DE19934512A1 - Abzweigkasten, der über eine Funktionselektronik verfügt - Google Patents

Abzweigkasten, der über eine Funktionselektronik verfügt

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DE19934512A1
DE19934512A1 DE19934512A DE19934512A DE19934512A1 DE 19934512 A1 DE19934512 A1 DE 19934512A1 DE 19934512 A DE19934512 A DE 19934512A DE 19934512 A DE19934512 A DE 19934512A DE 19934512 A1 DE19934512 A1 DE 19934512A1
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Mary Albrecht
Ralph K Gordinier
Ron Moore
Timothy Frasier
John Casari
Paul Janos
David M Fornaro
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Abstract

Ein elektrischer Abzweigkasten ist ausgebildet, um die Zahl erforderlicher Bestandteile kleinstmöglich zu halten. Er schließt ein erstes Teil ein, das eine erste Seite aufweist, die eine Mehrzahl integral ausgebildeter erster Anschlüsse umfaßt, und das eine zweite Seite aufweist, die angeordnet und ausgebildet ist, um mindestens einer einer Sicherung und/oder eines Relais aufzunehmen. Ein zweites Teil verfügt über eine erste Seite, die angeordnet und ausgebildet ist, um mindestens einen externen Anschluß aufzunehmen, und über eine zweite Seite, die eine Mehrzahl integral ausgebildeter zweiter Anschlüsse aufweist. Mindestens ein Zwischenteil wird zwischen dem ersten Teil und dem zweiten Teil angeordnet. Es verfügt über eine erste Seite, die eine Mehrzahl integral ausgebildeter erster Verbindungsmittel aufweist, um in die ersten Anschlüsse des ersten Teils einzugreifen, und eine zweite Seite, die eine Mehrzahl integral ausgebildeter zweiter Verbindungsmittel aufweist, um in die zweiten Anschlüsse des zweiten Teils einzugreifen.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein elektrische Abzweigkästen und insbesondere einen elektrischen Abzweigkasten, der über eine Elektronik zum Durchführen verschiedener Funktio­ nen verfügt.
Für gewöhnlich werden in Motorfahrzeugen verwendete elektrische Abzweigkästen allgemein als ein elektrisches Signalverteilungszentrum für ein generelles elektronisches Modul (generic electronic module = GEM) verwendet, das verschiedene erforderliche Funktionen in einem elektrischen System wie bei­ spielsweise eine Sicherheitsfunktion oder eine Türalarmfunktion in einem Automobil oder in anderen Motorfahrzeugen durchführt. Die Abzweigkästen und das GEM sind normalerweise als getrennte Einheiten implementiert und werden elektrisch durch Anschlüsse wie beispielsweise Kabelstränge miteinander verbunden, die eine große Zahl von Drahtleitungen mit sich führen. Oftmals können die Abzweigkästen und das GEM infolge des physikalischen Aufbaus der Motorfahrzeuge, die diese Bestandteile verwenden, durch eine relativ beträchtliche Entfernung getrennt werden, wodurch längere Anschlüsse benötigt werden. Folglich komplizieren diese Anschlüsse das elektrische System der Vorrichtung und tragen zu den Gesamtherstellungskosten bei.
Daher ist es wünschenswert, den Abzweigkasten und das GEM in einer einzelnen Einheit zu vereinigen, d. h. das GEM im Ab­ zweigkasten einzuschließen. Ein Problem der einfachen Unterbrin­ gung des GEMs in einem Abzweigkasten liegt darin, daß der Abzweigkasten Hochstrom führt, was eine hohe Wärmeenergiedichte innerhalb des Abzweigkastens erzeugt und den korrekten Betrieb des GEMs stört, das bei einem viel niedrigeren Strom als der Abzweigkasten arbeitet. Ein weiteres Problem sind die hohen Materialkosten und die Herstellungskomplexität, die bei der Ver­ einigung einer großen Anzahl von Bestandteilen des Abzweigka­ stens und der Funktionselektronik entstehen. Dieses Problem ist eine Folge der Tatsache, daß die Benutzer - für gewöhnlich OEM- Ingenieure - eines derartigen kombinierten Abzweigkastens es allgemein wünschen, daß der Abzweigkasten in einem kleineren und leichteren Gesamtbau untergebracht wird.
Entsprechend ist es eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Abzweigkasten bereitzustellen, der ausgebildet ist, um in seinem Gehäuse eine Funktionselektronik unterzubringen.
Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen derartig verbesserten Abzweigkasten bereitzustellen, der die Hitze von der Funktionselektronik wegleitet.
Es ist noch eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen derartig verbesserten Abzweigkasten bereitzustellen, der die kleinstmögliche Anzahl an Teilen benötigt.
Wiederum eine andere Aufgabe ist es, einen derartig verbes­ serten Abzweigkasten bereitzustellen, der über vergossene drei­ dimensionale elektrische Schaltungen verfügt.
Weitere Aufgaben und Vorteile werden beim Lesen der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen offensichtlich, in denen:
Fig. 1 eine in Einzelteile aufgelöste perspektivische Ansicht ist, die ein oberes, ein unteres und ein Zwischen-Teil eines Abzweigkastens zeigt, der die vorliegende Erfindung ver­ körpert;
Fig. 2 eine zusammengebaute perspektivische Ansicht des Abzweigkastens aus Fig. 1 ist;
Fig. 3 eine vergrößerte perspektivische Ansicht von Kon­ taktstift-Aufbauten zum Verbinden des oberen, unteren und Zwischen-Teils des Abzweigkastens aus Fig. 1 ist;
Fig. 4 eine vergrößerte Ansicht einer weiteren Ausführungs­ form eines Kontaktstift-Aufbaus zum Verbinden des oberen, des unteren und des Zwischen-Teils des Abzweigkastens aus Fig. 1 ist, und
Fig. 5 eine perspektivische Unterseitenansicht des Ab­ zweigkastens aus Fig. 2 ist.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Abzweigkasten, der vergossene dreidimensionale elektrische Schaltungen aufweist und ausgebildet ist, um im Abzweigkasten eine Funktionselektronik zu unterbringen. Allgemein erläutert, ist die vorliegende Erfindung auf einen elektrischen Abzweigkasten gerichtet, der ausgebildet ist, um die Zahl der erforderlichen Bestandteile kleinstmöglich zu halten. Er schließt ein erstes Teil ein, das eine erste Seite aufweist, die eine Mehrzahl von integral ausgebildeten ersten Anschlüssen umfaßt, und das eine zweite Seite aufweist, die angeordnet und ausgebildet ist, um mindestens einer einer Sicherung und/oder eines Relais aufzunehmen. Ein zweites Teil hat eine erste Seite, die angeordnet und ausgebildet ist, um mindestens einen externen Anschluß aufzunehmen, und hat eine zweite Seite, die eine Mehrzahl von integral ausgebildeten zweiten Anschlüssen aufweist. Mindestens ein Zwischenteil wird zwischen dem ersten Teil und dem zweiten Teil angeordnet, und dieses verfügt über eine erste Seite, die eine Mehrzahl integral ausgebildeter erster Verbindungsmittel einschließt, um in die ersten Anschlüsse des ersten Teils einzugreifen, und über eine zweite Seite, die eine Mehrzahl integral ausgebildeter zweiter Verbindungsmittel aufweist, um in die zweiten Anschlüsse des zweiten Teils einzugreifen.
Die Erfindung ist ebenfalls auf einen Abzweigkasten gerichtet, der eine Elektronik einschließt, um in seinem Gehäuse verschiedene Funktionen durchzuführen. Er schließt ein erstes Teil ein, um mindestens einer einer Sicherung und/oder eines Relais aufzunehmen, und ein Zwischenteil, das ausgebildet ist, um mit dem ersten Teil zusammenzupassen und um elektrisch mit mindestens einer bzw. einem der Sicherung und/oder des Relais verbunden zu werden. Ebenfalls eingeschlossen ist ein zweites Teil, das ausgebildet ist, um mit dem Zwischenteil zusammenzu­ passen, und das ausgebildet ist, um die Sicherung und/oder das Relais über das Zwischenteil mit einem entsprechenden äußeren Anschluß zu verbinden. Das zweite Teil verfügt über eine Leiste, die in seinem Inneren integral ausgebildet ist, und über einen Kühlkörper, der integral an seiner Außenseite ausgebildet ist. Die Elektronik zum Durchführen der Funktion wird zwischen dem Zwischenteil und dem zweiten Teil angeordnet und thermisch an der integrale Leiste angebracht, so daß die in der Funktions­ elektronik aufgestaute Hitze über den integralen Kühlkörper abgelassen wird.
Auf die Fig. 1 und 2 zurückkehrend, wird der Abzweigka­ sten der vorliegenden Erfindung allgemein mit 10 angezeigt und er umfaßt ein Sicherungs/Relaisteil 12, ein Anschlußteil 14 und ein Führungsteil 16, das zwischen dem Sicherungs/Relaisteil und dem Anschlußteil angeordnet ist. Der Abzweigkasten 10 bringt ein allgemeines elektronisches Modul (generic electronic module = GEM) 18 unter, das zwischen dem Führungsteil 16 und dem An­ schlußteil 14 bereitgestellt wird.
In Übereinstimmung mit einem wichtigen Aspekt der vorliegenden Erfindung werden das Sicherungs/Relaisteil 12, das Anschlußteil 14 und das Führungsteil 16 allgemein mittels eines Verfahrens hergestellt, das als Gußverbindungstechnologie (molded interconnect technology = MIT) bekannt ist, das detailliert im US-Patent Nr. 5 407 622 von Cleveland et al. offenbart wird. Kurz zusammengefaßt, werden diese Teile 12, 14 und 16 hergestellt, indem zunächst ein beschichtbares Harz durch Spritzguß ausgebildet wird, um gewünschte Schaltungsmuster zu bilden, die in Bezug auf eine allgemein flache Basis erhöht sind. Danach wird ein nicht-beschichtbares Harz auf die Basis und um die erhobenen Schaltungen herum gegossen, wodurch die Schaltungssmuster exponiert gehalten werden. Die exponierten Schaltungsmuster werden dann mit Kupfer zu der gewünschten Dicke beschichtet. Solchermaßen sind die Teile 12, 14 und 16 des Abzweigkastens 10 eigentlich dreidimensionale elektrische Schal­ tungen.
Das Sicherungs/Relaisteil 12 hat eine obere Seite 20, die eine Mehrzahl von Schutzkrägen 22 aufweist, die ausgebildet sind, um entsprechende Sicherungen 24 oder Relais 26 aufzunehmen (am besten in Fig. 2 gezeigt). Die Schutzkrägen 22 werden während des MIT-Gußverfahrens integral am Sicherungs/Relaisteil 12 ausgebildet. Die Sicherungen 24 und Relais 26 werden elektrisch mit der entsprechenden Mehrzahl von männlichen Anschlüssen 28 verbunden (in den Fig. 3 und 4 gezeigt), die aus der unteren Seite 30 des Sicherungs/Relaisteils 12 ragen, und zwar mithilfe einer elektrischen Schaltung 31, die teilweise im Sicherungs/Relaisteil eingebettet ist (am besten in den Figureh 3 und 4 zu sehen), sobald die Sicherungen und Relais in jeweilige Steckhülsen 32 auf der oberen Seite 20 gesteckt werden (am besten in Fig. 2 zu sehen). Solchermaßen bringt das vorliegende Sicherungs/Relaisteil 12 vorteilhafterweise in einem Abzweigkasten alle Bestandteile unter, die für gewöhnlich erforderlich sind, um die Sicherungen und Relais aufzunehmen (d. h. eine Mehrzahl von Schutzkrägen, Steckhülsen, elektrischen Schaltungen und Anschluß-Kontaktstifte) in einem einzigen integrierten Stück.
Das Führungsteil 16 ist ausgebildet, um an dem Sicherungs/­ Relaisteil 12 angebracht zu werden. Seine Hauptfunktion ist es, die Sicherungen und/oder Relais am Sicherungs/Relaisteil mit dem Anschlußteil 14 elektrisch zu verbinden. Folglich schließt das Führungsteil 16 auf seiner oberen Seite 36 eine Mehrzahl weiblicher Anschlüsse 34 ein. Diese weiblichen Anschlüsse 34 sind ausgebildet, um in die männlichen Anschlüsse 28 des Siche­ rungs/Relaisteils 12 einzugreifen (wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt). Auf die Fig. 3 und 4 zurückkehrend, hängen die männlichen Anschlüsse 28 des Sicherungs/Relaisteils 12 von seiner unteren Seite 30 ab und greifen in die entsprechenden weiblichen Anschlüsse 34 des Führungsteils 16 ein. In einer Ausführungsform sind die männlichen Anschlüsse 28 allgemein flache Kontaktstifte, die ausgebildet sind, um in die weiblichen Anschlüsse 34 einzugreifen, die allgemein einen U-förmigen Schlitz zum Aufnehmen der männlichen Anschlüsse aufweisen (am besten in Fig. 3 gezeigt). In einer anderen Ausführungsform sind die männlichen Anschlüsse 28 zylindrische Kontaktstifte, die ausgebildet sind, um in die allgemein zylindrischen rohrförmigen weiblichen Anschlüsse 34 einzugreifen (am besten in Fig. 4 gezeigt).
Wie auf der oberen Seite 36 schließt die untere Seite 38 des Führungsteils 16 ebenfalls eine Mehrzahl von weiblichen Anschlüssen 40 ein, die ausgebildet sind, um in die männlichen Anschlüsse 42 des Anschlußteils 14 einzugreifen. Die weiblichen Anschlüsse 40 auf der unteren Seite 38 werden über das Führungsteil 16 direkt mit den weiblichen Anschlüssen 34 auf der oberen Seite 36 verbunden (am besten in Fig. 4 gezeigt), oder sie werden mithilfe von elektrischen Schaltungen 41 verbunden, die zum Teil im Führungsteil eingebettet sind (am besten in Fig. 3 gezeigt). Solchermaßen ist das Führungsteil 16 ausgebildet, um das Sicherungs/Relaisteil 12 elektrisch mit dem Anschlußteil 14 zu verbinden, wenn seine jeweiligen männlichen und weiblichen Anschlüsse 28, 34 und 40 zusammengeschaltet werden.
Es sollte beachtet werden, daß, obwohl das Führungsteil 16 in Fig. 1 als ein einzelnes Stück gezeigt wird, können falls erforderlich, mehrere als nur ein Führungsteil verwendet werden, um das Sicherungs/Relaisteil 12 mit dem Anschlußteil 14 elektrisch zu verbinden. Ähnlich wie mit dem Sicherungs/­ Relaisteil 12 ist es ein wichtiges Merkmal des Führungsteils 16, daß es mehrere Bestandteile einschließlich einer Mehrzahl von weiblichen Anschlüssen 34, 40 und elektrischer Schaltungen 41 in einem einzigen integrierten Stück einschließt, wodurch die Art und Weise, auf die das Sicherungs/Relaisteil 12 mit dem An­ schlußteil 14 des Abzweigkastens 10 verbunden wird, beträchtlich vereinfacht wird.
Immer noch auf die Fig. 3 und 4 Bezug nehmend, befinden sich die männlichen Anschlüsse 42 des Anschlußteils 14 auf der Innenseite 44 davon. Sie sind allgemein gleich mit den oben unter Bezugnahme auf das Sicherungs/Relaisteils 12 beschriebenen männlichen Anschlüssen 28 und greifen entsprechend in die weib­ lichen Anschlüsse 40 auf der unteren Seite 38 des Führungsteils 16 ein. Die männlichen Anschlüsse 42 sind mithilfe von elektri­ schen Schaltungen 49 - die während des Herstellungsverfahrens, das die Gußverbindungstechnologie (molded interconnect technolo­ gy = MIT) verwendet, teilweise im Anschlußteil 14 eingebettet werden - elektrisch mit einem Mehrzahl von Anschluß-Kontaktstif­ ten und/oder Steckhülsen 46 auf der Außenseite 48 verbunden (am besten in Fig. 5 gezeigt).
Unter Bezugnahme auf die Fig. 5, sind die Anschluß-Kontakt­ stifte und/oder Steckhülsen 46 auf der Außenseite 48 des Anschlußteils 14 von mehreren Schutzkrägen 50 eingeschlossen. Die Schutzkrägen 50 sind integral am Anschlußteil 14 ausgebildet und dienen dazu, die äußeren Anschlüsse (nicht gezeigt) darin zu unterstützen, die elektrische Verbindung mit den Anschluß-Kon­ taktstifen und/oder Steckhülsen 46 zu bilden. In Übereinstimmung mit einem wichtigen Merkmal der Erfindung wird das Anschlußteil 14 mit einem Kühlkörper 52 bereitgestellt, der während des MIT- Herstellungsverfahrens integral am Anschlußteil ausgebildet wird. Der Kühlkörper 52 verfügt über eine Mehrzähl von Kühlrip­ pen 54, die aufgebaut und ausgebildet sind, um die Hitze, die durch Wärmeleitung im Abzweigkasten erzeugt wird, freizusetzen.
Unter erneuter Bezugnahme auf die Fig. 1, wird das allge­ meine elektronische Modul (GEM) 18 vorzugsweise auf einer ge­ drückten Leiterplatte (printed circuit board = PCB) 56 implemen­ tiert; es kann aber auch auf einer flexiblen Leiterplatte oder einem keramischen Substrat bereitgestellt werden. Die PCB 56 wird zwischen dem Führungsteil 16 und dem Anschlußteil 14 angeordnet und liegt unmittelbar oberhalb einer Leiste 58 auf der Innenseite 44 des Anschlußteils. Es sollte ängemerkt werden, daß die Leiste 58 integral am Anschlußteil 14 ausgebildet ist, so daß die an der PCB 56 aufgestaute Hitze weg zum Kühlkörper 52 geleitet und freigesetzt werden kann. Die elektrischen Anschlüs­ se zwischen dem GEM 18 und dem Sicherungs/Relaisteil 12 werden mittels eines Steckers 60 hergestellt, der sich durch eine Öffnung 62 in den Führungsteil 16 erstreckt. Die elektrischen Anschlüsse zu den externen Vorrichtungen (nicht gezeigt), deren Funktionen das GEM steuert, werden mithilfe einer Mehrzahl von Funktions-Steckhülsen 64 hergestellt. Um die Verbindung zwischen den Steckhülsen 64 und den externen Vorrichtungen zu ermögli­ chen, verfügen das Führungsteil 16 und das Anschlußteil 14 über ausgeschnittene Abschnitte 66, die eine allgemein rechteckige Öffnung 68 bilden, sobald diese Teile zusammengefügt werden (am besten in Fig. 2 gezeigt).
Aus der vorangegangenen Beschreibung sollte es verständlich sein, daß ein verbesserter Abzweigkasten gezeigt und beschrieben wurde, der viele wünschenswerte Eigenschaften und Vorteile aufweist. Durch die Verwendung der Gußverbindungstechnologie (MIT) wurde die Anzahl der Grundbestandteile des Abzweigkastens auf Drei reduziert, und zwar einschließlich des Kühlkörpers zum Schutz des GEMs vor einer hohen Wärmedichte im Inneren des Abzweigkastens.
Während verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung gezeigt und beschrieben wurden, sollte es klar sein, daß dem durchschnittlichen Fachmann weitere Modifikationen, Er­ setzungen und Alternativen offensichtlich sind. Solche Modifika­ tionen, Ersetzungen und Alternativen können durchgeführt werden, ohne sich vom Geist und Schutzumfang der Erfindung zu lösen, die durch die anliegenden Ansprüche bestimmt werden.
Verschiedene Merkmale der Erfindung werden in den anhängi­ gen Ansprüchen dargelegt.

Claims (21)

1. Ein elektrischer Abzweigkasten, der ausgebildet ist, um die Anzahl seiner erforderlichen Bestandteile kleinstmöglich zu halten, der folgendes umfaßt:
ein erstes Teil, das eine erste Seite aufweist, die eine Mehrzahl integral ausgebildeter erster Anschlußmittel ein­ schließt, und das eine zweite Seite aufweist, die angeordnet und ausgebildet ist, um mindestens einer einer Sicherung und/oder eines Relais aufzunehmen;
ein zweites Teil, das eine erste Seite aufweist, die angeordnet und ausgebildet ist, um mindestens einen externen Anschluß aufzunehmen, und das eine zweite Seite aufweist, die über eine Mehrzahl integral ausgebildeter zweiter Anschlußmittel verfügt; und
mindestens ein Zwischenteil, das zwischen dem ersten Teil und dem zweiten Teil angeordnet ist, und das eine erste Seite aufweist, die über eine Mehrzahl integral ausgebildeter erster Verbindungsmittel verfügt, um in die ersten Anschlußmittel des ersten Teils einzugreifen, und das eine zweite Seite aufweist, die über eine Mehrzahl integral ausgebildeter zweiter Verbin­ dungsmittel verfügt, um in die zweiten Anschlußmittel des zweiten Teils einzugreifen.
2. Der Abzweigkasten nach Anspruch 1, worin die zweite Seite des ersten Teils mindestens eine integral ausgebildete Steckhülse einschließt, um mindestens einer der Sicherung und/­ oder des Relais aufzunehmen.
3. Der Abzweigkasten nach Anspruch 2, worin die zweite Seite des ersten Teils weiterhin mindestens einen Schutzkragen einschließt, der integral um die Steckhülse herum ausgebildet ist, um das mindestens eine Relais in die Steckhülse zu leiten.
4. Der Abzweigkasten nach Anspruch 2, worin das erste Teil weiterhin eine integral ausgebildete elektrische Schaltung ein­ schließt, um die mindestens eine auf der zweiten Seite des ersten Teils ausgebildete Steckhülse an mindestens eine entsprechende Mehrzahl erster Anschlußmittel anzuschließen, die auf der ersten Seite des ersten Teils ausgebildet sind.
5. Der Abzweigkasten nach Anspruch 1, worin die Mehrzahl der ersten Anschlußmittel des ersten Teils männliche Anschlüsse sind, und worin die Mehrzahl der ersten Verbindungsmittel des mindestens einen Zwischenteils weibliche Anschlüsse sind.
6. Der Abzweigkasten nach Anspruch 1, worin die Mehrzahl der zweiten Anschlußmittel des zweiten Teils männliche Anschlüs­ se sind, und worin die Mehrzahl der zweiten Verbindungsmittel des mindestens einen Zwischenteils weibliche Anschlüsse sind.
7. Der Abzweigkasten nach Anspruch 1, worin die erste Seite des zweiten Teils mindestens eine integral ausgebildete Steck­ hülse einschließt, um den mindestens einen externen Anschluß aufzunehmen.
6. Der Abzweigkasten nach Anspruch 7, worin die erste Seite des zweiten Teils weiterhin mindestens einen Schutzkrägen einschließt, der integral um die Steckhülse herum ausgebildet ist, um den mindestens einen externen Anschluß in die Steckhülse zu führen.
9. Der Abzweigkasten nach Anspruch 7, worin das zweite Teil weiterhin eine integral ausgebildete elektrische Schaltung ein­ schließt, um die mindestens eine auf der ersten Seite des zweiten Teils ausgebildete Steckhülse elektrisch mit einer ent­ sprechenden Mehrzahl von zweiten Anschlußmitteln zu verbinden, die auf der zweiten Seite des zweiten Teils ausgebildet sind.
10. Der Abzweigkasten nach Anspruch 1, worin die erste Seite des zweiten Teils darüber hinaus einen integral ausgebildeten Kühlkörper einschließt.
11. Der Abzweigkasten nach Anspruch 10, worin der Kühlkörper aus einer Mehrzahl von Kühlrippen besteht.
12. Der Abzweigkasten nach Anspruch 1, worin das Zwischen­ teil eine integral ausgebildete elektrische Schaltung ein­ schließt, um die Mehrzahl der ersten Verbindungsmitteln des Zwi­ schenteils elektrisch mit der Mehrzahl der zweiten Verbindungs­ mittel des Zwischenteils zu verbinden.
13. Der Abzweigkasten nach Anspruch 1, worin das erste Teil eine vergossene dreidimensionale elektrische Schaltung ist.
14. Der Abzweigkasten nach Anspruch 13, worin das zweite Teil eine vergossene dreidimensionale elektrische Schaltung ist.
15. Der Abzweigkasten nach Anspruch 14, worin das Zwischen­ teil eine vergossene dreidimensionale elektrische Schaltung ist.
16. Der Abzweigkasten nach Anspruch 1, der weiterhin minde­ stens ein allgemeines elektronisches Modul (GEM) umfaßt, das zwischen dem Zwischenteil und dem zweiten Teil angeordnet ist.
17. Der Abzweigkasten nach Anspruch 16, worin das allgemei­ ne elektronische Modul (GEM) mithilfe eines Steckers, der sich durch eine Öffnung im Zwischenteil erstreckt, elektrisch mit dem ersten Teil verbunden wird.
18. Der Abzweigkasten nach Anspruch 16, worin das allgemei­ ne elektronische Modul (GEM) an einem Kühlkörper angebracht wird, der integral auf der ersten Seite des zweiten Teils ausge­ bildet wird.
19. Ein Abzweigkasten, der ausgebildet ist, um eine Funk­ tionselektronik zu unterbringen, der folgendes umfaßt:
ein erstes Teil, um mindestens einer einer Sicherung und/­ oder eines Relais aufzunehmen;
ein Zwischenteil, das ausgebildet ist, um mit dem ersten Teil zusammenzupassen, und das elektrisch mit mindestens einer der Sicherung und/oder des Relais verbunden ist; und
ein zweites Teil, das ausgebildet ist, um mit dem Zwischen­ teil zusammenzupassen, und das angepaßt ist, um die Sicherung und/oder das Relais über das Zwischenteil elektrisch mit einem entsprechenden externen Anschluß zu verbinden, wobei das zweite Teil eine Leiste aufweist, die integral auf seiner Innenseite ausgebildet ist, und einen Kühlkörper aufweist, der integral auf seiner Außenseite ausgebildet ist;
worin die Funktionselektronik zwischen dem Zwischenteil und dem zweiten Teil angeordnet und thermisch an der integralen Leiste angebracht ist, so daß die an der Funktionselektronik aufgestaute Hitze über den integralen Kühlkörper abgelassen wird.
20. Der Abzweigkasten nach Anspruch 19, worin der Kühlkörper aus einer Mehrzahl von Kühlrippen besteht.
21. Ein elektrischer Abzweigkasten, der ausgebildet ist, um an einem Motorfahrzeug verwendet zu werden und um die Zahl seiner erforderlichen Bestandteile kleinstmöglich zu halten, der folgendes umfaßt:
ein erstes Teil, das eine erste Seite aufweist, die eine Mehrzahl von integral ausgebildeten ersten Verbindungsmitteln einschließt, und das eine zweite Seite aufweist, die angeordnet und ausgebildet ist, um mindestens einer einer Sicherung und/­ oder eines Relais des Motorfahrzeugs aufzunehmen;
ein zweites Teil, das eine erste Seite aufweist, die angeordnet und ausgebildet ist, um mindestens einen Kabelstrang des Motorfahrzeugs aufzunehmen, und das eine zweite Seite aufweist, die über eine Mehrzahl integral ausgebildeter zweiter Verbindungsmittel verfügt; und
mindestens ein Zwischenteil, das zwischen dem ersten Teil und dem zweiten Teil angeordnet ist, und das eine erste Seite aufweist, die eine Mehrzahl integral ausgebildeter erster Verbindungsmittel einschließt, um in das erste Verbindungsmittel des ersten Teils einzugreifen, und das eine zweite Seite aufweist, die eine Mehrzahl integral ausgebildeter zweiter Verbindungsmittel aufweist, um in das zweite Verbindungsmittel des zweiten Teils einzugreifen.
DE19934512A 1998-11-18 1999-07-22 Abzweigkasten, der über eine Funktionselektronik verfügt Withdrawn DE19934512A1 (de)

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