DE19905135C1 - Anordnung zur Erfassung eines Barcodes - Google Patents

Anordnung zur Erfassung eines Barcodes

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    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
    • G06K7/10Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation
    • G06K7/10544Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation by scanning of the records by radiation in the optical part of the electromagnetic spectrum
    • G06K7/10821Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation by scanning of the records by radiation in the optical part of the electromagnetic spectrum further details of bar or optical code scanning devices
    • G06K7/10861Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation by scanning of the records by radiation in the optical part of the electromagnetic spectrum further details of bar or optical code scanning devices sensing of data fields affixed to objects or articles, e.g. coded labels

Abstract

Anordnung zur Erfassung eines Barcodes am Umfang rotationssymmetrischer Gegenstände (2), wie Dosen oder Flaschen, die auf einer Ebene (Transportebene 1) einer Transportvorrichtung hintereinander stehend in konstanter Richtung transportiert werden, mit mehreren Barcodelesern, die so zueinander angeordnet sind, daß der Barcode unabhängig davon, wo er sich am Umfang befindet, auch bei hoher Transportgeschwindigkeit erfaßt werden kann.

Description

Aus der Praxis sind eine Vielzahl von Anordnungen bekannt, bei denen zwecks Erkennung eines auf einem Gegenstand befindlichen Barcodes der Gegenstand an einem Barcodeleser vorbeigeführt wird. Dabei sendet der Barcodeleser bekannterweise einen Laserstrahl aus, welcher den Barcode in senkrechter Richtung zu den Codierungslinien in einer Abtastebene abscannt. Die reflektierte Strahlung wird vom Barcodeleser erfaßt und ausgewertet.

Aus der US 5,637,854 ist ein derartiger Barcodeleser bekannt. Anhand der Beschreibung wird deutlich, dass man hier davon ausgeht dass es sich bei den Gegenständen um Teströhrchen handelt, d. h. Gegenstände mit einem relativ kleinen Durchmesser. Die Codierung erstreckt sich mindestens um den hälftigen Umfang des Teströhrchens, wodurch unabhängig von der Lage der Codierung zum Barcodeleser abgesichert ist, dass beim Durchlaufen des Teströhrchens durch die Scan-Ebene der Barcode erfasst wird.

Erstreckt sich der Barcode nicht über wenigstens den halben Umfang des codierten Gegenstandes müssen mit derartigen Anordnungen mit nur einem Barcodeleser Maßnahmen getroffen werden, die sicherstellen, daß der Gegenstand so am Barcodeleser vorbeigeführt wird, daß der Barcode in den "Sichtbereich" des Barcodelesers gelangt. Dies ist grundsätzlich manuell einfach realisierbar, jedoch für viele Anwendungsfälle insbesondere bei hohen geforderten Geschwindigkeiten nicht vertretbar.

So müssen zum Beispiel in der Getränkeindustrie Getränkedosen oder Flaschen (nachfolgend Dosen) vor dem Befüllen oder bei der Entsorgung in Rücknahmeautomaten auf ihre richtige Etikettierung und die Lesbarkeit des Codes überprüft werden.

Beides erfolgt über die Identifikation des Codes, d. h. der Barcodeleser vergleicht die erhaltenen Reflexsignale mit einer zuvor angelernten Signalfolge und zeigt an, wenn es keine Übereinstimmung gibt. Ein einzelner Barcodeleser ist jedoch, unabhängig davon, in welcher Relativlage er zur Transporteinrichtung, auf der die Dosen nacheinander vorbeilaufen, angeordnet ist, nicht in der Lage, jeden Barcode zu erfassen, wenn sich dieser an der Mantelfläche der Dose an unbestimmter Stelle am Umfang und in der Höhe befindet. Die Codierungslinien verlaufen stets wenigstens annähernd parallel zum Dosenboden.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Anordnung von mehreren Barcodelesern zu einer Transporteinrichtung zu finden, die eine automatische Erfassung des Barcodes mit hoher Geschwindigkeit sichert, unabhängig davon, wo und in welcher Größe sich an der Mantelfläche der Dosen der Barcode befindet.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe von einer Anordnung zur Erfassung des Barcodes mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.

Dazu zeigt Fig. 1 die prinzipielle Ausrichtung der Barcodeleser zur Transporteinrichtung.

Eine vorteilhafte Anordnung zur Erfassung eines Barcodes, wie sie nachfolgend beschrieben wird, besteht aus sechs Barcodelesern 3, 5, 7, 8, 9, 10, die seitlich einer linearen Transporteinrichtung so angeordnet sind, daß sie den Bereich oberhalb der Transportebene 1 jeweils in einer zu dieser senkrechten Ebene abscannen. Damit der Barcode der vorbeilaufenden Dose unabhängig von seiner Lage an der Mantelfläche erfaßt wird, muß sichergestellt werden, daß die vom Barcode reflektierte Laserstrahlung wenigstens von einem der Barcodeleser mit einer ausreichenden Intensität empfangen wird. Die Intensität der in die Barcodeleser zurückreflektierten Streustrahlung hängt bekanntlich unter anderem vom Auftreffwinkel der Strahlung auf den Dosenumfang ab und wird geringer, je größer der Auftreffwinkel wird. Im konkreten Ausführungsbeispiel sind die Barcodeleser zueinander so angeordnet, daß die emittierenden Laserstrahlungen der jeweils auf einer Seite der Transportvorrichtung angeordneten, benachbarten Barcodeleser miteinander einen Winkel von 45° einschließen. Dadurch erfolgt ein Abscannen der Dosen in verschiedenen Abtastebenen. Die erste Abtastebene 4 wird durch die Laserstrahlung des ersten und zweiten Barcodelesers 3, 5 definiert, die senkrecht zur Transportrichtung zueinander gegenüberliegend angeordnet sind. Während die Dose diese erste Abtastebene 4 durchläuft, wird ihre Mantelfläche über die gesamte Höhe abgetastet. Bei einem relativ kleinen Umfang im Verhältnis zur Länge der Codierungslinien kann ein Abtasten in der ersten Abtastebene schon ausreichend sein, um selbst dann ein verwertbares Reflexsignal zu empfangen, wenn die erste Abtastebene die Barcodelinien mittig tangiert.

Damit jedoch unabhängig von diesen Größenverhältnissen und ein Reflexsignal mit ausreichender Intensität und vor allem schnell detektiert werden kann, durchläuft die Dose vier weitere Abtastebenen, die jeweils vom scannenden Laserstrahl des dritten, vierten, fünften oder sechsten Barcodelesers 7, 8, 9 oder 10 aufgespannt werden. Vom dritten und sechsten Barcodeleser 6, 10 werden ebenso wie durch den vierten und fünften Barcodeleser 8, 9 zwei zueinander parallele Ebenen definiert, die zueinander jeweils einen Abstand von kleiner einem halben Dosendurchmesser haben. Bei dem in Fig. 1 dargestellten vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist der Abstand so gewählt, daß sich die Laserstrahlungen des dritten und sechsten Barcodelesers 7, 10 und des vierten und fünften Barcodelesers 8, 9 in einem Abstand kleiner dem Dosendurchmesser schneiden. Der Abstand bewirkt, daß die Dose schneller die "Sichtbereiche" der einzelnen Barcodeleser durchläuft, als wenn sich alle Abtastebenen in einem Punkt, d. h. mit Abstand Null schneiden.

Die Anzahl der Barcodeleser kann in anderen Ausführungsbeispielen anders gewählt werden. Mit zunehmender Anzahl und damit verbundenem kleineren Winkelabstand zueinander kann der Barcode schneller erfaßt und damit die Transportgeschwindigkeit erhöht werden.

Aktiviert werden die Barcodeleser durch ein Signal, welches sie von einer an der Transportvorrichtung angestellten Lichtschranke 6 erhalten. Diese spricht an, wenn die Dose sich in einem Abstand von einem Drittel des Dosendurchmessers zur ersten Abtastebene befindet.

Claims (5)

1. Anordnung zur Erfassung eines Barcodes am Umfang rotationssymmetrischer Gegenstände (2), wie Dosen oder Flaschen, die auf einer Ebene (Transportebene 1) einer Transportvorrichtung hintereinander stehend in konstanter Richtung transportiert werden, mit einem einerseits neben der Transportvorrichtung angeordneten ersten Barcodeleser (3), welcher den Bereich oberhalb der Transportebene (1) in einer zu dieser senkrechten Ebene (erste Abtastebene 4) abtastet, wobei die erste Abtastebene (4) mit der Transportrichtung einen Winkel von 90° einschließt, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Barcodeleser (5) dem ersten Barcodeleser (3) gegenüberliegend, andererseits der Transportvorrichtung so angeordnet ist, daß durch diesen der Bereich oberhalb der Transportebene (1) in der ersten Abtastebene (4) mit entgegengesetztem Richtungssinn zu dem des ersten Barcodelesers (5) abgetastet wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aktivierung der Barcodeleser eine Lichtschranke (6) vorhanden ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtschranke (6) in einer Entfernung von einem Drittel des Durchmessers eines abzutastenden Gegenstandes (2) in Transportrichtung vor der ersten Abtastebene (4) angeordnet ist.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß weitere Barcodeleser vorhanden sind, die den Bereich oberhalb der Transportebene (1) in weiteren Abtastebenen abtasten, wobei die weiteren Abtastebenen senkrecht zur Transportebene (1) und zur Transportrichtung um einen Winkel ungleich von 90° liegen.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren Barcodeleser ein dritter (7) und vierter (8) einerseits und ein fünfter (9) und sechster Barcodeleser (10) andererseits der Transportvorrichtung angeordnet sind und die jeweiligen Abtastebenen mit der ersten Abtastebene (4) jeweils einen Winkel von 45° einschließen und sich paarweise in einem Abstand kleiner dem halben Durchmesser eines abzutastenden Gegenstandes (2) von der ersten Abtastebene (4) schneiden.
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