DE202007004002U1 - Textiler Unterbodenschutz - Google Patents

Textiler Unterbodenschutz

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    • B62D25/20Floors or bottom sub-units
    • B62D25/2072Floor protection, e.g. from corrosion or scratching
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    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60R13/08Insulating elements, e.g. for sound insulation
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60R13/0884Insulating elements, e.g. for sound insulation for mounting around noise sources, e.g. air blowers

Abstract

Textiler Unterbodenschutz aus strukturbildendem Fasergut wie PES, Glas und matrixbildendem Bindemittel, wie PP, PH, PU dadurch gekennzeichnet, dass die Phasenlage seiner Komponenten im Querschnitt verschieden ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Bauteile für die Automobilausstattung „außen", insbesondere einen Unterbodenschutz, eine Motorkapselung oder eine Radhausverkleidung. Nach Herstellung und Aufbau könnten sie der DIN EN 29092 zugeordnet werden. Sie stellen aber poröse Composite dar, aus Fasern und Bindemitteln, d.h. den Struktur- und Matrixbildnern. Fasern sind z.B. solche aus PES, Glas; Bindemittel basieren auf Thermoplasten, Duroplasten oder Elastomeren, wie PP, PH, PUR. Sie kommen als Fasern, Pulver, wässrige Dispersionen zur Anwendung.
  • Den Bauteilen solcher Art sind verschiedene Funktionen zugeordnet. So dienen sie zunächst dem Schutz der unteren Struktur eines Fahrzeugs, dienen der günstigen Beeinflussung des so genannten CW-Wertes und haben vor allem positive akustische Wirkung. Letzteres gilt sowohl für das Schallgeschehen im Inneren als auch für die Vorbeifahrt, d.h. außen.
  • Von diesen Funktionen leiten sich die Anforderungen an die Bauteile ab. Sie sind entsprechend hoch und beschreiben etwa mechanische Merkmale, wie Schlagzähigkeit, Steinschlag-Festigkeit, Reiß- Biegefestigkeit; ferner die Gestaltbarkeit mit Blick auf Raumform, der Oberfläche zur Straßenseite hin, wie Glätte, Porosität, abhäsive Eigenschaften und darüber hinaus die akustische Wirkung., d.h. Schallabsorptionsvermögen und Schalldämmung. All diese Merkmale mit den entsprechenden Werten sind im Bereich –30°C bis +80°C dauerhaft zu erfüllen.
  • Dem Stand der Technik entsprechend, gibt es mehr oder minder komplexe Konstruktionen solcher Bauteile. Sie bestehen aus verschiedenen Werkstoffen und werden nach unterschiedlichen Verfahren gefertigt. Sie unterscheiden sich in ihrer Funktionsfähigkeit mit Blick auf die jeweiligen Anforderungen, ferner im Gewicht und vor allem auch in den Kosten.
  • Eine Qualität und Ausführung, welche die beschriebenen Anforderungen wesentlich erfüllt und sich ebenfalls durch ein erstklassiges Preis-/Leistungsverzeichnis auszeichnet, besteht aus Textilfasern und Bindemittel. In ihrem Querschnitt ist sie homogen. Die Einheitlichkeit ihrer Poren nach Anzahl und Größe gründet auf ihrer Vliesbildungstechnik. Stets ist ihr Matrixbildner die innere Phase des Systems. Sie ist in beträchtlichem Umfange als Unterbodenschutz von PKW im Einsatz.
  • Aufgabe im Rahmen der vorliegenden Erfindung nun war es, die Eigenschaftswerte dieser Qualität und Ausführung hinsichtlich ihrer Oberfläche zur Straßenseite hin und die akustischen Werte weiter zu verbessern. Die anderen Merkmale durften dabei aber nicht gemindert werden. Erreicht wurde dies durch einen progressiven Aufbau der Bauteile im Querschnitt.
  • Nachstehende Beispiele und Bilder dienen der Erläuterung.
  • Beispiel 1 (Bild 1) stellt – schematisch – die bewährte, bisherige Ausführung der porösen Composite dar: ein mechanisch gebildetes und adhäsiv verfestigtes Vlies auf Basis PES und PP, 1500 g/m2, ist nach Erhitzen und durch Komprimieren auf 3 mm zum porösen Composite formiert worden. Seine Geometrie der Poren folgt dem vorgelegten Faservlies aus den strukturbildenden Fasern (a). Der Matrixbildner (b) verbindet die einzelnen Fasern. Er ist die innere Phase des porösen Composites.
  • Beispiel 2 (Bild 2) beschreibt demgegenüber den erfindungsgemäßen Aufbau des textilen Unterbodenschutzes: gleichartig hergestellt, folgt seine Geometrie der Poren aber nicht der ursprünglich angelegten Faservlies-Struktur (a) Vielmehr wechselt der Matrixbildner im Querschnitt des Bauteils hier zur äußeren Phase, zunehmend von oben nach unten (b).
  • Die beiden Beispiele machen das Wesen der vorliegenden Erfindung deutlich: durch den zur Straßenseite hin außen liegenden Matrixbildner (PP) ist eine Schicht entstanden, welche glatt und abhäsiv ist. Sie ist hydrophob, weist Spritzwasser ab und lässt Schnee bzw. Schmutz nicht anhaften. Darüber hinaus ist sie schlagzäh und steinschlag-fest. Sie ist schalldämmend und wirkt günstig mit Blick auf den CW-Wert. Weil ferner die strukturbildenden Fasern im Querschnitt des Bauteils nach oben dann relativ vermehrt sind, ist dort auch die Anzahl von Poren gesteigert. Und dies bedingt ihr vergleichsweise erhöhtes Schallabsorptionsvermögen.

Claims (4)

  1. Textiler Unterbodenschutz aus strukturbildendem Fasergut wie PES, Glas und matrixbildendem Bindemittel, wie PP, PH, PU dadurch gekennzeichnet, dass die Phasenlage seiner Komponenten im Querschnitt verschieden ist.
  2. Textiler Unterbodenschutz, nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Matrixbildner zur Straßenseite hin die äußere Phase darstellt.
  3. Textiler Unterbodenschutz, nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Matrixbildner zur Straßenseite hin vollflächig die äußere Phase darstellt.
  4. Textiler Unterbodenschutz, nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Matrixbildner zur Straßenseite teilflächig die äußere Phase darstellt.
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