DE200198C - - Google Patents

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DE200198C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/12Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
    • B01D25/176Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type attaching the filter element to the filter press plates, e.g. around the central feed hole in the plates
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/12Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
    • B01D25/21Plate and frame presses
    • B01D25/215Construction of the filter plates, frames

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200198 KLASSE 12 d. GRUPPE
CARL CRON, G. m. b. H. in MANNHEIM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. August 1906 ab.
Bisher bestanden die Filterelemente von Filtrierapparaten meistens aus zwei Hauptteilen, dem Rost und dem Rahmen, was den Übelstand hatte, daß man eine große Anzahl von Dichtungen anwenden mußte und wodurch die Handhabung der Elemente bei dem Zusammensetzen und Auseinandernehmen der Filtrierapparate erschwert wurde. Man hat deshalb bereits den Vorschlag gemacht, den
ίο Rost und den Rahmen eines jeden Elementes aus einem Stück bestehen zu lassen, wodurch jedoch der Nachteil auftrat, daß die Ein- und Auslaufkanäle für die nach den Rosten zu leitenden Flüssigkeiten durch die Roste verdeckt wurden, so daß nach dem Auseinandernehmen der Elemente diese Kanäle schlecht gereinigt werden konnten. Bei diesen bekannten , aus einem Stück bestehenden Elementen dienten die Zuleitungskanäle in jedem Rahmen zur Zuleitung der Flüssigkeit nach dem an diesem Rahmen befestigten Rost, und ferner trat vermöge der Lage der Zuleitungs-. kanäle zu dem Rost die Flüssigkeit immer von der Oberflächenebene des Rostes aus in diesen hinein. Um diesen Ubelstand zu vermeiden, ist der vorliegenden Erfindung gemäß der Rahmenteil eines jeden Filterelementes derart mit einem Rost fest verbunden, daß der Rost vollkommen vor dem Rahmen vorsteht, um sich beim Zusammensetzen der Elemente in den Rahmenteil des anstoßenden Filterelementes einzulegen, so daß die in dem Rahmen eines jeden Filterelementes angeordneten Einlaufkanäle an sich, d. h. bei dem einzelnen Filterelement, vollkommen frei liegen und somit zur Zuleitung der Flüssigkeit nach demjenigen Rost dienen, welcher, von dem anstoßenden Filterelement vorstehend, in den Rahmen hineinragt. Da die Ein- und Ablaufkanäle für die Flüssigkeit nicht durch die zwischen den Rosten liegende Filtermasse verdeckt werden dürfen, so müssen diese Kanäle in einer Ebene liegen, welche zwischen den Oberflächenebenen der Roste sich befindet, so daß also die Flüssigkeit nicht mehr von einer Oberfläche des betreffenden Rostes aus in diesen eintritt, sondern direkt zwischen die Roststäbe, und zwar etwa in derjenigen Ebene, welche durch die Mitte der Höhe der Roststäbe gelegt ist. Um dieses zu ermögliehen, endigen die Roststäbe an den Innenkanten der sie -vereinigenden Ringe, wodurch eine lediglich in dem Rostteil liegende Ringnut gebildet wird, aus der die eingeleitete Flüssigkeit rund um den Rost herum zwischen die einzelnen Stäbe geleitet wird.
Auf der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen zusammengesetzten Filterapparat gemäß Linie A-B der Fig. 2. Fig. 2 ist eine Draufsicht auf ein Filterelement und Fig. 3 ein Schnitt nach Linie C-D der Fig. 2.
Jedes Filterelement besteht aus einem Rahmenteil α, an welchem, nach einer Seite zu vorspringend, der aus einem Stück mit dem Rahmen gebildete Rost b angebracht ist. Die einzelnen Roststäbe dieses Rostes b sind an ihren Enden durch Ringe g, h vereinigt, zwischen denen ein freier Raum verbleibt, da die Roststäbe nur bis zu den Innenkanten dieser Ringe ragen. Hierdurch wird eine rings um den Rost herumführende Ringnut
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gebildet. Die Rahmenteile α der Filterelemente sind mit den Ein- und Ablaufkanälen c versehen, welche mit ihren Mündungen im Innern des Rahmens eines jeden Elementes vollkommen frei liegen. Die Filterelemente sind außerdem in bekannter Weise mit den die Verbindung zwischen den einzelnen Elementen herstellenden bzw. die Umleitung der Flüssigkeit ermöglichenden Kanälen e, f ausgestattet.
Werden mehrere Filterelemente, wie aus Fig. ι ersichtlich ist, zu einem Filter zusammengesetzt, so tritt der vorspringende Rost b eines jeden Filterelementes in den Rahmen des danebenliegenden Filterelementes hinein, so daß ungefähr die Mittelebene der Roststäbe mit der Ebene der Kanäle c des danebenliegenden Filterelementes zusammenfällt. Zwischen die einzelnen Roste b wird in bekannter Weise die Filtermasse d eingesetzt. Vermöge der beschriebenen Einrichtung wird die durch den Einlaufkanal c eines Filterelementes eingeführte Flüssigkeit in den zwischen den Ringen g, h gebildeten Ringkanal des Rostes b des danebenliegenden Filterelementes eintreten und somit gelangt dies Flüssigkeit sofort zwischen, die Roststäbe des zweiten Elementes. Bei dem in Fig. 1 veranschaulichten Filter erfolgt die Zuleitung der Flüssigkeit durch den Oberen, am Deckel des Filters vorgesehenen Stutzen. Die Flüssigkeit tritt in den obersten Rost b und strömt durch den Kanal c auf der rechten Seite der Figur nach dem Kanal/, um von hier durch den Kanal c des viertobersten Filterelementes in den Rost b des drittobersten Filterelementes zu gelangen. Von diesem Rost aus dringt die Flüssigkeit durch die Filterkuchen unterhalb und oberhalb des Rostes, so daß die Flüssigkeit zwischen die Roststäbe des zweiten Filterelementes und auch des untersten Rostes gelangt. Von dem zweitobersten Rost strömt die Flüssigkeit durch den Kanal c des drittobersten Filterelementes auf der linken Seite der Fig. 1 in den Kanal e, um dann dur den Kanal c des untersten Rahmens in den Raum zu gelangen, der zwischen dem Deckel und dem untersten Rost vorhanden ist. Es fließt somit die gesamte Flüssigkeit von dem untersten Rost durch den am unteren Deckel vorgesehenen Ablaßstutzen ab. Ein Teil der an dem oberen Deckelstutzen eingeleiteten Flüssigkeit wird von dem obersten Rost aus sofort den obersten Filterkuchen durchdringen und durch den Kanal c des drittobersten Filterelementes in der angegebenen Weise abgeleitet werden. Anstatt, wie oben angenommen wurde, fertig gepreßte Filterkuchen zwischen die Roste zu schalten, könnte man selbstverständlich auch Siebe auf die Roste auflegen und damit die Filtermasse in dem Filter selbst zusammenpressen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Filterelement aus Rost und Rahmen in einem Stück, dadurch gekennzeichnet, daß der am Umfange mit einer Ringnut versehene Rost aus dem Rahmen herausragt, welch letzterer derart mit Ein- oder Ablaufkanälen versehen ist, daß die Mün- düngen der Kanäle vollkommen frei liegen und ungefähr in die Mittelebene der Roststäbe des danebenliegenden Filterelementes hineinragen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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