DE19607975B4 - Mechanismus zum Verstellen eines Drehteils mittels drehbarem Griff und mit einem solchen Mechanismus versehener Sitz - Google Patents

Mechanismus zum Verstellen eines Drehteils mittels drehbarem Griff und mit einem solchen Mechanismus versehener Sitz Download PDF

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Abstract

Mechanismus zum Verstellen eines drehbaren Ausgangsorgans (23), um dieses Aus gangsorgan (23) selektiv in einem ersten oder in einem entgegengesetzten zweiten Drehsinn mittels eines Griffes (8) anzutreiben, der auf einer Drehachse (X) befestigt ist, und der in einem ersten Drehsinn (12) aus einer Neutralposition (9) in einen ersten Winkelbereich (10) und in einem zweiten Drehsinn (13) aus der besagten Neutralposition (9) in einen zweiten Winkelbereich (11) verstellbar ist, welcher Mechanismus gekennzeichnet ist durch:
– eine Krone (40), die mit einer innenliegenden Zahnung (43) versehen ist, die auf der Drehachse (X) des Griffes (8) zentriert ist und die drehbar auf dieser Achse befestigt ist, um das Ausgangsorgan (23) anzutreiben, wobei diese Krone (40) mit einer Seitenwand (41) zusammenhängt, so dass sie mit dieser einen Hohlraum (42) abgrenzt,
– ein Führungsorgan (50), das in dem besagten Hohlraum angebracht ist und mit Reibung um die Drehachse des Griffes herum drehbar befestigt...

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Mechanismen zum Verstellen von Drehteilen mittels drehbarer Griffe und auf mit solchen Mechanismen ausgerüstete Sitze.
  • Im einzelnen betrifft diese Erfindung einen Mechanismus zum Verstellen eines drehbaren Ausgangsorgans, um dieses Ausgangsorgan selektiv in einem ersten oder einem zweiten entgegengesetzten Drehsinn über einen Griff anzutreiben, der auf eine Drehachse montiert ist und der in einer ersten Drehrichtung aus einer Neutralposition in einen ersten Winkelbereich und in einem zweiten Drehsinn aus der besagten Neutralposition in einen zweiten Winkelbereich gebracht werden kann.
  • Die Schrift US-A-5 007 611 beschreibt ein Beispiel eines solchen Stellmechanismus, wonach das Ausgangsorgan durch ein Zahnrad mitgenommen wird, was selektiv mit dem einen oder dem anderen von zwei Sperrklinken auf dem drehbaren Griff zusammenwirkt. Jede der beiden Sperrklinken erlaubt die Mitnahme des Zahnrades in einer einzigen Drehrichtung, und die Wahl der Sperrklinke, mit welcher das Zahnrad zusammenwirkt, erfolgt über einen Auswahlmechanismus.
  • Jedoch hat die Vorrichtung aus der obengenannten Schrift den Nachteil, relativ komplex, teuer und aufgrund des vorhandenen Auswahlmechanismus schlecht handhabbar zu sein.
  • Ferner ist noch die US 4,997,223 zu nennen, die eine Arretiereinrichtung für einen Fahrzeugsitz angibt, wobei sich die vorgeschlagenen Ausführungen im wesentlichen auf die Arretierung beschränkt.
  • Die vorliegende Erfindung hat insbesondere zur Aufgabe, diese Nachteile zu beseitigen.
  • Zu diesem Zweck ist der erfindungsgemäße Mechanismus der genannten Art im wesentlichen gekennzeichnet durch:
    • – eine Krone (40), die mit einer innenliegenden Zahnung (43) versehen ist, die auf der Drehachse (x) des Griffes zentriert ist und die drehbar auf dieser Achse befestigt ist, um das Ausgangsorgan (23) anzutreiben, wobei diese Krone mit einer Seitenwand (41) zusammenhängt, so dass sie mit dieser einen Hohlraum (42) abgrenzt,
    • – ein Führungsorgan (50), das in dem besagten Hohlraum angebracht ist und mit Reibung um die Drehachse des Griffes herum drehbar befestigt ist,
    • – eine Krone (40), die mit einer innenliegenden Zahnung (43) versehen ist, die auf der Drehachse (x) des Griffes zentriert ist und die drehbar auf dieser Achse befestigt ist, um das Ausgangsorgan (23) anzutreiben, wobei diese Krone mit einer Seitenwand (41) zusammenhängt, so dass sie mit dieser einen Hohlraum (42) abgrenzt,
    • – ein Führungsorgan (50), das in dem besagten Hohlraum angebracht ist und mit Reibung um die Drehachse des Griffes herum drehbar befestigt ist,
    • – ein gezahntes Übertragungsbauteil (30), - das mit Spiel im Inneren des Hohlraums (42) vorgesehen ist, – und das sich nicht orthoradial in Bezug auf eine zwischen dem Übertragungsbauteil (30) und dem Griff (8) vorliegende Verbindung (38, 73) verschieben kann, aber sich leicht radial in Bezug auf die Verbindung (38, 73) in einer Richtung Z (3) verschieben und/oder leicht um diese Verbindung (38, 73) herumdrehen lässt, – wobei die verschiebende und/oder herumdrehende Bewegung durch einen orthoradialen Führungsrand (54) des Führungsorgans (50) gleitend geführt ist
    • – wobei des gezahnte Übertragungsbauteil (30) durch den Griff (8) angetrieben wird und eine erste und eine zweite Zahnung (33, 34) aufweist, die im wesentlichen spiegelsymmetrisch zueinander sind, wobei das mit dem Führungsorgan (50) gleitend geführte Übertragungsbauteil (30) dafür sorgt, dass die erste Zahnung (33) des Übertragungsbauteils (30) sich mit der innenliegenden Zahnung (43) der Krone verhakt, wenn der Griff (8) in dem ersten Drehsinn (12) in einen ersten Winkelbereich (10) gebracht wird, und das auf dem Führungsorgan (50) gleitende Übertragungsbauteil (30) dafür sorgt, dass die zweite Zahnung (34) des Übertragungsbauteils (30) sich mit der innenliegenden Zahnung (43) der Krone (40) verhakt, wenn der Griff in dem zweiten Drehsinn (13) in einen zweiten Winkelbereich (11) gebracht wird, wobei das Übertragungsbauteil (30) im übrigen ein erstes und zweites Profil (36, 37) hat, das gegenüber der mit der gezahnten Krone (43) verbundenen Seitenwand (41) hervorspringt,
    • – ein starres Teil (60), das ein Gleit-Führungselement bildet, das wenigstens teilweise die Krone (40) überdeckt und das gegenüber der mit der Krone verbundenen Seitenwand (41) angebracht ist, wobei dieses starre Teil (60) wenigstens eine Führungsrampe (63) in Form eines Kreisbogens hat, der in Bezug auf die Drehachse (x) des Griffes (8) zentriert ist und eingerahmt wird von einer ersten und einer zweiten Aussparung (64, 65), wobei das erste Profil (36) des Übertragungsbauteils (30) sich auf der Höhe der ersten Aussparung (64) befindet, während sich das zweite Profil (37) auf der Höhe der Führungsrampe (63) befindet, wenn sich der Griff (8) im ersten Winkelbereich (10) befindet, wobei das zweite Profil (37) daher mit der Führungsrampe (63) zusammenwirkt, um das Ineinandergreifen der zweiten Zahnung (34) des Übertragungsbauteils (30) und der innenliegenden Zahnung (43) der Krone (40) zu verhindern, wenn der Griff (8) im zweiten Drehsinn (13) verstellt wird, und das zweite Profil (37) des Übertragungsbauteils (30) in Höhe der zweiten Aussparung (65) angebracht ist, während das erste Profil (36) in Höhe der Führungsrampe (63) vorgesehen ist, wenn sich der Griff im zweiten Winkelbereich (11) befindet, wobei das erste Profil (36) des Übertragungsbauteils (30) also mit der Führungsrampe (63) zusammenwirkt, um das Ineinandergreifen der ersten Zahnung (33) des Übertragungsbauteils (30) und der innenliegenden Zahnung (43) der Krone (40) zu verhindern, wenn der Griff im ersten Drehsinn (12) verstellt wird.
  • Die Bedienung des Stellmechanismus ist besonders einfach, da nur erforderlich ist, dass der Griff im ersten Winkelbereich hin- und hergedreht wird, um das Ausgangsorgan in seinem ersten Drehsinn zu verstellen, und im zweiten Winkelbereich, um das Ausgangsorgan in seinem zweiten Drehsinn zu verstellen.
  • Im übrigen ist der Aufbau des Mechanismus einfach und kostengünstig und funktioniert zuverlässig.
  • Insbesondere sorgt der Antrieb der Krone durch das Ineinandergreifen der einen Zahnung des Übertragungsbauteils und der innenliegenden Zahnung der Krone dafür, dass die Kraft auf die Krone sicher übertragen wird.
  • Schließlich funktioniert der Stellmechanismus geräuscharm im Gegensatz zum bekannten Mechanismus mit Sperrklinken, der oben beschrieben wurde.
  • Bei den bevorzugten Ausführungsformen wird u.a. auf die eine und/oder die andere der folgenden Anordnungen Bezug genommen:
    Das Übertragungsbauteil wird durch den Griff mittels einer Verbindung angetrieben, die kein orthoradiales Spiel in bezug auf die Drehachse hat, die aber ein radiales Spiel in bezug auf diese Achse hat und ein Spiel in der Drehung um eine Achse, die parallel zur Drehachse des Griffes ist;
    das Führungsorgan besteht aus Federstahl, das sich elastisch einerseits auf die mit der gezahnten Krone verbundene Seitenwand und andererseits auf ein starres Element stützt, das in konstantem Abstand von der besagten Seitenwand gehalten wird, um so die Reibung zu erzeugen, die die Drehung des besagten Führungsorgans bremst; die gezahnte Krone ist also selbst mit Reibung drehbar auf der Drehachse befestigt, wobei die Reibung der Krone größer als die Reibung des Federstahls ist;
    das Teil, das das Gleit-Führungselement bildet, ist eine Scheibe, die einen Innenrand hat, der derart ausgeschnitten ist, dass die besagte Führungsrampe und die besagten Aussparungen gebildet werden;
    die Verbindung zwischen Griff und Übertragungsbauteil wird realisiert mittels einem Mitnahmefinger, der sich parallel zur Drehachse erstreckt und der den Griff mit dem Übertragungsbauteil verbindet;
    der Mitnahmefinger verbindet das Übertragungsbauteil mit einer starren Platte, die das Teil bedeckt, das die Gleitschiene bildet, und die am Griff befestigt ist, wobei diese starre Platte in bezug auf die gezahnte Krone axial arretiert aber drehbar ist;
    der Mechanismus umfaßt im übrigen elastische Rückholvorrichtungen, um den Griff in seine Neutralposition zu drücken;
    der Griff umfaßt einen nicht ausziehbaren Hebel, der sich bis zu einem freien Ende erstreckt, das von der Drehachse des Griffs über einen Hebelarm von weniger als ca. 20 cm Länge beabstandet ist.
  • Der Erfindung liegt außerdem die Aufgabe zugrunde, einen Fahrzeugsitz mit einem Regulierungsmechanismus anzugeben, der durch einen Stellmechanismus verstellt wird, wie er oben definiert wurde.
  • Andere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden im Verlauf der Beschreibung der Einzelheiten deutlich, die sich auf mehrere Ausführungsformen bezieht, die als nichteinschränkende Beispiele dienen, wobei Bezug genommen wird auf die beigefügten Zeichnungen.
  • Bei den Zeichnungen ist:
  • 1 die Seitenansicht eines Fahrzeugsitzes, der mit einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Stellmechanismus ausgestattet ist,
  • 2 die Explosionszeichnung des teilweise aufgeschnittenen Stellmechanismus nach 1,
  • 3 die Darstellung eines teilweise aufgeschnittenen Stellmechanismus nach 1 in Neutralposition,
  • 4 die gleiche Darstellung wie 3 in Anschlagstellung,
  • 5 die gleiche Darstellung wie 4, die die Rückkehr in die Neutralposition darstellt,
    und 6 die Explosionszeichnung eines teilweise aufgeschnittenen Teils einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Stellmechanismus.
  • In den unterschiedlichen Figuren bezeichnen die gleichen Bezugszeichen identische oder gleiche Elemente.
  • Der erfindungsgemäße Stellmechanismus eignet sich, wie in 1 dargestellt, insbesondere zur Ausstattung eines Fahrzeugsitzes 1.
  • Der Sitz umfaßt eine Sitzfläche 2 und eine Rückenlehne 3, die um eine Achse 4 herum drehbar am Gestell der Sitzfläche angebracht ist, so dass die Neigung der Rückenlehne 3 eingestellt werden kann.
  • Die Sitzfläche 2 ist über einen Anhebungsmechanismus 6, der insbesondere Zwischenglieder 6a umfassen kann, auf einem Träger befestigt, insbesondere auf einer Gleitschiene 5.
  • Der Anhebungsmechanismus wird durch einen Stellmechanismus 7 angetrieben, der über einen Griff 8 betätigt wird. Der Griff dreht sich um die waagrechte Achse X herum und hat die Form eines nicht ausziehbaren Hebels, der sich senkrecht zur Achse X bis zu einem freien Ende 8a erstreckt, dessen Abstand von der Achse X der Hebelarm d ist, welcher im allgemeinen kürzer als 20 cm ist, aber mehr als 15 cm beträgt. Der Stellmechanismus 7 ist daher besonders handlich.
  • Der Griff 8 kann u.U. mit einer festen Haube 8b verbunden sein, die den Stellmechanismus bedeckt.
  • Um den Anhebungsmechanismus 6 in Bewegung zu setzen, z.B. um die Höhe der Sitzfläche anzuheben, dreht man den Griff 8 um die Achse X, indem man den besagten Griff aus seiner Ruhestellung oder Neutralstellung 9 heraus in einen ersten Winkelbereich 10 verstellt und man mit Hin- und Her- Bewegungen des Griffes fortfährt.
  • Um den Anhebungsmechanismus im umgekehrten Sinn in Bewegung zu setzen, verstellt man den Griff 8 in einen zweiten Winkelbereich 11, der symmetrisch zum ersten Winkelbereich in bezug auf die Neutralposition 9 ist, und man fährt wiederum mit Hin-und-Her-Bewegungen des Griffes fort.
  • Solange sich der Griff 8 im Verlauf der Hin-und-Her-Bewegungen im ersten Winkelbereich 10 befindet, führen nur die Bewegungen des Griffes, die in einem ersten Drehsinn 12 erfolgen, zu einem Verstellen des Anhebungsmechanismus 6, während das Verstellen des Griffes 8, das in der umgekehrten Richtung 13 erfolgt, keine Bewegung des Anhebungsmechanismus zur Folge hat.
  • Im Gegenteil, wenn sich der Griff 8 im zweiten Winkelbereich 11 befindet, so führen nur die Bewegungen des Griffes 8, die im zweiten Drehsinn 13 erfolgen zu einer Bewegung des Anhebungsmechanismus, das Verstellen des Griffes 8 im umgekehrten Sinn 12 führt zu keiner Bewegung des Anhebungsmechanismus.
  • Selbstverständlich ist der Stellmechanismus 7 nicht auf das Verstellen des Anhebungsmechanismus beschränkt, kann aber gleichermaßen zum Verstellen anderer Vorrichtungen zur Einstellung des Sitzes 1 dienen.
  • Insbesondere kann, wie in 1 gestrichelt dargestellt, der Stellmechanismus 7 zum Einstellen der Drehung der Rücklehne 3 dienen, um ihre Neigung zu verändern.
  • Wie in 2 dargestellt, wirkt der Stellmechanismus 7 auf eine Übertragungsvorrichtung 20, die "irreversibel" genannt wird, welche durch Hin-und-Her-Drehen des Griffes 8 über eine metallene gezahnte Krone 40, die mit einem metallenen gezahnten Übertragungsbauteil 30 zusammenwirkt, angetrieben wird:
    Die Übertragungsvorrichtung 20 stellt sich nach außen in Form eines Kastens dar, der im wesentlichen kreisförmig ist, und sie umfaßt ein Eingangsorgan 22, das ebenso drehbar wie das Ausgangsorgan 23 ist.
  • Das Eingangsorgan 22 kann aus einer Seite der Übertragungsvorrichtung 20 bestehen, die an einer metallenen Seitenwand 41 befestigt ist, die ihrerseits mit der Krone 40 zusammenhängt. Dazu hat in dem betrachteten Beispiel die Seite 22 äußere Wülste 22a, die sich in die Vertiefungen 41a der Seitenwand 41 einpassen. Unter Umständen kann das Eingangsorgan aus der Seitenwand 41 selbst bestehen, wobei diese Seitenwand also eine Seite der Übertragungsvorrichtung 20 bildet.
  • Das Ausgangsorgan 23 kann z.B. eine metallene Welle mit polygonalem Querschnitt sein oder könnte ebenfalls aus einer Seite der Übertragungsvorrichtung 20 bestehen.
  • Im übrigen erstreckt sich eine Welle 21 mit rundem Querschnitt entlang der Achse X weg von der Seite 22 der Übertragungsvorrichtung. Diese Welle hat in der Nähe ihres freien Endes eine umlaufende Nut 21a, deren Sinn weiter unten erläutert werden wird.
  • Die Übertragungsvorrichtung 20 wird "irreversibel" genannt, weil sie das Drehen des Ausgangsorgans 23 erlaubt; wenn man eine Kraft auf das Eingangsorgan 22 ausübt, aber auf das Eingangsorgan 22 nicht die Kräfte überträgt, die auf das Ausgangsorgan 23 ausgeübt werden.
  • Zahlreiche Beispiele von "irreversiblen" Übertragungsvorrichtungen sind dem Fachmann gut bekannt, so dass die Vorrichtung 20 hier nicht im Detail beschrieben werden wird.
  • Die Vorrichtung 20 kann u.U. aus einem Räderwerk bestehen, insbesondere wenn der Stellmechanismus 7 verwendet wird, um die Neigung der Rückenlehne 3 einzustellen. Ein Beispiel unter mehreren einer solchen Folge von Zahnrädern, ist in EP-A-0 505 229 beschrieben.
  • Die Übertragungsvorrichtung 20 ist, z.B. über Befestigungsösen 20a, auf einem Träger befestigt, der aus dem Gestell des Sitzes 1 tritt.
  • Außerdem ist in dem betrachteten Beispiel die Vorrichtung 20 teilweise in einem metallenen Plansch 24 eingefaßt, der selbst mit dem Gestell des Sitzes mittels Befestigungsösen 25 befestigt ist, die den Ösen 20a entsprechen.
  • Eine starre Platte 26, deren Nutzen später erläutert werden wird, erstreckt sich axial in Richtung auf die Krone 40 von dem Flansch 24, wobei sich diese Platte 26 außerhalb der Krone 40 befindet.
  • Im übrigen ist eine metallene Feder 27, die im wesentlichen die Form eines Q hat, außerhalb des Flansches 24 vorgesehen. Diese Feder 27 hat zwei Enden 28, die sich im wesentlichen radial unter Einschluß der Platte 26 erstrecken, und die besagten Enden 28 können unter einem Winkel elastisch voneinander abstehen.
  • Die Krone 40 soll sich in einer zur Achse X senkrechten Ebene befinden und auf dieser Achse zentriert sein, und sie ist im allgemeinen aus einem Stück, zusammen mit der Seitenwand 41, mit der sie verbunden ist, gefertigt.
  • Die Krone 40 und ihre Seitenwand 41 bilden einen Hohlraum 42, der axial gegenüber dem Übertragungsmechanismus 20 offen ist und der radial durch eine innenliegende Zahnung 43 der Krone 40 begrenzt wird.
  • Im übrigen ist die Seitenwand 41, die mit der Krone 40 zusammenhängt, durchbohrt von einer Zentralöffnung 44, in welcher eine Hülse 14 eingerastet ist, die die Drehachse X des Griffs 8 darstellt.
  • Der Hohlraum 42 wird teilweise durch eine feste Scheibe 60 bedeckt, die einen äußeren Rand 61 bildet, der die Krone 40 außen einfaßt, wobei dieser Rand 61 einen Einschnitt 62 hat, der die Platte 26 aufnimmt, wodurch die Drehung der Scheibe 60 verhindert wird.
  • Die Scheibe 60 selbst wird durch eine feste metallene Platte 70 bedeckt, die mit dem Griff 8 verbunden ist, z.B. mittels einer oder mehrerer Arretierungslöcher 71, die eine Verschraubung auf der Rückseite der Haube 8b zulassen.
  • Die Platte 70 ist im übrigen durchbohrt mit einer Zentralöffnung 72, die die Hülse 14 aufnimmt und damit die Drehung der Platte 70 um die Achse X ermöglicht, wobei die Drehung der Platte 70 durch zwei Anschläge 74, 75 begrenzt wird, die mit der starren Platte 26 zusammenwirken.
  • Die Hülse 14 wird über die obengenannte Welle 21 geschoben. Der vergrößerte Kopf 14a dieser Hülse, die die Platte 70 bedeckt, wird selbst durch einen Federring 16 bedeckt, der in die umlaufende Nut 21a der Welle 21 einrastet, und der axial den so gebildeten Aufbau aus Vorrichtung 20, Krone 40, Ring 60 und Platte 70 zusammenhält.
  • Somit definiert die Platte 70 mit der Scheibe 60, der Krone 40 und der Seitenwand 41 ein geschlossenes Gehäuse, das das Übertragungsbauteil 30 sowie einen Federstahl 50 innerhalb des Hohlraums 42 umfaßt.
  • Der Federstahl 50 erstreckt sich im wesentlichen diagonal in bezug auf die Achse X zwischen zwei Enden 51 und hat einen Zentralteil 52, der mit einer Öffnung 53 durchbohrt ist, durch die die Hülse 14 geschoben ist.
  • Die beiden Enden 51 des Federstahls stützen sich elastisch auf der Seitenwand 41 ab, die mit der Krone 40 verbunden ist, während der Zentralteil 52 des besagten Federstahls sich elastisch auf der starren Platte 70 abstützt. Auf diese Art ist der Federstahl mit Reibung um die Achse X herum drehbar gelagert.
  • Im übrigen ist wenigstens einer 54 der longitudinalen Ränder des Federstahls im wesentlichen gradlinig und bildet einen orthoradialen Führungsrand für das gezahnte Übertragungsbauteil 30.
  • Das Übertragungsbauteil 30 ist in Form einer ausgeschnittenen metallenen starren Platte hergestellt, die im wesentlichen plan ist, die mit Spiel in dem Hohlraum 42 untergebracht ist und die sich in dem besagten Hohlraum auf der Seitenwand 41 gleitend gegenüber der Scheibe 60 und gegenüber dem Führungsrand 54 des Federstahls verschieben läßt.
  • Das Übertragungsbauteil 30 umfaßt einerseits einen hinteren Rand 31, der im wesentlichen gradlinig ist und der sich gegen den Führungsrand 54 des Federstahls in einer orthoradialen Richtung Y (3) verschieben läßt, und andererseits einen vorderen Rand 32, der im wesentlichen die Form eines Kreisbogens hat.
  • Der vordere Rand 32 hat an seinen beiden Enden, d.h. nahe der Feder 50, eine erste und eine zweite Zahnung 33, 34, die radial nach außen gerichtet sind, und im übrigen ist er zu seiner Mitte hin durch eine Öffnung 35 unterbrochen.
  • Die Öffnung 35 des Übertragungsbauteils könnte u.U. zum Rand 32 hin geschlossen sein. Diese Öffnung nimmt einen Mitnahmefinger 73 auf, der an der starren Platte 70 befestigt ist, wobei der Mitnahmefinger und die Öffnung so aneinander angepaßt sind, dass das Übertragungsbauteil 30 sich nicht orthoradial in bezug auf den Finger 73 verschieben kann, aber sich leicht radial in bezug auf den Finger in einer Richtung Z (3) verschieben oder leicht um diesen Finger herumdrehen läßt.
  • Wenn somit der Griff 8 betätigt wird, indem man ihn um seine Achse X dreht, wird durch dieses Drehen ein Verschieben des Übertragungsbauteils 30 in orthoradialer Richtung gegen den Führungsrand 54 des Federstahls bewirkt, wobei sich die eine der beiden Zahnungen des Übertragungsbauteils mit der innenliegenden Zahnung 43 der Krone 40 verhakt und dann durch das Drehen ein Verdrehen des Übertragungsbauteils um die Achse X bewirkt.
  • Bei der Abwandlung nach 6 könnte das Übertragungsbauteil 30 an einem Mitnahmefinger 38 befestigt sein, der angesetzt ist an oder in einem Stück gefertigt ist mit dem Übertragungsbauteil, wobei dieser Finger 38 in die Öffnung 76 der Platte 70 greift, im wesentlichen ohne orthoradiales Spiel, aber mit radialem Spiel und Spiel in bezug auf die Drehung um den Finger 38.
  • Im übrigen hat der Übertragungsbauteil 30 ein erstes und zweites Profil 36, 37, die auf der Seite vorgesehen sind, die sich gegenüber der Seitenwand 41 befindet, wobei sich die beiden Profile vorzugsweise nahe dem vorderen Rand 32 des Übertragungsbauteils befinden und jeweils der ersten und zweiten Zahnung 33, 34 benachbart sind.
  • Die beiden Profile 36, 37 können u.U. hergestellt werden durch Ausstanzen der metallenen Platte, die das Übertragungsbauteil 30 bildet, oder durch jedes andere Verfahren.
  • Die Profile 36, 37 wirken zusammen mit dem inneren Rand der Scheibe 60, wobei der Rand zwei zirkulare Gleitschienen 63 darstellt, die identisch sind und diametral gegenüberliegen, getrennt durch zwei Aussparungen 64, 65 (s. 3), die einen größeren inneren Radius haben.
  • Unter Umständen kann der innere Rand der Scheibe 60 eine einzelne zirkulare Gleitschiene 63 umfassen, die sich nahe dem Übertragungsbauteil 30 befindet, eingerahmt durch zwei Abschnitte mit einem inneren Radius, der größer als der innere Radius der zirkularen Gleitschiene 63 ist.
  • Die Funktion des Stellmechanismus wird im folgenden mit Bezug auf die 3 bis 5 beschrieben.
  • Wenn der Griff 8 des Stellmechanismus in seiner Neutralposition 9 ist, wie in 3 dargestellt, so sind die beiden Zahnungen 33 und 34 des Übertragungsbauteils von der innenliegenden Zahnung 43 der Krone entkoppelt, und die Profile 36 und 37 des Übertragungsbauteils befinden sich beiderseits unmittelbar neben den zirkularen Gleitschienen 63, oder der Gleitschiene 63, wenn sie die einzige ist.
  • Wenn aus dieser Neutralposition heraus der Griff 8 im ersten Drehsinn 12 in den ersten Winkelbereich 10 verstellt wird, z.B. um den Sitz anzuheben, drückt der Mitnahmefinger 73 so gegen das Übertragungsbauteil 30, dass er um die Achse X gedreht wird, aber der hintere Rand 31 des Übertragungsbauteils stößt gegen den Führungsrand 54 des Federstahls 50, der mit Reibung drehbar um die Achse X montiert ist.
  • Bei Beginn der Bewegung des Griffs 8 gleitet dank der Bremswirkung durch die Reibung des Federstahls 50 der hintere Rand 31 des Übertragungsbauteils daher gegen den Führungsrand 54 des Federstahls, bis die erste Zahnung 33 des Übertragungsbauteils in die innenliegende Zahnung 43 der Krone greift.
  • Die Bewegung des Übertragungsbauteils wird durch sein erstes Profil 36 nicht behindert, da sich dieses gegenüber der Seite der ersten Aussparung 64 der Scheibe 60 befindet.
  • Während der orthoradialen Verschiebung des Übertragungsbauteils ändert sich der Winkel des Griffes 8 bis zu einem Winkel, der z.B. kleiner als 6° sein kann.
  • Im Verlauf dieser Bewegung verschiebt sich dank des Spiels zwischen Mitnahmefinger 73 und Öffnung 35 im Übertragungsbauteil das Übertragungsbauteil sehr leicht radial in bezug auf den Finger 73 und dreht sich ebenso leicht um den Finger 73.
  • Nach dem Ineinandergreifen der ersten Zahnung 33 des Übertragungsbauteils und der innenliegenden Zahnung 43 wird das Übertragungsbauteil in der Drehung um die Achse X durch den Mitnahmefinger 73 mitgenommen, und das Übertragungsbauteil nimmt dabei die Krone 40 mit, die ihrerseits die Abtriebswelle 23 Über den Übertragungsmechanismus 20 mitnimmt, um den Sitz anzuheben.
  • Im Verlauf dieser Bewegung stehen die beiden Enden 28 der Feder 27 elastisch auseinander, wobei eines der beiden Enden 28 gegen die feste Halterung 26 und das andere Ende 28 gegen die starre Halterung 15 drückt, die axial nach innen gegen den Übertragungsmechanismus 20 gerichtet ist, von innen aus der Haube 8b gesehen, und die zwischen zwei Enden 28 der Feder 27 vorgesehen ist.
  • Die Bewegung des Griffs 8 im ersten Drehsinn 12 kann durchgeführt werden bis zur Anschlagposition, dargestellt in 4, wo der Anschlag 74 der Platte 70 in Berührung kommt mit der festen Halterung 26.
  • Ausgehend von der dargestellten Position in 4 wird beim Loslassen des Griffs 8 dieser durch die Feder 27 in die neutrale Position 9 zurückgebracht, wobei diese Bewegung im übrigen u.U. mit der Hand begleitet werden kann, wenn der Griff 8 nicht losgelassen wird.
  • Am Beginn der Bewegung zurück in die Neutralposition Überstreicht der Griff 8 zunächst einen kleinen Winkel, in dessen Verlauf das Übertragungsbauteil 30 am Führungsrand 54 der Federstahls schleifend durch den Mitnahmefinger 73 mitgenommen wird, bis die erste Zahnung 33 des Übertragungsbauteils sich von der innenliegenden Zahnung 43 der Krone löst.
  • Das Gleiten des Übertragungsbauteils 30 an dem Führungsrand 54 wird dann durch den Anschlag des zweiten Profils 37 des Übertragungsbauteils an der zirkularen Gleitschiene 63 angehalten, so dass die zweite Zahnung 34 des Übertragungsbauteils daran gehindert wird, die innenliegende Zahnung 43 der Krone zu berühren, wie in 5 dargestellt.
  • Als Folge der Rückkehrbewegung des Griffs 8 in die Neutralposition gleitet das zweite Profil 37 des Übertragungsbauteils die Gleitschiene 63 entlang, und das Übertragungsbauteil 30 folgt einer Drehbewegung um die Achse X unter diesmaliger Mitnahme des Federstahls 50.
  • Man wird feststellen, dass, im Gegensatz zu den existierenden Rastensystemen, die Rückkehrbewegung des Griffs 8 in die Neutralposition keinen Lärm beim Einrasten verursacht.
  • Wenn das Anheben des Sitzes durch die erste Bewegung des Griffs 8 nicht ausreicht, kann der Nutzer nacheinander Hin und-Her-Bewegungen ausführen, um zu heben und zu senken, ähnlich denen, die gerade beschrieben wurden.
  • Im übrigen wird zum Absenken der Sitzfläche des Sitzes der Nutzer zunächst der Griff 8 im zweiten Drehsinn 13 aus der Neutralposition 9 in den zweiten Winkelbereich 11 verschoben, in welchem Fall es die zweite Zahnung 34 des Übertragungsbauteils ist, die in Kontakt mit der innenliegenden Zahnung 43 der Krone kommt, bis der Anschlag 75 der Platte 70 die festen Halterung 26 berührt.
  • In diesem Fall ist bei der Rückkehrbewegung in die Neutralposition 9 im ersten Drehsinn 12 dies das erste Profil 36 des Übertragungsbauteils, das sich gegen die Gleitschiene 63 verschieben läßt.

Claims (9)

  1. Mechanismus zum Verstellen eines drehbaren Ausgangsorgans (23), um dieses Aus gangsorgan (23) selektiv in einem ersten oder in einem entgegengesetzten zweiten Drehsinn mittels eines Griffes (8) anzutreiben, der auf einer Drehachse (X) befestigt ist, und der in einem ersten Drehsinn (12) aus einer Neutralposition (9) in einen ersten Winkelbereich (10) und in einem zweiten Drehsinn (13) aus der besagten Neutralposition (9) in einen zweiten Winkelbereich (11) verstellbar ist, welcher Mechanismus gekennzeichnet ist durch: – eine Krone (40), die mit einer innenliegenden Zahnung (43) versehen ist, die auf der Drehachse (X) des Griffes (8) zentriert ist und die drehbar auf dieser Achse befestigt ist, um das Ausgangsorgan (23) anzutreiben, wobei diese Krone (40) mit einer Seitenwand (41) zusammenhängt, so dass sie mit dieser einen Hohlraum (42) abgrenzt, – ein Führungsorgan (50), das in dem besagten Hohlraum angebracht ist und mit Reibung um die Drehachse des Griffes herum drehbar befestigt ist, – ein gezahntes Übertragungsbauteil (30), – das mit Spiel im Inneren des Hohlraums (42) vorgesehen ist, – und das sich nicht orthoradial in Bezug auf eine zwischen dem Übertragungsbauteil (30) und dem Griff (8) vorliegende Verbindung (38, 73) verschieben kann, aber sich leicht radial in Bezug auf die Verbindung (38, 73) in einer Richtung Z (3) verschieben und/oder leicht um diese Verbindung (38, 73) herumdrehen lässt, – wobei die verschiebende und/oder herumdrehende Bewegung durch einen orthoradialen Führungsrand (54) des Führungsorgans (50) gleitend geführt ist, – wobei des gezahnte Übertragungsbauteil (30) durch den Griff (8) angetrieben wird und eine erste und eine zweite Zahnung (33, 34) aufweist, die im wesentlichen spiegelsymmetrisch zueinander sind, wobei das mit dem Führungsorgan (50) gleitend geführte Übertragungsbauteil (30) dafür sorgt, dass die erste Zahnung (33) des Übertragungsbauteils (30) sich mit der innenliegenden Zahnung (43) der Krone (40) verhakt, wenn der Griff (8) in dem ersten Drehsinn (12) in einen ersten Winkelbereich (10) gebracht wird, und das auf dem Führungsorgan (50) gleitend geführte Übertragungsbauteil (30) dafür sorgt, dass die zweite Zahnung (34) des Übertragungsbauteils (30) sich mit der innenliegenden Zahnung (43) der Krone (40) verhakt, wenn der Griff in dem zweiten Drehsinn (13) in einen zweiten Winkelbereich (11) gebracht wird, wobei das Übertragungsbauteil (30) im übrigen ein erstes und zweites Profil (36, 37) hat, das gegenüber der mit der gezahnten Krone (40) verbundenen Seitenwand (41) hervorspringt, – ein starres Teil (60), das ein Gleit-Führungselement bildet, das wenigstens teilweise die Krone (40) überdeckt und das gegenüber der mit der Krone (40) verbundenen Seitenwand (41) angebracht ist, wobei dieses starre Teil (60) wenigstens eine Führungsrampe (63) in Form eines Kreisbogens hat, der in Bezug auf die Drehachse (X) des Griffes (8) zentriert ist und eingerahmt wird von einer ersten und einer zweiten Aussparung (64, 65), wobei das erste Profil (36) des Übertragungsbauteils (30) sich auf der Höhe der ersten Aussparung (64) befindet, während sich das zweite Profil (37) auf der Höhe der Führungsrampe (63) befindet, wenn sich der Griff (8) im ersten Winkelbereich (10) befindet, wobei das zweite Profil (37) daher mit der Führungsrampe (63) zusammenwirkt, um das Ineinandergreifen der zweiten Zahnung (34) des Übertragungsbauteils (30) und der innenliegenden Zahnung (43) der Krone (40) zu verhindern, wenn der Griff (8) im zweiten Drehsinn (13) verstellt wird, und das zweite Profil (37) des Übertragungsbauteils (30) in Höhe der zweiten Aussparung (65) angebracht ist, während das erste Profil (36) in Höhe der Führungsrampe (63) vorgesehen ist, wenn sich der Griff im zweiten Winkelbereich (11) befindet, wobei das erste Profil (36) des Übertragungsbauteils (30) also mit der Führungsrampe (63) zusammenwirkt, um das Ineinandergreifen der ersten Zahnung (33) des Übertragungsbauteils (30) und der innenliegenden Zahnung (43) der Krone (40) zu verhindern, wenn der Griff im ersten Drehsinn (12) verstellt wird.
  2. Mechanismus gemäß Anspruch 1, bei welchem das Übertragungsbauteil (30) durch den Griff (8) mittels einer Verbindung angetrieben wird, welche kein orthoradiales Spiel in Bezug auf die Drehachse (X) hat, die aber ein radiales Spiel in Bezug auf diese Achse hat und ein Spiel in der Drehung um eine Achse, die parallel zur Drehachse (x) des Griffes ist.
  3. Mechanismus nach einem der Ansprüche 1 und 2, bei welchem das Führungsorgan (50) aus Federstahl besteht und sich elastisch einerseits auf die Seitenwand (41), die mit der gezahnten Krone (40) zusammenhängt, und andererseits auf eine starre Platte (70) stützt, die in einem konstanten Abstand von der besagten Seitenwand (41) gehalten wird, um so die Reibung zu erzeugen, die die Drehung des Führungsorgans (50) bremst.
  4. Mechanismus nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei welchem das Teil, das das Gleit-Führungselement (60) bildet, eine Scheibe ist, die einen Innenrand hat, der derart ausgeschnitten ist, dass die besagte wenigstens eine Führungsrampe (63) und die besagten Aussparungen (64, 65) gebildet werden.
  5. Mechanismus nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem die Verbindung zwischen dem Griff (8) und dem Übertragungsbauteil (30) mittels Mitnahmefinger (73) hergestellt wird, der sich parallel zur Drehachse erstreckt und der den Griff (8) mit dem Übertragungsbauteil (30) verbindet.
  6. Mechanismus nach Anspruch 5, bei dem der Mitnahmefinger (73) das Übertragungsbauteil (30) mit einer starren Platte (70) verbindet, die das Teil bedeckt, das das Gleit-Führungselement (60) bildet, und die am Griff (8) befestigt ist, wobei diese starre Platte in Bezug auf die gezahnte Krone (40) axial arretiert, aber drehbar ist.
  7. Mechanismus nach einem der vorangegangenen Ansprüche, der im übrigen elastische Rückholvorrichtungen (27) umfasst, um den Griff (8) in seine Neutralposition zu drücken.
  8. Mechanismus nach einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem der Griff (8) einen nicht ausziehbaren Hebel umfasst, der sich bis zu einem freien Ende (8a) erstreckt, das von der Drehachse (X) des Griffes (8) über einen Hebelarm (d) beabstandet ist, der kleiner als 20 cm ist.
  9. Fahrzeugsitz (1), der einen Regulierungsmechanismus (4, 6) umfasst, der durch einen Stellmechanismus (7) nach einem der vorangegangenen Ansprüche verstellt wird.
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