DE19707041A1 - Schnellverbindevorrichtung - Google Patents
SchnellverbindevorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schnellverbindevorrichtung, die Teile
aufweist, welche miteinander verbunden werden können, wobei das erste Teil ein Gehäuse
und einen Ventilkörper, der in Längsrichtung in ersterem verschiebbar ist, und eine Innen
hülse aufweist, die in Längsrichtung sowohl gegenüber dem Gehäuse als auch gegenüber
dem Ventilkörper verschiebbar ist.
Es sind bereits Schnellverbinder bekannt, bei denen zumindest ein Verbindungsteil
über vordere und hintere Abdichtfunktionen verfügt und bei denen beim Verbinden der Teile
des Schnellverbinders zunächst eine Abdichtfunktion an der vorderen Dichtung wirksam
wird, während die Abdichtfunktion am hinteren Ende nur aktiviert wird, wenn die Teile des
Schnellverbinders relativ stark gegeneinandergedrückt werden. Es wurde beispielsweise
vorgeschlagen, ein inneres röhrenförmiges Teil zu verwenden, das relativ zum Gehäuse
verschoben werden kann und das an seinen Enden mit Ein- und Auslaßöffnungen für das
Arbeitsmedium versehen ist.
An sich bekannt ist die Verwendung einer Eliminatorfunktion in einem Verbinderteil
oder in beiden Verbinderteilen. Bekannt ist auch die Verwendung einer volumenschlucken
den Funktion, womit gemeint ist, daß ein Ventilkörper mit relativ geringem Kraftaufwand in
das fragliche Verbinderteil eingeschoben werden kann, obgleich dieses Einschieben gegen
einen konstanten Druck im Arbeitsmedium stattfindet. In diesem Fall erfolgt das Einschie
ben in einen Raum im Mittelteil des fraglichen Verbinderteils, der nicht mit dem Druck des
Arbeitsmediums verbunden ist, jedoch einen Druck aufweisen kann, der geringer als der
zuvor erwähnte Druck ist. Man kann in diesem Fall sagen, daß das Volumen, das der auf
diese Weise eingeschobene Körper repräsentiert, vom Verbinderteil "geschluckt" wird.
Es ist von entscheidender Notwendigkeit, im Schnellverbinder einleitend wirkende
Abdichtanordnungen zu verwenden. Wenn es zusätzlich erforderlich ist, daß der Schnell
verbinder hohe Drücke, z. B. 1000 bar oder mehr, aushalten kann, ist außerdem eine rück
seitige Abdichtfunktion einzusetzen. Es zeigte sich, daß bei den bisher vorgeschlagenen
Anordnungen strukturelle Stabilitätsprobleme auftreten. Es wurde festgestellt, daß es
schwierig ist, das in der Einleitung erwähnte röhrenförmige Teil so zu dimensionieren, daß
es eine ausreichende strukturelle Stabilität besitzt und für den gewünschten starken Durch
fluß von Medien durch den Schnellverbinder geeignet ist. Aufgabe der vorliegenden Erfin
dung ist es, dieses Problem zu lösen.
Oft ist es wichtig, in der Lage zu sein, die Schnellverbinderteile gegen den konstanten
Druck in einem oder beiden Teilen miteinander zu verbinden. Dies setzt voraus, einen
Druckeliminator in einem oder beiden Schnellverbinderteilen zu verwenden. Weiterhin ist es
oft notwendig, in einem Teil eine Volumenschluckfunktion zu implementieren. Im Fall des
einen und gleichen Schnellverbinders, der die erwähnten anfänglichen Vorder- und Hinter
abdichtfunktionen erfordert, bestehen Probleme bei dem Vorhaben, diese Funktionen zu
sammen mit der Druckeliminations- und Volumenschluckfunktion zu bieten und gleichzeitig
eine hohe Kapazität des Mediendurchflusses zu gewährleisten. Auch dieses Problem wird
durch die Erfindung gelöst.
Weiterhin muß die Verbindekraft gering gehalten werden. Der Weg des Arbeitsmedi
ums durch den Verbinder muß so gestaltet sein, daß er möglichst gerade mit nur leichten
Biegungen und Wendungen verläuft, damit die durch den Verbinder geleiteten Druckspitzen
nicht verzerrt oder verstärkt werden. Auch dieses Problem wird durch die Erfindung gelöst.
Weiterhin ist es erforderlich, daß das eingeschobene Teil in bestimmten Fällen relativ
kurz geformt sein sollte, obwohl der Schnellverbinder über alle erwähnten Funktionen ver
fügen muß. Wenn gewünscht, sollte es möglich sein, bekannte Sperranordnungen zum
manuellen Absperren der Verbinderteile in der verbundenen Position zum Einsatz zu brin
gen. Der Verbinder muß sich wirksam sowohl mit rück- als auch vorderseitigen Abdichtfunk
tionen einsetzen lassen. Die rückseitige Abdichtung wirkt gegen höheren Druck, während es
über die Aktivierung der vorderen Abdichtung möglich ist, zu gewährleisten, daß eine voll
ständige Abdichtung gegen ein Verspritzen vorhanden ist, bevor die rückseitige Abdichtung
aktiviert worden ist. Auch dieser Problemkreis wird durch die Erfindung gelöst.
Wichtig ist weiterhin, in der Lage zu sein, einen Schnellverbinder vorzuschlagen, der
beim Verbinden und Lösen ein hohes Maß an Verspritzfreiheit bietet. Auch dieses Problem
wird durch die Erfindung gelöst. Es muß auch möglich sein, jedes Verbinderteil mit weniger
Einzelteilen zu konstruieren, um unter anderem ein zuverlässigeres Gesamtfunktionieren zu
gewährleisten, was durch die Erfindung ermöglicht wird.
Das prinzipielle charakteristische Merkmal einer erfindungsgemäßen Vorrichtung be
steht darin, daß der in der Einleitung erwähnte Ventilkörper durch eine Einheit zentral im
Gehäuse gehalten wird, die von der Hülse nach innen ragt und die mit einem oder mehre
ren Hohlräumen/Löchern versehen ist, die den Durchfluß der Arbeitsmedien ermöglichen.
In einer Ausführungsform weist die Innenhülse an ihrem Außenende einen erweiterten
Abschnitt auf, der beim Verbinden der Teile parallel zu einem Aktivierungsabschnitt am
zweiten Verbinderteil verläuft.
Die erwähnten Abschnitte sind in diesem Fall mit einer Abdichtanordnung versehen,
die ein zwischen den Abschnitten befindliches Abdichtelement aufweist. Der Aktivierungs
abschnitt ist mit einem Profil versehen, das einen vorderen Teilabschnitt mit verringertem
Durchmesser, vorzugsweise eine nach außen enger werdende (kegelförmige) Oberfläche,
und einen Anschlagteil aufweist. Dieses Profil kann in vorteilhafter Weise gegen das Ab
dichtelement drücken, was zu geringen Verbindekräften führt, während gleichzeitig zwi
schen dem Element, der schrägen Oberfläche und dem Anschlagteil wie auch hinsichtlich
des Raumes und der Endflächen, die sich zur Plazierung des Abdichtelements im erwei
terten Abschnitt befinden, eine wirksame Abdichtung eintritt. In einer Ausführungsform kann
mittels einer ersten Rückführfeder an den zum Gehäuse weisenden Teilen der Innenhülse
auf dieses Gehäuse eingewirkt werden, während eine zweite Feder an den mit dem Ventil
körper zusammenwirkenden Teilen der Hülse angebracht ist. Die Innenhülse betätigt über
die letztgenannte Feder den Ventilkörper, so daß letzterer an seiner derzeitigen oder einer
gewünschten anderen Startposition gehalten wird. Die Federkraft der Federn kann die vor
der hinteren Abdichtung vorhandene Ölmenge zurückhalten, was jedoch nicht zur Aktivie
rung der Eliminatorfunktion des Verbinders allein durch nach innen bewegte Innenhülse
führt.
In einer weiteren Ausführungsform arbeitet die Innenhülse im ersten Verbinderteil in
einem Raum, hinter dem sich ein Anschlag für eine rückseitige Dichtung zwischen dem
Ventilkörper und dem Gehäuse befindet. In diesem Fall befindet sich in den hinteren Teilen
dieses Raumes ein erster Druckeliminator. Das zweite Verbinderteil ist mit einem Gehäuse
und einem zweiten Ventilkörper ausgestattet, der relativ zum Gehäuse verschiebbar ange
ordnet ist und der beim Verbinden der Teile des Schnellverbinders mit dem weiter unten als
erster Ventilkörper bezeichneten Ventilkörper zusammenwirken kann, der in Längsrichtung
verschiebbar im ersten Schnellverbinderteil angebracht ist. Das zweite Verbinderteil weist
gemäß den obigen Darlegungen auch eine volumenschluckende Funktion auf, die durch ein
Mittelteil erreicht wird, das ebenfalls in Längsrichtung gegenüber dem Gehäuse des zweiten
Verbinderteils verschiebbar angeordnet ist.
Hinter dem Mittelteil wird in einer Ausführungsform eine rückseitige Abdichtfunktion
gegen das Arbeitsmedium realisiert. Ein zweiter Druckeliminator ist zusätzlich für die rück
seitige Abdichtfunktion vorhanden.
Um die Verbindekräfte niedrig zu halten, ist die Innenhülle mit kleinen Endoberflä
chenbereichen ausgestattet. Die Wirkung des Druckes des Mediums kann auf diese Weise
auf einem Minimum gehalten werden. In einer Ausführungsform ist die von der Innenhülse
nach innen ragende Einheit fest angebracht oder bildet einen Teil des Materials der Innen
hülse. In einer Ausführungsform können die Löcher oder Hohlräume, die den Mediendurch
fluß zulassen, einen Lochring entlang dem Umfang der Einheit bilden.
Mittels der oben vorgeschlagenen Gestaltung ist es möglich, Schnellverbinder mit
vorder- und rückseitigen Abdichtfunktionen zu konstruieren. Durch die Erfindung ist es in
einer Ausführungsform möglich, einen umweltfreundlichen Schnellverbinder zu schaffen
der auch gegen den konstanten Druck in beiden Verbinderteilen verbunden werden kann,
niedrige Verbindekräfte erfordert, ein verspritzfreies Verbinden und Trennen ermöglicht,
einen großen Durchflußquerschnitt aufweist usw., obgleich die äußeren Abmessungen des
Verbinders relativ klein sind. Der Verbinder kann auch als selbsthaltender, mit nur einer
Hand zu bedienender Verbinder konstruiert werden. In einer bildhaften Ausführungsform ist
das Einschubteil einfach zu montieren. Zunächst wird ein hinteres Ventilsystem an seinem
Gehäuse angebracht. Das vordere Ventilsystem und der Laufring werden danach ange
bracht. Im Vergleich mit den bekannten Verbindern ist es mit Hilfe der Erfindung möglich,
den entsprechenden Verbinder mit einer Feder weniger und ohne Staub- oder Schutzab
deckung zu konstruieren.
Eine derzeit vorgeschlagene Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
wird im folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben. Dabei
zeigt:
Fig. 1 im Längsschnitt die zum Schnellverbinder gehörenden Bestandteile,
Fig. 1a in Vergrößerung die Druckeliminierungsfunktion gemäß Fig. 1, und
Fig. 2 eine Endansicht einer Innenhülse, die sich in einem Verbinderteil befindet.
Fig. 1 zeigt ein Hüllenteil 1 und ein Einschubteil 2, die beide zu einem Schnellverbinder
gehören. Das Hüllenteil weist ein Gehäuse mit einem hinteren Gehäuseteil 3 und einem röh
renförmigen Gehäuseteil 5 auf, das mittels Schraubgewinde 4 am vorgenannten Teil befe
stigt ist. Eine Laufringanordnung 6 ist an Teil 5 angebracht. Ein erster Ventilkörper 7 ist in
Längsrichtung der Pfeile 8-9 im Gehäuseteil 5 verschiebbar angebracht. Das Gehäuseteil 3
besitzt einen nach vorn ragenden Teil 3a, der parallel zum Gehäuseteil 5 verläuft und somit
einen Zwischenraum 10 schafft. Auf eine Innenhülse 11 wird dahingehend eingewirkt, daß
sie mittels einer Federfunktion, z. B. in Form einer ersten Feder 12, die sich im Zwischen
raum 10 befindet, und eines damit verbundenen Zwischenraumes 13 zwischen der Außen
seite der Hülse 11 und der Innenseite des Gehäuseteils 5, eine Ausgangsposition gemäß
der Abbildung einnimmt. Das Gehäuseteil 5 besitzt einen nach außen ragenden Flansch 5a,
der im verbundenen Zustand der Verbinderteile 1 und 2 die Endposition für den Laufring 6
bildet.
Die Gestaltung der Innenhülse 11 ist entscheidend. An ihrer Innenseite ist die Hülse
mit einem Lagerteil für den Ventilkörper 7 ausgestattet. Die Hülse ist in Längsrichtung der
Pfeile 14-15 entgegen der Kraft der Feder 12 gegenüber dem Ventilkörper und den Gehäu
seteilen 3, 3a, 5 verschiebbar. Die Verschiebung erfolgt auch gegen die Wirkung einer
zweiten Federfunktion, z. B. einer Feder 16, die gegen einen Anschlag 17 am Ventilkörper 7
und gegen eine Oberfläche auf dem Lagerteil 11a drückt. Die zweite Federfunktion 16 be
wirkt, daß der erste Ventilkörper 7 in seine in Fig. 1 dargestellte Verschiebeposition gelangt.
Die Verschiebung des Ventilkörpers nach innen in das Verbinderteil 1 wird unterstützt durch
die Innenhülse über Feder 16, da die Innenhülse relativ zum Ventilkörper in das Verbinderteil
hineinbewegt wird. Diese Unterstützung muß nicht unbedingt zur Aktivierung des weiter un
ten beschriebenen Eliminators führen.
Die Hülse 11 weist weiterhin ein Aufsetzteil 11b für eine erste Dichtung 18 auf, die zur
Vorderdichtung des Verbinderteils 1 gehört. Die Dichtung 18 ist im Ventilkörper 7 auf einem
verbreiterten Teil 7a angebracht. Die Hülse 11 weist weiterhin einen erweiterten Abschnitt
11 c auf, der eine zweite Dichtung 19 trägt, die zur Vorderdichtung gehört. Die Hülse 11 weist
weiterhin an ihrem hinteren Abschnitt 11 d eine Dichtung 20 (O-Ring mit Stütze) auf. Der Ab
schnitt 11d weist eine Endoberfläche 11d′ auf, die dem Druck des Arbeitsmediums im ersten
Verbinderteil ausgesetzt ist, während mittels des zweiten Verbinderteils auf eine zweite
Einwirkungsoberfläche 11d′′ eingewirkt werden kann. Die Hülse 11 weist weiterhin eine Ein
wirkungsoberfläche 11d′′′ für die Feder 12 auf. Die Lagereinheit ist mit durchgehenden Hohl
räumen/Löchern 21 für das Arbeitsmedium versehen, das dadurch innen durch die Hülse 11
von einer Seite zur anderen oder andererseits durch einen Raum 22 im ersten Verbinder
teil, in dem die Hülse arbeitet, strömen kann.
In den hinteren Teilen des Raumes 22 ist das Gehäuse 3 mit einem Aufsetzteil 3a für
eine hintere Dichtung 23 angebracht. Ein zweiter, in Längsrichtung (der Pfeile 8-9) ver
schiebbarer Ventilkörper 24 ist Bestandteil der hinteren Abdichtfunktion. Der Körper 24 ist in
einem Mittelteil 25 montiert, das mit Hilfe von drei oder vier Flügeln 26 im Gehäuse zentriert
wird. In den hinteren Teilen des Raumes 22 und im Dichtungsbereich der Dichtung 23 ist
eine Druckeliminierungsfunktion realisiert, die einen bekannten Druckeliminator 27 aufwei
sen kann. Über einen oder mehrere Kanäle 28 wird jeder Überdruck an einer der Seiten der
Dichtung 23 abgebaut.
Das Einschubteil 2 weist einen Ventilkörper 31 auf, der in Längsrichtung der Pfeile 29-30
verschiebbar ist und dessen äußere Position gemäß Fig. 1 durch eine Rückführfunktion
bestimmt wird, z. B. durch eine Feder 32 und ein Gehäuseteil 33 am zweiten Verbinderteil 2.
Das Gehäuseteil 33 ist mit einer Anschlagoberfläche 33a für den Körper 31 versehen. Das
Verbinderteil 2 weist weiterhin ein zweites Gehäuseteil 34 auf, das mittels Gewindeverbin
dung mit dem ersten Gehäuseteil zusammengehalten wird. Der Ventilkörner 31 weist an
seinem Vorderende eine Dichtung 36 und an seinem Hinterende eine Dichtung 37 mit
Stützfunktion auf. Die Gehäuseteile 33 und 34 sind ebenfalls mittels einer Dichtung 38 mit
Stützfunktion abgedichtet.
Der Ventilkörper 31 ist in einer Vertiefung 39 untergebracht, die sich in einer zentral
montierten Einheit 40 befindet, die mittels drei oder mehr flügelförmigen Elementen in einem
Raum 42 zentriert gehalten wird, der für Arbeitsmedien im Verbinderteil 2 bestimmt ist. Die
Einheit 40 ist so angebracht, daß sie in Längsrichtung der Pfeile 43-44 verschiebbar ist. In
gleicher Weise wie Verbinderteil 1 weist auch das zweite Verbinderteil einen zweiten Ventil
körper 45 auf, der in Längsrichtung (der Pfeile 43-44) verschiebbar und in einem Mittelteil
46 montiert ist, das seinerseits mit Hilfe von drei oder mehr Flügeln 48 zentriert in der Vertie
fung 47 des Gehäuses gehalten wird. Auch in diesem Fall ist eine Eliminierungsfunktion vor
handen, die unter Verwendung eines Druckeliminators 49 aktiviert werden kann. Das Ge
häuseteil 34 hält einen Aufsetzer für den Ventilkörper 45, der mit einer Dichtung 50 versehen
ist. Durch die Eliminierungsfunktion wird ein Überdruck an einer der beiden Seiten des
Dichtungsbereichs 50 über einen oder mehrere Kanäle 51 abgebaut. Die Vertiefungen 39
weisen einen geringeren Druck auf als der Raum 42. Der Raum hinter der Dichtung 23 im
ersten Verbinderteil ist mit 52 gekennzeichnet. Der Druckeliminator 49 kann von einer be
kannten Bauart sein, die einen Stift 49a aufweist, auf den eine Oberfläche 40a am Teil 40
(gemäß Fig. 1) wirken kann. Die Betätigung des Stiftes 49a bewirkt ihrerseits eine Betäti
gung eines Körpers 49b, der auf diese Weise angehoben wird. Die Kanäle 51 kommunizie
ren somit mit einem Raum 49c für das Lager des Körpers 49b. Der Körper (die Kugel) wird
durch eine Feder 49d in die Abdichtposition gedrückt, wobei es zu einer Anhebung gegen
die Aktion der Feder kommt. Die Kommunikation führt dazu, daß der Überdruck im Raum
49c, d. h. im Raum 47, abgebaut wird.
Das Gehäuseteil 33 weist an der Vorderseite einen Einwirkungsabschnitt 33b auf, der
während des Verbindens der Verbinderteile 1 und 2 parallel zu dem Erweiterungsabschnitt
11c verläuft. Der Abschnitt 33b weist einen Teil mit verringertem Durchmesser auf, der eine
schräge, sich nach außen verschmälernde Oberfläche 33b′ und eine Stufe 33b′′ aufweist.
Eine Einwirkoberfläche auf Abschnitt 33b ist mit 33b′′′ gekennzeichnet. Der Ventilkörper 31
weist eine Einwirkoberfläche 31a und der Ventilkörper 7 eine korrespondierende Einwirko
berfläche 7a′ auf.
Fig. 2 zeigt, daß die Vertiefungen 21 gemäß Fig. 1 als ringförmig angeordnete Löcher
um den gesamten Umfang der Einheit 11 a gestaltet sein können.
Beim Verbinden der Verbinderteile 1 und 2 wird eine anfangs wirksame Abdichtung
zwischen den Verbinderteilen mittels der Dichtung 19 und der Oberfläche 33b′ sowie der
Stufe 33b′′ erreicht. Diese Abdicht- und Führungsfunktion wird effektiv durch die Erweite
rungs- und Einwirkabschnitte 11c und 33b erreicht. Die Einwirkoberflächen 7a′ und 31a′ an
den Ventilkörpern 7 und 31 und die Oberflächen 11d′′ und 33b′′ an der Innenhülse 11 und
dem Gehäuse 33 drücken somit aufeinander. Die leicht bewegliche Innenhülse 11 und der
Ventilkörper 31 (durch die Volumenschluckfunktion ebenfalls leicht beweglich) können somit
nach innen in die Teile 1 bzw. 2 geschoben werden. Die Frontdichtungen 18 und 36 werden
in diesem Fall freigesetzt. Die genannte Abdichtfunktion garantiert ein hohes Maß an Ver
spritzfreiheit.
Fortgesetztes Zusammendrücken der Verbinderteile 1 und 2 führt zur Aktivierung der
Eliminierungsfunktion 27 oder 49 in den Verbinderteilen 1 oder 2, je nachdem, in welchem
dieser Teile beim Verbinden der geringste Druck des Arbeitsmediums herrscht. Wenn der
letztgenannte Druck durch die Eliminierungsfunktion abgebaut ist, kann ein weiteres Zu
sammendrücken erfolgen, woraufhin die bislang nicht aktivierte Eliminierungsfunktion akti
viert und der Druck im entsprechenden Raum, 49 oder 27, abgebaut wird. Das Schließen
wird in umgekehrter Reihenfolge vorgenommen und ist auch abhängig vom höchsten Druck
in den Verbinderteilen 1 oder 2. Auch beim Lösen der Verbindung kommt es praktisch nicht
zum Verspritzen.
Der Kugelring 6 wird relativ zum Gehäuse 5 aus der in Fig. 1 gezeigten Position ver
schoben, wenn die Verbinderteile zusammengedrückt werden. Die Verschiebung kann mit
tels einer äußeren Steuerfunktion über das Betätigungsteil 53 erfolgen. Ein korrespondie
rendes Betätigungsteil 54 ist am zweiten Verbinderteil 2 vorhanden, um eine Fixierung der
jeweiligen Verschiebungspositionen zwischen den Verbinderteilen zu ermöglichen. Die Ku
geln werden durch die Innenhülse 11 in ihrer in Fig. 1 gezeigten Position gehalten. Beim
Verbinden wird die Innenhülse nach Innen von den Kugeln weggeschoben. Der Gehäuseteil
33 wird hingegen nach innen unter die Kugeln 55 geschoben. In der Endposition des Ver
bindens befinden sich eine oder mehrere Vertiefungen, die mit den Kugeln zusammenwirken
können, unter den Kugeln und können diese aufnehmen. Beim weiteren Verschieben des
Kugelrings in Richtung der Endposition, die durch den vorstehenden Flansch 5a definiert ist,
werden die Kugeln durch die untere Oberfläche 6a des Kugelrings niedergedrückt gehalten,
und die Verbinderteile 1 und 2 sind auf diese Weise miteinander verriegelt, bis der Kugelring
mit Hilfe der Betätigungsteile 53, 54 relativ zum Gehäuseteil 5 verschoben wird, wodurch der
oben beschriebene Vorgang in umgekehrter Reihenfolge abläuft.
Die Innenhülse 11 weist eine kleine Endoberfläche 11d′ auf, die dem Druck der Medien
ausgesetzt werden kann und so gestaltet ist, daß eine im wesentlichen gerade Strömrich
tung der Arbeitsmedien durch das Hülseninnere beibehalten werden kann. Die Hülse weist
einen geraden, röhrenförmigen Teil und eine Oberfläche auf, die sich kegelförmig nach au
ßen zum freien Ende hin verbreitert. Gegenüber dieser kegelförmigen Oberfläche an der
Außenseite der Hülse befindet sich die Oberfläche, die mit den Kugeln zusammenwirken
kann und die vorn in den erwähnten Erweiterungsabschnitt übergeht. Diese Oberfläche en
det hinten in Form einer ringförmig vorspringenden Oberfläche, gegen die die Feder 12
drückt.
Die Erfindung ist nicht auf die hierin als Beispiel beschriebene Ausführungsform be
schränkt, sondern kann im Rahmen der folgenden Ansprüche und im Rahmen des Erfin
dungskonzepts modifiziert werden.
Claims (12)
1. Schnellverbindevorrichtung, die Teile (1, 2) aufweist, welche miteinander verbindbar
sind, wobei das erste Teil (1) ein Gehäuse (3, 3a, 5) und einen Ventilkörper (7), der so an
geordnet ist, daß er in Längsrichtung in letzterem verschoben werden kann, sowie eine In
nenhülse (11) aufweist, die so angeordnet ist, daß sie in Längsrichtung relativ zum Gehäuse
und zum Ventilkörper verschiebbar ist,
dadurch gekennzeichnet
daß der Ventilkörper (7) mittels einer Einheit (11a) zentriert im Gehäuse gehalten ist, die von
der Hülse nach innen ragt und mit einer oder mehreren Vertiefungen/Löchern (21) verse
hen ist, die von Arbeitsmedien durchströmbar sind.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenhülse an
ihren Außenende einen Erweiterungsabschnitt (11c) aufweist, der beim Verbinden der ver
bindungsfähigen Teile parallel zu einem Aktivierungsabschnitt (33b) am zweiten Verbinder
teil (2) verläuft, und daß diese Abschnitte mit einer Abdichtanordnung versehen sind, die ein
Abdichtelement (36) darstellt.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aktivierungsab
schnitt mit einem Profil versehen ist, das einen vorderen Abschnittsteil mit geringerem
Durchmesser, vorzugsweise eine sich nach außen verschmälernde Oberfläche (33b′), und
einen Absatz (33b′′) aufweist, wobei das Abdichtelement beim Abdichten (36) gegen eine
Innenoberfläche am Absatzteil drückt.
4. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
durch eine Rückführfunktion (12) auf die Innenhülse an ihren zum Gehäuse weisenden Tei
len eingewirkt wird und daß die Innenhülse mittels einer zweiten Federfunktion (16) den
Ventilkörper (7) in seine Anfangsposition im ersten Verbinderteil drückt.
5. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Innenhülse (11) im ersten Verbinderteil in einem Raum (22) arbeitet, hinter dem sich ein
Aufsatz (3a) für eine rückseitige Dichtung (23) im ersten Verbinderteil befindet, und daß in
den hinteren Teilen dieses Raumes ein erster Druckeliminator angebracht ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
zweite Verbinderteil (2) ein Gehäuse (33, 34) und einen zweiten Ventilkörper (31) aufweist,
der relativ zu letzterem verschiebbar angeordnet ist und beim Verbinden der verbindungsfä
higen Teile mit dem Ventilkörper (7) zusammenwirken kann, der im folgenden als "erster
Ventilkörper" bezeichnet wird und der sich in Längsrichtung verschiebbar im ersten Verbin
derteil befindet, und daß das zweite Verbinderteil weiterhin eine Volumenschluckfunktion
aufweist, womit gemeint ist, daß der zweite Ventilkörper in einen Raum in einem Mittelteil
(40) verschoben werden kann, das relativ zum Gehäuse des zweiten Verbinderteils in
Längsrichtung verschiebbar ist, wobei der Raum (39) einen niedrigen Innendruck aufweist
und die Verschiebung des zweiten Ventilkörpers nicht entscheidend vom vorherrschenden
Druck des Arbeitsmediums in einer Vertiefung (42) im zweiten Verbinderteil abhängig ist.
7. Vorrichtung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Mittelteil
eine rückseitige Abdichtfunktion (50) für das Arbeitsmedium angeordnet ist und daß an der
rückseitigen Abdichtfunktion ein zweiter Druckeliminator (49) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bereich (11d′′) der Innenhülse, der mit dem zweiten Verbinderteil zusammenwirken kann, im
wesentlichen mit dem inneren Endbereich (11d′) der Innenhülse korrespondiert, auf den
durch den Druck des Arbeitsmediums eingewirkt werden kann.
9. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einheit (11a), die in das Innere der Innenhülse ragt, an dieser befestigt ist oder einen Teil
von ihr bildet, und daß die Löcher (21) oder Vertiefungen, die den Durchfluß des Mediums
ermöglichen, ringförmig um den Umfang der Einheit angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Innenhülse (11) so gestaltet ist, daß das Innere der Innenhülse von Arbeitsmedien auf einem
im wesentlichen geraden Weg durchströmbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich
die Innenhülse (11) im weiblichen Verbinderteil befindet.
12. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Innenhülse (11) mit einer Schutzhüllenfunktion gestaltet ist, die verhindert, daß Fremdkörper
und Verschmutzungen in das Verbinderteil gelangen können, und/oder daß die Anzahl der
Federteile im Vergleich zu herkömmlichen Verbindern um eines vermindert ist.
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