DE19522415C2 - Arzneimittelpulverpatrone mit integrierter Dosiereinrichtung und Pulverinhalator mit Mitteln zum Betätigen der Dosiereinrichtung der Arzneimittelpulverpatrone - Google Patents

Arzneimittelpulverpatrone mit integrierter Dosiereinrichtung und Pulverinhalator mit Mitteln zum Betätigen der Dosiereinrichtung der Arzneimittelpulverpatrone

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DE19522415C2 DE1995122415 DE19522415A DE19522415C2 DE 19522415 C2 DE19522415 C2 DE 19522415C2 DE 1995122415 DE1995122415 DE 1995122415 DE 19522415 A DE19522415 A DE 19522415A DE 19522415 C2 DE19522415 C2 DE 19522415C2
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Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Arzneimittelpulverpatrone (Austauschpatrone) mit darin integrierter Dosiereinrichtung als Einsatzpatrone in einen Pulverinhalator und ein Pulver­ inhalator, der die zum Betätigen der Dosiereinrichtung der Pulverpatrone erforderlichen Mittel und eine verbesserte Dispergiervorrichtung für Arzneimittelpulver aufweist.

Es sind bereits konstruktive Gestaltungen von Pulverinhala­ toren bekannt, die eine größere Zahl von Arzneimittelpulver­ dosen in einer Vorratskammer enthalten und die Mittel zum Entnehmen von Arzneimitteldosen vorbestimmter Größe aus dem Vorrat aufweisen. Bei diesen Pulverinhalatoren wird die Arz­ neimitteldosis im beim Inhalieren durch den Pulverinhalator gesaugten Luftstrom dispergiert und mit der Luft ausgetra­ gen. Die Betriebssicherheit der Dosiereinrichtungen hat sich jedoch häufig als unzureichend erwiesen und die Reinigung der Pulverinhalatoren erfordert in der Regel Geschicklich­ keit und Zeitaufwand.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine konstruktive Gestaltung eines Pulverinhalators zu schaffen, der betriebssicher und leicht zu reinigen ist.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Arzneimittelvor­ rat in einer Arzneimittelpulverpatrone (Einsatzpatrone) an­ geordnet ist, die eine integrierte Dosiereinrichtung zum Entnehmen von Arzneimitteldosen aufweist und die nach Ver­ wendung in einem Pulverinhalator, der die zum Betätigen der Dosiereinrichtung erforderlichen Mittel enthält als Einmal­ artikel verworfen wird. Der für Dauergebrauch ausgelegte Pulverinhalator ist so ausgestaltet, daß die Einsatzpatrone nach Entfernen eines Deckels vom Gehäuse des Pulverinhala­ tors vom Benutzer in einer bestimmten Stellung problemlos eingesetzt werden kann. Der erfindungsgemäße Pulverinhalator weist weiterhin eine durch Abnehmen eines auf der Vordersei­ te angeordneten Mundstückes leicht zugängliche und einfach zu reinigende Dispergiervorrichtung für das Arzneimittelpul­ ver auf, die über einen Pulverkanal mit der Dosiereinrich­ tung der Arzneimittelpulverpatrone innerhalb des Inhalator­ gehäuses verbunden ist.

Erfindungsgemäß ist eine Arzneimittelpulverpatrone für Pulverinhalatoren zur Aufnahme eines Arzneimitteldepots für eine Vielzahl von Arzneimit­ telpulverdosen mit einer integrierten Dosiereinrichtung, die zumindest eine Dosierkavität zur Aufnahme einer vorbestimmten Menge eines Arznei­ mittelpulvers umfasst, gekennzeichnet durch eine Anzeigeeinrichtung für die Menge an entnommenen oder verbleibenden Arzneimitteldosen in der Arzneimittelpulverpatrone, wobei die Anzeigeeinrichtung für die Menge an entnommenen oder verbleibenden Arzneimitteldosen in den oberen Randbe­ reich der Arzneimittelpulverpatrone integriert ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Anzeigeeinrichtung durch einen Folienstreifen oder Ring gebildet, der entlang des Umfangs des oberen Randbereiches der Arzneimittelpulverpatrone bewegbar ist. Vor­ zugsweise ist der Folienstreifen oder Ring mit einer Verzahnung verse­ hen, über die der Folienstreifen oder Ring entlang des Umfangs des obe­ ren Randbereiches der Arzneimittelpulverpatrone bewegbar ist. Bevorzugt weist die Arzneimittelpulverpatrone in ihrem oberen Randbereich einen Ringspalt zur Aufnahme des Folienstreifens oder Ringes auf.

Zweckmäßig weist ein den Ringspalt radial außen begrenzender Außenrand an wenigstens einer Stelle seines Umfangs eine Ausnehmung in Form eines Sichtfensters auf, so dass der Folienstreifen oder der Ring von außen eingesehen werden kann.

Zweckmäßig ist der Ringspalt an wenigstens einer Stelle seines Umfangs nach unten offen, so dass ein Antriebsrad für den Folienstreifen oder Ring von unten in den Ringspalt hineinragen kann.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Anzeigeeinrich­ tung mit einer Skalierung für die Menge an entnommenen oder verbleiben­ den Arzneimitteldosen in der Arzneimittelpulverpatrone versehen.

Die Anzeigeeinrichtung der Arzneimittelpulverpatrone weist einen, den oberen Rand der Patrone koaxial in Abstand umge­ benden, vom oberen Rand nach außen abgesetzten stegförmigen oberen Außenrand auf, so daß zwischen der Außenseite des oberen Patronenrandes und der Innenseite des Außenrandes ein vor dem Einsetzen des Patronendeckels nach oben offener Ringspalt ausgebildet ist. Im Außenrand ist ein Sichtfenster vorhanden, daß die Stellung eines in den Ringspalt eingeleg­ ten, mit Markierungen versehenen Folienstreifens, dessen unterer Rand als Zahnreihe ausgebildet ist, erkennbar macht.

Anstelle eines Folienstreifens kann auch ein Markierungen aufweisender Kunststoffring, desen unterer Rand als Zahnrei­ he ausgebildet ist, verwendet werden. Ein solcher Ring ist durch Spritzguß einfach herzustellen.

In dem Absatz der den Außenrand mit der Patronenseitenwand verbindet, ist eine sich bis in den Ringspalt erstreckende abgesetzte Ausnehmung vorhanden, für den Eingriff eines Zahnrades um horizontales Drehen des Folienstreifens im Ringspalt um die Längsachse der Patrone zu ermöglichen. Der Folienstreifen oder Kunststoffring ist mit Markierungen ver­ sehen, die die Zahl der aus der Dosiereinrichtung der Patro­ ne entnommenen Arzneimitteldosen anzeigt und damit ein be­ vorstehendes Ende des Arzneimittelpulvervorrates rechtzeitig erkennbar macht. Für die praktische Benutzung des Pulverin­ halators ist es ausreichend, wenn dem Benutzer das bevorste­ hende Ende des Arzneimittelpulvervorrates automatisch recht­ zeitig durch geeignete Markierung am Folienstreifen oder Kunststoffring sichtbar gemacht wird. Dies kann beispiels­ weise durch eine sich vergrößernde Farbmarkierung erfolgen oder durch Zahlen oder Strichmarkierungen in unterschied­ lichen Abständen. Es ist ausreichend, wenn die Folie oder der Ring jeweils nach mehreren Entnahmen um ein bestimmtes Stück weiterbewegt wird.

Um die Anzeigeeinrichtung auch an der in einen Pulverinhala­ tor eingesetzten Arzneimittelpulverpatrone ablesen zu können, weist der erfindungsgemäße Pulverinhalator vorzugsweise im Deckel eine Öffnung auf, die mit der Öffnung im Außenrand der eingesetzten Patrone fluchtet. Der Folienstreifen oder der Kunststoffring wird in den Ringspalt vor oder nach dem Befüllen der Patrone mit Arzneimittelpulver eingelegt und dann wird die Pulverpatrone mit einem Deckel verschlossen. Vorzugsweise ist deshalb der abgesetzte Außenrand höher als der obere Rand der Patrone ausgebildet und der Deckel weist einen Stutzen auf, dessen Außendurchmesser mit dem Innen­ durchmesser des oberen Randes korrespondiert, so daß der Deckel nach dem Einsetzen durch Paßsitz vom Rand der Patrone gehalten wird. Der sich vom Stutzen nach außen erstreckende Deckelaußenrand erstreckt sich über den oberen Rand, den Ringspalt bis in einen Absatz auf der Innenseite des Außen­ randes und ist innerhalb des Außenrandes der Patrone ver­ senkt angeordnet. Dadurch ist ein unbefugtes Öffnen der Pul­ verpatrone ohne Zerstören oder Beschädigen des Deckels erheblich erschwert, so daß der Arzneimittelhersteller sei­ nen Garantieverpflichtungen bei dem In-den-Verkehrbringen der Pulverpatrone entsprechen kann.

Die Dosiereinrichtung ist in den unteren Bereich der Arznei­ mittelpulverpatrone integriert und vorzugsweise weist der Dosierschieberkanal einen U-förmigen Querschnitt auf und ist an einer Längsseite offen. Die die Kanalseitenwände bilden­ den Schenkel des U haben Ausnehmungen, die einen Angriff von Bedienungsmitteln an dem im Dosierschieberkanal angeordneten Dosierschieber zum horizontalen Verschieben des Dosierschie­ bers ermöglichen. Die obere Kanalwand des Dosierschieberka­ nals zwischen den Schenkeln des Dosierschiebers erstreckt sich von der Außenseite des Trichters der Pulverpatrone. Der korrespondierend ausgebildete Dosierschieber hat einen U-förmigen Querschnitt und auf der Außenseite der Schenkel Ausnehmungen zum Eingriff von Betätigungsmitteln durch die Ausnehmungen in den Seitenwänden des Dosierschieberkanals. Um den Dosierschieber nach der Montage der Patrone gegen Herausfallen aus dem Dosierschieberkanal zu sichern, weist der Dosierschieber an dem der Dosierkavität abgewandten Ende einen Ansatz mit einem nach unten gerichteten Anschlag auf zum Eingriff in eine korrespondierende, sich in Längsrich­ tung des Patronenbodens erstreckenden Schlitz, in die der Ansatz mit Anschlag beim erstmaligen Einschieben einrastet. Um den Dosierschieber für den Transport zu sichern, kann der Ansatz des Dosierschiebers auf der Oberseite eine Keilnut aufweisen zum Eingriff einer dem Dosierschieberkanal zuge­ wandten Nase in der oberen Wand des Dosierschieberkanals. Dadurch, daß der Dosierschieber mit von außen angreifenden Mitteln beweglich ist, kann die Rastverbindung zwischen Nase und Keilnut so gestaltet sein, daß eine relativ geringe Kraft ausreichend ist, die Verrastung zu lösen, weil während des Transportes und Lagerung der Pulverpatrone ein Eingriff in die Ausnehmungen des Dosierschiebers unter normalen Umständen nicht zu erwarten ist.

Der Patronendeckel, der Dosierschieber und die Arzneimittel­ patrone mit der integrierten Dosiereinrichtung ohne den Dosierschieber können als getrennte Teile aus thermoplasti­ schem, medizinisch verträglichen Kunststoff hergestellt wer­ den. Besonders geeignete thermoplastische Kunststoffe sind solche, die durch Spritzgießen verformbar sind, z. B. Poly­ ethylen, Polypropylen, Polycarbonat, Polyurethan, Polyacry­ lat, Polystyrol, ABS-Copolymere. Es können für einzelne Teile auch unterschiedliche Kunststoffe verwendet werden.

Erfindungsgemäß ist ein Inhalator für pulverförmige Arzneimittel, bei dem das Arzneimittel mittels eines Luftstromes von einem Patienten auf­ genommen werden kann, gekennzeichnet durch eine Aufnahme für eine vor­ stehend angegebene Arzneimittelpulverpatrone.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist ein solcher Inhalator für pul­ verförmige Arzneimittel, bei dem das Arzneimittel mittels eines Luft­ stromes von einem Patienten aufgenommen werden kann, gekennzeichnet durch eine optische Anzeigeeinrichtung zur Anzeige der Bereitschaft zur unmittelbaren Abgabe einer Arzneimitteldosis.

In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausbildung ist ein Inhalator für pulverförmige Arzneimittel, bei dem das Arzneimittel mittels eines Luft­ stromes von einem Patienten aufgenommen werden kann, gekennzeichnet durch eine optische Anzeigeeinrichtung zur Anzeige einer erfolgten Abga­ be einer Arzneimitteldosis.

In bevorzugter Weise ist ein solcher Inhalator gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Ablesen der Anzeigeeinrichtung einer in den Inhalator eingesetzten Arzneimittelpulverpatrone von außerhalb des Inhalators.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist ein erfindungsgemäßer Inhalator dadurch gekennzeichnet, dass die optischen Anzeigeeinrichtun­ gen und die Einrichtung zum Ablesen der Anzeigeeinrichtung einer in den Inhalator eingesetzten Arzneimittelpulverpatrone auf derjenigen Seite des Inhalators angeordnet sind, auf der sich auch ein Mundstück zum In­ halieren des Luftstromes mit dem Arzneimittel befindet.

Zweckmäßig sind die optischen Anzeigeeinrichtungen und die Einrichtung zum Ablesen der Anzeigeeinrichtung einer in den Inhalator eingesetzten Arzneimittelpulverpatrone so an dem Inhalator angeordnet, dass sie sich im Blickfeld eines Patienten befinden, wenn dieser den Inhalator in sei­ ne Gebrauchsstellung zum Inhalieren hält.

Weiterhin ist vorteilhaft ein Inhalator für pulverförmige Arzneimittel mit Strömungswegen in dem Inhalator für einen oder mehrere Luftströme, einer Dispergiervorrichtung zum Dispergieren des pulverförmigen Arznei­ mittels und einem Mundstück zum Inhalieren des Luftstroms mit dem Arz­ neimittel erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungs­ wege, die Dispergiervorrichtung und das Mundstück so angeordnet sind, dass sich beim Inhalieren aus dem Inhalator ein Luftstrom ausbildet, bei dem ein Kernluftstrom enthaltend das dispergierte pulverförmige Arznei­ mittel von einem Mantelluftstrom ohne Zusatz von Arzneimittel umhüllt ist.

Weitere vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen definiert.

Der für die erfindungsgemäße Arzneimittelpulverpatrone ge­ eignete Pulverinhalator hat ein Gehäuse, das gegebenfalls eine oder mehrere Lufteintrittsöffnung(en) und auf der Vor­ derseite ein vom Gehäuse abnehmbares Mundstück zum Inhalie­ ren aufweist. Es ist eine durch einen Deckel verschließbare Öffnung zum Einsetzen einer Arzneimittelpulverpatrone mit der darin integrierten Dosiereinrichtung vorhanden und eine Dosiertaste auf der Oberseite des Gehäuses. Innerhalb des Gehäuses und des Mundstückes sind angeordnet:

  • 1. ein Funktionsträger mit horizontalen und mehreren verti­ kalen Elementen zur Aufnahme von Mitteln, die auf eine Arzneimittelpulverpatrone nach deren Einsetzen in den Pulverinhalator und deren Dosiereinrichtung einwirken und
  • 2. eine horizontale Aufnahmefläche des Funktionsträgers für die einsetzbare Arzneimittelpulverpatrone, wobei die Aufnahmefläche eine Durchtrittsöffnung aufweist, die mit der Abgabeöffnung der in die Arzneimittelpulverpatrone integrierten Dosiereinrichtung fluchtet;
  • 3. eine im hohlzylindrischen oder hohlkegelstumpfförmigen Mundstück angeordnete Dispergiervorrichtung zum Disper­ gieren von pulverförmigen Arzneimitteldosen in dem durch eine zentrale Öffnung im Mundstück beim Inhalieren ange­ saugten Luftstrom, wobei die Dosiervorrichtung durch einen Pulverkanal mit der Durchtrittsöffnung in der Auf­ lagefläche des Funktionsträgers verbunden ist und die Dispergiervorrichtung Mittel aufweist, um aus dem der Dispergiervorrichtung zugeführten Dispergierluftstrom einen pulverfreien Teilluftstrom abzuzweigen, der den die Dispergiervorrichtung verlassenden, mit Pulver bela­ denen Luftstrom als Mantelluftstrom umgibt,
  • 4. ein an ersten in Abstand parallel zueinander angeordne­ ten vertikalen Elementen des Funktionsträgers angelenk­ ter Impulsgeber zum Beaufschlagen einer eingesetzten Pulverpatrone mit einem elastischen Stoß,
  • 5. ein an einem zweiten vertikalen Element mit zwei in Ab­ stand parallel zueinander angeordneten Flächen des Funk­ tionsträgers angelenkter Dosierhebel zum Betätigen der in die Arzneimittelpulverpatrone integrierten Dosierein­ richtung für Arzneimittelpulver,
  • 6. sich durch das Gehäuse erstreckende Teile der Dosier­ taste, deren vordere Enden an anderen Punkten der in Abstand parallel zueinander angeordneten Flächen des zweiten vertikalen Elementes des Funktionsträgers ange­ lenkt sind und an den Teilen am Dosierhebel angreifenden Mitteln vorhanden sind, um den Dosierhebel um seinen Drehpunkt zu schwenken und Mittel vorhanden sind zum Betätigen des Impulsgebers,
  • 7. weitere Elemente des Funktionsträgers am hinteren Ende seines horizontalen Teils die eine Ventilkammer inner­ halb des Gehäuses ausbilden, mit einer durch eine an Funktionsträgerelementen angelenkte Ventilklappe ver­ schließbaren Öffnung im hinteren Teil des Gehäuseinnen­ raums und wobei die Ventilkammer mit der Dispergiervor­ richtung durch einen Luftkanal verbunden ist und vom Luftkanal ein Teilluftkanal zur Dosiereinrichtung der Arzneimittelpulverpatrone abzweigt, um einen Teilluft­ strom durch die Dosiereinrichtung zum Pulverkanal zu führen, zum Befördern einer Arzneimitteldosis aus der Dosiereinrichtung in die Dispergiervorrichtung.

Die Menge des Teilluftstromes, der durch den abzweigenden Kanal der Dosiervorrichtung zugeführt wird, wird von den freien Querschnitten der Kanäle bestimmt und diese sind so gewählt, daß eine zum Transport der Arzneimitteldosis aus der Dosierkavität des Dosierschiebers durch den Pulverkanal bis zur Dispergiervorrichtung ausreichende Luftmenge aus dem durch Ansaugen erzeugten Gesamtluftstrom abgezweigt wird. In der Regel sind dafür etwa 25% der angesaugten Luft ausrei­ chend. Es können aber auch höhere Anteile verwendet werden.

Die schwenkbare Ventilklappe wird durch eine Feder in ge­ schlossener Stellung gehalten und kann entgegen der Federkraft und -wirkung durch den beim Inhalieren durch Ansaugen erzeugten Luftstrom geschwenkt werden und die Öffnung der Ventilkammer zum Gehäuseinneren freigeben.

Um ein vorzeitiges Inhalieren vor Betätigung der Dosierung zu verhindern, ist es bevorzugt, die schwenkbare Ventilklap­ pe so lange zu verriegeln, bis der Dosiervorgang in der Dosiervorrichtung abgeschlossen ist.

In der geschlossenen Stellung hält die schwenkbare Ventil­ klappe den Dosierhebel nach Erreichen der Dosierstellung fest und gibt ihn erst nach dem Inhaliervorgang wieder frei, so daß er zusammen mit dem Dosierschieber wieder in die Aus­ gangsstellung (Füllstellung) springt.

Dies wird dadurch ermöglicht, daß die Ventilklappe an ihrer oberen Kante eine Welle mit nach außen gerichteten Lagerzap­ fen aufweist, die in Lagerbuchsen an Funktionsträgerelemen­ ten, die die Ventilkammerwände bilden, eingreifen und in der Welle eine Ausnehmung mit einer sperrenden Kante vorhanden ist, in die ein Rastelement des Dosierhebels eingreift, wenn der Dosiervorgang abgeschlossen ist.

Um Doppeldosierung oder Mehrfachdosierungen zu verhindern, bei denen der Dosierhebel mehrfach zwischen Ausgangsstel­ lung, in der sich die Dosierkavität in Füllstellung befin­ det, und Endstellung, in der sich die Dosierkavität in Ent­ leerungsstellung (Dosierstellung) befindet, hin- und herbe­ wegt wird, ist eine weitere Verrastung zwischen Dosierhebel und Ventilklappe vorhanden, die verhindert, daß der Dosier­ schieber durch den Dosierhebel ohne Inhalation ein zweites Mal in die Füllstellung bewegt werden kann. Zu diesem Zweck erstreckt sich neben der Ausnehmung von der Welle ein Arm nach oben, an dessen Ende ein Haken mit einer sperrenden Kante vorhanden ist, in die ein weiteres Rastelement des Do­ sierhebels eingreifen kann. Um den Zusammenbau des Pulverin­ halators zu erleichtern, ist das Gehäuse vorzugsweise aus zwei Halbschalen mit Nut-Feder-Bindung aufgebaut. Zur Befestigung der Halbschalen am Funktionsträger und dessen Fixie­ rung innerhalb des Gehäuses ist es bevorzugt, auf der Innen­ seite der Gehäuseschalen nach innen gerichtete Rast- oder Schnappfederelemente anzubringen, die in korrespondierende Öffnungen des Funktionsträgers und seiner Elemente eingrei­ fen und die Gehäuseschalen mit dem Funktionsträger verbin­ den. Auf der Oberseite des Pulverinhalators ist es bevor­ zugt, zusätzliche direkte Rastverbindungen zwischen den bei­ den Halbschalen durch ineinandergreifende Elemente vorzuse­ hen.

Der hintere Teil der Oberfläche des Pulverinhalators ist flacher ausgebildet als der vordere Teil, weil dieser für die Aufnahme der Arzneimittelpulverpatrone ausreichend hoch ausgebildet sein muß. Die flachere Ausbildung des hinteren Gehäuseteils der Oberseite ermöglicht es in diesem Bereich, eine Dosiertaste zum Auslösen des Dosiervorganges anzuord­ nen, die Teile aufweist, die sich bis zu dem innerhalb des Gehäuses angeordneten Drehpunkt der Taste erstrecken. Vor­ zugsweise weist die Taste am Rand einen nach unten gerichte­ ten umlaufenden Rand auf, der bis in einen entsprechenden Spalt auf der Gehäuseoberseite reicht. Auf diese Weise ist der Zwischenraum zwischen der Oberseite der Dosiertaste in ihrer Ausgangsstellung und der Gehäuseoberseite geschlossen und es ist ein Verkanten der Dosiertaste beim Betätigen erschwert.

Um die Arzneimittelpulverpatrone in dem Pulverinhalator in richtiger Stellung zu fixieren, sind die zweiten vertikalen Elemente des Funktionsträgers als ein vertikaler Schacht ausgebildet, dessen Innenquerschnitt auf den Außenumriß der einzusetzenden Pulverpatrone abgestimmt ist und zwischen den Seitenwänden des Schachtes und den Seitenwänden der Pulver­ patrone noch Platz für Bedienungselemente vorhanden ist, wie dem Dosierhebel und den sich von der Oberseite des Gehäuses aus erstreckenden Teilen der Dosiertaste.

Vorzugsweise ist der Deckel auf den Rand der Öffnung der Oberseite des Pulverinhalatorgehäuses, in die die Pulverpa­ trone eingesetzt wird, aufschiebbar. Der Deckel ist als eine Schale ausgebildet und umgreift den in den oberen Rand der Öffnung vorstehenden Teil der Pulverpatrone. Zur Fixierung des Deckels am Gehäuse kann im Inneren des Deckels eine Blattfeder vorhanden sein, die den Deckel mit dem Gehäuse verrastet und ganz besonders bevorzugt auch noch auf den Deckel der eingesetzten Pulverpatrone einwirkt.

Im Deckelrand ist ein Sichtfenster vorhanden, das mit dem Sichtfenster der Anzeigevorrichtung der Pulverpatrone fluch­ tend angeordnet ist. Ganz besonders bevorzugt ist es, das Fenster auf der Vorderseite des Deckels anzuordnen, weil dadurch vor und nach dem Benutzen der Füllstand der Pulver­ patrone bzw. die Zahl der entnommenen Dosen vom Benutzer leicht visuell feststellbar ist.

Um die Inhalationsbereitschaft des Pulverinhalators nach Beendigung des durch die Dosiertaste ausgelösten Dosiervor­ ganges dem Benutzer erkennbar zu machen, ist ein weiteres Fenster in der Gehäuseschale, vorzugsweise auf der Gehäuse­ schale oberhalb des Mundstückes vorhanden, in dessen Bereich ein mit den im Pulverinhalator angeordneten Betätigungsmit­ teln für die Dosiereinrichtung verbundenes Schauzeichen je nach Stellung der Betätigungsmittel die fehlende oder vor­ handene Inhalationsbereitschaft anzeigt.

Zum Betätigen der in die Arzneimittelpulverpatrone inte­ grierten Dosiervorrichtung ist am Funktionsträgerelement, das die Pulverpatrone umgibt, ein schwenkbarer Dosierhebel angelenkt.

Der Dosierhebel weist zwei Seitenflächen im Abstand vonein­ ander auf, deren Enden durch Brücken unter Bildung eines die Pulverpatrone in Abstand umgreifenden Ringes miteinander verbunden sind. Von den Seitenflächen erstrecken sich in deren oberen Bereichen Lagerzapfen nach außen in Lagerbohrungen in den Seitenwänden des zweiten vertikalen Elementes des Funktionsträgers, so daß der Dosierhebel aufgrund seines gegenüber dem Durchmesser der Pulverpatrone größeren Ring­ durchmessers in Längsrichtung des Pulverinhalators schwenk­ bar gelagert ist. Der Dosierhebel weist Mittel zum Eingriff in die in den unteren Teil der Pulverpatrone integrierte Dosiereinrichtung und Mittel zum Verrasten mit der Ventil­ klappe auf.

Die Mittel am Dosierhebel zum Eingriff in die Dosiereinrich­ tung sind Finger, die sich von seitlich in den Ring gegen die Seitenflächen abgesetzten und sich nach unten erstrec­ kenden Armen aufeinander zu gerichtet durch Ausnehmungen in den Seitenwänden des Dosierschieberkanals bis in Ausnehmun­ gen in den Seitenkanten eines Dosierschiebers erstrecken, der im Dosierschieberkanal der Dosiereinrichtung hin und her beweglich angeordnet ist. In der Ausgangsstellung befindet sich der Dosierschieber in der Dosiereinrichtung in einer sogenannten Füllstellung, bei der die Dosierkavität des Dosierschiebers sich unterhalb der Öffnung im Trichter der Pulvervorratspatrone befindet und gleichzeitig die Finger an beiden Armen des Dosierhebels durch die Dosierkammerkanal­ seitenwand in die Ausnehmungen in den Seitenkanten des Dosierschiebers eingreifen.

Um das Füllen der Dosierkavität mit der gewünschten Menge an Arzneimittelpulver zu unterstützen, ist im Pulverinhalator ein sogenannter Impulsgeber mit einem Hammerelement vorhan­ den, das bei Betätigen der Dosiertaste gegen einen Steg auf der Außenseite der Pulverpatronenwand schlägt. Dieser ela­ stische Stoß wird auf das rieselfähige Arzneimittelpulver übertragen, so daß es aus dem Trichter unter Schwerkraft in die Dosierkavität fließt und diese reproduzierbar füllt. Dieser elastische Stoß erfolgt, bevor der Dosierschieber aus der Füllstellung wegbewegt wird. Der Impulsgeber ist im hin­ teren Teil des Pulverinhalatorgehäuses angeordnet. Erste vertikale Elemente des Funktionsträgers sind die sich hinter der Auflagefläche vom horizontalen Teil des Funktionsträgers nach oben erstreckende Arme mit Lagerbuchsen an ihren oberen Enden zur Aufnahme der Bolzen an der Welle des Impulsgebers. Der Impulsgeber weist einen Hebel mit einem sich in Richtung der Längsachse des Pulverinhalators erstreckenden Hammerele­ ment am unteren Ende und einer Welle am oberen Ende auf. Weiterhin ist auf einer Seite des Hebels ein Querfederele­ ment (federelastischer Bereich) vorhanden, das in Bewegungs­ richtung des Hebels einer Belastung nicht ausweichen, jedoch quer dazu ausweichen kann. Auf der gegenüberliegenden Seite des Hebels ist eine Antriebsfeder des Impulsgebers ange­ formt.

Eine der Schwingen der Dosiertaste innerhalb des Gehäuses weist einen sich nach oben erstreckenden Vorsprung mit einem Mitnehmer auf, der die Schwinge auch nach innen überragt und zum Betätigen des Impulsgebers dient. Der Abstand des Vor­ sprunges vom Drehpunkt der Dosiertaste ist so gewählt, daß der Eingriff des Vorsprunges am Impulsgeber bereits bei einem geringen Eindrücken der Dosiertaste erfolgt. Durch den Angriff des Vorsprunges an einer Angriffsfläche am Querfe­ derelement des Impulsgebers wird dieser von der Pulverpatro­ ne weggeschwenkt und die angeformte Feder des Impulsgebers gespannt. Durch die Drehung der Dosiertaste rutscht deren Vorsprung von der Angriffsfläche am Querfederelement nach Erreichen des Spannungszustandes der angeformten Feder ab und der Impulsgeber wird aufgrund der Federspannung gegen die Pulverpatrone geschwenkt und schlägt an diese an. Zur Erhöhung der Masse ist der Impulsgeber vorzugsweise im unte­ ren Bereich des Hebels verstärkt.

Dadurch, daß das Querfederelement seitlich ausweichen kann, kann sich bei Rückkehr der Dosiertaste in die Ausgangsstel­ lung der Vorsprung seitlich an der Angriffsfläche am Querfe­ derelement vorbeibewegen und kann beim nächsten Eindrücken der Dosiertaste erneut an der Angriffsfläche des Vorsprunges angreifen. Um diese Rückbewegung zu erleichtern, weist der Vorsprung eine Schrägfläche auf, über die das Querfederele­ ment bei der seitlichen Ablenkung gleitet.

Nach Füllung der Dosierkavität wird der Dosierhebel geschwenkt und bewegt den Dosierschieber in eine Mittelstel­ lung, in der sich die Dosierkavität zwischen der Füllöffnung am Trichter und der Entleerungsöffnung auf der Dosierschie­ berkanalunterseite im Boden der Pulverpatrone befindet. Um Fehlbedienungen bei der Dosierung auszuschließen, muß eine Rückkehr des Dosierschiebers vor Entleeren der Dosierkavität in seine Ausgangsstellung verhindert werden.

Zu diesem Zwecke weist der Dosierhebel Mittel zum Verrasten mit der sperrenden Kante des Hakens an einem sich von der Welle der Ventilklappe nach oben erstreckenden Arm auf. Die­ se Mittel sind ein sich vom Ring des Dosierhebels unterhalb desselben nach hinten erstreckender Arm mit einer im Abstand vom Ende des Armes an einer Seite angesetzten hakenförmigen Klinke, deren Wirkungsfläche so gestellt ist, daß sie in Verbindung mit dem Ventilklappenarm eine feste Verriegelung der geschlossenen Ventilklappe mit dem Dosierhebel und gleichzeitig eine Feststellung des Dosierschiebers über die Arme des Dosierhebels und dessen mit dem Dosierschieber in Eingriff stehenden Fingern bewirkt. Diese mechanische Sperre kann nicht durch Ansaugen von Luft durch den Pulverinhalator aufgehoben werden, im Gegenteil die verriegelte Ventilklappe erschwert das Inhalieren derart, daß kein ausreichender In­ halationsluftstrom durch Ansaugen erzeugt werden kann. Aus dieser Stellung kann der Dosierhebel nur durch die Dosier­ taste in seine Endstellung weiter bewegt werden, in der die Finger an den Armen den Dosierschieber in die Entleerungs­ stellung bewegt haben, in der die Dosierkavität auf der Oberseite mit dem Lüftungskanal fluchtet und auf der Unter­ seite mit der Öffnung in der Aufnahmefläche der Pulverpatro­ ne fluchtet.

Auch in dieser Stellung ist eine Verrastung des Dosierhebels und Fixierung des Dosierschiebers bis zum Inhaliervorgang erforderlich, um die Überführung der Arzneimittelpulverdosis aus der Dosierkavität durch den Pulverkanal in die Disper­ giereinrichtung zu ermöglichen. Zu diesem Zwecke ist am Ende des Dosierhebels ein Fanghaken oder Endraste vorhanden, der in eine Ausnehmung in der Welle der Ventilklappe mit einer sperrenden Kante bei dieser Stellung des Dosierhebels ein­ greift. Die untere Kante des Armes am Dosierhebel ist derart gekrümmt, daß der Hakeneingriff in der Ausnehmung der Welle der Ventilklappe bei Bewegen der Ventilklappe aufgehoben wird. Die Endrastverbindung des Dosierhebels verrastet die­ sen mit der Welle der Ventilklappe ohne daß gleichzeitig die Ventilklappe noch gegen Bewegung blockiert ist. Die Ventil­ klappe wird lediglich durch eine schwache Zugfeder in Schließstellung gehalten. Deren Federkraft ist durch den beim Inhalieren durch Ansaugen erzeugten Luftstrom überwind­ bar, so daß die Ventilklappe durch den Luftstrom in die Ven­ tilkammer hinein geschwenkt wird. Die Aufhebung der Rastver­ bindung des Dosierhebels mit der Welle erfolgt mit einer geringen Verzögerung, die jedoch ausreichend ist, um sicher­ zustellen, daß bis zum Aufheben der Verrastung des Dosier­ hebels die Arzneimitteldosis aus der Dosierkavität in den Pulverkanal und durch diesen zur Dispergiereinrichtung zu fördern.

Der Dosierhebel weist an einer Seitenfläche eine Nase zum Einhängen einer Rückholfeder auf, wobei das andere Ende der Rückholfeder an einem Haken festgelegt ist, der auf einem horizontalen Element des Funktionsträgers, das die Decke der Ventilkammer bildet, angeordnet ist. Die Kraft der Rückhol­ feder des Dosierhebels ist ausreichend, den Dosierhebel nach Aufheben der Endrast mit der Rastkante an der Welle der Ven­ tilklappe in die Ausgangsstellung zurückzuziehen, so daß ein erneuter Dosiervorgang nach Beendigen des Inhalierens mög­ lich ist.

Um die Endstellung des Dosierhebels und Entleerungsbereit­ schaft der Dosierkavität von außen erkennbar zu machen, ist die Brücke, die die vorderen Enden der Seitenflächen des Dosierhebels verbindet, als Fuß für ein sich davon nach oben erstreckenden Schauzeichens ausgebildet, das bei dieser Stellung des Dosierhebels sich hinter einer auf der Gehäusevorderseite angeordneten Öffnung befindet. Sobald der Dosierhebel von den Rückholfedern während des Inhaliervor­ ganges in seine Ausgangsstellung zurückgezogen wird, ver­ schwindet das Schauzeichen wieder aus dem Fensterbereich.

Der Dosierhebel wirkt bei seiner Bewegung auch auf die Antriebseinrichtung für die Anzeigevorrichtung in der Pul­ verpatrone ein.

Um dies zu ermöglichen, weist eine der Seitenflächen des zweiten vertikalen Elementes des Funktionsträgers eine Lagerbohrung für ein Zahnritzel (Übersetzungsrad) zum Betä­ tigen der in den oberen Rand der Pulverpatrone integrierten Anzeigeeinrichtung für entnommene Arzneimitteldosen auf. Diese Antriebseinrichtung ist zwischen Gehäusewand und einer Seitenwand des Schachtes angeordnet und weist Mittel auf, zum Betätigen der in den oberen Rand der Pulverpatrone inte­ grierten Anzeigeeinrichtung für aus der Pulverpatrone ent­ nommene Arzneimitteldosen. Diese Mittel zum Betätigen der Anzeigeeinrichtung sind ein in die Anzeigeeinrichtung direkt eingreifendes Zahnrad, das auf einem zum oberen Rand des Gehäuses abstehenden Zapfen gelagert ist, das von dem oben erwähnten Ritzel mit geringerer Zahnzahl angetrieben wird und wobei das Ritzel noch ein auf der Achse zur Gehäusewand seitlich versetztes Zahnrad mit größerem Außendurchmesser aufweist. Das Ritzel ragt durch eine ovale Öffnung in der Seitenfläche des Dosierhebels hindurch und wird von einem am Dosierhebel vorhandenen Federarm mit einer Nase am Ende bei Betätigen des Dosierhebels schrittweise weiter gedreht. Die Übersetzung der Zahnkränze ist so gewählt, daß bei jedem Dosiervorgang eine geringe Verschiebung in der Anzeigevor­ richtung der Pulverpatrone des mit Markierung versehenen Folienstreifens bewirkt wird und daß nach Entleerung der Patrone die Endstellung der Anzeigevorrichtung erreicht ist.

Die Bewegung des Dosierhebels innerhalb des Gehäuses und das Auslösen des Dosiervorganges erfolgt durch Druckbelastung einer Fläche der Dosiertaste, die die Kontur des Deckels im hinteren Bereich des Pulverinhalatorgehäuses fortsetzt. Vom Umfang dieser Fläche erstreckt sich nach unten eine umlau­ fende Seitenfläche, deren Kontur mit dem abgerundeten Ende des Pulverinhalatorgehäuses korrespondiert und die bei Nie­ derdrücken der Dosiertaste durch einen umlaufenden Schlitz in das Gehäuse geschoben wird. Von den beiden vorderen Enden dieser Seitenfläche erstrecken sich im unteren Randbereich zwei parallele Schwingen, durch das Gehäuse nach vorn. Der Abstand der Schwingen ist geringfügig größer als die Breite der Pulverpatrone, so daß die Pulverpatrone beim Einsetzen durch den Raum zwischen den Schwingen geschoben werden kann. Die vorderen Enden der Schwingen sind durch eine Brücke mit­ einander verbunden, von der sich nach beiden Seiten Lager­ zapfen in Lagerbohrungen in den Seitenflächen des zweiten vertikalen Elementes des Funktionsträgers erstrecken, in denen auch der Dosierhebel an anderen Punkten schwenkbar ge­ lagert ist. Die Brücke weist auf der Vorderseite eine Lagerpfanne zur Aufnahme einer Rückstellfeder auf, deren anderes Ende in einem Lager auf der Rückseite der vertikalen Platte des Funktionsträgers abgestützt ist. Beim Eindrücken der Dosiertaste wird die Rückstellfeder zusammengedrückt und gespannt. Unmittelbar nach Druckentlastung wird die Dosier­ taste von der Rückstellfeder in ihre Ausgangslage zurückge­ schwenkt, so daß eine erneute Betätigung möglich ist. An den Schwingen sind die Mittel zum Betätigen des Impulsgebers und zum Einwirken auf den Dosierhebel angeordnet. Diese Mittel sind ein an einer der Schwingen auf der Außenseite angeord­ neter Mitnehmerzapfen zum Angriff an einer schräg verlaufen­ den Anschlagkante einer Seitenfläche des Dosierhebels und ein sich von der anderen Schwinge nach oben erstreckender Vorsprung, der die Schwinge auch nach innen überragt zum Betätigen des Impulsgebers. Der Abstand des Mitnehmerzapfens zum Eingriff mit dem Dosierhebel ist geringer als der Abstand des Vorsprunges, der am Impulsgeber angreift. Durch Eindrücken der Dosiertaste wird auf der ersten Hälfte ihres Bewegungsweges zunächst der Impulsgeber betätigt und dadurch die Füllung der Dosierkavität in der Dosiereinrichtung unterstützt. Weiteres Eindrücken der Dosiertaste bringt den Mitnehmerzapfen der Dosiertaste mit der Anschlagkante an einer Seitenfläche des Dosierhebels in Kontakt und der Dosierhebel wird bis in die Mittelstellung weiter bewegt, in der es zu der bereits beschriebenen Verrastung des Dosierhe­ bels am Arm der Ventilklappe kommt, so daß bei zufälliger Druckentlastung der Dosiertaste diese zwar in ihrer Aus­ gangsstellung zurücckehrt, der Dosierschieber jedoch in der Mittelstellung gehalten bleibt. Erneutes Betätigen der Dosiertaste führt zu einer weiteren Beaufschlagung der Pul­ verpatrone mit einem Energieimpuls durch den Impulsgeber, jedoch zu keiner Entnahme von Arzneimittelpulver aus dem Pulvervorrat, weil der Dosierschieber sich nicht in Füll­ stellung sondern in einer Mittelstellung befindet, in der die Dosierkavität weder mit der Austrittsöffnung im Trichter noch mit der Abgabeöffnung im Dosierschieberkanal in Verbin­ dung steht. Erst erneutes Eindrücken der Dosiertaste über mehr als die Hälfte ihres möglichen Weges löst die Verra­ stung des Dosierhebels in Mittelstellung und weiteres Ein­ drücken der Dosiertaste bis zum Endpunkt bringt den Dosier­ hebel in die Endstellung. Am Ende des Dosiervorganges befin­ det sich der Dosierschieber vom in der Endraststellung ver­ rasteten Dosierhebel gehalten in Entleerungsstellung, so daß der Pulverinhalator inhalationsbereit ist. Diese Inhala­ tionsbereitschaft bleibt auch beim Zurückkehren der Dosier­ taste in ihre Ausgangsstellung erhalten. Erneutes Wiederbe­ tätigen der Dosiertaste führt nur zum Betätigen des Impuls­ gebers, bleibt jedoch ohne Einwirkung auf den in der End­ stellung verrasteten Dosierhebel, so daß Fehldosierungen vor dem eigentlichen Inhalationsvorgang ausgeschlossen sind.

Beim Inhalieren wird vom Benutzer durch Saugen am Mundstück Luft durch mindestens eine oder mehrere Öffnungen im hinte­ ren Teil des Inhalatorgehäuses in das Gehäuseinnere und dann durch die Ventilkammer in den Luftkanal gesaugt. Aus dem Luftkanal wird ein Teilluftstrom durch einen Querkanal abge­ zweigt, der zum Transport der Arzneimittelpulverdosis aus der Dosierkavität des Dosierschiebers durch den Pulverkanal in die im Mundstück angeordnete Dispergiervorrichtung dient.

Diese Dispergiervorrichtung weist eine von einer Prallplatte als Vorderwand, einer Platte als Rückwand und dazwischen an­ geordneter Kammeraußenwand gebildete Kammer auf, deren Außendurchmesser geringer ist als der Innendurchmesser des die Dispergiervorrichtung umgebenden Mundstückes, so daß ein die Kammer umgebender Ringraum innerhalb des Mundstückes ausgebildet ist und die Kammeraußenwand durch mehrere sich tangential in den Kammerinnenraum erstreckende Schlitze in Stege geteilt ist. Der Außendurchmesser der Prallplatte ist größer als der Außendurchmesser der Kammer, so daß ihr Rand an der Innenseite des Mundstückes dicht anliegt. Die Prall­ platte weist im Zentrum eine Austrittsöffnung auf, von der aus sich ein Austrittskanal durch einen auf der Vorderseite der Prallplatte angesetzten kegelstumpfförmigen Stutzen er­ streckt. Im Randbereich der Prallplatte sind mehrere über den Umfang symmetrisch verteilte Durchtrittsöffnungen vor­ handen, durch die pulverfreie Luft aus dem Ringraum in den Raum vor der Prallplatte gelangen kann. Das vordere Ende des an der Rückseite der Prallplatte beginnenden Pulverkanals steht in Verbindung mit einem der Schlitze in der Kammerau­ ßenwand und das hintere Ende des sich bis unter die Auflage­ fläche des Funktionsträgers erstreckenden Pulverkanals ist in einem sich von der Auflagefläche nach unten bis an die Gehäuseinnenwand erstreckenden vertikalen Element des Funk­ tionsträgers festlegbar ausgebildet.

Ein Teilluftstrom befördert die Arzneimittelpulverdosis durch den Pulverkanal in die Dispergiereinrichtung. Um vor dem eigentlichen Inhaliervorgang ein unerwünschtes vorzeiti­ ges Überführen der Arzneimitteldosis aus der Dosierkavität des Dosierschiebers in die Dispergiereinrichtung zu minimie­ ren, weist der Pulverkanal eine Krümmung nach unten zur Ausbildung eines Sackes auf. Die pulverförmige Arzneimittel­ dosis wird beim Ansaugen mit dem Teilluftstrom durch den Pulverkanal und durch einen tangential verlaufenden Schlitz in der Außenwand der Kammer in den Kammerinnenraum über­ führt. Der dafür erforderliche Teilluftstrom wird aus dem Hauptluftkanal abgezweigt und durch einen Spülluftkanal der Dosiereinrichtung zugeführt. Dadurch, daß der das Pulver be­ fördernde Teilluftstrom die Dosierkavität passiert und in den Pulverkanal eintritt, ist eine vollständige Entleerung der Dosierkavität sichergestellt. Der Dispergierluftstrom gelangt durch den Luftkanal bis in den die Kammer umgebenden Ringraum. Dadurch, daß die Außenwand der Kammer durch die in den Kammerinnenraum verlaufenden Schlitze in mehrere Stege aufgeteilt ist, wird die zum Dispergieren und feinteiligem Zerlegen des Arzneimittelpulvers erforderliche Dispergier­ luft beim Inhalieren tangential in die Kammer eingesaugt. Die dem Kammerinnenraum zugewandte Fläche jedes der Stege ist als durchgehende Verlängerung der Schlitzwand ausgebil­ det, so daß die Kammer einen vieleckigen Querschnitt auf­ weist.

Die konstruktive Gestaltung der Dispergiereinrichtung ermög­ licht es, unterschiedlich aufgebaute Arzneimittelpulver zu zerlegen und zu dispergieren.

Es können Pulverformulierungen dispergiert werden, bei denen feine Primärteilchen eines Wirkstoffes agglomeriert sind (sogenannte Kernagglomerate). Diese Agglomerate werden durch das Zusammentreffen des mit Pulver beladenen Teilluftstromes mit dem Dispergierluftstrom im Kammerinnenraum zerlegt, die feinen Teilchen in der Luft dispergiert und aus der Kammer mit dem Inhalationsluftstrom ausgetragen.

Ein anderer Pulvertyp sind sogenannte adhäsive Mischungen, bei denen feine Wirkstoffteilchen an Trägerteilchen haften. Derartige Pulverformulierungen werden in der Kammer zerlegt, wobei sich die feinen Wirkstoffteilchen von den Trägerteil­ chen ablösen, im Luftstrom dispergiert und aus der Kammer ausgetragen werden. Die relativ festeren Trägerteilchen bleiben länger in der Kammer und werden beim Inhalieren mit Verzögerung gegenüber den feinen Wirkstoffteilchen ausgetra­ gen oder werden beim Inhalieren nicht ausgetragen und müssen von Zeit zu Zeit aus der Kammer beim Reinigen entfernt wer­ den. Die mit Verzögerung ausgetragenen Trägerteilchen schei­ den sich zum größten Teil bereits im Mund-/Rachenraum des Inhalierenden ab.

Um ein unmittelbares Auffächern des mit Pulver beladenen Luftstromes und eine Rückströmung infolge eines Düseneffek­ tes am Ende des Austrittkanals der Dosiereinrichtung zu ver­ meiden, wird aus dem der Kammer zugeführten Luftstrom ein Teilluftstrom durch die im Randbereich der Prallplatte an­ geordneten Durchtrittsöffnungen abgezweigt. Diese Luft wird durch einen in Abstand vor der Prallplatte im Mundstück an­ geordneten, sich radial erstreckenden Ringsteg auf die Außenfläche des kegelstumpfförmigen Stutzens auf der Vorder­ seite der Prallplatte gerichtet und vom Stutzen umgelenkt, so daß ein den mit Pulver beladenen Luftstrom koaxial umge­ bender pulverfreier Mantelluftstrom aus der Zentralöffnung des Mundstückes austritt. Die durch den Düseneffekt zwangs­ läufig auftretende Auffächerung des Luftstromes und Rück­ strömung erfolgt überwiegend aus dem pulverfreien Mantel­ luftstrom und bewirkt eine sehr gute Überführung der Arznei­ mittelpulverdosis in den Mund- und Rachenraum des Inhalieren­ den und von dort weiter in die Bronchien des Inhalierenden. Die Abzweigung eines weiteren Teilluftstromes aus dem der Dispergiereinrichtung zugeführten Luftstrom führt zu einer Verringerung des Gesamtwiderstandes des Pulverinhalators.

Durch den Gesamtquerschnitt der Öffnungen in der Prallplatte der Dispergiereinrichtung läßt sich der Gesamtluftwiderstand des Pulverinhalators verringern, ohne daß gleichzeitig die Dispergierung und Zerlegung des Pulvers in der Kammer wesentlich beeinflußt oder verändert wird.

Ein wesentliches Teil der Dispergiervorrichtung ist die Kam­ mer. Diese ist auf der Außenseite hohlzylindrisch und hat eine speziell ausgebildeten Innenwand des Zylinders, in die der mit Pulver beladene Teilluftstrom und die zusätzliche Dispergierluft durch sich tangential durch die Kammeraußen­ wand des Zylinders erstreckende Schlitze eintritt. Ein Gesamtstrom mit gleichmäßig verteiltem, feinteilig zerlegten Pulver verläßt die Kammer durch die Austrittsöffnung im Zen­ trum der Prallplatte die die Kammer auf der Vorderseite begrenzt.

Die Innenwand der Kammer ist so ausgebildet, daß der Quer­ schnitt der Kammer senkrecht zur Längsachse die Form eines Vieleckes aufweist, bei acht verteilten Schlitzen ein Acht­ eck, bei sechs Schlitzen ein Sechseck. Es sind grundsätzlich auch mehr als acht Schlitze möglich. Die Zahl kann auch ge­ ringer sein, jedoch sollte sie nicht zu gering sein, um die Ausbildung einer Zyklonströmung zu ermöglichen. Dadurch, daß der Durchmesser der Austrittsöffnung in der Prallplatte ge­ ringer ist als der Innendurchmesser der Kammer ist das Risi­ ko des Austretens von Grobteilchen aus der Kammer erheblich verringert. Die konstruktive Gestaltung der Innenfläche der Kammer vermindert die Gefahr der Verschmutzung der Innenwän­ de durch Haften von stärker adhäsiven Primärteilchen, wie sie bei einer zylindrischen Kammerwand besteht. Die Kammer ist infolge des Pulverkanals, dessen Ende in Verbindung mit einem der Schlitze steht, nicht symmetrisch ausgebildet. Die Wandfläche der vieleckigen Innenkammer, in der der Pulverka­ nal mündet, ist zwangsläufig etwas größer als die der ande­ ren Flächen und der Schlitz, der den Pulverkanal mit dem Kammerinnenraum verbindet, ist etwa doppelt so breit wie die Schlitze, durch die die zusätzliche Dispergierluft in die Kammer eintritt. Die relativ große Zahl der Lufteintritts­ schlitze bewirkt die Ausbildung eines Luftmantels zwischen Kammerinnenwand und dem eingebrachten Pulver und verringert den Kontakt zwischen zerlegten feinteiligen Pulverpartikeln und der Innenwand der Kammer.

Die Kammer hat eine Doppelfunktion, ihre konstruktive Ge­ staltung regt die Pulverzerlegung an und trennt Grobteilchen fast vollständig aus dem im Zentrum austretenden Inhala­ tionsstrom ab.

Die Aufenthaltszeit von weichen Agglomeraten mit gegebener Teilchengröße und spezieller Dichte hängt hauptsächlich von ihrer Tangentialgeschwindigkeit und damit von der Tangen­ tialgeschwindigkeit der tangential in die Kammer eintreten­ den Luft ab.

Die Verweilzeit des Pulvers in der Kammer läßt sich nicht nur durch das Verhältnis der Teilluftströme zueinander verändern, sondern auch durch Ändern des Abstandes zwischen der Prallplatte und der Rückwand der Kammer variieren, eben­ so in gewissen Grenzen durch den Durchmesser der Kammer. Die Änderung der Länge der Kammer schafft die Möglichkeit, die Dispergiervorrichtung an die Erfordernisse unterschiedlicher Pulverformulierungen anzupassen, ohne daß die konstruktive Gestaltung des Funktionsträgers und der davon getragenen Bedienungselemente grundsätzlich verändert werden muß. Es ist lediglich erforderlich, das vertikale Element des Funk­ tionsträgers (Platte), die die Rückwand der Kammer bildet, in Richtung der Längsachse zu versetzen und die Länge der an die Rückseite der die Rückwand bildenden Platte angesetzten Stege, die die Kammeraußenwand bilden, zu verlängern.

Die kompakte Ausführung der Dispergiervorrichtung hat den Vorteil, daß das auf der Vorderseite des Pulverinhalatorge­ häuses angeordnete Mundstück relativ kurz ausgebildet ist und eine kompakte Gestaltung des Pulverinhalators ermög­ licht. Weiterhin ist das vorzeitige Ablagern von feinteili­ gem Wirkstoff im Pulverinhalator, insbesondere dem Mund­ stück, minimiert.

Das Gehäuse des Pulverinhalators, das Mundstück, die Disper­ giervorrichtung, der Funktionsträger, Dosiertaste, Dosier­ hebel, Impulsgeber, Antriebseinrichtung für die Anzeige­ einrichtung in der Pulverpatrone und die Ventilklappe können aus spritzgußfähigen Kunststoffen hergestellt werden. Beson­ ders bevorzugt sind medizinisch verträgliche Qualitäten von Polyethylen, Polypropylen, Polycarbonat, Polyurethanen, Polyacrylat, Polystyrol, ABS-Polymeren.

Die Federn sind aus dafür geeigneten und bekannten Metallen oder Metallegierungen hergestellt.

Die Federelemente des Impulsgebers sind davon abweichend ebenfalls aus Kunststoff und direkt an den Hebel des Impuls­ gebers mitangespritzt.

Die erfindungsmäße konstruktive Gestaltung der Arzneimittel­ pulverpatrone mit darin integrierter Dosiereinrichtung und des Pulverinhalators, der die zum Betätigen der Dosierein­ richtung enthaltenden Mittel und die spezielle Dispergier­ vorrichtung enthält, wird anhand der Abbildung noch detail­ lierter beschrieben.

Abb. 1 zeigt die Arzneimittelpulverpatrone in einem senk­ rechten Schnitt.

Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Pulverpatrone entlang Linie N-O von Abb. 1.

Abb. 3 ist ein Schnitt entlang der Linie G-H von Abb. 1 und zeigt einen Querschnitt durch die Arzneimittelpul­ verpatrone von oben gesehen.

Abb. 3a ist ein Schnitt entlang Linie E-F von Abb. 2 und zeigt einen Querschnitt durch die Pulverpatrone in ihrem unteren Bereich oberhalb der Dosiereinrich­ tung.

Abb. 4 zeigt einen Schnitt entlang der Linie J-K von Abb. 1.

Abb. 5 ist ein Querschnitt durch den Deckel der Arzneimit­ telpulverpatrone.

Abb. 6a bis d zeigen Schnittdarstellungen des Dosierschie­ bers, Längs- und Querschnitte, von oben, von unten und von der Seite aus gesehen.

Abb. 7 ist ein horizontaler Längsschnitt durch den Pulver­ inhalator von oben gesehen, ohne eingesetzte Arznei­ mittelpulverpatrone.

Abb. 8 ist ein Schnitt entlang Linie A-A von Abb. 7 und zeigt einen Querschnitt des Pulverinhalators von vorn gesehen, ohne eingesetzte Pulverpatrone.

Abb. 9 ist ein Schnitt entlang Linie BB von Abb. 7 und zeigt den Querschnitt des Pulverinhalators von vorn gesehen im hinteren Teil des Gehäuses.

Abb. 10 ist ein vertikaler Längsschnitt durch den Pulverin­ halator ohne eingesetzte Pulverpatrone, jedoch mit schematisch wiedergegebenem Dosierschieber der in die Pulverpatrone integrierten Dosiereinrichtung in Dosierstellung.

Abb. 11 ist ein vertikaler Längsschnitt durch den Pulverin­ halator, bei der der Dosierschieber sich in der Mit­ telstellung befindet und die Details der Verrastung des Dosierhebels mit Elementen der Ventilklappe zeigt.

Abb. 12a und b zeigen die Dosiertaste von der Seite und von oben.

Abb. 13a bis c zeigen Ansichten von beiden Seiten aus gesehen des Dosierhebels.

Abb. 14a bis c zeigen die Ventilklappe mit ihren Rastelemen­ ten in verschiedenen Ansichten, (c) = Schnitt.

Abb. 15 zeigt einen Längsschnitt durch die Dosiervorrichtung mit dem Pulverkanal.

Abb. 16 zeigt einen Querschnitt durch die Dosiereinrichtung mit Blick auf die Vorderwand der Kammer vom Kammer­ innenraum aus.

Figurenbeschreibung

Abb. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Arz­ neimittelpulverpatrone 100 mit einem zentralen Vorratsraum 101 für das pulverförmige Medikament in einer vielfachen Dosismenge mit einem über die Hauptlänge der Patrone ovalen Querschnitt, bei dem vom Kreis zwei einander gegenüberlie­ gende Randsegmente fehlen, wie es in Abb. 3, einem horizontalen Schnitt entlang Linie G-H von Abb. 1 ersichtlich ist. Die Seitenwand des Vorratraumes 101 weist zwei einander gegenüberliegende gerade Seitenwandteile 101a und zwei diese verbindende, gekrümmte Seitenwandteile 101b auf. Auf einer Seite der Verbindungsstellen der geraden und gekrümmten Seitenwandteile 101a, 101b sind jeweils nach außen gerichtete Führungsrippen 117 ausgebildet, um einen Gesamtquerschnitt der Arzneimittelpatrone 100 auszubilden, der das Einsetzen in einen Pulverinhalator nur in einer vor­ gegebenen Stellung ermöglicht. Im Bereich des oberen Randes 102 weist der Vorratsraum 101 einen kreisförmigen Quer­ schnitt auf, der Vorratsraum 101 ist durch einen in den obe­ ren Rand 102 einsetzbaren Deckel verschließbar. Im unteren Bereich 104 verjüngt sich der Vorratsraum 101 trichterförmig und endet mit einer Auslaßöffnung 105. Die geraden Teile 101a der Seitenwand des Vorratsraumes 101 setzen sich grad­ linig als Stege 101c im unteren Bereich außerhalb des Trich­ ters 104a fort, wie aus der Schnittzeichnung 2 und 3a ersichtlich.

Um den unteren Teil der Patrone 100 beim Auslösen eines Dosiervorganges mit einem Energieimpuls durch Anstoßen beaufschlagen zu können, erstreckt sich im trichterförmigen Bereich 104 von der Außenseite des Trichters 104a in radialer Richtung der Patrone nach außen ein Steg 116 bis zum Außenumfang der Patrone. Die Anordnung des Steges ist auch in der Schnittzeichnung 3a ersichtlich.

Am Boden der Patrone 100 ist die integrierte Dosiereinrich­ tung 106 angeordnet. Zwischen der unteren Bodenfläche des Vorratsraumes 101 und dem Patronenboden 107 ist ein Kanal 108 für einen horizontal beweglichen Dosierschieber mit einem weiteren Teil der Dosiereinrichtung 106 ausgebildet. Die obere Seite des Dosierschieberkanals 108 wird auf einer Seite des Trichters 104a durch eine Wand 131 abgedeckt, die sich von der Außenseite des Trichters 104 am unteren Ende bis zum Außenumfang der Patrone 100 erstreckt und die von den Schenkeln des im Querschnitt u-förmigen Dosierschiebers umgriffen wird.

Im Patronenboden 107 ist außerhalb des Trichters 104a an einer Seite eine nach unten aus der Dosiereinrichtung 106 herausführende Abgabeöffnung 109 vorhanden, die mit einer in der oberen Wand des Dosierschieberkanals 108 vorhandenen Öffnung 110 für Spülluft korrespondiert. Die Öffnung 110 bildet das Ende eines außerhalb des Vorratsraumes 101 im trichterförmigen Bereich 104 ausgebildeten Luftkanals 111. Dieser Kanal 111 ist auch in der Schnittabbildung 3a wieder­ gegeben. Um diesen auszubilden, erstrecken sich von der Außenwand des Trichters 104 parallel zu den verlängerten Seitenwandteilen 101c zwei Stege 111a, 111b, die den Luftka­ nal 111 seitlich begrenzen. Der Luftkanal 111 ist an der Außenseite der Patrone offen.

Der in Abb. 1 und 2 wiedergegebene obere Rand 102 der Patrone 100 setzt die gekrümmten Teile 101b des Vorratsrau­ mes 101 fort und erweitert die geraden Teile 101a zum Kreis, wie es in Abb. 2 gezeigt ist. Der obere Rand 102 des Vorratsraumes 101 ist außen in geringem Abstand von einem ringförmigen Außenrand 103 umgeben, der von der Seitenwand des Vorratsraumes 101 abgesetzt ist. Der Außenrand 103 ist höher ausgebildet als der Rand 102 und überragt diesen und weist auf der Innenseite einen kleinen Absatz zur Aufnahme des Außenrandes eines Patronendeckels auf. In den zwischen dem Außenrand 103 und dem oberen Rand 102 nach oben offenen Ringspalt 112 ist ein Dosiereinheiten anzeigender Kunststoff­ folienstreifen einsetzbar. Der Ringspalt 112 kann dann von dem in Abb. 5 im Schnitt wiedergegebenen Deckel 121, dessen Außenrand einen Durchmesser aufweist, der dem Innendurchmesser des Außenrandes 103 entspricht, durch Einsetzen des Deckels verschlossen werden. Der Folienstreifen ist dadurch gegen Herausfallen oder Entnahme gesichert.

Der Außenrand 103 weist an einer Stelle ein Sichtfenster 113 auf, durch das die Stellung eines mit Markierungen versehe­ nen Kunststoffolienstreifens nach außen sichtbar ist. Die Außenseite des Außenrandes 103 weist vorzugsweise zumindest auf einem Teil des Umfanges eine Profilierung auf, um da Erfassen und Festhalten der Patrone 100 beim Einsetzen in den Pulverinhalator zu erleichtern.

Abb. 2 zeigt die Patrone 100 in einem Längsschnitt ent­ lang der Linie N-O von Abb. 1. Der in dieser Richtung geringere Abstand der Seitenwandteile 101a des Vorratsraumes 101 durch Abweichung des Querschnittes von der Kreisform ist zu erkennen. Im Bereich des oberen Randes 102 der Patrone 100 ist der Durchmesser des Innenraumes zwischen den Wandt­ eilen 101a vergrößert, so daß ein kreisförmiger Querschnitt des Vorratsraumes 101 vorhanden ist. Die gegenüberliegenden Abschnitte 101a der Seitenwand des Vorratsraumes 101 sind unterhalb des Randes 102 nach innen versetzt. Der umlaufende Außenrand 103 mit dem Ringspalt 112 zur Aufnahme eines Foli­ enstreifens in einer anderen Sicht wiedergegeben. In dieser Schnittdarstellung ist gezeigt, daß der Absatz, der den Außenrand 103 mit der Seitenwand 101a des Vorratsraumes 101 verbindet, an einer Stelle im Bereich eines Wandteils 101a eine nach unten gerichtete abgesetzte Öffnung 114, die sich bis in den Ringspalt 112 erstreckt, aufweist, für den Ein­ griff von Mitteln, z. B. eines Zahnrades, zum horizontalen Verschieben eines eingelegten Folienstreifens, der zu diesem Zwecke an der Unterkante beispielsweise eine Verzahnung auf­ weist, in die die Zähne eines Zahnrades eingreifen können. Die trichterförmige Ausbildung in 104a des Vorratsraumes 101 im unteren Patronenbereich 104 mit der Auslaßöffnung 105, ist auch in dieser Darstellung von Fig. 2 sichtbar. Die Auslaßöffnung 105 hat vorzugsweise eine ovale Form, deren längere Ausdehnung sich quer zur Längsrichtung des Dosierschieberkanals 108 erstreckt. Dies ermöglicht größere Kavi­ täten im Dosierschieber, dessen zur Verfügung stehender Weg zwischen Füllstellung der Kavität und Entlehrung durch die Außendimensionen der Patronen zwangsläufig dadurch begrenzt ist, daß die Dosierkavität 124 nicht gleichzeitig teilweise gegenüber der Auslaßöffnung 105 und der Abgabeöffnung 109 geöffnet sein darf. Der Dosierschieberkanal 108 der Dosier­ einrichtung 106 hat einen u-förmigen Querschnitt, wobei die Schenkel dem Vorratsraum 101 zugewandt sind. Die Schenkel verbindende untere Wand des Dosierschieberkanals ist auch der Patronenboden 107.

Abb. 4 zeigt einen Schnitt entlang Linie J-K von Abb. 1 und läßt die komplexe Form des Dosierschieberkanals 108 erkennen. Die Außenwände der beiden Schenkel des Dosier­ schieberkanals 108 weisen Ausnehmungen 118 auf, die kraft­ schlüssigen Eingriff von Betätigungsmitteln am Dosierschie­ ber und dessen horizontales Verschieben ermöglichen. Die Höhe des Dosierschieberkanals 108 kann bei der Herstellung der Patrone 100 durch eine Veränderung des Abstandes des Patronenbodens 107 verändert werden. Dadurch kann das Volu­ men der Dosierkavität im Dosierschieber zusätzlich zur hori­ zontalen Dimension der Dosierkavität verändert und an die gewünschte Dosiermenge angepaßt werden.

Abb. 6a bis d zeigen die konstruktive Gestaltung des Dosierschiebers 123 von oben (a), im Längsschnitt (b), von unten (c) und im Querschnitt (d). Quer zur Längsrichtung ist in einem Endbereich eine ovale Dosierkavität 124 ausgebildet zur Aufnahme der pulverförmigen Arzneimitteldosis aus dem Vorratsraum der Patrone, in einer Stellung, in der die Kavi­ tät 124 mit der Auslaßöffnung der Patrone fluchtet. Am ent­ gegengesetzten Ende des Dosierschiebers 123 ist ein Ansatz 125 mit einem nach unten gerichteten Anschlag 130 zum Ein­ griff in den Schlitz am Patronenboden ausgebildet. Auf der Oberseite des Ansatzes 125 ist eine quer verlaufende keil­ förmige Nut 126 geringer Tiefe ausgebildet, in die eine Nase aus der oberen Wand des Dosierschieberkanals einrasten kann, um den Dosierschieber 123 beim Füllen der Patrone und beim Transport festzulegen. An den beiden längeren Außenseiten des Dosierschiebers 123 sind Ausdehnungen 127 zum Eingriff von Fingern eines Dosierhebels des Pulverinhalators zum Bewegen des Dosierschiebers 123 vorhanden. Auf der Untersei­ te des Dosierschiebers 123 ist um die Kavität 124 und von dieser aus in Richtung zum Ansatz 125 eine geringfügige streifenförmige Erhebung mit zwei parallelen Streifen ausge­ bildet, um die Auflagefläche des Dosierschiebers 123 auf dem Boden des Dosierkanals zu verringern und den Schieber leich­ ter beweglich zu machen. Diese stegförmige Erhöhung wirkt auch als zusätzliche Abdichtung der Kavität 124 gegenüber dem Dosierschieberkanal unter dem Dosierschieber über 123 und verringert das Risiko des Eintretens von Pulver aus der Kavität 124 unter den Dosierschieber in den Dosierschieber­ kanal.

Im Querschnitt d von Abb. 6 ist das u-förmige Profil des Dosierschiebers 123 wiedergegeben, dessen nach oben gerichtete Schenkel die exakte Führung des Dosierschiebers 123 im Dosierkanal sicherstellen sollen. Im Querschnitt d ist auch der nach unten ragende Anschlag 130 zu sehen. Die Dosierkavität im Querschieber 123 ist mit 124 beziffert. Der Dosierschieber 123 ist im Dosierschieberkanal zwischen drei Stellungen verschiebbar. In der ersten Stellung ist der Dosierschieber soweit als möglich in den Dosierschieberkanal eingeschoben und die Nase von der oberen Kanalwand greift in die nach unten gerichtete Keilnut 126 am Ansatz 125 des Dosierschiebers 123 ein und hält den Dosierschieber fest. Diese Stellung wird beim Einsetzen des Dosierschiebers 123 während der Montage der Patrone eingestellt. In dieser Stel­ lung fluchtet die Kavität 124 des Dosierschiebers annähernd mit der Austrittsöffnung 105 des Pulvervorratsraumes 101 für das Arzneimittelpulver.

In der zweiten Stellung ist die Rasthalterung der Nase in der Keilnut 126 aufgehoben und der Dosierschieber 123 ist geringfügig soweit seitlich im Dosierschieberkanal 108 ver­ schoben, daß die Auslaßöffnung 105 des Pulvervorratsraumes mit der Dosierkavität 124 des Dosierschiebers zur Aufnahme von Pulver fluchtet. Diese zweite Stellung des Dosierschie­ bers 123 in der Dosiereinheit 106 wird erstmalig nach Ein­ setzen der Patrone in einen Pulverinhalator erreicht.

Eine dritte Stellung des Dosierschiebers wird beim Betätigen des Dosiervorganges erreicht durch weiteres seitliches Ver­ schieben des Dosierschiebers 123 in eine Stellung, in der die Dosierkavität 124 mit der Abgabeöffnung 109 im Patronen­ boden 107 und der Spülluftöffnung 110 fluchtet. In dieser Stellung kann die dosierte Pulvermenge durch die Öffnung 109 in einen sich anschließenden Pulverkanal überführt werden.

Die dreiteilige Arzneimittelpulverpatrone 100 mit der inte­ grierten Dosiereinrichtung 106, dem Deckel 121 und dem zur Dosiereinrichtung 106 gehörenden, in den Dosierschieberkanal 108 einsetzbaren Dosierschieber 123 ist aus thermoplasti­ schem Kunststoff hergestellt. Die in die Patrone 100 eben­ falls integrierte Dosisentnahmeanzeige durch besondere Aus­ bildung des oberen Randbereiches der Patrone 100 schließt noch einen zusätzlichen Kunststoffolienstreifen oder spritz­ gegossenen Ringmit Markierungen ein, dessen unterer Rand als Verzahnung ausgebildet ist. Derartige Folienstreifen mit Markierungen lassen sich aus Kunststoffolien ohne weiteres ausstanzen. Der Folienstreifen wird bei Montage der Patrone 100 vor dem Befüllen und Einsetzen des Deckels 121 in den Ringspalt 112 so eingelegt, daß die Anzeige 0 entnommene Dosiseinheiten im Sichtfenster 113 anzeigt. Bei Dosisentnah­ me wird der Steifen von einem in die Öffnung 114 eingreifen­ den Zahnrad um die Längsachse der Patrone gedreht. Sobald die vorgewählte Anzahl an Dosen aus der Arzneimittelpulver­ patrone 100 entnommen und in den Pulverinhalator überführt wurde, zeigt die im Sichtfenster 113 des Außenrandes 103 erkennbare Markierung das bevorstehende vollständige Entlee­ ren des Arzneimittelpulvers aus der Patrone 100 an, so daß ein Patronenwechsel im Pulverinhalator für dessen Funktions- Fähigkeit geboten ist. An Stelle von Ziffern kann die Ent­ nahme auch durch Farbkennzeichnung sichtbar gemacht werden.

Nach Entleerung der Kavität 124 im Dosierschieber 123 durch die Abgabeöffnung 109 in einen Pulverkanal des Pulverinhala­ tors muß der Dosierschieber 123 in die Dosierstellung zurückgeführt werden. Die dazu erforderlichen Mittel sind im Pulverinhalator angeordnet und von der Patrone getrennte Teile.

Durch die konstruktive Gestaltung des Dosierschieberkanals 108 mit seitlichen Ausnehmungen in den Schenkeln ist eine Betätigung des Dosierschiebers vor dem Einsetzen in einen Pulverinhalator erschwert, zumal zunächst die transportgesi­ cherte Verrastung des Dosierschiebers mit der Nase der obe­ ren Wand des Dosierschieberkanals aufgehoben werden muß. Dies erfordert zwar keinen großen Kraftaufwand, ist jedoch nur durch Eingriff durch die Ausnehmungen in den Seitenwän­ den des Dosierschieberkanals bis in die Ausnehmungen in der Seitenfläche des Dosierschiebers möglich, so daß eine unsachgemäße Handhabung der Arzneimittelpulverpatrone vor dem Einsetzen in einen Pulverinhalator erforderlich ist, um an den Patroneninhalt zu gelangen.

Der versenkt mit Preßsitz eingefügte Deckel 121 ist nicht ohne Zerstörung entfernbar und sichert den Inhalt ebenfalls gegen unbeabsichtigte oder unbefugte Entnahme, bzw. Verun­ reinigung ab.

Abb. 7 zeigt einen Pulverinhalator 1 zur Aufnahme einer Arzneimittelpatrone im Längsschnitt von oben gesehen. Das Pulverinhalatorgehäuse ist aus zwei Halbschalen 4 zusammen­ gesetzt, die nach dem Nut-Federprinzip ineinander greifen. In dem aus den Schalen 4 gebildeten Gehäuse ist ein soge­ nannter Funktionsträger 50 mit horizontalen und vertikalen Teilen (Elementen) 12, 50b, 50c, 54, 61 angeordnet, der den Innenraum aufteilt und Bedienungselemente trägt. An das Gehäuse 4 des Pulverinhalators 1 schließt sich auf der Vor­ derseite das hohlzylindrische oder hohlkegelstumpfförmige Mundstück 3 mit darin angeordneter Dispergiervorrichtung 2 an. Die Dispergiervorrichtung 2 weist eine Kammer 8 auf, mit einer Prallplatte 5 als Vorderwand, einer vom Funktionsträger 50 über eine Rippe 50c gehaltenen Platte 12 als Rückwand und einer dazwischen angeordneten ringförmigen Außenwand aus Stegen 14 und zwischen den Stegen 14 ausgebildeten, tangen­ tial zum Kammerinnenraum verlaufenden Schlitzen 13. Bei die­ ser konstruktiven Gestaltung ist die Platte 12 eines der vertikalen Elemente des Funktionsträgers, bildet aber gleichzeitig, als ein Teil der Dispergiervorrichtung 2, die Rückwand der Kammer 8. Die Kammeraußenwand weist einen geringeren Außendurchmesser auf als der Innendurchmesser des Mundstückes 3, so daß ein die Kammer 8 umgebender Ringraum 17 innerhalb des Mundstückes 3 ausgebildet ist. Der Außen­ durchmesser der Prallplatte 5 ist derart größer als der Außendurchmesser der Kammer 8, daß der Außenrand der Prall­ platte 5 an der Innenwand des Mundstückes 3 dicht anliegt. Durch diese konstruktive Gestaltung der Prallplatte 5 ist der Ringraum 17 um die Kammer 8 gegenüber der Öffnung 25 des Mundstückes 3 abgeschlossen und die Stellung der Dispergier­ vorrichtung 2 innerhalb des Mundstückes 3 fixiert. Am Außen­ rand der Prallplatte 5 sind mehrere über den Umfang symme­ trische verteilt angeordnete Durchtrittsöffnungen 18 vorhan­ den, um vom Dispergierluftstrom vor Eintritt in die Kammer 8 aus dem Ringraum 17 einen pulverfreien Teilluftstrom abzu­ zweigen, der durch die Öffnungen 18 in den Raum 11 innerhalb des Mundstückes 3 vor der Prallplatte 5 eintritt. Die Prall­ platte 5 weist im Zentrum eine Austrittsöffnung 7 für den mit Pulver beladenen Luftstrom auf, der durch einen hohl­ kegelstumpfförmigen Stutzen 6 auf der Vorderseite der Prall­ platte 5 ausgebildeten Austrittskanal 9 der Zentralöffnung 25 des Mundstückes 3 zugeführt wird. Um den durch die Öff­ nungen 18 in der Prallplatte 5 in den ringförmigen Raum 11 eintretenden Teilluftstrom radial zum Stutzen 6 hin abzulen­ ken, erstreckt sich in geringem Abstand vom vorderen Ende des Mundstückes 3 ein ringförmiger Steg 10 radial so weit nach innen, daß ein Ringspalt zwischen dem Innenrand des Steges 10 und der Außenseite des Stutzens 6 ausgebildet ist. Der hohlkegelstumpfförmige Stutzen 6 ist mit seiner größeren Basis abgerundet auf die Prallplatte 5 aufgesetzt, so daß der im Ringraum 11 durch den Steg radial abgelenkte Teilluftstrom auf die Außenfläche des Stutzens 6 auftrifft und zur Austrittsöffnung 25 des Mundstückes umgelenkt wird. Die­ ser dadurch entstehende ringförmige Teilluftstrom umgibt den mit Pulver beladenen Luftstrom aus dem Austrittskanal 9 als einen umhüllenden Mantelluftstrom.

Die Öffnung auf der Vorderseite des Pulverinhalatorgehäuses zum Eingriff des Mundstückes 3 wird von einer sich vom hori­ zontalen Element des Funktionsträgers 50 nach oben erstrec­ kende Platte 54, als einem weiteren vertikalen Element des Funktionsträgers 50, im wesentlichen verschlossen. In der Platte 54 sind Durchtrittsöffnungen 55 für die Dispergier­ luft vorhanden, die durch diese hindurch aus der Ventilkam­ mer 51 durch einen Luftkanal zur Platte 12 und in Ringraum 17 gelangt. Von der Rippe 50c aus erstreckt sich ein hori­ zontales Teilstück des Funktionsträgers 50 bis zur Ventil­ kammer 51 und schließt diese nach oben ab. Die Ventilkammer 51 wird vom hinteren Ende des Innenraumes des Pulverinhala­ tors 1 durch eine Ventilklappe 52 verschlossen. Die zum In­ halieren erforderliche eingesaugte Luft kann durch Schlitze in den Gehäuseschalen 4 in den Innenraum des Gehäuses ein­ treten und gelangt durch die rückwärtige Öffnung 53 nach Schwenken der Ventilklappe 52 in die Ventilkammer 51. Der Pulverinhalator ist inhalationsbereit, wenn die Verriegelung der Ventilklappe 52, in der Stellung in der sie die Öffnung 53 verschließt, mit einem Dosierhebel (nicht gezeigt) aufge­ hoben ist. Die Ventilklappe 52 kann dann durch den angesaug­ ten Luftstrom in die Ventilkammer 51 geschwenkt werden und die Öffnung 53 zum Lufteintritt in die Ventilkammer 51 frei­ geben. Aus der Ventilkammer 51 kann die Luft durch den Luft­ kanal zur Dispergiervorrichtung 2 strömen.

Die Rippe 50c des Funktionsträgers 50 teilt sich am von der Prallplatte abgewandten Ende in zwei vertikale, sich vom horizontalen Teil nach oben erstreckende vertikale Elemente 50b auf.

Der horizontale Teil des Funktionsträgers 50 weist im mitt­ leren Bereich einen sich von der Auflagefläche 56 nach oben erstreckenden Schacht 61 (zweites vertikales Element des Funktionsträgers) mit zwei in Abstand voneinander ausgebil­ deten Seitenwänden auf, dessen Innenquerschnitt auf den Außenumriß der einzusetzenden Pulverpatrone abgestimmt ist und der noch Platz für die Aufnahme von Bedienungselementen neben der Pulverpatrone hat. In die Schachtseitenwände sind zwei einander gegenüberliegende, nach innen offene Führungs­ schienen 62 eingearbeitet, in die Führungsstege auf der Außenseite der Pulverpatrone beim Einsetzen der Pulverpatro­ ne eingreifen und das richtige Einsetzen der Pulverpatrone in den Pulverinhalator sicherstellen. Dadurch wird gleich­ zeitig auch das Einsetzen einer konturähnlichen Austausch­ patrone mit anderem Wirkstoff, die die Führungsstege in an­ derer Stellung zueinander aufweist, verhindert.

Abb. 8 zeigt einen Schnitt entlang Linie A-A von Abb. 7 von der Vorderseite des Pulverinhalators aus gesehen. Auf der Unterseite des Gehäuses 4 sind die beiden Halbscha­ len 4 durch eine bis zur Rückseite durchgehende Nut-Feder- Bindung verbunden. Im mittleren Bereich des Pulverinhalators ist das aus den Schalen 4 gebildete Gehäuse oben offen und durch einen von vorn auf den Öffnungsrand aufschiebbaren Deckel 64 mit u-förmigem Querschnitt verschließbar. Der Dec­ kel 64 umgreift mit nach unten gerichtetem vom Rand aus umlaufenden nach unten gerichteten Wandteilen den oberen Teil einer nicht gezeigten Pulverpatrone, insbesondere den aus der Öffnung auf der Gehäuseoberseite hervorstehenden Teil. Der Deckel 64 kann zu Einsetzen einer Pulverpatrone nach vorn abgezogen werden. Um dies zu ermöglichen, weist der Rand der nach unten gerichteten Wandteile nach innen gezogene Stege auf, die beim Aufschieben des Deckels in Nuten 63 im Rand 4a der Gehäuseschalen eingreifen. Um einen glatten Übergang auf der Außenseite des Pulverinhalatorge­ häuses zwischen Deckel 64 und Gehäuseschalen 4 zu erreichen, ist der obere Rand 4a der Gehäuseschalen 4 nach innen abge­ setzt und die Nuten 63 sind im nach innen versetzten Teil angebracht.

In Abb. 8 ist auch die konstruktive Ausbildung des Funktionsträgers 50 und seine Anordnung im Inneren des Pul­ verinhalatorgehäuses detaillierter wiedergegeben. Von der Auflagefläche 56 für die Pulverpatrone erstrecken sich die Seitenwände des Schachtes 61 nach oben. Der sich bis unter­ halb der horizontalen Auflagefläche 56 erstreckende Pulver­ kanal 15 ist schematisch wiedergegeben. Von den Seitenwänden des Schachtes 61 erstrecken sich seitlich nach außen gerich­ tete Stege 65 bis zur Innenseite der Gehäuseschalen 4, die auf nach innen gerichteten Stegen 66 der Gehäuseschalen 4 aufliegen. Um die Gehäuseschalen 4 am Funktionsträger 50 zu halten, weisen die Gehäuseschalen 4 oberhalb und in Abstand von den Stegen 66 nach innen gerichtete Rastelemente 67 auf, die in korrespondierend angeordnete Öffnungen in den Seiten­ wänden des Schachtes 61 einrasten. Innerhalb des Schachtes 61 ist der Dosierhebel 68 zur Betätigung der in die einzu­ setzende Patrone integrierten Dosiereinrichtung angeordnet. Der Dosierhebel 68 weist zwei durch eine nicht gezeigte Brücke miteinander verbundene Seitenflächen 69 auf. Auf den Außenseiten der Seitenflächen 69 sind im oberen Bereich nach außen gerichtete Lagerzapfen 70 vorhanden, die in korrespon­ dierend angeordnete Lagerbuchsen in den Seitenwänden des Schachtes 61 eingreifen und ein Schwenken des Dosierhebels 68 um die durch die Lagerstellen gebildete Drehachse (Dreh­ punkt) zu ermöglichen. An den unteren Enden der Seitenflä­ chen 69 des Dosierhebels 68 sind nach innen versetzt Arme 48 mit nach innen gerichteten Fingern 71 vorhanden, die in die Dosiereinrichtung der Patrone formschlüssig an dem Dosier­ schieber angreifen, um diesen zu bewegen. Die Finger 71 wei­ sen einen ausreichenden Abstand vom Drehpunkt des Dosierhe­ bels 68 auf, so daß eine Schwenkbewegung des Dosierhebels 68 eine im wesentlichen horizontale Bewegung der Finger 71 zur Betätigung des Dosierschiebers der Dosiereinrichtung zur Folge hat. Zwischen die Seitenflächen 69 des Dosierhebels 68 erstrecken sich zwei parallele Schwingen 72 einer Dosierta­ ste 73. In der Schnittdarstellung ist das außerhalb der rechten Schwinge 72 auf einen Zapfen auf der Innenseite des eingezogenen Randes der Gehäuseschale 4 gelagerte Zahnrad 74 der Antriebseinrichtung für die Anzeigeeinrichtung im oberen Rand der Pulverpatrone wiedergegeben. Das Zahnrad 74 greift durch die Ausnehmung am Absatz des Außenrandes der Patrone in die Zähne in der Unterkante des Folienstreifens an, um diesen entsprechend der Entnahme von Dosen aus der Patrone zu bewegen. Das Zahnrad 74 steht in Eingriff mit einem wei­ teren Zahnritzel 75 (Übersetzungsrad) mit kleinerem Zahn­ kranz, das durch eine Öffnung 45 in der Seitenwand 69 des Dosierhebels 68 als hindurchragt und auf der Außenseite eine Zahnscheibe mit größerem Außendurchmesser als der des Zahn­ kranzes zum Eingriff mit Zahnrad 74 aufweist. Neben dem von den Seitenflächen 69 abgesetzten Armen 48 des Dosierhebels 68 ist Platz für eine Rückstellfeder 76 vorhanden, die den Dosierhebel 68 nach Aufhebung von Verrastungen in Ausgangs­ stellung nach hinten zurückzieht.

Abb. 9 ist ein Schnitt entlang Linie B-B von Abb. 7 aus gleicher Sicht wie Abb. 8. Im hinteren Teil des Pulverinhalators ragt ein Teil 73a mit u-förmigem Quer­ schnitt der Dosiertaste 73 über die nach unten versetzte obere Gehäusewand hinaus. Zu ihrer Verbindung weisen die Gehäuseschalen 4 nach innen gegeneinander gerichtete Flä­ chenteile mit einer Schnappverbindung auf, so daß die Scha­ len 4 zusammengehalten werden und das Gehäuse nach oben abgeschlossen ist. Die nach unten gerichtete umlaufende Sei­ tenwand der Dosiertaste 73 schiebt sich bei Betätigung durch Druck durch einen Schlitz mit entsprechender Kontur in das Gehäuse. Von Teil 73a der Dosiertaste erstrecken sich inner­ halb des Gehäuses im Abstand voneinander zwei parallele Schwingen 72 durch den Raum zwischen Dosierhebel 68 und Pul­ verpatrone und ermöglichen die Anlenkung der Dosiertaste 73 an den Seitenflächen des zweiten vertikalen Elementes des Funktionsträgers 50 mittels Lagerzapfen 92a. Der die Schwin­ gen 72 der Dosiertaste 73 außen umgebende Dosierhebel 68 mit seinen Seitenflächen 69 reicht bis in diesen Bereich außer­ halb des Schachtes 61 für die Pulverpatrone.

Der Funktionsträger 50 weist in diesem Bereich sich vom horizontalen Teil nach oben erstreckende Arme 50a mit Lager­ buchsen an den oberen Enden auf. Ein sogenannter Impulsgeber 78 mit einem der Patronen zugewandten Hammer 79 hat an sei­ nem oberen Ende eine Welle 80 mit zwei nach außen gerichte­ ten Lagerzapfen, die in Lagerbuchsen in den Armen 50a ein­ greifen. Am Impulsgeber 78 ist in Abstand ein seitlich ver­ setztes Querfederelement 81 mit einem Vorsprung 82, der eine nach außen gerichteten Schrägfläche 82a aufweist, vorhanden. Die Schrägfläche 82a wirkt mit einem Vorsprung an einer Schwinge 72 der Dosiertaste 73 zusammen, um bei Rückkehr der Dosiertaste 73 in Ausgangsstellung ihren Vorsprung seitlich am Querfederelement vorbeibewegen zu können.

In einem Spalt 77 des Funktionsträgers 50 oberhalb der Ven­ tilkammer 51 ist ein abgewinkelter beweglicher Stößel 47 eingesetzt, der in den Patronenschacht reicht und beim Ein­ setzen der Patrone vorübergehend auf die Ventilklappe 52 einwirkt, um deren eventuell noch vorhandene Verrastung mit dem Dosierhebel 68 aufzuheben. Auf diese Weise ist sicherge­ stellt, daß der Dosierhebel 68 beim Einsetzen einer neuen Patrone von seiner Rückholfeder in Ausgangsstellung gezogen wird.

Vom horizontalen Teil des Funktionsträgers 50 nach unten bis zum Boden erstreckende Elemente des Funktionsträgers fungie­ ren als Seitenwände der Ventilkammer 51. Diese weist eine Öffnung 53 auf, die mit einer an Funktionsträgerelementen angelenkten Ventilklappe 52 gegenüber dem hinteren Teil des Gehäuses verschlossen ist.

Abb. 10 zeigt einen vertikalen Längsschnitt durch den Pulverinhalator von der Seite aus gesehen, wobei zur besse­ ren Verständlichkeit von der einsetzbaren Pulverpatrone lediglich der Dosierschieber 123, der in die Patrone inte­ grierten Dosiereinrichtung in Füllstellung schematisch wie­ dergegeben ist, um das Zusammenwirkung mit den Fingern 71 an den Armen 48 des Dosierhebels 68 zu veranschaulichen.

An der Vorderseite des Gehäuses 4 ist das Mundstück 3 mit daran angeordneter Dispergiereinrichtung in das Gehäuse ein­ gefügt. Beim Ansaugen zum Inhalieren tritt der mit Pulver beladene Luftstrom durch die zentrale Austrittsöffnung 25 im Mundstück 3 aus. Von der Prallplatte 5 erstreckt sich nach vorn der kegelstumpfförmige Stutzen 6, der den Austrittska­ nal 9 umgibt. Ein Ringraum 11 ist vor der Prallplatte 5 vor­ handen, der gegenüber der zentralen Öffnung 25 des Mundstüc­ kes 3 durch einen radialen Steg 10 begrenzt wird. Im Ring­ raum 11 wird durch Umlenken des durch die Öffnungen 18 in der Prallplatte 5 eintretenden Teilluftstromes ein pulver­ freier Mantelluftstrom ausgebildet, der den aus dem Kanal 9 austretenden mit Pulver beladenen Luftstrom umhüllt. Der Innenraum 8 der Kammer ist nach hinten von der Platte 12, die sich vom Funktionsträger 50 nach oben erstreckt, abge­ schlossen.

Die Wand des Pulverkanals 15 erstreckt sich auf der Unter­ seite von der Rückseite der Prallplatte 5 bis unter die Auf­ lagefläche 56 am Funktionsträger 50 für die Pulverpatrone. Die Oberseite des Pulverkanals 15 wird durch einen horizon­ talen Teil des Funktionsträgers 50 verschlossen. Der Pulver­ kanal 15 weist einen nach unten gekrümmten Abschnitt auf, um einen Sack 30 innerhalb des Pulverkanals 15 auszubilden, um einen vorzeitigen Transport des Pulvers unter Schwerkraft, das durch die Durchtrittsöffnung 57 in der Auflagefläche 56 in den Pulverkanal 15 gelangt, zu vermeiden. Ein nach unten gerichteter Steg 60 des Funktionsträgers 50 kann in einer Ausnehmung einen Finger am Ende der Wand des Pulverkanals 15 aufnehmen und fixiert auf diese Weise die Prallplatte 5 und den Pulverkanal 15 am Funktionsträger 50. Aus fertigungs­ technischen Gründen ist an der Wand des Pulverkanals 15 über einen Steg ein Teilstück 31 der Außenkonturgehäuseschale 4 angesetzt, um den Pulverkanal 15 zusätzlich in seiner Stel­ lung festzulegen. Gleichzeitig wird auf diese Weise eine ggf. erforderliche Reinigung dieses Bereichs des Pulverinha­ lators nach Abnehmen des Mundstückes 3 und der Prallplatte 5 mit angeschlossenem Pulverkanal 15 erleichtert. Im Abstand von der Rückwand 12 der Kammer 8 erstreckt sich vom Funk­ tionsträger 50 eine Platte 54 nach oben, die einen Teil der Gehäuseöffnung auf der Vorderseite des Pulverinhalators ab­ schließt, jedoch einen solchen Abstand von der Innenwand des Mundstückes 3 aufweist, daß ein Teilluftstrom in den die Kammer umgebenden Raum 17 gelangen kann. Auf der Rückseite der Platte 54 ist in der Nähe des oberen Endes ein Lager 84 für eine nichtgezeigte Rückstellfeder vorhanden, deren ande­ res Ende in einer Federpfanne 86 an der Brücke 85, die sich zwischen den vorderen Enden der Schwingen 72 der Dosiertaste 73 erstreckt, gelagert ist. Der Querkanal 58 zum Abzweigen eines Teilluftstromes ist am Funktionsträger 50 unterhalb der Federpfanne 86 angeordnet, wobei ein von der Kanalwand nach oben gerichteter Steg einen Anschlag für die Brücke 85 bildet, der die Bewegung der Dosiertaste 73 um den Drehpunkt 92 unter der Kraft der Rückstellfeder begrenzt.

Der obere Rand 4a des Gehäuses ist von einem aufschiebbaren Deckel 64 umgriffen. Im Deckel 64 ist auf der Stirnseite ein Fenster 87 vorhanden, das mit dem Sichtfenster im Außenrand der Pulverpatrone korrespondiert und das Ablesen der entnom­ menen Arzneimitteldosen ermöglicht. Im Deckel 64 kann eine Blattfeder 90 vorhanden sein, die den Deckel 64 an einer Nase auf der Oberseite der Gehäuseschale, die noch vom Dec­ kel 64 überdeckt wird, festklemmt. Die Schnittzeichnung zeigt die Ausbildung des oberen Teils 73a der Dosiertaste 73, der sich außerhalb des Gehäuses erstreckt, mit dem von der Betätigungsfläche der Dosiertaste 73 nach unten gerich­ teten Wandteil, der beim Betätigen der Dosiertaste 73 in das Gehäuse geschoben wird.

Die Anordnung des Impulsgebers 78 mit Hebel 78a und mit dem zur Patrone gerichteten Hammer 79 ist in dieser Darstellung erkennbar. Der Impulsgeber 78 ist um die Welle 80, die mit Zapfen in Buchsen der Arme 50a des Funktionsträgers 50 gela­ gert ist, schwenkbar. Vom langgestreckten Hebel 78a des Impulsgebers 78 erstreckt sich seitlich abgesetzt etwa par­ allel das Querfederelement 81, das in Bewegungsrichtung des Impulsgebers unbeweglich, jedoch quer dazu beweglich ist. Hinter dem Hebel 78a des Impulsgebers ist eine Antriebsfeder 80a angeformt.

Der Impulsgeber 78 wird vom Mitnehmer am Vorsprung (nicht gezeigt) der Dosiertaste 73 zum Spannen durch Angriff an der Fläche 35 eines Vorsprunges am Querfederlement 81 zunächst von der Patrone soweit wegbewegt, daß das obere Ende der Antriebsfeder 80a an die Innenwand der Gehäuseschale ge­ drückt wird. Bei weiterem Eindrücken der Dosiertaste 73 im Bereich des ersten Teils ihres Weges rutscht der Mitnehmer der Dosiertaste von der Fläche 35 ab, so daß der Impulsgeber 78 von der Antriebsfeder 81a an die Patrone geschlagen wird. Um ausreichend Masse für einen Energieimpuls zu haben, ist der Impulsgeber 78 im unteren Teil verstärkt.

An den Seitenwänden des Dosierhebels 68 ist eine Nase 91 vorhanden, zum Einhängen einer nicht gezeigten Rückstellfe­ der. Die Schwingen 72 der Dosiertaste 73 sind an ihren vor­ deren Enden mit der Brücke 85 verbunden. An der Außenseite der Brücke 85 sind Lagerzapfen vorhanden, die in Lagerboh­ rungen der Seitenflächen des zweiten vertikalen Elementes des Funktionsträgers 50 eingreifen und den Drehpunkt 92 der Dosiertaste 73 bilden. Die Lagerzapfen 70 in den Seitenwän­ den des Dosierhebels 68 stellen den Drehpunkt des Dosierhe­ bels dar. Sie sind in der Fig. 10 nur angedeutet. Am hinte­ ren Ende des Dosierhebels 68 ist eine angedeutete Endraste 93 vorhanden. Am vorderen Ende des Dosierhebels 68 ist ein Schauzeichen 88 vorhanden, das bei Schwenken des Dosierhe­ bels 68 in den Bereich eines Fensters 89 in der Gehäusescha­ le der Stirnseite bewegt wird und die Inhalationsbereit­ schaft nach erfolgter Dosierung durch Betätigen der Dosier­ taste 73 anzeigt. Die Anschlagkante 94 auf einer Seitenflä­ che 69 des Dosierhebels 68 für den Mitnehmer 99a an der Dosiertaste 73 ist auf seiner Oberkante schematisch angedeu­ tet.

Am hinteren Ende des Funktionsträgers 50 ist von weiteren Elementen des Funktionsträgers 50 unterhalb seines horizonta­ len Teils die Ventilkammer 51 ausgebildet, mit der Öffnung 53 zum Gehäuseinnenraum, in das Luft durch nicht gezeigte Schlitze in den Seitenflächen der Gehäuseschalen 4 eintreten kann.

Abb. 11 ist ein mit Abb. 10 vergleichbarer Längs­ schnitt, in dem der Impulsgeber nicht wiedergegeben ist son­ dern die Dosiert 29369 00070 552 001000280000000200012000285912925800040 0002019522415 00004 29250aste 73/73a mit parallelen Schwingen 72, die am vorderen Ende durch die Brücke 85 verbunden sind. Ebenso wird das Zusammenwirken des Dosierhebels 68 mit Rastelemen­ ten der Ventilklappe 52 gezeigt.

Der Dosierhebel 68 befindet sich in einer Mittelraststel­ lung, aus der er durch die Dosiertaste 73 lediglich in Endraststellung weiter bewegt werden kann, in der die Dosierkavität 124 des Dosierschiebers 123 mit der Durch­ trittsöffnung 57 im Funktionsträger 50 fluchtet. In dieser Darstellung ist die Druckfeder 95 zwischen dem Lager 84 und der Federpfanne 86 wiedergegeben, die durch Einwirken auf die Brücke 85 die Dosiertaste 73 nach deren Entlastung in Ausgangsstellung zurückdrückt. Die Schwingen 72 der Dosier­ taste stellen die Verbindung mit dem Teil 73a der Dosierta­ ste 73 außerhalb des Gehäuses her. Durch Niederdrücken des Teils 73a dreht sich die Dosiertaste um den Lagerpunkt 92.

In Abb. 11 ist die an der Nase 91 des Dosierhebels 68 befestigte Rückholfeder 76 zum Zurückführen des Dosierhebels 68 wiedergegeben, wodurch gleichzeitig der Dosierschieber 123 in der Dosiereinrichtung aus Entleerungsstellung in Füllstellung der Dosierkavität zurückgesetzt wird. Die Ven­ tilklappe 52 zum Verschluß der Öffnung 53 der Ventilkammer 51 weist einen nach oben gerichteten Haken 96 auf zum Angriff einer Feder 97, deren anderes Ende am Funktionsträ­ ger 50 festgelegt ist. Diese Zugfeder hält die Ventilklappe 52 mit einer solchen Kraft fest, daß sie zum Ansaugen von Luft zum Inhalieren überwunden werden muß, so daß die Ven­ tilklappe die Öffnung der Ventilkammer freigibt.

In dieser Stellung der Dosiertaste 68 befindet sich die Klinge 98 am Dosierhebelarm 44 in Eingriff mit der sperren­ den Kante des Hakens 39 am oberen Ende des sich von der Wel­ le 43 der Ventilklappe 52 nach oben erstreckenden Armes 40, so daß ein Bewegen der Ventilklappe 52 durch Ansaugen von Luft blockiert ist. Ebenso blockiert ist in dieser Stellung ein Zurücksetzen des Dosierhebels 68 in Ausgangsstellung. Aus dieser mittleren Raststellung kann der Dosierhebel 68 nur durch weiteres Eindrücken der Dosiertaste 73 und deren Einwirkung auf den Dosierhebel 68 in Entleerungsstellung der Dosiereinrichtung bewegt werden. Die Dosiertaste 73 legt dabei den zweiten Teil ihres möglichen Weges zurück. Dabei wird der Eingriff mit der sperrenden Kante am Haken 39 des Armes 40 der Ventilklappe 52 gelöst und ein Bewegen der Ven­ tilklappe 52 durch Ansaugen von Luft zum Inhalieren ist möglich. Durch Ansaugen von Luft wird die Kraft der Feder 97 überwunden, so daß die Ventilklappe 52 in die Ventilkammer 51 geschwenkt wird und Luft durch die Öffnung 53 in die Ven­ tilkammer 51 gelangen kann.

Abb. 12a und b zeigen die Gestaltung der Dosiertaste 73 detaillierter, wobei Abb. 12a eine Seitenansicht und Abb. 12b eine Aufsicht ist. Das Teilstück 73a zum Betä­ tigen der Dosiertaste 73 erstreckt sich oberhalb des Gehäu­ ses des Pulverinhalators. Von ihm ausgehend verlaufen zwei parallele Schwingen 72 innerhalb des Gehäuses, deren vordere Enden durch eine Brücke 85 miteinander verbunden sind. Von der Brücke 85 aus erstrecken sich auf beiden Seiten Lager­ zapfen 92a nach außen, die in entsprechend angeordnete Buch­ sen in den dritten vertikalen Elementen 50b des Funktions­ trägers 50 eingreifen und den Drehpunkt 92 der Dosiertaste 73 ausbilden. Auf der Stirnseite der Brücke 85 ist die Federpfanne 86 als Lager für die Rückstellfeder der Dosier­ taste 73 angeordnet. Die Rückstellfeder drückt die Dosierta­ ste 73 nach Entlastung vom Betätigungsdruck unmittelbar in Ausgangsstellung zurück, ohne daß sich dies auf die Stellung des Dosierhebels auswirken muß. Wurde die Dosiertaste 73 nur soweit eingedrückt, daß der Impulsgeber 78 zwar durch den Mitnehmer am Vorsprung 99b gespannt wurde und sich durch Anschlagen an die Pulverpatrone wieder entspannt hat, kehrt die Dosiertaste 73 in die Ausgangsstellung zurück, ohne daß Angriff am Dosierhebel 68 erfolgte, so daß sich dieser noch unverändert in Ausgangsstellung befindet.

Wird die Dosiertaste 73 durch Eindrücken um etwa die Hälfte ihres möglichen Weges bewegt, erfolgt ein Angriff des auf der Außenseite einer Schwinge 72 angebrachten Mitnehmerzap­ fens 99a an der Anschlagkante 94 des Dosierhebels 68 und Bewegung des Dosierhebels 68 in eine Mittelstellung. Von der anderen Schwinge 72 erstreckt sich nach oben und über die Schwinge nach innen überragend ein Vorsprung 99b zum Spannen Auslösen des Impulsgebers 78. Dazu greift der Mitnehmer am Vorsprung 99b an einer Angriffsfläche 35 an einem Vorsprung am Querfederelement 81 des Impulsgebers 78 an und schwenkt den Impulsgeber 78 von der Pulverpatrone weg. Durch die Drehbewegung wird das obere Ende einer am Impulsgeber 78 an­ gespritzten Antriebsfeder 80a an die Innenseite der Gehäuse­ schale als Gegenlager angepreßt und gespannt. Die unter­ schiedlichen Lagerpunkte von Impulsgeber 78 und Dosiertaste 73 am Funktionsträgerelementen ermöglichen während des Bewe­ gens der Dosiertaste 73 über die erste Hälfte ihres mögli­ chen Weges auch noch Abrutschen des Vorsprunges 99b von der Angriffsfläche 35 des Querfederelementes 81, so daß dieser unter der Wirkung der Federkraft der Antriebsfeder 80a gegen die Pulverpatrone schlägt. Dieser eleastische Stoß soll die korrekte Füllung der Dosierkavität im Dosierschieber der in die Pulverpatrone integrierten Dosiereinrichtung unterstüt­ zen. Um die Rückkehr der Dosiertaste 73 in Ausgangsstellung und Vorbeibewegen an dem Querfederelement 81 beim Zurückkeh­ ren der Dosiertaste 73 in Grundstellung zu ermöglichen, ist das Querfederelement 81 quer zur Drehrichtung des Impulsge­ bers ablenkbar. Dabei gleitet eine an einem von der Außen­ fläche des Querfederelementes 81 abstehenden Vorsprunges 82 ausgebildete Schrägfläche über die Schrägfläche 83 des Vor­ sprunges 99b der Dosiertaste 73.

Die Dosiertaste 73 wirkt nicht nur auf den Impulsgeber ein, sondern wirkt auch über den Mitnehmerzapfen 99a auf den in Fig. 13a bis c detailliert wiedergegebenen Dosierhebel 68 ein. Dieser Dosierhebel 68 umgreift mit seinen Seitenflächen 69 die Pulverpatrone.

Abb. 13a ist eine Aufsicht, 13b und c Seitenansichten. Die beiden Seitenflächen 69 sind auf der Vorderseite des Dosierhebels 68 durch eine Brücke 49a, die den Fuß eines Schauzeichens 88 und an der Rückseite durch eine Brücke 49 miteinander verbunden. Das Schauzeichen 88 wird durch Drehen des Dosierhebels 68 bei Erreichen der Entraststellung in das Sichtfenster 89 der Gehäuseschale gebracht und zeigt Inhala­ tionsbereitschaft an.

Von den Außenseiten der Seitenflächen 69 erstrecken sich Lagerzapfen 70, die in Lagerbuchsen in den Seitenflächen des Schachtes 61 des Funktionsträgers eingreifen, so daß der Dosierhebel 68 schwenkbar in einander gegenüberliegenden Seitenflächen des Pulverpatronenschachtes 61 des Funktions­ trägers gelagert ist. Von den Seitenflächen 69 erstrecken sich seitlich nach innen abgesetzt Arme 48 nach unten, an deren Enden nach innen gerichtete Finger 71 zum Eingriff in die Dosiereinrichtung der Pulverpatrone vorhanden sind. Die Schwenkbewegung des Dosierhebels 68 um die Lagerzapfen 70 führt zu einer im wesentlichen horizontalen Bewegung der Finger 71, die dadurch den Dosierschieber horizontal zu bewegen. Von einer der Seitenflächen 69 aus erstreckt sich ein Federarm 46 nach oben, der bei Bewegung des Dosierhebels 68 auf das Antriebsritzel der Zähleinrichtung für entnommene Arzneimitteldosen einwirkt und dreht. Dieser Antriebsritzel ist in einer Bohrung 45 in einer Seitenfläche 69 als Lager­ buchse gelagert. Die Drehbewegung des Dosierhebels 68 durch den Mitnehmerzapfen 99b der Dosiertaste 73 erfolgt gegen die Federkraft von in Nase 91 eingehängter Zugfeder. Von der Brücke 49 aus erstreckt sich unterhalb der Brücke 49 nach hinten ein Arm 44 zum Eingriff mit Rastelementen der Ventil­ klappe. Am Arm 44 seitlich angesetzt ist eine hakenförmige Klinke 98, die als erstes Rastelement dient. Am Ende des Armes 44 ist ein Fanghaken 93 als zweites Rastelement vor­ handen. Die an der Nase 91 angreifende Feder hält den Dosierhebel 68 bis zum Angriff des Mitnehmers 99a der Do­ siertaste 73 in Ausgangsstellung, wobei die Finger 71 den Dosierschieber in die Füllstellung der Dosierkavität ge­ bracht haben, wie es schematisch in Abb. 10 gezeigt ist.

Aus dieser Stellung kann der Dosierhebel 68 durch den Mit­ nehmer 99a der Dosiertaste 73 in eine erste Raststellung (Mittelstellung) gedreht werden, wobei durch die Bewegung der Arme 48 und der Finger 71 der Dosierschieber in eine Mittelstellung zwischen Füllen und Entleeren der Dosierkavi­ tät geschoben wird. Die um einen Winkel von 20° drehbare Dosiertaste 73 hat dabei etwa die Hälfte des möglichen Weges zurückgelegt. Von dieser Position aus ist eine Rückbewegung des Dosierhebels 68 in Ausgangsstellung durch Einrasten der Klinke 98 in die sperrende Kante des Hakens 39 am nach oben gerichteten Arm 40 der Ventilklappe 52 blockiert, wie es schematisch in Abb. 11 gezeigt ist.

Die durch Ansaugen auf die Ventilklappe 52 ausgeübte Kraft des Luftstromes ist nicht ausreichend, diesen Rasteingriff aufzuheben, weil die Radien der Klinke 98 und die sperrende Kante am Haken 39 des Ventilklappenarmes 40 unterschiedlich sind. Diese Raststellung blockiert gleichzeitig auch die Bewegungsmöglichkeit der Ventilklappe 52. Bei Weiterbewegen des Dosierhebels 68 durch weiteres Eindrücken der Dosierta­ ste 73 wird die Rastverbindung der Klinke 98 mit der sper­ renden Kante am Haken 39 des Ventilklappenarmes 40 gelöst. Bei Erreichen der Endstellung des Dosierhebels 68, das ist die Stellung in der die Finger 71 an den nach unten gerich­ teten Armen 48 des Dosierhebels 68 den Dosierschieber aus der Mittelstellung in Entleerungsstellung gebracht haben, ist bis in die Inhalierphase eine Verrastung des Dosierhe­ bels 68 erforderlich, um die Rückstellkraft der an Nase 91 des Dosierhebels 68 angreifenden Feder entgegen zu wirken. Zu diesem Zweck ist auf der Welle 43 der Ventilklappe 52 eine Ausnehmung 42 vorhanden, in die der Fanghaken 93 am Ende des Dosierhebelarmes 44 eingreift und von einer sper­ renden Kante solange gehalten wird, bis die Ventilklappe 52 durch den Luftstrom beim Inhalieren ausreichend weit geschwenkt worden ist. Durch die verzögerte Aufhebung der Rastverbindung zwischen Dosierhebel 68 und Welle 43 der Ven­ tilkappe 52 ist das Leersaugen der Dosierkavität in der ersten Phase des Inhalierens sichergestellt. Nach Freigabe kann der Dosierhebel 68 durch die Federn in Ausgangsstellung zurückgezogen werden und bewegt gleichzeitig den Dosier­ schieber in Füllstellung zurück.

Abb. 14a bis c zeigen die Details der konstruktiven Gestaltung der Ventilklappe 52 in Aufsicht und Schnitten, die über eine Welle 43 mit Zapfen, die in Buchsen in den Elementen des Funktionsträgers die die Ventilkammer bilden, eingreifen, gelagert ist. Die Ventilklappe 52 mit Welle 43, dem nach oben gerichteten Arm 40 weist zur statischen Aus­ wuchtung noch ein sich parallel zum Arm 40 nach oben strec­ kendes Gewichtselement 41 auf. An diesem Element 41 ist ein dem Arm 40 zugewandter Zapfen vorhanden, auf den ein in einen Spalt des Funktionsträgers eingreifender Stößel aufge­ setzt ist. Der Stößel wird beim Einsetzen der Patrone in den Pulverinhalator von der Patrone verschoben. Diese Bewegung wird auf die Ventilklappe 52 übertragen, so daß diese kurz­ zeitig geschwenkt wird, um die Rastverbindungen des Dosier­ hebels 68 mit den Rastelementen der Ventilklappe 52 aufzuhe­ ben und sicherzustellen, daß der Dosierhebel unabhängig von seiner Stellung vor dem Einsetzen der Patrone durch die Rückhohlfedern in seine Ausgangsstellung bewegt wird.

Der Arm 40 weist am Ende einen Haken 39 einer sperrenden Innenkante auf, an die die Klinke 98 des Dosierhebelarmes 44 angreifen kann, um eine Rastverbindung zwischen dem Dosier­ hebel 68 und der Ventilklappe 52 herzustellen, die nicht durch Ansaugen von Luft durch den Pulverinhalator gelöst werden kann, sondern nur mechanisch durch Weiterbewegen des Dosierhebels 68. Die Feder, mit der die Ventilklappe 52 nach dem Inhalieren in senkrechte Stellung zurückgezogen wird, greift am Haken 96, der auf der Welle 43 sitzt, an. Das andere Federende ist am Funktionsträger festgelegt. Weiter­ bewegen des Dosierhebels 68 löst die Rastverbindung der Klinke 98 im Haken 39 am Ende des Armes 40 und führt in der Endstellung des Dosierhebels zum Rasteingriff des Fanghakens 93 des Dosierhebels 68 in eine Ausnehmung 42 mit einer sper­ renden Kante in der Welle 43 mit dem Arm 40. In dieser Stel­ lung des Dosierhebels ist das Gerät inhalationsbereit. Der Eingriff des Dosierhebels 68 mit seinem Fanghaken 93 in der Ausnehmung 42 wird durch Bewegen der Ventilklappe 52 durch den Luftstrom mit geringer Verzögerung aufgehoben, so daß der Dosierhebel von den Rückhohlfedern in seine Ausgangs­ stellung zurückgezogen wird.

Fig. 15 und 16 zeigen weitere Details der in dem Mund­ stück des Pulverinhalators angeordneten Dispergiervorrich­ tung für das Arzneimittelpulver.

Abb. 15 ist ein Längsschnitt in einer Ebene senkrecht zur Längsachse des Pulverinhalators. Bei dieser konstrukti­ ven Gestaltung sind die Prallplatte 5 mit den Stegen 14, 14a, die die durch Schlitze 13, 13a unterbrochene ringförmi­ ge Außenwand um der Kammer 8 bilden, und der Pulverkanal 15 in einem Stück ausgebildet. Von der Prallplatte 5 nach vorn erstreckt sich der kegelstumpfförmige Stutzen 6. Im Zentrum der Prallplatte 5 ist die Austrittsöffnung 7 der Kammer 8 angeordnet, von der aus sich ein Austrittskanal 9 für den mit Pulver beladenen Luftstrom durch den kegelstumpfförmigen Ansatz (Stutzen) 6 erstreckt. Die Kegelstumpfbasis schließt sich abgerundet an die Vorderseite der Prallplatte 5 an, um den radialen pulverfreien Luftstrom in Längsrichtung des Kanals 9 zur Mundstücksöffnung abzulenken.

Die Rückwand der Kammer 8 ist in dieser Abbildung nicht wie­ dergegeben, sie ist in den Funktionsträger integriert. Die aus Stegen 14, 14a gebildete ringförmige Außenwand der Kammer 8 hat einen geringeren Außendurchmesser als die Prallplatte 5, so daß zwischen der Innenwand des nicht gezeigten Mund­ stückes und der Außenwand der Kammer 8 ein Ringraum 17 aus­ gebildet ist. Von diesem aus kann Luft in den Innenraum der Kammer 8 durch mehrere sich tangential bis zum Kammerinnen­ raum erstreckende Schlitze 13 eintreten. Der Steg 14a im un­ teren Wandbereich grenzt den Kammerinnenraum gegen das Ende des Pulverkanals 15 ab und führt so zu einer asymmetrischen Ausbildung der Kammer 8. Ein Teilluftstrom kann aus dem Ringraum 17 durch symmetrisch im Randbereich der Prallplatte 5 angeordnete Durchtrittsöffnungen (nicht gezeigt) in den Raum vor der Prallplatte 5 gelangen.

Die im Querschnitt u-förmige Kanalaußenwand 16 des Pulverka­ nals 15 erstreckt sich von der Rückseite der Prallplatte 5 aus unterhalb des nicht gezeigten horizontalen Teils des Funktionsträgers, der die Oberseite des U-Profils der Kanal­ außenwand 16 abdeckt. Am hinteren Ende der Kanalaußenwand 16 ist ein Finger ausgebildet für den Eingriff in einer Ausneh­ mung in einem vertikalen Element des Funktionsträgers, um dieses Teil der Dispergiervorrichtung am Funktionsträger festzulegen. Der Pulverkanal 15 weist einen abgesenkten Teilabschnitt 30 auf. Dieser Sack verhindert das unerwünsch­ te vorzeitige Befördern von Pulver in die Dispergiereinrich­ tung vor dem eigentlichen Inhalieren. Zur besseren Fixierung dieses Teilelementes der Dispergiervorrichtung im Pulverin­ halator ist im Bereich der Absenkung 30 über einen Steg ein Teil der Gehäusewand in Form einer Außenkontur 31 mit ausge­ bildet.

Um die asymmetrische Ausbildung der Kammer 8 deutlich werden zu lassen, zeigt Abb. 16 eine Aufsicht auf die Prall­ platte von der Rückseite, d. h. vom Kammerinnenraum aus. Im Zentrum befindet sich die Austrittsöffnung 7 der Kammer 8, mit der der in Abb. 15 wiedergegebene Austrittskanal 9 beginnt. In dieser Aufsicht ist die Ausbildung und Anordnung der Stege 14, 14a, die die Kammeraußenwand bilden, ersicht­ lich, mit den sich dazwischen erstreckenden tangentialen Schlitzen 13, 13a. Das Ende des Pulverkanals 15 steht mit dem Kammerinnenraum über den Schlitz 13a in Verbindung, durch den das zu dispergierende und zu zerlegende Pulver in die Kammer 8 gelangen kann. Weitere Luftzufuhr zur Verwirbe­ lung und Zerlegung und Dispergierung des Pulvers erfolgt durch die tangentialen Schlitze 13. Der Querschnitt des Schlitzes 13a für den Eintritt des Pulvers aus dem Pulverka­ nal 15 in den Kammerinnenraum ist etwa doppelt so groß wie der Querschnitt der Schlitze 13 für den Lufteintritt. Um eine besonders gute Zerleg- und Dispergierwirkung zu errei­ chen, ist die dem Kammerinneraum 8 zugewandte Fläche 26 der Stege 14, 14a als direkte Verlängerung der Schlitzwand aus­ gebildet und führt zu einem vieleckigen Querschnitt der Kam­ mer. Die Zahl der Ecken hängt von der Zahl der Schlitze ab. In der Abbildung sind sieben Schlitze 13 für den Luftein­ tritt wiedergegeben und ein achter Schlitz 13a ist für den Eintritt des Teilluftstromes mit Pulver vorhanden. Die Außenwand 16 des Pulverkanals 15 ist im weiteren Verlauf des Pulverkanals etwas dicker ausgebildet. Die dünnere Wandstär­ ke im Bereich, der sich unmittelbar an die Prallplatte 5 anschließt, dient zur Ausbildung des die Außenwand der Kam­ mer umgebenden Ringraumes 17 auch in diesem Bereich. Um von dem Luftstrom, der durch die Schlitze 13, 13a in den Kammer­ innenraum 8 eintretenden Luftstrom einen Teilluftstrom abzu­ zweigen, weist bei dieser Ausführungsform die Prallplatte 5 am Außenrand unter einem Winkel von 60° versetzte sechs Aus­ nehmungen 18 auf, die Durchtrittsöffnungen für Luft aus dem Ringraum 17 hinter der Prallplatte 5 in den Raum vor der Prallplatte 5 bilden. Die Zahl der Öffnungen und ihre Anord­ nung ist so zu wählen, daß insgesamt ein Querschnitt vorhan­ den ist, der aus dem Dispergierluftstrom lediglich einen Teilluftstrom abtrennt.

Die gesamte, beim Inhalieren in den Pulverinhalator einge­ saugte Luft wird zunächst innerhalb des Pulverinhalators in zwei Teilströme zerlegt, von denen einer das Pulver aus der Dosierkavität des Dosierschiebers durch den Pulverkanal 15 in den Kammerinnenraum 8 befördert. Der zweite Teilstrom gelangt aus dem Pulverinhalator in den Ringraum 17, der die Kammer 8 umgibt und wird aufgeteilt in einen Teilluftstrom, der einen Mantelluftstrom ausbildet und den die Dispergie­ rung des Arzneimittelpulvers in der Kammer 8 unterstützenden Dispergierteilstrom. Dieser zur Dispergierung dienende Teil­ luftstrom tritt durch die Schlitze 13 in den Kammerinnenraum ein und wird mit dem das Pulver fördernden Teilluftstrom in der Kammer 8 wieder vereinigt, wobei das zugeführte Pulver durch Zyklonwirkung in der Kammer zerlegt und feinteilig in Luft dispergiert wird.

Auch in Abb. 16 ist das u-förmige Profil der Außenwand 16 des Pulverkanals 15 wiedergegeben, mit dem Teil 31 des Gehäuses des Pulverinhalators, das über einen Steg mit der Wand 16 des Pulverkanals 15 verbunden ist.

BEZUGSZIFFERNLISTE

1

Pulverinhalator

2

Dispergiervorrichtung

3

Mundstück

4

Gehäuse des Pulverinhalators

4

a oberer Rand an Öffnung auf Gehäuseoberseite

5

Prallplatte

6

kegelstumpfförmiger Stutzen

7

Austrittsöffnung

8

Kammer

9

Austrittskanal

10

ringförmiger Steg im Mundstück

11

Ringraum vor der Prallplatte

12

Kammerrückwand, Platte

13

,

13

a tangential verlaufende Schlitze durch die Kammeraußenwand

14

,

14

a Stege der Kammeraußenwand

15

Pulverkanal

16

Außenwand des Pulverkanals

17

Kammer umgebender Ringraum

18

Durchtrittsöffnungen in der Prallplatte

25

Zentralöffnung im Mundstück

26

Innenfläche der Stege der Kammeraußenwand

27

Zuluftkanal

28

Prallfläche des Pulverkanals

29

30

Sack im Pulverkanal

31

Teilstück der Gehäuseschale

32

33

34

35

Angriffsfläche am Impulsgeber

36

37

38

Rückstellfeder der Dosiertaste

39

Haken am Ventilklappenarm

40

nach oben gerichtete Arm der Ventilklappe

41

Gewichtselement

42

Ausnehmung in der Ventilklappenwelle

43

Welle der Ventilklappe

44

Arm am Dosierhebel

45

Bohrung in der Seitenwand des Dosierhebels

46

Federelementarm

47

Stößel

48

nach unten gerichtete Arme des Dosierhebels

49

,

49

a Brücken zur Verbindung der Seitenflächen des Dosierhebels

50

Funktionsträger,

50

a erste vertikale Elemente des Funktionsträgers (Arme)

50

b

50

c vertikales Element, Rippe am Funktionsträger

51

Ventilkammer

52

Ventilklappe

53

Öffnung der Ventilkammer

54

Platte am Funktionsträger (vertikales Element des Funktionsträgers)

55

Luftdurchtrittsöffnungen

56

Auflagefläche für Pulverpatrone am Funktionsträger

57

Durchtrittsöffnung im Funktionsträger

58

Querkanal

59

Öffnung im Querkanal

60

Steg, vertikales Funktionsträgerelement

61

zweites vertikales Funktionsträgerelement, Schacht für Pulverpatrone mit parallelen Flächen (Seiten­ wänden) in Abstand voneinander

62

Führungsschienen

63

Nuten auf der Außenseite des Gehäuses

64

Deckel des Pulverinhalators

65

Stege am Funktionsträger

66

Stege auf der Innenseite der Gehäuseschalen

67

Rastelemente

68

Dosierhebel

69

Seitenflächen des Dosierhebels

70

Lagerzapfen des Dosierhebels

71

Finger zum Betätigen des Dosierhebels

72

Schwingen der Dosiertaste

73

Dosiertaste

74

Zahnrad der Antriebseinrichtung für Dosisentnahmean­ zeige

75

Zahnritzel, Übersetzungsrad

76

Rückhohlfeder für Dosierhebel

77

Spalte im Funktionsträger

78

Impulsgeber

78

a Hebel des Impulsgebers

79

Hammer, Hammerelement

80

Welle des Impulsgebers

80

a angeformte (Antriebs-)Feder des Impulsgebers

81

Querfederelement

82

Vorsprung am Querfederelement

82

a schräge Fläche am Vorsprung des Querfederelements

83

Schrägfläche an der Dosiertaste

84

Lager für Rückstellfeder der Dosiertaste

85

Brücke

86

Federpfanne

87

Sichtfenster

88

Schauzeichen am Dosierhebel

89

Fenster

90

Blattfeder zum Verklemmen des Deckels

91

Nase, Haken

92

Drehpunkt der Dosiertaste

92

a Lagerzapfen der Dosiertaste

93

Fanghaken des Dosierhebelarmes

94

Anschlagkante an Seitenfläche des Dosierhebels

95

Rückstellfeder der Dosiertaste

96

Haken an der Welle der Ventilklappe

97

Feder

98

hakenförmige Klinke am Dosierhebelarm

99

a Mitnehmer an der Dosiertaste für Dosierhebel

99

b Vorsprung an der Dosiertaste

100

Arzneimittelpulverpatrone

101

Vorratsraum für Pulver

101

a gerade Teile der Patronenseitenwand

101

b gekrümmter Teile der Patronenseitenwand

101

c untere stegförmige Teile der Seitenwand

101

a

102

oberer Rand der Patrone

103

oberer Außenrand der Patrone

104

unterer Patronenbereich

104

a Trichter

105

Auslaßöffnung

106

Dosiereinrichtung

107

Patronenboden

108

Dosierschieberkanal

109

Abgabeöffnung

110

Spülluftöffnung

111

Spülluftkanal

112

Ringspalt

113

Sichtfenster

114

Eingriffsöffnung

115

116

stegförmige Wand

117

Führungsrippen

118

Ausnehmungen in den Seitenwänden des Dosierschieberkanals

119

Schlitz im Patronenboden

120

Nase

121

Patronendeckel

122

Stutzen

123

Dosierschieber

124

Dosierkavität

125

Ansatz

126

Keilnut

127

Ausnehmungen

128

Erhebung

129

Schenkel des Dosierschieberkanals

130

Anschlag

131

obere Wand des Dosierschieberkanals

Claims (20)

1. Arzneimittelpulverpatrone (100) für Pulverinhalatoren zur Aufnahme eines Arzneimitteldepots für eine Viel­ zahl von Arzneimittelpulverdosen mit einer integrier­ ten Dosiereinrichtung (107, 123), die zumindest eine Dosierkavität (124) zur Aufnahme einer vorbestimmten Menge eines Arzneimittelpulvers umfaßt, gekennzeichnet durch eine Anzeigeeinrichtung für die Menge an entnommenen oder verbleibenden Arzneimitteldosen in der Arzneimit­ telpulverpatrone (100), wobei die Anzeigeeinrichtung für die Menge an entnommenen oder verbleibenden Arz­ neimitteldosen in den oberen Randbereich der Arznei­ mittelpulverpatrone (100) integriert ist.
2. Arzneimittelpulverpatrone (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung durch einen Folienstreifen oder Ring gebildet ist, der entlang des Umfangs des oberen Randbereiches der Arzneimittelpulverpatrone (100) be­ wegbar ist.
3. Arzneimittelpulverpatrone (100) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Folienstreifen oder Ring mit einer Verzahnung ver­ sehen ist, über die der Folienstreifen oder Ring ent­ lang des Umfangs des oberen Randbereiches der Arznei­ mittelpulverpatrone (100) bewegbar ist.
4. Arzneimittelpulverpatrone (100) nach einem der Ansprü­ che 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arzneimittelpulverpatrone (100) in ihrem oberen Randbereich einen Ringspalt (112) zur Aufnahme des Fo­ lienstreifens oder Ringes aufweist.
5. Arzneimittelpulverpatrone (100) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Ringspalt (112) radial außen begrenzender Au­ ßenrand (103) an wenigstens einer Stelle seines Um­ fangs eine Ausnehmung in Form eines Sichtfensters (113) aufweist, so daß der Folienstreifen oder der Ring von Außen eingesehen werden kann.
6. Arzneimittelpulverpatrone (100) nach einem der Ansprü­ che 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringspalt (112) an wenigstens einer Stelle seines Umfangs nach unten offen ist, so daß ein Antriebsrad für den Folienstreifen oder Ring von unten in den Ringspalt hineinragen kann.
7. Arzneimittelpulverpatrone (100) nach einem der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung mit einer Skalierung für die Menge an entnommenen oder verbleibenden Arzneimittel­ dosen in der Arzneimittelpulverpatrone (100) versehen ist.
8. Inhalator (1) für pulverförmige Arzneimittel, bei dem das Arzneimittel mittels eines Luftstromes von einem Patienten aufgenommen werden kann, gekennzeichnet durch eine Aufnahme für eine Arzneimittelpulverpatrone nach einem der Ansprüche 1 bis 7.
9. Inhalator (1) für pulverförmige Arzneimittel, bei dem das Arzneimittel mittels eines Luftstromes von einem Patienten aufgenommen werden kann, gekennzeichnet durch eine optische Anzeigeeinrichtung zur Anzeige der Be­ reitschaft zur unmittelbaren Abgabe einer Arzneimit­ teldosis.
10. Inhalator (1) für pulverförmige Arzneimittel insbeson­ dere nach Anspruch 9, bei dem das Arzneimittel mit­ tels eines Luftstromes von einem Patienten aufgenommen werden kann, gekennzeichnet durch eine optische Anzeigeeinrichtung zur Anzeige einer er­ folgten Abgabe einer Arzneimitteldosis.
11. Inhalator (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (87) zum Ablesen der Anzeigeeinrich­ tung einer in den Inhalator (1) eingesetzten Arzneimittelpulverpatrone nach einem der Ansprüche 1 bis 7 von außerhalb des Inhalators (1).
12. Inhalator (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die optischen Anzeigeeinrichtungen und die Einrichtung zum Ablesen der Anzeigeeinrichtung einer in den Inha­ lator (1) eingesetzten Arzneimittelpulverpatrone nach einem der Ansprüche 1 bis 7 auf derjenigen Seite des Inhalators (1) angeordnet sind, auf der sich auch ein Mundstück (3) zum Inhalieren des Luftstromes mit dem Arzneimittel befindet.
13. Inhalator (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die optischen Anzeigeeinrichtungen und die Einrichtung zum Ablesen der Anzeigeeinrichtung einer in den Inha­ lator (1) eingesetzten Arzneimittelpulverpatrone nach einem der Ansprüche 1 bis 7 so an dem Inhalator (1) angeordnet sind, daß sie sich im Blickfeld eines Pa­ tienten befinden, wenn dieser den Inhalator (1) in seiner Gebrauchsstellung zum Inhalieren hält.
14. Inhalator (1) für pulverförmige Arzneimittel
mit Strömungswegen in dem Inhalator (1) für einen oder mehrere Luftströme, einer Dispergiervorrichtung (2) zum Dispergieren des pulverförmigen Arzneimittels und einem Mundstück (3) zum Inhalieren des Luftstromes mit dem Arzneimittel,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Strömungswege, die Dispergiervorrichtung (2) und das Mundstück (3) so angeordnet sind, daß sich beim Inhalieren aus dem Inhalator (1) ein Luftstrom ausbil­ det, bei dem ein Kernluftstrom enthaltend das disper­ gierte pulverförmige Arzneimittel von einem Mantel­ luftstrom ohne Zusatz von Arzneimittel umhüllt ist.
15. Inhalator (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungswege einen Pulverkanal (15) umfassen, in dem eine Vertiefung (30) zur Ansammlung des in die Strömungswege dosierten Arzneimittelpulvers ausgebil­ det ist.
16. Inhalator (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
mit einem Gehäuse (4) und einem vom Gehäuse (4) ab­ nehmbaren Mundstück (3) zum Inhalieren, einer durch einen Deckel (64) verschließbaren Aufnahme zum Einset­ zen einer Arzneimittelpulverpatrone (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 mit darin integrierter Dosier­ einrichtung (107, 123), und
einer Dosiertaste (73, 73a) auf der Oberseite des Gehäuses (4).
17. Inhalator (1) nach Anspruch 16,
bei dem innerhalb des Gehäuses (4) und des Mundstückes (3) angeordnet sind:
ein Funktionsträger (50) mit horizontalen und mehreren vertikalen Elementen zur Aufnahme von Mitteln, die auf eine Arzneimittelpulverpatrone (100) nach deren Einsetzen in den Pulverinhala­ tor (1) und deren Dosiereinrichtung (107, 123) einwirken und
eine horizontale Aufnahmefläche (56) des Funk­ tionsträgers (50) für die einsetzbare Arzneimit­ telpulverpatrone (100), wobei die Aufnahmefläche (56) eine Durchtrittsöffnung (57) aufweist, die mit der Abgabeöffnung (109) der in die Arznei­ mittelpulverpatrone (100) integrierten Dosier­ einrichtung (107, 123) fluchtet.
18. Inhalator (1) nach einem der Ansprüche 16 oder 17, der ferner umfaßt eine im Mundstück (3) angeordnete Dispergiervorrich­ tung (2) zum Dispergieren von pulverförmigen Arzneimitteldosen, in dem durch eine zentrale Öffnung (25) im Mundstück (3) beim Inhalieren angesaugten Luft­ strom, wobei die Dispergiervorrichtung durch einen Pulverkanal (15) mit der Durchtrittsöffnung (57) in der Auflagefläche (56) des Funktionsträgers (50) ver­ bunden ist und die Dispergiervorrichtung (2) Mittel (5, 18) aufweist, um aus dem der Dispergiervorrichtung (2) zugeführten Dispergierluftstrom einen pulverfreien Teilluftstrom abzuzweigen, der den die Dispergierein­ richtung (2) verlassenden, mit Pulver beladenen Luft­ strom als Mantelluftstrom umgibt.
19. Inhalator (1) nach einem der Ansprüche 16 bis 18 der ferner umfaßt ein an ersten, in Abstand parallel zueinander angeord­ neten vertikalen Elementen (50a) des Funktionsträgers (50) angelenkter Impulsgeber (78) zum Beaufschlagen einer eingesetzten Arzneimittelpulverpatrone (100) mit einem mechanischen Impuls.
20. Inhalator nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Antriebseinrichtung vorgesehen ist mit Mitteln (74, 75) zum Betätigen der in den oberen Rand der Arzneimittelpulverpatrone (100) integrierten An­ zeigeeinrichtung für aus der Arzneimittelpulverpatrone (100) entnommene Arzneimitteldosen.
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