst; das Zugmittel (17, 18) zumindest abschnittsweise quer zur Verstellrichtung verläuft und verstellbar ist; und ein erstes Ende (2, 3) des jeweiligen Kraftübertragungsglieds (4, 5) gelenkig bzw. schwenkbeweglich mit einem Zugstab (1) gekoppelt ist, der mit dem in Verstellrichtung befindlichen des Abdeckmaterials (41) verbunden ist; dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites, entgegen gesetztes Ende (11, 12) des jeweiligen Kraftübertragungsglieds (4, 5) gelenkig bzw. schwenkbeweglich an dem Zugmittel (17, 18) gelagert ist, wobei ein Führungsmittel (21) vorgesehen ist, um eine Bahn des jeweiligen Kraftübertragungsglieds (4, 5) beim Verstellen des Zugmittels (17, 18) zu steuern, so dass das jeweilige Kraftübertragungsglied beim Verstellen des Zugmittels in einer Ebene oder einer dreidimensional gekrümmten Fläche aufwärts und abwärts geschwenkt wird, um das Abdeckmaterial auszufahren bzw. einzuholen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das jeweilige Kraftübertragungsglied ein Druckstab (4, 5) ist, dessen zweites Ende (11, 12) beim Verstellen des Zugmittels (17, 18) verstellt wird, wobei das Führungsmittel (21) die Verstellbewegung des Druckstabs in eine Schwenkbewegung in der Ebene oder dreidimensional gekrümmten Fläche umsetzt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Verstellmechanismus einen einzelnen Druckstab (4, 5) aufweist und das Führungsmittel eine zwischen dem Zugmittel (17, 18) und dem Öffnungsbereich (40) vorgesehene Führungshülse (27, 28) aufweist, in welcher der Druckstab (4, 5) gleitbeweglich geführt ist, wobei die Führungshülse ortsfest aber schwenkbeweglich gelagert ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Verstellmechanismus zwei Druckstäbe (4, 5) aufweist, deren erste Enden (2, 3) beabstandet zueinander mit dem Zugstab (1) gelenkig bzw. schwenkbeweglich gekoppelt sind, wobei das Führungsmittel ein Führungsprofil (21) aufweist, das ortsfest zwischen dem Zugmittel (17, 18) und dem Öffnungsbereich (40) angeordnet ist, an welchem die Druckstäbe verschieblich gelagert sind.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei das Zugmittel zwei zueinander gegenläufig koordiniert verstellbare Zugmittelabschnitte (17, 18) aufweist, wobei die zweiten Enden (11, 12) der Druckstäbe mit unterschiedlichen Zugmittelabschnitten gekoppelt sind, um ein gegenläufiges, koordiniertes Verschwenken der Druckstäbe beim Verstellen des Zugmittels zu bewirken.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, wobei die ersten Enden (2, 3) der Druckstäbe symmetrisch an dem Zugstab (1) gelagert sind.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei sich Abschnitte der Druckstäbe (4, 5) beim Einholen des Abdeckmaterials (41) überkreuzen und die Druckstäbe einen dem jeweiligen Zugmittel zugewandten ersten Abschnitt (8, 9) und einen davon unter einem spitzen Winkel abragenden zweiten Abschnitt (4, 5) aufweisen, so dass die ersten Abschnitte (8, 9) an zueinander beabstandeten Abschnitten (25) des Führungsprofils (21) geführt sind.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei das Führungsprofil (21) einen ersten Bereich, an welchem die Zugmittel (17, 18) beabstandet zueinander geführt sind oder verlaufen, und einen zweiten Bereich aufweist, an welchem die Druckstäbe (4, 5) beabstandet zueinander verschieblich gelagert sind.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, wobei die Druckstäbe (4, 5) an dem zweiten Bereich in Längsschlitzen des Führungsprofils geführt sind.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 8, wobei an dem zweiten Bereich des Führungsprofils (21) schwenkbewegliche Führungshülsen (27, 28) gleitverschieblich geführt sind, in welchen die Druckstäbe (4, 5) längsverschieblich geführt sind.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, wobei das Führungsprofil (21) ein Endlosprofil aus einem stranggepressten Leichtmetall oder einem spritzgegossenen Kunststoff ist.
  12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Zugmittel ein Draht- oder Kunststoffseil mit zwei gegenläufig geführten Seilzugabschnitten (17, 18) ist.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, wobei das Seil mittels an entgegen gesetzten Enden des Abdeckmaterials (41) vorgesehenen Seil-Umlenkrollen (13, 15) oder einer Seiltrommel als umlaufende Seilschlaufe ausgebildet ist, wobei Enden des Seils, insbesondere Seilnippel, in eine das Seil auf- und abspulende Seiltrommel (13) eingehängt sind, die von einem Drehantrieb (15) drehangetrieben ist.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, wobei Trums (17, 18) der Seilschlaufe an dem Führungsmittel (21) abgestützt und geführt sind.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei das zweite Ende (11, 12) eines jeweiligen Kraftübertragungsglieds (4, 5) an einem Gleiter (29, 20) gelenkig bzw. schwenkbeweglich gelagert ist, der ein Trum der Seilschlaufe klemmt und an dem Führungsmittel (21) verschieblich gelagert ist.
  16. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das jeweilige Kraftübertragungsglied (4, 5) den Zugstab (1) zumindest in einer vollständig ausgefahrenen Stellung des Abdeckmaterials gegen ein Element (40; 45) nahe einem Rand des Öffnungsbereichs (40) elastisch vorspannt.
  17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Verstellmechanismus weiterhin einen drehbeweglich gelagerten Wickelkörper (42) zum Ab- und Aufwickeln des Abdeckmaterials (41) aufweist.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 17, wobei der Wickelkörper (42) in einer Wickelkassette (42) drehbeweglich gelagert ist.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, wobei eine Wickelachse (43) des Wickelkörpers (42) in Aufwickelrichtung federelastisch vorgespannt ist.
  20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, wobei das Führungsmittel (21) einstückig mit der Wickelkassette (42) ausgebildet oder unmittelbar an dieser vorgesehen ist.
  21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin umfassend zumindest ein Rückstellmittel (20), das mit einem zugeordneten Kraftübertragungsglied in einer vollständig ausgefahrenen oder vollständig eingeholten Stellung des Abdeckmaterials (41) zusammenwirkt, so dass die Antriebseinrichtung (50) den Verstellmechanismus gegen die Rückstellkraft des Rückstellmittels in den vollständig ausgefahrenen oder vollständig eingeholten Zustand des Abdeckmaterials (41) verstellt.
  22. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Abdeckmaterial ein Heckscheibenrollo ist.
  23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, wobei das Abdeckmaterial ein netzartiges Material ist, um in einem vollständig ausgefahrenen Zustand eine Laderaumabdeckung in einem Heckbereich des Kraftfahrzeugs auszubilden.
  24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, wobei das Abdeckmaterial ein plissiertes Bahnmaterial ist, das beim Ausfahren oder Einholen entfaltet oder wieder zusammen gefaltet wird.
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