DE19951518A1 - Bohrmaschine - Google Patents

Bohrmaschine

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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B39/00General-purpose boring or drilling machines or devices; Sets of boring and/or drilling machines
    • B23B39/16Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons
    • B23B39/161Drilling machines with a plurality of working-spindles; Drilling automatons with parallel work spindles

Abstract

Eine Bohrmaschine sieht vor, dass mindestens ein Fahrgestell (10) einer jeden Basis (7) einer jeden Bohrgruppe (4) einen Platzbedarf (10L) in der Breite aufweist, die, längs der Längsachse (X) berechnet, größer ist als der Platzbedarf (4L) in der Breite der Bohrgruppe; und dass mindestens eine der ersten Führungen (2, 3), auf denen die Bohrgruppen (4) laufen, eine Vielzahl von Teilen aufweist, die entsprechende, voneinander unabhängige und zueinander parallele Gleitflächen (2a, 2b, ...2n) festlegen, auf denen die Fahrgestelle (10) einer jeden Gruppe (4), die den Platzbedarf (10L) mit größerer Breite aufweisen, gekoppelt gleitbar sind; wobei die einer vorhergehenden Bohrgruppe (4p) angehörenden Fahrgestelle (10) und eine nachfolgende Bohrgruppe (4s) wechselweise zueinander an die eine oder an die andere dieser Flächen (2a, 2b, ...2n) der ersten Führung (2) derart gekoppelt sind, dass eine Annäherung bis zur Berührung zwischen den anliegenden Bohrgruppen (4) mit entsprechendem Einrücken eines Teils eines jeden Fahrgestells (10) in den Raum einer vorangehenden und/oder nachfolgenden Tragbasis (7) erreicht wird.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bohrmaschine, insbesondere zum Bohren von Einrichtungsbestandteile festlegenden Holztafeln oder ähnlichen.
Auf dem Gebiet der Holzbohrmaschinen ist eine der seit langem bestehenden Maschinentypologien jene, die als so genannte "Transfer"-Bohrmaschine (besonderen Interesses in der vorliegenden Behandlung) bezeichnet wird, wo die Tafel längs mehrerer nach einander folgenden Bearbeitungsstationen vorgeschoben wird, unter welchen sich eben die Bohrmaschine befindet. Diese Maschinen werden üblicher Weise zur Ausführung von einer bestimmten Anzahl von Bearbeitungen, die innerhalb eines und desselben Loses gleich sind, an großen Stückmengen verwendet, die für die Industrie oder die Einrichtung bestimmt sind.
Eine solche Bohrmaschine sieht üblicher Weise eine mittlere Arbeitsebene vor, die Tafelförder- und -positionierbänder (üblicher Weise an den Enden derselben angeordnet) umfaßt, die längs einer Querachse (Y) der Maschine zugeführt werden. Unterhalb und oberhalb dieser Ebene ist eine Vielzahl von Bohrgruppen vorhanden, die aneinander gereiht angeordnet sind, wobei jede längs einer Längsachse (X) der Maschine verstellbar ist und deren Werkzeuge längs der vertikalen Achse (Z) zur Vorbearbeitung von Tafeln gemäß durch die Bedienungsperson vorgegebenen Arbeitsstellungen beweglich sind.
Zur Zeit umfaßt jede Bohrgruppe eine oder mehrere Köpfe, die jeweils mit einer Vielzahl von Arbeitsspindeln versehen sind, die auch winkelmäßig gegenüber den genannten Achsen X und Y ausrichtbar sind. Jede Gruppe ist mit einem entsprechenden Antrieb für die Köpfe und mit vertikalen Führungen versehen, die deren Annäherung und Entfernung des Kopfes selbst über entsprechende Mittel erlauben. Seitlich der Köpfe ist überdies ein lineares Anschlagelement vorgesehen, das zusammen mit entsprechenden Elementen von analogen Gruppen die Anschlagebene der sich in Bearbeitung befindlichen Tafeln darstellt und festlegt.
Jede so gebildete Gruppe sieht eine Tragbasis (mit Erstreckung quer zur Achse Y) vor, die im Bereich der eigenen Enden an einem Paar von Parallelführungen in X gebunden ist, die dem Tragaufbau der Maschine angehören: Die Tragbasis ist derart aufgebaut, daß Gleitmittel (Laufgestelle mit Schlitten) vorgesehen werden können, die auf beiden Führungen gleitbar gekoppelt sind. Eine einzige dieser Führung wird für die aktive Positionierung der Gruppe längs der Achse X durch manuelle Einwirkung (oder automatisch) auf die entsprechenden Bedienungsmittel verwendet, während die andere Führung als einfaches Gleitelement wirkt, um im wesentlichen die "Laufgestellbindung" der Gruppe bezüglich des Bettes festzulegen.
Durch die ständige Entwicklung in den Studien und Ausführungen der Möbel (d. h. mit der Einführung der Anbaumöbel), wurden die Bohrbilder der Tafeln immer komplexer, wobei so eine Neubemaßung der Querabmessung der Bohrgruppen erforderlich wurden, d. h. eine immer größere Herabsetzung der Bohrachsenabstände an den Tafeln.
Diese ständige Herabsetzung der Querabmessung der Bohrgruppe und insbesondere der Basis der Gruppe selbst, bewirkt unvermeidlich eine prekäre Präzision in der Positionierung der Bohrgruppe, die auf die Notwendigkeit zurückzuführen ist, die Fahrgestelle und die Gleitschlitten kleiner Abmessungen gegenüber den strukturellen Notwendigkeiten der Gruppe selbst auszuführen: Mit anderen Worten, gerade wegen der Herabsetzung der Breite X der Fahrgestelle könnten ungenaue Positionierungen der Bohrgruppe gegenüber der Querachse Y, außer von nicht gewollten Neigungen und daher Bearbeitungsungenauigkeiten erfolgen.
Überdies können die Beanspruchungen oder Momente, denen eine Bohrgruppe unterliegt, wenn diese letztere gegenüber der Querachse Y gedreht wird, oder die von Bearbeitungen herrühren, die durch endseitige Spindeln eines einzigen Kopfes ausgeführt werden, eine weitere Erhöhung der Instabilität der Gruppe selbst in der Form deren Neigung gegenüber der darüberliegenden oder darunterliegenden Arbeitsebene betragen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Beseitigung der oben genannten Nachteile durch die Ausführung einer Bohrmaschine nach der Transferart, die Bohrgruppen aufweist, die gemäß den heutigen Standardabmessungen bei der Bearbeitung und mit einer hohen Gleit- und Positioniergenauigkeit auf den Führungen, zusammen mit einer robusten Stabilität im Arbeitsschritt der Spindeln, aufgebaut sind.
Die technischen Merkmale der Erfindung gehen gemäß den oben genannten Zielen klar aus dem Inhalt der nachstehenden Patentansprüche und die Vorteile derselben näher aus der nachfolgenden, eingehenden Beschreibung hervor, die unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erfolgt, die eine beispielsweise und nicht beschränkende Ausführungsform darstellen. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Bohrmaschine in einer schematischen Stirnansicht mit einigen weggelassenen Teilen, um andere besser hervorzuheben;
Fig. 2 einen Teil der Maschine aus Fig. 1, und insbesondere ein Paar von Führungen, die mit einer Reihe von Bohrgruppen versehen ist, wobei die Figur in schematischer Draufsicht gezeigt ist, mit einigen weggelassenen Teilen, um andere bessere hervorzuheben;
Fig. 3 eine Führung mit Fahrgestellen, die der Bohrmaschine angehört, in einer schematischen Ansicht A unter Bezugnahme auf Fig. 2.
Gemäß den Figuren der beigefügten Zeichnungen und unter besonderem Bezug auf Fig. 1, wird die gegenständliche Bohrmaschine zur Bearbeitung von Holztafeln oder gleichartigen verwendet und als "Transfer"-Art bezeichnet.
Diese Art von Maschine umfaßt einen im allgemeinen mit 1 angegebenen Basisaufbau, der ein oder mehrere Paare von ersten Führungen 2 und 3 aufweist, die sich parallel längs einer Längsachse X der Maschine erstrecken und auf denen in beiden Richtungen (siehe Pfeil F) eine Vielzahl von Bohrgruppen 4 gleiten kann, sodaß sie an vorbestimmten Arbeitsstellen positioniert werden kann.
An der erläuterten Maschine sind zwei Paare von Führungen 2, 2' und 3' vorhanden, die am unteren Teil der Maschine und am oberen Teil der Maschine selbst angeordnet sind; diese gegenüberliegende und jeweilige Bohrgruppen 4 aufweisenden Führungen sind im wesentlichen spiegelbildlich, wodurch deshalb aus Einfachheitsgründen nur ein Paar dieser Führungen erläutert und beschrieben wird, da die genannte Lösung auch für das andere Paar von Führungen und den entsprechenden Bohrgruppen 4 gilt.
Die oben genannten Bohrgruppen 4 sind an Anschlagelementen 5 gekoppelt, die zusammen mit einem Paar von an den Enden des durch die Maschine festgelegten Raumes angeordneten Bändern 5' eine Tragebene für zu bearbeitende Tafeln 6 (strichliert) ausführen, die gemäß einer zur Längsachse Y querliegenden Achse Y vorgeschoben werden.
Jede Bohrgruppe 4 ist mit einer Tragbasis 7 einer oder mehrerer Arbeitsköpfe 8 versehen, wobei die Basis 7 mit Gleitmitteln versehen ist, die aus Fahrgestellen 10 bestehen, die verstellbar an den ersten Führungen 2 und 3 gekoppelt sind, um durch eine Betätigung von Hand aus (oder automatisch) mit entsprechenden Bedienungsmitteln (nicht erläutert) die Positionierbewegung der Bohrgruppe 4 in die gewollte Stelle erhalten wird. An einem der Enden der Basis 7 liegt ein "benutzbares" oder aktives Fahrgestell 10 zur Positionierung der Gruppe 4 längs der Achse X, während das andere Fahrgestell 7b als einfaches Gleitelement im wesentlichen als "Fahrgestellbindung" der Bohrgruppe 4 bezüglich des Maschinenbettes definiert dient.
Aus Fig. 2 geht klar hervor, wie jedes aktive Fahrgestell 10 einen Platzbedarf 10L in der Breite aufweist, der in Richtung der Längsachse X gerechnet höher liegt als der Platzbedarf 4L in der Breite der Bohrgruppe 4, an die es angebracht ist (dieser Faktor geht näher aus der folgenden Beschreibung hervor).
Überdies kann mindestens eine der ersten Führungen, jene mit 2 angegeben, sich in zwei Teilen aufgeteilt zeigen, wobei die Führung in einem einzigen einstückigen Element gehalten wird, die entsprechende Gleitebenen 2a, 2b, . . . 2n festlegen, die voneinander unabhängig und zueinander parallel sind und in denen die Fahrgestelle 10 einer jeden Bohrgruppe 4 verstellbar gekoppelt sind.
In den beigefügten Figuren ist eine bevorzugte Lösung dargestellt, in der zwei Teilehälften vorgesehen sind, die entsprechende Flächen 2a und 2b auf dem mittigen Körper 30 der ersten Führung 2 gegenüberliegenden Seiten (klar aus Fig. 3 ersichtlich) verwirklichen.
Mit dieser Konstruktion der ersten Führung 2 sind die Fahrgestelle 10 abwechselnd zueinander an der einen oder der anderen der beiden Flächen 2a und 2b der ersten Führung 2 selbst abwechselnd angeordnet. Mit anderen Worten, eine vorhergehende Bohrgruppe 4p kann das eigene Fahrgestell 10 mit der Fläche 2a gekoppelt haben, während eine nachfolgende Bohrgruppe 4s das entsprechende Fahrgestell 10 mit der Fläche 2b gekoppelt aufweist: Auf diese Weise ist es möglich eine Annäherung bis zur Berührung zwischen verschiedenen, anliegenden Bohrgruppen 4 mit dem entsprechenden Einrücken eines Teiles eines jeden Fahrgestells 10 in die nachfolgende und/oder vorangehende Tragbasis 7 (siehe Fig. 2) zu erreichen.
Im näheren weist jedes Fahrgestell 10 eine Breite 10L auf, die bis etwa das Doppelte der Breite 4L erreichen kann, welche die entsprechende Bohrgruppe 4 (bei zwei Flächen) aufweist.
Dank dieses Verhältnisses der Abmessungen zwischen den Fahrgestellen 10 und den Bohrgruppen 4, ist jedes Fahrgestell 10 der entsprechenden Bohrgruppe 4, d. h. der eigenen Achse 7 in einer bevorzugten und nur beispielsweise mittigen Position gegenüber der Bohrgruppe selbst derart zugeordnet, daß es die eigenen Endabschnitte 10a, 10b im gleichen Maß aus den beiden Seiten der Bohrgruppe 4 austretend aufweist. Diese Architektur eines jeden Fahrgestelles 10 erlaubt daher, siehe das Beispiel aus Fig. 2, dasselbe Fahrgestell 10 zu besitzen, aus dem die entsprechende Bohrgruppe 4p ragt, die unterhalb einer nachfolgenden Bohrgruppe 4s im Bereich der Positionierung in Berührung zwischen den beiden Bohrgruppen längs der gesamten Abwicklungen seines aus der entsprechenden Bohrgruppe 4p austretenden Abschnittes 10a liegt.
Diese Konfiguration ist eben dank der Wechselseitigkeit zwischen nacheinander folgenden Fahrgestellen 10 (siehe die drei Bohrgruppen 4 an der rechten Seite der Fig. 2), welche die Vermeidung der Berührung zwischen angenäherten Fahrgestellen 10 erlaubt, jedoch eine Übereinanderanordnung derselben auf derselben Ebene, jedoch in verschiedenen Bereichen ermöglicht.
Dank dieser Vorkehrung kann jedes Fahrgestell 10 aus zwei eigentlichen Fahrgestellkörpern 11 und 12 (schematisch dargestellt, da die einzelnen das Fahrgestell zusammensetzenden Teile bekannter Art sind), die koplanar und mit der entsprechenden Gleitfläche 2a bzw. 2b in Berührung stehen; die beiden Fahrgestellkörper 11 und 12 sind durch eine Verbindungsstruktur 13 miteinander verbunden, die unmittelbar der darüberliegenden Tragbasis 7 zugeordnet ist.
In Fig. 2 ist eine erweiterte Lösung des bis jetzt beschriebenen Gedankens strichliert dargestellt, d. h. in der Möglichkeit die beiden Führungen 2 und 3 derart auszubilden, daß sie jeweils zwei Teilehälften aufweisen, die entsprechende Gleitflächen 2a, 2b, 3a, 3b festlegen, an denen entsprechende Fahrgestelle 10 und 10' verstellbar wie oben beschrieben gekoppelt sind, die an jedem der Enden der entsprechenden Tragbasis 7 der Bohrgruppen 4 zugeordnet sind.
Wie oben erwähnt, gilt die Ausbildung der ersten, bis jetzt beschriebenen Führungen 2 und 3 klarer Weise auch für das Paar von ersten oberen Führungen 2' und 3', die analog zu ihren unteren ausgeführt sein können, ohne daß die Erfindung an Originalität verlieren würde, da die Anordnung und die Ausbildung dieser Führungen genau gleich ist, wie jene beschriebene.
Eine so ausgeführte Bohrmaschine erzielt daher die gestellten Aufgaben über einer insgesamt einfachen Paarung Führungen - Fahrgestelle, jedoch mit einer hohen Stabilität der Bohrgruppe, dank der größeren Breite der Fahrgestelle selbst (an einem oder an beiden Enden der Bohrgruppe), die eine höhere Positionierpräzision der Gruppen beträgt. Diese Verbesserung der Stabilität hat keinen Einfluß auf die Abmessung der Bohrgruppe, die innerhalb der durch die jetzigen Arbeitsanforderungen solcher Maschinen verlangten Abmessungen bleibt; dies ist durch die Entdoppelung der Führungen gegeben, die das Eindringen der Schlitten in den nachfolgenden oder vorangehenden Bohrgruppen ohne Überschneiden der verschiedenen, betroffenen Führungen beträgt. All diese Verbesserungen können ausgeführt werden, ohne die Konstruktionsarchitektur der Maschinen umzuwälzen und daher ohne die Gesamtkosten der Maschine zu erhöhen.
Die so konzipierte Erfindung kann zahlreiche Abänderungen und Varianten erfahren, die alle in den Erfindungsbereich gehen. Überdies können alle Einzelheiten durch technisch äquivalente Elemente ersetzt werden.

Claims (8)

1. Bohrmaschine nach der Art umfassend einen Basisaufbau (1), der mindestens ein Paar von ersten Führungen (2, 3) aufweist, die zueinander parallel längs einer Längsachse (X) der Maschine verlaufen und auf denen, in beiden Richtungen und derart, daß sie in vorgegebenen Arbeitsstellen positioniert werden, eine Vielzahl von Bohrgruppen (4) gleitet, die mit Anschlagelementen (5) zusammenwirken, die eine Tragebene von zu bearbeitenden Holztafeln (6) oder gleichartigen festlegen und gemäß einer zur Längsachse (X) querliegenden Achse (Y) zugeführt werden; wobei jede Bohrgruppe (4) mit mindestens einer Tragbasis (7) von Arbeitsköpfen (8) versehen ist und wobei die Tragbasis (7) mit Gleitmitteln versehen ist, die aus Fahrgestellen (10) bestehen, die mit den entsprechenden Führungen (2, 3) verstellbar verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß:
  • 1. mindestens eines der Fahrgestelle (10) einer jeden Tragbasis (7) einen Platzbedarf (10L) in der Breite aufweist, die, längs der Längsachse (X) berechnet, größer ist als der Platzbedarf (4L) in der Breite einer jeden Bohrgruppe (4); und
  • 2. mindestens eine der ersten Führungen (2, 3) eine Vielzahl von Teilen aufweist, die entsprechende, voneinander unabhängige und zueinander parallele Gleitflächen (2a, 2b, . . . 2n) festlegen, auf denen die Fahrgestelle (10) einer jeden Gruppe, die den Platzbedarf (10L) mit größerer Breite aufweisen, gekoppelt gleitbar sind; wobei die einer vorhergehenden Bohrgruppe (4p) angehörenden Fahrgestelle (10) und eine nachfolgende Bohrgruppe (4s) wechselweise zueinander an die eine oder an die andere dieser Flächen (2a, 2b, . . . 2n) der ersten Führung (2) derart gekoppelt sind, daß eine Annäherung bis zur Berührung zwischen den anliegenden Bohrgruppen (4) mit entsprechendem Einrücken eines Teils eines jeden Fahrgestells (10) in den Raum einer vorangehenden und/oder nachfolgenden Tragbasis (7) erreicht wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Teilehälfte (2a, 2b) für mindestens eine erste Führung (2) vorgesehen sind und daß jedes Fahrgestell (10) eine Breite (10L) bis zum doppelten der von der entsprechenden Bohrgruppe (4) aufgewiesenen Breite (4L) aufweist.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitflächen (2a, 2b, . . . 2n) in der ersten Führung beidseitig zur Führung selbst ausgeführt sind, d. h. durch den mittigen Körper (30) getrennt, der die erste Führung festlegt.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden ersten Führungen (2, 3) jeweils in eine Vielzahl von Teilehälften unterteilt sind, die entsprechende Gleitflächen (2a, 2b, 3a, 3b) festlegen, auf denen entsprechende Fahrgestelle (10, 10') gleitbar gekoppelt sind, die an einem jeden Ende der entsprechenden Tragbasis (7) einer jeden Bohrgruppe (4) vorgesehen sind.
5. Maschine nach Anspruch 1, bei der auf der Maschine zwei erste Paare von Führungen (2, 3, 2', 3') vorhanden sind, die, eines (2, 3) unterhalb und eines (2', 3') oberhalb dieser durch die Anschlagelemente (5) festgelegten Ebene angeordnet sind, wobei diese ersten Paare von Führungen (2, 3, 2', 3') mit einer entsprechenden Vielzahl von Bohrgruppen (4) versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Führung (2, 2') eines jeden der ersten, unteren und oberen Führungspaare (2, 3, 2', 3'), in eine Vielzahl von gleichen Teilehälften unterteilt ist, um die entsprechenden Gleitflächen (2a, 2b, . . . 2n, 2'a, 2'b, . . . 2'n) für jeweilige Fahrgestelle (10) festzulegen, welche die eigene Breite (10L) aufweisen, die größer ist als die Breite (4L) der Bohrgruppen (4), die an jedem der ersten Führungspaare (2, 3, 2', 3') anwesend sind.
6. Maschine nach einem beliebigen der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fahrgestell (10) der entsprechenden Bohrgruppe (4) in einer gegenüber der Bohrgruppe selbst zentrierten Position derart zugeordnet ist, daß die eigenen Endabschnitte (10a, 10b) im gleichen Maße aus beiden Seiten der Bohrgruppe (4) hervortreten.
7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes von einer entsprechenden Bohrgruppe (4p) vorstehendes Fahrgestell (10) im Bereich der Annäherung bis zur Berührung zwischen zwei anliegenden Bohrgruppen (4) unterhalb der nachfolgenden und/oder vorangehenden Bohrgruppe (4p, 4s) längs der gesamten Abwicklung eines aus der entsprechenden Bohrgruppe (4) hervortretenden Abschnittes (10a, 10b) angeordnet ist.
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fahrgestell (10) aus zwei koplanaren Fahrgestellkörpern (11, 12) zusammengesetzt ist, die in Berührung mit der entsprechenden Gleitfläche (2a, 2b) und miteinander über eine Verbindungsstruktur (13) vereint sind, die der Tragbasis (7) zugeordnet ist.
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