DE202006012079U1 - Riegelvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Riegelvorrichtung
für einen
Behälter, mit
mindestens einem Eingriffselement, welches mit einem zugehörigen Umfassungselement
zusammenwirkt, wobei das Eingriffselement und das Umfassungselement
relativ zueinander zwischen einer Verschlussposition und einer ersten
sowie einer zweiten Freigabeposition verlagerbar sind.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Riegelvorrichtung für einen Behälter, beispielsweise einen Koffer oder einem anderen, mit einem Deckel versehenen Element.
- Aus der Praxis sind einfache Riegel bekannt. Diese weisen als Eingriffselement einen verschiebbaren Riegelbolzen auf, welcher derart ausgebildet und gelagert ist, dass er in ein Umfassungselement, beispielsweise ein Schließblech einrückbar ist. Mit einem solchen Riegel ist es möglich, beispielsweise einen Deckel gegen ein Aufklappen zu sichern.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Riegelvorrichtung zur Verfügung zu stellen.
- Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruch 1.
- Gemäß der Erfindung weist eine Riegelvorrichtung für einen Behälter mit einem Eingriffselement auf, welches mit einem zugehörigen Umfassungselement zusammenwirkt, wobei das Eingriffselement und das Umfassungselement relativ zueinander zwischen einer Verschlussposition und einer ersten sowie einer zweiten Freigabeposition verlagerbar sind. Eine solche Riegelvorrichtung erlaubt es, einen Behälter gegen unterschiedliche Belastungsformen zu verriegeln.
- Vorzugsweise ist die erfindungsgemäße Riegelvorrichtung derart ausgebildet, dass ein Deckel gegenüber einem Korpus des Behälters in der Verschlussposition des Eingriffselementes durch dieses sowohl gegen ein Aufschieben als auch gegen ein Aufklappen gesichert ist. Mit einer solchen Riegelvorrichtung können neuartige Behälter gegen ein ungewolltes Öffnen gesichert werden.
- Vorteilhaft ist es, wenn mit der Riegelvorrichtung der Behälterdeckel gegenüber dem Korpus des Behälters in einer ersten Freigabeposition des Eingriffselementes durch dieses gegen Aufschieben gesichert ist, wobei gleichzeitig jedoch ein Aufklappen ermöglicht ist. Dadurch können an einem Behälter unterschiedliche Öffnungs- und Schließkinematiken erreicht werden.
- Eine besonders einfache Ausgestaltung ergibt sich, wenn das Eingriffselement einen dreh- und/oder schwenkbaren Eingriffshaken aufweist. Mit einem Eingriffshaken können verschiedene Belastungssituationen sicher erfasst werden.
- Um das Eingriffselement gänzlich aus seinem Wirkzusammenhang mit dem Umfassungselement zum Zweck des Öffnens des Behälters zu entfernen und dadurch ein unbeabsichtigtes Verhaken zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn das Eingriffselement zu einer Verschiebeebene des Behälterdeckels im wesentlichen senkrecht verschiebbar angeordnet ist.
- Eine besonders einfache Handhabung der Riegelvorrichtung ergibt sich, wenn mindestens ein erster Tragegriff des Behälters als Betätigungselement für das Eingriffselement ausgebildet ist. Eine gute Handhabbarkeit wird weiter gefördert, wenn ein erster und ein zweiter Tragegriff vorgesehen sind, wobei mit dem ersten Tragegriff eine Verlagerung des Eingriffselementes in die erste Freigabeposition erfolgt und wobei mit dem zweiten Tragegriff eine Verlagerung des Eingriffselements in die zweite Freigabeposition erfolgt.
- Ein mit der Riegelvorrichtung versehener Behälter lässt sich besonders angenehm tragen, wenn der erste und der zweite Tragegriff halbmodelartig ausgebildet sind und sich in der Verschlussposition zu einer ergonomischen Tragevorrichtung ergänzen, welche vorzugsweise mit einer Hand umfasst werden kann.
- Vorzugsweise ist bei einer Riegelvorrichtung mit mindestens einem Eingriffselement, welches mit einem zugehörigen Umfassungselement zusammenwirkt, vorgesehen, dass das Umfassungselement relativ zu dem Eingriffselement zwischen einer gesicherten Verschlussposition und einer Freigabebereitschaftsposition und/oder Freigabeposition verlagerbar ist. Als gesicherte Verschlussposition wird dabei eine Position des Umfassungselementes bezeichnet, welche das Umfassungselement nicht allein durch Schwerkraftwirkung und/oder Vibration verlassen kann.
- Vorzugsweise ist die Riegelvorrichtung derart ausgebildet, dass es erforderlich ist, zwei Bewegungsabläufe umzusetzen, um das Umfassungselement in aus der gesicherten Verschlussposition in eine Freigabebereitschaftsposition und/oder Freigabeposition zu überführen, in welcher beispielsweise ein Deckel, der mit der Riegelvorrichtung gesichert ist, verlagerbar ist.
- In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Riegelvorrichtung derart ausgebildet, dass mit dieser eine Transportsicherung für einen Deckel möglich ist, welcher seinerseits sowohl verschiebbar als auch klappbar gelagert ist. Dazu ist das Umfassungselement relativ zu dem Eingriffselement derart verlagerbar, dass ein Deckel eines Behälters gegenüber einem Korpus eines Behälters wahlweise für eine Verschiebebewegung oder eine Schwenkbewegung freigebbar ist.
- Vorzugsweise ist das Umfassungselement als Verriegelungstaste ausgebildet ist. Mit dem Begriff „Verriegelungstaste" wird ein Betätigungselement bezeichnet, welches einem Benutzereingriff erlaubt, wobei sich durch die Integration der Umfassungsfunktion des Umfassungselementes und der Betätigungsfunktion in ein gemeinsames Bauteil eine besonders einfache Struktur ergibt.
- Die zuvor beschriebene gesicherte Verschlussposition lässt sich besonders zuverlässig realisieren, wenn das Umfassungselement um eine erste Achse drehbar ausgebildet ist.
- Wenn das Umfassungselement darüber hinaus um eine zweite Achse dreh- oder schwenkbar ausgebildet ist, wobei die zweite Achse von der ersten Achse beabstandet angeordnet ist, ergibt sich für eine Anwendung der Riegelvorrichtung für einen schieb- und klappbaren Deckel eine besonders zuverlässige und einfache Struktur. Dies gilt insbesondere, wenn die erste und die zweite Achse im wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
- Eine besonders günstige Anordnung ergibt, wenn das Umfassungselement von einer Lagerstruktur gehalten wird, welche an oder in dem Korpus des Behälters ausgebildet ist. In einem solchen Fall ist an dem zugehörigen Deckel lediglich das Eingriffelement anzuordnen, wodurch an dem Deckel nur ein geringfügiger Mehraufwand entsteht. Dies gilt insbesondere, wenn das Eingriffselement mindestens einen Eingriffszapfen aufweist.
- Als unter ergonomischen Gesichtspunkten besonders vorteilhaft hat sich eine Lagerstruktur erwiesen, die mindestens ein Langloch aufweist, in welchem ein zugehöriger, die erste Drehachse definierender Zapfen verlagerbar geführt ist. Dadurch ist es möglich einen Betätigungsvorgang durchzuführen, der aus einer Drehbewegung in eine Verschiebe- oder Schwenkbewegung übergeht, ohne dass ein Umgreifen erforderlich wäre. Vorzugsweise ist dazu das Umfassungselement mittels mindestens einer Feder in dem Langloch in eine Endposition vorgespannt ist.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen.
- Es zeigen
-
1a bis1e Prinzipskizzen zur Funktionsweise der erfindungsgemäßen Riegelvorrichtung gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform, -
2 eine vereinfachte perspektivische Darstellung der Riegelvorrichtung in1 , -
3 eine vereinfache perspektivische Darstellung der Lagerungsstruktur der Riegelvorrichtung in den1 und2 , -
4a bis4c einen Koffer mit einer daran angeordneten Riegelvorrichtung gemäß den1 bis3 , -
5 einen Schnitt durch einen Koffer mit einer erfindungsgemäßen Riegelvorrichtung gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform, wobei der Kofferdeckel verriegelt ist, -
6 einen Schnitt durch den Koffer in5 , wobei der Kofferdeckel entriegelt ist, und -
7 einen vereinfachte Aussicht gemäß dem Pfeil VII in5 . - In den
1 bis4 ist eine erfindungsgemäße Riegelvorrichtung10 gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform im Zusammenhang mit einem Koffer12 gezeigt. Dieser Koffer weist einen Korpus14 auf, welcher auch als Unterschale bezeichnet werden könnte, sowie einen Deckel16 . Der Deckel16 ist derart angeordnet, dass er gegenüber dem Korpus14 sowohl verschoben als auch geklappt werden kann (4a bis4c ), wenn die Riegelvorrichtung sich in einer entsprechenden Freigabeposition befindet (1b bis1e ). In der in1a gezeigten gesicherten Verschlussposition ist aufgrund der Riegelvorrichtung weder ein Aufklappen noch ein Aufschieben möglich. - Die Riegelvorrichtung
10 weist ein Eingriffselement18 und ein mit dem Eingriffselement18 zusammenwirkenden Umfassungselement20 auf, welches an einer Verriegelungstaste22 ausgebildet ist. Das Eingriffselement18 hat die Form eines Holmes, welcher über eine Anschlusstraverse24 an dem Deckel16 befestigt ist. Die sich entlang einer Kante26 des Deckels16 beidseitig erstreckenden Vorsprünge des Holmes bilden einen ersten und einen zweiten Eingriffszapfen28 ,30 . - Das Umfassungselement
20 ist dazu ausgebildet, die Eingriffszapfen28 ,30 mit seinen Riegelflächen32 ,34 zurückzuhalten, wenn sich die Riegelvorrichtung10 in ihrer Verschlussposition befindet. Dazu weist das Umfassungselement20 einen Aufnahmeraum36 auf, in den die Eingriffszapfen28 ,30 eintauchen können. Dieser Aufnahmeraum36 weist dazu für die Anschlusstraverse24 eine Durchbrechung38 auf. - Das Umfassungselement
20 selbst ist über eine Lagerstruktur40 mit dem Korpus14 verbunden, wobei die Lagerstruktur40 einen ersten und einen zweiten Lagerblock42 ,44 aufweist, die spiegelsymmetrisch ausgebildet sind. - In dem ersten und zweiten Lagerblock
42 ,44 sind ein erstes bzw. zweites Langloch46 ,48 ausgebildet, die dazu dienen einen ersten bzw. einen zweiten Zapfen50 ,52 aufzunehmen. Um die durch diese Zapfen50 ,52 definierte erste Drehachse54 ist das Umfassungselement20 wie in den1a nach1b drehbar. - Darüber hinaus sind an dem ersten und zweiten Lagerblock
42 ,44 ein erster bzw. zweiter Kippstift56 ,58 angeordnet, die es im Zusammenwirken mit den Langlöchern46 ,48 ermöglichen, das Umfassungselement20 in die in den1d und1e gezeigte, quasi überstreckte Position zu verbringen, in den der Deckel16 wie in4a gezeigt, verschoben werden kann. Um zu verhindern, dass eine solche Freigabe des Deckels16 unbeabsichtigt erfolgt, sind in den Langlöchern24 ,48 Federelemente (nicht gezeigt) vorgesehen, die die Zapfen in die in2 gezeigte obere Endlage vorspannen. - Die in den
5 bis7 gezeigte zweite bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Riegelvorrichtung100 ist an einem Koffer112 angeordnet, welcher einen Korpus114 und einen Deckel116 aufweist. Der Grundstruktur nach entspricht der Koffer112 dem Koffer12 , der im Zusammenhang mit der ersten Ausführungsform beschrieben worden ist, sodass hinsichtlich des Koffers112 auch auf die4a bis4c verwiesen wird, welche zeigen, dass der Koffer sowohl durch Aufschieben (4a ) als auch durch Aufklappen (4c ) geöffnet werden kann. - Die Riegelvorrichtung
100 sichert den Deckel116 gegenüber dem Korpus114 in der in4a gezeigten geschlossenen Position sowohl gegen ein Aufklappen als auch gegen ein Aufschieben (Verschlussposition). Dazu weist die Riegelvorrichtung100 als Eingriffselement158 einen Eingriffshaken160 auf, welcher in ein Umfassungselement162 eintauchen und einschwenken kann. In den -
5 und7 ist das Eingriffselement158 in der Verschlussposition gezeigt, wobei das Eingriffselement158 einen Rastvorsprung164 aufweist, welcher sich in Klappöffnungsrichtung (Pfeil A) hinter einem Haltevorsprung166 befindet. Dieser Haltevorsprung166 ist ein nach innen vorspringender Abschnitt der seitlichen Umfassung einer Aufnahmekammer168 des Umfassungselementes162 . - Aus
5 ist ersichtlich, dass das Eingriffselement158 den Deckel116 auch gegen ein Verschieben (Pfeil B) sichert, denn das Eingriffselement158 liegt mit beiden Flachseiten mit nur geringen Spiel in der Aufnahmekammer168 . - Zur Betätigung der Riegelvorrichtung sind ein erster Tragegriff
170 sowie ein zweiter Tragegriff172 vorgesehen. Der erste Tragegriff170 ist an einer Kopplungsplatte174 in einem Drehgelenk176 derart drehbar gelagert, dass bei einem Herunterschwenken des ersten Tragegriffes170 gemäß dem Pfeil C (6 ) das Eingriffselement158 gemäß dem Pfeil D um eine Schwenkachse178 geschwenkt wird und dadurch der Rastvorsprung164 außer Eingriff mit dem Haltevorsprung166 gebracht wird (erste Freigabeposition). In dieser Position kann der Deckel116 in Richtung des Pfeils A aufgeklappt werden. Eine Feder180 kann als Rückstellelement vorgesehen sein. - Sollte die Koffer
112 aufgeschoben werden, kann durch eine Schwenkbewegung des zweiten Tragegriffes172 in Richtung des Pfeils E um die Achse182 die Kopplungsplatte174 wie in6 gezeigt in Richtung des Pfeils F abgesenkt werden, womit gleichzeitig auch das Eingriffselement158 abgesenkt und aus dem Wirkzusammenhang mit dem Umfassungselement162 herausgelöst wird (zweite Freigabeposition). Zu diesem Zweck ist der zweite Tragegriff172 an der Kopplungsstruktur174 um eine Achse184 drehbar gelagert. - Werden der erste und der zweite Tragegriff
170 ,172 in die in5 gezeigte Position zurückgeschwenkt, rastet das Eingriffselement158 in dem Umfassungselement162 ein, wozu die in7 gezeigte, fallenartige Konturierung der Stirnseiten beiträgt. Wird der Koffer112 an den Tragegriffen170 ,172 getragen, wird der Deckel116 dicht gegen den Korpus116 gezogen, wobei nicht unerwähnt bleiben soll, dass ein unbeabsichtigtes Öffnen des Koffers112 in diesem Zustand ausgeschlossen ist.
Claims (19)
- Riegelvorrichtung für einen Behälter, mit mindestens einem Eingriffselement, welches mit einem zugehörigen Umfassungselement zusammenwirkt, wobei das Eingriffselement und das Umfassungselement relativ zueinander zwischen einer Verschlussposition und einer ersten sowie einer zweiten Freigabeposition verlagerbar sind.
- Riegelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Behälterdeckel gegenüber einem Korpus des Behälters in der Verschlussposition des Eingriffselementes durch dieses sowohl gegen ein Aufschieben als auch gegen ein Aufklappen gesichert ist.
- Riegelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterdeckel gegenüber dem Korpus des Behälters in der ersten Freigabeposition des Eingriffselementes durch dieses gegen Aufschieben gesichert ist, gleichzeitig jedoch ein Aufklappen ermöglicht.
- Riegelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterdeckel gegenüber dem Korpus des Behälters in der zweiten Freigabeposition des Eingriffselementes sowohl ein Aufschieben als auch ein Aufklappen ermöglicht.
- Riegelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffelement einen dreh- und/oder schwenkbaren Eingriffshaken aufweist.
- Riegelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffelement zu einer Verschiebeebene des Behälterdeckels im wesentlichen senkrecht verschiebbar angeordnet ist.
- Riegelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein erster Tragegriff des Behälters als Betätigungselement für das Eingriffselementesausgebildet ist.
- Riegelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster und ein zweiter Tragegriff vorgesehen sind, wobei mit dem ersten Tragegriff eine Verlagerung des Eingriffselementes in die erste Freigabeposition erfolgt und wobei mit dem zweiten Tragegriff eine Verlagerung des Eingriffselementes in die zweite Freigabeposition erfolgt.
- Riegelvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Tragegriff halbmodellartig ausgebildet sind und sich in der Verschlussposition zu einer ergonomischen Tragevorrichtung ergänzen.
- Riegelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Umfassungselement relativ zu dem Eingriffselement zwischen einer gesicherten Verschlussposition und einer Freigabebereitschaftsposition und/oder Freigabeposition verlagerbar ist.
- Riegelvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Umfassungselement relativ zu dem Eingriffselement derart verlagerbar, dass ein Deckel eines Behälters gegenüber einem Korpus eines Behälters wahlweise für eine Verschiebebewegung oder eine Schwenkbewegung freigebbar ist.
- Riegelvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Umfassungselement als Verriegelungstaste ausgebildet ist.
- Riegelvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Umfassungselement um eine erste Achse drehbar ausgebildet ist.
- Riegelvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Umfassungselement um eine zweite Achse dreh- oder schwenkbar ausgebildet ist, wobei die zweite Achse von der ersten Achse beabstandet angeordnet ist.
- Riegelvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Achse im wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
- Riegelvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Umfassungselement von einer Lagerstruktur gehalten wird, welche an oder in dem Korpus des Behälters ausgebildet ist.
- Riegelvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstruktur mindestens ein Langloch aufweist, in welchem ein zugehöriger, die erste Drehachse definierender Zapfen verlagerbar geführt ist.
- Riegelvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Umfassungselement mittels mindestens einer Feder in dem Langloch in eine Endposition vorgespannt ist.
- Riegelvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffselement mindestens einen Eingriffszapfen aufweist.
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2006
- 2006-08-04 DE DE200620012079 patent/DE202006012079U1/de not_active Expired - Lifetime
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