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DE19831273A1 - Vorrichtung zum Ankoppeln einer Gelenkwelle - Google Patents

Vorrichtung zum Ankoppeln einer Gelenkwelle

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DE19831273A1
DE19831273A1 DE1998131273 DE19831273A DE19831273A1 DE 19831273 A1 DE19831273 A1 DE 19831273A1 DE 1998131273 DE1998131273 DE 1998131273 DE 19831273 A DE19831273 A DE 19831273A DE 19831273 A1 DE19831273 A1 DE 19831273A1
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B71/00Construction or arrangement of setting or adjusting mechanisms, of implement or tool drive or of power take-off; Means for protecting parts against dust, or the like; Adapting machine elements to or for agricultural purposes
    • A01B71/06Special adaptations of coupling means between power take-off and transmission shaft to the implement or machine

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ankoppeln einer Gelenkwelle an eine Antriebswelle einer Zugmaschine, wobei die Gelenkwelle an ihrem der Zugmaschine zugekehrten Ende ein Gelenk aufweist, das mit einer Aufstecknabe zur Ankoppelung an die Antriebswelle ausgerüstet ist, und wobei die Gelenkwelle mittels einer Halterung in einer, gegenüber dem Boden angehobenen Ausrichtung gehalten ist, in der das Gelenk etwa in Höhe der Antriebswelle angeordnet ist. Das Ankoppeln der Gelenkwelle an die Antriebswelle kann auf einfache Weise gefahrlos dann durchgeführt werden, wenn vorgesehen ist, daß der Antriebswelle eine Koppelvorrichtung zugeordnet ist, die ein oder mehrere Zentrierelemente aufweist, die sich bei der Annäherung der Zugmaschine auf das Arbeitsgerät an Zentrieraufnahmen der Gelenkwelle derart ausrichten, daß die profilierte Außengeometrie der Antriebswelle in Deckung mit der entsprechenden Profilierung der Innengeometrie einer Wellenaufnahme der Aufstecknabe gebracht ist. Die Entkupplung ist gleichfalls gelöst, da sich die Gelenkwelle durch die Längenfixierung von der Antriebswelle abziehen läßt, ohne daß der Fahrer das Fahrzeug verlassen muß.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ankoppeln einer Gelenkwelle an eine Antriebswelle einer Zugmaschine, beispielsweise einem Traktor, wobei die Ge­ lenkwelle an ihrem der Zugmaschine zugekehrten Ende ein Gelenk aufweist, das mit einer Aufstecknabe zur Ankoppelung an die Antriebswelle ausgerüstet ist, und wobei die Gelenkwelle mittels einer Halterung in einer, gegenüber dem Boden angehobenen Ausrichtung gehalten ist, in der das Gelenk etwa in Höhe der Antriebswelle angeordnet ist.

Das An- und Abkoppeln von Gelenkwellen erfolgt arbeitstäglich beim Einsatz von Landmaschinen sehr häufig. Bei den Koppelvorgängen muß der Fahrer der Zugmaschine sein Fahrzeug verlassen und im Bereich zwischen Zugmaschine und Arbeitsgerät die Gelenkwelle aufstecken sichern bzw. entriegeln und abziehen. Diese Arbeit ist zeitaufwendig und beschwerlich. Vor allem ist das Hantieren im Gefahrenbereich zwischen Zugmaschine und Arbeitsgerät, nicht zuletzt aufgrund beengter Platzverhältnisse, risikoreich.

Zur Erleichterung des Ankoppelns der Gelenkwelle wird daher in der DE 196 34 323 A1 eine Hilfsvorrichtung vorgeschlagen. Diese besitzt einen Rahmen, der am Arbeitsgerät festgemacht ist. Über eine als Halterung dienende Kette kann die Gelenkwelle an dem Rahmen aufgehangen werden, so daß sie in einer, gegenüber dem Boden angehobenen Ausrichtung gehalten ist. Der Fahrer kann bei dieser Anordnung die Antriebswelle der Zugmaschine bis dicht an das endseitige Gelenk der Gelenkwelle heranbewegen. Anschließend muß er wieder sein Fahrzeug verlassen und im Gefahrenbereich zwischen Traktor und Arbeits­ gerät die Gelenkwelle in Position zur Antriebswelle bringen, um sie dann aufschieben zu können.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit der ein gefahrenloses und automatisches Ankoppeln der Gelenk­ welle möglich ist.

Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß der Antriebswelle eine Koppelvorrichtung zugeordnet ist, die ein oder mehrere Zentrierelemente aufweist, die sich bei der Annäherung der Zugmaschine auf das Arbeitsgerät an Zentrieraufnahmen der Gelenkwelle derart ausrichten, daß die profilierte Außengeometrie der Antriebswelle in Deckung mit der entsprechenden Profi­ lierung der Innengeometrie einer Wellenaufnahme der Aufstecknabe gebracht ist.

Mit dieser Ausgestaltung ist es also möglich, unterstützt durch die Annäherungsbewegung der Zugmaschine eine selbsttätige Ausrichtung der Gelenkwelle zu ermöglichen. Das Ankoppeln der Gelenkwelle kann damit erfolgen, ohne daß der Fahrer sein Fahrzeug verlassen muß. Bevorzugterweise ermöglichen Zentrierelemente in Verbindung mit den Zentrieraufnahmen die horizontale und vertikale Ausrichtung der Gelenkwelle. Gleichzeitig dienen diese auch dazu, die Profilquerschnitte der Antriebswelle und der Gelenkwelle durch eine Verdrehung der Antriebswelle in Deckung zu bringen.

Nach einer möglichen Ausgestaltungsvariante der Erfindung ist es vorgesehen, daß die Gelenkteile des der Antriebsmaschine zugeordneten Gelenkes mittels Gelenkstabilisatoren gegeneinander ausgerichtet sind, wobei die Wellen­ aufnahme der Aufstecknabe im wesentlichen koaxial zu der Antriebswelle ausgerichtet ist. Die Gelenkstabilisatoren verhindern also ein Abknicken des Gelenkes. Als Gelenkstabilisatoren können beispielsweise Zugfedern eingesetzt werden, an denen das Gelenkteil mit der Aufstecknabe angehangen ist. Denkbar ist es auch, Federelemente, beispielsweise Gummipuffer in das Gelenk selbst zu integrieren. Es muß dabei jedoch darauf geachtet werden, daß die für den Betrieb notwendige Gelenkwirkung nicht beeinträchtigt wird.

Für die Koppelvorrichtung ergibt sich dann ein konstruktiv einfacher Aufbau, wenn vorgesehen ist, daß die Zentrierelemente als Kegel oder Kegelstümpfe ausgebildet sind, die in die als Bohrungen ausgebildeten Zentrieraufnahmen einsetzbar sind, wobei der maximale Kegel- oder Kegelstumpfdurchmesser größer oder gleich dem Bohrungsdurchmesser ist.

Wenn es vorgesehen ist, daß die Koppelvorrichtung mittels eines Halters drehfest auf der Antriebswelle befestigt, jedoch in Längsrichtung der Antriebswelle verschiebbar ist, und daß die Verschiebebewegung der Koppel­ vorrichtung auf der Antriebswelle gegen eine Druckfeder federvorgespannt in die dem Antriebswellenende entgegengesetzte Richtung erfolgt, ist die Koppelvorrichtung vor jedem Ankoppelvorgang in einer vorbestimmten Aus­ gangsposition gehalten. Dadurch daß die Koppelvorrichtung drehfest auf der Antriebswelle befestigt ist, kann die Antriebswelle selbst während des Ankoppelns verdreht und damit ausgerichtet werden.

Damit eine bestehende Zugmaschine ohne großen Aufwand mit der erfindungs­ gemäßen Koppelvorrichtung aufgerüstet werden kann, sieht eine bevorzugte Erfindungsvariante vor, daß die Koppelvorrichtung als Baueinheit ausgebildet ist, die auf die Antriebswelle aufschiebbar und an dieser befestigbar ist.

Um auch die, in der Regel aus zwei Teilwellen bestehende Gelenkwelle im nicht angekoppelten Zustand in einer vorbestimmten Position halten zu können, ist es denkbar, daß die zwei Teilwellen der Gelenkwelle, die gegeneinander teles­ kopierbar sind, gegeneinander mittels einer Druckfeder verspannt sind, wobei die Federkraft in Wellenlängsrichtung wirkt. Dabei kann es insbesondere vorgesehen sein, daß die Druckfeder als Spiralfeder ausgebildet ist, der eine Federführung zum Verhindern des Ausknickens der Druckfeder zugeordnet ist. Mit der Spiralfeder lassen sich lange Federwege verwirklichen, so daß ein großer Verstellbereich der Teilwellen gegeneinander möglich ist. Um zu verhindern, daß die Teilwellen der Gelenkwelle unbeabsichtigt auseinander­ gezogen werden können, läßt sich bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung eine Längenfixierung einsetzen, die die Teleskopierbewegung der beiden Teilwellen begrenzt.

Damit die Bewegungsfreiheit der Gelenkwelle während des Einsatzes des Arbeitsgerätes nicht beeinträchtigt wird, ist es vorgesehen, daß die Halterung zur Ausrichtung der Gelenkwelle in der angehobenen Position von einem flexiblen Element gebildet ist, das eine Verschwenkung der Gelenkwelle in vertikale und horizontale Richtung zuläßt. Denkbar ist die Verwendung eines Gummibandes über das die Gelenkwelle an dem Arbeitsgerät aufgehangen ist.

Um eine eindeutige Ausrichtung des Außenprofiles der Antriebswelle zu dem Innenprofil der Wellenaufnahme der Gelenkwelle auf einfache Weise ver­ wirklichen zu können, ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß allen oder einigen der Federn oder der Nuten der als Keilwelle ausgebildeten Antriebswelle Zentrierelemente zugeordnet sind, und daß die Zentrieraufnahmen dementsprechend den Nuten oder den Federn der Wellenaufnahme der Aufstecknabe zugeordnet sind.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 in Seitenansicht eine Zugmaschine mit einem daran angehangenen Arbeitsgerät,

Fig. 2a eine Koppelvorrichtung zur Anbringung an der Zugmaschine gem. Fig. 1 in Seitenansicht,

Fig. 2b die Koppelvorrichtung gem. Fig. 2a in Ansicht von links,

Fig. 3a eine Gelenkwelle in Vorderansicht und

Fig. 3b die Gelenkwelle gem. Fig. 3a in Teildarstellung und Seitenansicht.

In der Fig. 1 ist eine Zugmaschine 10 gezeigt, an die ein Arbeitsgerät 14 angekoppelt werden kann. Zur Ankopplung des Arbeitsgerätes 14 besitzt die Zugmaschine eine Dreipunkthydraulik, die zwei Unterlenker 11 und einen Oberlenker 13 aufweist (alternativ ein Zugmaul, einen Zugpendel oder eine "Hitsch"aufnahme). Zur Übertragung von Antriebsenergie auf das Arbeitsgerät 14 ist eine Gelenkwelle 30 verwendet. Diese Gelenkwelle 30 kann über eine Koppelvorrichtung 20 an die Zugmaschine 10 angeschlossen werden. Im Be­ reich der Koppelvorrichtung 20 besitzt die Gelenkwelle 30 ein erstes Gelenk. Ein zweites Gelenk 31 der Gelenkwelle 30 ist an das Arbeitsgerät 14 ange­ schlossen.

Wie Fig. 1 erkennen läßt, ist auf der Deichsel 14.1 des Arbeitsgerätes 14 eine Halterung 15 befestigt. Die Halterung 15 stützt die Gelenkwelle 30 ab, wobei die Mittellängsachse der Gelenkwelle 30 in etwa horizontal ausgerichtet ist. Das der Koppelvorrichtung 20 zugeordnete erste Gelenk der Gelenkwelle ist dabei in etwa auf der Höhe der Koppelvorrichtung 20 gehalten. Die Halterung 15 besitzt eine Einstellvorrichtung, so daß eine individuelle Einstellung auf unterschiedliche Zugmaschinen 10 vorgenommen werden kann. Die Halterung 15 weist auch Ausgleichselemente, beispielsweise Gummipuffer auf, die den vertikalen und horizontalen Versatz der Gelenkwelle während des Arbeitseinsatzes des Arbeitsgerätes ermöglichen.

In den Fig. 2a und 2b ist die vorbeschriebene Koppelvorrichtung im Detail gezeigt. Wie diesen Darstellungen entnommen werden kann, besitzt die Koppelvorrichtung eine Platte 20.1 auf der drei Zentrierelemente 20.2 festgemacht sind. Die Zentrierelemente 20.2 sind als Kegel ausgebildet, wobei die Kegel-Grundflächen auf die Platte 20.1 aufgesetzt sind. Die Platte 20.1 ist mit drei Bohrungen versehen, in die Zapfen 20.3 der Zentrierelemente 20.2 eingesetzt werden können. Dabei sind die Zapfen 20.3 in die Bohrungen ein­ gepaßt. Zur Fixierung der Zentrierelemente 20.2 sind die Zapfen 20.3 rückseitig an der Platte 20.1 festgeschweißt (Schweißnaht 20.4). Aus dem Zentrum der Platte 20.1 ist eine Wellenaufnahme ausgenommen. Diese Wellenaufnahme ist in Form einer Innen-Keilwelle ausgestaltet. Wie der Fig. 2b entnommen werden kann, sind die Zentrierelemente 20.2 jeweils einer Nut dieser Innen-Keilwelle zugeordnet. Die Zugmaschine 10 besitzt eine Antriebswelle 20.10 auf die die Koppelvorrichtung 20 aufgeschoben ist. Die Antriebswelle 20.10 ist als Keilwelle ausgebildet. Auf diese Antriebswelle 20.10 kann die Platte 20.1 mit ihrer Innen-Keilwelle aufgeschoben werden. Da nun die Zentrierelemente 20.2 einer Nut der Innen-Keilwelle zugeordnet sind, sind gleichzeitig auch die Zentrierelemente 20.2 einer Feder der Antriebswelle 20.10 zugeteilt. Diese Zuordnung ist für die Ausrichtung der Antriebswelle 20.10 an der Gelenkwelle 30 von Bedeutung, wie dies noch später näher erläutert wird.

Auf der den Zentrierelementen 20.2 abgekehrten Rückseite der Platte 20.1 ist ein Halter 20.5 festgemacht. Der Halter 20.5 besitzt eine Hülse auf der eine Abschlußscheibe 20.6 angebracht ist. Die Abschlußscheibe 20.6 ist mit der Rückseite der Platte 20.1 verschweißt. Auf den Halter 20.5 kann eine als Spiralfeder ausgebildete Druckfeder 20.7 aufgeschoben werden. Die Druckfeder 20.7 schlägt endseitig an der Abschlußscheibe 20.6 an und kann hier befestigt werden. Am anderen Ende der Druckfeder 20.7 ist ein weiterer Halter 20.8 festgemacht, der baugleich mit dem Halter 20.5 ist. Auf dem Halter 20.8 ist wiederum eine Abschlußscheibe 20.9 aufgeschweißt. Die Abschlußscheibe 20.9 besitzt eine Innenverzahnung in Form einer Innen-Keilwelle. Die Druckfeder 20.7 ist an dem Halter 20.8 fixiert. Damit ist eine Baugruppe geschaffen, die als eine Einheit auf der Antriebswelle 20.10 befestigt werden kann. Hierzu wird zunächst die Abschlußscheibe 20.9 mit ihrer Innen-Keilwelle auf die Antriebs­ welle 20.10 aufgeschoben und befestigt. In diesem Montagezustand ist auch die Platte 20.1 über die Antriebswelle 20.10 geschoben. Die Druckfeder 20.7 verhindert, daß die Platte 20.1 unbeabsichtigt von der Antriebswelle 20.10 abgeschoben wird.

In den Fig. 3a und 3b ist die Gelenkwelle 30 an ihrem, der Zugmaschine 10 zugekehrtem Ende detailliert gezeigt. Die Gelenkwelle 30 besteht aus zwei Teil- Wellen 30.1, die ineinandergestellt und gegeneinander teleskopierbar sind. Die Auseinanderziehbewegung der beiden Teilwellen 30.1 ist mittels einer Längen­ fixierung 30.13 begrenzt. Um die beiden Teilwellen 30.1 im nicht angekop­ pelten Zustand stets in ihrer teleskopierten Stellung zu halten, ist eine Druckfeder 30.2 verwendet. Diese ist in die beiden Teilwellen 30.1 eingesetzt. Sie stützt sich über Federhalter 30.3 an den Teilwellen 30.1 ab.

An der aus Fig. 3b ersichtlichen, der Zugmaschine 10 zugekehrten Teilwelle 30.1 ist endseitig ein Anschlußflansch 30.4 montiert. Dieser trägt den Federhalter 30.3. Gleichzeitig ist an dem Anschlußflansch 30.4 das erste Gelenk 30.6 befestigt. Dieses Gelenk 30.6 ist als Kreuzgelenk bestehend aus zwei Gelenkteilen 30.5 und 30.7 ausgebildet. Das am Wellenende gelegene Gelenkteil 30.7 besitzt eine Aufstecknabe 30.9, die mit einer Wellenaufnahme 30.10 ausgestattet ist. Die Wellenaufnahme 30.10 ist als Innen-Keilwelle ausgebildet und in ihrer Dimensionierung auf die Antriebswelle 20.10 der Zugmaschine 10 angepaßt ausgebildet. Auf der Aufstecknabe 30.9 ist eine Platte festgeschweißt (Schweißverbindung 14.1) die als Gegenstück 40 zu der Koppelvorrichtung 20 dient. Wie die Fig. 3a erkennen läßt, ist dieses Gegenstück 40 von sechs, auf einem einheitlichen Teilkreis angeordneten Zentrieraufnahmen 40.3 durchsetzt. Dabei sind die Zentrieraufnahmen 40.3 jeweils einer Nut der Innen-Keilwelle des Aufsteckflansches 30.9 zugeordnet. Am Umfang des Gegenstückes 40 sind Bohrungen 40.2 angeordnet, an denen Federn einge­ hangen werden können. Die Federn dienen als Gelenkstabilisatoren 30.11. An ihrem dem Gegenstück 40 abgekehrten Ende sind die Gelenkstabilisatoren 30.11 an einer Scheibe 30.8 befestigt, die an dem Gelenkteil 30.5 fixiert ist. Die Gelenkstabilisatoren richten die beiden Gelenkteile 30.5, 30.7 so aus, daß die Längsachse der Wellenaufnahme 30.10 in Flucht zu der Mittellängsachse der Gelenkwelle 30 steht. Um einen Berührschutz zu erreichen, ist das Gelenk 30.6 von einer Abdeckung 30.14 umgeben.

Zum Ankoppeln des Arbeitsgerätes 14 wird die Zugmaschine 10 rückwärts an die angehobene (Halter 15) Gelenkwelle 30 herangefahren. Dabei nähert sich die Antriebswelle 20.10 dem Gelenk 30.6 an. Die Zentrierungen 20.2 treten in die Zentrieraufnahmen 40.3 des Gegenstückes 40 ein. Liegt nun ein horizontaler oder vertikaler Versatz zwischen der Wellenaufnahme 30.10 und der Antriebs­ welle 20.10 vor, so wird dieser Versatz mittels der Zentrierelemente 20.2 und der Zentrieraufnahmen 40.3 ausgeglichen. Ebenfalls ermöglichen die Zentrier­ elemente 20.2 auch eine Ausrichtung der Innengeometrie der Wellenaufnahme 30.10 des Gelenkteiles 30.7 zu der Außengeometrie der Antriebswelle 20.10. Dies wird im Einzelnen dadurch möglich, daß die vorher beschriebene Zu­ ordnung der Zentrierelemente 20.2 zu den Federn der Antriebswelle 20.10 bzw. der Zentrieraufnahmen 40.3 zu den Nuten der Wellenaufnahme 30.10 gewählt wurde. Infolge dieser Zuordnung wird die Antriebswelle 20.10 so verdreht, daß sie in Deckung mit der Wellenaufnahme 30.10 kommt. Alleine durch die Rück­ wärtsbewegung der Zugmaschine 10 kann also ein Ankoppeln der Gelenkwelle 30 erfolgen. Hierzu muß der Fahrer die Zugmaschine 10 nicht verlassen. Eine Arretierung (Sicherung) des Gelenkwellen-Endstückes ist nicht erforderlich, da die Gelenkwelle ständig federaufschlagt ist. Wenn die Gelenkwelle 30 ange­ koppelt ist, dann läßt sich das Arbeitsgerät 14 in konventioneller Weise mit der Dreipunkthydraulik oder eventuell einer Anhängervorrichtung verbinden.

Das Abkoppeln des Arbeitsgerätes 14 erfolgt derart, daß zunächst die Anhängerkupplung oder die Dreipunkthydraulik gelöst wird. Dann kann die Zugmaschine 10 in Richtung von dem Arbeitsgerät 14 wegbewegt werden. Hierdurch gelangt die Antriebswelle 10 außer Eingriff mit der Wellenaufnahme 30.10. Ein Herunterfallen der Gelenkwelle 30 ist mittels des Halters 15 sicher verhindert.

Claims (10)

1. Vorrichtung zum Ankoppeln einer Gelenkwelle oder einer Antriebseinheit an eine Antriebswelle einer Zug- oder Antriebsmaschine, bei­ spielsweise einem Traktor, wobei die Gelenkwelle an ihrem der Zug­ maschine zugekehrten Ende ein Gelenk aufweist, das mit einer Aufsteck­ nabe zur Ankoppelung an die Antriebswelle ausgerüstet ist, und wobei die Gelenkwelle mittels einer Halterung in einer, gegenüber dem Boden angehobenen Ausrichtung gehalten ist, in der das Gelenk etwa in Höhe der Antriebswelle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebswelle (20.10) eine Koppelvorrichtung (20) zugeordnet ist, die ein oder mehrere Zentrierelemente (20.2) aufweist, die sich bei der Annäherung der Zugmaschine (10) auf das Arbeitsgerät (14) an Zentrieraufnahmen (40.3) der Gelenkwelle (30) derart ausrichten, daß die profilierte Außengeometrie der Antriebswelle (20.10) in Deckung mit der entsprechenden Profilierung der Innengeometrie einer Wellenaufnahme (30.10) der Aufstecknabe (30.9) gebracht ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkteile (30.5, 30.7) des der Zugmaschine (10) zugeordneten Gelenkes (30.6) mittels Gelenkstabilisatoren (30.11) gegeneinander ausgerichtet sind, wobei die Wellenaufnahme (30.10) der Aufstecknabe (30.9) im Wesentlichen koaxial zu der Antriebswelle (20.10) ausgerichtet ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierelemente (20.2) der Koppelvorrichtung (20) als Kegel oder Kegelstümpfe ausgebildet sind, die in die als Bohrungen ausgebildeten Zentrieraufnahmen (40.3) einsetzbar sind, wobei der maximale Kegel- oder Kegelstumpfdurchmesser größer oder gleich dem Bohrungsdurch­ messer ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelvorrichtung (20) mittels eines Halters (20.5) drehfest auf der Antriebswelle (20.10) befestigt, jedoch in Längsrichtung der An­ triebswelle (20.10) verschiebbar ist, und daß die Verschiebebewegung der Koppelvorrichtung (20) auf der Antriebswelle (20.10) in die dem Antriebswellenende entgegengesetzte Richtung gegen eine Druckfeder (20.7) federvorgespannt erfolgt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelvorrichtung (20) als nachrüstbare Baueinheit ausgebildet ist, die auf die Antriebswelle (20.10) aufschiebbar und an dieser befestigbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkwelle (30) zwei Teilwellen (30.1) aufweist, die gegen­ einander teleskopierbar sind, wobei die eine Teilwelle (30.1) in die andere Teilwelle (30.1) so eingestellt ist, daß die Teilwellen (30.1) gegen­ einander mittels einer Druckfeder (30.2) verspannt sind, deren Federkraft in Wellenlängsrichtung wirkt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (30.2) als Spiralfeder ausgebildet ist, der eine Federführung (30.12) zum Verhindern des Ausknickens der Druckfeder (30.2) zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopierbewegung der beiden Teilwellen (30.1) der Gelenkwelle mittels einer Längenfixierung (30.12) begrenzt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (19) zur Ausrichtung der Gelenkwelle (30) in der angehobenen Position von einem flexiblen Element gebildet ist, das eine Verschwenkung der Gelenkwelle (30) in vertikale und horizontale Richtung zuläßt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß allen oder einigen der Federn oder der Nuten der als Keilwelle ausgebildeten Antriebswelle (20.10) Zentrierelemente zugeordnet sind, und
daß die Zentrieraufnahmen (40.3) dementsprechend den Nuten oder den Federn der Wellenaufnahme (30.10) der Aufstecknabe (30.9) zugeordnet sind.
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