DE19747194A1 - Verschließbares Etui - Google Patents

Verschließbares Etui

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DE19747194A1
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DE1997147194
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Linda Busschers-Jonker
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BUSSCHERS JONKER LINDA
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BUSSCHERS JONKER LINDA
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    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C11/00Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00 - A45C9/00
    • A45C11/18Ticket-holders or the like
    • A45C11/182Credit card holders

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein verschließbares Etui nach Oberbegriff von Anspruch 1. Zur Aufbewahrung von Karten, zum Beispiel Scheckkarten, Visitenkarten werden der­ artige Etuis benötigt. Bislang sind hierzu lediglich Briefta­ schen bekannt geworden, bei denen die einzelnen Innenfächer stramm an die Außenabmessungen der Karten angepaßt sind. Dies macht die Entnahme derartiger Karten zum Teil recht schwie­ rig, weil insbesondere bei voller Ausnutzung aller vorhande­ nen Innenfächer der stramme Sitz der Karten in ihren Innenfä­ chern noch verstärkt wird.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein verschließbares Etui zu schaffen, welches der Größe nach nicht größer als etwa eine Postkarte ist und welches dennoch für eine große Anzahl von Karten, insbesondere Scheckkarten oder dergleichen geeignet ist, welche darüber hinaus nicht nur sicher und be­ schädigungsfrei aufbewahrt sondern auch leicht entnehmbar sein sollen.

Diese Aufgabe löst die Erfindung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.

Aus der Erfindung ergibt sich der Vorteil, daß sich die Innentaschen, in welchen die Karten aufbewahrt sind, prak­ tisch beim Öffnen des Etuis balgartig auffächern, so daß die Entnahme einer bestimmten Karte erleichtert ist und ebenso das Zurückstecken der betreffenden Karte.

Dieser Vorteil wird dadurch erreicht, daß die seitlichen Verbindungen der Vorder- und Rückseite einer Innentasche quer zur Öffnungsbewegung des Etuis beweglich sind. Beim Öffnen des Etuis klaffen daher die Vorder- und Rückwand einer jeden Innentasche auseinander. Die jeweils eingelegte Karte kann auf diese Weise leicht mit zwei Fingern erfaßt und herausge­ nommen werden.

Dennoch gestattet die Größe des Etuis die problemlose Aufbewahrung in Hosentaschen, Westentaschen, Handtaschen oder dergleichen. Das Etui kann aus zwei flexiblen Teilen zusam­ mengesetzt sein, die entlang einer gemeinsamen Scharnierachse fest miteinander verbunden sind. Das Etui kann aber auch aus einer kleinen Kunststoffdose bestehen, bei welcher der Deckelteil über einen geeigneten Verschluß mit dem Bodenteil in einrastende Verbindung gebracht werden kann.

Zweckmäßigerweise klaffen die Innentaschen nur an ihren Oberkanten auseinander. Ihre Unterkanten laufen spitz aufein­ ander zu. Hierdurch ist gewährleistet, daß eingelegte Karten in gewisser Weise dort noch einen Halt erfahrene auch wenn die Innentaschen bereits völlig geöffnet sind.

Zu diesem Zweck wird vorgeschlagen, die seitlichen Ver­ bindungen zwischen Vorderwand und Rückwand jeder Innentasche unter elastischer seitlicher Vorspannung zusammenzuhalten.

Hierdurch entsteht ein in sich festes Gebilde, welches eine nur begrenzte Aufklaffbewegung vollzieht.

Von besonderem Vorteil ist eine Weiterbildung, bei wel­ cher die Innentaschen von einem im Zick-Zack gefalteten Zu­ schnittstück gebildet werden, an welchem die Vorder- und Rückwände benachbarter Innentaschen als unmittelbar benach­ barte Zuschnitteile angeordnet sind, wobei seitlich an den Vorder- und Rückwänden jeder einzelnen Innentasche zusätzli­ che Laschen vorgesehen sind, mit denen die gebildete Tasche dann seitlich verschlossen wird.

Hierzu werden Ausführungsbeispiele gegeben.

Die vorliegende Erfindung wird im folgenden anhand eini­ ger Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine vollständige Seitenansicht

Fig. 2 Detailansicht eines Zuschnittstücks

Fig. 3 das zusammengefaltete Zuschnittstück gemäß Fig. 2 in Ansicht von oben

Fig. 3a eine zu Fig. 3 alternative Ausführungsform

Fig. 4 schematische Darstellung des gefalteten Zuschnittstücks in Seitenansicht.

Sofern im folgenden nichts anderes gesagt ist, gilt die folgende Beschreibung stets für alle Figuren.

Fig. 1 zeigt ein Etui 1 nach dieser Erfindung. Derartiges Etui 1 ist hier als drucksteife Box ausgebildet, gefertigt beispielsweise aus Kunststoff.

Das Etui 1 weist ein Bodenteil 2 und ein Deckelteil 3 auf, beide über die Scharnierachse 4 miteinander verbunden. An der gegenüberliegenden Längsseite weisen Bodenteil und Deckelteil einen zusammengehörigen Verschluß 5 auf. Es kann sich hier um einen federbelasteten Einrastverschluß, einen Magnetverschluß, einen Klickverschluß, einen Nummerncodever­ schluß oder dergleichen handeln.

Die Längs- und Querabmessungen des Etuis sind ausgelegt, um eine oder mehrere von Karten, insbesondere Karten von Scheckkartenformat in einzelnen Innentaschen 6 unterzubrin­ gen. In jede einzelne Innentasche 6 wird eine derartige Karte eingelegt. Jede der Innentaschen 6 ist einzeln zugänglich.

Wie anhand der Fig. 2 bis 4 auch erläutert wird, ist jede Innentasche seitlich und unten geschlossen und an ihrer Ober­ seite offen.

Bodenteil 2 und Deckelteil 3 sind entlang der gemeinsa­ men Scharnierachse 4 aufklappbar miteinander verbunden, so­ bald der Verschluß 5 in entsprechender Weise betätigt ist.

An Bodenteil 2 und/oder am Deckelteil 3 sind nun die In­ nentaschen 6 angebracht, derart, daß deren untere Verbindun­ gen 12 praktisch parallel zur Scharnierachse 4 liegen und daß die seitlichen Verbindungen 18 eine Abstandsänderung der Oberkanten 10 von Vorderwand 7 und Rückwand 8 im Sinne sich balgartig auffächernder Innentaschen 6 ermöglichen.

In den gezeigten Ausführungsbeispielen halten die seit­ lichen Verbindungen 18 die Vorderwand 7 und die zugehörige Rückwand 8 unter elastischer Vorspannung zusammen.

Hierzu zeigt Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel, wo die seit­ lichen Verbindungen 18 die Vorderwand 7 und die zugehörige Rückwand 8 jeder Innentasche 6 seitlich umgreifen und ledig­ lich durch die Vorspannung, welche dem Material innewohnt, zusammenhalten.

Auf diese Weise wird erreicht, daß die seitlichen Ver­ bindungslaschen 13, welche die jeweils benachbarte Wand um­ greifen, lediglich formschlüssig, nicht jedoch starr befe­ stigt, an der Rückwand bzw. an der Vorderwand anliegen.

Beim Öffnen der zugehörigen Innentasche 6 kann daher eine gewisse Relativbewegung in Querrichtung zwischen dem um­ greifenden Teil der Verbindungslaschen 13 und der hiervon formschlüssig beaufschlagten Rückseite der jeweiligen Ta­ schenwand ermöglicht werden, welche die Aufklaffbewegung un­ terstützt.

Zu diesem Zweck ist vorgesehen, daß die seitliche Ver­ bindung jeder Innentasche 6 von einer Lasche 13 gebildet wird, die seitlich an der Vorderwand 7 bzw. an der Rückwand 8 sitzt und die um die jeweilige Rückwand bzw. um die Vorder­ wand derselben Innentasche 6 herumgebogen ist. Dieser Sach­ verhalt ist in Fig. 3 dargestellt. Die mit den durchgehenden eingekreisten Ziffern 1, 5 und 9 bezeichneten Rückwände wer­ den oben von Laschen 13.2, 13.4, 13.6 umfaßt, wobei diese La­ schen an den vertikal aufrecht stehenden Seitenkanten der je­ weiligen Vorderwände mit den eingekreisten Ziffern 3, 7 und 11 angeordnet sind. Unten gilt entsprechend, daß die Laschen 13.1, 13.3, 13.5 an den jeweiligen Rückwänden der mit den eingekreisten Ziffern 1, 5 und 9 bezeichneten Bestandteile angeordnet sind, und die jeweiligen Vorderwände seitlich um­ greifen.

Ergänzend hierzu zeigt Fig. 3a eine alternative Ausfüh­ rungsform. Hier sind seitlich an den Vorder- und Rückwänden jeweils Laschen 13 vorgesehen, die mit ihren einander zuge­ wandten Laschenflächen über eine Seitenlaschenverklebung 20 miteinander verbunden sind. Die Verklebung kann auch durch eine Verschweißung ersetzt sein.

Auch hier ergibt sich der Vorteil, daß die einzelnen Innenta­ schen 6 beim Öffnen unter einer federnden Vorspannung in Schließrichtung stehen, welche durch die Verformung der Sei­ tenlaschen beim Auffächern der Innentaschen entsteht.

Da das Material dieses Innenfächers aus einem relativ steifen und daher federndem Werkstoff besteht, welcher darü­ ber hinaus entlang einer Falzlinie auch leicht knickbar ist, entsteht hier ein federnder Zusammenhalt der einzelnen be­ nachbarten Taschen. Zusätzlich ist vorgesehen, daß die La­ schen 13.1 wechselseitig angeordnet sind. Demnach wird die Vorderwand jeder einzelnen Innentasche auf ihrer einen Seite von der zugehörigen an der Rückwand sitzenden Lasche umfaßt und die Rückwand von der auf der anderen Seite an der Vorder­ wand sitzenden Lasche.

Hierdurch gelangt man zu einem Innenfächer von relativ geringer gesamten Materialdicke. Die Anzahl der in dem Etui unterzubringenden Innentaschen ist daher groß.

Ferner ist erkennbar, daß die Laschen 13.1 bis 13.6 ein­ stückig mit ihrer Vorderwand 7 bzw. Rückwand 8 verbunden sind. Auf diese Weise kann das jeweils zum Etui gehörende In­ nenteil praktisch aus einem Stück kostengünstig hergestellt werden. Zusätzlich ist vorgesehen, wie Fig. 2 insbesondere zeigt, daß die Vorderwände 7 bzw. Rückwände 8 auf ihrer von der jeweils zugehörigen Lasche umfaßten Seite eine Federzunge 14.1 bis 14.6 aufweisen, die von der Lasche 13 der jeweils gegenüberliegenden Rück- bzw. Vorderwand mit umfaßt wird.

Wie hierzu Fig. 3 zeigt, wird die Federzunge 14 nicht vorgefalzt. Es entsteht auf diese Weise eine sehr biegesteife Abschlußzunge an der jeweiligen Rückwand bzw. Vorderwand, die von der darumgebogenen Lasche 13 unter dauernder Vorspannung gehalten wird. Die vorgespannten Federzungen sind allerdings bestrebt, die jeweils gebildete Innentasche in Schließrich­ tung vorzuspannen, so daß die eingesteckten Karten einerseits leicht mit zwei Fingern herausgenommen werden können und an­ dererseits danach die Innentasche sich wieder teilweise schließt.

Im vorliegenden Fall ist der Einsatz des Etuis aus einem einzigen Zuschnittstück 17 gebildet. Man sieht, daß die Höhe jeder Lasche 13.1 bis 13.6 etwas kleiner als die Höhe der zugehörigen Vorderwand 7 bzw. Rückwand 8 ist. Dies wird durch Aussparungen 16 realisiert, die seitlich der jeweiligen Ba­ sisteile 7.1 bis 7.3 bzw. 8.1 bis 8.3 angeordnet sind. Die Aussparungen 16 korrespondieren mit ähnlich ausgebildeten Aussparungen an den Federzungen 14.1 bis 14.6. Wie insbeson­ dere Fig. 3 zeigt, wird auf diese Weise die untere Verbindung 12.1 bis 12.3 zwischen Vorderwand 7 und Rückwand 8 auf einer Länge von etwa 1 bis 2 cm unterbrochen, zum Beispiel auch durch Perforation. Dies bietet den Vorteil, daß Schmutzan­ sammlungen im Unterbereich jeder Innentasche 6 vermieden wer­ den. Im Falle einer Perforation läßt sich die betreffende Kante leicht knicken. Die Unterbrechungen 15 sind zweckmäßi­ gerweise zu beiden Seiten jeder Innentasche 6 angeordnet. Man gelangt auf diese Weise zu einem seitensymmetrischen Aufbau aller Innentaschen mit dem Vorteil, daß bei einfachem Zu­ schnitt des Zuschnittstücks 17 insbesondere auch Passungspro­ bleme infolge der dreidimensionalen Verformung der Laschen 13 und der Federzungen 14 vermieden werden.

Wie ergänzend hierzu Fig. 4 zeigt, wird das Zuschnitt­ stück 17 entlang einer Vielzahl von parallelen Querlinien 10, 11 im Zick-Zack gefaltet, wobei seitlich noch die Laschen 13 und die Federzungen 14 abstehen. Die Querlinien 10, 11 sind nach der Zick-Zack-Faltung des Zuschnittstücks entsprechend Fig. 4 anschließend die Oberkanten 10 bzw. 11 der Vorderwände 7 bzw. der Rückwände 8. Es fällt auf, daß die Oberkante einer Rückwand 8 mit der Oberkante einer voraus laufenden Vorderwand 7 zusammenfällt. Es ist daher insbesondere die Art der Fal­ tung des Zuschnittstücks 17, welche die inneren Materialela­ stizitätseigenschaften ausnutzt. Das Zuschnittstück kann zum Beispiel aus einem PP-Kunststoff bestehen, mit einer Mate­ rialstärke von bis zu etwa 0,5 mm, bevorzugt zwischen etwa 175-200 microm.

Darüber hinaus ist vorne mit dem Zuschnittstück 17 ein ebenfalls über eine Falzlinie 11.1 angeschlossener Klebefalz 19 verbunden, der über einen geeigneten Klebstoff mit dem Bo­ denteil 2 bzw. Deckelteil 3 des Etuis verklebt wird.

Ergänzend hierzu zeigt Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel, bei welchem der Innenteil des Etuis an seinen Enden sowohl mit dem Deckelteil 3 als auch mit dem Bodenteil 2 über eine Klebfuge 19 verklebt ist. Auf diese Weise wird dem Innenfä­ cher eine Aufklaffbewegung zwangsläufig aufgeprägt, die durch den Öffnungswinkel des Etuis 1 vorgegeben ist.

Ferner ist gezeigt, daß die Höhe jeder Innentasche im Verhältnis zur Höhe einer eingesteckten Karte geringer ist, so daß jede eingesteckte Karte mit einem Überstand 21 über die Oberkante 10 bzw. 11 der jeweiligen Innentasche heraus­ ragt.

Bezugszeichenliste

1

Etui

2

Bodenteil

3

Deckelteil

4

Scharnierachse

5

Verschluß

6

Innentasche

7.1

Vorderwand

7.2

Vorderwand

7.3

Vorderwand

8.1

Rückwand

8.2

Rückwand

8.3

Rückwand

9

aufklaffende Öffnung

10.1

Oberkante der zugehörigen Vorderwand

10.2

Oberkante der zugehörigen Vorderwand

10.3

Oberkante der zugehörigen Vorderwand

11.1

Oberkante der zugehörigen Rückwand

11.2

Oberkante der zugehörigen Rückwand

11.3

Oberkante der zugehörigen Rückwand

12.1

untere Verbindung

12.2

untere Verbindung

12.3

untere Verbindung

13.1

Lasche

13.2

Lasche

13.3

Lasche

13.4

Lasche

13.5

Lasche

13.6

Lasche

14.1

Federzunge

14.2

Federzunge

14.3

Federzunge

14.4

Federzunge

14.5

Federzunge

14.6

Federzunge

15

Unterbrechung

16

Aussparung

17

Zuschnittstück

18

seitliche Verbindung

19

Klebefalz

20

Seitenlaschenklebung

21

Überstand

Claims (14)

1. Verschließbares Etui (1) zum Aufbewahren einer Vielzahl von Karten praktisch gleichgroßer Abmessungen, die in einer Vielzahl von Innentaschen (6) des Etuis (1) je­ weils für sich untergebracht und bei geöffnetem Etui einzeln zugänglich und entnehmbar sind, wobei die Innen­ taschen (6) seitlich und unten angeordnete Verbindungen (12, 18) zwischen ihren Vorderwänden (7.1 bis 7.3) und ihren Rückwänden (8.1 bis 8.3) aufweisen, und nach oben offen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Etui (1) Bodenteil (2) und Deckelteil (3) besitzt, die entlang einer gemeinsamen Scharnierachse (4) aufklappbar mitein­ ander verbunden sind, und daß die Innentaschen (6) am Bodenteil (2) und/oder an Deckelteil (3) derart angebracht sind, daß deren untere Verbindungen (12.1 bis 12.3) praktisch parallel zur Scharnierachse (4) verlaufen und daß die seitlichen Ver­ bindungen (18) eine Abstandsänderung der Oberkanten (10.1 bis 10.3; 11.1 bis 11.3) von Vorderwand (7.1 bis 7.3) und Rückwand (8.1 bis 8.3) jeder Innentasche (6) im Sinne sich balgartig auffächernder Innentaschen ermögli­ chen.
2. Verschließbares Etui nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die seitlichen Verbindungen (18) die Vor­ derwand (7) und die Rückwand (8) jeder Tasche unter ela­ stischer Vorspannung zusammenhalten.
3. Verschließbares Etui nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die seitlichen Verbindungen (18) Vorder­ wand (7) bzw. Rückwand (8) seitlich umgreifen und ledig­ lich mittels der Vorspannung zusammenhalten.
4. Verschließbares Etui nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die seitlichen Verbindungen (18) entweder an der Vorderwand (7) oder an der Rückwand (8) befestigt sind und lediglich formschlüssig auf der Rückseite von Rückwand (8) bzw. Vorderwand (7) aufliegen.
5. Verschließbares Etui nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Verbindun­ gen (18) jeder Innentasche (6) von Laschen (13) gebildet wird, welche seitlich an der Vorderwand (7) bzw. an der Rückwand (8) sitzen und die um die Rückwand (8) bzw. um die Vorderwand (7) dieser Innentasche (6) herumgebogen sind.
6. Verschließbares Etui nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Laschen (13.1 bis 13.6) wechselseitig angeordnet sind.
7. Verschließbares Etui nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (13.1 bis 13.6) ein­ stückig mit Vorderwand (7) bzw. Rückwand (8) verbunden sind.
8. Verschließbares Etui nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwände (7.1 bis 7.3) bzw. Rückwände (8.1 bis 8.3) aus einem biegesteifen Material sind und auf ihrer von der jeweils zugehörigen Lasche (13.1 bis 13.6) umfaßten Seite eine von der La­ sche (13.1 bis 13.6) mitumfaßte Federzunge (14.1 bis 14.6) aufweisen.
9. Verschließbares Etui nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe jeder Lasche et­ was kleiner als die Höhe der zugehörigen Vorderwand (7) bzw. Rückwand (8) ist.
10. Verschließbares Etui nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Verbindung (12.1 bis 12.3) der Vorderwände (7.1 bis 7.3) mit den Rückwänden (8.1 bis 8.3) auf einer Länge von etwa 1 bis 2 cm unterbrochen ist.
11. Verschließbares Etui nach Anspruch 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die untere Verbindung (12.1 bis 12.3) seitlich - vorzugsweise zu beiden Seiten - unterbrochen ist.
12. Verschließbares Etui nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß alle Innentaschen (6) von einem im Zick-Zack gefalteten Zuschnittstück (17) gebildet werden, welches aufeinander folgende Vorder- und Rückwände (7; 8) der einzelnen Innentaschen (6) aufweist, an denen seitlich die Verbindungselemente (18) zum seitlichen Verschluß der. Innentaschen (6) sitzen.
13. Verschließbares Etui nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die balgartig auffächern­ den Innentaschen sowohl am Bodenteil (2) als auch am Deckelteil (3) angeschlossen sind und sich mit Öffnen des Etuis um ein dem Öffnungswinkel zwischen Bodenteil und Deckelteil äquivalentes Maß auffächern.
14. Verschließbares Etui nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschentiefe so be­ messen ist, daß zwischen den Oberkanten (10, 11) von Vor­ derwand bzw. Rückwand und den Oberkanten der in die Innentaschen (6) eingesteckten Karten ein Überstand (21) entsteht.
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