DE202005005882U1 - Serviette - Google Patents

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DE202005005882U1
DE202005005882U1 DE200520005882 DE202005005882U DE202005005882U1 DE 202005005882 U1 DE202005005882 U1 DE 202005005882U1 DE 200520005882 DE200520005882 DE 200520005882 DE 202005005882 U DE202005005882 U DE 202005005882U DE 202005005882 U1 DE202005005882 U1 DE 202005005882U1
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BLANIK, ERIK, DE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G11/00Table linen
    • A47G11/001Table napkins

Abstract

Insbesondere aus Zellstoff, Papier oder ähnlichem Material bestehende Serviette (1), insbesondere zur Verwendung in der Gastronomie, wobei die einlagige Grundrissform durch sich kreuzende Faltlinien in eine mehrlagige Gebrauchsform gebracht ist, gekennzeichnet durch eine zufolge Mehrfachfaltelung gebildete, nur zu einer Schmalseite hin offene Einstecktasche (2) zur Aufnahme beispielsweise von Besteckteilen (4, 5), Informationsmaterial (5) etc., wobei der Einstecktaschen-Öffnungsrand (6) parallel beabstandet liegt zur benachbarten Serviettenkante (7).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Serviette gemäß dem Gattungsbegriff des Anspruches 1.
  • Es ist insbesondere in der Gastronomie zwecks eines zügigen Eindeckens bekannt, das Besteck manuell in eine Serviette einzuwickeln. Dieses kann beispielsweise in Ruhezeiten vorgenommen werden. Um das Einwickeln einzusparen, verwendet man bekannterweise zusätzliche Einstecktaschen, in welche sowohl die Serviette als auch die Besteckteile eingefügt werden müssen. Auch kostenintensive Besteck-Einwickelmaschinen werden eingesetzt, um das Besteck kurzfristig der Serviette zuordnen zu können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Serviette der in Rede stehenden Art anzugeben, welche eine kurzfristige, kostengünstige Zuordnung der Besteckteile zur Serviette gestaltet.
  • Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen bei einer Serviette mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die Gegenstände der weiteren Ansprüche sind nachstehend in Bezug zu dem Gegenstand des Anspruchs 1 erläutert, können aber auch in ihrer unabhängigen Formulierung von Bedeutung sein.
  • Zufolge derartiger Ausgestaltungen ist eine gattungsgemäße Serviette von erhöhtem Gebrauchswert angegeben. Die zufolge Mehrfachfaltelung gebildete Einstecktasche erspart dem Gastronom das zeitaufwendige Einwickeln der Besteckteile bzw. das Einsetzen derselben mit der Serviette in eine zusätzliche Bestecktasche. Auch ist der Einsatz einer speziellen Einwickelmaschine nicht erforderlich. Die Serviette und die Bestecktasche bilden nun eine zusammenhängende Einheit bzw. ist die Bestecktasche integraler Bestandteil der Serviette selbst. Der beabstandete Öffnungsrand der Einstecktasche zur benachbarten Serviettenkante führt zu dem Vorteil einer Einsteckhilfe beim Einfügen der Besteckteile in die Einstecktasche. Dies sieht so aus, dass die Besteckteile nach Aufsetzen auf den der Einstecktasche vorgelagerten Serviettenbereich bei gleichzeitigem Einschub der Besteckteile in die Einstecktasche zu einem Öffnen derselben führen. Das Maß des vorgenannten Serviettenbereiches in Einschubrichtung ist variabel entsprechend den Gegebenheiten gestaltet. Im übrigen kann die Serviettentasche auch dazu dienen, Informationsmaterial aufzunehmen. Dies kann beispielsweise eine Menükarte sein, die zusammen mit den Besteckteilen in die Einstecktasche eingesetzt wird. Unabhängig von der Bestecktasche kann die Serviette auch als normale Serviette gereicht werden. Grundsätzlich kann ferner die erfindungsgemäße Serviette unter dem hygienischen Aspekt betrachtet werden. Ein mehrfacher Kontakt des Einwicklers mit den Besteckteilen wie beim manuellen Einwickeln derselben in die Serviette ist nicht gegeben. Das Einfügen der Besteckteile kann entweder mit deren Funktionsseite oder Griffseite voran in die Einstecktasche erfolgen. Ferner ist gewährleistet, dass die Besteckteile nach dem Einbringen in die Einstecktasche und dem anschließenden Transport zum Tisch sicher in der Einstecktasche gehalten sind und nicht herausfallen können. Die Faltlinien und die Faltelungen sind so angeordnet, dass nach erfolgter Faltelung eine optionale Gebrauchsform der Serviette realisiert ist. Neben dem kurzfristigen Einfügen der Besteckteile in die Einstecktasche der Serviette ist auch das bequeme Entnehmen der Besteckteile aus der Einstecktasche gewährleistet. Der Gast kann nichts falsch machen beim Entnehmen der Besteckteile.
  • Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
  • 1 in perspektivischer Darstellung die ihre Gebrauchsstellung einnehmende Serviette mit in deren Einstecktasche eingebrachten Besteckteilen,
  • 2 eine Darstellung wie 1, wobei die Einstecktasche Informationsmaterial aufnimmt,
  • 3 die Serviette in auseinander gefaltetem Zustand mit eingezeichneten Faltlinien,
  • 4 in perspektivischer Darstellung die Serviette beim Umlegen des ersten und zweiten Faltabschnittes,
  • 5 den nächsten Faltvorgang in Perspektive und
  • 6 den letzten Faltvorgang unter Erzielung der dreiseitig geschlossenen Einstecktasche.
  • Die als Ganzes mit der Ziffer 1 bezeichnete Serviette besteht aus einem geeigneten Zellstoff wie Tissue, Airlaid oder Nonwoven. Andere Materialien wie Crepp wären einsetzbar. Auch ein Mehrlagenmaterial mit unterschiedlich beschaffenen Schichten könnte Anwendung finden.
  • In der Gebrauchsform der Serviette 1, also wie sie beim Eindecken auf den Tisch gelegt wird, besitzt sie eine durch Mehrfachfaltelung gebildete nur zu einer Schmalseite hin offene Einstecktasche 2 zur Aufnahme beispielsweise von Besteckteilen; gemäß 1 sind dies eine Gabel 3 und ein Messer 4. Andere Besteckteile könnten ebenfalls von der Einstecktasche aufgenommen werden. Gemäß 2 nimmt die Einstecktasche 2 eine Menükarte 5 auf. Zusätzlich könnten Besteckteile in die Einstecktasche 2 eingebracht werden. Einsetzbar wäre so dann weiteres Informationsmaterial.
  • Wie 1 und 2 zu entnehmen ist, liegt der Einstecktaschen-Öffnungsrand 6 parallel beabstandet zu benachbarten Serviettenkante 7. Dieser Abstand c kann variabel kann variabel sein. Bei einer normal groß ausgebildeten Serviette kann der Abstand etwa einer zwei- bis dreifachen Fingerbreite entsprechen. Es liegt demnach eine relativ groß bemessene Einstecktasche 2 vor, die ein ungewolltes Herausfallen der Besteckteile etc. aus der Einstecktasche 2 verhindert. Hierzu trägt nämlich der Sachverhalt bei, dass die Einstecktasche 2 drei geschlossene Taschenkanten 8, 9 und 10 besitzt. Der sich zwischen Serviettenkante 7 und Öffnungsrand 6 erstreckende Serviettenbereich 11 stellt eine Einsteckhilfe beim Einbringen der betreffenden Teile in die Einstecktasche 2 dar. Zur Bildung der integralen Einstecktasche 2 der Serviette 1 wird gemäß Ausführungsbeispiel von einem rechteckigen Servietten-Grundriss A mal B gemäß 3 ausgegangen. Das Maß A beträgt etwa 400 mm und das Maß B etwa 500 mm. In dieser 3 sind Faltlinien d, e, f und g in Form gestrichelter Linien angedeutet. Die Faltlinien d und e sind so positioniert, dass drei Faltabschnitte I, II und III gebildet sind. Der Faltabschnitt I hat, in Längsrichtung des Grundrisses gesehen, eine Länge X. Zweimal die Länge X entsprechenden dem Maß A. Der Faltabschnitt II hat dagegen eine Länge Y. Diese ist geringer als die Länge X. Die Differenz beträgt etwa der zwei- bis dreifachen Fingerbreite, also dem Abstand C. So verbleibt für den Faltabschnitt III eine Länge Z, welche naturgemäß geringer ist als die Länge X.
  • Die Faltschritte zur Erzielung der Darreichungsform der Serviette 1 gehen aus den 4 bis 6 hervor. 4 zeigt das Umlegen des ersten und zweiten Faltabschnittes II, III um ihre Faltlinien d bzw. e. Die beiden Faltabschnitte II, III werden dabei in entgegengesetzte Richtungen gemäß dargestellter Pfeilrichtung gefaltet. Hiernach liegt ein Zwischenzustand der Serviette von der Größe des Faltabschnittes I vor.
  • Danach erfolgt eine Faltelung um die mittige, quer zu den Faltlinien d und e gerichtete Faltlinie f in der aufgezeigten Pfeilrichtung, vergleiche 5. Der dann vorliegende Serviettenzustand ist quadratisch und beträgt X mal X. Nun wird eine letzte Faltelung um die mittlere Faltlinie g dieses Quadrates vorgenommen, und zwar in der vorgegebenen Pfeilrichtung in 6, wobei die dreiseitig geschlossene Einstecktasche 2 der Serviette 1 entsteht. Dies ist auch der aus der Servietten-Herstellungsmaschine kommende Anlieferungszustand der Servietten.
  • Weitere Einsatzbereiche der Servietten wären denkbar und zwar zum Beispiel auf dem medizinischen Sektor, wo auf Hygiene großer Wert gelegt wird. Die Einstecktaschen könnten dann dazu herangezogen werden, entsprechende Teile aufzunehmen und diese schützend bis zu ihrem Einsatz aufzubewahren.

Claims (6)

  1. Insbesondere aus Zellstoff, Papier oder ähnlichem Material bestehende Serviette (1), insbesondere zur Verwendung in der Gastronomie, wobei die einlagige Grundrissform durch sich kreuzende Faltlinien in eine mehrlagige Gebrauchsform gebracht ist, gekennzeichnet durch eine zufolge Mehrfachfaltelung gebildete, nur zu einer Schmalseite hin offene Einstecktasche (2) zur Aufnahme beispielsweise von Besteckteilen (4, 5), Informationsmaterial (5) etc., wobei der Einstecktaschen-Öffnungsrand (6) parallel beabstandet liegt zur benachbarten Serviettenkante (7).
  2. Serviette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (C) zwischen Einstecktaschen-Öffnungsrand (6) und der benachbarten Serviettenkante (7) variabel ist.
  3. Serviette nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (C) bei einer normal groß ausgebildeten Serviette (1) etwa einer zwei- bis dreifachen Fingerbreite entspricht.
  4. Serviette nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Einstecktasche (2) ein erster Faltabschnitt (II) um eine der Serviettenkante (7) parallel gegenüberliegende Faltlinie (d) umgefaltet ist, quer zu welcher Faltlinie (d) mittig eine weitere Faltlinie (f) verläuft, um welche eine weitere Faltelung erfolgt, und dass nach dieser eine letzte Faltelung um eine dann vorliegende mittige Faltlinie (g) vorgenommen wird unter Erzielung der die Einstecktasche (2) aufweisenden Gebrauchsform.
  5. Serviette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Serviettenkante (7) von einer Faltlinie (e) gebildet ist, um die ein zweiter Faltabschnitt (III) in entgegengesetzte Richtungen umgelegt sind.
  6. Serviette nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Faltabschnitt (III) auch eine geringere Länge (z) als das Längsmaß der Gebrauchsform der Serviette (1) besitzt.
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