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Optisches Informationsaufzeichnungsmedium und Verfahren zur Herstellung desselben

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Publication number
DE19607169A1
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DE
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Patent type
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information
transparent
substrate
smooth
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Withdrawn
Application number
DE1996107169
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English (en)
Inventor
Akihiko Takasu
Kazuho Kato
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COLUMBIA DIGITAL MEDIA,INC., KAWASAKI, KANAGAWA, J
Original Assignee
Nippon Columbia Co Ltd
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    • G11B7/253Record carriers characterised by shape, structure or physical properties, or by the selection of the material characterised by the selection of the material of layers other than recording layers of substrates

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein optisches Informationsauf­ zeichnungsmedium, von welchem Informationen unter Benutzung eines Lichtstrahls rückgespielt werden.

Die Kompaktplatte (CD) ist ein typisches Beispiel für eine optische Platte, in der winzige Einschnitte, Grübchen bzw. "Pits" genannt, die der aufgezeichneten Information entsprechen, in einer einzelnen Oberfläche eines transparenten Substrats gebildet sind. Die aufgezeichnete Informa­ tion wird entsprechend den Änderungen der Menge des reflektierten Lichtes rückgespielt, wobei die Änderungen durch Fokussieren eines Laserstrahls durch das transparente Substrat hindurch auf die Pits erzeugt werden.

Genauer gesagt ist die CD standardmäßig so ausgebildet, daß Folgen von Pits, die die kürzeste Pitlänge von etwa 0,9 µm aufweisen, in einem Spurabstand von 1,6 µm auf dem transparenten Substrat gebildet werden, welches einen Durchmesser von 120 mm und eine Dicke von 1,2 mm aufweist. Die CD wird mit einer konstanten linearen Geschwindigkeit von etwa 1,3 m/s rückgespielt und besitzt eine Aufzeichnungskapazität von 650 (MB). Auf der CD sind digitale Daten gespeichert, die Musik, ein Bild, oder dergleichen umfassen. In der nachfolgenden Beschreibung soll die Formulierung "Format entsprechend dem CD-Standard" die oben genannten Spezifikationen bedeuten, und der Ausdruck "CD" soll auch eine CD-ROM (Compact Disk-Read Only Memory) oder eine Video-CD (Video-Compact Disk) etc. umfassen.

Nun ist auf eine digitale Videoplatte (DVD) Forschungs- und Entwick­ lungsarbeit verwandt worden, die eine Aufzeichnungsdichte besitzt, welche ungefähr 6 bis 8 mal größer als diejenige einer CD ist. Derzeit sind zwei Auslegungsstandards für die DVD vorgeschlagen worden. Einer der Auslegungsstandards wird als "SD" bezeichnet (Superdensity Disk), wäh­ rend der andere mit "HDMCD" bezeichnet wird (High Density Multime­ dia Compact Disk). Zwischen beiden Auslegungsstandards gibt es aber keine Austauschbarkeit.

Fig. 3 ist ein Modelldiagramm, das die senkrechte Schnittstruktur der SD darstellt, während Fig. 4 ein Modelldiagramm ist, das die senkrechte Schnittstruktur der HDMCD veranschaulicht.

Wie in Fig. 3 dargestellt, ist die SD so aufgebaut, daß ein erstes trans­ parentes Substrat 12, mit einem Durchmesser von 120 mm und einer Dicke von 0,6 mm und mit einer ersten Informationsoberfläche 13, sowie ein zweites transparentes Substrat 14, mit einem Durchmesser von 120 mm und einer Dicke von 0,6 mm und mit einer zweiten Informations­ oberfläche 15 unter Verwendung eines, durch ultraviolettes Licht härten­ den Harzes 16, aneinandergeheftet sind. Die Informationsoberflächen 13 und 15 der jeweiligen Substrate 12 und 14 sind im Inneren des ersten und des zweiten transparenten Substrates plaziert. Die Vorder- oder Außenseite der ersten Informationsoberfläche 13 sowie der zweiten Informationsoberfläche 15 sind jeweils mit reflektierenden Schichten 17 bestehend aus einem Metall, wie etwa Aluminium, bedeckt, welche den größten Teil eines Laserstrahls reflektieren. Von beiden Seiten der SD werden die aufgezeichneten Informationspassagen durch das erste trans­ parente Substrat 12 und das zweite transparente Substrat 14 hindurch rückgespielt.

Es ist auch ein alternativer SD-Aufbau vorgeschlagen worden, der darin besteht, daß nur die Vorder- oder die Außenseite der ersten Informa­ tionsoberfläche 13 mit einem halbtransparenten Film, bestehend aus einem Dielektrikum oder dergleichen, statt des reflektierenden Films 17 bedeckt ist. Dieses alternative Material ist angepaßt, um einen Teil des Laserstrahls zu übertragen und den Rest davon zu reflektieren. Infolge­ dessen können sowohl die Informationsinhalte auf der ersten Informa­ tionsoberfläche 13 als auch auf der zweiten Informationsoberfläche 15 durch das erste transparente Substrat 12 hindurch rückgespielt werden.

Die derzeit vorgeschlagenen Spezifikationen für die SD sind folgende: sein Spurabstand von 0,725 µm, die kürzeste Pitlänge von 0,4 µm, eine konstante lineare Geschwindigkeit von etwa 4 m/s im Playback- bzw. Rückspielmodus, eine Speicherkapazität von etwa 10 GB unter Benutzung beider Informationsoberflächen 13, 15, und eine Playback-Laserstrahlwel­ lenlänge von entweder 650 nm oder 635 nm. In der nachfolgenden Erläuterung soll die Formulierung "Format entsprechend dem SD-Stan­ dard" die oben beschriebenen Spezifikationen bedeuten.

Demgegenüber ist, wie in Fig. 4 dargestellt, die HDMCD so aufgebaut, daß ein transparentes Substrat 18 mit einem Durchmesser von 120 mm und einer Dicke von 1,2 mm zwei Schichten von Informationsoberflächen besitzt. Die erste Informationsoberfläche 19 ist durch Spritzguß gebildet, und die Vorder- bzw. Außenseite derselben ist mit einem halbtransparen­ ten Film 20 bedeckt, der beispielsweise aus einem Dielektrikum besteht, welches einen Teil des Laserstrahls überträgt und den Rest reflektiert. Die zweite Informationsoberfläche 21 wird so gebildet, daß ein durch ultraviolettes Licht härtendes Harz 24 in einer Dicke von etwa 40 µm auf den halbtransparenten Film 20 aufgetragen, durch Bestrahlen mit ultraviolettem Licht gehärtet wird, wobei er gleichzeitig durch einen Stempel nach unten gepreßt wird. Die Vorder- oder Außenseite der zweiten Informationsoberfläche 21 wird mit einem reflektierenden Film 22, bestehend aus einem Metall wie etwa Aluminium, bedeckt, der den größten Teil des Laserstrahls reflektiert. Weiter ist die Vorder- oder Außenseite des reflektierenden Films 22 mit einem Schutzfilm 23 be­ deckt, der aus einem, durch ultraviolettes Licht härtenden Harz, oder dergleichen, hergestellt ist.

Die derzeit vorgeschlagenen Spezifikationen der HDMCD sind folgende: ein Spurabstand von 0,84 µm, die kürzeste Pitlänge von 0,451 µm, eine konstante, lineare Geschwindigkeit von etwa 4 m/s im Playbackmodus dieser HDMCD, eine Speicherkapazität von etwa 7,4 GB, und eine Rückspiel-Laserstrahlwellenlänge von 635 nm. In der nachfolgenden Erläuterung soll die Formulierung "Format entsprechend dem HDMCD- Standard" diese Spezifikationen bedeuten.

Wie oben festgestellt basieren die optischen Platten SD, HDMCD und CD auf unterschiedlichen Plattenformaten. Darüber hinaus beträgt die Dicke jedes transparenten Substrats 0,6 mm bei der SD, während die Dicke des transparenten Substrats bei der HDMCD und der CD 1,2 mm beträgt. Wenn die Platten mit den transparenten Substraten unterschied­ licher Dicke unter Benutzung einer identischen Objektivlinse rückgespielt werden müssen, treten auf der Informationsoberfläche Aberrationen auf, und der Playback-Laserstrahlfleck kann nicht bis auf die Diffraktions­ grenze verengt werden, damit die Pitinformation gelesen werden kann, während das Füllen und Entladen verwirklicht werden kann, wie es durch den Aufbau des Eimertransportsystems bestimmt ist.

Es erweist sich als sinnvoll, die in den Fig. 1 und 2 gezeigten Eimer zu beschreiben, bevor eine Beschreibung vorgenommen wird, wie die Eimer in einem typischen Eimertransportsystem manipuliert werden können.

Der Eimer, welche im allgemeinen die Bezugsziffer 10 trägt, welcher zum Transport irgendeiner Art eines fließbaren Produktes wie z. B. Getreide, Sand, Kartoffelchips, Gewürze, Fruchtfüllstoffe, Erz, Flüssigkei­ ten, Pulver, Schlamm usw. verwendet werden, ist ein oben offener Behäl­ ter mit einer ersten Endwand 12, einer zweiten Endwand 14, welche miteinander verbunden und durch eine einfach gekrümmte Behältersteg­ wand 16 getrennt sind, welcher des weiteren einen rückwärts gekrümmten Abschnitt 18 aufnimmt, der mit jeder Endwand verbunden ist, um den oben offenen Behälter zu bilden. Der Eimer 10 weist einen deutlichen strukturellen verstärkten Rand auf, welcher aus Abschnitten 20 entlang des oberen Randes der zweiten Endwand 14, einem Abschnitt 22 entlang des oberen normalerweise Führungsrandes der einseitig gekrümmten Behälterstegwand 16, einem Abschnitt 24 entlang des oberen Randes der ersten Endwand 12 und einem Abschnitt 26 entlang der oberen, norma­ lerweise nachlaufenden Randes der einfach gekrümmten Behälterstegwand 16 aufgebaut ist.

Der Eimer 10 weist des weiteren mehrere Ansätze auf, welche verwendet werden, um den Eimer zu führen, wenn er durch ein Eimerhubsystem transportiert wird. Diese Ansätze weisen eine Kontaktauflage 30 auf, die an dem Eimer angebracht oder integral mit ihm ausgebildet sind. Die Kontaktauflage 30 ist bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel in der Nähe der ersten Endwand 12, jedoch dazu nach innen gerichtet an dem befestigt), wobei die erste Informationsoberfläche des letzteren durch eine glatte Oberfläche des vorherigen überlagert ist.

Das oben definierte optische Informationsaufzeichnungsmedium kann so aufgebaut werden, daß das erste transparente Substrat und das zweite transparente Substrat jeweils eine Dicke von im wesentlichen 0,6 mm besitzen.

Im übrigen kann das oben definierte optische Informationsaufzeichnungs­ medium so aufgebaut werden, daß die erste aufgezeichnete Information der ersten Informationsoberfläche und die zweite aufgezeichnete Informa­ tion der zweiten Informationsoberfläche in unterschiedlichen Aufzeich­ nungsformaten aufgenommen worden sind.

Im Betrieb kann das optische Informationsaufzeichnungsmedium als Einzelgegenstand Informationsoberflächen zweier unterschiedlicher Stan­ dards aufweisen, so daß ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium erhalten werden kann, das durch beide Playbacksysteme der beiden unterschiedlichen Standards rückgespielt werden kann. Weiter ist die erste Informationsoberfläche mit dem halbtransparenten Film bedeckt, der einen Teil des Playbackstrahls überträgt und einen Teil desselben reflek­ tiert; und die zweite Informationsoberfläche ist mit dem reflektierenden Film bedeckt, der den größeren Teil des Playbackstrahls reflektiert, so daß sowohl die in der ersten Informationsoberfläche aufgezeichnete Information, als auch die in der zweiten Informationsoberfläche aufge­ zeichnete Information von einer der Seiten des optischen Informationsauf­ zeichnungsmediums her rückgespielt werden kann.

Im Falle, daß jedes der transparenten Substrate auf eine Dicke von im wesentlichen 0,6 mm spezifiziert ist, beträgt der Abstand zwischen der ersten Informationsoberfläche und einer glatten Oberfläche des ersten transparenten Substrats, auf das der Playbacklaserstrahl auftrifft, 0,6 mm, und der Abstand zwischen der zweiten Informationsoberfläche und der glatten Oberfläche des ersten transparenten Substrats. 1,2 mm. Infolge­ dessen kann die in der ersten Informationsoberfläche aufgezeichnete Information durch die Objektivlinse eines Aufnehmers zum Projizieren des Playbacklaserstrahls in einem Playbacksystem rückgespielt werden, das an ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium angepaßt ist, dessen transparentes Substrat eine Dicke von etwa 0,6 mm besitzt. Weiter kann die in der zweiten Informationsoberfläche aufgezeichnete Information durch die Objektivlinse eines Aufnehmers zum Projizieren des Playback­ laserstrahls in einem Playbacksystem für ein optisches Informationsauf­ zeichnungsmedium rückgespielt werden, dessen transparentes Substrat eine Dicke von etwa 1,2 mm besitzt.

Im Falle, daß die unterschiedlichen Aufzeichnungsformate benutzt werden, kann das optische Informationsaufzeichnungsmedium als Einzelgegenstand mit zwei Informationsoberflächen versehen sein, in welchem die in den unterschiedlichen Aufzeichnungsformaten aufgezeichneten Informationsein­ zelheiten jeweils entsprechend enthalten sind.

Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegen­ den Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeichnungen, in denen:

Fig. 1 ein Modelldiagramm ist, das die senkrechte Schnittstruktur eines optischen Informationsaufzeichnungsmediums gemäß der vorlie­ genden Erfindung veranschaulicht;

Fig. 2 ein schematisches Flußdiagramm ist, das ein Verfahren zur Herstellung des optischen Informationsaufzeichnungsmediums gemäß der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;

Fig. 3 ein Modelldiagramm der senkrechten Schnittstruktur einer SD des Standes der Technik ist und

Fig. 4 ein Modelldiagramm der senkrechten Schnittstruktur einer HDMCD des Standes der Technik ist.

Unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen wird nunmehr ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium beschrieben, das die vor­ liegende Erfindung verkörpert. Fig. 1 ist ein Modelldiagramm, das die bevorzugte Ausführungsform der senkrechten Schnittstruktur des optischen Informationsaufzeichnungsmediums veranschaulicht. Wie in Fig. 1 gezeigt besitzt ein erstes transparentes Substrat 1 einen Durchmesser von 120 mm und eine Dicke von 0,6 mm, sowie ein zentrales Loch 9 mit einem Durchmesser von 15 mm. Das erste transparente Substrat ist mit einer ersten Informationsoberfläche 2 versehen. Ein zweites transparentes Substrat 3 besitzt einen Durchmesser von 120 mm und eine Dicke von 0,6 mm, sowie ein zentrales Loch 9 mit einem Durchmesser von 15 mm. Das zweite transparente Substrat ist mit einer zweiten Informationsober­ fläche 4 versehen. Das erste transparente Substrat 1 und das zweite transparente Substrat 3 sind durch eine Haftschicht 8 miteinander ver­ bunden, wobei die erste Informationsoberfläche 2 des ersteren 1 von der glatten Oberfläche des letzteren 3 belegt ist.

Im vorliegenden Falle ist die Vorder- oder Außenseite der ersten Infor­ mationsoberfläche 2 mit einem halbtransparenten Film 5 bedeckt, der einen Teil des Playbacklaserstrahls überträgt und einen Teil desselben reflektiert. Weiter ist die Vorder- oder Außenseite der zweiten Informa­ tionsoberfläche 4 mit einem reflektierenden Film 6 bedeckt, der den größeren Teil des Playbackstrahls reflektiert. Außerdem ist die Vorder- oder Außenseite des reflektierenden Films 6 mit einem Schutzfilm 7 bedeckt.

Der halbtransparente Film 5 besteht aus einem Dielektrikum, wie etwa ZnS (Zinksulfid), Si₂N₃ (Siliziumnitrid) oder AlN (Aluminiumnitrid), oder aus einem Metall wie Al (Aluminium), Au (Gold) oder Ag (Silber), wobei der Film so ausgebildet ist, das er einen Teil des Playbacklaser­ strahls überträgt und einen Teil desselben reflektiert. Darüber hinaus ist die reflektierende Schicht 6 aus einem Metall hergestellt, wie etwa Al (Aluminium), Au (Gold) oder Ag (Silber), wobei die Schicht so ausgebil­ det ist , daß sie den größeren Teil des Playbacklaserstrahls reflektiert.

Da die Dicke des ersten transparenten Substrats 1 des optischen Infor­ mationsaufzeichnungsmediums dieser Ausführungsform etwa 0,6 mm beträgt, kann die in der ersten Informationsoberfläche 2 aufgezeichnete Information durch ein Playbacksystem für eine optische Platte ausgelesen werden, deren transparentes Substrat eine Dicke von 0,6 mm besitzt. Das heißt, daß wenn Information in der ersten Informationsoberfläche 2 vorher gemäß dem SD-Standard aufgezeichnet worden ist, das optische Informationsaufzeichnungsmedium durch ein Playbacksystem für eine SD rückgespielt werden kann.

Weiter beträgt die Dicke des zweiten transparenten Substrats 3 des optischen Informationsaufzeichnungsmediums dieser Ausführungsform etwa 0,6 mm und die Dicke der gesamten optischen Platte erreicht etwa 1,2 mm, wenn beide transparente Substrate 1 und 3 durch ein Haftmittel miteinander verbunden worden sind. Daher kann die aufgezeichnete Information der zweiten Informationsoberfläche 4 durch ein Playbacksy­ stem für eine optische Platte ausgelesen werden, dessen transparentes Substrat eine Dicke von 1,2 mm besitzt. Das heißt, daß wenn Informa­ tion zuvor in der zweiten Informationsoberfläche 4 im CD-Standard oder im HDMCD-Standard aufgezeichnet worden ist, das optische Informa­ tionsaufzeichnungsmedium dieser Ausführungsform durch ein Playbacksy­ stem für eine CD oder ein Playbacksystem für eine HDMCD rückge­ spielt werden kann.

Das optische Informationsaufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung kann also als ein Medium hergestellt werden, dem es ermög­ licht ist, sowohl durch das an den SD-Standard als auch an den CD- Standard angepaßte Playbacksystem rückgespielt zu werden; oder es kann auch als ein Medium hergestellt werden, dem es ermöglicht ist, sowohl durch das an den SD-Standard als auch an den HDMCD-Standard angepaßte Playbacksystem rückgespielt zu werden.

Als nächstes werden die praktischen Anwendungen des optischen Infor­ mationsaufzeichnungssystems der vorliegenden Erfindung beschrieben. Bei einem Beispiel ist das Programm eines Spielfilms oder dergleichen in der ersten Informationsoberfläche 2 in einem Format aufgezeichnet, das dem SD-Standard entspricht (d. h., daß es gemäß dem Datenkompressionsver­ fahren "MPEG2": Moving Picture coding Experts Group 2) aufgezeichnet ist. Information ist auch in der zweiten Informationsoberfläche 4 im Format entsprechend dem Video-CD-Standard aufgezeichnet (d. h., gemäß dem Datenkompressionsverfahren "MPEG 1": Moving Picture coding Experts Group 1). Die Einzelplatte kann also sowohl durch ein Play­ backsystem für eine Video-CD als auch durch ein Playbacksystem für die SD rückgespielt werden.

Als weiteres Beispiel ist das Programm eines Films oder dergleichen in der ersten Informationsoberfläche 2 im SD-Standardformat aufgezeichnet, und die Tonspur des Films oder dergleichen ist in der zweiten Infor­ mationsoberfläche 4 im CD-Standardformat aufgezeichnet. In diesem Falle kann das optische Informationsaufzeichnungssystem als Einzelplatte sowohl zur Wiedergabe des Programms des Films oder dergleichen durch das Playbacksystem für die SD als auch für die Wiedergabe der Musik der Tonspur des Films oder dergleichen durch das Playbacksystem für die CD verwendet werden.

Als ein noch weiteres Beispiel ist das Programm eines Films oder der­ gleichen in der ersten Informationsoberfläche 2 im Format entsprechend dem SD-Standard aufgezeichnet, während es in der zweiten Informations­ oberfläche 4 im Format entsprechend dem HDMCD-Standard aufgezeich­ net ist. In diesem Falle kann das optische Informationsaufzeichnungs­ medium als Einzelplatte sowohl durch das Playbacksystem für die SD als auch durch das Playbacksystem für die HDMCD rückgespielt werden.

Nachfolgend wird ein Verfahren zur Herstellung des optischen Informa­ tionsaufzeichnungsmediums gemäß der vorliegenden Erfindung beschrie­ ben. Fig. 2 ist ein schematisches Flußdiagramm, das das Verfahren zur Herstellung des optischen Informationsaufzeichnungsmediums gemäß der vorliegenden Erfindung (wie in Fig. 1 dargestellt) veranschaulicht.

Zunächst wird, wie in einer Stufe (a) in Fig. 2 dargestellt, ein erstes transparentes Substrat 1, das einen Durchmesser von 120 mm und eine Dicke von 0,6 mm sowie ein zentrales Loch (9 in Fig. 1) mit einem Durchmesser von 15 mm besitzt und aus einem Harz, wie etwa Polycar­ bonat hergestellt ist, durch Spritzguß hergestellt. Im vorliegenden Falle wird ein erster Stempel 10, der Informationen trägt, die im Format entsprechend dem SD-Standard aufgezeichnet sind, zum Herstellen einer ersten Informationsoberfläche 2 verwendet.

Anschließend wird, wie in einer Stufe (b) dargestellt ist, ein halbtrans­ parenter Film 5 aus einem Dielektrikum oder einem Metall auf der Vorder- oder Außenseite der ersten Informationsoberfläche 2 des ersten transparenten Substrats 1 durch Sputtern oder Dampfabscheidung herge­ stellt. Im vorliegenden Falle ist der halbtransparente Film 5 so ausgebil­ det, daß er ein Reflexionsvermögen von etwa 30% bei einem Playback­ laserstrahl mit einer Wellenlänge von 650-680 nm zeigt.

Die Herstellungsschritte bzw. Stufen (c) und (d) können parallel zu den Stufen (a) und (b) gemäß Fig. 2 auftreten. Wie in Stufe (c) dargestellt ist, wird ein zweites transparentes Substrat 3, das einen Durchmesser von 120 mm und eine Dicke von 0,6 mm sowie ein zentrales Loch (9 in Fig. 1) mit einem Durchmesser von 15 mm besitzt und aus einem Harz, wie etwa Polycarbonat hergestellt ist, durch Extrusionsguß hergestellt. Im vorliegenden Falle wird ein zweiter Stempel 11, der die im Format entsprechend dem CD-Standard oder dem HDMCD-Standard aufgezeich­ nete Information trägt, zur Ausbildung einer zweiten Informationsober­ fläche 4 verwendet.

Anschließend wird, wie in der Stufe (d) dargestellt, eine reflektierende Schicht 6, bestehend aus einem Metall, auf der Vorder- oder Außenseite der zweiten Informationsoberfläche 4 des zweiten transparenten Substrats 3 durch Sputtern oder Dampfabscheidung gebildet. Im vorliegenden Falle wird die reflektierende Schicht 6 so ausgebildet, daß sie ein Refle­ xionsvermögen von mindestens 70% für den Playbacklaserstrahl mit der Wellenlänge 650-680 nm besitzt, wenn sie dem HDMCD-Standard ent­ spricht, oder für einen Playbacklaserstrahl mit einer Wellenlänge von 780 nm, wenn sie dem CD-Standard entspricht.

In der nächsten Stufe (e) wird eine Haftschicht 8, bestehend aus einem durch ultraviolettes Licht härtenden Harz oder dergleichen, die eine Dicke von mehreren Zehnereinheiten µm besitzt, auf der Oberfläche des ersten transparenten Substrates 1 aufgebracht, die mit der halbtrans­ parenten Schicht 5 versehen ist, und die glatte Oberfläche des zweiten transparenten Substrats 3 wird mit der oben erwähnten Oberfläche des ersten transparenten Substrats 1 durch die Haftschicht 8 angebunden. Weiter wird in Stufe (f) eine Schutzschicht 7, bestehend aus einem durch ultraviolettes Licht härtenden Harz oder dergleichen, auf der Vorder- oder Außenseite der reflektierenden Schicht 6 gebildet. Falls nötig kann die Schutzschicht 7 aufgedruckt werden. Übrigens können das erste transparente Substrat 1 und das zweite transparente Substrat 3 durch ein Heißschmelzverfahren oder dergleichen miteinander verbunden werden. Es ist auch möglich, die Bildung der Haftschicht 8 auszulassen. Als Beispiel für diesen Fall können beide transparente Substrate 1 und 3 miteinander durch Jiggers, wie etwa Kontrollstifte, befestigt werden, welche auf den äußeren peripheren Teilen und/oder den inneren peri­ pheren Teilen des ersten transparenten Substrates 1 und des zweiten transparenten Substrates 3 montiert werden.

Nachfolgend wird eine weitere Wirkung des optischen Informationsauf­ zeichnungsmediums gemäß der vorliegenden Erfindung erläutert. Bei der SD oder HDMCD des Standes der Technik und des Typs, der von einer Seite der Platte rückgespielt werden kann, wie in Fig. 4 zu sehen ist, beträgt der Abstand zwischen der ersten Informationsoberfläche 19 und der zweiten Informationsoberfläche 21 nur etwa 40 µm. Der geringe Abstand hat ungünstige Erscheinungen hervorgerufen. Beispielsweise gelingt es im Falle, daß eine Störung wie etwa Vibrationen während des Rückspielens der ersten Informationsoberfläche 19 auftreten, einer Servo­ steuerung wegen der Störungen nicht, den Playbacklaserstrahl zu fokussie­ ren. Infolgedessen wird der Playbacklaserstrahl auf die zweite Informa­ tionsoberfläche 21 fokussiert, so daß das Rückspielen der ersten Informa­ tionsoberfläche 19 unterbrochen wird. Der Playbacklaserstrahl wird besonders von der ersten Informationsoberfläche 19 her leicht defokus­ siert, weil diese Informationsoberfläche wegen der halbtransparenten Schicht 20 mit einem Reflexionsgrad von nur etwa 30% ausgestattet ist.

Im Gegensatz dazu ist der Abstand zwischen der ersten Informations­ oberfläche 2 und der zweiten Informationsoberfläche 4 des optischen Informationsaufzeichnungsmediums der vorliegenden Erfindung, wie in Fig. 1 dargestellt, immerhin etwa 0,6 mm groß, was der Dicke des zweiten transparenten Substrats 3 entspricht. Daher tritt die Erscheinung, daß sich der Brennpunkt des Playbacklaserstrahls auf die zweite Informations­ oberfläche 4 verschiebt, nur selten auf, selbst wenn Störungen, wie etwa Vibrationen, während des Rückspielens der ersten Informationsoberfläche 2 auftreten. Das gleiche gilt auch für die umgekehrte Verschiebung.

Das optische Informationsaufzeichnungsmedium gemäß der vorliegenden Erfindung bringt eine weitere Wirkung mit sich. Da der Abstand zwi­ schen der ersten Informationsoberfläche 2 und der zweiten Informations­ oberfläche 4 immerhin etwa 0,6 mm beträgt, wie oben festgestellt, fällt der Playbacklaserstrahl zum Rückspielen der zweiten Informationsober­ fläche mit einem Strahlfleckbereich auf die erste Informationsoberfläche 2, die größer als im Falle der SD oder HDMCD des Standes der Technik ist. Aus diesem Grunde wird das Signal der Information in der ersten Informationsoberfläche 2 nur mit einem sehr geringen Betrag dem Playbacksignal der Information in der zweiten Informationsoberfläche 4 überlagert. Dementsprechend kann das Signal der Information in der ersten Informationsoberfläche 2 mit einem hohen S/N-Verhältnis (Signal/- Rausch-Verhältnis) rückgespielt werden.

Wie oben beschrieben kann das optische Informationsaufzeichnungsmedi­ um gemäß der vorliegenden Erfindung durch beide Systeme rückgespielt werden, einem Playbacksystem, das an einen SD-Standard bzw. einen HDMCD-Standard angepaßt ist; oder es kann durch ein Playbacksystem abgespielt werden, das an den SD- oder den CD-Standard angepaßt ist.

Claims (19)

1. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium, aufweisend:
ein erstes transparentes Substrat mit einer ersten glatten Oberfläche und einer ersten Informationsoberfläche;
einen halbtransparenten Film, der auf der ersten Informationsober­ fläche gebildet ist, welcher mindestens einen Teil des Playbackstrahls überträgt und mindestens einen Teil desselben reflektiert;
ein zweites transparentes Substrat mit einer zweiten glatten Ober­ fläche und einer zweiten Informationsoberfläche;
einen reflektierenden Film, der auf der zweiten Informationsober­ fläche gebildet ist, welche den größeren Teil des Playbackstrahls reflektiert; und
wobei das zweite transparente Substrat auf das erste transparente Substrat geschichtet ist, derart, daß sich die zweite glatte Oberfläche und die erste Informationsoberfläche einander überdecken.
2. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, bei dem das erste transparente Substrat und das zweite transparente Substrat jeweils eine Dicke von 0,6 (mm) besitzen.
3. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, bei dem die auf der ersten Informationsoberfläche aufgezeichnete Infor­ mation und die auf der zweiten Informationsoberfläche aufgezeichne­ te Information verschiedene Formate aufweisen.
4. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 2, bei dem die auf der ersten Informationsoberfläche aufgezeichnete Infor­ mation und die auf der zweiten Informationsoberfläche aufgezeichne­ te Information verschiedene Formate aufweisen.
5. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 3, bei der die auf der ersten Informationsoberfläche aufgezeichnete Infor­ mation dem Standard einer digitalen Bildplatte entspricht; und bei dem die auf der zweiten Informationsoberfläche aufgezeichnete Infor­ mation dem Standard der Kompaktplatte entspricht.
6. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 4, bei dem die auf der ersten Informationsoberfläche aufgezeichnete Infor­ mation dem Standard einer digitalen Bildplatte entspricht; und bei dem die auf der zweiten Informationsoberfläche aufgezeichnete Information dem Standard einer Kompaktplatte entspricht.
7. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 3, bei dem die auf der ersten Informationsoberfläche aufgezeichnete Infor­ mation dem Datenkompressionsverfahren in Übereinstimmung mit MPEG 2 entspricht; und bei dem die auf der zweiten Informations­ oberfläche aufgezeichnete Information dem Datenkompressionsver­ fahren in Übereinstimmung mit MPEG 1 entspricht.
8. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 4, bei dem die auf der ersten Informationsoberfläche aufgezeichnete Infor­ mation dem Datenkompressionsverfahren in Übereinstimmung mit MPEG 2 entspricht; und bei dem die auf der zweiten Informations­ oberfläche aufgezeichnete Information dem Datenkompressionsver­ fahren in Übereinstimmung mit MPEG 1 entspricht.
9. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium, aufweisend:
eine Information, die auf einer ersten Informationsoberfläche aufge­ zeichnet ist, und die durch ein Wiedergabesystem für ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium wiedergegeben wird, dessen trans­ parentes Substrat eine Dicke von annähernd 0,6 (mm) besitzt; und
eine Information, die auf einer zweiten Informationsoberfläche aufge­ zeichnet ist, und die durch ein Wiedergabesystem für ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium wiedergegeben wird, dessen trans­ parentes Substrat eine Dicke von annähernd 1,2 (mm) besitzt.
10. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium, aufweisend:
erste Informationsspeichereinrichtungen zum Speichern einer ersten Information, die durch ein Wiedergabesystem für ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium wiedergegeben wird, welches eine Dicke von annähernd 0,6 (mm) besitzt; und
zweite Informationsspeichereinrichtungen zum Speichern einer zweiten Information, die durch ein Wiedergabesystem für ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium wiedergegeben wird, dessen trans­ parentes Substrat eine Dicke von annähernd 1,2 (mm) besitzt.
11. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 10, bei dem die genannte erste Information und die genannte zweite Infor­ mation von einer einzelnen Seite des optischen Informationsaufzeich­ nungsmediums her durch verschiedene Playbackvorrichtungen wie­ dergegeben wird.
12. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 10, bei dem die erste Information und die zweite Information jeweils in einem unterschiedlichen Format aufgezeichnet ist.
13. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 11, bei dem die erste Information und die zweite Information jeweils in unterschiedlichen Formaten aufgezeichnet ist.
14. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 10, bei dem die Aufzeichnungsdichte der ersten Information größer als die Aufzeichnungsdichte der zweiten Information ist.
15. Optisches Informationsaufzeichnungsmedium nach Anspruch 11, bei dem die Aufzeichnungsdichte der ersten Information größer als die Aufzeichnungsdichte der zweiten Information ist.
16. Verfahren zum Herstellen eines optischen Informationsaufzeichnungs­ mediums, das zwei Informationsoberflächen besitzt, wobei das Ver­ fahren folgende Schritte aufweist:
Formen eines ersten transparenten Substrats, das eine erste Informa­ tionsoberfläche und eine zweite glatte Oberfläche besitzt, sowie eines zweiten transparenten Substrats, das eine zweite Informationsober­ fläche und eine zweite glatte Oberfläche besitzt;
Bilden eines halbtransparenten Films auf der ersten Informations­ oberfläche und eines reflektierenden Films auf der zweiten Informa­ tionsoberfläche; und
Anheften des zweiten transparenten Substrats auf dem ersten trans­ parenten Substrat, derart, daß die erste Informationsoberfläche und die zweite glatte Oberfläche einander zugekehrt sind.
17. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem das erste transparente Sub­ strat und das zweite transparente Substrat jeweils in einer Dicke von 0,6 (mm) geformt sind.
18. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem das erste transparente Sub­ strat und das zweite transparente Substrat aneinander mit Hilfe eines durch ultraviolettes Licht härtenden Harzes angeheftet werden, und bei dem ultraviolette Strahlung auf das genannte Harz aufgestrahlt wird, um die Substrate anzuheften.
19. Verfahren nach Anspruch 17, bei dem das erste transparente Sub­ strat und das zweite transparente Substrat mit Hilfe eines durch ultraviolette Strahlung härtenden Harzes angeheftet werden, und bei dem auf das genannte Harz ultraviolette Strahlung aufgestrahlt wird, um die Substrate anzuheften.
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