DE202006009764U1 - Verbindungselement für C-Profile mit Ausgleichsmittel und Anordnung - Google Patents

Verbindungselement für C-Profile mit Ausgleichsmittel und Anordnung Download PDF

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Abstract

Verbindungselement (1) für den Trockenbau, umfassend zwei Schenkel (2) mit Rastmitteln (3) und einen die Schenkel (2) verbindenden Stützabschnitt (4), wobei die Schenkel (2) an einem Übergangsbereich (6) vom Stützabschnitt (4) abragen, dadurch gekennzeichnet, dass dem Stützabschnitt (4) zumindest im Übergangsbereich (6) ein Ausgleichsmittel (5) zugeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verbindungselement, umfassend zwei Schenkel mit Rastmitteln und einen die Schenkel verbindenden Stützabschnitt, wobei die Schenkel an einem Übergangsbereich vom Stützabschnitt abragen. Die Erfindung betrifft des weiteren eine Anordnung, welche C-Profile und ein Verbindungselement umfasst.
  • Verbindungselemente und Anordnungen der genannten Art sind aus dem Stand der Technik bereits bekannt. Solche Verbindungselemente werden im Trockenbau eingesetzt, um Profile unterschiedlicher Art miteinander zu verbinden. Häufig werden Profile aus Blech im Trockenbau eingesetzt. Aus der DIN 18 182 (Teil 1) in der Fassung vom Januar 1987 sind z.B. diverse Profiltypen bekannt, welche im Trockenbau eingesetzt werden können.
  • Bei der Montage der Profile werden die Profile kreuzweise übereinander gelegt und mit einem als Kreuzverbinder bezeichneten Verbindungselement verbunden. Auf diese Weise werden Trockenbau-Konstruktionen errichtet, die eine Vielzahl von Profilabschnitten aufweisen und ein Tragwerk ausbilden.
  • Die verwendeten Profile und Verbindungselemente sind jedoch nicht in optimaler Weise aufeinander abgestimmt, sodass die Profile oftmals nur lose aneinander liegen. Dies hängt damit zusammen, dass die Schenkelabschnitte der Profile nicht immer eine identische Länge aufweisen. Wenn die Schenkel des Verbindungselements etwas länger sind als die Schenkelabschnitte eines zugehörigen Profils, können sich Spalte und Zwischenräume zwischen dem Stützabschnitt des Verbindungselements und dem Bodenabschnitt eines Profils oder den Schenkelabschnitten eines Profils ausbilden. Dies führt zu einer losen und relativ instabilen Anlage der Profile. Die Folge sind Tragwerke aus Profilen, die schon bei geringen Erschütterungen zum Klappern neigen und in sich nicht in dem gewünschten Maße stabil sind.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verbindungselement der eingangs genannten Art derart auszugestalten und weiterzubilden, dass eine stabile Verbindung der Profile problemlos realisierbar ist.
  • Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.
  • Danach ist ein Verbindungselement der eingangs genannten Art dadurch gekennzeichnet, dass dem Stützabschnitt zumindest im Übergangsbereich ein Ausgleichsmittel zugeordnet ist.
  • In erfindungsgemäßer Weise ist zunächst erkannt worden, dass die gattungsbildenden Verbindungselemente im Hinblick auf den Einsatz im Trockenbau erhebliche Nachteile aufweisen. Des weiteren ist erkannt worden, dass dies mit zwangsläufig auftretenden Fertigungstoleranzen zusammenhängt. Schließlich ist erkannt worden, dass durch Vorsehen eines Ausgleichsmittels auf überraschend einfache Weise die Probleme des Standes der Technik überkommen werden können. Durch das Ausgleichsmittel ist es möglich, Spalte und Zwischenräume, die sich aufgrund von Fertigungstoleranzen zwischen Profil und Verbindungselement ergeben, wirksam zu kompensieren. Durch Anwendung von Ausgleichsmitteln ist es möglich Profile nahezu spielfrei aneinander zu legen und die Stabilität eines Profiltragwerks insgesamt zu erhöhen. Insoweit ist es möglich, Profile unterschiedlicher Art problemlos unter Verwendung eines Ausgleichsmittels gebrauchstauglich zu verbinden. Ganz konkret ist auch erkannt worden, dass Ausgleichsmittel, welche im Übergangsbereich angeordnet sind, direkt an Tragrändern beziehungsweise Schenkelabschnitten von Profilen anlegbar sind. Der Monteur muss daher nicht dafür Sorge tragen, dass ein Profil in einer bestimmten Orientierung an ein anderes angelegt wird. Folglich ist die genannte Aufgabe gelöst.
  • In besonders vorteilhafter Weise könnten die Ausgleichsmittel komprimierbar und/oder elastisch deformierbar ausgestaltet sein. Ein komprimierbares Ausgleichsmittel erlaubt die Kompensierung unterschiedlicher Spalt- und Zwischenraumgrößen zwischen einem Verbindungselement und dem Profil. Die elastische Deformierbarkeit stellt sicher, dass ein Verbindungselement auftretende Bewegungen kompensiert, ohne dass das Ausgleichsmittel ausgetauscht werden muss. Des weiteren können komprimierbare und deformierbare Ausgleichsmittel zur Körperschallentkoppelung beitragen.
  • Zumindest ein Ausgleichsmittel könnte als flächige Lage ausgestaltet sein. Diese Ausgestaltung erlaubt vorteilhaft die Auskleidung eines flächigen Stützabschnitts mit einem einzigen Ausgleichsmittel.
  • Zumindest ein Ausgleichsmittel könnte als Streifen ausgestaltet sein. Diese Ausgestaltung erlaubt, einem Verbindungselement zwei unterschiedliche Ausgleichsmittel zuzuordnen. Vor diesem Hintergrund ist denkbar, dass ein dickerer und ein dünnerer Streifen am Verbindungselement angeordnet werden. Durch diese konkrete Ausgestaltung ist es möglich Spalte und Zwischenräume zu kompensieren, welche Zonen unterschiedlicher Breite aufweisen.
  • Zumindest ein Ausgleichsmittel könnte einen Übergangsbereich auskleiden, der zwischen einem Schenkel und dem Stützabschnitt gebildet wird. Bei dieser Ausgestaltung könnte das Ausgleichsmittel einen Winkelbereich überdecken beziehungsweise selbst als Winkelelement ausgebildet sein. Des weiteren ist denkbar, dass das Ausgleichsmittel einen bogenförmigen Abschnitt auskleidet. Durch diese konkrete Ausgestaltung ist es möglich, nicht nur unterschiedliche Höhen der Schenkelabschnitte des Profils auszugleichen, sondern auch unterschiedliche Breiten dessen Bodenabschnitts. Vor diesem Hintergrund ist auch denkbar, das Ausgleichsmittel zur Körperschallentkoppelung einzusetzen.
  • Zumindest ein Ausgleichsmittel könnte aus einem elastomeren Werkstoff gefertigt sein. Elastomere Werkstoffe zeichnen sich durch eine vorteilhafte elastische Deformierbarkeit aus und sind insoweit mehrfach verwendbar.
  • Zumindest ein Ausgleichsmittel könnte aus Schaumstoff gefertigt sein. Schaumstoffe zeichnen sich durch eine besonders hohe Komprimierbarkeit aus und können daher unterschiedlich große Spalte und Zwischenräume problemlos und ohne Kraftaufwand ausgleichen.
  • Zumindest ein Ausgleichsmittel könnte aus einem textilen Material gefertigt sein. Vor diesem Hintergrund ist denkbar, dass das textile Material als Filz oder Vliesstoff ausgestaltet ist. Diese Werkstoffe sind besonders kostengünstig und stabil. Des weiteren zeigen textile Materialien eine hohe Brandschutztauglichkeit, wenn diese nämlich aus Materialien gefertigt sind, die den entsprechenden Brandschutzklassen genügen.
  • Zumindest ein Ausgleichsmittel könnte selbstklebend ausgestaltet sein. Diese konkrete Ausgestaltung erlaubt das Anbringen eines Ausgleichsmittels direkt vor Ort. Der Monteur kann ganz in Abhängigkeit von den verarbeiteten Profilen und den auftretenden Spalten und Zwischenräumen Ausgleichsmittel unterschiedlicher Dicke aufkleben.
  • Die Schenkel könnten vom Stützabschnitt rechtwinklig abragen. Diese konkrete Ausgestaltung erlaubt die Anlage des Verbindungselements an C-Profile.
  • Die Schenkel und der Stützabschnitt könnten einstückig ausgebildet sein. Vor diesem Hintergrund ist denkbar, dass das Verbindungselement als Blech ausgestaltet ist, welches zwei Knickstellen aufweist. An den Knickstellen (bzw. Biegestellen) ragen die Schenkel ab, wobei zwischen den Knickstellen der Stützabschnitt vorliegt. Diese konkrete Ausgestaltung erlaubt eine kostengünstige Fertigung des Verbindungselements. Das Verbindungselement könnte vor diesem Hintergrund des weiteren mit Ausnehmungen und Aussparungen versehen sein, durch die Befestigungsmittel wie Schrauben hindurchführbar sind. Diese konkrete Ausgestaltung erlaubt eine besonders feste Anlage eines Verbindungselements an einem Profil.
  • Die Rastmittel des Verbindungselements könnten als zackenförmige Nasen ausgestaltet sein. Diese konkrete Ausgestaltung erlaubt das Eingreifen der Rastmittel in Umbördelungen oder umgebogene Bereiche der Schenkelabschnitte eines Profils.
  • Vorteilhafterweise ist das Ausleichsmittel auf der den Schenkeln zugewandten Seite des Stützabschnitts angeordnet.
  • Die eingangs genannte Aufgabe wird des weiteren durch eine Anordnung mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 14 gelöst.
  • Nach Schutzanspruch 14 umfasst eine Anordnung mindestens zwei C-Profile, welche zwei durch einen Bodenabschnitt verbundene Schenkelabschnitte mit sich in Längsrichtung erstreckenden, umgebogenen Tragrändern aufweisen. Die C-Profile sind durch ein Verbindungselement, wie es bisher beschrieben wurde, miteinander verbunden, wobei dessen Rastmittel mit den Tragrändern in Eingriff bringbar sind und der Stützabschnitt das Ausgleichsmittel zwischen sich und dem C-Profil einschließt.
  • Eine Anordnung dieser Ausgestaltung zeichnet sich durch eine besonders hohe Stabilität aus und neigt bei Erschütterungen nicht zum Klappern, da die Ausgleichsmittel die Profile hinreichend fest aneinander festlegen. Des weiteren ist eine Körperschallentkoppelung realisierbar.
  • Um Wiederholungen zu vermeiden, sei in Bezug auf die weiteren Vorteile der Anordnung auf die Ausführungen zum Verbindungselement als solchem verwiesen.
  • Das Ausgleichsmittel könnte an den Tragrändern und dem Stützabschnitt anliegen. Diese konkrete Ausgestaltung erlaubt die Anlage des Bodenabschnitts eines Profils an die Schenkelabschnitte eines anderen.
  • Das Ausgleichsmittel könnte am Bodenabschnitt und dem Stützabschnitt anliegen. Bei dieser Ausgestaltung ist vorteilhaft realisiert, dass die Schenkelabschnitte eines Profils an den Schenkelabschnitten eines anderen Profils aufliegen.
  • Die C-Profile könnten einen rechten Winkel einschließen und das Verbindungselement könnte als Kreuzverbinder ausgestaltet sein. Diese Ausgestaltung erlaubt eine besonders kostengünstige Fertigung des Kreuzverbinders und der Profile.
  • Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, auch unabhängig von der Zusammenfassung in einzelnen Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
  • In der Zeichnung zeigen
  • 1 ein Verbindungselement mit einem flächigen Ausgleichsmittel und zwei Profile,
  • 2 das Verbindungselement nach 1 in einer Seitenansicht,
  • 3 die Anordnung gemäß 1 in einer Seitenansicht,
  • 4 eine Anordnung mit einem Verbindungselement, welchem streifenförmige Ausgleichsmittel zugeordnet sind,
  • 5 das Verbindungselement gemäß 4 in einer Seitenansicht und
  • 6 die Anordnung gemäß 4 in einer Seitenansicht.
  • 1 zeigt ein Verbindungselement 1 umfassend zwei Schenkel 2 mit Rastmitteln 3 und einen die Schenkel 2 verbindenden Stützabschnitt 4. Dem Stützabschnitt 4 ist ein Ausgleichsmittel 5 zugeordnet. 1 ist des weiteren zu entnehmen, dass das Verbindungselement 1 zwei Profile 8 unter einem rechten Winkel miteinander verbindet. Die Profile 8 sind als C-Profile ausgestaltet und weisen jeweils einen Bodenabschnitt 9 auf. Der Bodenabschnitt 9 verbindet zwei Schenkelabschnitte 10, die mit sich entlang des Profils erstreckenden, umgebogenen, nach innen weisenden Tragrändern 11 versehen sind. Die Rastmittel 3 des Verbindungselements 1 sind mit den Tragrändern 11 in Eingriff gebracht. Die Rastmittel 3 untergreifen beziehungsweise hintergreifen die umgebogenen Tragränder 11. Das Verbindungselement 1 ist als Kreuzverbinder ausgestaltet. Dem Stützabschnitt 4 ist zumindest im Übergangsbereich 6 ein Ausgleichsmittel 5 zugeordnet. Die Schenkel 2 ragen an einem Übergangsbereich 6 vom Stützabschnitt 4 ab und weisen Ausnehmungen 2a auf, durch die z.B. Schrauben hindurchführbar sind.
  • Das Ausgleichsmittel 5 liegt an den Tragrändern 11 und dem Stützabschnitt 4 des Verbindungselements 1 an.
  • 2 zeigt das Verbindungselement 1 in einer Seitenansicht. Das Verbindungselement 1 weist ein Ausgleichsmittel 5 auf, welches komprimierbar und/oder elastisch deformierbar ist. Das Ausgleichsmittel 5 ist als flächige Lage ausgestaltet, welche den gesamten Innenbereich des Stützabschnitts 4 bedeckt.
  • 3 zeigt die Anordnung gemäß 1 in einer Seitenansicht. Man erkennt aus 3, dass das Ausgleichsmittel 5 als flächige Lage ausgestaltet ist, welche am Stützabschnitt 4 vollflächig anliegt. Das Ausgleichsmittel 5 liegt zwischen Stützabschnitt 4 und den Tragrändern 11 eines Profils 8 an. Man erkennt, dass das Profil 8 längs verlaufende Sicken 8a aufweist, welche sowohl den Schenkelabschnitten 10 als auch dem Bodenabschnitt 9 zugeordnet sind.
  • 4 zeigt eine Anordnung, welche zwei Profile 8 umfasst. Die Profile 8 sind unter einem rechten Winkel aneinander gelegt. Das Verbindungselement 1 weist ein Ausgleichsmittel 5 auf, welches als Streifen ausgebildet ist. Dabei liegt der Streifen auf dem umgebogenen Tragrand 11 des Profils 8 auf. Aus 4 ist des weiteren erkennbar, dass die Rastmittel 3 des Verbindungselements 1 als zackenförmige Nasen 7 ausgestaltet sind.
  • Aus 4 ist des weiteren erkennbar, dass das Ausgleichsmittel 5 zwei Streifen umfasst. Dabei liegt jeder Streifen auf einem umgebogenen Tragrand 11 auf.
  • Aus 4 ist des weiteren erkennbar, dass das Verbindungselement 1 Ausnehmungen 2a aufweist, durch die z.B. Schrauben hindurchführbar sind.
  • 5 zeigt das Verbindungselement 1 gemäß 4 in einer Seitenansicht. Aus 5 ist erkennbar, dass dem Stützabschnitt 4 zwei Ausgleichsmittel 5 in Form von Streifen zugeordnet sind. Dabei sind die Streifen in dem zwischen Schenkel 2 und Stützabschnitt 4 gebildeten Winkel angeordnet und zwar derart, dass sie einerseits an der Innenfläche des Stützabschnitts 4 und andererseits an der Innenfläche der Schenkel 2 anliegen.
  • 6 zeigt die Anordnung gemäß 4 in einer Seitenansicht. Aus 6 ist erkennbar, dass die nach innen umgebogenen Tragränder 11 des Profils 8 auf den streifenförmigen Ausgleichsmitteln 5 anliegen und diese an den Stützabschnitt 4 des Verbindungselements 1 andrücken.
  • Aus allen Figuren geht hervor, dass die Schenkel 2 des Verbindungselements 1 vom Stützabschnitt 4 rechtwinklig abragen und die Schenkel 2 und der Stützabschnitt 4 einstückig ausgebildet sind. Das Verbindungselement 1 und die Profile 8 sind aus Blech gefertigt. Bei dem Blech handelt es sich um verzinktes Stahlblech. Die Materialstärke des Bleches beträgt vorteilhafterweise zwischen 0,2 und 2,0 mm, insbesondere zwischen 0,6 und 1,0 mm. Die genannten Materialstärken gelten sowohl für das Verbindungselement 1 als auch für die Profile 8.
  • Das Ausgleichsmittel 5 kann insbesondere aus einem komprimierbaren und/oder elastischen deformierbaren Material bestehen. Verwendet werden können insbesondere ein Elastomer (z.B. Gummi), Schaumstoffe oder textile Materialien, wie zum Bespiel Filz. Die Figuren zeigen dabei ein nur in geringem Umfang deformierbares Material. Entsprechend drücken sich die Tragränder 11 nicht oder nur in geringem Umfang in das Ausgleichsmittel hinein. Es kann jedoch auch ein weicheres Material verwendet werden. Die Tragränder 11 können sich dann in einem größeren Umfang als dargestellt in das Material des Ausgleichsmittels hineindrücken. Wird dabei ein elastisches Material für das Ausgleichsmittel 5 verwendet, werden das Verbindungselement 1 und die Profile 8 unter elastischer Vorspannung zueinander in Position gehalten.
  • Die Ausgleichsmittel 5 können z.B. durch Kleben auf der den Schenkeln 2 zugewandten Seite des Stützabschnitts 4 festgelegt und einfach fixiert werden.
  • Die dargestellten Verbindungselemente 1 und die Profile 8 eignen sich besonders für den Trockenbau und können beispielsweise zur Erstellung eines Tragwerks einer Deckenkonstruktion eingesetzt werden.
  • Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Lehre wird einerseits auf den allgemeinen Teil der Beschreibung und andererseits auf die Schutzansprüche verwiesen.
  • 1
    Verbindungselement
    2
    Schenkel
    2a
    Ausnehmungen
    3
    Rastmittel
    4
    Stützabschnitt
    5
    Ausgleichsmittel
    6
    Übergangsbereich
    7
    Nasen
    8
    Profile
    8a
    Sicken
    9
    Bodenabschnitt
    10
    Schenkelabschnitt
    11
    Tragrand

Claims (17)

  1. Verbindungselement (1) für den Trockenbau, umfassend zwei Schenkel (2) mit Rastmitteln (3) und einen die Schenkel (2) verbindenden Stützabschnitt (4), wobei die Schenkel (2) an einem Übergangsbereich (6) vom Stützabschnitt (4) abragen, dadurch gekennzeichnet, dass dem Stützabschnitt (4) zumindest im Übergangsbereich (6) ein Ausgleichsmittel (5) zugeordnet ist.
  2. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichsmittel (5) komprimierbar und/oder elastisch deformierbar ist.
  3. Verbindungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Ausgleichsmittel (5) als flächige Lage ausgestaltet ist.
  4. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Ausgleichsmittel (5) als Streifen ausgestaltet ist.
  5. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Ausgleichsmittel (5) den Übergangsbereich (6) auskleidet, der zwischen einem Schenkel (2) und dem Stützabschnitt (4) gebildet wird.
  6. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Ausgleichsmittel (5) aus einem elastomeren Werkstoff gefertigt ist.
  7. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Ausgleichsmittel (5) aus Schaumstoff gefertigt ist.
  8. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Ausgleichsmittel (5) aus einem textilen Material gefertigt ist.
  9. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Ausgleichsmittel (5) selbstklebend ausgestaltet ist.
  10. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (2) vom Stützabschnitt (4) rechtwinklig abragen.
  11. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (2) und der Stützabschnitt (4) einstückig ausgebildet sind.
  12. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel (3) als zackenförmige Nasen (7) ausgestaltet sind.
  13. Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichsmittel (5) auf der den Schenkeln (2) zugewandten Seite des Stützabschnitts (4) angeordnet ist.
  14. Anordnung, umfassend mindestens zwei C-Profile (8), welche zwei durch einen Bodenabschnitt (9) verbundene Schenkelabschnitte (10) mit sich in Längsrichtung erstreckenden, umgebogenen Tragrändern (11) aufweisen, wobei die C-Profile (8) durch ein Verbindungselement (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche miteinander verbunden sind, wobei dessen Rastmittel (3) mit den Tragrändern (11) in Eingriff bringbar sind und der Stützabschnitt (4) das Ausgleichsmittel (5) zwischen sich und dem C-Profil (8) einschließt.
  15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichsmittel (5) an den Tragrändern (11) und dem Stützabschnitt (4) anliegt.
  16. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichsmittel (5) am Bodenabschnitt (9) und dem Stützabschnitt (4) anliegt.
  17. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die C-Profile (8) einen rechten Winkel einschließen und das Verbindungselement (1) als Kreuzverbinder ausgestaltet ist.
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