DE19942574A1 - Aufnahmerolle und Papierzuführer, der dieselbe enthält - Google Patents

Aufnahmerolle und Papierzuführer, der dieselbe enthält

Info

Publication number
DE19942574A1
DE19942574A1 DE1999142574 DE19942574A DE19942574A1 DE 19942574 A1 DE19942574 A1 DE 19942574A1 DE 1999142574 DE1999142574 DE 1999142574 DE 19942574 A DE19942574 A DE 19942574A DE 19942574 A1 DE19942574 A1 DE 19942574A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
take
roller
zones
high friction
paper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999142574
Other languages
English (en)
Inventor
Tadayoshi Nakata
Tatsuo Arata
Toshiaki Kumagai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujitsu Ltd
Original Assignee
Fujitsu Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to JP10276864A priority Critical patent/JP2000103532A/ja
Application filed by Fujitsu Ltd filed Critical Fujitsu Ltd
Publication of DE19942574A1 publication Critical patent/DE19942574A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/65Apparatus which relate to the handling of copy material
    • G03G15/6502Supplying of sheet copy material; Cassettes therefor
    • G03G15/6511Feeding devices for picking up or separation of copy sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/02Separating articles from piles using friction forces between articles and separator
    • B65H3/06Rollers or like rotary separators
    • B65H3/0638Construction of the rollers or like rotary separators
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2404/00Parts for transporting or guiding the handled material
    • B65H2404/10Rollers
    • B65H2404/11Details of cross-section or profile
    • B65H2404/114Built-up elements
    • B65H2404/1141Built-up elements covering a part of the periphery
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2404/00Parts for transporting or guiding the handled material
    • B65H2404/50Surface of the elements in contact with the forwarded or guided material
    • B65H2404/53Surface of the elements in contact with the forwarded or guided material with particular mechanical, physical properties
    • B65H2404/531Surface of the elements in contact with the forwarded or guided material with particular mechanical, physical properties particular coefficient of friction
    • B65H2404/5311Surface with different coefficients of friction
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G2215/00Apparatus for electrophotographic processes
    • G03G2215/00362Apparatus for electrophotographic processes relating to the copy medium handling
    • G03G2215/00367The feeding path segment where particular handling of the copy medium occurs, segments being adjacent and non-overlapping. Each segment is identified by the most downstream point in the segment, so that for instance the segment labelled "Fixing device" is referring to the path between the "Transfer device" and the "Fixing device"
    • G03G2215/00396Pick-up device
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G2215/00Apparatus for electrophotographic processes
    • G03G2215/00362Apparatus for electrophotographic processes relating to the copy medium handling
    • G03G2215/00535Stable handling of copy medium
    • G03G2215/00679Conveying means details, e.g. roller

Abstract

Eine Aufnahmerolle ist zum Abziehen eines äußersten Blattgliedes von einem Stapel von separaten Blattgliedern vorgesehen. Die Aufnahmerolle, die um eine Rotationsachse herum rotierbar ist, enthält eine Umfangsoberfläche, die sich um die Rotationsachse herum erstreckt. Die Umfangsoberfläche der Aufnahmerolle ist mit wenigstens einer Zone mit relativ hoher Reibung und wenigstens einer Zone mit relativ niedriger Reibung versehen. Diese Reibungszonen sind um die Rotationsachse herum alternierend angeordnet, um mit dem äußersten Blattglied in Kontakt zu gelangen.

Description

HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufnahmerolle, die in einem Papierzuführer zum Zuführen des äußersten Papierblattes von einem Stapel von separaten Papierblättern enthalten ist. Die vorliegende Erfindung betrifft auch einen Papierzuführer, der mit solch einer Aufnahmerolle versehen ist.

2. Beschreibung der verwandten Technik

Ein typischer Fotokopierer oder Drucker kann mit einer Papierablage zum Halten einer Vielzahl von separaten Papier­ blättern (eines Stapels von Papierblättern) und mit einer Druckvorrichtung zum Drucken von gewünschten Bildern auf jedes Papierblatt versehen sein. Zum Herausziehen von je­ weils einem Papierblatt von den gestapelten Blättern kann ein Papierzuführer in dem Fotokopierer oder Drucker enthal­ ten sein. Jedes Papierblatt wird, sobald es durch den Pa­ pierzuführer richtig aufgenommen wurde, längs eines vorbe­ stimmten Übertragungsweges zu der Druckvorrichtung gesendet.

Ein Beispiel eines herkömmlichen Papierzuführers ist in Fig. 3 der beiliegenden Zeichnungen gezeigt. Der herkömmli­ che Papierzuführer 1 enthält eine Papierzufuhrablage 2 zum Unterbringen eines Stapels von Papierblättern K, eine Auf­ nahmerolle 3, die mit dem obersten Papierblatt K1 der lami­ nierten Papierblätter K in Kontakt gelangt, einen Trenner 4 und eine Zuführrolle 5, die mit dem Trenner 4 in Kontakt gehalten wird. Obwohl nicht gezeigt, wird eine Energiequelle (zum Beispiel ein Elektromotor) zum Rotieren der Zuführrolle 5 verwendet.

Innerhalb der Papierzufuhrablage 2 sind eine Basis­ platte 20 und eine Feder 21 vorgesehen. Die Feder 21 ist angeordnet, um die Basisplatte 20 nach oben zu drängen.

Somit werden auch die Papierblätter K, die auf der Basis­ platte 20 laminiert sind, nach oben gedrängt, wodurch be­ wirkt wird, daß das oberste Papierblatt K1 mit der Aufnah­ merolle 3 in Preßkontakt gelangt.

Die Umfangsseitenoberflächen der Aufnahmerolle 3 und der Zuführrolle 5 sind mit elastischen Gliedern mit ver­ gleichsweise hoher Reibung 30 bzw. 50 bedeckt, die zum Beispiel aus Gummi sein können.

Die Aufnahmerolle 3 und die Zuführrolle 5 sind durch ein Verbindungsgetrieberad 6 einander zugeordnet. Daher wird, wenn die Zuführrolle 5 durch die Energiequelle zum Rotieren gebracht wird, die Aufnahmerolle 3 zusammen mit der Zuführrolle 5 auch in derselben Richtung rotiert. Aus Kon­ struktionsgründen wird die Umfangsgeschwindigkeit der Auf­ nahmerolle 3 typischerweise größer als jene der Zuführrolle 5 gemacht (zum Beispiel kann die erstere Geschwindigkeit doppelt so groß wie die letztere Geschwindigkeit sein).

In dem Papierzuführer 1 hat die Aufnahmerolle 3, die mit dem obersten Papierblatt K1 in Kontakt gehalten wird, wie oben erwähnt, eine Umfangsoberfläche, deren Reibungs­ koeffizient vergleichsweise hoch ist. Somit wird bei der Rotation der Aufnahmerolle 3 in Verbindung mit der Zuführ­ rolle 5 das oberste Papierblatt K1 längs des Übertragungs­ weges in Bewegung gesetzt (Anfangsübertragungsbewegung). Danach wird das Papierblatt K1 zwischen der Zuführrolle 5 und dem Trenner 4 gehalten, um durch die Zuführrolle 5 und die Aufnahmerolle 3 weiter fortbewegt zu werden.

Längs des Übertragungsweges ist ein Paar von Übertra­ gungsrollen 70, 71 an einer Position dicht an der Zuführ­ rolle 5 angeordnet, so daß das Papierblatt K1 von der Zu­ führrolle 5 zuverlässig zu den Übertragungsrollen 70-71 weitertransportiert wird. Angrenzend an die Übertragungsrol­ len 70-71 ist ein Sensor 8 zum Überwachen des Passierens des führenden Abschnittes des Papierblattes K1 angeordnet. Auf diese Weise dient der Sensor 8 zum Bestimmen dessen, ob das Papierblatt K1 ordnungsgemäß zu den Übertragungsrollen 70-71 zugeführt wird oder nicht. Wenn der Durchlauf des Papier­ blattes K1 hin zu den Übertragungsrollen 70-71 durch den Sensor 8 detektiert wird, wird die Zufuhr der Rotationskraft zu der Zuführrolle 5 beendet. Danach wird die Rotation der Zuführrolle 5 durch die Energiequelle gestoppt, während das Papierblatt K1 durch die Übertragungsrollen 70-71 weiter­ transportiert wird.

Da die Übertragungsrollen 70-71 dicht an der Zuführ­ rolle 5 angeordnet sind, kann der hintere Abschnitt des Papierblattes K1 noch für eine Weile zwischen der Zuführ­ rolle 5 und dem Trenner 4 gehalten werden, wenn der führende Abschnitt des Papierblattes K1 durch die Übertragungsrollen 70-71 befördert wird. Falls in diesem Stadium die Zuführ­ rolle 5 stillstehen würde, würde die Beförderung des Papier­ blattes K1 behindert werden. Angesichts dessen kann die Zuführrolle 5 selbst nach dem Stoppen der Energiezufuhr frei rotieren.

Der oben beschriebene herkömmliche Papierzuführer 1 hat eine vergleichsweise einfache Anordnung und kann deshalb preiswert vorgesehen werden. Es ist jedoch herausgefunden worden, daß der Papierzuführer 1 in den folgenden Punkten unvorteilhaft ist.

Der hintere Abschnitt des Papierblattes K1 kann, wie oben beschrieben, noch zwischen der Zuführrolle 5 und dem Trenner 4 gehalten werden, während das Papierblatt K1 durch die Übertragungsrollen 70-71 befördert wird. Solange die Zuführrolle 5 mit dem Papierblatt K1 in Kontakt gehalten wird, wird sie somit durch das sich fortbewegende Papier­ blatt K1 gezogen und rotiert. Als Resultat wird auch die Aufnahmerolle 3 rotiert, die der Zuführrolle 5 zugeordnet ist.

Wenn die Aufnahmerolle 3 auf obige Weise rotiert wird (die nun mit dem zweiten Papierblatt K2 in Preßkontakt gehalten wird), zieht sie das Papierblatt K2 aus der Papier­ zufuhrablage 2 heraus. Da die Umfangsgeschwindigkeit der Aufnahmerolle 3 größer (zweimal so schnell) wie jene der Zuführrolle 5 ist, wird das zweite Papierblatt K2 in diesem Stadium schneller als das erste Papierblatt K1 bewegt. Daher kann sich das zweite Papierblatt K2, wie in Fig. 4 gezeigt, ungünstig zwischen das erste Papierblatt K1 und den Trenner 4 schieben.

Wenn in der obigen Situation zweckmäßige Papierblätter (zum Beispiel standardisierte Papierblätter) verwendet werden, wird der Trenner 4 das erste Papierblatt K1 von dem zweiten Papierblatt K2 trennen. Der Benutzer des Papierzu­ führers 1 möchte vielleicht jedoch manchmal vergleichsweise dickere oder dünnere Papierblätter oder auch wiederaufberei­ tete Papierblätter verwenden. Wenn für den herkömmlichen Papierzuführer 1 ziemlich dünne Papierblätter verwendet werden, kann der Trenner 4 beim korrekten Trennen der zwei Papierblätter K1, K2 versagen. In diesem Fall wird das zweite Papierblatt K2, wie in Fig. 5 gezeigt, fälschlicher­ weise zusammen mit dem ersten Papierblatt K1 transportiert (sogenannte "Doppelzufuhr"). Solch eine falsche Papierbeför­ derung tritt besonders dann gern auf, wenn wiederaufberei­ tete Papierblätter verwendet werden, deren Oberflächen übermäßig rauh sein können.

Falls ziemlich dicke Papierblätter verwendet werden, kann der Trenner 4 auch beim Trennen der ersten und zweiten Papierblätter K1, K2 versagen, wenn das zweite Papierblatt K2 zwischen das erste Papierblatt K1 und den Trenner 4 gedrängt wird. Da in diesem Fall die jeweiligen Papierblät­ ter dick sind, kann es sein, daß die zwei Papierblätter zusammen nicht zwischen der Zuführrolle 5 und dem Trenner 4 hindurchpassen, wodurch ein Papierstau herbeigeführt wird.

Die oben beschriebenen Probleme können überwunden wer­ den, indem die betriebliche Zuordnung der Zuführrolle 5 und der Aufnahmerolle 3 getrennt wird. Zu diesem Zweck kann zum Beispiel eine elektromagnetische Kupplung oder ein Dreh­ momentbegrenzer verwendet werden. Die technische Bedeutung des Papierzuführers 1 liegt jedoch in seiner einfachen Anordnung und dem niedrigen Preis. Somit ist der Einsatz einer elektromagnetischen Kupplung oder eines Drehmoment­ begrenzers, die ziemlich teuer sind, keine praktische Lösung.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung ist unter den obigen Umstän­ den vorgeschlagen worden, und ihre Aufgabe ist es, die Doppelzufuhr von Papierblättern und einen Papierstau mit einfachen und preiswerten Anordnungen zuverlässig zu verhin­ dern.

Zum Erfüllen der obigen Aufgabe werden bei der vorlie­ genden Erfindung die folgenden technischen Maßnahmen ergrif­ fen.

Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Aufnahmerolle zum Bewegen eines äußersten Blatt­ gliedes von einem Stapel von separaten Blattgliedern vorge­ sehen, welche Aufnahmerolle umfaßt:
eine Rotationsachse, um die die Aufnahmerolle rotiert wird;
eine Umfangsoberfläche, die sich um die Rotationsachse herum erstreckt; und
wenigstens eine Zone mit relativ hoher Reibung, die in der Umfangsoberfläche gebildet ist;
dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner wenigstens eine Zone mit relativ niedriger Reibung umfaßt, die in der Um­ fangsoberfläche gebildet ist.

Mit solch einer Anordnung wird das äußerste Blattglied, während die Aufnahmerolle rotiert wird, vorwärtsbewegt, wenn es mit der Zone mit relativ hoher Reibung in Eingriff ge­ langt, während das Blattglied überhaupt nicht oder kaum bewegt wird, wenn es mit der Zone mit relativ niedriger Reibung in Kontakt gelangt. Auf diese Weise wird der Gesamt­ bereich der Umfangsoberfläche der Aufnahmerolle, der beim Bewegen des Papierblattes verschleißt, im Vergleich zu der herkömmlichen Aufnahmerolle reduziert, deren gesamte Um­ fangsseitenoberfläche eine Zone mit hoher Reibung ist. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird somit die Lebensdauer der Aufnahmerolle vorteilhaft verlängert.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann eine Viel­ zahl von Zonen mit relativ hoher Reibung und eine Vielzahl von Zonen mit relativ niedriger Reibung in der Umfangsober­ fläche gebildet sein. In diesem Fall sind die Zonen mit hoher Reibung und die Zonen mit niedriger Reibung um die Rotationsachse herum alternierend angeordnet. Ferner können die Zonen mit hoher Reibung und die Zonen mit niedriger Reibung hinsichtlich des Bereiches im wesentlichen gleich sein.

Da bei der obigen Anordnung die Zonen mit hoher und niedriger Reibung um die Rotationsachse herum alternierend angeordnet sind, gelangt das Papierblatt, das vorwärtszube­ wegen ist, mit diesen Zonen mit hoher und niedriger Reibung in alternierenden Kontakt. Als Resultat wird das Papierblatt durch die Aufnahmerolle intermittierend fortbewegt. Wenn die Zonen mit hoher Reibung und die Zonen mit niedriger Reibung hinsichtlich des Bereiches gleich oder im wesentlichen gleich sind, erfolgt zusätzlich das intermittierende Fort­ bewegen des Papierblattes in regelmäßigem Rhythmus.

Die Aufnahmerolle kann ferner ein elastisches Glied um­ fassen, wobei die Zone mit relativ hoher Reibung eine Ober­ fläche des elastischen Gliedes ist. Die Aufnahmerolle kann auch einen Rollenkörper umfassen, der um die Rotationsachse herum rotierbar ist, wobei die Zone mit relativ niedriger Reibung eine Oberfläche des Rollenkörpers ist. In diesem Fall kann der Rollenkörper zum Beispiel aus einem harten Harzmaterial oder einem Metall sein.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann der Rol­ lenkörper mit einer Vertiefung gebildet sein, die ein ela­ stisches Glied zum Vorsehen der Zone mit relativ hoher Reibung empfängt.

Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Blattzuführer vorgesehen, der umfaßt:
ein Haltemittel zum Halten eines Stapels von separaten Blattgliedern;
eine Aufnahmerolle mit einer Umfangsoberfläche, die mit einem äußersten Blattglied des Stapels von separaten Blatt­ gliedern in Kontakt gehalten wird, welche Aufnahmerolle zum Bewegen des äußersten Blattgliedes um eine Rotationsachse herum rotierbar ist; und
eine rotierbare Zuführrolle, die der Aufnahmerolle be­ trieblich zugeordnet ist, zum Zuführen des äußersten Blatt­ gliedes;
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmerolle wenig­ stens eine Zone mit relativ niedriger Reibung enthält, die in der Umfangsoberfläche gebildet ist, zusammen mit wenig­ stens einer Zone mit relativ hoher Reibung, die in der Umfangsoberfläche gebildet ist.

Bei solch einer Anordnung wird das Blattglied, das mit der Aufnahmerolle in Kontakt gehalten wird, überhaupt nicht oder kaum bewegt, wenn das Blattglied mit der Zone mit relativ niedriger Reibung in Kontakt gelangt. Während die Aufnahmerolle in Verbindung mit der Zuführrolle um 360 Grad rotiert wird, wird daher das Blattglied durch die Aufnahme­ rolle im Vergleich zu der herkömmlichen Aufnahmerolle über eine kleinere Strecke bewegt.

Die Umfangsgeschwindigkeit der Aufnahmerolle ist oft größer (zum Beispiel um etwa das Zweifache) als jene der Zuführrolle, wie zuvor erwähnt. Somit wird konventionell das zweite Blattglied schneller als das erste Blattglied vor­ wärtsbewegt, wodurch ungünstigerweise die Doppelzufuhr oder der Papierstau, woran die ersten und die zweiten Blattglie­ der beteiligt sind, herbeigeführt wird.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird jedoch die durch­ schnittliche Blattübertragungsgeschwindigkeit der Aufnahme­ rolle, die die Zonen mit hoher und niedriger Reibung hat, kleiner als jene der herkömmlichen Aufnahmerolle gemacht, was beim Verhindern des Auftretens der Doppelzufuhr oder des Papierstaus von Vorteil ist. Wenn die Aufnahmerolle zum Beispiel mit zwei Zonen mit hoher Reibung und zwei Zonen mit niedriger Reibung versehen ist, die hinsichtlich des Berei­ ches alle gleich sind, bewegt dann die Aufnahmerolle, wenn sie eine komplette Umdrehung macht, das Blattglied im Ver­ gleich zu der herkömmlichen Aufnahmerolle nur über die halbe Strecke. Selbst wenn in diesem Fall die Umfangsgeschwindig­ keit der Aufnahmerolle das Doppelte von jener der Zuführ­ rolle beträgt, werden die Zuführstrecken des Blattgliedes durch die Zuführrolle und durch die Aufnahmerolle im allge­ meinen gleich sein. Als Resultat ist das Auftreten einer Doppelzufuhr oder eines Papierstaus weniger wahrscheinlich.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann eine Viel­ zahl von Zonen mit relativ hoher Reibung und eine Vielzahl von Zonen mit relativ niedriger Reibung in der Umfangsober­ fläche gebildet sein. In diesem Fall können die Zonen mit hoher Reibung und die Zonen mit niedriger Reibung um die Rotationsachse herum alternierend angeordnet sein.

Bei der obigen Anordnung wird das Blattglied, das durch die Aufnahmerolle zuzuführen ist, auf "vibrierende" Weise intermittierend bewegt. Selbst wenn das zweite Blattglied zwischen dem ersten Blattglied und dem Trenner steckt, ist es somit möglich zu bewirken, daß der Trenner das zweite Blattglied von dem ersten Blattglied durch entsprechendes "Vibrieren" des zweiten Blattgliedes trennt. Als Resultat kann die Doppelzufuhr oder der Papierstau zuverlässig ver­ mieden werden.

Andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden eingehenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen deutlicher hervor.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Zu den beiliegenden Zeichnungen:

Fig. 1 ist eine Seitenansicht, die ein Beispiel des Papierzuführers gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 2 ist eine auseinandergezogene Seitenansicht, die eine Aufnahmerolle zeigt, die in dem Papierzuführer von Fig. 1 verwendet wird;

Fig. 3 ist eine Seitenansicht, die ein Beispiel eines herkömmlichen Papierzuführers zeigt;

Fig. 4 ist eine vergrößerte Ansicht, die die Funktion des Papierzuführers von Fig. 3 zeigt; und

Fig. 5 zeigt den Zustand der Doppelzufuhr.

EINGEHENDE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Unten wird unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 der bei­ liegenden Zeichnungen die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Fig. 1 ist eine Seiten­ ansicht, die ein Beispiel eines Papierzuführers gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, während Fig. 2 eine auseinan­ dergezogene Seitenansicht ist, die eine Aufnahmerolle zeigt, die in dem Papierzuführer von Fig. 1 verwendet wird. Durch die gesamten Figuren hindurch sind Glieder und Komponenten, die jenen von Fig. 3-5 ähnlich sind, die den Stand der Technik darstellen, mit denselben Bezugszahlen oder -zeichen versehen.

Im allgemeinen enthält der Papierzuführer 1, wie in Fig. 1 gezeigt, eine Papierablage 2 zum Unterbringen eines Stapels von separaten Papierblättern K, eine Aufnahmerolle 3, die mit dem obersten Papierblatt K1 in Kontakt gehalten wird, einen Trenner 4 und eine Zuführrolle 5, die mit dem Trenner 4 in engem Kontakt gehalten wird. Die Zuführrolle 5 wird, obwohl nicht gezeigt, durch eine geeignete Energie­ quelle zum Rotieren gebracht. Der Papierzuführer 1 enthält ferner ein Paar von Übertragungsrollen 70, 71. Längs eines Papierübertragungsweges in dem Papierzuführer 1 gesehen, sind die Übertragungsrollen 70, 71 stromabwärts von der Zuführrolle 5 angeordnet.

Innerhalb der Papierablage 2 sind eine Papierstütz­ platte 20 und eine Feder 21 vorgesehen. Die Papierstütz­ platte 20 stützt einen Stapel von Papierblättern K, die auf ihr laminiert sind, während die Feder 21 die Stützplatte 20 nach oben drängt. Somit wird das oberste Papierblatt K1 mit der Aufnahmerolle 3 in Preßkontakt gebracht.

Die Aufnahmerolle 3 enthält, wie in Fig. 2 gezeigt, einen Rollenkörper 32, der mit zwei Vertiefungen 32a gebil­ det ist. Elastische Glieder 30 z. B. aus Gummi sind in die Vertiefungen 32a eingepaßt. Ein Getrieberad 31 ist an dem Rollenkörper 32 befestigt, so daß diese zwei Komponenten um eine vorbestimmte Achse integral rotiert werden. Der Rollen­ körper 32 kann durch Formen eines harten Harzmaterials wie etwa Polyoxymethylen (POM) gebildet sein. Alternativ kann der Rollenkörper 32 aus einem Metall sein. Zu der Zeit des Formens werden auch die zwei Vertiefungen 32a gebildet. Jede Vertiefung 32a erstreckt sich über ein Viertel des gesamten Umfangs der Aufnahmerolle 3, während sie sich in der axialen Richtung der Aufnahmerolle 3 auch durch den Rollenkörper 32 erstreckt. Die zwei Vertiefungen 32a sind quer über den Rollenkörper 32 hinweg gegenüber angeordnet.

Mit den elastischen Gliedern 30, die in die Vertiefun­ gen 32a eingepaßt sind, ist die Aufnahmerolle 3 in der Umfangsrichtung gesehen mit zwei Seitenoberflächenabschnit­ ten 32A (des Rollenkörpers 32) und zwei anderen Seitenober­ flächenabschnitten 30A (der elastischen Glieder 30) verse­ hen. Diese vier Seitenoberflächenabschnitte sind alternie­ rend angeordnet. Der Rollenkörper 32 ist, wie oben erwähnt, aus einem harten Harzmaterial gebildet, dessen Reibungskoef­ fizient vergleichsweise niedrig ist, während die elastischen Glieder 30 aus einem Material mit vergleichsweise hoher Reibung wie etwa aus Gummi sind. Solch eine Materialwahl versieht die Umfangsseitenoberfläche der Aufnahmerolle 3 mit zwei Zonen mit hoher Reibung 30A (der elastischen Glieder 30) und mit zwei Zonen mit niedriger Reibung 32A (des Rol­ lenkörpers 32), die alternierend angeordnet sind.

Bei der obigen Anordnung wird bei Rotation der Aufnah­ merolle 3 ein oberstes Papierblatt Kn (in Fig. 1 das Papier­ blatt K1) durch die Aufnahmerolle 3 nur dann fortbewegt, wenn das Papierblatt Kn mit den Zonen mit hoher Reibung 30A im Eingriff gehalten wird. Wenn es mit den Zonen mit niedri­ ger Reibung 32A in Kontakt gelangt, wird das Papierblatt Kn überhaupt nicht bewegt (oder kaum bewegt). Im Vergleich zu einer Aufnahmerolle, deren gesamte Umfangsseitenoberfläche zu einer Zone mit hoher Reibung gebildet ist, bewegt somit die Aufnahmerolle 3 der gezeigten Ausführungsform, wenn sie eine vollständige Umdrehung macht, das Papierblatt Kn nur über die Hälfte einer Strecke.

Die Zuführrolle 5 enthält, wie in Fig. 1 gezeigt, einen Rollenkörper 52 (zum Beispiel aus einem Harzmaterial) dessen Umfangsseitenoberfläche mit einem elastischen Glied 50 bedeckt ist, das aus einem Material mit vergleichsweise hoher Reibung wie etwa Gummi gebildet ist. Ferner enthält die Zuführrolle 5 ein Getrieberad 51, um integral mit dem Rollenkörper 52 rotiert zu werden. Obwohl nicht gezeigt, kann ein Motor als Energiequelle verwendet werden, um die Zuführrolle 5 zum Rotieren in einer Vorwärtsrichtung zu zwingen, die durch einen Pfeil A in Fig. 1 gezeigt ist.

Die obige Zuführrolle 5 kann in der Vorwärtsrichtung A frei rotieren, nachdem die Energiequelle für die Zuführrolle 5 ausgeschaltet ist. (Die Energiequelle wird ausgeschaltet, nachdem das Papierblatt Kn an den Übertragungsrollen 70-71 ankommt.) Die obige Anordnung der Zuführrolle 5 wird aus dem folgenden Grund eingesetzt. Selbst nachdem das Papierblatt Kn weit genug fortbewegt ist, um mit den Übertragungsrollen 70-71 in Eingriff zu gelangen (wodurch die Energiequelle für die Zuführrolle 5 ausgeschaltet wird), wird der hintere Abschnitt des Papierblattes Kn noch für eine Weile zwischen der Zuführrolle 5 und dem Trenner 4 gehalten. In solch einem Fall kann die Zuführrolle 5 frei rotieren. Somit wird das Papierblatt Kn durch die Übertragungsrollen 70-71 sanft weitertransportiert, ohne daß seine Bewegung durch die Zuführrolle 5 behindert wird.

Ein Verbindungsgetrieberad 6 ist zwischen der Aufnahme­ rolle 3 und der Zuführrolle 5 angeordnet. Das Verbindungs­ getrieberad 6 wird, wie in Fig. 1 gezeigt, mit dem Getriebe­ rad 31 der Aufnahmerolle 3 und dem Getrieberad 51 der Zu­ führrolle 5 im Eingriff gehalten. Bei Rotation der Zuführ­ rolle 5 wird somit bewirkt, daß die Aufnahmerolle 3 in derselben Richtung rotiert. Aus Konstruktionsgründen des Papierzuführers 1 wird die Umfangsgeschwindigkeit der rotie­ renden Aufnahmerolle 3 typischerweise größer als jene der rotierenden Zuführrolle 5 gemacht. Zum Beispiel kann die erstere Geschwindigkeit doppelt so groß wie die letztere Geschwindigkeit sein.

Die Übertragungsrollen 70, 71 sind in Kontakt miteinan­ der angeordnet und mit einer Umfangsseitenoberfläche mit hoher Reibung versehen. Eine geeignete Energiequelle (nicht gezeigt) bewirkt, daß die rechte Übertragungsrolle 70 in einer Richtung rotiert, die durch einen Pfeil B gekennzeich­ net ist, wie in Fig. 1 gezeigt. Die hier erwähnte Energie­ quelle kann ausschließlich zum Antreiben der rechten Über­ tragungsrolle 70 verwendet werden. Alternativ kann die Energiequelle zum Antreiben sowohl der rechten Übertragungs­ rolle 70 als auch der Zuführrolle 5 verwendet werden, was hinsichtlich der Kostenreduzierung von Vorteil ist. Die linke Übertragungsrolle 71 kann frei rotieren. Wenn die rechte Rolle 70 in der Richtung B rotiert wird, wird daher bewirkt, daß die linke Rolle 71 in der entgegengesetzten Richtung rotiert. Die so angeordneten Übertragungsrollen 70, 71 sind zum zuverlässigen Empfangen des Papierblattes Kn, das durch die Zuführrolle 5 fortbewegt wird, dicht genug an der Zuführrolle 5 positioniert.

Der Papierzuführer 1 ist mit einem optischen Sensor 8, der dicht an den Übertragungsrollen 70, 71 angeordnet ist, zum Detektieren des Passierens des Papierblattes Kn verse­ hen. Der optische Sensor 8 kann ein Durchlaßtyp oder ein Reflexionstyp sein. Für Detektionszwecke kann eine andere Abtastvorrichtung als der optische Sensor verwendet werden.

Unten wird nun die Grundfunktion des Papierzuführers 1 beschrieben. Die Aufnahmerolle 3 wird, wie in Fig. 1 ge­ zeigt, mit dem obersten Papierblatt K1 der laminierten Papierblätter K in Preßkontakt gehalten. Die Umfangssei­ tenoberfläche der Aufnahmerolle 3 ist, wie zuvor erwähnt, mit alternierend angeordneten Zonen mit hoher und niedriger Reibung 30A, 32A versehen. Während die Aufnahmerolle 3 in Verbindung mit der Zuführrolle 5 rotiert wird, wird das oberste Papierblatt K1 nur dann vorwärtsbewegt, wenn die Zonen mit hoher Reibung 30A mit dem Papierblatt K1 in Ein­ griff gelangen. Da die Zonen mit niedriger Reibung 32A zwischen den Zonen mit hoher Reibung 30A angeordnet sind, sei erwähnt, daß das Papierblatt K1 während der Rotation der Aufnahmerolle 3 intermittierend fortzubewegen ist. Eine vollständige Rotation der Aufnahmerolle 3 der gezeigten Ausführungsform bewirkt, wie oben beschrieben, daß das Papierblatt K1 nur über die halbe Strecke bewegt wird, verglichen mit einer Aufnahmerolle, deren gesamte Umfangs­ seitenoberfläche zu einer Zone mit hoher Reibung gebildet ist. Wenn die Umfangsgeschwindigkeit der Aufnahmerolle 3 doppelt so groß wie jene der Zuführrolle 5 ist, wird daher die durchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeit des Pa­ pierblattes K1, das durch die Aufnahmerolle 3 bewegt wird, gleich der Übertragungsgeschwindigkeit des Papierblattes K1, das durch die Zuführrolle 5 bewegt wird.

Nachdem das Papierblatt K1 zwischen der Zuführrolle 5 und dem Trenner 4 gehalten wird, wird es durch die Rotation der Zuführrolle 5 und der Aufnahmerolle 3 fortbewegt. Dann beteiligt sich das Paar von Übertragungsrollen 70, 71 an der Papierübertragungsoperation. Angrenzend an die Übertragungs­ rollen 70, 71 ist der optische Sensor 8 zum Prüfen dessen vorgesehen, ob das Papierblatt K1 diesen Übertragungsrollen zugeführt worden ist, mit anderen Worten, ob der führende Abschnitt des Papierblattes K1 eine vorbestimmte Position dicht an diesen Übertragungsrollen passiert hat. Wenn der optische Sensor 8 die Zufuhr des Papierblattes K1 zu den Übertragungsrollen 70-71 detektiert, wird der Zuführrolle 5 von der Energiequelle keine Antriebskraft verliehen, wodurch die Rotation der Zuführrolle 5 beendet wird. Danach wird das Papierblatt K1 durch die zu der Zeit rotierenden Übertra­ gungsrollen weitertransportiert.

Da die Übertragungsrollen 70, 71 vergleichsweise dicht an der Zuführrolle 5 angeordnet sind, wird der hintere Abschnitt des Papierblattes K1 für eine gewisse Zeitdauer zwischen der Zuführrolle 5 und dem Trenner 4 gehalten, während das Papierblatt K1 durch die Übertragungsrollen 70, 71 transportiert wird. Somit wird bewirkt, daß die rotier­ bare Zuführrolle 5 in Kontakt mit dem Papierblatt K1 frei rotiert, wenn das Papierblatt K1 zwischen der Zuführrolle 5 und dem Trenner 4 fortbewegt wird. Die Aufnahmerolle 3, die der Zuführrolle 5 zugeordnet ist, wird auch zum Rotieren gebracht. Nachdem das Papierblatt K1 dann den Kontakt mit der Aufnahmerolle 3 verliert, gelangt die Aufnahmerolle 3 mit dem nächsten Papierblatt K2 in Eingriff. In diesem Stadium rotiert die Aufnahmerolle 3 zusammen mit der Zuführ­ rolle 5 weiter, bis das Papierblatt K1 die Zuführrolle 5 verläßt. Selbst während das erste Papierblatt K1 noch durch die Zuführrolle 5 befördert wird, wird somit auch das zweite Papierblatt K2 durch die Aufnahmerolle 3 zugeführt.

In der herkömmlichen Vorrichtung ist die Umfangs­ geschwindigkeit der Aufnahmerolle 3 größer als jene der Zuführrolle 5, und die gesamte Umfangsseitenoberfläche der Aufnahmerolle 3 ist als Zone mit hoher Reibung gebildet. Bei dieser Anordnung wird das zweite Papierblatt K2 mit einer höheren Rate als das erste Papierblatt K1 übertragen. Demzu­ folge wird das zweite Papierblatt K2 ungünstigerweise oft zwischen das erste Papierblatt K1 und den Trenner 4 gescho­ ben. Falls der Trenner 4 in diesem Fall beim korrekten Trennen der ersten und zweiten Papierblätter K1, K2 versagt, kann die sogenannte "Doppelzufuhr" auftreten, wenn diese Blätter dünn sind, oder ein Papierstau, wenn diese Blätter ziemlich dick sind.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Umfangsseiten­ oberfläche der Aufnahmerolle 3 jedoch mit Zonen mit hoher und niedriger Reibung 30A, 32A versehen, die alternierend angeordnet sind, und die Übertragungsgeschwindigkeiten eines Papierblattes Kn durch die Zuführrolle 5 und die Aufnahme­ rolle 3 werden im wesentlichen zu denselben gemacht. Bei solch einer Anordnung ist es möglich zu verhindern, daß das zweite Papierblatt K2 zwischen das erste Papierblatt K1 und den Trenner 4 geschoben wird. Auf diese Weise kann das Auftreten der Doppelzufuhr oder des Papierstaus zuverlässig verhindert werden.

In der gezeigten Ausführungsform der vorliegenden Er­ findung sind zwei Zonen mit hoher Reibung 30A und zwei Zonen mit niedriger Reibung 32A vorgesehen. Wie aus Fig. 2 hervor­ geht, ist der Bereich von jeder Zone mit hoher Reibung 30A derselbe wie jener von jeder Zone mit niedriger Reibung 32A. Diese Anordnung ist jedoch nicht beschränkend. Zum Beispiel sind die Bereiche der jeweiligen Reibungszonen 30A, 32A nicht unbedingt dieselben, sondern sie können untereinander verschieden sein. Ferner braucht die Anzahl der Zonen mit hoher Reibung 30A und/oder die Anzahl der Zonen mit niedri­ ger Reibung 32Ä nicht unbedingt zwei zu sein.

Die Papierzufuhr der gezeigten Ausführungsform erfolgt durch Aufnehmen des obersten Papierblattes K1 von den vielen Papierblättern, die in der Papierablage 2 laminiert sind. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese Ausfüh­ rungsform begrenzt. Die vorliegende Erfindung kann zum Beispiel auch auf eine Vorrichtung angewendet werden, bei der die Papierzufuhr erfolgt, indem das unterste Papierblatt von einem Stapel von laminierten Blättern abgezogen wird.

Ferner ist die vorliegende Erfindung nicht nur auf einen Drucker anwendbar, in dem Aufzeichnungspapierblätter eines nach dem anderen automatisch zuzuführen sind, sondern auch auf einen Fotokopierer, in dem ein Stapel von Dokumen­ ten, die zu lesende Bilder enthalten, nacheinander automa­ tisch in die Maschine zum Bildlesen geführt wird.

Die Aufnahmerolle der vorliegenden Erfindung bewegt ein Papierblatt nur dann, wenn die Zonen mit hoher Reibung mit dem Papierblatt in Kontakt gehalten werden. Andererseits verleihen die Zonen der Aufnahmerolle mit niedriger Reibung dem Papierblatt im wesentlichen keine Reibungskraft (das heißt, die Zonen mit niedriger Reibung sind bezüglich des Papierblattes schlüpfrig). Daher sind es hauptsächlich die Zonen mit hoher Reibung, die bei wiederholter Verwendung im wesentlichen verschleißen werden. Im Vergleich zu der her­ kömmlichen Aufnahmerolle (deren gesamte Umfangsseitenober­ fläche eine Zone mit hoher Reibung ist) wird deshalb die Umfangsseitenoberfläche der Aufnahmerolle der vorliegenden Erfindung insgesamt weniger schnell verschleißen, was hin­ sichtlich der Verlängerung der Lebensdauer der Aufnahmerolle von Vorteil ist.

Claims (18)

1. Aufnahmerolle (3) zum Bewegen eines äußersten Blattgliedes (K1) von einem Stapel von separaten Blattglie­ dern (K), welche Aufnahmerolle (3) umfaßt:
eine Rotationsachse, uni die die Aufnahmerolle (3) rotiert wird;
eine Umfangsoberfläche, die sich um die Rotationsachse herum erstreckt; und
wenigstens eine Zone mit relativ hoher Reibung (30A), die in der Umfangsoberfläche gebildet ist;
dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner wenigstens eine Zone mit relativ niedriger Reibung (32A) umfaßt, die in der Umfangsoberfläche gebildet ist.
2. Aufnahmerolle nach Anspruch 1, bei der eine Viel­ zahl von Zonen mit relativ hoher Reibung (30A) und eine Vielzahl von Zonen mit relativ niedriger Reibung (32A) in der Umfangsoberfläche gebildet sind.
3. Aufnahmerolle nach Anspruch 2, bei der die Zonen mit hoher Reibung (30A) und die Zonen mit niedriger Reibung (32A) um die Rotationsachse herum alternierend angeordnet sind.
4. Aufnahmerolle nach Anspruch 2 oder 3, bei der die Zonen mit hoher Reibung (30A) und die Zonen mit niedriger Reibung (32A) hinsichtlich des Bereiches im wesentlichen gleich sind.
5. Aufnahmerolle nach irgendeinem der Ansprüche 1-4, ferner mit einem elastischen Glied (30), bei der die Zone mit relativ hoher Reibung (30A) eine Oberfläche des elasti­ schen Gliedes (30) ist.
6. Aufnahmerolle nach irgendeinem der Ansprüche 1-5, ferner mit einem Rollenkörper (32), der um die Rotations­ achse herum rotierbar ist, bei der die Zone mit relativ niedriger Reibung (32A) eine Oberfläche des Rollenkörpers (32) ist.
7. Aufnahmerolle nach Anspruch 6, bei der der Rollen­ körper (32) aus einem harten Harzmaterial ist.
8. Aufnahmerolle nach Anspruch 6, bei der der Rollen­ körper (32) aus einem Metall ist.
9. Aufnahmerolle nach irgendeinem der Ansprüche 6-8, bei der der Rollenkörper (32) mit einer Vertiefung (32a) gebildet ist, die ein elastisches Glied (30A) zum Vorsehen der Zone mit relativ hoher Reibung (30A) empfängt.
10. Blattzuführer (1) mit:
einem Haltemittel (2) zum Halten eines Stapels von separaten Blattgliedern (K);
einer Aufnahmerolle (3) mit einer Umfangsoberfläche, die mit einem äußersten Blattglied (K1) des Stapels von separaten Blattgliedern (K) in Kontakt gehalten wird, welche Aufnahmerolle (3) zum Bewegen des äußersten Blattgliedes (K1) um eine Rotationsachse herum rotierbar ist; und
einer rotierbaren Zuführrolle (5), die der Aufnahme­ rolle (3) betrieblich zugeordnet ist, zum Zuführen des äußersten Blattgliedes (K1); dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmerolle (3) wenigstens eine Zone mit relativ niedriger Reibung (32A) enthält, die in der Umfangsoberfläche gebildet ist, zusammen mit wenigstens einer Zone mit relativ hoher Reibung (30A), die in der Umfangsoberfläche gebildet ist.
11. Blattzuführer nach Anspruch 10, bei dem eine Viel­ zahl von Zonen mit relativ hoher Reibung (30A) und eine Vielzahl von Zonen mit relativ niedriger Reibung (32A) in der Umfangsoberfläche gebildet sind.
12. Blattzuführer nach Anspruch 11, bei dem die Zonen mit hoher Reibung (30A) und die Zonen mit niedriger Reibung (32A) um die Rotationsachse herum alternierend angeordnet sind.
13. Blattzuführer nach Anspruch 11 oder 12, bei dem die Zonen mit hoher Reibung (30A) und die Zonen mit niedri­ ger Reibung (32A) hinsichtlich des Bereiches im wesentlichen gleich sind.
14. Blattzuführer nach irgendeinem der Ansprüche 10-13, bei dem die Aufnahmerolle (3) ein elastisches Glied (30) umfaßt, wobei die Zone mit relativ hoher Reibung (30A) eine Oberfläche des elastischen Gliedes (30) ist.
15. Blattzuführer nach irgendeinem der Ansprüche 10-14, bei dem die Aufnahmerolle (3) einen Rollenkörper (32) umfaßt, der um die Rotationsachse herum rotierbar ist, wobei die Zone mit relativ niedriger Reibung (32A) eine Oberfläche des Rollenkörpers (32) ist.
16. Blattzuführer nach Anspruch 15, bei dem der Rol­ lenkörper (32) aus einem harten Harzmaterial ist.
17. Blattzuführer nach Anspruch 15, bei dem der Rol­ lenkörper (32) aus einem Metall ist.
18. Blattzuführer nach irgendeinem der Ansprüche 15-17, bei dem der Rollenkörper (32) mit einer Vertiefung (32a) gebildet ist, die ein elastisches Glied (30) zum Vorsehen der Zone mit relativ hoher Reibung (30A) empfängt.
DE1999142574 1998-09-30 1999-09-07 Aufnahmerolle und Papierzuführer, der dieselbe enthält Withdrawn DE19942574A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP10276864A JP2000103532A (ja) 1998-09-30 1998-09-30 ピックローラおよび給紙装置

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19942574A1 true DE19942574A1 (de) 2000-05-25

Family

ID=17575488

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1999142574 Withdrawn DE19942574A1 (de) 1998-09-30 1999-09-07 Aufnahmerolle und Papierzuführer, der dieselbe enthält

Country Status (2)

Country Link
JP (1) JP2000103532A (de)
DE (1) DE19942574A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2671827A3 (de) * 2012-06-08 2014-12-24 Glory Ltd. Papierbogenzuführeinheit

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2671827A3 (de) * 2012-06-08 2014-12-24 Glory Ltd. Papierbogenzuführeinheit
US9340381B2 (en) 2012-06-08 2016-05-17 Glory Ltd. Paper-sheet feeding unit

Also Published As

Publication number Publication date
JP2000103532A (ja) 2000-04-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60223103T2 (de) Vorrichtung zum Zuführen von bogenförmigem Material und Aufzeichnungsgerät
US6000689A (en) Automatic paper feeder
US6378858B1 (en) Sheet feeding apparatus, image forming apparatus having the same and image reading apparatus having the same
EP0994052B1 (de) Blattzuführvorrichtung, Bilderzeugungsgerät mit einer solchen Vorrichtung und Bildlesegerät mit einer solchen Vorrichtung
JP4596603B2 (ja) シート取扱い装置
US4977432A (en) Decurling and offsetting device
JP2659344B2 (ja) 紙葉類の摩擦式供給機構
JP2943415B2 (ja) 給紙装置及びそれを用いた画像形成装置
EP0349012B1 (de) Papierzufuhrvorrichtung
US5462267A (en) Feeding device
JP2872452B2 (ja) 自動給紙装置及び記録装置
US6186490B1 (en) Bill dispensing device
US6913257B2 (en) Sheet separation roller configuration
US6641132B2 (en) Sheet feeding device, sheet conveying device, image scanning apparatus and image forming apparatus
US6298778B1 (en) Sheet feeding device for a printer
US20040217541A1 (en) Sheet feeding device, image reading apparatus, and image forming apparatus
EP1908713B1 (de) Blattfördervorrichtung und damit ausgestattete Bildgebungsvorrichtung
US5039080A (en) Recording sheet feeding apparatus
US7420718B2 (en) Sheet conveying apparatus, image reading apparatus and cam member driving device
US6869070B2 (en) Sheet feeding apparatus and image forming apparatus and image reading apparatus provided with same
US6331002B1 (en) Sheet feeding apparatus
EP1170229B1 (de) Bogenzuführvorrichtung
EP2345608B1 (de) Blatteinstellvorrichtung, Blatthalter damit und Bilderzeugungsvorrichtung damit
JP4062694B2 (ja) シート搬送装置、および画像形成装置
US5201508A (en) Self-adjusting closed-loop friction feeder

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee