DE19714720A1 - Verbesserungen bei Ablagemappen, insbesondere für Dokumente - Google Patents

Verbesserungen bei Ablagemappen, insbesondere für Dokumente

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Description

Zur Einordnung von Dokumenten in Mappen, insbesondere in Mappen, die lotrecht verwendet werden, wurden mehrere Indexierungsweisen vorgeschlagen, mit denen beabsichtigt wird, die Suche von Unterlagen zu erleichtern.
Entsprechend dem Patent Nr. 91-04445, das vom Anmelder am 2.04.91 angemeldet wurde, weist das Identifikationssy­ stem von lotrechten Mappen am Rand von einem der zwei Blät­ ter der gefalteten Mappe und parallel zu ihrer Faltkante eine Reihe von vorgeschnittenen Indexzungen auf, von denen jede einen numerischen, alphabetischen oder anderen Identi­ fikationsindex aufweist und die zusammen einen zur Innen­ seite der Mappe umgeschlagenen Streifen ausbilden.
Jede der Indexzungen kann von der Reihe, zu der diese gehört, einfach gelöst werden und in die Verlängerung des Blattes hochgezogen werden, um über der freien Kante des Blattes hinaus allein zu erscheinen, wodurch der Außeniden­ tifikationsindex der Mappe gebildet wird.
In diesem Fall weist die Außenfläche des anderen Blat­ tes der Mappe in bezug auf seine freie Kante ebenfalls par­ allel zur Faltkante der Mappe und in gleicher Reihenfolge die gleiche Indexreihe in der Weise auf, daß, wenn die In­ nenindexzunge eines bestimmten Ranges hochgezogen ist, diese in der Indexreihe, zu der sie gehört, einfach aufge­ funden wird.
Auch wenn eine solche Vorrichtung bezüglich dem Auffin­ den von Unterlagen, die mit solchen Indexzungen versehen sind, zufriedenstellend war, waren die letztgenannten, die für jede Mappe mit der alleinigen Dicke, die der hochgezo­ genen Indexzunge eigen ist, ausgebildet sind, empfindlich und es trat häufig Knittern und sogar Rißbildung auf.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, Indexzungen umzusetzen, die einen ausreichenden Wi­ derstand dahingehend haben, daß eine häufige Betätigung oh­ ne Beschädigung gestattet ist, wobei die Indexzungen durch die Trennung in eine vorgeschnittene Reihe, die einen klappbaren Abschnitt an der Innenseite der oberen Kante von einem der Blätter der Mappe aufweist, die gleiche Möglich­ keit dazu aufweisen, an der Außenseite der Mappe sichtbar gemacht zu werden.
Daher ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß sich konzeptionell jede Indexzunge, die aus der Reihe, zu der diese gehört, herausgezogen ist, aus der Mappe heraus mit einem vorbestimmten Doppelfalz erhebt, der automatisch dazu führt, daß sich diese mit doppelter Dicke über ihre gesamte Fläche einschließlich der aus der Mappe herausra­ genden Fläche erstreckt, was dieser eine Steifheit ver­ leiht, die ausreichend ist, um der Betätigung genausolange wie die Mappe selbst standzuhalten, wobei die Steifigkeit eine bessere Lesbarkeit des Index, der sich auf der verwen­ deten Indexzunge befindet, absichert.
Fig. 1 ist eine schematische perspektivische Ansicht einer Ablagemappe, deren klappbarer Abschnitt, mit dem eines der zwei Blätter versehen ist, in Form von Indexzun­ gen mit numerischen, alphabetischen oder anderen vorbe­ stimmten Indexen vorgeschnitten ist; eine dieser Indexzun­ gen in der Figur erhebt sich aus dem Blatt heraus.
Fig. 2 ist eine schematische Teilansicht des Blattes, das Indexzungen aufweist, bei Betrachtung von der Innen­ seite der Mappe her, wobei die Indexzungen alle in der Ver­ längerung des Blattes, das diese trägt, ausgebildet sind, einen Aufdruck erhalten haben und vorgeschnitten sind.
Fig. 3 ist eine schematische Teilansicht, die die zwei Blätter einer Mappe zeigt, die normalerweise übereinander angeordnet sind, und die in diesem Fall das Übereinander­ liegen der Indexe, die sich auf der Außenfläche des oberen Blattes befinden, auf den Indexen der Reihe von Indexzun­ gen, die mit dem unteren Blatt fest verbunden sind, zeigt.
Fig. 4 ist eine schematische perspektivische Teilan­ sicht des unteren Blattes, die die einfache Bewegung zeigt, durch die sich die ausgewählte Indexzunge aus der Mappe heraus erhebt.
Entsprechend Fig. 1 weist die biegsame Mappe bzw. Ein­ lage 1, die zur Aufnahme von Dokumenten vorgesehen ist, durch einen halbstarren Bogen gebildet ist und die zu zwei Blättern 2 und 3 entsprechend der Kante 7 gefaltet ist, wie es in der vorstehend genannten vorhergehenden Anmeldung be­ schrieben ist, an der freien Kante von einem ihrer Blätter (zum Beispiel am Blatt 2) und parallel zu dieser Kante eine Reihe von Feldern 4 auf, die vorzugsweise aneinandergereiht sind und von denen jedes einen aufgedruckten Index auf­ weist, wodurch eine kontinuierliche Folge von unterschied­ lichen numerischen, alphabetischen oder anderen Zeichen ausgebildet wird.
Das andere Blatt 3 (Fig. 2) der Mappe 1, das die Doku­ mente zwischen seinen Seitenlaschen hält, weist an seiner freien Kante parallel zur Kante 7 eine Reihe von Indexzun­ gen 5 auf, die voneinander unabhängig sind und die entspre­ chend der Rändellinie 6, die diese mit dem Blatt 3 verbin­ den, faltbar sind, und die mit dem freien Ende des Blattes 2 zusammenfallen, wenn dieses in die umgeschlagenen Positi­ on auf das Blatt 3 gebracht ist.
Entsprechend einer Besonderheit der Erfindung weist je­ de der Indexzungen 5 zur Erleichterung des Faltens in eine bestimmte Position parallel zur Rändellinie 6 und mit einem Abstand zu dieser, der gleich der Höhe 10 ist, die die In­ dexzunge, die entsprechend den Fig. 1, 3 und 4 in die Ver­ wendungsposition gebracht ist, haben muß, eine Rändellinie 8 auf.
Die Gruppe der Indexzungen, die auf diese Weise ent­ sprechend diesen Merkmalen erzeugt wurden, wird somit ent­ sprechend der Rändellinie 6 gefaltet, bis diese zur Innen­ seite der Mappe 1 umgeschlagen ist (Fig. 1, 3 und 4), wobei jede von diesen in der geschlossenen Mappe verborgen ist und an ihrem Endabschnitt ein numerisches, alphabetisches oder anderes Unterscheidungszeichen aufweist, das mit dem vom gleichen Rang identisch ist, das sich bezüglich dem Blatt 2 der Mappe an der Außenseite befindet, wobei das Zeichen von jeder Indexzunge in dieser Position durch das Blatt 2 verborgen ist.
Andererseits ist der freie Endabschnitt von jeder In­ dexzunge 5 auf ihrer Fläche, die zu der mit dem Unterschei­ dungszeichen entgegengesetzt liegt, entsprechend einer Aus­ führungsform mit einem Klebstoff überzogen, der als "zweiflächig" bezeichnet wird. Das Blatt 3 selbst weist in seinem Bereich, der den Endabschnitten der umgeschlagenen Indexzungen entspricht (Fig. 2, 3), einen Streifen 9 auf, der in der Weise mit Silikon überzogen ist, daß der Endab­ schnitt von jeder Indexzunge, die auf den Streifen 9 umge­ schlagen ist, nur vorläufig an diesem haftet.
Der mit Silikon überzogene Streifen 9 nimmt mit Ausnah­ me der Bereiche 13 des Blattes 3, die sich an jedem Endab­ schnitt der Reihe von Indexzungen befinden, die Gesamtheit des Bereiches, der die Reihe von Indexzungen aufweist, ein.
In gleicher Weise und zusätzlich weist der Teil 10 von jeder Indexzunge, der sich zwischen den zwei Rändellinien 6 und 8 befindet, ebenfalls auf seiner Innenfläche ein selbstklebendes Plättchen auf, das als "zweiflächig" be­ zeichnet wird und das dazu in der Lage ist, vorläufig auf dem mit Silikon überzogenen Streifen 11 zu haften, der eine Breite hat, die gleich der Breite des Teils 10 der Index­ zungen ist, und der sich mit Ausnahme der Bereiche 13 des Blattes, die sich auf beiden Seiten von diesem jenseits von der Reihe von Indexzungen befinden, genau am Rand des frei­ en inneren Endabschnitts des Blattes 3 befindet, der durch die Vorfaltlinie 6 wiedergegeben ist.
Bei der auf diese Weise erzeugten Vorrichtung erkennt man, daß es einfach ist, eine beliebige Indexzunge 5 (hier trägt diese zum Beispiel die Nr. 4), die aus der gefalteten Mappe 1 heraus aufgerichtet ist und deren Rang durch den entsprechenden Index, der an der Außenseite des Blattes 2 dargestellt ist, angezeigt wird, an der Außenseite der Mappe 1 klar herauszustellen, wobei der Teil der Index­ zunge, der über die gefaltete Mappe hinausgeht, eine belie­ bige zusätzliche Bemerkung, die für die Identifikation der Mappe wichtig ist, aufnehmen kann.
Die Betätigung ist wirklich einfach (Fig. 4). Der End­ abschnitt der ausgesuchten Indexzunge (die hier die Nr. 4 trägt) wird von den mit Silikon überzogenen Streifen 9 und 11 gelöst. Diese wird somit angehoben und gleichzeitig an ihrer Vorfaltlinie 8 gefaltet und somit entsprechend dem Pfeil in Fig. 4 um die Rändellinie 6 herum aus der Mappe heraus geführt. Diese wird somit entsprechend der mit 5 be­ zeichneten Indexzunge, die in dieser Figur schon in die Be­ nutzungsposition gebracht ist, nach außen umgeschlagen.
In dieser Position haftet ihr innerer Bereich, der sich am Endabschnitt befindet und das Klebegummi aufweist, im Bereich 12, der sich zwischen den zwei mit Silikon be­ schichteten Streifen 9 und 11 befindet, fest an der Mappe.
Ebenso haftet dann der Bereich 10, der sich zwischen den zwei Rändelabschnitten 6 und 8 befindet, ebenfalls mit einem Klebstoff versehen ist und der den mit Silikon über­ zogenen Bereich 11 verlassen hat, an der Innenfläche der Indexzunge selbst, fest, wobei diese somit starr festgehal­ ten wird, wie es die schon weitergeführte, mit 5 bezeich­ nete Indexzunge zeigt.
Entsprechend den Fig. 1 und 3 überragt die Indexzunge, die durch die Überdeckung von zwei Schichten, die durch das Kleben ihres Teils 10 auf sich selbst und durch das Kleben ihres Endabschnitts auf den Bereich 12 des Blattes 3 auf­ rechterhalten wird, starr gestaltet wird, allein die Mappe, die diese identifiziert, wobei die anderen Indexzungen in ihrer Anfangsposition verbleiben und durch ihre zwei Klebe­ plättchen auf den mit Silikon überzogenen Streifen 9 und 11 behalten werden.
Entsprechend einem weiteren Ausführungsbeispiel der Einrichtung zum Halten in ihrer aufgerichteten Position (Fig. 1, 3 und 4) ist die Rückseite des Endabschnitts von jeder Indexzunge 5 mit einem Klebestoff überzogen, der nur an einem Teil haftet, der einen Klebstoff von der gleichen Art aufgenommen hat. Dieser zweite überzogene Bereich ist in diesem Fall der Bereich 12 zwischen den Bereichen 9 und 11, die im vorhergehenden Fall für die Aufnahme eines Über­ zugs aus Silikon bestimmt waren, jedoch in diesem Fall ohne Behandlung bleiben.
Es ist somit verständlich, daß in ihrer Anfangsposition bei Faltung an der Linie 8 keine Indexzunge ihren mit Kleb­ stoff überzogenen Endabschnitt, der dem Bereich 9 ent­ spricht, der in diesem Fall nicht mit Klebstoff überzogen ist, am Blatt 3 anhaftet.
Nach seinem Aufrichten aus dem Blatt 3 heraus ist das ausgewählte Blatt jedoch unbeweglich gemacht, wobei sein mit Klebstoff überzogener Endabschnitt gerade auf den Be­ reich 12, der selbst überzogen ist, aufgebracht ist.
Entsprechend einer dritten Ausführungsform der Einrich­ tung zum Halten der Indexzungen in ihrer erhobenen Position wird die Rückseite der Reihe von Endabschnitten der Index­ zungen vor ihrem Zuschneiden mit einem Klebstoff, der als "zweiflächig" bezeichnet wird, überzogen und nimmt diese einen mit Silikon überzogenen Streifen auf, der über die genannten Endabschnitte hinausragt und der zur gleichen Zeit wie die Indexzungen, die diesen tragen, zugeschnitten wird.
Es ist somit verständlich, daß beim Falten an der Linie 8 keine Indexzunge am Blatt 2 anhaftet. Es ist jedoch beim Aufrichten der ausgewählten Indexzunge und bei ihrem Falten um die Linie 6 ausreichend, das Plättchen aus mit Silikon überzogenem Papier, das der Endabschnitt der Indexzunge trägt, über den dieses geringfügig hinausgeht, zu beseiti­ gen, damit dieser Endabschnitt am Blatt 2 anhaftet, das in diesem Fall keinen Bereich aufweist, der auf welche Weise auch immer behandelt ist.
Um zu verhindern, daß sich bei der Handhabung der Mappe die nicht verwendeten Indexzungen nicht unwillkürlich hoch­ ziehen, können diese in ihrer umgeschlagenen Position durch ein Klebeband gehalten werden, das auf ihre Gruppe aufge­ bracht wird und dessen zwei Endabschnitte am Blatt 3 an den Abschnitten 13, die ohne Silikon verbleiben, fest anhaften.
Die Vorrichtung kann somit entsprechend einer der vor­ stehend beschriebenen Anordnungen einfach verwendet werden, um Dokumente enthaltende Mappen mittels Indexzungen zu identifizieren, die an die Mappe selbst angrenzen, somit ohne Zeitverlust, und die dadurch starr gestaltet sind, daß in bezug auf jeden von diesen nach ihrem Aufrichten zwei Schichten, die aneinander haften können, vorhanden sind, was verhindert, daß sich diese im Laufe der Handhabung der Mappe verschlechtern, und was das Aufrechterhalten ihrer Lesbarkeit unterstützt.
Es werden somit Verbesserungen bei Ablagemappen, insbe­ sondere für Dokumente, vorgenommen, die einen halbstarren Bogen aufweisen, der gefaltet ist, um zwei Blätter auszu­ bilden, die aufeinander klappbar sind, wobei das eine von diesen in bezug auf seine freie Kante parallel zur Falt­ kante eine Reihe von numerischen, alphabetischen oder ande­ ren Indexen aufweist, wobei das zweite Blatt eine Reihe von vorgeschnittenen Indexzungen aufweist, von denen jede in bezug auf jeden vorhergehenden Index angeordnet ist und die Wiedergabe der gleichen Folge von Indexen aufweist, wobei alle Indexzungen zum Inneren der Mappe hin gefaltet sind und jede im Hinblick auf die Identifizierung von der letzt­ genannten aus der Mappe heraus hochgezogen werden kann, da­ durch gekennzeichnet, daß jede Indexzunge (5), die entspre­ chend der Faltlinie (6), die mit dem äußersten Rand der Mappe (1) zusammenfällt und parallel zur Kante (7) von die­ ser verläuft, vorgeschnitten ist und zum Inneren des Blat­ tes (3) der Mappe (1) gefaltet ist, einen vorbestimmten Doppelfaltbereich aufweist, der dazu führt, daß diese beim Aufrichten aus der Mappe (1) über ihre gesamte Fläche ein­ schließlich der Fläche, die aus der Mappe aufgerichtet ist, automatisch mit doppelter Dicke erscheint, und eine Ein­ richtung aufweist, mit der es möglich ist, jede der Index­ zungen (5) definitiv mit doppelter Dicke in ihrer aufge­ richteten Identifikationsposition automatisch unbeweglich zu machen.
Diese Verbesserungen bei Ablagemappen sind entsprechend einer ersten Ausführungsform so ausgeführt, daß sie dadurch gekennzeichnet sind, daß der vorbestimmte Doppelfaltbe­ reich, der dazu führt, daß jede Indexzunge (5) bei ihrem Herausstehen aus der Mappe (1) über ihre gesamte Fläche ein­ schließlich der Fläche, die aus der Mappe aufgerichtet ist, automatisch mit doppelter Dicke erscheint, eine Rändellinie (8) parallel zur Faltlinie (6), die auf den Indexzungen (5) angebracht ist, mit einem Abstand zu dieser Linie (6) auf­ weist, der gleich der Höhe des Hinausragens ist, die von der Indexzunge außerhalb der Mappe vorgesehen ist, wenn sich diese in der aufgerichteten Identifikationsposition befindet, wobei jede Indexzunge (5) über diese Rändellinie (8) hinaus zum Inneren der Mappe (1) verlängert ist und auf ihrer Außenfläche einen Index von der gleichen Art und vom gleichen Rang wie der, der diesem entspricht und auf die Außenfläche des Blattes (2) der Mappe (1) aufgedruckt ist, trägt.
Genauer gesagt wurden die Verbesserungen bei Ablagemap­ pen entsprechend der ersten Ausführungsform in einer sol­ chen Weise vorgenommen, daß sie dadurch gekennzeichnet sind, daß die Einrichtung zum definitiven Unbeweglich-ma­ chen der Indexzungen, die in ihrer aufgerichteten Identifi­ kationsposition mit doppelter Dicke erscheinen, einerseits von einem selbstklebenden Plättchen, das als "zweiflächig" bezeichnet wird und sich am Endabschnitt von jeder Index­ zunge (5) auf seiner Fläche befindet, die zu der entgegen­ gesetzt liegt, die ein Unterscheidungszeichen aufweist, und das beim Aufrichten einer Indexzunge aus der Mappe (1) in dem Bereich (12) haftet, der ohne Behandlung ist und der sich zwischen den mit Silikon überzogenen Bereichen (9) und (11) befindet, und andererseits von einem selbstklebenden Plättchen gebildet wird, das als "zweiflächig" bezeichnet wird und das sich auf der Innenfläche von jeder Indexzunge in dem Bereich (10) befindet, das beim Aufrichten einer In­ dexzunge aus der Mappe an der anderen Innenfläche der glei­ chen Indexzunge, die somit aufgerichtet ist, haftet, wobei letztgenannte ohne jegliche Behandlung ist.
Bei noch genauerer Betrachtung sind Verbesserungen bei Ablagemappen entsprechend einer zweiten Ausführungsform ausgeführt, die dadurch gekennzeichnet sind, daß diese eine Einrichtung aufweisen, die dazu in der Lage ist, die Index­ zungen (5) an den Blättern (3) der Mappe (1) vorläufig zu befestigen, wobei diese Einrichtung einerseits von einem selbstklebenden Plättchen, das als "zweiflächig" bezeichnet wird, das sich auf der Innenfläche des Endabschnitts von jeder Indexzunge (5) befindet und dazu in der Lage ist, vorläufig am mit Silikon überzogenen Streifen (9) zu haf­ ten, der sich mit Ausnahme von jedem der Endabschnitte (13), der sich jenseits der Indexzungen erstreckt, über die gesamte Länge des Blattes (3) erstreckt, und andererseits von einem selbstklebenden Plättchen gebildet wird, das als "zweiflächig" bezeichnet wird, das sich an der Innenfläche von jeder Indexzunge in bezug auf ihren Bereich (10) befindet und dazu in der Lage ist, am mit Silikon überzoge­ nen Streifen (11) vorläufig zu haften, der sich über eine Breite, die gleich diesem Bereich (10) ist, mit Ausnahme der Endabschnitte (13), die sich jenseits der Reihe von In­ dexzungen erstrecken, über die gesamte Länge des Blattes (3) erstreckt.
Die Verbesserungen bei Ablagemappen entsprechend der ersten Ausführungsform sind dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum definitiven Unbeweglich-machen der Index­ zungen in ihrer aufgerichteten Identifikationsposition durch einen Klebeüberzug gebildet wird, der sich an der Rückseite des Endabschnitts von jeder Indexzunge (5) befin­ det, wobei der Klebeüberzug nur an einem Teil haftet, der einen Klebstoff von der gleichen Art wie der Bereich (12) des Blattes (3) aufgenommen hat, dem nicht die Endab­ schnitte der nicht aufgerichteten Indexzungen entsprechen sondern dem der Endabschnitt der Indexzunge entspricht, die dank ihrem Falten um die Rändellinie (8) aufgerichtet ist.
Alternativ dazu sind Verbesserungen bei Ablagemappen entsprechend der ersten Ausführungsform dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Einrichtung, die dazu in der Lage ist, die Indexzungen in ihrer aufgerichteten Identifikationspo­ sition definitiv unbeweglich zu machen, durch einen Klebe­ überzug, der als "zweiflächig" bezeichnet wird, an der Rückseite des Endabschnitts von jeder Indexzunge (5) gebil­ det wird, der vor dem Zuschneiden der Indexzungen einen mit Silikon überzogenen Streifen aufnimmt, der über jeden End­ abschnitt geringfügig hinausragt und der gleichzeitig mit dem Zuschnitt der Indexzungen, die diesen tragen, zuge­ schnitten wird.
Die Verbesserungen bei Ablagemappen entsprechend der zweiten Ausführungsform sind dadurch gekennzeichnet, daß die Bereiche (13) ohne Überzug jenseits der Reihe von In­ dexzungen (5) und an jedem der Endabschnitte an der Innen­ fläche des Blattes (3) freigehalten sind.
Die Erfindung bezieht sich somit auf Verbesserungen bei vertikalen Dokument-Ablagemappen, die an der freien Kante des Blattes, das die Dokumente zwischen seinen seitlichen klappbaren Abschnitten hält, eine Reihe von Indexzungen aufweisen, die mit dem Blatt fest verbunden sind, an der Innenseite der Mappe auf dieses gefaltet sind und die durch ihr doppeltes Falten in bezug auf Faltlinien parallel zu der Faltlinie der Indexzungen mit einem Abstand zu dieser, der gleich der Höhe ist, die die ausgewählte Indexzunge, die in die herausragende Position über die Mappe hinaus ge­ bracht ist, haben muß, die Faltlinie aufweisen, wobei die Indexzunge somit über ihre gesamte Höhe doppelte Dicke auf­ weist, was dieser eine erhöhte Steifheit gibt.
Die Indexierung der auf diese Weise vorgesehenen verti­ kalen Mappen weist ein besseres Zeitverhalten auf, das eine bessere Lesbarkeit von Bemerkungen, die diese aufweisen können, gestattet.

Claims (6)

1. Verbesserungen bei Ablagemappen, insbesondere für Dokumente, die einen halbstarren Bogen aufweisen, der ge­ faltet ist, um zwei Blätter auszubilden, die aufeinander­ klappbar sind, wobei das eine von diesen in bezug auf seine freie Kante parallel zur Faltkante eine Reihe von numeri­ schen, alphabetischen oder anderen Indexen aufweist, wobei das zweite Blatt eine Reihe von vorgeschnittenen Indexzun­ gen aufweist, von denen jede in bezug auf jeden vorherge­ henden Index angeordnet ist und die Wiedergabe der gleichen Folge von Indexen aufweist, wobei alle Indexzungen zum In­ neren der Mappe hin gefaltet sind und jede im Hinblick auf die Identifizierung von der letztgenannten aus der Mappe heraus hochgezogen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Indexzungen (5), die entsprechend der Faltlinie (6), die mit dem äußersten Rand der Mappe (1) zusammenfällt und parallel zur Kante (7) von dieser verläuft, vorge­ schnitten sind und zum Inneren des Blattes (3) der Mappe (1) gefaltet sind, eine Rändellinie (8) aufweisen, die zur vorhergehenden Faltlinie (6) parallel und in einem Abstand zu dieser verläuft, der gleiche der Höhe des vorgesehenen Hinausragens der Indexzunge über die Mappe ist, wenn sich diese in der aufgerichteten Identifikationsposition befin­ det, wobei die Indexzunge über diese Linie (8) hinaus zum Inneren der Mappe verlängert ist und an ihrer Außenfläche einen Index von der gleichen Art und vom gleichen Rang wie der hat, der auf die Außenfläche des Blattes (2) aufge­ druckt ist und diesem entspricht, wobei die Gruppe von In­ dexzungen (5) eine Einrichtung aufweist, die dazu in der Lage ist, diese in ihrer aufgerichteten Position definitiv unbeweglich zu machen.
2. Verbesserungen bei Ablagemappen nach Anspruch 1, die dadurch gekennzeichnet sind, daß die Einrichtung zum defi­ nitiven Unbeweglich-machen der Indexzungen, die in ihrer aufgerichteten Identifikationsposition mit doppelter Dicke erscheinen, durch das Vorhandensein von einem selbstkleben­ den Plättchen, das als "zweiflächig" bezeichnet wird und das beim Aufrichten einer Indexzunge aus der Mappe (1) in einem Bereich (12) haftet, der ohne Behandlung ist und der sich zwischen den mit Silikon überzogenen Bereichen (9) und (11) befindet, am Endabschnitt von jeder Indexzunge und durch das Vorhandensein von einem selbstklebenden Plättchen, das als "zweiflächig" bezeichnet wird, an der Innenseite von jeder Indexzunge in dem Bereich (10), das beim Aufrichten einer Indexzunge aus der Mappe an der In­ nenfläche der Indexzunge, die somit aufgerichtet ist, haf­ tet, wobei letztgenannte ohne jegliche Behandlung ist, ge­ bildet wird.
3. Verbesserungen bei Ablagemappen nach Anspruch 2, die dadurch gekennzeichnet sind, daß diese eine Einrichtung aufweisen, die dazu in der Lage ist, die Indexzungen (5) an den Blättern (3) vorläufig zu befestigen, wobei diese Ein­ richtung einerseits durch das Vorhandensein von einem selbstklebenden Plättchen, das als "zweiflächig" bezeichnet wird, am inneren Endabschnitt von jeder Indexzunge (5), das dazu in der Lage ist, vorläufig am mit Silikon überzogenen Streifen (9) zu haften, der sich mit Ausnahme von jedem der Endabschnitte (13), der sich jenseits der Reihe von Index­ zungen erstreckt, über die gesamte Länge des Blattes (3) erstreckt, und andererseits durch das Vorhandensein von einem selbstklebenden Plättchen, das als "zweiflächig" be­ zeichnet wird, an der Innenfläche von jeder Indexzunge in bezug auf ihren Bereich (10), das dazu in der Lage ist, am mit Silikon überzogenen Streifen (11) vorläufig zu haften, der sich über eine Breite, die gleich diesem Bereich (10) ist, mit Ausnahme seiner Endabschnitte (13) über die gesam­ te Länge des Blattes (3) erstreckt, gebildet wird.
4. Verbesserungen bei Ablagemappen nach Anspruch 1, die dadurch gekennzeichnet sind, daß die Einrichtung zum defi­ nitiven Unbeweglich-machen der Indexzungen in ihrer aufge­ richteten Identifikationsposition durch das Vorhandensein von einem Klebeüberzug an der Rückseite des Endabschnitts von jeder Indexzunge (5) gebildet wird, der nur an einem Teil haftet, der einen Klebstoff von der gleichen Art wie der Bereich (12) des Blattes (2) aufgenommen hat, dem nicht die Endabschnitte der nicht aufgerichteten Indexzungen ent­ sprechen sondern dem der Endabschnitt der aufgerichteten Indexzunge nach dem Falten um die Rändellinie (6) ent­ spricht.
5. Verbesserungen bei Ablagemappen nach Anspruch 1, die dadurch gekennzeichnet sind, daß die Einrichtung, die dazu in der Lage ist, die Indexzungen in ihrer aufgerichteten Identifikationsposition definitiv unbeweglich zu machen, durch das Vorhandensein von einem Klebeüberzug, der als "zweiflächig" bezeichnet wird, an der Rückseite des Endab­ schnitts von jeder Indexzunge (5) gebildet wird, der vor dem Zuschneiden der Indexzungen einen mit Silikon überzoge­ nen Streifen aufnimmt, der über die Endabschnitte geringfü­ gig hinausragt und der gleichzeitig mit dem Zuschnitt der Indexzungen, die diesen tragen, zugeschnitten wird.
6. Verbesserungen bei Ablagemappen nach Anspruch 3, die dadurch gekennzeichnet sind, daß die Bereiche (13) ohne Überzug jenseits der Reihe von Indexzungen (5) und an jedem der Endabschnitte an der Innenfläche des Blattes (3) frei­ gehalten sind.
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