DE19634629A1 - Getriebelose Antriebsvorrichtung für Aufzüge - Google Patents
Getriebelose Antriebsvorrichtung für AufzügeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung mit einer Einrichtung zur
getriebelosen Übertragung eines Drehmomentes von einem Antriebsmittel
auf eine Treibeinrichtung, insbesondere zur Einleitung eines Drehmomentes
von einem Motor in Kompaktbauweise in eine Treibscheibe zum Antrieb ei
nes Aufzuges. Ein derartiger Antrieb ist z. B. aus der EP 468 168 bekannt.
Nach der Lehre der EP 468 168 wird das von einem Motor abgegebene
Drehmoment zunächst in eine Welle und von dort in eine Treibscheibe einge
leitet. Die Welle dient zur Lagerung der Treibscheibe und zur Lastaufnahme,
d. h. das Drehmoment und die Lastaufnahme werden über die gleiche Welle
geleitet, so daß eine Welle mit einem sehr großen Durchmesser verwendet
werden muß. Da im Bereich der Aufzugstechnik zudem sehr hohe Sicher
heitsanforderungen bestehen, ist eine sehr materialaufwendige Auslegung
der Welle erforderlich.
Die Erfindung zielt gegenüber diesem Stand der Technik darauf ab, den zur
Realisierung der Antriebsvorrichtung erforderlichen Materialaufwand zu
senken.
Die Erfindung erreicht dieses Ziel durch den Gegenstand des Anspruches 1.
Gegenüber dem gattungsgemäßen Stand der Technik ist die Einrichtung zur
Übertragung des Drehmomentes als zwischen Antriebsmittel und Treibein
richtung geschaltete Hohlwelle ausgelegt. Mit einer Hohlwelle ist in vorteil
hafter Weise eine unkomplizierte Drehmomentübertragung bei verringertem
Materialbedarf realisierbar.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich da
durch aus, daß a) in einem Lagerbock eines Maschinenrahmens eine statio
näre Trägerachse gelagert ist, welche die Traglast am Maschinenrahmen ab
stützt, b) auf der Trägerachse die Treibscheibe drehbar gelagert ist und c) an
der Treibscheibe seitlich die Hohlwelle zur Drehmomentübertragung an
geflanscht ist. Mit dieser Variante der Erfindung ist es auf einfachste Weise
möglich, die Einleitung des Drehmomentes in die Treibeinrichtung und die
Aufnahme von Traglast vorteilhaft baulich voneinander zu trennen.
Besonders einfache konstruktive Ausgestaltungen der Erfindung lassen sich
dadurch realisieren, daß das Antriebsmittel eine Transversalflußmaschine
(TFM) ist. Transversalflußmaschinen mit Permanenterregung weisen eine
hohe Kraftdichte und einen hohen Wirkungsgrad auf, wobei die Transversal
flußmaschine im wesentlichen als Wechselfeldmaschine mit einem einzigen
Strang anzusehen ist. Durch eine Überlagerung mehrerer Teilmaschinen
wird das Verhalten üblicher Wechselfeldmaschinen mit gleichmäßiger
Drehmomentverteilung erzielt. Transversalflußmaschinen sind aus der An
triebstechnik bekannt.
Daß sich die Erfindung problemlos verschiedensten Last- und Geschwindig
keitsanforderungen anpassen läßt, veranschaulichen weitere bevorzugte Aus
führungsformen der Erfindung: so ist eine Ausgestaltung derart realisierbar,
daß das Gehäuse der Antriebseinrichtung durch zwei Drehmomentenstützen
gelagert ist, wobei die Treibscheibe ein Pendellager aufweist. Eine baulich be
sonders einfache Variante ist ferner dadurch zu erzielen, daß die Bremse als
Baueinheit mit dem Antriebsmittel ausgelegt wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den übrigen Un
teransprüchen zu entnehmen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezug auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1-8 teilgeschnittene, schematische Darstellungen verschiedener Aus
führungsbeispiele der Erfindung.
Eine besonders vorteilhafte Variante eines erfindungsgemäßen "getrie
belosen" Antriebes für Aufzüge ist in Fig. 1 dargestellt. Nach Fig. 1 ist in ei
nem Lagerbock 1 eines Maschinenrahmens 2 eine stationäre Trägerachse 3
zweifach und auf der Trägerachse 3 eine Treibscheibe 4 einfach drehbar gela
gert. An der Treibscheibe 4 ist wiederum seitlich eine Hohlwelle 5 an
geflanscht (hier mittels einer flexiblen Buchse 6), auf welcher ein Rotor 7
festgelegt ist. Der Rotor 7 dreht sich innerhalb eines Motorgehäuses 8, wel
ches mittels einer (hier links angeordneten) angeflanschten Drehmoment
stütze 9 am Maschinenrahmen festgelegt ist. Als Motor 10 wird in Fig. 1 eine
Transversalflußmaschine (TFM) eingesetzt, mit der das in die Treibscheibe 4
eingeleitete Drehmoment und die Drehzahl getriebelos regulierbar sind.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform der Erfindung sind die Einlei
tung des Drehmomentes und die Aufnahme der Traglast in vorteilhafter Wei
se auf die Komponenten Hohlwelle 5 und Trägerachse 3 verteilt. Das
Drehmoment wird nicht mehr wie beim Stand der Technik in die Welle 3 der
Treibscheibe 4 bzw. zunächst in die Achse der Treibscheibe 4 und von dort in
die Treibscheibe 4 sondern direkt in eine Hohlwelle 5 und von dort seitlich in
die Treibscheibe 4 geleitet. Die Lastaufnahme erfolgt über die Lager 11 der
Treibscheibe 4 direkt über die (bzw. von) der stationären Trägerachse 3. Da
sich die Treibscheibe 4 in der Nähe des Lagerbockes 1a des Maschinenrah
mens 2 befindet, ist der Biegemomentenverlauf über die stationäre Trä
gerachse 3 besonders günstig (das Biegemoment wird in diesem Fall nämlich
zum Teil vom Maschinenrahmen 2 aufgenommen).
Diese Auslegung ist günstiger als eine konstruktive Ausgestaltung, bei der die
Treibscheibe 4 in der Mitte der stationären Trägerachse 3 angeordnet ist, da
sich in diesem Fall in der Mitte der Trägerachse 3 ein großes Biegemoment
ergibt. Ein besonderer Vorteil der in Fig. 1 gezeigten Variante der Erfindung
besteht darin, daß die Drehmomentübertragung auf die Treibscheibe 4 und
die Lastaufnahme der von der Treibscheibe 4 ausgeübten Lastkräfte auf ge
trennte Bauteile verteilt werden. Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die
außerordentlich kleine Bauweise der als Antriebsmotor gewählten
TFM-Maschine mit ihrer besonderen Magnetanordnung.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 wird die Hohlwelle 5 im Bereich der
Treibscheibe 4 ferner gleichzeitig als Bremstrommel verwendet (Hohl
wellenabschnitt 12). Das Kippmoment wird durch die Treibscheibe 4 einer
seits auf deren beiden Lager 11 sowie auf die stationäre Trägerachse 3 gelei
tet und andererseits durch den Zentrierungsflansch 13 (hier:) links des Mo
torgehäuses 8 aufgefangen. Die Lastaufnahme erfolgt an der Treibscheibe 4
durch die beiden Treibscheibenlager 11, während der Zentrierungsflansch 13
im wesentlichen das Eigengewicht des Motors 10 aufnimmt.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist das Motorgehäuse 8 mit zwei
Drehmomentenstützen 9a und 9b am Maschinenrahmen 2 befestigt, so daß
nur noch ein Lager 11′ an der Treibscheibe 4 (Pendellager) erforderlich ist.
Zwischen dem Treibscheibenflansch und dem Hohlwellenflansch besteht eine
feste, starr ausgelegte Verbindung 6, während bei dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 auch eine flexible Verbindung eingesetzt werden kann. Die Brem
se 12′ ist wiederum im Bereich der Hohlwelle 5 angeordnet und wird als
Baueinheit mit dem Motor 10 ausgelegt, so daß der Motor 10 incl. Bremse 12′
als ein einziges, integriertes Bauteil gefertigt und geliefert werden kann. Bei
der Montage muß dann nur noch die Treibscheibe 4 auf die Achse 3 aufge
setzt werden. Durch die Auslegung und Anordnung der Lager der Treibschei
be 4 als Pendellager an einem Ende der Achse (in der Fig. ganz rechts) und
die Drehmomentenstützen 9 für den TFM-Motor 10 an dem der Treibscheibe
4 gegenüberliegenden anderen Ende der Achse 3 (hier ganz links) ist das Bie
gemoment bzw. die Belastung der stationären Achse 3 relativ klein, so daß
das Achsenzentrum stark entlastet wird. Infolgedessen ist es möglich, die
Achse 3 relativ schwach oder klein zu dimensionieren und weitere Kosten
einzusparen.
Zusammengefaßt ist bei dem Beispiel der Fig. 2 der Motor 10 mit der Brem
seinrichtung 12′ als Baueinheit ausgelegt. Damit muß nur noch das Treib
scheibensystem mit dem rechten Pendellager 11 auf die stationäre Achse 3
aufgesetzt werden. Bei der Variante der Fig. 2 ergibt sich somit eine Drei
punktlagerung: zwei der Lagerpunkte befinden sich an bzw. bei den
Drehmomentstützen und einer der Lagerpunkte ist am Pendellager angeord
net (hier rechts).
Fig. 3 zeigt eine weiter vereinfachte Ausführungsform der Erfindung, bei der
das Motorgehäuse nur bzw. lediglich auf einer Wippe 14 gelagert und somit
frei beweglich ist. Die Treibscheibe 4 ist zusammen mit der Hohlwelle 5 auf
einem Pendellager 11′ auf einem Achsstutzen der Achse (3) gelagert. Durch
die Lagerwippe 14 ist es nicht mehr nötig, den Maschinenrahmen 2 als Prä
zisionsrahmen auszubilden, sondern es reicht eine ganz einfache Schweiß
konstruktion aus, auf der das halbkugelartige Lagersegment 14 angeordnet
wird und auf dem sich der Motor 10 mit seinem Gehäuse 8 abstützt.
Fig. 4 zeigt eine weitere besonders bauraumsparende Ausführungsform, bei
welcher der TFM-Motor 10 innerhalb eines zweiteiligen Traggehäuses 8 an
geordnet und direkt auf der Hohlwelle 5 gelagert ist. An einer der Seiten der
Hohlwelle (rechts) ist eine Scheibenbremse 12′ mit Bremsbetätigung 12a und
Bremsscheibe 12b angeflanscht und an der gegenüberliegenden (linken) Seite
wird die Treibscheibe 4 aufgenommen. Bei diesem Prinzip handelt es sich um
eine besonders einfache Variante der Erfindung, bei welcher über die Hohl
welle 5 sowohl die Lastabtragung der Treib- bzw. Tragscheibe 4 als auch die
Übertragung des Drehmomentes erfolgt. Im Unterschied zum Stand der
Technik wird hier nur eine materialsparende Hohlwelle eingesetzt und nicht
eine teure Kompaktachse oder Kompaktwelle. Die hier gezeigte Konstruktion
eignet sich insbesondere für kleine Baugrößen, bei welchen kein zu großes
Biegemoment in die Welle eingeleitet wird (denn die Lastabtragung und die
Übertragung des Drehmomentes erfolgen gemeinsam über die Hohlwelle).
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 ist der Motor mit der Treibscheibe 4
fliegend an einem Traggehäuse 8′ gelagert, das als Lagerbock ausgebildet ist.
Der Unterschied zu Fig. 4 besteht darin, daß der Motor 10 nicht im Tragge
häuse 8′, sondern seitlich dieses Gehäuses aufgenommen wird. Auch hier er
folgen Lastabtragung und Drehmomenteneinleitung in die bzw. über die
Hohlwelle 5, die einen Bremsteil 12 aufweist. Fig. 5 stellt damit eine Variante
für kompakte Bauweisen kleiner Antriebseinheiten dar. Ein entsprechender
Motor 10 könnte eine Leistung von 5 bis 10 KW aufweisen.
Mittels der in Fig. 6 gezeigten Variante der Erfindung ist es möglich, auch
größere Traglasten aufzunehmen bzw. abzutragen. Zu diesem Zweck ist wie
derum die starre Tragachse 3 in dem (hier besonders stabil ausgelegten) Ma
schinenrahmen 2 beidseitig gelagert. Die Hauptlasten gehen im wesentlichen
in das der Treibscheibe 4 näherliegendere (hier linke) Lager ein, welches in
der Nähe des Lagersupportpunktes angeordnet ist. Das Motorgehäuse 8 ist
wiederum über Drehmomentenstützen 9 am gegenüberliegenden (rechten)
Lagerbock festgelegt. Die Drehmomentstützen 9 bilden gleichzeitig den Mo
torflansch, der den Motor 10 (einen Standard-TFM-Motor) am rechten La
gerbock 1 befestigt. Die Treibscheibe 4 überlagert den Motorraum, wodurch
eine kurze Bauweise, bzw. eine kurze Achse 3 realisiert werden kann. Die
Bremse (Bremstrommel) 12′ ist (hier rechts) an die Treibscheibe 4 an
geflanscht, wobei die Bremsflächen ungefähr auf dem gleichen Durchmesser
wie die (nicht abgebildeten) Aufzugsseile liegen, damit keine zusätzliche
Übersetzung zwischen Drehmomenteneinleitung und Bremsmomenteneinlei
tung erfolgt.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 eignet sich für hohe Drehmomente und
hohe Geschwindigkeiten, weil die Treibscheibe 4 raumsparend unmittelbar
am äußeren Ende des Rotors 7 angeflanscht ist, d. h. die gesamte Konstrukti
on ist im Bezug zur Treibscheibenbreite relativ schmal und weist einen rela
tiv großen Durchmesser auf. Der Rotor 7 wird auf der Hohlwelle 5 gelagert,
die sich ihrerseits über zwei Pendellager 14 symmetrisch abstützt. Die Ge
häusekonstruktion des Traggehäuses 8 besteht aus zwei symmetrisch
zur Mittelachse angeordneten Gehäusehälften 8a, 8b, die einerseits unten auf
dem Fundament 15 festgelegt sind, andererseits aber durch eine Befesti
gungseinrichtung B gehalten werden. Diese kann z. B. die Hohlwelle 5 durch
greifen oder als Brücke über den oberen Teil der Treibscheibe geführt sein. In
diesem Fall ist kein separates Motorgehäuse vorzusehen, sondern die Sta
torwicklungen werden direkt im Traggehäuse angeordnet, welches auch als
Statorgehäuse dient (Stator 16). Der Aufbau dieses Ausführungsbeispiels ist
weitgehend zur zentral durch den Rotor 7 gelegten Mittelebene symmetrisch.
Die Gehäusehälften 8a und 8b sind über eine Labyrinthdichtung 17 gegenein
ander abgedichtet.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 weist zwei TFM-Motoren 10a, 10b auf,
zwischen denen die Treibscheibe 4 mittig gelagert ist. Mit dieser Variante der
Erfindung kann ein besonders hohes Drehmoment erzielt werden. Die Kon
struktion der Fig. 8 ist gegenüber Fig. 1 in Hinsicht auf die Größe der
Lastabtragung und die Höhe der Last nicht vorteilhaft, da die Treibscheibe 4
nach Fig. 8 in der Mitte der Konstruktion gelagert ist. Der Vorteil bei der
Ausführungsform der Fig. 8 liegt unter Inkaufnahme etwas breiterer Bauwei
se im Einsatz konventioneller Motoren und Motoren anderer Bauart.
Demgegenüber ist an dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 vorteilhaft, daß
die Treibscheibe dicht am Lagerpunkt abgestützt ist.
Der Vorteil des Einsatzes von TFM-Motoren besteht zusammengefaßt darin,
daß keine separate Achse oder Welle gebraucht wird, sondern der Motor über
die Hohlwelle 5 im seitlichen Tragepunkt (Support) des Maschinenrahmens 2
gelagert ist, wobei die Hohlwelle 5 ihrerseits an der Treibscheibe 4 an
geflanscht ist. Alternativ könnte bei einer zweiten Variante durch die Hohl
welle 5 eine Steckachse gesteckt werden, welche beidseitig in den beiden Sup
ports gelagert ist. Auf der Steckachse ist dabei wiederum die Hohlwelle 5 des
Motors 10 gelagert, an der die Treibscheibe 4 befestigt ist. Über die durchge
hende Hohlwelle 5 als Steckachse ist eine erhöhte Radiallast möglich.
Als Stand der Technik sei zu Fig. 8 die EP O 565 893 genannt, bei der eben
falls mehrere Motoren nebeneinander angeordnet zwischen zwei Lagerböcken
gehalten sind. Allerdings wird eine durchgehende Antriebswelle verwendet,
so daß sowohl die Lastabtragung der Seilscheibe über die Antriebswelle als
auch das Drehmoment in die Antriebswelle eingeleitet werden. Die ganze
Konstruktion der EP O 565 893 ist zudem sehr aufwendig ausgestaltet, um
Vibrations-Störübertragungen auf die gemeinsame Welle zu vermeiden. Die
Standard-Motorbaugröße bedingt zudem einen größeren Platzbedarf.
Bezugszeichenliste
1 Lagerbock
2 Maschinenrahmen
3 stationäre Trägerachse
4 Treibscheibe
5 Hohlwelle
6 Verbindung
7 Rotor
8 Motorgehäuse
9 Drehmomentstütze
10 Motor
11 Lager
12, 12′ Hohlwellenabschnitt, Bremstrommel
12a Bremsbetätigung
12b Bremsscheibe
13 Zentrierungsflansch
14 Wippe
15 Fundament
16 Stator
17 Labyrinthdichtung
2 Maschinenrahmen
3 stationäre Trägerachse
4 Treibscheibe
5 Hohlwelle
6 Verbindung
7 Rotor
8 Motorgehäuse
9 Drehmomentstütze
10 Motor
11 Lager
12, 12′ Hohlwellenabschnitt, Bremstrommel
12a Bremsbetätigung
12b Bremsscheibe
13 Zentrierungsflansch
14 Wippe
15 Fundament
16 Stator
17 Labyrinthdichtung
Claims (15)
1. Antriebsvorrichtung mit einer Einrichtung zur getriebelosen Übertra
gung eines Drehmomentes von einem Antriebsmittel auf eine Treibein
richtung, insbesondere zur Einleitung eines Drehmomentes von einem
Motor in Kompaktbauweise in eine Treibscheibe zum Antrieb eines Auf
zuges, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Übertra
gung des Drehmomentes eine zwischen Antriebsmittel (10) und Trei
beinrichtung (4) geschaltete Hohlwelle (5) ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Auslegung derart, daß die Einleitung des Drehmomentes in die Trei
beinrichtung (4) und die Aufnahme von Traglast durch getrennte Bau
teile erfolgt.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß
- - in einem Lagerbock (1) eines Maschinenrahmens (2) eine stationäre Trägerachse (3) gelagert ist, welche die Traglast am Maschinenrah men (2) abstützt,
- - auf der Trägerachse (3) die Treibscheibe (4) drehbar gelagert (siehe 11) ist, und
- - an der Treibscheibe (4) seitlich die Hohlwelle (5) zur Drehmomentüber tragung angeflanscht ist.
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Hohlwelle (5) ein Rotor (7) festgelegt ist, welcher sich in
nerhalb eines Motorgehäuses (8) dreht, das mittels eines Flansches (13)
auf der stationären Trägerachse (3) zentriert und mittels einer
Drehmomentstütze (9) am Maschinenrahmen (2) festgelegt ist.
5. Getriebelose Antriebsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsmittel (10) eine
Transversalflußmaschine (TFM) ist.
6. Getriebelose Antriebsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprü
che, gekennzeichnet durch eine Ausgestaltung derart, daß das Ge
häuse (8) der Antriebseinrichtung (10) von zwei der Drehmomenten
stützen (9) gelagert ist, wobei die Treibscheibe (4) lediglich ein einziges
Lager (11′), ein Pendellager, aufweist.
7. Getriebelose Antriebsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprü
che, gekennzeichnet durch eine Ausgestaltung derart, daß zwischen
einem Treibscheibenflansch und einem Hohlwellenflansch eine starre
Verbindung (6′) vorgesehen ist, wobei eine Bremse (12′) als Baueinheit
mit dem Antriebsmittel (10) ausgelegt ist.
8. Getriebelose Antriebsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse des Antriebsmittels
(10) frei beweglich auf einer Wippe gelagert ist und daß die Treibscheibe
(4) mit der Hohlwelle (5) auf einem Pendellager (11′) auf einem Endab
schnitt (Achsstutzen) der Achse (3) gelagert sind.
9. Getriebelose Antriebsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenrahmen (2) als
Schweißkonstruktion ausgelegt ist.
10. Getriebelose Antriebsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (10) innerhalb eines
zweiteiligen Traggehäuses (8a, 8b) angeordnet und direkt auf der Hohl
welle (5) gelagert ist.
11. Getriebelose Antriebsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (10) zusammen mit der
Treibscheibe (4) fliegend im zweiteiligen Traggehäuse (8) gelagert ist.
12. Getriebelose Antriebsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die starre Tragachse (3) auf dem
Maschinenrahmen (2) beidseitig über die Lagerböcke (1, 1′) gelagert ist.
13. Getriebelose Antriebsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Treibscheibe (4) unmittelbar am Umfang des Rotors (7) angeflanscht ist,
- - der Rotor (7) auf der Hohlwelle (5) gelagert ist, die ihrerseits über zwei Pendellager (11) symmetrisch abgestützt ist,
- - die Gehäusekonstruktion des Traggehäuses (8) aus zwei symmetrisch zur Mittelachse angeordneten Gehäusehälften (8a, 8b) besteht, die di rekt auf einem Unterbau (15) gelagert sind und durch eine Befesti gungseinrichtung gehalten werden, welche die Hohlwelle (5) durchgreift oder als Brücke über die Treib- und Tragscheibe (4) geführt ist, die Statorwicklungen (16) direkt in dem Traggehäuse angeordnet sind.
14. Getriebelose Antriebsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß zwei TFM-Motoren (10a, 10b)
vorgesehen sind, wobei die Treibscheibe (4) mittig zwischen den Moto
ren gelagert ist.
15. Getriebelose Antriebsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (7) des Antriebsmittels
(10) auf der Hohlwelle (5) sitzt, die das Drehmoment überträgt und die
Motor-Einheit (10) lokalisiert, oder der Rotor (7) direkt das Drehmo
ment am Umfang ableitet und die Hohlwelle (5) zur Aufnahme der
Axiallast dient.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19634629A DE19634629B4 (de) | 1996-02-21 | 1996-08-27 | Getriebelose Antriebsvorrichtung für Aufzüge |
| JP09037215A JP3106163B2 (ja) | 1996-02-21 | 1997-02-21 | ギアレス駆動装置 |
Applications Claiming Priority (3)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19634629A1 true DE19634629A1 (de) | 1997-08-28 |
| DE19634629B4 DE19634629B4 (de) | 2004-04-29 |
Family
ID=7785999
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19634629A Expired - Fee Related DE19634629B4 (de) | 1996-02-21 | 1996-08-27 | Getriebelose Antriebsvorrichtung für Aufzüge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19634629B4 (de) |
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