DE202005003713U1 - Bauteil, insbesondere Paneel, sowie entsprechendes Werkstück - Google Patents

Bauteil, insbesondere Paneel, sowie entsprechendes Werkstück

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Abstract

Bauteil (1; 4), insbesondere Paneel, das mit mindestens einem anderen Bauteil (4; 1) zusammenfügbar ist, wobei das Bauteil (1; 4) eine Federprofilkante (2) und/oder eine Nutprofilkante (3) aufweist, die zumindest abschnittsweise mit einer korrespondierenden Profilkante (3; 2) des anderen Bauteils (4) in Eingriff bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Federprofilkante (2) und/oder die Nutprofilkante (3) des Bauteils (1; 4) eine Markierung (5; 6) aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Bauteil, insbesondere Paneel, das mit mindestens einem anderen Bauteil zusammenfügbar ist, wobei das Bauteil eine Federprofilkante und/oder eine Nutprofilkante aufweist, die zumindest abschnittsweise mit einer korrespondierenden Profilkante des anderen Bauteils in Eingriff bringbar ist. Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Werkstück mit mindestens zwei zusammengefügten Bauteilen, insbesondere Paneelen, wobei eine Federprofilkante des einen Bauteils mit einer korrespondierenden Nutprofilkante des anderen Bauteils in Eingriff ist.
  • Derartige Bauteile, insbesondere Paneele, werden in typischer Weise für einen Bodenbelag, beispielsweise Parkett- oder Laminatfußboden verwendet. Auch andere Werkstücke lassen sich aus solchen Bauteilen zusammensetzen, beispielsweise Deckenverkleidungen, Wandverkleidungen, Möbel bzw. Möbelteile etc. Dabei müssen die zu einem Werkstück zusammengefügten Bauteile nicht zwingend in der selben Ebene angeordnet sein bzw. eine Ebene bilden, sondern können auch in einem bestimmten Winkel zueinander zusammengefügt werden.
  • Im folgenden wird beispielhaft ein Bauteil in Form eines Paneels beschrieben. Bei einem Paneel handelt es sich um ein, ggf. mehrschichtiges, plattenförmiges Bauteil, insbesondere aus Holzmaterial, beispielsweise aus einer oder mehreren Lagen von mit Bindemittel versehenen und verpressten Holzspänen oder -fasern, ggf. mit einer zusätzlich als Abschluss aufgebrachten Laminatbeschichtung.
  • Die einzelnen Paneele lassen sich durch eine mechanische Verbindung zu einer flächigen Gesamtheit vereinen, so dass ein Verlegen der Paneele üblicherweise ohne Klebestoffe oder zusätzliche mechanische Befestigungselemente, zum Beispiel Schrauben oder Nägel, möglich ist. Insbesondere ergibt sich daraus der Vorteil, dass die Paneele sich ohne ein Verleimen verlegen und somit wieder entfernen lassen.
  • Als mechanische Verbindung dient in der Regel eine Nut- und-Feder-Verbindung, also eine Verbindung aus miteinander zusammenwirkenden Profilkanten der jeweils benachbarten Paneele. Die Feder- und die Nutprofilkante ist dabei vorteilhafter Weise so geformt, dass eine vertikale und/oder horizontale Verriegelung, vorzugsweise in beide Richtungen, erfolgt, so dass zusammengefügte Paneele sich nicht ohne weiteres auseinander bewegen können. Die Feder- bzw. Nutprofilkante des einen Bauteils ist dazu zumindest abschnittsweise mit der Nut- bzw. Federprofilkante des anderen Bauteils korrespondierend ausgebildet.
  • Paneele dieser Art mit einer Profilkante, die zumindest abschnittsweise mit einer Profilkante des anderen Bauteils korrespondiert, sind beispielsweise aus der DE 203 19 119 U1 , der DE 203 19 121 U1 , der WO 94/26999 A1, der WO 97/47834 A1, der WO 01/66876 A1 oder der WO 01/66877 A1 bekannt.
  • Werden nun solche mit Profilkanten versehene Paneele oder vergleichbare Bauteile verlegt, sei es von einem professionellen Handwerker oder von einem Laien, so muss die verlegende Person jedes Paneel zum Verlegen unter Umständen mehrmals drehen oder wenden, damit beim Zusammenfügen mit dem anderen Paneel auch die exakt miteinander korrespondierenden Profilkanten miteinander in Eingriff kommen, also immer eine Federprofilkante mit einer entsprechenden Nutprofilkante. Mit anderen Worten, da ein Paneel abhängig von seiner Form mehrere verschiedene Profilkanten aufweisen kann, aber in der Regel nur eine einzige der vielen Profilkanten mit der entsprechenden Profilkante am verlegten Paneel korrespondiert, ist es für die verlegende Person oftmals nicht auf einen Blick ersichtlich, wie er das Paneel halten oder ausrichten soll. Das Drehen und Wenden eines jeden einzelnen, zu verlegenden Paneels kostet relativ viel Zeit und erfordert auf die Dauer, insbesondere bei relativ großen oder sperrigen Paneelen, auch einen zusätzlichen Kraftaufwand von der verlegenden Person.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher das technische Problem zugrunde, ein Bauteil, insbesondere Paneel, der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass ein Verlegen weniger zeit- und kraftaufwendig ist.
  • Das zuvor aufgezeigte technische Problem wird zunächst bei einem Bauteil der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass die Federprofilkante und/oder die Nutprofilkante des Bauteils eine Markierung aufweist.
  • Durch eine solche Markierung der Feder- und/oder Nutprofilkante, insbesondere wenn die Markierungen der beiden Profilkanten unterschiedlich sind, erkennt die die Bauteile verlegende Person auf anhieb, welches die Profilkante ist, die es jetzt mit der entsprechenden Profilkante des bereits verlegten Bauteils zusammenzufügen gilt. Mit anderen Worten, es ist also auf einen Blick erkennbar, an welcher Seite des zu verlegenden Bauteils das Nutprofil und an welcher Seite das Federprofil ausgebildet ist. So kann der Verleger das Bauteil direkt beim ersten Greifen in der richtigen Weise positionieren, so dass er für das Zusammenfügen zweier Bauteile nur einen einzigen Handgriff braucht. Dies spart dem Verleger viel Zeit, die er ansonsten durch Drehen und Wenden jedes einzelnen Bauteils zusätzlich benötigen würde. Auch der Kraftaufwand für das Verlegen solcher Bauteile, insbesondere wenn diese groß oder sperrig sind, wird reduziert.
  • Ein weiterer Vorteil neben der verbesserten Unterscheidbarkeit der einzelnen Profilkanten ist, dass eine Anleitung zum Verlegen der Bauteile, insbesondere Paneele, für Laien leichter verständlich formuliert werden kann, da beispielsweise technische Begriffe wie Nut oder Feder, die möglicherweise nicht jedermann geläufig sind, durch den Hinweis auf eine besonders markierte Profilkante ersetzt werden können. Da es sich erfindungsgemäß um fühlbare und/oder um optische Markierungen handeln kann, beispielweise um eine farbliche Markierung, könnte in einer entsprechenden Verlegeanleitung beispielsweise erklärt werden, dass beim Verlegen immer die „rote Kante" mit der „grünen Kante" in Eingriff zu bringen ist. Besonders dann, wenn zu verlegende Bauteile eine Vielzahl unterschiedlicher Profilkanten aufweisen, kann eine entsprechende Verlegeanleitung mittels Verwendung einer entsprechenden Anzahl von Farben sehr einfach verständlich gehalten werden.
  • Ist die Markierung gemäß einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Bauteils als Längsmaßeinteilung ausgebildet, beispielsweise durch auf die Profilkante, vorzugsweise die Federprofilkante, aufgedruckte, voneinander beabstandete Striche oder dergleichen, kann die die Bauteile verlegende Person bei einem Zuschnittteil auf einen Blick erkennen, wie viel von dem ursprünglichen Bauteil abgetrennt werden muss, damit es passend ist. Der Verleger muss dadurch nicht, wenn er beispielsweise das letzte Bauteil, insbesondere Paneel, einer Reihe nebeneinander angeordnete Bauteile in der Größe anpassen möchte, zunächst den für das Bauteil zur Verfügung stehenden Raum, beispielsweise zwischen dem vorletzten Bauteil und der Wand, abmessen, anschließend das ermittelte Maß auf das Zuschnittteil übertragen und schließlich den überschüssigen Teil abtrennen. Statt dessen reicht es aus, wenn der Verleger das letzte Bauteil einer Reihe an der dafür vorgesehenen Stelle anlegt, wobei er auf anhieb mittels der auf der Profilkante vorgesehenen Längsmaßeinteilung erkennt, an welcher Stelle der Zuschnitt zu erfolgen hat. Der Verleger muss also nicht erst ein Maßband oder einen Zollstock greifen, dann an der Stelle anlegen, an der das Zuschnittteil später eingefügt werden soll, um den zur Verfügung stehenden Raum zu messen, dann das ermittelte Maß auf das Bauteil durch anlegen des Maßbands oder Zollstocks an das Bauteil und durch Anzeichnen übertragen, sondern er braucht lediglich einen einzigen Handgriff, mit welchem er das zuzuschneidende Bauteil unmittelbar an die dafür vorgesehen Stelle anlegt. Dies stellt, insbesondere wenn in großen Räumen ein Fußboden zu verlegen ist, einen deutlichen Zeitgewinn dar.
  • Die Markierung kann gemäß einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Bauteils aufgedruckt sein. Vorzugsweise erfolgt das Aufdrucken mittels eines Digitaldruckverfahrens, was insbesondere beim Aufdrucken einer Längsmaßeinteilung eine hohe Genauigkeit der einzelnen Bestandteile der Markierung, beispielsweise der voneinander beabstandeten Striche, ermöglicht. Als besonders geeignet hat sich, insbesondere unter Verwendung eines Digitaldruckverfahrens, der Tintenstrahldruck erwiesen.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Bauteils kann die Markierung eine Struktur, insbesondere eine dreidimensionale Struktur, aufweisen.
  • Selbstverständlich könne auch Strukturierungen und farbliche Markierungen miteinander kombiniert werden oder die eine Profilkante hat eine farbliche Markierung, wohingegen die andere Profilkante eine Struktur, beispielsweise eine dreidimensionale Struktur aufweist.
  • Bei den genannten Strukturen kann es sich um eine regelmäßige Struktur oder um eine unregelmäßige Struktur handeln. Insbesondere kann die Struktur eine wellenförmige oder geriffelte Struktur sein. Die Struktur kann unmittelbar in das Material des Bauteils bzw. das Material der Profilkante eingearbeitet, beispielsweise eingeprägt, werden.
  • Die Markierung, insbesondere die Struktur, kann aber alternativ oder zusätzlich auch von einer aufgebrachten Beschichtung gebildet werden. Die Beschichtung kann eine oder mehrere eingefärbte Substanzen, insbesondere zur Bildung einer Füllungsmasse, einer Vorverleimung, einer Schmierung und/oder einer Versiegelung, enthalten. Eine Füllungsmasse kann beispielsweise dazu dienen, Zwischenräume im Bereich der Profilkanten zu verfüllen. Eine Vorverleimung hat beispielweise den Vorteil, dass nach dem Zusammenfügen der Bauteile eine automatische Verklebung derselben erreicht werden kann. Durch eine Schmierung kann das Zusammenfügen der Bauteile erleichtert werden. Mit Hilfe einer Versiegelung kann schließlich das Bauteil vor dem Eindringen von Feuchtigkeit geschützt werden. Die Einfärbung zumindest einer der enthaltenen Substanzen ist vorgesehen, damit die Beschichtung als Markierung gut wahrnehmbar ist und sich insbesondere in ihrer Farbe vom Untergrund, auf den sie aufgebracht ist, unterscheidet.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Bauteils ist vorgesehen, dass die Federprofilkante und/oder die Nutprofilkante des Bauteils zumindest abschnittsweise, beispielsweise nur im Bereich der Ecken, mit der Markierung versehen ist. Es ist also denkbar, das die Profilkante nur teilweise eine Markierung aufweist. Alternativ kann auch die gesamte Profilkante mit der Markierung versehen sein.
  • Das aufgezeigte technische Problem wird ferner bei einem Werkstück mit mindestens zwei zusammengefügten Bauteilen, insbesondere Paneelen, dadurch gelöst, dass mindestens eines der Bauteile wie zuvor beschrieben ausgebildet ist. Vorteilhafterweise ist jedes der für das Werkstück verwendeten Bauteile wie zuvor beschrieben ausgebildet.
  • Auf diese Weise lassen sich Werkstücke auf besonders einfache Weise unter Verwendung von wie zuvor beschriebenen Bauteilen zusammensetzen, beispielsweise Deckenverkleidungen, Wandverkleidungen, Möbel bzw. Möbelteile etc. Dabei können die zu einem Werkstück zusammengefügten Bauteile in der selben Ebene angeordnet sein bzw. eine Ebene bilden, aber auch in einem bestimmten Winkel zueinander zusammengefügt sein.
  • Vorzugsweise weist sowohl die Federprofilkante des einen Bauteils als auch die korrespondierende Nutprofilkante des anderen Bauteils eine Markierung auf, wobei sich die Markierungen unterscheiden. Beispielsweise weist das Werkstück zwei zusammengefügte Bauteile auf, wobei an der Fügestelle die eine Profilkante eine rote Markierung und die andere Profilkante eine grüne Markierung aufweist.
  • Gemäß einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Werkstücks bildet die Federprofilkante mit der Nutprofilkante eine mechanische Verriegelung. Es ist aber alternativ oder zusätzlich auch denkbar, dass die Federprofilkante mit der Nutprofilkante, zumindest teilweise, verklebt ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, wozu auf die beigefügte Zeichnung Bezug genommen wird.
  • In der Zeichnung zeigen:
  • die 1a) bis c) im Querschnitt ein Ausführungsbeispiel zweier zusammenfügbarer Bauteile mit jeweils miteinander korrespondierenden Profilkanten, und
  • 2 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Bauteils mit einer Markierung in einer perspektivischen Ansicht.
  • 1a) zeigt ausschnittsweise ein erstes Bauteil 1, hierbei handelt es sich um ein Fußbodenpaneel, mit einer Federprofilkante 2, die zumindest abschnittsweise mit der Nutprofilkante 3 des in 1b) gezeigten zweiten Bauteils 4 korrespondiert.
  • Die Federprofilkante 2 des ersten Bauteils 1 weist dabei eine Markierung 5 auf, die sich über die nach oben gerichtete Fläche sowie die zur Seite gerichtete Fläche der Federprofilkante 2 erstreckt. Bei der Markierung 5 handelt es sich um eine optische Markierung, nämlich um eine aufgebrachte Farbschicht. Im vorliegenden Fall handelt es sich bei der farblichen Markierung um eine rote Markierung, da eine solche Farbe eine Signalwirkung hat und dem Verleger auf den ersten Blick auffällt.
  • Das zweite Bauteil 4, welches in 1b) dargestellt ist, ist an der Nutprofilkante 3, welche mit der Federprofilkante 2 des anderen Bauteils 1 in Eingriff bringbar ist, ebenfalls mit einer Markierung 6 versehen.
  • Auch die Markierung 6 wird von einer aufgebrachten Farbschicht gebildet, wobei hier die Farbe grün gewählt wurde, da sie einen guten Kontrast zur Farbe rot darstellt und sich im übrigen, wie auch die Farbe rot, gut von der Farbe des übrigen Bauteils abhebt.
  • Damit auch die Markierung 6 für den Verleger auf den ersten Blick gut sichtbar ist, ist diese auf die nach oben und zum Verleger gerichteten Flächen der Profilkante aufgebracht.
  • 1c) zeigt schließlich die beiden Bauteile 1 und 4 im zusammengefügten Zustand, wobei die in Eingriff befindlichen Profilkanten 2 und 3 eine mechanische Verriegelung bilden, die verhindert, dass sich die beiden Bauteile im zusammengefügten Zustand auseinander bewegen können.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Bauteils 4 mit einer Markierung 6 ist in 2 dargestellt. Danach ist bei dem Bauteil 4 auf der Nutprofilkante 3 eine Markierung 6 vorgesehen, die als Längsmaßeinteilung ausgebildet ist. Die Längsmaßeinteilung weist längs der Nutprofilkante 3 eine Vielzahl nebeneinander angeordneter Striche auf, wobei benachbarte Striche immer denselben Abstand voneinander haben. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist jeder 10te Strich zusätzlich mit einer aufgedruckten Zahl versehen. Hier „10"... „20"... etc. Die die Striche aufweisende Markierung ist mittels einem digitalen Tintenstrahldruckverfahren mit hoher Genauigkeit auf die Nutprofilkante 3 aufgebracht worden.
  • Ein Bauteil 4, wie es in 2 dargestellt ist, ist besonders als Zuschnittteil geeignet, da für den Verleger auf einen Blick erkennbar ist, an welcher Stelle er den überschüssigen Teil des Bauteils 4 abtrennen muss, damit dieses passend ist. Es ist beispielsweise denkbar, bei der Verlegung eines Fußbodenbelages einen bestimmten Prozentsatz der zu verlegenden Paneele, der der zu erwartenden Anzahl an Zuschnittteilen entspricht, mit einer Markierung in Form einer Längsmaßeinteilung zu versehen. Selbstverständlich ist es auch denkbar, sämtliche Bauteile mit einer entsprechenden Markierung zu versehen.
  • Obwohl gemäß 2 die Markierung in Form einer Längsmaßeinteilung auf einer Nutprofilkante 3 dargestellt ist, ist es auch denkbar, eine solche Längsmaßeinteilung auf einer Federprofilkante vorzusehen. Auch ist es denkbar, verschiedene Markierungsarten miteinander zu kombinieren, beispielsweise eine durchgehende farbliche Markierung einer bestimmten Profilkantenart, beispielsweise eine durchgehend rote Profilkante zur Kennzeichnung einer Federprofilkante und eine durchgehend grüne Profilkante zur Kennzeichnung einer Nutprofilkante, in Verbindung mit einer davon unabhängigen Längsmaßeinteilung.

Claims (15)

  1. Bauteil (1; 4), insbesondere Paneel, das mit mindestens einem anderen Bauteil (4; 1) zusammenfügbar ist, wobei das Bauteil (1; 4) eine Federprofilkante (2) und/oder eine Nutprofilkante (3) aufweist, die zumindest abschnittsweise mit einer korrespondierenden Profilkante (3; 2) des anderen Bauteils (4) in Eingriff bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Federprofilkante (2) und/oder die Nutprofilkante (3) des Bauteils (1; 4) eine Markierung (5; 6) aufweist.
  2. Bauteil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (5; 6) als Längsmaßeinteilung ausgebildet ist.
  3. Bauteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsmaßeinheiten voneinander beabstandete Striche und Zahlen aufweist.
  4. Bauteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (5; 6) eine optische Markierung und/oder eine fühlbare Markierung ist.
  5. Bauteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (5; 6) aufgedruckt ist.
  6. Bauteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (5; 6) eine farbliche Markierung ist.
  7. Bauteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (5; 6) eine Struktur, insbesondere eine dreidimensionale Struktur, aufweist.
  8. Bauteil (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Struktur eine regelmäßige Struktur oder eine unregelmäßige Struktur, insbesondere eine wellenförmige oder geriffelte Struktur, ist.
  9. Bauteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung, insbesondere die Struktur, durch eine auf die Profilkante (2; 3) aufgebrachte Beschichtung gebildet wird.
  10. Bauteil (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung eine oder mehrere eingefärbte Substanzen, insbesondere zur Bildung einer Füllungsmasse, einer Vorverleimung, einer Schmierung und/oder einer Versiegelung, enthält.
  11. Bauteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Federprofilkante (2) und/oder die Nutprofilkante (3) des Bauteils (1; 4) zumindest abschnittsweise mit der Markierung (5; 6) versehen ist.
  12. Bauteil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungen (5, 6) der beiden Profilkanten (2, 3) unterschiedlich sind.
  13. Werkstück mit mindestens zwei zusammengefügten Bauteilen (1, 4), insbesondere Paneelen, wobei eine Federprofilkante (2) des einen Bauteils (1) mit einer korrespondierenden Nutprofilkante (3) des anderen Bauteils (4) in Eingriff ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Bauteile (1, 4) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet ist.
  14. Werkstück nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Federprofilkante (2) des einen Bauteils (1) als auch die korrespondierende Nutprofilkante (3) des anderen Bauteils (4) eine Markierung (5; 6) aufweist, wobei sich die Markierungen (5, 6) unterscheiden.
  15. Werkstück nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Federprofilkante (2) mit der Nutprofilkante (3) eine mechanische Verriegelung bildet und/oder verklebt ist.
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