DE1958976B2 - Elektrischer massen- und kraftmesser - Google Patents
Elektrischer massen- und kraftmesserInfo
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Description
3 4
Kraftuntersetzung zwischen der Waagplatte und der zum Stand der Technik genannten deutschen Auseigentlichen
Meßanordnung aus, so daßdie Eigenmasse legeschrift !279 379, dortige Fig. 5, waren zu den
des Übertragungs- und Übersetzungssystems als Saiten Zugfedern parallel geschaltet, um die die Saiten-Zusatzmasse
des Meßlings, also — auch dynamisch — frequenz mitbestimmende, stei'fheitsbedinste Zusatzais
eine Tara angesehen werden konnte. Dabei galt es, 5 kraft zu kompensieren. Die Federn waren alsu dort
die Bezugsmasse an der Waagschale möglichst hart zur Lösung einer anderen Aufgabe verwendet als im
und uie Waagschale dem Boden gegenüber möglichst Falle der vorliegenden Erfindung, und die Art ihrer
weich aufzuhängen. Bei dieser Waage ist die sonst Verwendung, also die Lösung der anderen Aufgabe,
gültige Beziehung zwischen der Kadenz und der war von der erfindungsgemäßen Lösung verschieden
Eigenschaft, Bodenerschütterungen auszufiltern, nicht io in Gestalt ihrer Parallelschaltung zu den Saiten,
mehr vorhanden, weil ein neu aufgelegtes Gewicht während gemäß der vorliegenden Erfindung Federn mit
richtig gemessen werden kann, schon bevor sich die den sonstigen Übertragungskettengliedern in Reihe
Waagschale beruhigt hat. Für den Fall großer Lasten liegen.
oder großer Übersetzungen von der Waagschale zum Bei einem zweiten in der deutschen Auslegeschrift
Meßorgan hat diese Waage aber eine wirtschaftliche 15 1 279 379 beschriebenen bekannten Gerät war zur
und eine technische Schwäche. Die wirtschaftliche Erzeugung der Vorspannkraft der Saiten an Stelle
Schwäche besteht darin, daß die ganze Waagschale als einer Vorspannrnasse ei.■-■:: Feder verwendet. Außerdem
Tiefpaßfilter aufgehängt sein muß, das teurer ist als war bei dieser als Kraftmesser gedachten Ausführung
ein Tiefpaßfilter am Ausgang de· Übersetzungskette. eine Feder zu der zu messenden Kraft und damit zu
Die technische Schwäche besteht darin, daß es im 20 einem Teil der zugehörigen Übertragungskette parallel
Fall hoher Übersetzungen schwierig ist, die Über- geschaltet. Auch hier waren also die Federn zur
iragungskette einfach und hart auf die Waagschale Lösung anderer Aufgaben in anderer Weise verwendet
zu beziehen. Die Eigenmasse der Übertragungskette als bei der vorliegenden Erfindung, was besonders
wirkt unter Bodenerschütterungen störend, wenn man deutlich wird, wenn man sich den Einfluß eines Durch-
sie nicht mit der Waagschale verbindet. Zwar ist diese ^ schneidens der Federn in den verschiedenen Fällen auf
Verbindung an sich nicht teurer als der Bezug gegen- die Arbeitsinöglichkeit des Gerätes vergegenwärtigt,
über der Erde, führt aber zu einer Waage, bei der die Schwingungsunterdrückende Dämpfer, wie sie die
ganze Übertragungskette, die Vergleichsmasre und die vorliegende Erfindung vorsieht, waren überdies in
Saitenmeßanordnungen waagschalebezogen sind, wo- Verbindung mit den vorbekannten Federanordnungen
hei die Waagschale über ein einziges Tiefpaßfilter mit 30 nicht angewendet.
dem Boden verbunden ist. Eine solche Bauart ist Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist bei
ungewöhnlich und stellt große Anforderungen an die einem elektrischen Massen- und Kraftmesser mit einer
Ausbildung der Waagbrücke. die Vorspannkraft liefernden Vorspannmasse diese
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mittels zweier parallelgeschalUiter Blattfedern in bezug
elektrischen Massen- und Kraftmesser der eingangs 35 auf ein Teil ihrer Übertragungskette senkrecht parallel
gennnten Gattung, bei welchem also die Vorspann- geführt, und dieser Teil ist mittels Lenker in bezug auf
kraft und eine der zu messenden Größe proportionale den Grundkörper parallel geführt. Auf diese Weise
Kraft über zwei Übertragungsketten verglichen werden, lassen sich in der betreffenden Übertragungskette
bei herkömmlicher Konstruktion der Waagbrücke und mehrere Dämpfer einfach und raumsparend unterdes
Übertragungs- und Untersetzungssystems von der 40 bringen. Hinsichtlich der zweiten Übertragungskette
Waagschale zur Meßeinrichtung, unter Beibehaltung dient es demselben Ziel, wenn diese, also die Übereiner
möglichst großen Wägekadenz und unter An- tragungskette für die zu messende Größe, einen am
»cndung von die Wirtschaftlichkeit nicht gefährdenden Grundkörper schwenkbar gelagerten Hebel aufweist.
Mitteln, gegen vom Boden herrührende Erschütterim- Dies ermöglicht eine Ausführungsform, bei der der
gen unempfindlich zu machen und hierzu im ganzen 45 Hebel an einem Ende einen mittels zweier parallel-Niederfrequenzbereich,
in welchem die Transfer- geschalteter Blattfedern geführten Körper trägt, an funktionen der beiden Übertragungsketten gegenüber welchen eier Xraftverteilcr angeschlossen ist.
dem statischen Wert nicht verschwindend klein sind, Eine Weiterbildung dieser Ausführung liegt darin, das Gewicht der Vergleichsmasse und das übersetzt. daß die der zu messenden Größe proportionale Kraft (dynamisch transferierte) Gewicht des Meßlings bzw. 50 über einen Körper mit dem Hebel gekoppelt ist und die zu messende Kraft so auf die Saiten zu übertragen, daß dieser Körper mittels zweier parallelgeschaltetcr daß unter Bodenerschütterungen die Wechselkräfte Blattfedern an dem Hebel befestigt ist.
der Vergleichsmasse und des Meßlings proportional Bei einer Ausführungsform weist der Hebel an lu diesen Massen bzw. zu ihren statischen Gewichten einem Ende einen mittels zweier Lenker parallel •tnd. Für die Anwendung des Gerätes als Kraftmesser 55 geführten Körper auf, der über eine Feder mit dem müssen die als maßgebend und ungestört voraus- Hebel verbunden und über diesen Körper an den gesetzten niederfrequenten Anteile der beiden an die Kraftverteiler angeschlossen ist. Saiten weiterzugebenden Kräfte übertragen werden. Eine raumsparende Weiterbildung der Erfindung
dem statischen Wert nicht verschwindend klein sind, Eine Weiterbildung dieser Ausführung liegt darin, das Gewicht der Vergleichsmasse und das übersetzt. daß die der zu messenden Größe proportionale Kraft (dynamisch transferierte) Gewicht des Meßlings bzw. 50 über einen Körper mit dem Hebel gekoppelt ist und die zu messende Kraft so auf die Saiten zu übertragen, daß dieser Körper mittels zweier parallelgeschaltetcr daß unter Bodenerschütterungen die Wechselkräfte Blattfedern an dem Hebel befestigt ist.
der Vergleichsmasse und des Meßlings proportional Bei einer Ausführungsform weist der Hebel an lu diesen Massen bzw. zu ihren statischen Gewichten einem Ende einen mittels zweier Lenker parallel •tnd. Für die Anwendung des Gerätes als Kraftmesser 55 geführten Körper auf, der über eine Feder mit dem müssen die als maßgebend und ungestört voraus- Hebel verbunden und über diesen Körper an den gesetzten niederfrequenten Anteile der beiden an die Kraftverteiler angeschlossen ist. Saiten weiterzugebenden Kräfte übertragen werden. Eine raumsparende Weiterbildung der Erfindung
Die Lösung dieser Aufgabe liegt darin, daß in jeder liegt schließlich darin, daß bei einem elektrischen
Übertragungskette mindestens eine Feder in Kraft- 60 Massen- und Kraftmesser mit einer die Vorspannkraft
durchgangsrichtung als Kettenglied eingebaut ist liefernden Vorspannmasse die Übertragungskette für
daß diese Fedrr an dem dem Kraftverteiler abgewen- die von der Vorspannmasse erzeugte Vorspannkraft
deten Ende über einen schivingungsunterdriickenden einen am Grundkörper schwenkbar gelagerten Hebel
Dämpfer mit dem Grundkörper der Meßanordnung snthält, der einerseits über eine Feder mit dem Kraftverbunden ist i'Pd daß an dem dem Kraftverteiler 65 verteiler verbunden ist und andererseits die mittels
abgewendeten Ende der Kette der jeweilige Kraft- zweier parallelgeschalteter Blattfedern parallel geführte
angriffspunkt liegt. Vorspannmasse trägt.
wendete Parallelführung durch Blattfedern gestattet neben der Verbindung der Lenker- und der Federwirkung in einfacher Weise die Blockierung sonst
vorhandener, für den Anwendungsfall unzulässiger Freiheitsgrade.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
F i g. 2 eine Variante der Ausfuhrung des Kraftverteilers des ersten Beispiels,
Fig. 4 bis 6 zeigen je eine Variante der Ausfuhrung
der Ubertragungskette für die zu messende Größe des zweiten Beispiels;
F i g. 7 und 8 sind je eine schematische Darstellung der Wirkung dieser Übertragungskette im Hinblick
auf die Entzerrung bzw. Linearisierung der Waagencharakteristik;
Fig. 11a eine schematische Darstellung der Ausführungsbeispiele nach Fig. 1. 3, 9 und 10;
Fig. 11b und lic zeigen eine schematische Darstellung der Ausbildung für das Messen von Kräften,
und
Fig. Hd zeigt eine schematische Darstellung der
Ausbildung für das Messen von Massen oder Beschleunigungen.
Das Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 ist eine Tischwaage mit einem Grundkörper 1, in welchem
zwei Saiten 2 angebracht sind, deren Enden an einem Kraftverteiler 43 befestigt sind, der aus dem Körper 3
und den beiden Drähten 4 und 5 besteht. Die Saiten 2 lassen sich mittels elektromagnetischer Schaltungen,
von welchen nur die Magnetköpfe 6 dargestellt sind, erregen, so daß sie quer schwingen. Die Schaltung
dient auch zur Übertragung der Saitenfrequenzen bzw. ihrer Variationen zum Auswertegerät 7. In diesem
werden in bekannter Weise eine dimensionslose Funktion, z. B. geeignete Quotienten der beiden
Frequenzen gebildet, und aer Wert der zu messenden Masse wird berechnet und angezeigt. Ferner ist im
Grundkörper 1 eine Vorspannmasse 8 mittels Lenker 9 senkrecht parallel geführt. Die Vorspannmasse 8
ist mittels einer Übertragungskette 10 mit dem Kraftverteilerkörper 3 verbunden. Die Übertragungskette 10
weist zwei Federn 11 und zwei Bügel 12 auf. Jeder dieser Bügel 12 ist mit dem Kolben 13 eines Dämpfers
14 verbunden. Die beiden Dämpfer 14 sind auf Konsolen 15 des Grundkörpers 1 befestigt und mit einer
viskosen Flüssigkeit, z. B. Öl. gefüllt. Die Übertragungskette
10 weist im vorliegenden Fall zwei Gruppen Elemente 11. 12 in Verbindung mit einem
Dämpfer 14 auf: sie kann aber auch nur eine solche Gruppe oder mehr als zwei umfassen.
Eine Waagschale 16 ist mittels Lenker 17 am Grundkörper 1 senkrecht parallel geführt. Sie trägt die zu
wiegende Masse 18. An ihrem unteren Ende 19 ist die Waagschale über eine Übertragungskette 20 mit
dem Kram erteiler 43 verbunden. Die Übertragungskette 20 ist gleicher Bauart wie die Übertragungskette
10. Durch Einstellen des Drahtes 5 kann die gewünschte Über- oder Untersetzung geAvählt werden, mit der die
der zu messenden Masse 18 entsprechende Kraft, d. h. ihr Gewicht, auf die Saiten 2 übertragen wird.
Die Verteilung der durch die Vorspannmasse 8 ausgeübten Kraft auf die Saiten 2 ist konstant, jedoch
TOn der ebenfalls konstanten Verteilung des Gewichtes
der Masse 18 auf die Saiten 2 verschieden. Vorzugs weise wird die Vorspannung annähernd gleich auf die
beiden Saiten 2 verteilt, während die von der Über tragungskette 20 vermittelte Kraft im Verhältnis 3: I
verteilt wird.
Gemäß F i g. 2 besteht der Kraftverteiler 43 aus einem Verleilerhebel 43«. Diese Bauart und verschiedene, weiter unten beschriebene bauliche Abwandlungen sind hinsichtlich der Wirkungsweise der
ίο Meßanordnung derjenigen der F i g. 1 äquivalent.
Die Wirkungsweise ist folgende: Bei ruhendem Grundkörper 1 werden die Gewichte der Vorspannmasse 8 und der ruhenden Masse 18 unverändert von
den Übertragungsketten 10 und 20 auf den Kraft-
IS verteiler 43 übertragen und von diesem auf die beiden
Saiten 1 verteilt. Die Frequenzänderungen werden dann im Auswertegerät in bekannter Weise zur
Ermittlung des Wertes der Masse 18 verwertet. Die Übertragungsketten 10 und 20 verzögern bei jeder
ίο Auswechslung der Masse 18 nur die Änderung der
Saitenkräfte.
Bei sehr niederfrequenten Erschütterungen des Grundkörpers 1 folgen die Massen 8 und 18 den
Bewegung des Grundkörpers 1 noch sehr gut. Ihr
es Verhalten ist quasi statisch. Es sei
Z9 — die maximale Amplitude der Bewegungen
des Gruiidkörpers 1.
za ^- die entsprechende Beschleunigung,
ρ — die Masse der Vorspannmasse 8,
η = die Masse der zu wiegenden Masse 18.
Die für die Wechselbeschleunigung der beiden Massen erforderlichen Kräfte sind somit:
pz
Sie werden unverändert, d. h. ohne Beitrag der parallel gehaltenen Dämpfer 14 durch die Übertragungsketten 10 und 20 auf den Kraftverteiler 43
übertragen. Da diese beiden Kräfte untereinander im gleichen Verhältnis wie die statischen Gewichte
stehen, stören sie das Meßergebnis nicht. Es gilt nämlich
in statischem Zustand
und
in quasistatischem Zustand
<7
P
P
(g - Zr1) Ρ
Im Falle hochfrequenter Erschütterungendes Grundkörpers
1 folgen die Vorspannmasse 8 und die Masse 18 den Bewegungen des Grundkörpers 1 nicht mehr
getreu. Sie können somit verschiedenen Beschleunigungskräften ausgesetzt werden. Ein Teil dieser
Beschleunigungskräfte wird über die Dämpfer 14 abgeleitet, so daß nur der Restbetrag auf den Kraftverteiler
43 übertragen wird. Definiert man die Transferfunktionen Tp der Übertragungskette 10 und
Tq der Übertragungskette 20 als das Verhältnis zwischen der bei hochfrequenten Erschütterungen und
bei einer Beschleunigung r„ auf den Kraftverteiler 43
gelangenden Kraft zu derjenigen Kraft, die bei quasi-.statischen Verhältnissen, bei gleicher Beschleunigung
t 958 976
ίβ, auf diesen Kraftverteiler 43 gelangt, so ist das
Meßergebnis gleich
χ >
H-P-U ! Tp Zo)
Soll dieses Resultat gleich dem gesuchten Verhältnis f//>
sein, so muß gelten:
Tq -Tp.
Die Transferfunktionen der beiden Übertragungsketten 10, 20 müssen also gleich sein. In der Praxis
Ist dies nur annähernd möglich, weil diese Transfertunktionen von den Massen ρ und q abhängen, von
denen q veränderlich ist. Werden aber für beide Übertragungsketten 10 und 20 die Dämpfer 14, bemessen
an den Federn 11, an der Masse ρ und an der
höchstens zulässigen Masse q, groß bemessen, so
kann man die Transferfunktionen Tp und Tq für den ganzen niederfrequenten Durchlaßbereich gleichmachen,
wobei die Abweichung zwischen den Transferfunktionen Tp und Tq nur in den Sperrbereich des
ür rtragungssystems fällt. Diese Differenz ist somit für die Genauigkeit der Waage unerheblich.
Die obigen Betrachtungen schlossen die Voraussetzungen
ein, die Verbindung zwischen der Masse 18 und dem unteren Bügel 12 der Übertragungskette 20
bzw. dem unteren Ende der unteren Feder 11 sei starr
In Wirklichkeit hat diese Verbindung eine gewisse Elastizität. Bei der Gleichsetzung der Transferfunktionen
im niederfrequenten Durchlaßbereich sollte dieser Elastizität Rechnung getragen werden.
Man könnte die Gleichsetzung der Transferfunktionen dadurch erwirken, daß die Vorspannmasse 8
mittels einer Feder mit dem unteren Bügel 12 der Übertragungskette 10 verbunden würde (strichpunktiert
in Fig. 1). Die Elastizität der Aufhängung der
Masse 18 wäre dann bereits kompensiert. Wie eingangs erwähnt, besteht ein ökonomisches Bedürfnis, Massenmesser
mit herkömmlichen Waagbrücken zu verwenden. Wird eine stark untersetzende, weiche Brücke mit
tragen Übertragungsketten verwendet, so kann auch dann das Ergebnis der Messung von Bodenerschütterungen
unabhängig gemacht werden. Dies geschieht dadurch, daß durch passende Wahl der Elemente
der Übertragungsketten 10. 20 die Transferfunktionen Tp, Tq gegenüber der Transferfunktion der
Brücke schmalbandig gewählt werden.
Bei dem Beispiel nach F i g. 3 ist die Vorspannmasse
8 mit einem L-förmigen Körper 21 mittels zweier parallel gehaltener Blattfedern 22 verbunden,
die sowohl als Lenker zwecks senkrechter Parallelführung der Vorspannmasse 8 als auch als Federn
dienen. Der Körper 21 ist über einen Fuß 23 mit einem Dämpfer 14, und die Vorspannmasse 8 ist über einen
Fuß 24 mit einem zweiten Dämpfer 14 verbunden. Beide Dämpfer 14 sind auf einer Konsole 15 des
Grundkörpers 1 befestigt. Die Übertragungskette 10 der Vorspannmasse 8 besteht somit aus den Elementen
14, 21, 22, 23 und 24. Die Lenker 9 sind mittelbar über den Körper 21 mit der Vorspannmasse 8 verbunden.
Das untere Ende 19 der nur zum Teil und schematisch dargestellten Waagplatte 16 ist über die
Übertrasunaskette 20 mit dem Draht 5 des Kraftverteilers
43 verbunden. Die Übertragungskette 20 weist einen Bügel 25 und einen Hebel 26 auf. Der
Bügel 25 ist an seinem unteren Ende übet einen Fuß 27 mit einem Dämpfer 14 verbunden. Eine
Pfanne 28 ist mittels zweier parallelgeschalteter Blattfedern 29 an dem Bügel 25 befestigt. Die Pfanne 28
dient zur Aufnahme einer Schneide 30 des Hebels 26. dessen andere Schneide 31 sich auf eine Pfanne 32
des Grundkörpers 1 stützt. Über eine Stange 33 ist
ίο der Hebel 26 mit einem weiteren Dämpfer 14 verbunden.
Am rechten Ende des Hebels 26 ist mittels zweier parallel gehaltener Blattfedern 34 ein kleiner Körper 35
befestigt, an welchem der Draht 5 verankert ist.
Bei der Ausführung gemäß F i g. 4 weist die Übertragungskette
20 keinen Bügel auf. Eine Schneide 36 ist mittels zweier parallelgeschalteter Blattfedern 37
mit dem Hebel 26 und über eine Stange 38 mit einem Dämpfer 14 verbunden. Sie steht unter Zwischenschaltung
einer Koppel 39 mit zwei Pfannen mit dem
»ο Ende 19 der Waagplatte 16 in Kontakt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 hat der Hebel 26 an seinem rechten Ende einen L-förmigen
Träger 40. Der Körper 35 ist hier mittels der Federn 34 links vom Träger 40 befestigt, im Gegensatz zu den
»5 Ausführungen gemäß Fig. 3 oder 4.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 6, das
eine Variante der F i g. 5 darstellt, ist der Körper 35 mittels Lenker 41 senkrecht und parallel geführt. Fr
ist über eine Feder 42 mit dem Hebel 26 verbunden.
Wie aus F i g. 7 und 8 ersichtlich, variiert in den
beiden dort dargestellten Fällen die für die Übersetzung maßgebende Hebellänge in Abhängigkeit von der zu
ermittelnden Last symmetrisch zur Mittelstellung um den Betrag H bzw. h. da der Körper 35 seinen Abstand
zum Hebel 26 ändert. Das Ende der Blattfedern 34
beschreibt in Abhängigkeit von der Last einen *■ reisbogen
um die horizontale Mittelstellung, und zwar im Falle der F i g. 7 genau und im Falle der F i g. S
angenähert. Die Übersetzung ändert sich zunächst ir dem einen, dann im anderen Sinn, und zwar jeweil«
um einen Betrag, der annähernd zum Quadrat dei Differenz zwischen der entsprechenden Last und dei
Last bei Mittelstellung proportional ist. Fs ist somil
möglich, kubische Linearitätsfehler zu korrigieren. Di« Anordnung nach Fig. 5 ist in derjenigen nach
F i g. 3. 4 entgegengesetztem Sinne wirksam.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 9 sind die Saiten 2 an ihrem unteren Ende mit dem Grund
körper 1 und an ihrem oberen Ende mit einem schema· tisch dargestellten Kraftverteiler 43 verbunden. Di;
Ubertragungskette 10 enthält einen Hebel 44, der aiii
dem Grundkörper 1 schwenkbar gelagert ist. Dei Hebel 44 ist mittels der parallelgeschalteten Blatt
federn 22 mit der Vorspannmasse 8 und mittels dei Feder 45 mit dem Kraftverteiler 43 verbunden. Di;
Übertragungskette 20 enthält einen dem in Fig.: beschriebenen ähnlichen Hebel 26. Er ist mittels einei
Schneide 46 auf dem Grundkörper 1 schwenkba gelagert. Eine Feder 47 verbindet sein eines Ende mi
dem Kraftverteiler 43.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 10 sine die Saiten 2 horizontal angeordnet. Die Übertragungs
kette 10 enthält hier einen schwenkbaren Winkelhebe 48, der einerseits über die Feder 45 mit dem Kraft
verteiler 43 und andererseits über die parallelgeschal teten Blattfedern 49 mit der Vorspannmasse 8 ver
bunden ist. Die Übertragungskette 20 enthält einei schwenkbar gelagerten Winkelhebel 50. der über zwe
209 521'19:
parallelgeschaltete Blattfedern 51 und eine weitere hierfür statt dessen aber eine Kraft P (Fig. lic)
Feder 52 mit einem bei 54 schwenkbar gelagerten anderer Art, z. B. die elastische Kraft einer Feder,
Hebel 53 verbunden ist, auf welchen die zu wiegende vorsehen. Wenn beide Übertragungsketten 110 und 120
Masse 18 einwhkt. je mit einer Kraft belastet werden, welche Kräfte auf
Grundsätzlich gelten die zu Fig. 1, 2 gegebenen 5 die Saiten 2 übertragen werden, so ermittelt die Anlage
Erklärungen der Wirkungsweise auch für die Aus- das Verhältnis dieser beiden Kräfte. Es handelt sich
führungen nach F i g. 3 bis 6 und 9—10. Die Wir- also um einen echten Kraftmesser. Es spielen dabei
kungsweise der bisher beschriebenen Ausführungs- sowohl die Erdbeschleunigung als auch die Bodenbeispiele
läßt sich sie in Fig. 11a sehematiseh erschütterungen keine maßgebende Rolle. Da aber die
darstellen. Als Kraftverteiler wurde die Kombination io verschiedenen Elemente des Gerätes mit Trägheit
der Elemente 3, 4, S nur beispielsweise gewählt. Die behaftet sind, ist es auch in diesem Falle empfehlensbeiden
Übertragungsketten sind durch Vierecke 110, wert, die Bandbreite der Übertragungskette 110 ent'
120 dargestellt; die Linien 55 stellen ihre Verbindung sprechend einzuschnüren. Was die Wechselanteil'! der
mit dem Orundkörper 1 dar. Es handelt sich bei dieser Kraft Fanbetrifft, so wird wie mit Bezug auf F i g. 11b
Ausführung um einen Massenmesser, bei welchem die 15 beschrieben vorgegangen. Das Ergebnis ist ein Verzu
wiegende Masse 18 dadurch ermittelt wird, daß ihr hältnis zweier Kräfte, das unabhängig ist von den
Gewicht mit demjenigen der Vorspannmasse verglichen elastischen Eigenschaften des die Vorspannung erwird.
Das Verhältnis dieser Gewichte ist dem Verhält- zeugenden Organs.
nis der Massen gleich. Die beschriebenen Maßnahmen Die gleiche Kraft P kann aber auch dann als
erlauben, diese bei stationärem Zustand selbst- ao Vorspannkraft dienen, wenn die Übertragungskette 120
verständliche Gleichheit sowohl im quasistatischen vom Gewicht einer Masse 18 belastet wird, deren Wert
Zustand als auch bei hochfrequenten Erschütterungen ermittelt werden soll. Ist der Grundkörper 1 ruhig, so
des Grundkörpers 1 aufrechtzuerhalten. wird das Gewicht der Masse 18 mit der Kraft P
Das gleiche Gerät läßt sich zur Kraftmessung ver- verglichen, woraus der Wert der Masse 18 abgeleitet
wenden. In Fig. 11b ist die zu messende Kraft F as werden kann. Die Berechnung ist allerdings, wie bei
durch eine Feder symbolisiert, sie kann z. B. eine einer Federwaage, nicht nur von den elastischen Eigen-
Wechselkraft sein. Grundsätzlich wird diese Kraft F schäften des die Vorspannung erzeugenden Organs,
mit dem bekannten Gewicht der Vorspannmasse 8 sondern auch von der Erdbeschleunigung abhängig,
verglichen. Es sind dabei die Einflüsse der Erdbe- Letztere soll also im Auswertegerät berücksichtigt
schleunigung, der Erschütterungen des Grundkörpers 30 werden. Bei Bodenerschütterungen wird hinsichtlich
und gegebenenfalls der Schwankungen der Kraft F zu der Übertragungskette 110 wie im Falle der Fig. lic
berücksichtigen. Die Erdbeschleunigung kann hier als vorgegangen. Die Übertragungskette 120 wird mit
bekannte Konstante angesehen werden. Ihr Wert muß einer Bandbreite gebaut, die so schmal sein soll, wie es
in das Auswertegerät eingeführt werden. Ändert er die Einstellzeit der Ausführung erlaubt,
sich, z. B. bei Meereshöhenunterschieden oder bei 35 Die Bauarten nach Fig. 11a und 11b sind ihrer
Verwendung des Gerätes in einem beschleunigten Natur nach Massenmesser, die nach Fig. lic und
Träger, so muß das Auswertegerät entsprechend ein- Hd ihrer Natur nach Kraftmesser. Di» Bauart nach
gestellt werden. Dies stellt in praxi kein Problem dar. Fig. lld läßt sich aber auch zum Messen von Massen,
Die von Bodenerschütterungen herrührenden Kraft- diejenige nach Fig. Hb zum Messen von Kräften
anteile können durch Verringerung der Bandbreite 40 verwenden.
der Übertragungskette 10, d. h. durch weiche Auf- Das Gerät nach Fig. 1 Id kann schließlich auch als
hängung der Vorspannmasse 8 und/oder durch große Beschleunigungsmesser verwendet werden. Es genügt
Bemessung der Dämpfer 14 verschwindend klein hierfür, in der Übertragungskette 120 eine bekannte
gemacht werden. Von den Wechselanteilen der zu Masse 18 aufzuhängen. Grundsätzlich ist dann dar
ermittelnden Kraft F wird angenommen, daß nur die 45 vom Auswertegerät ermittelte Resultat zur Beschleuni-
niederfrequenten Werte von Interesse sind, während gung ζ des Grundkörpers proportional. Die Ober-
die hochfrequenten Anteile störend wirken. Die tragungskette 110 wird dabei derart bemessen, daß die
Bandbreite der Übertragungskette 120 wird dann so durch Dauer- und Wechselbeschleunigimgen der
bemessen, daß bloß erstere Anteile durchkommen, tragen Elemente hervorgerufenen Kräfte soweit als
Ivährend die hochfrequenten filtriert werden. 50 möglich beseitigt werden. Das gleiche gilt in bezug auf
Die Vorspannung der Saiten 2 wurde bei den bisher die als schädlich angenommenen hochfrequenten
beschriebenen Ausführungsbeispielen mittels des Ge- Anteile der zu ermittelnden Beschleunigung für die
Wichtes einer Vorspannmasse 8 erzeugt. Man könnte Übertragungskette 120.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Elektrischer Massen- und Kraftmesser mit 5
einem digitalen Auswertegerät, das elektronische
Mittel enthält zur Ableitung des Meßergebnisses
aus der lastbedingten Beeinflussung zweier quer- Die Erfindung betrifft einen elektrischen Massen
schwingender, mechanisch vorgespannter Saiten, und Kraftmesser mit einem digitalen Auswertegerät
die mit zwei zur Übertragung einer Vorspannkraft io das elektronische Mittel enthält zur Ableitung de:
und einer zur zu messenden Größe proportionalen Meßergebnisses aus der lastbedingten Beeinflussung
Kraft bestimmten Ubertragungsketten über einen zweier querschwingender, mechanisch vorgespannte
Kraftverteiler verbunden sind, dadurch ge- Saiten, die mit zwei zur Übertragung einer Vorspann
kennzeichnet, daß in jeder Ubertragungs- kraft und einer zur zu messenden Größeproportionaler
kette (10, 20) mindestens ein Feder (11 bzw. 22, 15 Kraft bestimmten Ubertragungsketten über einer
29, 34 bzw. 22, 34, 37 bzw. 22, 37, 42 bzw. 42, Kraftverteiler verbunden sind.
45, 37, 4"' bzw. 45, 49, 47. 51, 52) in Kraftdurch- Geräte dieser Gattung weisen bei einer z. B. au;
gangsrichtung als Kettenglied eingebaut ist, daß an der deutschen Auslegeschrift 1 279 379 der Anmelderir
dem dem Kraftverteiler (43) abgewendeten Ende bekannten Bauart zur Erzeugung der Vorspannung
diese Feder über einen Schwingungsunterdrücken- 20 der Saiten eine Vorspannmasse auf, deren Gewicht die
den Dämpfer (14) mit dem Grundkörper (1) der Vorspannkraft bildet. Im Auswertegerät wird da?
Meßanordnung verbunden ist und daß an dem dem Ergebnis z. B. als Verhältnis der beiden Saiten-Kraftverteiler
(43) abgewendeten Ende der Kette frequenzen gebildet.
(10, 20) der jeweilige Kraftangriffspunkt liegt. Wenn ein Gegenstand gewogen, also seine Masse
(10, 20) der jeweilige Kraftangriffspunkt liegt. Wenn ein Gegenstand gewogen, also seine Masse
2. Elektrischer Massen- und Kraftmesser nach 25 gemessen wird, ist dieses Frequenzverhältnis von dei
Patentanspruch 1, mit einer die Vorspannkraft Erdbeschleunigung unabhängig, da jede Saitenliefernden
Vorspann masse, dadurch gekennzeich- frequenz proportional zur Wurzel der entsprechender
net, daß die Vorspannmasse (8) mittels zweier Saitenkraft und diese eine lineare Kombination mil
parallelgfcschalteter Blattfedern (22) in bezug auf konstanten Koeffizienten der zwei Gewichte Lt.
ein Teil (21) ihrer Übertrreungskette (10) senk- 30 Dadurch kann das Verhältnis des Gewichtes dei
recht parallel geführt ist und daß dieses Teil (21) unbekannten Masse zu jenem der bekannten Vorspannmittels
Lenker (9) in bezug auf den Grundkörper (1) masse und somit auch das Verhältnis dieser Massen
parallel geführt ist (Fig. 3). selbst ermittelt werden.
3. Elektrischer Massen- und Kraftmesser nach Im Falle der Messung einer Kraft ist hingegen da<
Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 35 Resultat, d. h. das Verhältnis der zwei Saitenfrequendie
Übertragungskette (20) für die zu messende· zen, von der Erdbeschleunigung abhängig, da zwai
Größe einen am Grundkörper (1) schwenkbar jede Saitenfrequenz proportional zur Wurzel dei
gelagerten Hebel (26) aufweist (F i g. 3 bii 8; entsprechenden Saitenspannkraft ist, diese aber eine
F i g. 9). lineare Kombination mit konstanten Koeffizienten
4. Elektrischer Massen- und Kraftmesser nach 40 der erdbeschleunigungsunabhängigen, zu messenden
Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Kraft (z. B. einer elastischen Kraft) und des erdbeder
Hebel (26) an einem Ende einen mittels schleunigungsproportionalen Vorspanngewichtes ist,
zweier parallelgcschaltetcr Blattfedern (34) ge- Sowohl bei der Massen- als auch bei der Kraftführten
Körper (35) aufweist, an welchen der messung werden mittels eines Verteilers bekanntet
Kraftverteiler (43) angeschlossen ist (F i g. 3 bis 8). 45 Bauart immer zwei Kräfte auf zwei Saiten verteilt,
5. Elektrischer Massen- und Kraftmesser nach und zwar so, daß die auf die beiden Saiten entfallenden
Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Kraftanteile konstant und untereinander ungleich sind,
die der zu messenden Größe proportionale Kraft Bekannte Anordnungen dieser Art haben hinsieht-(iber
einen Körper (28 bzw. 36) mit dem Hebel (26) lieh ihres dynamischen Verhaltens, insbesondere al?
gekoppelt ist und daß dieser Körper (28 bzw. 36) 50 Massenmesscr, gegenüber Lastwechseln und Ermittels
zweier paraliclgeschalteter Blattfedern (29 schütterungen des Fundaments unterschiedliche Eigenbzw.
37) an dem Hebel (26) befestigt ist (F i g. 9). schäften.
6. Elektrischer Massen- und Kraftmesser nach Die Anwendung einer—gemessen an den beteiligten
Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Massen — harten Meßanordnung und einer harten
tier Hebel (26) an einem Ende einen mittels zweier 55 Brücke führt zunächst zu einem breitbandigen VerLenker
(41) parallel geführten Körper (35) auf- halten der Waage, welche ohne große Verzögerung
weist, der über eine Feder (42) mit dem Hebel (26) unter einem breiten Spektrum niederfrequenter Erverbunden
und über diesen Körper (35) an den schütterungen treu messen kann, weil die Vorspann-Kraftverteiler
(43) angeschlossen ist (F i g. 6 bis 8). masse und die zu messende Masse den Erschütterung»·
7. Elektrischer Massen- und Kraftmesser nach 60 bewegungen des Fundamentes in einem breiten,
Patentanspruch 1, mit einer die Vorspannkraft niederfrequenten Frequenzbereich folgen können,
liefernden Vorspannmasse, dadurch gekennzeich- Bei einer anderen bekannten Anordnung mit einer net, daß die übertragungskettc (10) für die von gegenüber der Meßdose weichen bzw. schmalbandigen der Vorspannmasse (8) erzeugte Vorspannkraft Brücke folgt die Vorspannmasse trotz der weichen einen am Grundkörper (1) schwenkbar gelagerten 65 Brücke den Bewegungen der zu messenden Masse Hebel (44) enthält, der einerseits über eine Feder möglichst hart, so daß diese Anordnung ohne Ein-(45) mit dem Kraftverteiler (43) verbunden ist schränkung der Wägekadenz unter Erschütterungen und andererseits die mittels zweier parallelge- treu messen kann. Hierbei ging man von einer geringen
liefernden Vorspannmasse, dadurch gekennzeich- Bei einer anderen bekannten Anordnung mit einer net, daß die übertragungskettc (10) für die von gegenüber der Meßdose weichen bzw. schmalbandigen der Vorspannmasse (8) erzeugte Vorspannkraft Brücke folgt die Vorspannmasse trotz der weichen einen am Grundkörper (1) schwenkbar gelagerten 65 Brücke den Bewegungen der zu messenden Masse Hebel (44) enthält, der einerseits über eine Feder möglichst hart, so daß diese Anordnung ohne Ein-(45) mit dem Kraftverteiler (43) verbunden ist schränkung der Wägekadenz unter Erschütterungen und andererseits die mittels zweier parallelge- treu messen kann. Hierbei ging man von einer geringen
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