DE19925867A1 - Verbindungssystem - Google Patents

Verbindungssystem

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August Hipper
Peter Hamberger
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Hamberger Industriewerke GmbH
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Hamberger Industriewerke GmbH
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    • E04F15/04Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of wood or with a top layer of wood, e.g. with wooden or metal connecting members
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    • E04F2201/01Joining sheets, plates or panels with edges in abutting relationship
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    • E04F2201/0115Joining sheets, plates or panels with edges in abutting relationship by moving the sheets, plates or panels substantially in their own plane, perpendicular to the abutting edges with snap action of the edge connectors
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    • E04F2201/023Non-undercut connections, e.g. tongue and groove connections with a continuous tongue or groove

Abstract

Beschrieben wird ein Verbindungssystem (2) zum kraft- und/oder formschlüssigen Verbinden mindestens zweier Fußbodenpaneele (4, 6) in einer gemeinsamen Ebene, wobei an den aufeinander zuweisenden Stirnflächen (8, 12) der beiden Paneele jeweils eine Feder (14) bzw. eine diese aufnehmende Nut (10) ausgebildet ist, wobei weiterhin die untere Nutwange (20) über die Ebene der vertikalen, die Nut aufweisenden Stirnfläche (12) hinaus verlängert ist und eine Verrastungsvertiefung (22) aufweist, welche zur Verrastung mit einem korrespondierenden Verrastungsvorsprung (24) an der Unterseite der Feder (14) ausgebildet ist. Hierbei ist die Verrastungsvertiefung (22) außerhalb der Ebene der vertikalen, die Nut (10) aufweisenden Stirnfläche (8) angeordnet. Das Verbindungssystem ist einfach und preiswert herstellbar.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verbindungssystem zum kraft- und/oder formschlüssigen Verbinden mindestens zweier Fußbo­ denpaneele, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Es ist bekannt, Fußbodenpaneele dadurch miteinander zu verbinden, daß an den beiden Langseiten des Paneels jeweils eine Nut bzw. eine Feder ausgebildet wird. Nut und Feder zweier aneinandergrenzender Paneele werden nach einem Leim­ auftrag entweder in die Nut oder auf die Oberseite der Fe­ der ineinander gesteckt und mit einem Zugeisen, Schlagklotz oder dergleichen im wesentlichen spaltfrei ineinander ge­ schlagen.

Diese Verbindungstechnik erlaubt zwar bei entsprechend präzise gefertigten Paneelen bzw. Nuten und Federn eine saubere und im wesentlichen spaltfreie Verlegung, ist je­ doch mit einigen Nachteilen behaftet. So muß der Leimauf­ trag derart erfolgen, daß eine relativ genau dosierte Menge aufgetragen wird: bei ungenügendem Leimauftrag kann später die Nut/Feder-Verbindung nicht hinreichend fest und wider­ standsfähig gegenüber eindringender Feuchtigkeit sein und bei zuviel Leimauftrag insbesondere in den Nutgrund kann der beim Ineinanderschlagen von Nut und Feder unter Druck gesetzte Leim die Nut aufsprengen. Schließlich ist ein ver­ leimt verlegter, aus einzelnen Paneelen bestehende Holzfuß­ boden zerstörungsfrei nicht mehr entfernbar, d. h., er muß beispielsweise bei einem Umzug in der alten Wohnung zurück­ bleiben.

Es ist auch bekannt, Fußbodenpaneele im Nut/Federbereich mit einer entsprechenden Unterlage un­ sichtbar zu vernageln. Dies erlaubt zwar eine spätere Ent­ fernung der Paneele, erfordert jedoch hohes Geschick, um nicht die Nut beim Einschlagen des Nagels oder Drahtstiftes zu beschädigen.

Als weitere Verbindungstechnik oder als weiteres Ver­ bindungssystem ist es bekannt geworden, die einzelnen Fuß­ bodenpaneele an ihren Langseiten kraft- und/oder formschlüs­ sig miteinander zu verbinden, wobei an den aufeinander zu­ weisenden Stirnflächen der beiden Paneele jeweils eine Fe­ der bzw. eine diese aufnehmende Nut ausgebildet ist, wobei weiterhin die untere Nutwange über die Ebene der vertika­ len, die Nut aufweisende Stirnfläche hinaus verlängert ist und eine Verrastungsvertiefung aufweist, welche zur Ver­ rastung mit einem korrespondierenden Verrastungsvorsprung an der Unterseite der Feder ausgebildet ist. Ein Beispiel eines derartigen Verbindungssystems ist in der PCT/EP97/03006 (veröffentlicht als WO 97/47834) beschrie­ ben.

Bei diesem bekannten Verbindungssystem sind die Lang­ seiten eines Fußbodenpaneels jeweils im Querschnitt korre­ spondierend profiliert, so daß aufeinander zuweisende Stirnflächen von zwei Paneelen mittels der Profile ineinan­ der steck- und verrastbar sind. Diese Konstruktion erlaubt eine Verbindung zweier aneinanderstoßender Fußbodenpaneele im Bereich der Langseiten ohne Leim oder eine Vernagelung, wobei die Verbindung die auf einen fertigen Fußboden ein­ wirkenden Kraft aufnehmen und abfangen kann.

Nachteilig bei dem Verbindungssystem gemäß der WO 97/47834 ist die aufwendige Profilierung der beiden Paneel- Stirnflächen an der dortigen Nut bzw. Feder. Diese aufwen­ dige Profilierung mit teilweise konkav/konvexen Passverbin­ dungen erfordert aufwendiges Spezialwerkzeug, beispielswei­ se Sonderfräser zur Herstellung. Weiterhin wird die Her­ stellung dieses bekannten Verbindungssystems dadurch er­ schwert, daß sich die entsprechenden Passflächen seitens der Nut innerhalb der Nut, d. h. hinter der Stirnflächen be­ finden. Ein einfacher Werkzeugangriff ist hierdurch nicht möglich, da wiederum mit einem Spezialfräser oder derglei­ chen in der Nut gearbeitet werden muß.

Die Erfindung hat es sich demgegenüber zur Aufgabe ge­ macht, ein Verbindungssystem der in Frage stehenden Art so auszugestalten, daß dieses gegenüber bekannten derartigen Verbindungssystemen weitaus einfacher und preiswerter her­ gestellt werden kann, ohne daß hierbei Abstriche an der späteren Qualität der hiermit hergestellten Verbindung ge­ macht werden müssen.

Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die vorliegende Er­ findung gemäß Anspruch 1 vor, die Verrastungsvertiefung au­ ßerhalb der Ebene der vertikalen, die Nut aufweisenden Stirnfläche anzuordnen. Hierdurch wird es möglich, die Ver­ rastungsvertiefung durch ein einfaches Normwerkzeug, z. B. einen üblichen Walzenstirnfräser herzustellen. Da weiterhin keine Bearbeitungsschritte in der Nut notwendig sind, also keinerlei spanabhebende Bearbeitungsschritte in der ferti­ gen Nut erfolgen, kann auch mit höheren Vorschubgeschwin­ digkeiten gearbeitet werden, da bei der Fräsbearbeitung außerhalb der Nut eine ungehinderte Span- oder Holzmehlab­ fuhr möglich ist.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegen­ stand der Unteransprüche.

Ist von der die Feder aufweisenden Stirnfläche aus ge­ sehen hinterhalb des Verrastungsvorsprunges eine Hinter­ schneidung ausgebildet, welche von einem durch die Ver­ rastungsvertiefung an der Feder gebildeten Wandabschnitt hintergriffen wird, erfolgt eine sichere Verriegelung oder Verbindung der beiden Fußbodenpaneele in Hauptbelastungs­ richtung, d. h. in einer Richtung, welche parallel zur Ver­ legeebene der Paneele verläuft.

Sind sämtliche Verriegelungsflächen im Bereich des Ver­ bindungssystems parallel oder senkrecht zu den Hauptflächen der Paneele verlaufend, ergibt sich eine besonders einfache und rationale Fertigung, da der Bearbeitungsangriff zur Herstellung des Verbindungssystems entweder aus einer Rich­ tung parallel zur Hauptfläche des Paneels oder senkrecht hierzu erfolgt.

Erfährt die untere Nutwange durch die Verrastungsver­ tiefung eine Materialschwächung derart, daß sie fe­ dernd/elastisch auslenkbar ist, wird das Zusammenfügen der beiden Paneele vor Ort deutlich erleichtert. Haben hierbei der Verriegelungsvorsprung und der vordere Endabschnitt der unteren Nutwange jeweils korrespondierende Auflaufschrägen, welche beim Zusammenfügen der beiden Paneele unter fe­ dernd/elastischer Auslenkung der unteren Nutwange aufeinan­ der abgleiten, wird das Zusammenfügen noch weiter erleich­ tert, d. h. mit geringerem Kraftaufwand möglich, da die bei­ den Auflaufschrägen die untere Nutwange quasi zwangsläufig federnd/elastisch auslenken, während die beiden Paneele zu­ sammengeschoben werden.

Befindet sich zumindest an der oberen Vorderkante der Feder eine Anfasung, wird das Einführen der Feder in die Nut erleichtert.

Weitere Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der vorlie­ genden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Be­ schreibung zweier Ausführungsformen anhand der Zeichnung.

Es zeigt:

Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch zwei mit dem erfin­ dungsgemäßen Verbindungssystem verbundene Fußbodenpaneele in einer ersten Ausführungsform; und

Fig. 2 eine Fig. 1 entsprechende Darstellung einer zweiten Ausführungsform.

Ein in der Zeichnung insgesamt mit 2 bezeichnetes Ver­ bindungssystem dient zum Verbinden zweier Fußbodenpaneele 4 und 6 miteinander. Das Verbindungssystem 2 ist in aller Re­ gel zum Verbinden der beiden Paneele 4 und 6 entlang derer aufeinander zuweisenden Stirnflächen der jeweiligen Paneel- Langseiten gedacht.

Wie aus der ersten Ausführungsform gemäß Fig. 1 hervor­ geht, ist in einer Stirnseite 8 des Paneels 6 eine Nut 10 eingearbeitet. Analog hierzu springt von einer Stirnseite 12 des Paneels 4 eine Feder 14 vor, welche passgenau in die Nut 10 einführbar ist. Die Feder 14 weist an ihrer oberen und unteren Vorderkante jeweils eine Anfasung 16 auf.

Eine obere Nutwange 18 endet in der Stirnseite 8 und eine untere Nutwange 20 ist über die von der Stirnseite 8 definierte vertikale Ebene hinaus verlängert, d. h., die un­ tere Nutwange 20 ist gegenüber der oberen Nutwange 18 län­ ger.

Die untere Nutwange 20 weist außerhalb der Ebene der vertikalen, die Nut 10 aufweisenden Stirnfläche 8 eine Ver­ rastungsvertiefung 22 auf. In diese Verrastungsvertiefung 22 kann ein Verrastungsvorsprung 24 eingreifen, der seitens des Paneels 4 ausgebildet ist. Hinterhalb des Verrastungs­ vorsprunges 24 ("hinterhalb" von der Feder 14 aus gesehen) befindet sich in dem Paneel 4 eine weitere Verrastungsver­ tiefung oder Hinterschneidung 26. Diese Hinterschneidung 26 wird von einem Wandabschnitt 28 hintergriffen, der durch die Verrastungsvertiefung 22 in der unteren Nutwange 20 ge­ bildet wird.

Man erkennt aus der zeichnerischen Darstellung gemäß Fig. 1, daß sämtliche Anlage- oder Verriegelungsflächen im Bereich des Verbindungssystems 2 entweder parallel zu den Hauptflächen der Paneele 4 und 6 oder senkrecht hierzu ver­ laufen. Als Hauptflächen der Paneele 4 und 6 seien die spä­ teren Sicht- oder Nutzoberflächen 30 und 32 verstanden. Bei den in Frage stehenden Flächen handelt es sich um die bei­ den Stirnseiten 8 und 12, die Flächen, welche die Nut 10 begrenzen, die Ober- und Unterseite der Feder 14, die Be­ grenzungsflächen der Verrastungsvertiefung 22 bzw. des Ver­ rastungsvorsprunges 24, sowie die Begrenzungsflächen der Hinterschneidung 26.

Diese entsprechenden Flächen und hier insbesondere die Hinterschneidung 26 und die Verrastungsvertiefung 22 lassen sich somit mit einfachen und preiswerten Standard-Werkzeu­ gen, beispielsweise Walzenstirnfräsern aus dem Material der Paneele 4 und 6 im Bereich der dortigen Stirnseiten 8 bzw. 12 herausarbeiten. Es sind keine Sonderwerkzeuge notwendig, um konkave und/oder konvexe Anlage- und Verriegelungsober­ flächen auszugestalten, welche teilweise in der Nut 10 lie­ gen oder diese Nut 10 definieren.

Im verriegelten oder verbundenen Zustand der beiden Pa­ neele 4 und 6 miteinander liegen die beiden Stirnseiten 8 und 12 im wesentlichen spaltfrei aneinander. Ebenso liegt der Verrastungsvorsprung 24 mit seiner von der Feder 14 ab­ liegenden Wand oder Fläche im wesentlichen spaltfrei an dem Wandabschnitt 28 der Verrastungsvertiefung 22 an, so daß die beiden Paneele 4 und 6 fest miteinander verbunden, d. h. verspannt sind.

Es versteht sich, daß am in Fig. 1 linken Ende des lin­ ken Paneels 4 eine Nut mit verlängerter Unternutwange aus­ gebildet ist und am in Fig. 1 rechten Ende des rechten Pa­ neels 6 eine Feder 14 mit dem Verrastungsvorsprung 24 und der Hinterschneidung 26, so daß einzelne Paneele beliebig aneinanderreihbar sind.

Zur Einführung der Feder 14 in die Nut 10, wobei diese Einführung durch die beiden Anfasungen 16 erleichtert wird, muß die untere Nutwange 20 in Fig. 1 nach unten ausfedern, um ein Eingreifen des Verrastungsvorsprungs 24 in der Ver­ rastungsvertiefung 22 und damit eine Anlage des Wandab­ schnitts 28 zu ermöglichen. Aufgrund der Verrastungsvertie­ fung 22 weist die untere Nutwange 20 eine Materialabschwä­ chung oder einen geschwächten Bereich 34 auf, der ein fe­ dernd/elastisches Auslenken der unteren Nutwange 20 gestat­ tet. Beachtet werden hierbei muß, daß die Federkraft gerin­ ger sein muß als die Spaltfestigkeit des Materials des Pa­ neels an dieser Stelle.

Fig. 2 zeigt eine weitere Ausgestaltungsform der vor­ liegenden Erfindung, wobei gleiche oder einander entspre­ chende Teile mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 versehen sind.

Die Ausführungsform von Fig. 2 unterscheidet sich von derjenigen gemäß Fig. 1 im wesentlichen dadurch, daß der Verrastungsvorsprung 24 und ein vorderer Endabschnitt 36 der unteren Nutwange 20 jeweils korrespondierende Auflauf­ schrägen 38 und 40 aufweisen, welche beim Zusammenfügen der beiden Paneele 4 und 6 unter federnd/elastischer Auslenkung der unteren Nutwange 20 aufeinander abgleiten. Die Ausge­ staltungsform nach Fig. 2 gestattet ein noch leichteres Zu­ sammenfügen des Verbindungssystems 2, da beim Aufeinander­ zuschieben der beiden Paneele 4 und 6 durch die Auflauf­ schrägen 38 und 40 die untere Nutwange 20 quasi selbststän­ dig federnd/elastisch ausgelenkt wird. Die weiteren Wirkme­ chanismen entsprechen denjenigen von Fig. 1.

Durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird es möglich, ein Verbindungssystem für Fußbodenpaneele auf ein­ fache und preiswerte Art und Weise fertigen zu können. Die jeweiligen Anforderungen an das Verbindungssystem, d. h. Fe­ derkraft in der unteren Nutwange 20, Grad der Selbsthemmung etc. ist problemlos beherrschbar und einstellbar. Insbeson­ dere in der Ausführungsform von Fig. 1 kann die Fertigung mit einfachen Mitteln erfolgen, da sämtliche wesentlichen Oberflächen entweder parallel zu oder senkrecht zu den Hauptflächen der Paneele verlaufen.

Beschrieben wurde ein Verbindungssystem zum kraft- und/oder formschlüssigen Verbinden mindestens zweier Fußbo­ denpaneele in einer gemeinsamen Ebene, wobei an den aufein­ ander zuweisenden Stirnflächen der beiden Paneele jeweils eine Feder bzw. eine diese aufnehmende Nut ausgebildet ist, wobei weiterhin die untere Nutwange über die Ebene der ver­ tikalen, die Nut aufweisenden Stirnfläche hinaus verlängert ist und eine Verrastungsvertiefung aufweist, welche zur Verrastung mit einem korrespondierenden Verrastungsvor­ sprung an der Unterseite der Feder ausgebildet ist. Hierbei ist die Verrastungsvertiefung außerhalb der Ebene der ver­ tikalen, die Nut aufweisenden Stirnfläche angeordnet. Das Verbindungssystem ist einfach und preiswert herstellbar.

Claims (6)

1. Verbindungssystem zum kraft- und/oder formschlüssi­ gen Verbinden mindestens zweier Fußbodenpaneele (4, 6) in einer gemeinsamen Ebene, wobei an den aufeinander zuweisen­ den Stirnflächen (8, 12) der beiden Paneele jeweils eine Feder (14) bzw. eine diese aufnehmende Nut (10) ausgebildet ist, wobei weiterhin die untere Nutwange (20) über die Ebene der vertikalen, die Nut aufweisenden Stirnfläche (12) hinaus verlängert ist und eine Verrastungsvertiefung (22) aufweist, welche zur Verrastung mit einem korrespondieren­ den Verrastungsvorsprung (24) an der Unterseite der Feder (14) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verrastungsvertiefung (22) außerhalb der Ebene der vertikalen, die Nut (10) aufweisenden Stirnfläche (8) liegt.
2. Verbindungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß von der die Feder (14) aufweisenden Stirnflä­ che (12)aus gesehen hinterhalb des Verrastungsvorsprunges (24) eine Hinterschneidung (26) ausgebildet ist, welche von einem durch die Verrastungsvertiefung (22) an der Feder ge­ bildeten Wandabschnitt (28) hintergriffen wird.
3. Verbindungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Verriegelungsflächen im Be­ reich des Verbindungssystems (2) parallel oder senkrecht zu den Hauptflächen (30, 32) der Paneele (4, 6) verlaufen.
4. Verbindungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Nutwange (20) durch die Verrastungsvertiefung (22) eine Materialschwächung der­ art erfährt, daß sie federnd/elastisch auslenkbar ist.
5. Verbindungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verrastungsvorsprung (24) und der vordere Endabschnitt (36) der unteren Nutwange (20) jeweils korrespondierende Auflaufschrägen (38, 40) aufwei­ sen, welche beim Zusammenfügen der beiden Paneele unter fe­ dernd/elastischer Auslenkung der unteren Nutwange (20) auf­ einander abgleiten.
6. Verbindungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Anfasung (16) zumindest an der oberen Vorderkante der Feder (14).
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