DE19536725A1 - Vorgesteuertes Druckabschaltventil - Google Patents
Vorgesteuertes DruckabschaltventilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Druckabschaltventil gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige Druckabschaltventile - auch Speicherladeventile
genannt - werden vorwiegend in Hydraulikanlagen mit Druck
speichern eingesetzt. Ihre Aufgabe besteht darin, den Pum
penvolumenstrom auf drucklosen Umlauf zu schalten, sobald
der Druckspeicher seinen Ladedruck erreicht hat.
Des weiteren werden derartige Druckabschaltventile in Hy
droanlagen mit Hoch- und Niederdruckpumpen (Zweikreis-Anla
gen) verwendet. In diesen Anwendungsfällen wird die Nieder
druckpumpe auf drucklosen Umlauf geschaltet, sobald der
eingestellt Hochdruck erreicht ist.
Fig. 1, auf die bereits jetzt Bezug genommen wird, zeigt
ein herkömmliches Druckabschaltventil, wie es in der Druck
schrift "Der Hydrauliktrainer", Band 1; 1991; Mannesmann
Rexroth GmbH, Lohr am Main offenbart ist.
Das bekannte Druckabschaltventil besteht im wesentlichen
aus einem Hauptventil 1 mit einem Hauptkolbeneinsatz 3, ei
nem Vorsteuerventil 2 mit einem Druckeinstellelement 16 und
einem Rückschlagventil 4.
Eine Hydraulikpumpe 18 fördert über das Rückschlagventil 4
Hydraulikfluid in die Hydraulikanlage oder genauer gesagt,
hin zu einem Druckspeicher 19. Der an einem Anschluß A des
Druckabschaltventils anstehende Druck wirkt über eine Steu
erleitung 5 auf einen Vorsteuerkolben 6 des Vorsteuerven
tils 2. Gleichzeitig steht der Druck an einem Anschluß P
über Drosseln 7 und 8 auf der federbelasteten Seite des
Hauptkolbens 3 und an einem Ventilkörper 9 des Vorsteuer
ventils 2 an.
Der Aufbau und die Funktion des Vorsteuerventils 2 sollen
hier nur soweit beschrieben werden, wie es vom Verständnis
des bekannten Druckabschaltventils erforderlich ist. Hin
sichtlich weitergehender Ausführungen sei auf die folgende
Beschreibung der Erfindung verwiesen.
Sobald der am Vorsteuerventil 2 über das Druckeinstellele
ment 16 voreingestellte Abschaltdruck in der Hydroanlage
erreicht ist, öffnet der Ventilkörper 9 gegen die Vorspan
nung einer Ventilfeder 10 des Vorsteuerventils 2. Das Hy
draulikfluid fließt dann über die Drosseln 7 und 8 hin zum
Federraum 11 des Vorsteuerventils 2 und von dort über eine
Steuerleitung 12 und einen Anschluß T zurück zum Tank.
Die Fläche des Vorsteuerkolbens 6 ist um 10-20% größer als
die wirksame Fläche des Ventilkörpers 9, so daß die vom Hy
draulikfluid aufgebrachte Kraft am Vorsteuerkolben 6 ent
sprechend größer als die auf den Ventilkörper 9 wirkende
Kraft ist. Der Vorsteuerkolben 6 ist bis zum Erreichen des
eingestellten Systemdrucks druckausgeglichen. Beim Öffnen
des Ventilkörpers 9 und damit der Vorsteuerung ist der an
der linken Seite des Vorsteuerkolbens 6 wirkende Druck grö
ßer als der auf den Ventilkörper 9 wirkende Druck, so daß
der Vorsteuerkolben 6 durchschaltet und das Vorsteuerventil
2 vollständig geöffnet wird.
Durch den Druckabfall an den Drosseln 7 und 8 entsteht am
Hauptkolben 3 ein Druckgefälle, so daß dieser gegen die
Vorspannung der Druckfeder 14 von seinem Sitz abgehoben und
die Verbindung von Anschluß P zum Anschluß T geöffnet wird,
und das Druckfluid zum Tank T hin entspannt wird.
Fällt der Druck am Vorsteuerkolben 6 gegenüber dem einge
stellten Abschaltsystemdruck um die Schaltdruckdifferenz
(10-20%), dann drückt die Ventilfeder 10 den Ventilkörper 9
auf ihren Sitz. Danach baut sich auf der federbelasteten
Seite des Hauptkolbens 3 ein Druck auf, so daß dieser wie
der auf seinen Sitz gedrückt wird. Die Verbindung vom An
schluß P zum Anschluß T ist dann wieder unterbrochen und
die Hydropumpe 18 fördert über das Rückschlagventil 4 vom
Anschluß P nach Anschluß A hin zum Druckspeicher 19.
Beim Einsatz eines derartigen Ventils zeigt es sich, daß es
bei ungünstigen Betriebsbedingungen beispielsweise dann,
wenn der Volumenstrom zum Verbraucher relativ hoch ist,
beim Einleiten des Umschaltvorgangs (oberer Schaltpunkt),
d. h. dann, wenn die Verbindung von P nach A geschlossen und
die Verbindung von P nach T geöffnet werden soll, zu einem
unerwünschten Gleichgewichtszustand zwischen dem Druck der
Hydroanlage, Pumpendruck und Vorsteuerdruck kommen kann,
bei dem der Vorsteuerkolben 6, der Ventilkörper 9 und der
Hauptkolben 3 hängenbleiben. In diesem Betriebszustand ist
weder die Verbindung von P nach T vollständig aufgesteuert
noch die Verbindung von A nach P vollständig zugesteuert,
so daß Hauptventil und Vorsteuerventilanordnung geöffnet
bleiben und praktisch als Druckbegrenzungsventil wirken.
In diesem unerwünschten Betriebszustand kann es zu einer
Ölerwärmung und aufgrund des Druckabfalles am Hauptkolben
und auch am Rückschlagventil zu einer unerwünschten Ge
räuschentwicklung kommen. Des weiteren können Leckagen auf
treten, da der Hauptkolben, der Steuerkolben und das Rück
schlagventil in diesem Betriebszustand einem erhöhten Ver
schleiß ausgesetzt sind.
Es wurde bereits versucht, diese unerwünschte Druckbegren
zungsfunktion des Druckabschaltventils auszuschließen, in
dem beispielsweise das Flächenverhältnis zwischen der Flä
che des Vorsteuerkolbens und der wirksamen Fläche des Ven
tilkörpers (Kugel) vergrößert oder der Pumpenförderstrom
erhöht wurde. Diese Maßnahmen ziehen jedoch einen erhöhten
Energieverbrauch mit sich und sind daher bei modernen Anla
gen nicht einsetzbar, da dort grundsätzlich die Forderung
nach einem minimalen Energieverbrauch besteht.
Demgegenüber liegt der Aufgabe die Erfindung die Aufgabe
zugrunde, ein Druckabschaltventil zu schaffen, das bei mi
nimalem vorrichtungstechnischem Aufwand eine Erhöhung der
Funktionssicherheit erlaubt.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1
gelöst.
Durch die Maßnahme, die Hauptkolbenrückseite mit einem
größeren Durchmesser als die dem Ventilsitz zugewandte
Seite des Hauptkolbens auszuführen, wirkt die resultierende
Flächendifferenz als Hubverstärkung, die ein schnelles Öff
nen des Hauptkolbens unterstützt, so daß der Öffnungsquer
schnitt schnell zunimmt und ein Hängenbleiben in einer Zwi
schenposition verhindert wird. Diese "Aufreißtendenz" des
Hauptkolbens wird durch das weitere erfindungsgemäße Merk
mal unterstützt, gemäß dem der stromabwärts des Ventilsit
zes und stromaufwärts des Anschlusses (T) ausgebildete Ent
lastungsraum, der einerseits vom verjüngten Teil des Haupt
kolbens und andererseits von der Ventilbohrung mit dem Ven
tilsitz begrenzt ist über eine Drossel mit dem Tank verbun
den ist, so daß sich in diesem Raum kein Hydraulikfluid-
Druck ausbilden kann. Eine derartige Druckausbildung in dem
Entlastungsraum würde auf den Hauptkolben zusätzlich in
Öffnungsrichtung wirken, so daß die Flächendifferenz bei
geschlossenem Hauptventil praktisch aufgehoben wäre.
Das heißt, durch die erfindungsgemäße Merkmalkombination:
- - Hauptkolben mit Flächendifferenz ausgeführt und
- - Entlastungsraum über eine Drossel zum Tank hin entlastbar läßt sich die Schaltsicherheit des Druckabschaltventils ge genüber herkömmlichen Lösungen wesentlich verbessern. Auf grund der Verbesserung des Schaltverhaltens kann die Schaltdruckdifferenz niedriger ausgelegt werden, so daß durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ein energiesparendes Ventil herstellbar ist, das eine erhöhte Betriebssicherheit aufweist.
Auf dem Stand der Technik, beispielsweise aus der DE-PS
8 68 530 war es zwar schon bekannt, bei Ventilen Hauptkolben
zu verwenden, die eine Flächendifferenz aufweisen, die Er
findung schlägt jedoch erstmals vor, einen derartig aufge
bauten Hauptkolben bei einem Druckabschaltventil zu verwen
den und den Entlastungsraum über eine Drossel mit dem Tank
zu verbinden.
Die "Aufreißtendenz" des Hauptkolbens läßt sich weiter un
terstützen, wenn der Ventilsitz als 180°-Flächensitz ausge
bildet ist, dessen Sitzflächen etwa rechtwinklig zur Kol
benachse verlaufen, so daß der Ventilkolben entlang einer
Kreisringfläche auf dem Ventilsitz aufliegt.
Ein besonders einfacher Aufbau des Druckabschaltventils er
gibt sich, wenn der Ventilsitz durch die Radialschulter ei
nes Radialeinstichs gebildet wird, der gegenüber der Ven
tilbohrung radial erweitert ist, so daß durch den Radial
stich einerseits der Ventilsitz und andererseits der Entla
stungsraum für das Druckfluid gebildet ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der stirnseitige Ab
schnitt des Hauptkolbens als Konus ausgebildet ist und wenn
die Axiallänge des Konus vorzugsweise größer als die Breite
des Radialeinstichs gewählt ist.
Der sich an den Radialeinstich anschließende Teil der Ven
tilbohrung bildet vorteilhafterweise gemeinsam mit dem
Hauptkolben einen Drosselspalt, so daß die Verbindung des
Entlastungsraums mit dem Tank über den Drosselspalt und
den Tankanschluß erfolgt. Der Konus des Hauptkolbens endet
vorteilhafterweise in seiner Schließstellung im Bereich des
Drosselspaltes. Durch diese geometrische Ausgestaltung ist
der Drosselquerschnitt zu Beginn des Öffnungshubes des
Hauptkolbens konstant und erweitert sich mit zunehmendem
Öffnungshub. Dadurch wird beim Umschalten zunächst ein ver
gleichsweise enger Drosselquerschnitt zur Verfügung ge
stellt, über den ein Gegendruck aufbaubar ist, der die Bil
dung und Implosion von Kavitationsblasen unmittelbar nach
dem Öffnen des Hauptkolbens im Bereich des Ventilsitzes
verhindert, so daß eine Geräuschentwicklung minimierbar
ist.
Das Druckabschaltventil läßt sich besonders einfach her
stellen, wenn sich der Drosselspalt über die Anschlußboh
rung für den Tankanschluß T hinaus erstreckt, so daß der
Tankanschluß in den Drosselspalt mündet. Auf diese Weise
können Bearbeitungsgrate beim Bohren des Lochsterns für den
Tankanschluß verhindert werden.
Breite und Länge des Drosselspaltes sowie der Konus des
Hauptkolbens werden vorzugsweise nach den Vorgaben der Un
teransprüche 8, 10 und/oder 11 gewählt.
Das erfindungsgemäße Druckabschaltventil wird bevorzugter
weise mit einer Vorsteuerventilanordnung gemäß Unteran
spruch 14 ausgebildet, die als solche bereits aus dem in
Fig. 1 gezeigten Stand der Technik bekannt ist.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Ge
genstand der sonstigen Unteransprüche.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im
folgenden anhand scheinatischer Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein vorbekanntes Druckab
schaltventil;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer mit einem er
findungsgemäßen Druckabschaltventil versehenen Hy
droanlage;
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Einbausatzes
für ein Hauptventil eines Druckabschaltventils ge
mäß Fig. 2 und
Fig. 4 eine Detaildarstellung des Einbausatzes aus Fig. 3.
Die Fig. 3 und 4 zeigen einen Einbausatz einer Hauptventi
lanordnung für ein vorgesteuertes Druckabschaltventil, wie
er in einer Hydroanlage gemäß Fig. 2 Verwendung finden
kann.
Fig. 2 zeigt ein Schaltschema einer Hydroanlage, die über
eine Hydropumpe 18 mit Hydraulikfluid versorgbar ist. Das
Hydraulikfluid wird über eine Pumpenleitung 21 hin zu einer
Hauptventilanordnung 20 geführt, deren Aufbau im Zusammen
hang mit Fig. 3 näher erläutert ist. Die Hauptventilanord
nung 20 hat einen Hauptkolben 30, der von einer Drosselboh
rung 36 durchsetzt ist, über die Steuerfluid zur federvor
gespannten Rückseite des Hauptkolbens 30 und über eine
Steuerleitung 23 hin zu einer Vorsteuerventilanordnung 22
geführt ist. In der Steuerleitung 23 ist eine Dämpfungs
drossel 25 vorgesehen, die Schwankungen im Steuerfluiddruck
dämpfen soll.
Von der Pumpenleitung 21 zweigt eine Arbeitsleitung 27 ab,
die zu einem Verbrauchersystem 29 der Hydroanlage geführt
ist. Das Verbrauchersystem 29 hat einen Druckspeicher 19,
über den ein Verbraucher 31 mit Hydraulikfluid versorgbar
ist. In der Arbeitsleitung 27 ist ein Rückschlagventil 33
vorgesehen, das eine Rückströmung des Hydraulikfluids vom
Speicher 19 hin zur Pumpenleitung 21 verhindert. Stromab
wärts des Rückschlagventils 33 zweigt eine weitere Steuer
leitung 35 ab, die an eine Steuerseite der Vorsteuerventi
lanordnung 22 geführt ist.
Die Vorsteuerventilanordnung 22 entspricht derjenigen, wie
sie in Fig. 1 dargestellt ist, so daß in Fig. 2 der Ein
fachheit halber für einander entsprechende Bauelemente die
gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 verwendet werden.
Demgemäß hat die Vorsteuerventilanordnung 22 einen Ventil
körper 9, der über eine Ventilfeder 10 gegen einen Ventil
sitz vorgespannt ist. Die Vorspannung läßt sich über ein
Druckeinstellelement 16 variieren.
Koaxial zum Ventilkörper 9 ist ein Vorsteuerkolben 6 vorge
sehen, dessen wirksame Fläche etwa 10-20% größer ist als
die wirksame Fläche des Ventilkörpers 9. Die weitere Steu
erleitung 35 ist zu der vom Ventilkörper 9 abgewandten
Rückseite des Vorsteuerkolbens 6 geführt. An der anderen
Stirnfläche des Vorsteuerkolbens 6 ist ein radial zurückge
stufter Stößelabschnitt 37 ausgebildet, der in Anlage
bringbar ist, an den Ventilkörper 9, so daß bei entspre
chender Druckbeaufschlagung des Vorsteuerkolbens 6 eine
Kraft auf den Ventilkörper 9 aufbringbar ist, die gegen die
Feder 10 wirkt und somit die Aufsteuerbewegung des Ventil
körpers 9 unterstützt.
Die in Fig. 3 näher dargestellte Hauptventilanordnung 20
hat eine Ventilbuchse 24, die über Dichteinrichtungen 26
(O-Ring, Stützring) im Ventilgehäuse (nicht gezeigt) des
Druckabschaltventils befestigbar ist. Der Mantel der Ven
tilbuchse 24 ist von einem Radial-Bohrungsstern durchbro
chen, der zum Tankanschluß T der Ventilanordnung geführt
ist.
Die Ventilbuchse 24 hat eine Ventilbohrung 28, in der ein
Hauptkolben 30 der Ventilanordnung axial verschiebbar ge
führt ist. Der Hauptkolben 30 hat einen becherförmigen
Querschnitt, der sich in der Ansicht nach Fig. 3 nach oben
hin öffnet. Im Kolbenboden 32 ist eine sich stufenförmig
verjüngende Mittelbohrung vorgesehen, die mit einem Gewin
deabschnitt versehen ist, in den ein Düsenkörper 34 einge
schraubt ist. Diese wird von einer Drosselbohrung 36 durch
setzt.
An der Innenseite des Kolbenbodens 32 greift eine Druckfe
der 38 an, die an dem nicht gezeigten Ventilgehäuse des
Druckabschaltventils abgestützt ist.
Mittels dieser Druckfeder 38 ist der Hauptkolben 30 mit
seiner planen Stirnseite gegen eine Radialschulter eines
Ventilsitzes 40 vorgespannt, wobei die Ventilbohrung 28 im
Bereich des Ventilsitz 40 radial verengt ist.
Der Ventilsitz 40 wird durch einen Radialeinstich 42 gebil
det, dessen in Fig. 3 unten liegende Radialschulter als An
lage für den Hauptkolben 32 dient. Somit liegt der Haupt
kolben 30 mit seiner Stirnfläche auf dem planen Ventilsitz
40 auf, so daß sich ein planer Flächensitz entlang einer
Kreisringfläche ausbildet (180°-Flächensitz).
Der radial verengte Teil 48 der Ventilbohrung 28 ist mit
dem Pumpenanschluß P verbunden.
Im Bereich des Bohrungssterns für den Tankanschluß T bis
hin zum Radialeinstich 42 ist die Ventilbohrung 28 zu einem
Drosselspalt 44 erweitert, wobei dieser einerseits durch
die stufenförmig erweiterte Umfangswandung der Ventilbuchse
24 und andererseits durch die benachbarten Außenumfangsab
schnitte des Hauptkolbens 30 begrenzt ist.
Wie weiterhin aus Fig. 3 hervorgeht, ist der Hauptkolben 30
zu seiner Stirnseite hin konisch verjüngt, wobei die
Axiallänge des konischen Abschnittes größer ist als die
Breite B des Radialeinstichs 42. Die wirksame Kolbenfläche
AS im Bereich des Ventilsitzes ist somit durch den Ventil
sitzdurchmesser dS (Fig. 4) bestimmt. Die wirksame Kolben
fläche AK der Kolbenrückseite (Federseite) ist durch den
Kolbendurchmesser dK festgelegt. Hinsichtlich weiterer kon
struktiver Ausgestaltungen des Drosselspalts 44 und des Ra
dialeinstichs 42 wird auf die folgenden Ausführungen im Zu
sammenhang mit Fig. 4 verwiesen.
Wie aus den Fig. 3 und 4 hervorgeht, wird durch den Radial
einstich 42 eine Ringkammer gebildet, die als Entlastungs
kammer 46 für das Druckfluid wirkt. An die Entlastungskam
mer 46 schließt sich dann der Drosselspalt 44 an, in den
der Tankanschluß T - oder genauer gesagt der Bohrungsstern
zur Bildung des Tankanschlusses - mündet. Das heißt, beim
Öffnen des Hauptkolbens 30 muß das Hydraulikfluid nach dem
Durchströmen des Spaltes zwischen Ventilsitz 40 und Stirn
seite des Hauptkolbens 32 in die Entlastungskammer 46 ein
treten und dann durch den Spalt 44 hindurch zum Tankan
schluß T hin ausströmen, d. h., die Entlastungskammer 46 ist
über den Drosselspalt 44 mit dem Tank verbunden.
Wie aus Fig. 4 hervorgeht, ist die stirnseitige Auflageflä
che einerseits durch den Sitzdurchmesser dS des Hauptkol
bens 30, d. h. durch den Durchmesser der Stirnseite des ko
nischen Teils und durch die Innenumfangswandung des vereng
ten Teils 48 der Ventilbohrung 28 begrenzt.
Die Axiallänge des konischen Teils des Hauptkolbens 30 ist
größer gewählt als die Breite B des Radialeinstichs 42, so
daß der konische Abschnitt des Hauptkolbens 30 in seiner in
Fig. 4 gezeigten Schließstellung unterhalb der in Fig. 4
unteren Umfangskante 50 (Schnittdarstellung) endet. Dadurch
wird in diesem Bereich ein Drosselspaltabschnitt mit kon
stanter lichter Weite ausgebildet, der eine Axiallänge y₁
aufweist. Diese Axiallänge y₁ ist somit einerseits durch
die Unterkante (Schnittdarstellung) 50 des Tankanschlusses
T und andererseits durch des Beginn des konischen Ab
schnitts des Hauptkolbens 30 in seiner Schließstellung be
grenzt.
Im Anschluß an diesen Drosselspaltabschnitt mit der
Axiallänge y₁ schließt sich ein Drosselabschnitt an, der
sich entsprechend dem Konuswinkel und der Differenz des
Kolbendurchmessers dK und des Sitzdurchmessers dS erwei
tert.
Wie des weiteren insbesondere aus Fig. 3 entnehmbar ist,
ist die den Drosselspalt 44 bildende Radialerweiterung der
Ventilbohrung 28 mit einer derartigen Axiallänge ausge
führt, daß der Bohrungsstern für die Tankanschluß-Bohrungen
innerhalb dieser Radialerweiterung mündet. Durch diese Maß
nahme muß weniger Aufwand bei der Nachbearbeitung des Boh
rungssterns zur Entgratung der Ventilbohrung betrieben wer
den, da die Grate in diesem Fall nicht unmittelbar in Kon
takt an den Außenumfang des Hauptkolbens 30 geraten.
Zum besseren Verständnis des erfindungsgemäßen Druckab
schaltventils sei im folgenden dessen Funktion erläutert.
In der in Fig. 2 dargestellten Grundstellung des vorgesteuer
ten Druckabschaltventils werden der Druckspeicher 19 und
gegebenenfalls der Verbraucher 31 von der Hydropumpe 18 mit
Druckfluid versorgt (nicht gezeigt). Der Hydraulikdruck am
Pumpenanschluß P liegt auch an der Stirnseite des sich in
seiner Schließstellung befindlichen Hauptkolbens 30 an. Ein
Steuerfluidanteil tritt durch die Drosselbohrung 36 hin
durch in den Innenraum des Hauptkolbens 30 ein, so daß an
der federvorgespannten Rückseite des Hauptkolbens 30 ein
Steuerdruck anliegt, der mit dazu beiträgt, den Hauptkolben
30 gegen seinen Ventilsitz 40 zu drücken.
In seiner Schließposition wird der Hauptkolben 30 somit ne
ben der durch die Druckfeder 38 aufgebrachten Kraft noch -
wie bereits erwähnt - durch die aufgrund der Flächendiffe
renz
zwischen der druckbeaufschlagten Stirnseite des Kolbens
(gekennzeichnet durch den Ventilsitzdurchmesser dS) und der
druckbeaufschlagten Rückseite des Kolbens (gekennzeichnet
durch den Kolbendurchmesser dK) wirkenden Kraft in Richtung
auf seinen Ventilsitz vorgespannt.
Das Steuerfluid wird über die Dämpfungsdrossel 25 hin zur
Vorsteuerventilanordnung 22 geführt, so daß die in Fig. 2
rechte Stirnfläche des Vorsteuerkolbens 6 und der Ventil
körper 17 mit dem Steuerdruck beaufschlagt sind.
An der in Fig. 2 linken Stirnfläche des Vorsteuerkolbens 6
liegt ein Steuerdruck an, der etwas geringer ist als der
Steuerdruck an der in Fig. 2 rechten Stirnseite, so daß
dieser in seiner Gleichgewichtsstellung keine Kraft auf den
Ventilkörper 9 ausübt.
Sobald der vorbestimmte Abschaltdruck (oberer Schaltpunkt)
im Hydrosystem erreicht wird, wird der Ventilkörper 9 durch
den Steuerdruck stromabwärts der Dämpfungsdrossel 25 von
seinem Ventilsitz abgehoben, so daß ein Vorsteuerfluid-Vo
lumenstrom über die Vorsteuerventilanordnung 22 hin zum
Tank T entsteht. Diese Steuerfluidrückführung kann intern
oder extern erfolgen.
In diesem Betriebszustand liegt der Hauptkolben 30 noch an
seinem Ventilsitz an. Durch den Druckabfall an der rechten
Stirnfläche des Vorsteuerkolbens 6 wird dieser durch den
Steuerdruck in der Steuerleitung 35, der etwa dem Steuer
druck im Hydrospeicher 19 abzüglich des Leitungsdruckverlu
stes entspricht nach rechts bewegt, so daß dieser in Anlage
an den Ventilkörper 9 kommt und dessen Öffnungsbewegung ge
gen die Kraft der Ventilfeder 10 unterstützt. Die Verbin
dung der Steuerleitung 23 hin zum Tank T wird somit weiter
aufgesteuert, so daß der Steuerdruck an der Federseite des
Hauptkolbens 30 abgesenkt wird. Dieser hebt dann von seinem
Ventilsitz ab, wobei nach dem Abheben die gesamte Quer
schnittsfläche des Hauptkolbens 30 mit dem Fluiddruck am
Anschluß P beaufschlagt ist und somit die Flächendifferenz
unwirksam wird.
Durch den Hauptkolben 30 wird dann die Verbindung des An
schlusses P zum Tank T hin aufgesteuert, so daß der Fluid
druck am Anschluß P der Hauptventilanordnung 20 abgebaut
wird. Daraufhin schließt das Rückschlagventil 33 und die
Versorgung des Verbrauchers 31 erfolgt nunmehr alleine aus
dem Hydrospeicher 19. Durch den Druckabbau am Anschluß P
nimmt der Steuerfluid-Volumenstrom über die Drosseln 36 und
25 ab, so daß der Druck an der rechten Seite des Vorsteuer
kolbens 6 weiter abgebaut und der Ventilkörper 9 vollstän
dig aufgesteuert wird.
Daraufhin wird der Hauptkolben 30 sehr schnell in seine
obere Gleichgewichtsposition bewegt, in der die Verbindung
von P nach T vollständig aufgesteuert ist. Das Hydraulik
fluid wird durch die Förderpumpe 18 im drucklosen Umlauf
über die Hauptventilanordnung 22 gefördert.
Wenn der Druck im Hydrospeicher 19 soweit abgebaut ist, daß
der untere Schaltpunkt der Vorsteuerventilanordnung 22 er
reicht ist, so wird der Hauptsteuerkolben 6 durch den Steu
erdruck in der Steuerleitung 23 gegen den Druck in der
Steuerleitung 35 nach links bewegt, so daß der Vorsteuer
kolben 6 vom Ventilkörper 9 abhebt und letzterer wieder
durch die Ventilfeder 10 in seine Schließstellung zurückbe
wegt wird. Daraufhin baut sich an der Federseite des Haupt
kolbens 30 wiederum ein Steuerdruck auf, der die Schließbe
wegung des Hauptkolbens 30 aufgrund der Wirkung der Druck
feder 38 unterstützt (Flächendifferenz!) - der Hauptkolben
30 wird somit wieder gegen seinen Ventilsitz gedrückt, so
daß die Verbindung P - T zugesteuert und abgesperrt wird.
Durch den Druckaufbau am Anschluß P der Hauptventilanord
nung 20 und somit in der Arbeitsleitung 27 wird das Rück
schlagventil 33 geöffnet, so daß das Verbrauchersystem 29
wiederum mit Hydraulikfluid aus der Hydropumpe 18 versorgt
wird.
Der beim Schließen des Hauptkolbens 30 im Entlastungsraum
46 entstehende Fluiddruck kann über den Drosselspalt 44 und
den Tankanschluß T entspannt werden, so daß beim nächsten
Abschaltzyklus die volle Flächendifferenz wirksam ist.
Bei der Erprobung des erfindungsgemäßen Druckabschaltven
tils hat es sich gezeigt, daß sich das Schaltverhalten
durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Entlastungsraums
46 mit der Verbindung zum Tank T gegenüber herkömmlichen
Lösungen ganz erheblich verbessern läßt. Das heißt, durch
die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird die Öffnungsbewegung
des Hauptkolbens 30 beschleunigt, so daß das Hängenbleiben
des Ventils in einer Druckbegrenzungsstellung zuverlässig
unterbunden werden kann.
Unmittelbar nach dem Abheben des Hauptkolbens 30 vom Ven
tilsitz 40 strömt das Hydraulikfluid vom Pumpenanschluß P
in den Entlastungsraum 46 ein und von dort weiter in den
Drosselspalt 44, der unmittelbar nach dem Abheben des
Hauptkolbens einen Anteil mit konstantem Drosselquerschnitt
und der vorbeschriebenen Axiallänge y₁ hat. In diesem Dros
selspalt wird ein Gegendruck aufgebaut, der den Entla
stungsschlag beim Umschalten, d. h. beim Abheben des Haupt
kolbens 30 dämpft. Der Gegendruck im Drosselspalt 44 ver
mindert zumindest teilweise die Bildung und Implosion von
Kavitationsblasen unmittelbar nach dem Abheben des Haupt
kolbens 30 vom Ventilsitz 40.
Nachdem der Hauptkolben den der Strecke y₁ entsprechenden
Kolbenhub durchlaufen hat, wird auch der Drosselspalt auf
grund des konischen Teils des Hauptkolbens 30 vergrößert,
so daß der Gegendruck verringert und die Kolbenaufwärtsbe
wegung weiter unterstützt wird.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Hauptventilan
ordnung eines Druckabschaltventils kann somit die Schalt
funktion des Hauptventils gegenüber herkömmlichen Lösungen
erheblich verbessert werden, wobei die Schaltleistung, d. h.
der maximale Verbrauchervolumenstrom bei konstantem Pumpen
volumenstrom und Abschaltdruck verbessert ist. Das Druckab
schaltventil kann somit mit einer geringeren Schaltdruck
differenz ausgelegt werden, so daß das Ventil mit einem
niedrigeren Energieaufwand betreibbar ist. Mit den erfin
dungsgemäßen Maßnahmen ist es erstmals möglich, einen Ver
braucher mit einem Volumenstrom zu versorgen, der etwa dem
Förderstrom der Hydropumpe entspricht, ohne daß es zu Fehl
funktionen der eingangs beschriebenen Art kommt.
Claims (14)
1. Vorgesteuertes Druckabschaltventil mit einem Hauptkol
ben (30), der gegen einen Ventilsitz (40) vorgespannt
ist und der bei Überschreiten eines vorbestimmten Sy
stemsdrucks einen Anschluß (T) öffnet, wobei die Feder
seite des Hauptkolbens (30) über eine Vorsteuerventi
lanordnung (22) ansteuerbar ist, dadurch gekennzeich
net, daß die wirksame Kolbenfläche (AK) an der Feder
seite des Hauptkolbens (30) größer ist als die wirksame
Fläche (AS) der ventilsitzseitigen Hauptkolben-Vorder
seite und daß ein zwischen Ventilsitz (40) und Anschluß
(T) vorgesehener Entlastungsraum (46) über eine Drossel
(44) mit einem Tank (T) verbunden ist.
2. Vorgesteuertes Druckabschaltventil nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß der Kolben zur Anlagefläche
hin verjüngt ist.
3. Vorgesteuertes Druckabschaltventil nach Anspruch 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß der Entlastungsraum (46)
durch einen Radialeinstich (42) im Ventilgehäuse ausge
bildet ist, der gegenüber der Ventilbohrung (28) radial
erweitert ist und dessen eine Stirnfläche den Ventil
sitz (40) bildet.
4. Vorgesteuertes Druckabschaltventil nach einem der An
sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ven
tilsitz (40) als Flächensitz ausgebildet ist, dessen
Sitzflächen etwa rechtwinklig zur Kolbenachse verlau
fen.
5. Vorgesteuertes Druckabschaltventil nach einem der An
sprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Axiallänge eines konischen Hauptkolbenteils größer ist
als die Axiallänge (3) des Radialeinstichs (42).
6. Vorgesteuertes Druckabschaltventil nach einem der An
sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dros
sel durch einen in der Ventilbohrung (28) im Anschluß
an den Radialeinstich (42) gemeinsam mit dem Hauptkol
ben (30) ausgebildeten Drosselspalt (44) gebildet ist.
7. Vorgesteuertes Druckabschaltventil nach Anspruch 6, da
durch gekennzeichnet, daß der Anschluß (δ) in den Dros
selspalt (44) mündet und daß der verjüngte Abschnitt
des Hauptkolbens (30) in der Schließstellung im Bereich
eines Drosselspaltabschnitts endet, der in Axialrich
tung vom Anschluß (6) und vom Radialeinstich (42) be
grenzt ist, so daß ein Ringspalt mit einer vorbestimm
ten Drosselspaltlänge (y₁) gebildet ist.
8. Vorgesteuertes Druckabschaltventil nach Anspruch 7, da
durch gekennzeichnet, daß die Drosselspaltlänge (y₁)
etwa 0.2 mm beträgt.
9. Vorgesteuertes Druckabschaltventil nach einem der An
sprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich der
Drosselspalt (44) stromabwärts über den Anschluß (T)
hinaus erstreckt.
10. Vorgesteuertes Druckabschaltventil nach einem der An
sprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte
Weite des Drosselspaltes 0.1-0.2 mm beträgt.
11. Vorgesteuertes Druckabschaltventil nach einem der An
sprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Brei
te der ringförmigen Sitzfläche etwa 10% des stirnsei
tigen Hauptkolbendurchmessers und/oder der Konuswinkel
des verjüngten Hauptkolbenabschnitts etwa 15° beträgt.
12. Vorgesteuertes Druckabschaltventil nach einem der vor
hergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Vorsteueröl über eine Vorsteuerdrossel (36) im
Hauptkolben (30) zu dessen Federseite und zur Vorsteu
erventilanordnung geführt ist.
13. Vorgesteuertes Druckabschaltventil nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß stromabwärts der Vorsteuer
drossel (36) eine Dämpfungsdrossel ( ) vorgesehen ist.
14. Vorgesteuertes Druckabschaltventil nach einem der vor
hergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorsteuerventilanordnung einen Ventilkörper (9)
hat, der vom Steuerdruck in Öffnungsrichtung beauf
schlagt wird und dem ein Aufsteuerkolben (6) zugeordnet
ist, der einerseits mit dem Steuerdruck und anderer
seits mit dem Systemdruck beaufschlagbar ist, wobei die
wirksame Ventilkörperfläche etwa 10-20% geringer ist
als die wirksame Aufsteuerkolbenfläche.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19536725A DE19536725C2 (de) | 1995-10-02 | 1995-10-02 | Vorgesteuertes Druckabschaltventil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19536725A DE19536725C2 (de) | 1995-10-02 | 1995-10-02 | Vorgesteuertes Druckabschaltventil |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19536725A1 true DE19536725A1 (de) | 1997-04-03 |
| DE19536725C2 DE19536725C2 (de) | 1999-05-20 |
Family
ID=7773853
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19536725C2 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1995
- 1995-10-02 DE DE19536725A patent/DE19536725C2/de not_active Expired - Fee Related
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|---|---|
| DE19536725C2 (de) | 1999-05-20 |
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