DE19623545C2 - Steckdose, insbesondere Schutzkontakt-Einbausteckdose - Google Patents

Steckdose, insbesondere Schutzkontakt-Einbausteckdose

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Description

Die Erfindung betrifft eine Steckdose, insbesondere Schutz­ kontakt-Einbausteckdose, zur lösbaren Befestigung in einer - regelmäßig kreisförmigen - Einbauöffnung einer Gehäuse­ wand mit vorgegebener Wandstärke, mit einem mehrteiligen Dosengehäuse zur Aufnahme eines Steckers, welches einen an der Frontseite der Gehäusewand anliegenden Anschlagflansch aufweist, mit einem Kontaktträger zum Anschluß von elek­ trischen Zuleitungen, und mit federnden Spreizelementen.
Eine Steckdose der eingangs beschriebenen Ausführungsform ist durch die DE-OS 15 90 055 bekannt geworden. Bei dieser Ausführungsform sind am Dosengehäuse selbstfedernde Spreizelemente angeordnet. Diese weichen beim Einführen der Steckdose in die zugeordnete Einbauöffnung federnd zurück und spreizen sich auf, sobald der Anschlagflansch des Dosengehäuses an der Gehäusewand anliegt. Dementsprechend liegen die Enden dieser Spreizelemente dann an der Rück­ seite der Gehäusewand an und verriegeln die Steckdose. - Ein Abziehen der Steckdose aus der Einbauöffnung ist nun nicht mehr möglich. Insgesamt hat sich die bekannte Lehre zum Ziel gesetzt, eine Steckdose zu schaffen, welche ohne gesonderte Haltemittel, insbesondere ohne Vernutung am Mon­ tageort an einer Gerätewandung verankert werden kann.
Eine Steckdose ohne federnde Spreizelemente ist durch die DE 38 12 063 C1 offenbart worden. Hier wird eine insbeson­ dere als Anbausteckdose für Kabelkanäle und Unterputzdosen aus Kunststoff ausgeführte Bauart beschrieben. Die vorbe­ kannte Anbausteckdose besteht in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus einem Dosengehäuse mit Anbauflansch, Kragen und Deckel sowie aus einem Kontaktträger für Kontaktbuchsen und einem Schutzkontakt auf der Rückseite des Anbauflansches. Die vorbeschriebene Steckdose, insbesondere Anbausteckdose für Kabelkanäle und Unterputzdosen hat sich an sich be­ währt, trägt jedoch nicht zur Lösung von Problemen bei, welches sich beim Einbau von Einbausteckdosen in Einbauöff­ nungen von Gehäusewänden ergeben.
Durch das deutsche Gebrauchsmuster 296 00 813 ist ein Ein­ baurahmen für ein elektrisches Installationsgerät bekannt geworden. Dabei weist der Einbaurahmen einerseits Auflagen auf, welche sich an der Außenseite einer Gehäusewandung ab­ stützen und andererseits federnde Klemmflächen, die sich mit ihren Stirnseiten an der Innenseite der Gehäusewandung abstützen. Folglich entspricht diese Konstruktion dem aus der DE-OS 15 90 055 bekannten Dosengehäuse. Auch im vorlie­ genden Fall ist ein Lösen des in die Einbauöffnung einge­ setzten Einbaurahmens nicht mehr möglich.
Die DE-PS 10 23 505 zeigt eine Schutzkontaktdose mit an der Abdeckung befestigtem Schutzkontaktbügel. Hier ist der Schutzkontakt mit dem Kontaktträger vernietet und folglich unlösbar befestigt. Dies kann zu Montageproblemen führen.
Die vorstehende Problematik ist endlich auch bei der deut­ schen Gebrauchsmusterschrift DE 89 13 061 U1 zu beobachten. Denn bei der hierin beschriebenen Steckdose für eine elektrische Steckvorrichtung ist ein den Verschlußdeckel in Öffnungs­ stellung verriegelndes Betätigungselement vorgesehen. Dieses Betätigungselement ist als Wippe ausgeführt und frei beweglich und wird einerseits beim Öffnen des Deckels ver­ schwenkt und andererseits beim Einstecken des Steckers in eine Einbausteckdose. Damit soll erreicht werden, daß der Deckel zum einen in seiner Öffnungsstellung gehalten wird und zum andern nach dem Einführen eines Steckers in die Einbausteckdose gegen den Stecker schwenkt und sich daran abstützt.
Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine Steckdose der eingangs beschriebenen Gattung im Hinblick auf Montagefreundlichkeit und -sicherheit zu verbessern, wobei der Begriff "Montage" selbstverständlich auch eine Demontage einschließt.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung nach Patentanspruch 1 bei einer gattungsgemäßen Steckdose vor, daß das Dosengehäuse einen in die Einbauöffnung einsetz­ baren Spreizsockel und einen hiermit unter Verriegelung der Steckdose in der Einbauöffnung verbindbaren Sockelaufsatz mit dem Anschlagflansch und dem Kontaktträger aufweist, und daß der Spreizsockel Spreizfedern mit mindestens zwei unterschiedlichen Längen, nämlich Kurzspreizfedern und Langspreizfedern aufweist, wobei sich die Kurzspreizfedern im Einbauzustand der Steckdose an der Rückseite der Gehäu­ sewand abstützen, während die Langspreizfedern an der Innenwandung der Einbauöffnung anliegen. - Durch diese Maßnahmen der Erfindung wird zunächst einmal ein großer Be­ reich unterschiedlicher Wandstärken auf einfache und kostengünstige Weise abgedeckt. Denn der in die Einbau­ öffnung einsetzbare Spreizsockel kann teilweise an der Innenwandung der Einbauöffnung anliegen und sich teilweise an der Rückseite der Gehäusewand gegenüber dem Anschlag­ flansch an der Frontseite der Gehäusewand abstützen. Es ist aber auch möglich, daß sich der Spreizsockel lediglich an der Rückseite der Gehäusewand abstützt, ohne an der Innenwandung der Einbauöffnung anzuliegen. Jedenfalls wird immer eine einfache Anpassung an unterschiedliche Wand­ stärken in der Weise erreicht, daß sich der Spreizsockel oder Teile des Spreizsockels an der Rückseite der Gehäuse­ wand abstützen und die Gehäusewand praktisch zwischen Spreizsockel und Anschlagflansch eingeklemmt wird. Hier­ durch kann ein großer Bereich unterschiedlicher Wandstärken abgedeckt werden, welcher letztlich allein durch die Länge der Verbindungsmittel zwischen Sockelaufsatz und Spreiz­ sockel begrenzt ist. Auf jeden Fall ist in einziger Spreiz­ sockel ausreichend und es müssen nicht Spreizsockel unter­ schiedlicher Ausführungsformen vorgehalten werden. Dies reduziert den Aufwand und damit die Kosten. Zusätzlich wird die Befestigungssicherheit der auf diese Weise eingebauten Steckdose erhöht, da die Gehäusewand - wie bereits ausge­ führt - praktisch zwischen Spreizsockel und Anschlagflansch am Sockelaufsatz eingeklemmt wird, so daß dementsprechend die Steckdose fest in der Einbauöffnung befestigt ist. Insbesondere ist es nun nicht mehr möglich, die erfin­ dungsgemäße Einbausteckdose gleichsam zusammen mit einem eingesteckten Stecker aus der Einbauöffnung herausziehen zu können. Einem solchen Vorgang wirkt der Spreizsockel in der Weise entgegen, daß dieser gleichsam einen Widerhaken an der Rückseite der Gehäusewand bildet.
Durch die Verwendung von Kurzspreizfedern und Langspreiz­ federn ist folglich ein teilweiser Durchtritt des Spreiz­ sockels durch die Einbauöffnung verwirklicht. Denn der Spreizsockel bzw. der aus den Kurzspreizfedern und Lang­ spreizfedern gebildete Spreizkragen wird soweit durch die Einbauöffnung hindurchgesteckt bzw. tritt aus dieser so weit aus, bis die Kurzspreizfedern aufspreizen. Die Lang­ spreizfedern werden nach wie vor in der Einbauöffnung zu­ sammengedrückt und liegen an der Innenwandung der Ein­ bauöffnung an. Da die Kurzspreizfedern - wie der Spreiz­ kragen im aufgespreizten Zustand - einen Außendurchmesser besitzen, welcher größer als der Innendurchmesser der Ein­ bauöffnung ausgebildet ist, ist eine Abstützung an der Rückseite der Gehäusewand gewährleistet. Dies gelingt unter gleichzeitiger Führung des Spreizsockels in der Ein­ bauöffnung durch die an der Innenwandung der Einbauöffnung anliegenden Langspreizfedern.
Weitere Ausbildungen und deren Merkmale sind im folgenden aufgeführt. So ist der Spreizsockel bevorzugt als korb­ artiger Zylinder mit Befestigungsboden und angeschlossenem konusförmigen Spreizkragen ausgebildet. Hierdurch läßt sich der Spreizsockel einfach in die Einbauöffnung einsetzen, indem der konusförmige Spreizkragen in der Einbauöffnung zusammengedrückt wird und nach teilweisem Durchtritt durch die Einbauöffnung an der Rückseite der Gehäusewand problem­ los aufspreizt. Selbstverständlich ist es auch möglich, daß der Spreizsockel mit dem konusförmigen Spreizkragen voll­ ständig durch die Einbauöffnung durchtritt, sich aufspreizt und anschließend an der Rückseite der Gehäusewand anliegt. Der Befestigungsboden dient regelmäßig zur Befestigung von Verbindungsmitteln zum Verbinden von Spreizsockel und Sockelaufsatz. Eine elektrische Verbindung des Kontakt­ trägers im Sockelaufsatz mit zugeführten elektrischen Lei­ tungen wird dadurch erleichtert, daß der Spreizsockel Durchführungsöffnungen für die an den Kontaktträger ange­ schlossenen elektrischen Zuleitungen aufweist. Zur Verbin­ dung von Spreizsockel und Sockelaufsatz kann der Spreiz­ sockel ein Gewinde und der Sockelaufsatz eine zugehörige Bohrung mit versenkter Anschlagfläche zur Aufnahme einer Verbindungsschraube aufweisen.
Sofern der Spreizsockel einen Befestigungsboden besitzt, ist das Gewinde in diesem Befestigungsboden angeordnet. Die Verbindungsschraube kann einen konusförmigen Schraubenkopf besitzen, welcher sich an die versenkte Anschlagfläche an­ legt. Üblicherweise sind der Spreizsockel und der Sockelaufsatz über eine Rastverbindung miteinander verbun­ den. Bevorzugt weist der Spreizsockel innenumfangsseitige Rastnasen und der Sockelaufsatz zugehörige außenumfangssei­ tige Rastzungen auf, wobei die Rastzungen die Rastnasen im Zuge der Verbindung von Sockelaufsatz und Spreizsockel hintergreifen, oder umgekehrt. Auf diese Weise wird eine zusätzliche Verbindung zwischen Spreizsockel und Sockelauf­ satz - unabhängig von der zuvor beschriebenen Verbindungs­ schraube - erreicht. Der Spreizsockel läßt sich besonders einfach und ohne Verkantung in die Einbauöffnung für den Fall einsetzen, daß der Spreizsockel einen in eine Zen­ triernut der Einbauöffnung eingreifenden Zentriersteg auf­ weist.
Für den Fall, daß der Spreizsockel als korbartiger Zylinder mit Befestigungsboden und angeschlossenem konusförmigen Spreizkragen ausgebildet ist, weist der Befestigungsboden bevorzugt einen Außendurchmesser auf, welcher kleiner als der Innendurchmesser der Einbauöffnung ausgebildet ist und der Spreizkragen besitzt im aufgespreizten Zustand einen Außendurchmesser, welcher größer als Innendurchmesser der Einbauöffnung ausgebildet ist, während der Außendurchmesser des Spreizkragens in zusammengedrücktem Zustand dem Außen­ durchmesser des Befestigungsbodens bzw. dem Innendurch­ messer der Einbauöffnung entspricht. Auf diese Weise läßt sich der Spreizsockel immer problemlos in die Einbauöffnung einsetzen. Denn der Befestigungsboden weist einen Außen­ durchmesser auf, welcher kleiner als der Innendurchmesser der Einbauöffnung ausgebildet ist. Dies gilt auch für den Spreizkragen. Denn dessen Außendurchmesser entspricht in zusammengedrücktem Zustand maximal dem Außendurchmesser des Befestigungsbodens. Folglich kann der Spreizsockel problem­ los in die Einbauöffnung eingesteckt bzw. ganz oder teil­ weise durch diese hindurchgesteckt werden. Immer ist ge­ währleistet, daß sich der Spreizkragen an der Rückseite der Gehäusewand gegenüber dem Anschlagflansch an der Frontseite der Gehäusewand abstützen kann. Denn in aufgespreiztem Zu­ stand besitzt der Spreizkragen einen Außendurchmesser, wel­ cher größer als der Innendurchmesser der Einbauöffnung aus­ gebildet ist.
Weiter ist vorgesehen, daß die Kurzspreizfedern und Lang­ spreizfedern gleichmäßig wechselweise über den Umfang des Spreizkragens verteilt angeordnet sind. Auf diese Weise werden eventuelle Verkantungen des Spreizsockels beim Ein­ setzen in die Einbauöffnung wie mögliche Verkantungen beim Aufspreizen der Kurzspreizfedern zuverlässig vermieden. Zusätzlich kann der Spreizkragen Umfangsschlitze aufweisen, deren über den Umfang des Spreizkragens addierte Breiten der Differenz aus Außendurchmesser des Spreizkragens in aufgespreiztem und zusammengedrücktem Zustand entspricht. Hierdurch lassen sich die einzelnen Teile des Spreizkragens bzw. bevorzugt die Spreizfedern in zusammengedrücktem Zustand aneinanderlegen, und zwar Längskante an Längskante. Eine besonders einfache und kostengünstige Herstellung des Spreizsockels wird für den Fall erreicht, daß der Spreiz­ sockel als einteiliges Kunststoff-Spritzgußteil ausgeführt ist. Endlich ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, daß der Anschlagflansch einen angeformten Zentrierzapfen aufweist, welcher in eine zugehörige Zentrierbohrung in der Gehäuse­ wand - im Zuge der Verbindung von Spreizsockel und Sockelaufsatz - eingreift. Hierdurch ist eine Verdrehsiche­ rung der Steckdose in der Einbauöffnung verwirklicht.
Nach einem Vorschlag der Erfindung mit selbständiger Bedeu­ tung ist bei einer Steckdose, insbesondere Schutzkontakt-Ein­ bausteckdose, mit einem Dosengehäuse, mit einem Kontakt­ träger zum Anschluß von elektrischen Zuleitungen, welcher zumindest zwei Phasenkontaktbuchsen aufweist, und mit einem Schutzkontakt, wobei der Schutzkontakt aus einer Schutz­ kontaktbuchse im Kontaktträger und einem Schutzleiterbügel mit angeschlossenem Steckzapfen besteht, vorgesehen, daß die Schutzkontaktbuchse und die Phasenkontaktbuchsen gleich ausgebildet sind, wobei der Steckzapfen unter elektrischer Verbindung des Schutzleiterbügels mit der Schutzkontakt­ buchse in das Dosengehäuse verriegelbar eingreift. Hier­ durch wird der weitere Vorteil erreicht, einen kosten­ günstigen Aufbau und einfache Verdrahtung der Steckdose zu erreichen.
Denn nun können sowohl für den Anschluß der Phasenleiter wie für den Anschluß des Erdleiters gleich ausgebildete Kontaktbuchsen eingesetzt werden. Hinzu kommt, daß der Kon­ taktträger sämtliche gleich aufgebauten Kontaktbuchsen, d. h. die zumindest zwei Phasenkontaktbuchsen wie die Schutz­ kontaktbuchse aufweist. Dies bedingt eine Vereinfachung beim Zusammenbau der Steckdose. Dabei ist nach wie vor der aus Schutzkontaktbuchse und Schutzleiterbügel bestehende Schutzkontakt zuverlässig am Dosengehäuse in der Weise be­ festigt, daß der Schutzleiterbügel mit dem Dosengehäuse verriegelt ist.
Vorzugsweise ist der Steckzapfen als Hohlzylinder ausgebil­ det, dessen Außendurchmesser dem Außendurchmesser eines in die Phasenkontaktbuchse einsteckbaren Steckerstiftes ent­ spricht. Um eine zuverlässige Verriegelung des Schutz­ leiterbügels mit angeschlossenem Steckzapfen im Dosenge­ häuse zu erreichen, weist der Steckzapfen einen außenum­ fangsseitigen Verriegelungskragen auf, welcher einen am Dosengehäuse angeformten Rastflansch im Zuge der Verriege­ lung des Schutzkontaktes im Dosengehäuse aufweitet und hin­ tergreift, oder umgekehrt. In diesem Zusammenhang ist weiter vorgesehen, daß der Rastflansch mehrere, z. B. vier, umfangsseitige Flanschfedern aufweist. Hierdurch wird eine gleichmäßige und verkantungsfreie Verriegelung des Steck­ zapfens bzw. Schutzleiterbügels im Dosengehäuse erreicht. Für den Fall, daß der Schutzleiterbügel und der Steckzapfen als einteiliges Metallstanz- und -biegeteil ausgebildet sind, wird eine nochmalige Kostenersparnis erreicht. Für den Fall, daß das Dosengehäuse aus mehreren einzelnen Dosengehäuseteilen, z. B. aus Spreizsockel und Sockelauf­ satz besteht, weisen der Schutzleiterbügel, der Steckzapfen und die Schutzkontaktbuchse bevorzugt eine durchgängige Aufnahmebohrung für eine hindurchtretende Verbindungs­ schraube zum Verbinden dieser einzelnen Dosengehäuseteile auf. Der Kontaktträger läßt sich am Dosengehäuse dann be­ sonders vorteilhaft befestigen, wenn der Kontaktträger Rastschlitze zur Aufnahme von gehäuseseitigen Rastzungen besitzt, oder umgekehrt. Bei diesen Rastzungen kann es sich um die gleichen Rastzungen handeln, welche im Falle der mehrteiligen Ausbildung des Dosengehäuses am Sockelaufsatz außenseitig befestigt sind und in innenseitige Rastnasen des Spreizsockels eingreifen. Auf diese Weise wird insge­ samt eine einfache Rastverbindung zwischen Spreizsockel, Kontaktträger und Sockelaufsatz erreicht. Zusätzlich kann der Kontaktträger Führungsschlitze für gehäuseseitige Füh­ rungsstege aufweisen, um eine Ausrichtung des Kontakt­ trägers mit den Phasenkontaktbuchsen und der Schutzkontakt­ buchse im Vergleich zu einem einzusteckenden Stecker zu erreichen. Vorzugsweise weist der Kontaktträger drei Kammern zur Aufnahme der beiden Phasenkontaktbuchsen und der Schutzkontaktbuchse auf, welche von einem gemeinsamen Deckel gegebenenfalls mit Filmscharnier verschließbar sind. Folglich läßt sich der Kontaktträger insgesamt mit den Kon­ taktbuchsen, d. h. den beiden Phasenkontaktbuchsen und der Schutzkontaktbuchse, bestücken, mit dem gemeinsamen Deckel verschließen und anschließend beispielsweise mit dem Dosengehäuse verrasten. In diesem Zusammenhang ist weiter vorgesehen, daß die drei Kammern gleich ausgebildet und zur jeweiligen Aufnahme eines Klemmklotzes eingerichtet sind, wobei der Klemmklotz einerseits die Phasenkontaktbuchse bzw. Schutzkontaktbuchse aufnimmt und andererseits die zu­ gehörige elektrische Zuleitung angeklemmt ist. Hierdurch wird eine nochmalige Vereinfachung des Aufbaus der Steck­ dose erreicht. Denn nun werden nicht nur gleich ausgebildete Kontaktbuchsen, sondern auch gleich aufgebaute Klemmklötze eingesetzt.
Zur Installation der Schutzkontaktanbausteckdose in einer definierten Einbauöffnung muß eine zentral, im Innern der Steckdose angeordnete Schraube betätigt werden. Da der Klappdeckel der Steckdose selbstschließend ist, stellt er eine Behinderung bei der Schraubenbetätigung dar.
Folglich ist nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung mit selbständiger Bedeutung bei einer Einbausteckdose, ins­ besondere Schutzkontakt-Einbausteckdose, mit einem Dosen­ gehäuse mit Kragen und klappbar angelenktem Deckel, und mit einem Kontaktträger zum Anschuß von elektrischen Zulei­ tungen, wobei das Dosengehäuse eine drehbar gelagerte Wippe mit einem Blockierhebel und einem Betätigungshebel auf­ weist, vorgesehen, daß zur Erleichterung des Einbaus die Wippe gegen Federkraft drehbar gelagert ist, daß der Blockierhebel beim Einbau an einem Anschlag am Deckel an­ liegt, so daß Klappbewegungen des Deckels und damit Drehbe­ wegungen der Wippe infolge der Federkraft der Wippe verhin­ dert werden, und daß nach dem Einbau der Blockierhebel mit­ tels des Betätigungshebels von dem Anschlag angehoben ist, so daß Klappbewegungen des Deckels zugelassen werden. Auf diese Weise ist eine Konstruktion verwirklicht, die es praktisch ermöglicht, den klappbar angelenkten Deckel bzw. Klappdeckel in geöffnetem Zustand (mittels Blockade) zu halten, solange die Steckdose noch nicht vollständig in eine Einbauöffnung eingelassen ist. Selbstverständlich sind derartige Maßnahmen auch für den Fall denkbar, daß kein Einbau der Steckdose verfolgt wird. Jedenfalls wird erst nachdem der Flansch bzw. Kragen der Steckdose an der Einbauwand vollständig anliegt, die Blockade des Klapp­ deckels freigegeben und der Deckel schließt wieder selbst­ tätig.
In diesem Zusammenhang ist weiter vorgesehen, daß die Wippe tordierbar ausgebildet ist und hierzu mittels eines Tor­ sionsstabes am Dosengehäuse angelenkt ist. Folglich über­ nimmt der Torsionsstab die Funktion einer Feder der gegen Federkraft im Dosengehäuse drehbar gelagerten Wippe. In Montagestellung der Steckdose ist die Wippe parallel zur Gehäusewand und in Einbaustellung der Steckdose entspre­ chend geneigt gegenüber der Gehäusewand angeordnet. Die Steckdose ist als ein- oder mehrteiliges Kunststoff-Spritz­ gußteil ausgeführt.
Weiter ragt der Betätigungshebel unterseitig des Dosenge­ häuses vorzugsweise über die Unterkante des Kragens hinaus. Dadurch ist eine einfache Betätigung der Wippe über den Be­ tätigungshebel gewährleistet. Dies gilt insbesondere für den Fall, daß der Blockierhebel und der Betätigungshebel jeweils L-förmig ausgebildet sind. Denn in diesem Fall sind vorzugsweise der L-förmige Blockierhebel und der L-förmige Betätigungshebel in Drehachsenrichtung der Wippe in Form eines liegenden Z-Profils an die Wippe angeschlossen, wobei der hochstehende L-Schenkel des Blockierhebels am Anschlag anliegt, während der herunterstehende L-Schenkel des Betätigungshebels über die Unterkante des Kragens hervorsteht. - Endlich ist für den Fall einer Befestigung dieser Steckdose in einer Einbauöffnung einer Gehäusewand mit vorgegebener Wandstärke, wobei das Dosengehäuse einen an der Frontseite der Gehäusewand anliegenden Anschlagflansch aufweist, vorgesehen, daß der Betätigungshebel in Montagestellung der Steckdose über die Unterkante des Anschlagflansches hinausragt und die Wippe parallel zur Gehäusewand angeordnet ist, und daß der Blockierhebel in Einbaustellung der Steckdose mittels des an der Gehäusewand anliegendem Betätigungshebels von dem Anschlag abgehoben ist und die Wippe entsprechend geneigt gegenüber der Gehäusewand angeordnet ist. Folglich ist an einem Ende der Wippe ein Betätigungshebel angebracht, welcher in Richtung der Einbauwand aus dem Flansch der Steckdose herausragt, während sich an dem anderen Ende der Wippe ein Blockierhebel befindet, der in Richtung des Klappdeckels in den Raum der Klappdeckelanbindung hineinragt. Wird nun der Klappdeckel geöffnet, so bewirkt der in den Raum der Klappdeckelanbindung hineinragende Blockierhebel, welcher gegen einen definierten Anschlag am Klappdeckel stößt, eine Blockade des Klappdeckels in Schließrichtung. Das selbsttätige Schließen des Deckels wird dadurch verhindert. Beim Aufflanschen der Steckdose auf die Einbauwand bzw. Einbauen in die Einbauöffnung, wird der in Richtung der Einbauwand herausragende Betätigungshebel betätigt und bewirkt, daß die Wippe geschwenkt wird. Die Schwenkbewegung der Wippe hat eine Bewegung des Blockierhebels zur Folge, was die Aufhebung der Klappdeckelblockade bewirkt. Das bedeutet, daß der Klappdeckel nach der Installation wieder selbsttätig schließen kann.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläu­ tert; es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Steckdose in der Ausführungsform einer Schutzkontakt-Einbau­ steckdose in Explosionsdarstellung,
Fig. 2 eine Draufsicht (oben) und eine Seitenansicht (unten) des Spreizsockels, links in nicht einge­ stecktem Zustand, rechts in eingestecktem Zustand in die Gehäusewand,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Schutzleiterbügels mit an­ geschlossenem Steckzapfen und darunter der Kon­ taktträger mit geöffnetem Deckel und den drei Kammern zur Aufnahme der beiden Phasenkontakt­ buchsen und der Schutzkontaktbuchse, wobei ein Klemmklotz für die Schutzkontaktbuchse in die mittlere Kammer eingesteckt ist, während die beiden anderen Kammern offen sind,
Fig. 4 den Schutzleiterbügel in Draufsicht (oben) sowie den Kontaktträger in Draufsicht (unten) mit Klemm­ klotz in Draufsicht, welcher eine Phasenkontakt­ buchse aufgenommen hat und in Pfeilrichtung in eine der beiden freien Kammern nach Fig. 3 einge­ schoben wird,
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch das Dosengehäuse mit arretiertem Deckel in Montagestellung des Dosen­ gehäuses, d. h. einen Schnitt durch das Dosen­ gehäuse, wie es im oberen Teil der Fig. 1 gezeigt ist, insbesondere einen Schnitt entlang der Linien B-B und E-E durch das Dosengehäuse nach Fig. 7 bzw. Fig. 8,
Fig. 6 zeigt das Dosengehäuse nach Fig. 5 in Einbau­ stellung,
Fig. 7 zeigt eine Draufsicht auf das Dosengehäuse nach Fig. 5 und
Fig. 8 zeigt eine zugehörige Ansicht von unten gemäß Fig. 7.
In den Figuren ist eine Steckdose gezeigt, welche in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus einem Dosengehäuse 1 mit An­ schlagflansch 2, Kragen 3, Deckel 4 und Kontaktträger 5 zum Anschluß von elektrischen Zuleitungen 6 besteht. Das Aus­ führungsbeispiel zeigt eine Schutzkontakt-Einbausteckdose zur lösbaren Befestigung in einer regelmäßig kreisförmigen Einbauöffnung einer Gehäusewand W mit vorgegebener Wand­ stärke WS. Dieser grundsätzliche Aufbau ist insbesondere in Fig. 1 zu erkennen. Hier ist auch die Gehäusewand W mit der Einbauöffnung im Schnitt dargestellt. Die Wandstärke WS ist ebenfalls angedeutet. Im Ausführungsbeispiel ist das Dosen­ gehäuse 1 zur Aufnahme eines nicht gezeigten Steckers mehrteilig ausgeführt, wobei der Anschlagflansch 2 an der Frontseite der Gehäusewand W anliegt. Die Frontseite der Gehäusewand W ist in Fig. 1 dem Kontaktträger 5 und einem darüber befindlichen Sockelaufsatz 1b mit dem Anschlag­ flansch 2 zugewandt. Unterhalb der Rückseite der Gehäuse­ wand W befindet sich in Fig. 1 ein Spreizsockel 1a. Folglich weist das mehrteilige Dosengehäuse 1 den in die Einbauöffnung einsetzbaren Spreizsockel 1a und den hiermit unter Verriegelung der Steckdose in der Einbauöffnung verbindbaren Sockelaufsatz 1b mit dem Anschlagflansch 2 und dem Kontaktträger 5 auf. Der Spreizsockel 1a stützt sich unter Aufspreizung nach teilweisem oder vollständigem Durchtritt durch die Einbauöffnung an der Rückseite der Gehäusewand W gegenüber dem Anschlagflansch 2 an der Frontseite der Gehäusewand ab. Dies ist insbesondere in Fig. 2 zu erkennen. Hier ist der Spreizsockel 1a in Seitenansicht (unten) und Draufsicht (oben), links in nicht eingestecktem Zustand, rechts in eingestecktem Zustand in die Gehäusewand W dargestellt. Der Spreizsockel 1a ist als korbartiger Zylinder mit Befestigungsboden 7 und ange­ schlossenem konusförmigen Spreizkragen 8 ausgebildet. Der Spreizsockel 1a weist Durchführungsöffnungen 9 für die an den Kontaktträger 5 angeschlossenen elektrischen Zulei­ tungen 6 auf. Zusätzlich besitzt der Spreizsockel 1a ein Gewinde 10 und der Sockelaufsatz 1b eine zugehörige Bohrung 11 mit versenkter Anschlagfläche zur Aufnahme einer Verbin­ dungsschraube 12. Diese Anschlagfläche ist am besten in Fig. 7 bzw. Fig. 3 Mitte zu erkennen und befindet sich im Ausführungsbeispiel am Schutzkontakt 18. Die Verbindungs­ schraube 12 weist einen konischen Schraubenkopf auf, welcher in die ebenfalls konische Anschlagfläche eingreift. Im Ausführungsbeispiel ist die Verbindungsschraube 12 aus Kunststoff gefertigt. Sie ist insbesondere in der Explo­ sionsdarstellung nach Fig. 1 zu erkennen. Der Spreizsockel 1a und der Sockelaufsatz 1b sind über eine Rastsitz­ verbindung 13, 14 miteinander verbunden. Dazu besitzt der Spreizsockel 1a innenumfangsseitige Rastnasen 13 und der Sockelaufsatz 1b weist zugehörige außenumfangsseitige Rast­ zungen 14 auf. Die Rastzungen 14 hintergreifen die Rast­ nasen 13 des Spreizsockels 1a im Zuge der Verbindung von Sockelaufsatz 1b und Spreizsockel 1a. Zusätzlich ist am Spreizsockel 1a ein in eine Zentriernut der Einbauöffnung eingreifender Zentriersteg 15 vorgesehen. Der Befestigungs­ boden 7 weist einen Außendurchmesser DB auf, welcher kleiner als der Innendurchmesser DE der Einbauöffnung ausgebildet ist. Der Spreizkragen 1a besitzt im aufge­ spreizten Zustand einen Außendurchmesser DS, welcher größer als der Innendurchmesser der Einbauöffnung DE ausgebildet ist, während der Außendurchmesser des Spreizkragens in zusammengedrücktem Zustand maximal dem Außendurchmesser des Befestigungsbodens DB entspricht. Diese unterschiedlichen Durchmesserverhältnisse sind in Fig. 2 zu erkennen. Hier ist auch der Durchmesser des Spreizkragens 8 in aufge­ spreiztem Zustand DS zu erkennen und dem Durchmesser des Spreizkragens 8 in zusammengedrücktem Zustand gegenüberge­ stellt.
Der Spreizkragen 8 weist Spreizfedern mit mindestens zwei unterschiedlichen Längen auf. Im Ausführungsbeispiel sind Kurzspreizfedern 8′ und Langspreizfedern 8′′ verwirklicht. Die Kurzspreizfedern 8′ stützen sich in verriegeltem Zu­ stand der Steckdose an der Rückseite der Gehäusewand W ab, während die Langspreizfedern 8′′ an der Innenwandung der Einbauöffnung anliegen. Dies macht Fig. 2 unmittelbar deut­ lich. Die Kurzspreizfedern 8′ und Langspreizfedern 8′′ sind gleichmäßig wechselweise über den Umfang des Spreizkragens 8 verteilt angeordnet. Im Ausführungsbeispiel wechseln sich jeweils zwei Kurzspreizfedern 8′ mit zwei Langspreizfedern 8′′ ab. Dabei sind die Rastnasen 13 jeweils an zwei sich gegenüberliegenden Kurzspreizfedern 8′ angeformt. Darüber hinaus weist der Spreizkragen 8 Umfangsschlitze 16 auf, deren über den Umfang des Spreizkragens 8 addierte Breiten der Differenz aus Außenumfang des Spreizkragens 8 in aufgespreiztem Zustand DS und zusammengedrücktem Zustand entspricht. Der Spreizsockel 1a ist insgesamt als eintei­ liges Kunststoff-Spritzgußteil ausgeführt. Der Anschlag­ flansch 2 weist einen angeformten Zentrierzapfen 2′ auf, welcher in eine zugehörige Zentrierbohrung in der Gehäuse­ wand im Zuge der Verbindung von Spreizsockel 1a und Sockel­ aufsatz 1b eingreift. Dies ist allerdings nicht darge­ stellt. In eingebautem Zustand werden die Kurzspreizfedern 8′ mit den angeformten Rastnasen 13 durch die Rastzungen 14 am Sockelaufsatz 1b so auseinandergedrückt, daß diese Kurz­ spreizfedern 8′ nicht zusammengedrückt werden können, folg­ lich zuverlässig an der Rückseite der Gehäusewand W anliegen und sich hieran abstützen können.
Im Zuge des Einsetzens des Spreizsockels 1a wird so vorge­ gangen, daß dieser Spreizsockel 1a in die Einbauöffnung der Gehäusewand W eingeführt wird, wobei sich die Kurzspreiz­ federn 8′ und Langspreizfedern 8′′ an die Innenwandung der Einbauöffnung anlegen. Sobald die Kurzspreizfedern 8′ nicht mehr durch die Innenwandung der Einbauöffnung in zusammen­ gedrücktem Zustand gehalten werden, spreizen die Kurz­ spreizfedern 8′ auf und können sich folglich an der Rückseite der Gehäusewand W abstützen. Die Langspreizfedern 8′′ werden nach wie vor in der Einbauöffnung zusammen­ gedrückt. Nun kann der Sockelaufsatz 1b mit dem Spreiz­ sockel 1a verbunden werden. Dies geschieht einerseits über die Rastzungen 14 welche die Rastnasen 13 hintergreifen. Andererseits wird eine insgesamt zuverlässige Verbindung durch die bereits angesprochene Verbindungsschraube 12 erreicht. Denn diese Verbindungsschraube 12 liegt zum einen an der Anschlagfläche im Sockelaufsatz 1b an und greift zum anderen in das Gewinde 10 im Spreizsockel 1a ein. Jedenfalls wird auf diese Weise insgesamt eine zuverlässige Verankerung der Steckdose in der Einbauöffnung der Gehäusewand W erreicht. Zur Demontage von Sockelaufsatz 1b und Spreizsockel 1a muß die Verbindungsschraube 12 entfernt werden und die Rastzungen 14 zusammengedrückt werden, so daß der Sockelaufsatz 1b freigegeben wird. Der Spreizsockel 1a läßt sich aus der Einbauöffnung der Gehäusewand W in der Weise entfernen, daß dieser entweder nach vorn in Richtung der Frontseite der Gehäusewand W aus der Einbauöffnung herausgezogen wird, in dem die Kurzspreizfedern 8′ auf den Umfang der Einbauöffnung zusammengedrückt werden, oder in der Weise, daß der Spreizsockel 1a insgesamt rückseitig aus der Einbauöffnung herausgezogen wird.
Nach Fig. 3 weist der Kontaktträger 5 im Ausführungs­ beispiel zwei Phasenkontaktbuchsen 17′ und einen Schutz­ kontakt 18 auf. Der Schutzkontakt 18 besteht aus einer Schutzkontaktbuchse 17′′ im Kontaktträger 5 und einem Schutzleiterbügel 18a mit angeschlossenem Steckzapfen 18b. Die Schutzkontaktbuchse 17′′ und die Phasenkontaktbuchsen 17′ sind gleich ausgebildet, wobei der Steckzapfen 18b unter elektrischer Verbindung des Schutzleiterbügels 18a mit der Schutzkontaktbuchse 17′′ in das Dosengehäuse 1 ver­ riegelbar eingreift. Im Ausführungsbeispiel ist der Steck­ zapfen 18b als Hohlzylinder ausgebildet, dessen Außendurch­ messer dem Außendurchmesser eines in die Phasenkontakt­ buchsen 17′ einsteckbaren, nicht gezeigten, Steckerstiftes entspricht. Der Steckzapfen 18b weist einen außenumfangs­ seitigen Verriegelungskragen 19 auf, welcher einen am Dosengehäuse 1 angeformten Rastflansch 20 im Zuge der Verriegelung des Schutzkontaktes 18 im Dosengehäuse 1 auf­ weitet und hintergreift. Dieser Rastflansch 20 ist insbe­ sondere in Fig. 8 zu erkennen. Er besteht aus mehreren, umfangsseitigen Flanschfedern 20′. Im Ausführungsbeispiel sind vier umfangsseitige Flanschfedern 20′ vorgesehen. Der Schutzleiterbügel 18a und der Steckzapfen 18b sind als einteiliges Metallstanz- und -biegeteil ausgebildet. Der Schutzleiterbügel 18a, der Steckzapfen 18b und die Schutzkontaktbuchse 17′′ weisen eine durchgängige Aufnahme­ bohrung 21 für die hindurchtretende Verbindungsschraube 12 zum Verbinden von Spreizsockel 1a und Sockelaufsatz 1b auf. D. h., die Verbindungsschraube 12 tritt durch den Schutz­ leiterbügel 18a, den Steckzapfen 18b, die Schutzkontakt­ buchse 17′′ hindurch und greift anschließend in das Gewinde 10 im Spreizsockel 1a ein. Auf diese Weise wird - zusätz­ lich zu der Verriegelung des Schutzleiterbügels 18a bzw. Steckzapfens 18b am Dosengehäuse 1 - eine weitere Fixierung des Schutzleiterbügels 18a mit angeschlossenem Steckzapfen 18b erreicht. Der Kontaktträger 5 weist Rastschlitze 22 zur Aufnahme der gehäuseseitigen Rastzungen 14 auf. Zusätzlich sind Führungsschlitze 23 für gehäuseseitige Führungsstege 24 vorgesehen. Diese Führungsschlitze 23 sorgen in Verbindung mit den gehäuseseitigen Führungsstegen 24 dafür, daß der Kontaktträger 5 beim Aufstecken auf die Rastzungen 14 richtig ausgerichtet ist. Die durch die Rastschlitze 22 hindurchtretenden Rastzungen 14 dienen anschließend zur Aufnahme des Spreizsockels 1a. D. h. der Sockelaufsatz 1b wird zusammen mit dem angeschlossenen Kontaktträger 5 in die Einbauöffnung der Gehäusewand W eingesetzt und hierin anschließend durch den Spreizsockel 1a verankert.
In den Fig. 3 und 4 ist zu erkennen, daß der Kontaktträger 5 drei Kammern K zur Aufnahme der beiden Phasenkontakt­ buchsen 17′ und der Schutzkontaktbuchse 17′′ aufweist, welche von einem gemeinsamen Deckel 25 mit Filmscharnier verschließbar sind. An der rückseitigen Wand der Kammern K sind jeweils Kabeldurchtrittsöffnungen 26 zu erkennen. Die drei Kammern K sind gleich ausgebildet und zur jeweiligen Aufnahme eines Klemmklotzes 27 eingerichtet, wobei der Klemmklotz 27 einerseits die Phasenkontaktbuchse 17′ bzw. die gleich ausgebildete Schutzkontaktbuchse 17′′ aufnimmt und andererseits die zugehörige elektrische Zuleitung 6 angeklemmt ist. Diese elektrische Zuleitung 6 wird durch die Kabeldurchtrittsöffnung 26 in die Kammern K eingeführt. Dies ist insbesondere in Fig. 4 zu erkennen. Die Klemm­ klötze 27 können folglich mit den Phasenkontaktbuchsen 17′ bzw. der Schutzkontaktbuchse 17′′ außerhalb der Kammern K bestückt werden und anschließend in die Kammern K einge­ schoben werden. Abschließend werden diese Kammern K durch den gemeinsamen Deckel 25 mit Filmscharnier verschlossen. Jetzt kann der Kontaktträger 5 insgesamt mit dem Sockel­ aufsatz 1b verrastet werden.
Die Fig. 5 bis 8 zeigen das Dosengehäuse 1 mit dem angeschlossenen Deckel 4, welcher zur Montageerleichterung der Steckdose in Montagestellung der Steckdose arretiert ist. Bei dem Deckel 4 handelt es sich um einen am Dosengehäuse 1 klappbar angelenktem Deckel 4, d. h. im Ausführungsbeispiel einen sogenannten Klappdeckel. In Einbaustellung der Steckdose funktioniert der Deckel 4 in gewohnter Weise, d. h. er ist nur gegen Federkraft von dem Kragen 3, auf welchem er aufliegt, abzuheben.
Das Dosengehäuse 1 weist eine hierin, d. h. im Dosengehäuse 1, gegen Federkraft drehbar gelagerte Wippe 28 mit einem Blockierhebel 28a und einem Betätigungshebel 28c auf. Der Blockierhebel 28a liegt in Blockadestellung des Deckels 4 an einem Anschlag 29 am Deckel 4 an, so daß Klappbewegungen des Deckels 4 und damit Drehbewegungen der Wippe 28 infolge der Federkraft der Wippe 28 verhindert werden. In Freigabe­ stellung des Deckels 4 ist der Blockierhebel 28a mittels des Betätigungshebels 28c von dem Anschlag 29 abgehoben, so daß Klappbewegungen des Deckels 4 zugelassen werden. Im Ausführungsbeispiel ist die Wippe 28 tordierbar ausgebildet und hierzu mittels eines Torsionsstabes 28b am Dosengehäuse 1 angelenkt. Der Betätigungshebel 28c ragt unterseitig des Dosengehäuses 1 über die Unterkante des Kragens 3 hinaus. Der Blockierhebel 28a und der Betätigungshebel 28c sind jeweils L-förmig ausgebildet und sind in Drehachsenrichtung der Wippe 28 in Form eines liegenden Z-Profils an die Wippe 28 angeschlossen, wobei der hochstehende L-Schenkel des Blockierhebels 28a am Anschlag 29 anliegt, während der herunterstehende L-Schenkel des Betätigungshebels 28c über die Unterkante des Kragens 3 hervorsteht. Zur Befestigung der Steckdose in einer Einbauöffnung einer Gehäusewand W mit vorgegebener Wandstärke WS weist das Dosengehäuse 1 einen an der Frontseite der Gehäusewand W anliegenden Anschlagflansch 2 auf. Dabei ragt der Betätigungshebel 28c in Montagestellung der Steckdose über die Unterkante des Anschlagflansches 2 hinaus, wobei die Wippe 28 parallel zur Gehäusewand W angeordnet ist. Der Blockierhebel 28a ist in Einbaustellung der Steckdose mittels des an der Gehäusewand W anliegenden Betätigungshebels 28c von dem Anschlag 29 abgehoben und die Wippe 28 ist entsprechend gegenüber der Gehäusewand W geneigt. Dies machen die Fig. 5 und 6 unmittelbar deutlich.
Beim Öffnen des Deckels 4 bewirkt der Blockierhebel 28a, welcher gegen den definierten Anschlag 29 am Deckel 4 stößt, daß eine Bewegung des Deckels 4 in Schließrichtung behindert wird. Der Deckel 4 bleibt also bei einem bestimmten Öffnungswinkel geöffnet stehen, wie es insbesondere in Fig. 5 dargestellt ist. Im Zuge des Einbaus der Steckdose und Anschlagen des Anschlagflansches 2 an die Gehäusewand W wird der Betätigungshebel 28c in Richtung des Deckels 4 in den Bereich der Klappdeckelanbindung hinein­ bewegt. Mit dem Bereich der Klappdeckelanbindung ist der Bereich gemeint, in welchem der Deckel 4 klappbar an das Dosengehäuse 1 angelenkt ist. Die infolge dieser Bewegung des Betätigungshebels 28c ausgelöste Schwenkbewegung der Wippe 28 hat zur Folge, daß der Blockierhebel 28a von dem Anschlag 29 abgehoben wird und somit den Deckel 4 für die Bewegung in Schließrichtung wieder freigibt. Diese Bewegung erfolgt mittels nicht gezeigter Schließfedern. Folglich wird nach dem Aufflanschen des Dosengehäuses 1 auf die Gehäusewand W die Blockade des Deckels 4 aufgehoben, so daß dieser, wie in Fig. 6 dargestellt, wieder selbsttätig schließen kann.

Claims (30)

1. Steckdose, insbesondere Schutzkontakt-Einbausteckdose, zur Befestigung in einer Einbauöffnung einer Gehäusewand (W) mit vorgegebener Wandstärke (WS), mit einem Dosen­ gehäuse (1), welches einen an der Frontseite der Gehäuse­ wand (W) anliegenden Anschlagflansch (2) aufweist, mit einem Kontaktträger (5) zum Anschluß von elektrischen Zuleitungen (6) und mit federnden Spreizelementen, dadurch gekennzeichnet, daß das Dosen­ gehäuse (1) einen in die Einbauöffnung einsetzbaren Spreizsockel (1a) und einen hiermit unter Verriegelung der Steckdose in der Einbauöffnung verbindbaren Sockelaufsatz (1b) mit dem Anschlagflansch (2) und dem Kontaktträger (5) aufweist, und daß der Spreizsockel (1a) Spreizfedern mit mindestens zwei unterschiedlichen Längen, nämlich Kurz­ spreizfedern (8′) und Langspreizfedern (8′′) aufweist, wobei sich die Kurzspreizfedern (8′) im Einbauzustand der Steckdose an der Rückseite der Gehäusewand (W) abstützen, während die Langspreizfedern (8′′) an der Innenwandung der Einbauöffnung anliegen.
2. Steckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizsockel (1a) als korbartiger Zylinder mit Befesti­ gungsboden (7) und angeschlossenem konusförmigen, von den Spreizfedern (8′, 8′′) gebildetem Spreizkragen (8) ausge­ bildet ist.
3. Steckdose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß der Spreizsockel (1a) Durchführungsöffnungen (9) für die an den Kontaktträger (5) angeschlossenen Zulei­ tungen (6) aufweist.
4. Steckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizsockel (1a) ein Gewinde (10) und der Sockelaufsatz (1b) eine zugehörige Bohrung (11) mit versenkter Anschlagfläche zur Aufnahme einer Verbindungs­ schraube (12) aufweisen.
5. Steckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Spreizsockel (1a) und der Sockelauf­ satz (1b) über eine Rastsitzverbindung (13, 14) miteinander verbunden sind.
6. Steckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Spreizsockel (1a) innenumfangsseitige Rastnasen (13) und der Sockelaufsatz (1b) zugehörige außen­ umfangsseitige Rastzungen (14) aufweisen, wobei die Rast­ zungen (14) die Rastnasen (13) im Zuge der Verbindung von Sockelaufsatz (1b) und Spreizsockel (1a) hintergreifen, oder umgekehrt.
7. Steckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Spreizsockel (1a) einen in eine Zen­ triernut der Einbauöffnung eingreifenden Zentriersteg (15) aufweist.
8. Steckdose nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Befestigungsboden (7) einen Augen­ durchmesser (DB) aufweist, welcher kleiner als der Innen­ durchmesser (DE) der Einbauöffnung ausgebildet ist und der Spreizkragen (8) im aufgespreizten Zustand einen Augen­ durchmesser (DS) besitzt, welcher größer als der Innen­ durchmesser (DE) der Einbauöffnung ausgebildet ist, während der Außendurchmesser des Spreizkragens in zusammenge­ drücktem Zustand maximal dem Außendurchmesser (DB) des Befestigungsbodens (7) entspricht.
9. Steckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzspreizfedern (8′) und die Langspreizfedern (8′′) gleichmäßig wechselweise über den Umfang des Spreizkragens (8) verteilt angeordnet sind.
10. Steckdose nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizkragen (8) Umfangsschlitze (16) aufweist, deren über den Umfang addierte Breiten der Differenz aus Außendurchmesser des Spreizkragens in aufge­ spreiztem (DS) und zusammengedrücktem Zustand entspricht.
11. Steckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizsockel (1a) als einteiliges Kunststoff-Spritzgußteil ausgeführt ist.
12. Steckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagflansch (2) einen angeform­ ten Zentrierzapfen (2′) aufweist, welcher in eine zuge­ hörige Zentierbohrung in der Gehäusewand (W) eingreift.
13. Steckdose, insbesondere Schutzkontakt-Einbausteckdose, mit einem Dosengehäuse (1), mit einem Kontaktträger (5) zum Anschluß von elektrischen Zuleitungen (6), welcher zumin­ dest zwei Phasenkontaktbuchsen (17′) aufweist, und mit einem Schutzkontakt (18), wobei der Schutzkontakt (18) aus einer Schutzkontaktbuchse (17′′) im Kontaktträger (5) und einem Schutzleiterbügel (18a) mit angeschlossenem Steckzapfen (18b) besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkontaktbuchse (17′′) und die Phasenkontaktbuchsen (17′) gleich ausgebildet sind, und daß der Steckzapfen (18b) unter elektrischer Verbindung des Schutzleiterbügels (18a) mit der Schutzkontaktbuchse (17′′) in das Dosen­ gehäuse (1) verriegelbar eingreift.
14. Steckdose nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckzapfen (18b) als Hohlzylinder ausgebildet ist, dessen Außendurchmesser dem Außendurchmesser eines in die Phasenkontaktbuchsen (17′) einsteckbaren Steckerstiftes entspricht.
15. Steckdose nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Steckzapfen (18b) einen außenumfangs­ seitigen Verriegelungskragen (19) aufweist, welcher einen am Dosengehäuse (1) angeformten Rastflansch (20) im Zuge der Verriegelung aufweitet und hintergreift, oder umge­ kehrt.
16. Steckdose nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastflansch (20) mehrere, z. B. vier umfangsseitige Flanschfedern (20′) aufweist.
17. Steckdose nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzleiterbügel (18a) und der Steckzapfen (18b) als einteiliges Metallstanz- und -biege­ teil ausgebildet sind.
18. Steckdose nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzleiterbügel (18a), der Steck­ zapfen (18b) und die Schutzkontaktbuchse (17′′) eine durch­ gängige Aufnahmebohrung (21) für eine hindurchtretende Verbindungsschraube (12) zum Verbinden einzelner Dosenge­ häuseteile (1a, 1b) aufweisen.
19. Steckdose nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktträger (5) Rastschlitze (22) zur Aufnahme von gehäuseseitigen Rastzungen (14) aufweist, oder umgekehrt.
20. Steckdose nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktträger (5) Führungsschlitze (23) für gehäuseseitige Führungsstege (24) aufweist.
21. Steckdose nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktträger (5) drei Kammern (K) zur Aufnahme der beiden Phasenkontaktbuchsen (17′) und der Schutzkontaktbuchse (17′′) aufweist, welche von einem gemeinsamen Deckel (25) gegebenenfalls mit Filmscharnier verschließbar sind.
22. Steckdose nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Kammern (K) gleich ausgebildet und zur jeweiligen Aufnahme eines Klemmklotzes (27) eingerichtet sind, wobei der Klemmklotz (27) einerseits die Phasenkontaktbuchse (17′) bzw. Schutzkontaktbuchse (17′′) aufnimmt und anderer­ seits die zugehörige Zuleitung (6) angeklemmt ist.
23. Einbausteckdose, insbesondere Schutzkontakt-Einbau­ steckdose, mit einem Dosengehäuse (1) mit Kragen (3) und klappbar angelenktem Deckel (4), und mit einem Kontaktträger (5) zum Anschluß von elektrischen Zuleitungen (6), wobei das Dosengehäuse (1) eine drehbar gelagerte Wippe (28) mit einem Blockierhebel (28a) und einem Betätigungshebel (28c) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erleichterung des Einbaus die Wippe (28) gegen Federkraft drehbar gelagert ist, daß der Blockierhebel (28a) beim Einbau an einem Anschlag (29) am Deckel (4) anliegt, so daß Klappbewegungen des Deckels (4) und damit Drehbewegungen der Wippe (28) infolge der Federkraft der Wippe (28) verhindert werden, und daß nach dem Einbau der Blockierhebel (28a) mittels des Betätigungshebels (28b) von dem Anschlag (29) abgehoben ist, so daß Klappbewegungen des Deckels (4) zugelassen werden.
24. Einbausteckdose nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe (28) tordierbar ausgebildet ist und hierzu mittels eines Torsionsstabes (28b) am Dosengehäuse (1) angelenkt ist.
25. Einbausteckdose nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (28c) unterseitig des Dosengehäuses (1) über die Unterkante des Kragens (3) hinausragen.
26. Einbausteckdose nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Blockierhebel (28a) und der Betätigungshebel (28c) jeweils L-förmig ausgebildet sind.
27. Einbausteckdose nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich­ net, daß der L-förmige Blockierhebel (28a) und L-förmige Betätigungshebel (28c) in Drehachsenrichtung der Wippe (28) in Form eines liegenden Z-Profils an die Wippe (28) angeschlossen sind, wobei der hochstehende L-Schenkel des Blockierhebels (28a) am Anschlag (29) anliegt, während der herunterstehende L-Schenkel des Betätigungshebels (28c) über die Unterkante des Kragens (3) hervorsteht.
28. Einbausteckdose nach einem der Ansprüche 23 bis 27 zur Befestigung in einer Einbauöffnung einer Gehäusewand (W) mit vorgegebener Wandstärke (WS), wobei das Dosengehäuse (1) einen an der Frontseite der Gehäusewand (W) anliegenden Anschlagflansch (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (28c) in Montagestellung der Steckdose über die Unterkante des Anschlagflansches (2) hinausragt, und daß der Blockierhebel (28a) in Einbaustellung der Steckdose mittels des an der Gehäusewand (W) anliegendem Betätigungshebels (28c) von dem Anschlag (29) abgehoben ist.
29. Einbausteckdose nach Anspruch 28, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Wippe (28) in Montagestellung der Steckdose parallel zur Gehäusewand (W) und in Einbaustellung der Steckdose entsprechend geneigt gegenüber der Gehäusewand (W) angeordnet ist.
30. Einbausteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckdose als ein- oder mehrteiliges Kunststoff-Spritzgußteil ausgeführt ist.
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