DE19530583C1 - Vorrichtung zur Überbrückung von Spundwandtälern bei Betonaußenschalungen - Google Patents

Vorrichtung zur Überbrückung von Spundwandtälern bei Betonaußenschalungen

Info

Publication number
DE19530583C1
DE19530583C1 DE1995130583 DE19530583A DE19530583C1 DE 19530583 C1 DE19530583 C1 DE 19530583C1 DE 1995130583 DE1995130583 DE 1995130583 DE 19530583 A DE19530583 A DE 19530583A DE 19530583 C1 DE19530583 C1 DE 19530583C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
profile
sheet pile
valleys
bulkhead
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1995130583
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Holzer
Original Assignee
Josef Holzer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Holzer filed Critical Josef Holzer
Priority to DE1995130583 priority Critical patent/DE19530583C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19530583C1 publication Critical patent/DE19530583C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D27/00Foundations as substructures
    • E02D27/30Foundations made with permanent use of sheet pile bulkheads, walls of planks, or sheet piling boxes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/02Sheet piles or sheet pile bulkheads

Description

Gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen Hauptanspruchs befaßt sich die vorliegende Erfindung mit einer Vorrichtung zur Über­ brückung von Spundwandtälern bei Betonaußenschalungen.
Derartige Betonaußenschalungen sind aus der amerikanischen Patentschrift US 1,071,985 aus dem Jahre 1913 bekannt. Die bekannte Betonaußenschalung besteht erfindungsgemäß aus einer stützenden Stahlwand, die sich wiederum aus Stahlträgern zusammensetzt, die mittels eines besonderen Querschnittsprofils an den Längsseiten der Stahlträger miteinander im Eingriff stehen. Vor die Stahlträger sind zwei Schichten aus Holzplanken montiert, die an den Stahlträgern abgestützt werden. Nachteilig an dieser bekannten Spundwand wird empfunden, daß die Holzbohlen jeweils einzeln vernagelt werden müssen und nach Fertigstellung der Betonwand im Erdreich verbleiben.
Eine andere Art zur Bildung von Spundwänden ist in der Bauwirt­ schaft, insbesondere beim Tiefbau, seit langem bekannt. Dabei werden eine Vielzahl von Profil-Stahlträgern meist trapezförmi­ gen Querschnitts herangezogen, deren Schenkelenden durch eine entsprechende Biegung eine Führungsschiene bilden, die gegensei­ tig ineinander eingreifen. Durch das ineinandereingreifen der Enden der Profil-Stahlträger werden Spundwandtäler und Spund­ wandberge gebildet.
Da die Spundwand-Profilträger lediglich eine Stütze für die ei­ gentliche Schalung der zu gießenden Betonwände darstellen, ist es erforderlich, die Spundwandtäler einigermaßen gleichmäßig zu überbrücken.
Dies wird im Stand der Technik auf verschiedene Weise erzielt, zum Beispiel werden entlang der Spundwand-Profilträger Span­ platten errichtet, die eine ebene Gesamtfläche bilden. Da aber die Täler für die verwendeten Spanplatten in der Regel zu groß sind, ist es zum Ausgleich des Druckes auf die Spanplatten durch den viskosen Beton notwendig, eine Stütze einzubauen, um den Druck abzufangen. Eine derartige Stütze kann entweder durch einen Holzbalken gebildet werden, oder es wird ein gleichartiger Profilträger in entgegengesetzter Richtung gegen jeden zweiten Spundwand-Profilträger zur Überbrückung der Spundwandtäler ein­ gesetzt. Im Falle der Holzstützen erfordert dies einen relativ hohen Zeitaufwand, was die Vorbereitungsarbeiten erheblich ver­ längert und dadurch verteuert. Im Falle eines Doppel-Spundwand- Profilträgers ist darüber hinaus ein Drittel mehr an Stahlpro­ filträgern notwendig, um die Spundwand ordnungsgemäß vorzuberei­ ten.
Ferner tritt bei der Verwendung von Spanplatten das Problem auf, daß nach Fertigstellung der Betonwände und Abbau der Spund­ wände die Spanlatten im Erdreich verbleiben und dort verwit­ tern. Da Spanlatten, wie bekannt, Formaldehyd enthalten, ist eine derartige Bauweise in der Zukunft kaum noch denkbar, bei der Bauhilfsstoffe ins Erdreich belassen werden.
Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrich­ tung bereitzustellen, die mit einfachen Mitteln die Erstellung einer rippenverstärkten Betonwand gewährleistet und umwelt­ freundliche wiederverwendbare Materialien verwendet.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen ab­ hängigen Hauptanspruchs gelöst.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Überbrückung von Spundwand­ tälern bei Betonaußenschalungen ist dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Schenkeln der Spundwand-Profilträger, deren Quer­ schnittsinnenmaß in der Innenseite von der Grundlinie nach hin­ ten eine Verjüngung erfährt, ein Ziehblech angeordnet ist, das an seinen Längsseiten der Schräge der beiden Schenkel der Spund­ wand-Profilträger angepaßt ist, wobei das eine Ende des Zieh­ blechs relativ zur Grundlinie des Querschnitts der Spundwand- Profilträger in Richtung des Spundwandtales versetzt ist.
Vorteilhaft für diese erfindungsgemäße Vorrichtung ist es, wenn für die Spundwand-Profilträger im Querschnitt trapezförmige Pro­ file verwendet werden. Im allgemeinen kann jedoch jedes geeigne­ te Trägerprofil verwendet werden, das von der Grundlinie des Profils nach hinten eine Verjüngung erfährt. Das erfindungsge­ mäße Ziehblech, das zur Überbrückung der Spundwandtäler einge­ setzt wird, ist in seiner vorteilhaften Ausgestaltung trapezför­ mig und an den Seiten der Schräge der Spundwand-Profilträger an­ gepaßt.
Ein entscheidender Punkt für die vorliegende Erfindung liegt darin, daß das trapezförmige Ziehblech mit seinen beiden Enden unterschiedlich tief in das Profil des Spundwand-Profilträgers hineinragt, wodurch eine Abdichtung zwischen Träger und Zieh­ blech hergestellt wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von trapezförmigen Spundwand-Profilträgern, die aneinandergereiht werden, wobei die Enden der Schenkel der Spundwand-Profilträger hakenförmig ineinandergreifen. Die Ab­ deckfläche des erfindungsgemäßen Ziehbleches sollte in der Regel trapezförmig sein, damit der Rückbau der Ziehbleche nach Fertig­ stellung der Betonwand leichter zu bewerkstelligen ist, d. h. der Energieaufwand verhältnismäßig gering ist, da die Reibung zwi­ schen dem Spundwand-Profilträger und den Seiten des Ziehbleches praktisch verschwindet.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung des Erfindungsgedankens wäre auch ein rechteckiges Ziehblech, dessen Längsseiten dem Profil der Spundwand-Profilträger angepaßt sind. Hierbei würde jedoch der Vorteil des leichten Herausziehens der Ziehbleche teilweise verlorengehen. Weiterhin würden sich bei einem derar­ tigen rechteckigen Ziehblech die Gefahr der Beschädigung der Be­ tonwand vergrößern.
Nach der Fertigstellung der Betonwand werden die Ziehbleche ein­ zeln mit Hilfe einer Rüttel-Ziehvorrichtung leicht gelöst und dann nahezu reibungslos nach oben herausgezogen. Um die Ziehble­ che herausziehen zu können, greift im oberen Bereich der Zieh­ bleche ein hakenähnliches Gebilde in die Montageöffnung ein, mit dem das Ziehblech entfernt wird.
Durch den Einbau von trapezförmigen Ziehblechen wird eine rip­ penverstärkte Betonaußenwand erzielt, so daß beim Rückverbau der Bleche und Spundwände das Bauwerk nicht gefährdet ist. Nach dem neuesten Stand der Verbautechnik werden Spundwände mit einem To­ leranzmaß zum Baukörper, je nach Bodenbeschaffenheit und Tiefe Im Rüttel-Spülverfahren eingebaut, um somit eine Deformation-an den Spundwänden zu vermeiden, die sich später beim Rückverbau auf das Bauwerk nachteilig auswirken könnte.
Bei der Verwendung der er­ findungsgemäßen Vorrichtung bieten sich für den Anwender folgen­ de Vorteile: Da die Ziehbleche mindestens 140-mal wiederverwendet werden können, und diese nach dem Verbau wieder aus dem Erdreich entfernt werden, treten keinerlei Umweltschäden durch Verblei­ bende Bauhilfsstoffe im Erdreich auf.
Da ferner kein Verschnitt von Spannplatten und deren kostenin­ tensive Entsorgung als Sondermüll erforderlich ist, können hier­ durch erhebliche Kosteneinsparungen erzielt werden. Auch ist keine Spannplattenbevorratung erforderlich, die erfahrungsgemäß einen großen Platzbedarf erfordert.
Ein wesentlicher Vorteil der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, daß keine zusätzliche Aussteifung im Bereich der Spund­ wandtäler erforderlich wird. Infolge der mehrfachen Wiederver­ wertbarkeit der langlebigen Ziehbleche amortisieren sich diese Investitionen in kürzester Zeit.
Wie bereits oben erwähnt wurde, ist der Rückverbau der Ziehble­ che ohne große Gerätschaften mit wenig Zeitaufwand möglich. Auch benötigen die erfindungsgemäßen Ziehbleche keine Zwischenlager­ plätze, sondern werden von der ersten Einsatzstelle zur nächsten umgesetzt und verarbeitet.
Ein wesentlicher Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt ferner darin, daß das Verfahren bei beengten Platzverhältnissen und Ar­ beitsräumen besonders gut geeignet ist.
Ein möglicher Nachteil der vorliegenden Erfindung könnte darin gesehen werden, daß die Spundwandprofile bei einer Baustelle alle die gleichen Abmessungen haben sollten, wobei, geringfügige Maßabweichungen der Spundwand-Profilträger keine Rolle spielen. Weiterhin ist infolge der Rückstellung der Ziehbleche ein gerin­ ger Mehraufwand an Beton für eine Wand notwendig.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteran­ sprüchen.
Im nun folgenden wird ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung anhand von Zeichnungen im Detail näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Spundwand ihm Stand der Technik mit Spundwand-Pro­ filträgern (2), deren Täler (1) mit einer Spannplatte (5) überbrückt werden, die durch Stützen (14) ausge­ steift sind;
Fig. 2 eine weitere bekannte Methode im Stand der Technik zur Bildung von Spundwänden mit Spundwand-Profilträgern (2) und Spannplatten (5);
Fig 3 eine schiefwinkelige Darstellung des Aufbaus einer Spundwand mit den erfindungsgemäßen Ziehblechen (4);
Fig. 4 eine Querschnittsdarstellung der Spundwand mit einem er­ findungsgemäßen Ziehblech (4);
Fig. 5 eine seitliche Schnittdarstellung eines Spundwandverbaus mit dem erfindungsgemäßen Ziehblech (4) und der Gurtung (10, 11);
Fig. 6a bis c verschiedene mögliche Profile von Spundwandträgern zur Anwendung des erfindungsgemäßen Ziehbleches (4).
In Fig. 1 ist eine aus dem Stand der Technik bekannte Vorrich­ tung zur Bildung einer Spundwand dargestellt. Um das durch die Spundwand-Profilträger 2 gebildete Tal 1 zu überbrücken, sind entlang der Trägerberge Spanplatten 5 angeordnet, die durch Stützen 14 in, den Tälern 1 ausgesteift sind. Die Stützen 14 fan­ gen den Druck durch den viskosen Beton ab.
In Fig. 2 ist eine weitere Vorrichtung aus dem Stand der Technik dargestellt. Hierbei wird anstatt der Stütze 14 aus Fig. 1 ein weiterer Profilträger 2 so angeordnet, daß er das Tal 1 teilwei­ se überbrückt. Wegen dieser Teilüberbrückung ist darüber hinaus der Vorbau einer Spanplatte 5 erforderlich, um eine glatte Be­ tonwand zu erzielen. Diese Spanplatten zur Bildung einer Stahl­ betonwand enthalten in der Regel eine Reihe giftiger chemischer Stoffe, wie beispielsweise Formaldehyd, das unter Umständen das Grundwasser des Erdreichs verseuchen kann.
In Fig. 3 ist eine schiefwinkelige Darstellung einer erfindungs­ gemäßen Vorrichtung zum Aufbau einer Spundwand ersichtlich, die zur Herstellung von Kanalwänden 15 herangezogen wird. Seitlich sind die Spundwand-Profilträger 2 in einer Vielzahl in ihren Führungsschienen 16 ineinandergefügt. Dadurch entstehen soge­ nannte Spundwandtäler 1, die es gilt, zu überbrücken. Diese Tä­ ler werden mit den erfindungsgemäßen trapezförmigen Ziehblechen 4 zwischen zwei Schenkeln 3 der Spundwand-Profilträger 2 so ein­ gesetzt, daß im vorliegenden Beispiel das obere Ende 7 des Zieh­ blechs 4 mit der Bergfläche des Spundwand-Profilträgers 2 genau abschließt, wobei das untere Ende 8 leicht nach hinten in das Spundwandtal 1 versetzt ist. Durch diesen geringfügigen Versatz des Ziehblechs 4 nach hinten ergibt sich beim Rückverbau der Ziehbleche eine wesentlich leichtere Handhabung und somit eine starke Kostenreduzierung.
Bevor die Ziehbleche in einem bestimmten Abschnitt der Spundwand vorschriftsmäßig eingesetzt werden, wird im oberen Bereich der Spundwand eine Gurtung angelegt, die im vorliegenden Fall aus einem Doppel-T-Träger 11 besteht, der durch eine Vielzahl von Stützen 10 (Aussteifung) abgestützt ist. Hierdurch verbleiben die Spundwand-Profilträger 2 und die Ziehbleche 4 in ihrer ord­ nungsgemäßen Position. Erst nach Einbau der Gurtung mit ihren Aussteifungen 10 werden die Ziehbleche 4 in einem vorbestimmten Abschnitt der Spundwand eingebaut.
Fig. 4 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Überbrückung von Spundwandtälern 1 im Querschnitt in der Draufsicht. Wie im Stand der Technik werden auch hier die Spundwandtäler 1 durch Aneinanderfügen von trapezförmigen Spundwand-Profilträgern 2 ge­ bildet. Zur Überbrückung der Spundwandtäler 1 sind erfindungsge­ mäße trapezförmige Ziehbleche 4 eingesetzt. Die Längsseiten 6 der Ziehbleche 4 sind dem Innenprofil der Spundwand-Profilträger 2 genau angepaßt, um eine möglichst dichte Fläche herzustellen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist der Quer­ schnitt des Ziehbleches 4 trapezförmig, wobei die Seitenflächen 6 dem Profil der Täler 1 angepaßt sind.
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch die Kanalwände 15, die durch die Spundwände abgestützt werden. In dieser Fig. 5 ist deutlich der Versatz 16 des Ziehblechs 4 nach hinten ersicht­ lich. In dieser Ausführungsform ist das untere Ende 8 des Zieh­ blechs 4 nach hinten versetzt, wobei das obere Ende 7 mit den beiden benachbarten Bergen der Spundwand-Profilträger 2 glatt abschließt. Der Versatz 16 liegt in der Größenordnung von Milli­ metern und ist mit dem bloßen Auge kaum ersichtlich. Durch den Versatz 16 ergibt sich allerdings ein Mehrverbrauch an Beton, der etwa in der Größenordnung 0,022 Kubikmeter pro Quadratmeter anbetonierter Wand beträgt. Im oberen Bereich des Spundwandver­ baus befindet sich die Gurtung, die im wesentlichen aus einem Doppel-T-Träger 11 und einer Stütze 10 besteht. Nachdem die zu erstellende Betonwand fertig ist, wird das Ziehblech 4 mit einer geeigneten Rüttelvorrichtung aus seiner Klemmposition gelöst und nach oben quasi reibungslos herausgezogen.
In Fig. 6 sind drei mögliche Profile von Spundwand-Profilträgern 2 schematisch dargestellt. Für diese drei beispielhaften Profile wäre ein erfindungsgemäßes trapezförmiges Ziehblech 4 anwendbar. Fig. 6a zeigt ein Dreiecksprofil eines Spundwand-Profilträgers 2 mit seinen beiden Schenkeln 3, die auf der Grundlinie 9 auflie­ gen.
In Fig. 6b ist ein halbkreisförmiges Profil eines Trägers 2 dar­ gestellt, wobei die Schenkel 3 durch den kreisförmigen Verlauf der Innenfläche des Profilträgers gebildet werden.
In Fig. 6c ist ein bereits oben erwähntes trapezförmiges Profil eines Spundwand-Profilträgers 2 gezeigt. Die beiden Seiten des Trapezes bilden die Schenkel 3, an die das erfindungsgemäße Ziehblech 4 mit seinen angepaßten Seitenflächen 6 anliegt.

Claims (10)

1. Vorrichtung zur Überbrückung von Spundwandtälern (1) bei Betonaußenschalungen mit Spundwand-Profilträgern (2), da­ durch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Schenkeln (3) der Spundwand-Profilträger (2), deren Querschnitts­ innenmaß in der Innenseite von der Grundlinie (9) nach hin­ ten eine Verjüngung erfährt, ein Ziehblech (4) angeordnet ist, das an seinen Längsseiten (6) der Schräge der beiden Schenkel (3) der Spundwand-Profilträger (2) angepaßt ist, wobei das eine Ende (8) des Ziehblechs (4) relativ zur Grundlinie (9) des Querschnitts der Spundwand-Profilträger (2) in Richtung des Spundwandtales (1) versetzt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das Ziehblech (4) eine längliche Trapezform auf­ weist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Ziehbleche (4) zwischen den Spundwand­ tälern (1) im oberen Bereich mittels einer Gurtung in einer Gebrauchs-Position gehalten werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß die Gurtung ein Doppel-T-Träger (11) ist, der durch eine Vielzahl von Stützen (10) gehalten wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziehbleche (4) nach der Beto­ nierung mittels einer Rüttel-Ziehvorrichtung vom Beton lös­ bar und nach oben entfernbar angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Querschnittsprofil der Spund­ wand-Profilträger (2) trapezförmig ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Querschnittsprofil der Spund­ wand-Profilträger (2) halbkreisförmig ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Querschnittsprofil der Spund­ wand-Profilträger (2) dreieckig ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ziehblech (4) im Bereich des oberen Endes (7) eine Montageöffnung (12) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß in die Montageöffnung (12) ein geeignetes Teil eingreift, um die Ziehbleche (4) nach oben zu entfernen.
DE1995130583 1995-08-19 1995-08-19 Vorrichtung zur Überbrückung von Spundwandtälern bei Betonaußenschalungen Expired - Lifetime DE19530583C1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995130583 DE19530583C1 (de) 1995-08-19 1995-08-19 Vorrichtung zur Überbrückung von Spundwandtälern bei Betonaußenschalungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1995130583 DE19530583C1 (de) 1995-08-19 1995-08-19 Vorrichtung zur Überbrückung von Spundwandtälern bei Betonaußenschalungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19530583C1 true DE19530583C1 (de) 1997-03-27

Family

ID=7769918

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1995130583 Expired - Lifetime DE19530583C1 (de) 1995-08-19 1995-08-19 Vorrichtung zur Überbrückung von Spundwandtälern bei Betonaußenschalungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19530583C1 (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1071985A (en) * 1912-02-23 1913-09-02 Lackawanna Steel Co Caisson construction.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1071985A (en) * 1912-02-23 1913-09-02 Lackawanna Steel Co Caisson construction.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2246480B1 (de) Kanaldiele und Kammerplatten-Verbaueinheit
EP0519146B1 (de) Bauelement zur Begrenzung einer Stirnfläche einer Schalung
DE2057263C3 (de) Vorrichtung zum Abstützen von Grabenwänden
DE19530583C1 (de) Vorrichtung zur Überbrückung von Spundwandtälern bei Betonaußenschalungen
DE2724398A1 (de) Verfahren zum herstellen eines fundamentes, insbesondere fuer schornsteine o.ae. bauwerke, z.b. saeulen, masten, tuerme o.dgl. lehrenartige vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens sowie in verbindung mit der lehrenartigen vorrichtung bei dem verfahren zu verwendende verankerungsstaebe
DE1165506B (de) Vorrichtung zum Aussteifen der Waende von Baugraeben, Rohrgraeben u. dgl.
EP3299524B1 (de) Fertigteilmauer und verfahren zur herstellung derselben
DE2119362A1 (de) Befestigungsvorrichtung für die Verbindung von Schaltafeln
DE19803074C2 (de) Preßschacht und Verfahren zum Erstellen eines solchen
DE848414C (de) Vorrichtung zum Verspannen von Schalwaenden fuer Betonbauten
DE3307663C2 (de)
DE202016105371U1 (de) Fertigteilmauer
DE2752303A1 (de) Doppelseitige schalwand
DE19643800A1 (de) Wandschalung
AT222588B (de) Verfahren zum Verschalen von Kanälen und Verschalung zur Durchführung des Verfahrens
DE641575C (de) Verstaerkungsgerippe, insbesondere zur Sicherung von Bauwerken gegen Erdbebenschaeden
AT152042B (de) Verfahren zur Herstellung von Fugen in Betonflächen.
AT257901B (de) Tafelförmiges Bauelement
DE3008514C2 (de) Preßschacht für Kanalisationsanlagen aus vorgefertigten Stahlbetonteilen
DE4337791A1 (de) Verbaurahmen
DE1229270B (de) Stahlbetonrippendecke
DE19548504A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Betonbodens
DE19834476C1 (de) Schalung und Verfahren zur Aufstellung
DE102021107534A1 (de) Rahmenschalungselement für ein Wandschalungssystem, Einsatzteil für ein Rahmenschalungselement, Wandschalungssystem und Verfahren zur Herstellung eines Schalungssystems
EP3712353A1 (de) Halterung zum haltern eines geländerbestandteils an einem decken-schalungspaneel

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of the examined application without publication of unexamined application
D1 Grant (no unexamined application published) patent law 81
8364 No opposition during term of opposition
8330 Complete disclaimer