DE1924462C3 - Druckgefäß - Google Patents

Druckgefäß

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DE1924462C3
DE1924462C3 DE1924462A DE1924462A DE1924462C3 DE 1924462 C3 DE1924462 C3 DE 1924462C3 DE 1924462 A DE1924462 A DE 1924462A DE 1924462 A DE1924462 A DE 1924462A DE 1924462 C3 DE1924462 C3 DE 1924462C3
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    • G21C13/087Metallic vessels
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    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/30Nuclear fission reactors

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein zylindrisches Druckgefäß mit einem inneren dünnwandigen zylindrischen Behälter und einer druckfesten Konstruktion außerhalb dieses Behälters. Ein Druckgefäß der eingangs genannten Art ist insbesondere für einen Kernreaktor vorgesehen, wobei das Druckgefäß einen großen Durchmesser aufweist und für hohen Innendruck und hohe Temperatur ausgebildet sein rruß. ur.i die maximale Sicherheit zu bieten, die besonders dann erforderlich ist, wenn das den Reaktor enthaltende Kernkraftwerk innerhalb bewohnter Gebiete liegen soll.
Druckgefäße der eingangs genannten Art sind bekannt (GB-PS 9 61 827. FR-PS 14 05 709), bei denen ein innerer dünnwandiger zylindrischer Behälter den gas- oder wasserdichten Teil des Druckgefäßes bildet. während eine druckfeste Konstruktion außerhalb dieses Behälters dafür sorgt, daß selbst bei Beschädigung des inneren Behälters dessen Inhalt unter keinen Umständen an die Umgebung gelangen kann. Die bekannten Druckgefäße verwenden als druckfeste Konstruktion einen auf der Innenoberfläche mit Betonblöcken ausgelegten Spannbetonbehälter, der eine außerordentlich große Wandstärke aufweisen muß. um selbst größten Belastungen, wie sie etwa bei einem Erdbeben auftreten, standhalten zu können, wenn beispielsweise das gesamte Druckgefäß bei einer Erdfaltung umgekippt wird.
Um den Nachteil der außerordentlich großen, für die bekannten Druckgefäße erforderlichen Durchmessers zu vermeiden, wäre es grundsätzlich möglich, anstelle der Betonkcnstruktion ein dickwandiges, aus Stahl geschmiedetes Druckgefäß zu verwenden, das aber seinerseits den Nachteil aufweist, daß dessen Bestandteile nicht nur außerordentlich aufwendig herzustellen sind, sondern auch nur unter größtem Aufwand transportierbar sind, während zum Bau der bekannten Druckgefäßc lediglich die Stahlskeletteile und der Beton mit einfachen, herkömmlichen Mitteln herange schafft werden müssen.
Ausgehend von üiesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, bei einem Druckgefäß der eingangs genannten Art eine äußere Mantelkonstruktion mit wesentlich geringerer Wandstärke vorzusehen, als dies bisher erforderlich war, ohne daß deshalb ein wesentlich höherer Transportaufwand zum Herbei- e>o schaffen der zum Bau erforderlichen Teile nötwendig ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die druckfeste Konstruktion eine Vielzahl von parallel nebeneinanderliegenden Trägern, die in Längsrichtung des Druckgefäßes verlaufen und an ihren Enden mit nach innen gerichteten Schultern versehen sind, die mit druckfesten Endwänden zusammenwirken und parallel öbereinanderliegende ringförmige Elemente die die Träger umfassen und zusammenhalten, aufweist.
Die Wand des Behälters wird durch Längsträger gestützt. Diese sind zweckmäßig von rechteckigem Querschnitt und radial angeordnet und größtmögliche Festigkeit zu gewährleisten. Der Abstand zwischen zwei benachbarten Trägern wird im Hinblick auf die Wandstärke des Behälters so gewählt, daß sie nicht durchgedrückt wird. Die Träger sind zweckmäßigerweise mit Kühlkanälen versehen. Wahlweise können auch Kühlschlangen zwischen der Behälterwand und den Trägern angeordnet werden.
Die Träger, die den Axialdruck des Druckgefäßes aufnehmen sind durch ringförmige Elemente zusammengehalten die den Radialdruck aufnehmen. Die Ringelemente können aus Guß- oder Schmiedestahl sein, es ist jedoch zweckmäßig, daß sie aus Paketen von Metallringen bestehen, die durch Bolzen zusammengehalten werden. Jeder Metallring kann aus zwei oder mehreren Segmenten bestehen und r/./ei benachbarte werden so angeordnet, daß die Fugen sich nicht überdecken. Die Oberfläche der Ringe sollte so grob oder rauh sein, daß die Ringe nicht aufeinander gleiten können. Wahlweise können die Ringe mit Eindrücken versehen sein die ineinander passen. Die Ringelemente können dicht beisammen oder etwas im Abstand voneinander angeordnet sein, je nach Größe des Radialdruckes und der Festigkeit der Längsträger.
Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen wieter beschrieben.
F i g. 1 ist ein Längsschnitt durch ein Druckgefäß gemäß der Erfindung, das als Druckgefäß für einen Kernreaktor vorgesehen ist.
F i g. 2 zeigt eine Einzelheit des Druckgefäßes nach Fig.l.
F i g. 3 zeigt einen Schnitt entlang der Linie III-1II in Fig.l.
Fig.4 zeigt eine Kühlmethode der drucklesten Konstruktion gemäß einer Ausführungsart der Erfindung
F1 g. 5 zeigt eine Einzelheit der oberen Endwand des Druckgefäßes nach Fig. 1.
Fig. 6 zeigt eine Einzelheit einer anderen Ausfüiirungsart der oberen Endwand des Druckgefäßes.
Fig. 7 zeigt eine Ausführungsart der Ringelemente des Druckgefäßes.
F i g. 8 zeigt eine Wärmeisolation zur Anbringung an der Innenwand des Druckgefäßes.
Fig. 9 zeigt Kühleinrichtungen zur Anbringung an der Innenwand des Druckgefäßes.
Fig. 10 ist ein Querschnitt des Bodenteils einer Ausführungsart der Erfindung.
Γ i g. 1 i ist ein Querschnitt entlang der Linie XI Xl von Fig.l 0.
Fig. 12 ist ein Querschnitt des Bodenteils einer anderen Ausführungsart der Erfindung.
Das Druckgefäß nach Fig I besitzt einen relativ dünnwandigen Behälter 1. Oben und unten hat die Behälterwand konisch sich verjüngende Teile 2 und 3. Der Behälter hat obere und untere Endwände 4 und 5, die nach innen gebogen sind. Ein Rohr 6 ist mit der Behälterwand verbunden und der Teil 7 der Wand in nächster Umgebung des Rohres 6 ist von größerer Dicke als der übrige Fchälter
Der senkrechte Behaltet1 1 ist von senkrecht angeordneten Trägern 8 umfaßt die rechteckigen Querschnitt haben. Die Träger sind radial in bezug auf
das Drückgefäß angeordnet. Die Breite der Träger sollte vorzugsweise mindestens viermal so groß wie ihre Stärke sein. Oben und unten sind die Träger 8 mit Teilen 9 und fO versehen, die angeschweißt sind, an den konischen Teilen 2 und 3 anliegen und mit nach innen gerichteten Schultern Il und 12 versehen sind. Die Träger sind mit Kühlkanälen 13 versehen. Diese Kanäle 13 werden von den aus zwei zusammengeschweißten Hälften bestehenden Trägern gebildet (Fig.3). Absfandhalter 29 verhindern ein Verkanten derTräger 8.
Um sicherzustellen, daß der Behälter 1 nicht nach innen ausbcult sind an die Behälterwand an gewissen Stellen Bolzen 14 angeschweißt, die zwischen 2 benachbarten Trägern verlaufen und am äußeren Ende mit einer Mutter 15 und einer Beilagscheibe 16 versehen sind, so daß etwas Abstand zwischen der Beilagscheibe und der Außenfläche derTräger ist.
Die Trü"cr S sind Suuer in der Nähe dss Rohres Θ, vollständig parallel. Nächst des Rohres 6 sind die Träger beiseite gebogen (Fig. 2). Der so entstehende vergrößerte Abstand zwischen den Trägern wird dadurch kompensiert, daß die Behälterwand 1 mit einem verstärkten Teil 7 versehen wird.
Die Träger 8 werden von Ringelementen 17 umfaßt. Ein solches Element besteht aus einer Anzahl von Metallringen 18 die durch Bolzen 19 zusammengehalten werden. Die Elemente 17. die dem oberen und unteren Ende des Druckgefäßes am nächsten liegen, sind höher als die übrigen Elemente, da die Radialkräfte hier am größten sind. Die Ringelemente 17 haben voneinander etwas Abstand. Damit sie auch in drucklosem Zustand in ihrer Lage gehalten werden, sind sie durch Konsolen 20 gestützt, die an den Trägern 8 angebracht sind.
Die Ringelemente 17 sind mit einem Belch 21 verbunden, um ein Verdrehen der Elemente 17 relativ zueinander zu verhindern.
Die obere Endwand 4 des zylindrischen Behälters 1 besteht aus 2 Teilen, einem peripheren Teil 4a und einem zentralen Teil Ab, die durch eine Schweißnaht 22 miteinander verbunden sind (Fig.5). Wenn das Druckgefäß geöffnet werden soll, wird die Schweißnaht 22 weggeschliffen. Um den Schleifstaub aufzufangen ist ein ringförmiger Behälter 23 unterhalb der Schweißnaht angeordnet.
Oberhalb der Endwand 4 sind Kühlrohre 25 nahe beisammen angeordnet (F i g. 5). Oberhalb dieser Rohre ist eine druckfeste Konstruktion, die aus konzentrischen Ringen 24 besteht, wobei die äußersten Ringe an die nach innen zeigende Schulter 11 der Träger anstoßen. Die Ringe 24 h-ben einen solchen keilförmigen Querschnitt, daß sie eine, nach innen gerichtete, kuppeiförmige Endwand bilden. Deshalb werden, wenn -das Druckgefäß unter Druck» ist, die Ringe nur Druckspannungen ausgesetzt Um den Zusammenbau und die Zerlegung zu erleichtern besteht mindestens der äußerste der Ringe 24 zweckmäßigerweise aus 2 oder mehreren Teilen. Die geteilten Ringe können leicht entfernt werden» indem man zuerst die druckfeste Konstruktion etwas nach unten drückt, was einfacht ist, da der relativ dünnwandige Behälter 1 nachgibt Jedes Paar zweier benachbarter Ringe 24 ist miteinander verbunden durch ein erstes Verbindungsglied 33a, das in eine am benachbarten Ring durch ein zweites Verbindungsglied 336 gebildete Ausnehmung eingreift (Fig. 6). Das erste Verbindungsglied 33a ist am Ring 24 mittels einer Schraube 32 befestigt und kann leicht gelöst werden, wenn die Ringe 24 voneinander getrennt werden sollen. Die Ringe können auch mittels eines Bolzens 33c, der einen Kopf und eine Mutter hai. verbunden sein (F ig. 1).
Die untere Endwand des Druckgefäßes ist teilweise ebenfalls aus Ringen 24 in ähnlicher Weise aufgebaut, Um bestimmte Teile des Kernreaktors hauptsächlich den Reaktorkern zu tragen, zu dessen Versorgung, insbesondere Kühlung, Rohre 87, die sich durch die Ringe 24 erstrecken und weitere Rohre 88, vorgesehen sind.
Die untere Endwand kann wahlweise aus einem Stück sein, wenn es nicht für notwendig erachtet wird sie zu öffnen.
Das Druckgefäß ruht auf einem Belonfundament 26, wobei Rollen 27 zwischen dem Fundament und den unteren Enden der Träger 8 angeordnet sind und, wenn gewünscht, auch zwischen dem Fundament und der Unterseite des untersten Ringes 17 um radiale Ausdehnung zuzulassen.
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des Druckgefäßes. Kühlrohre 28 sind nahe beisammen zwischen der Wand des Behälters 1 und den Trägern 8 angeordnet. Die Rohre können kreisquerschnitt 28a oder z. B. viereckigen Querschnitt 286 haben. Wenn eine besonders wirksame Kühlung erwünscht ist, kann die Kühlung mit der, in den F i g. 1 und 3 gezeigten Kühlung der Träger 8 kombiniert werden.
Für sehr hohe Drücke im Druckgefäß, die breite Ringe 17 erfordern, kann ein Außenring auf die gezeigten Ringe 17 aufgeschrumpft werden, sodaß eine einheitlichere Spannungsverteilung im zusammengesetzten Ring erzielt wird.
F i g. 7 zeigt ein Ringglied für sehr hohen Innendruck, das gekühlt werden kann, sodaß es vorteilhaft zusammen mit einem Hochtemperatur-Kernreaktor verwendet wird. Das Ringglied besteht aus einem inneren Ringglied 17a und einem äußeren Ringglied 176. Die inneren und äußeren Ringglieder sind durch Abstandhalter in Form von Bolzen 38, die einen Kopf 36 und eine Mutter 37 haben, getrennL Die Blechringe jedes Ringgliedes sind in Gruppen zusammengefaßt, wobei je zwei benachbarte Gruppen durch Abstandhalter 34 getrennt sind. Durch die Abstandhalter 34 und 38 ist eine relativ große Fläche der Luft ausgesetzt Falls gewünscht kann eine Zwangskühlung mittels gasförmigem oder flüssigem Kühlmittel, das durch die Kanäle gepresst wird, bewirkt werden.
F i g. 8 zeigt eine, auf der Innenwand des vergleichsweise dünnwandigen Behälters 1 anzubringende Wärmeisolation, die aus einer Vielzahl von Blechplatten 39 besteht, die an eine Platte 40, welche einen Boden bildet.
geschweißt sind und ebenfalls an 2 Platten 45, wt.die Seitenwände bilden. Die oberen Teile der Platten 39 werden durch Abstandhalter 41 auf Abstand gehalten. Schlitze 48 sind in den Boden- und Seitenwandplatten vorgesehen um eine Wärmeausdehnung zu erleichtern.
Die Platte 39 nahe der Behälterwand 1 hat öffnungen 44 von ausreichender Größe zur Aufnahme von Haltern 42, die an die Behälterwand 1 angeschweißt sind. Beim !Montieren der Wärmeisolation werden die Öffnungen 44 über die Halter 42 gesteckt, wobei die Finger 42a der
bo Halter in den Spalt zwischen zwei benachbarten Platten 39 kommen. Eine Hilfsplatte 47 ist am oberen Ende jedes Wärmeisolationselements befestigt um den Zwischenraum 46 zwischen zwei benachbarten Isolationselementen abzudecken.
es F i g. 9 zeigt Kühieinrichtungen auf der Innenseite des relativ dünnwandigen Behälters 1. Die Kühleinrichtungen sind gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Kühlrohren 49, deren jede einen, durch die Behälter-
wand gehenden Einlaßteil 49a, 4 Spiralteile 496—49e und einen( durch die Behälterwand 1 gehenden Auslaßteil 49/; hat, Die 4 Spiralteile 496-49e werden von Abstandsgliedern 50 auf Abstand gehalten. Eine Wand 51 mit Öffnungen 52 trägt die Kühlrohrteile 49e. Die Wand 51 ist mittels Traggliedern 53, 54, einer Beilagscheibe 55, einem Bolzen 56 und einer Mutter 57 an der Behälterwand 1 befestigt. Die Tragglieder 53 und 54 tragen auch das Gewicht einer Gruppe von Kühlrohren, z. B. 40 Kühlrohren. Die Windungen des obersten Rohrs einer solchen Rohrgruppe tragen die Abstandsglieder 50.
Das im Reaktor erhitzte Kühlmittel erreicht die Kühlrohre 49 durch die Öffnungen 52. Wenn Wasser durch das Einlaßrohr 49agespeist wird, wird es während seines Durchganges durch die 4 Spiralteile 496—49e zum Kochen kommen und als Dampf durch das Ausiaßrönr 49/' äbsifömen. Foigiich dient die Kühleinrichtung auch als Dampferzeuger.
Die Fig. 10 und 11 zeigen eine andere Ausführungsart des Bodenteils des Druckgefäßes, Der untere Teil des Trägers 8 hat eine waagrechte Schulter 60, die eine Vielzahl von Stützgliedern 63 trägt, welche an einer Schulter 61 am Boden 62 des Druckgefäßes anliegen. Jedes Stützglied 63 besteht aus einem ringförmigen Glied von dem ein Teil in Fig. II dargestellt ist. Das Ringglied 63 hat eine Vielzahl von senkrechten Schlitzen 64. Die Zungen 65 zwischen jedem Paar benachbarter Schlitze 64 gewinnen einen kleinen Grad von Nachgiebigkeit und deshalb ermöglichen die Stützglieder 63 eine kleine Radialbewegung zwischen den Schultern 60 und 61, hervorgerufen z. B. durch Wärmedehnung oder -Kontraktion. Das Betonfundament 67 ist mit einem ringförmigen Stahlstützglied 68 versehen, das eine Vielzahl Von radialen Rillen 69 bzw. eine Rille 69 für jeden Träger 8 aufweist. Jede Rille 69 enthält eine Vielzahl von Kugeln 70, die eine ringförmige Platte 72 tragen, welche am unteren Ende der Träger 8 befestigt ist, wodurch eine Radialbewegung zwischen den Trägern 8 und dem Fundament 67 ermöglicht wird. Die ringförmige Platte 72 verhindert auch ein Verdrehen der Träger 8. Sie kann in mehrere Segmente geteilt sein. Eine Vielzahl von Rohren, z. B. Kühlrohren, geht durch senkrechte öffnungen 66 im Boden 62.
Die in Fig. 12 dargestellte Ausführungsform ist gekennzeichnet durch einen Boden der aus einer Vielzahl von senkrechten Metallplatten 75 besteht, die mittels Abstandsgliedern 76 miteinander verbunden sind, weiche mit den Platten 75 durch Schweißen verbunden sind. Ein konisches Glied 82 erstreckt sich um den Umfang des Bodens und ruht auf Schultern 79 auf einer Vielzahl von Stützgliedern 78 die Von Schultern 77 an den unteren Enden der Träger 8 getragen werden. Ein Ringglied 80 hält die Stützgliedcr 78 zusammen. Eine Vielzahl von Rohren, z. B. kühlrohren, geht senkrecht durch den Boden. Wenn der Boden entfernt werden soll, wird er zuerst einige Millimeter angehoben, das RinggÜed 80 wird entfernt, die Stützglieder 78 werden zur Seite geschwenkt, sodaß das konische Glied 82 von den Schultern 79 freikommt und der Boden wird nun abgelassen und vom Druckgefäß entfernt.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
•09 642/70

Claims (23)

Patentansprüche:
1. Zylindrisches Druckgefäß mit einem inneren dünnwandigen zylindrischen Behälter und einer druckfesten Konstruktion außerhalb dieses Behälters, dadurch gekennzeichnet, daß die druckfeste Konstruktion eine Vielzahl von parallel nebeneinander liegenden Trägern (8), die in Längsrichtung des Druckgefäßes vorlaufen und an ihren Enden mit nach innen gerichteten Schultern (11 und 12) versehen sind, die mit druckfesten Endwänden zusammenwirken und parallel übereinander liegende ringförmige Elemente (17), die die Träger (8) umfassen und zusammenhalten, aufweist.
2. Zylindrisches Druckgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (8) einen rechteckigen Querschnitt aufweisen und in bezug auf das Druckgefäß achsparallel zu denselben angeordnet sind.
3. Zylindrisches Druckgefäß nach Anspruch 1, dadurch gektnnzeichnet, daß die Träger (8) mit Kanälen (13) für ein Kühlmittel versehen sind.
4. Zylindrisches Druckgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Rohre (28) für das Kühlmittel zwischen dem Behälter (1) und den Trägern (8) angeordnet sind.
5. Zylindrisches Druckgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Rohre (49) für ein Kühlmittel an der Innenwand des dünnwandigen Behälters (1) angeordnet sind.
6. Zylindrisches Druckgefäß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige,! Elemente (17) aus einer Anzahl von Metallringen (£8) bestehen, die einer auf den anderen gelegt und durch B» izen (19) zusammengehalten werden.
7. Zylindrisches Druckgefäß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallringe (18) zur Vergrößerung der der Luft ausgesetzten Fläche in Gruppen angeordnet sind, die durch Abstandhaiter (34) getrennt sind.
8. Zylindrisches Druckgefäß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes ringförmiges Element (17a,/ von einem zweiten ringförmigen Element (17tyumfaßt wird, wobei zwischen den zwei ringförmigen Elementen zum Zweck der Vergrößerung der der Luft ausgesetzten Fläche Abstandhalter (38) angeordnet sind.
9. Zylindrisches Druckgefäß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Elemente (17) durch ein Blech (21) oder ähnliches verbunden sind, um ein Verdrehen derselben relativ zueinander tu verhindern.
10. Zylindrisches Druckgefäß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem mindestens ein Rohr (6) mit der Seitenwand (1) des zylindrischen Behälters verbunden ist. dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (6) zwischen zwei benachbarten ringförmigen Elementen (17) und zwei benachbarten Trägern (8) verläuft, die beiseite gebogen sind, um Raum für das Rohr (6) zu schaffen, wobei die Seitenwand (1) des Behälters einen verstärkten Abschnitt (7) in der Nähe des Rohres (6) aufweist.
11. Zylindrisches Druckgefäß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil der senkrechten Träger (8) und gegebenenfalls auch die Unterseite des untersten Ringes (17) auf Rollen (27) oder Kugeln (70) ruht, um eine radiale Dehnung zu ermöglichen.
12. Zylindrisches Druckgefäß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die druckfeste Konstruktion für die Endwände (4) aus konzentrischen Ringen oder Ringsegmenten (24) besteht, die einen derartigen keilförmigen Querschnitt aufweisen, daß sit eine nach innen gerichtete, kuppeiförmige Endwand bilden.
13. Zylindrisches Druckgefäß nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß es Verbindungsglieder (32 und 33) aufweist, d;e je zwei benachbarte Ringe oder Ringelemente (24) miteinander verbinden.
14. Zylindrisches Druckgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Rohre (25) für ein Kühlmittel zwischen dem Behälter (1) und den konzentrischen Ringen (24) angeordnet sind.
15. Zylindrisches Druckgefäß nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Endwand des dünnwandigen Behälters aus einem peripheren Teil (4a) und einem zentralen Teil (4b) besteht, die durch eine Schweißnaht (22) miteinander verbunden sind und daß ein ringförmiger Behälter (23) unterhalb der Schweißnaht (22) angeordnet ist, um den Schleifstaub aufzunehmen, der beim Öffnen der Schweißnaht entsteht.
16. Zylindriches Druckgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Träger (8) mittels einer ringförmigen Platte (72) untereinander verbunden sind, die ein Verdrehen der Träger (8) verhindert
17. Zylindrisches Druckgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Vielzahl von Wärmeisolationselementen an der Innenwand des verhältnismäßig dünnwandigen Behälters (1) aufweist, wobei ein Wärmeisolationselement eine Vielzahl von Blechplatten (39), d'T an Boden- und Seitenwänden (40 und 45) angeschweißt sind, aufweist.
18. Zylindrisches Druckgefäß nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechplatte nächst dem dünnwandigen Behälter (1) öffnungen (14) aufweist, die mit am dünnwandigen Behälter (1) befestigte Haltern (42) im Eingriff sind.
19. Zylindrisches Druckgefäß nach Anspruch 17. dadurch gekennzeichnet, daß die Boden- und Seitenwände (40 und 45) einen Schlitz (48) zur Erleichterung verschiedener Grade von Wärmedehnung aufweisen.
20. Zylindrisches Druckgefäß nach Anspruch 17. dadurch gekennzeichnet, daß ein Wärmeisolationselement am oberen Ende einen senkrechten Wandteil (47) aufweist, der den unteren Teil des benachbarten Wärmeisolationselements überdeckt.
2! Zylindrisches Druckgefäß nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil des Trägers (8) eine waagerechte Schulter (60) aufweist, die eine Vielzahl von Stützgliedern (63) trägt, welche an einer Schulter (61) am Boden (62) des Druckgefäßes anliegen, wobei ein Stützglied (63) eine Vielzahl von senkrechten Schlitzen (64) aufweist, wodurch die Stützglieder (63) eine kleine Radialbewegung zwischen den Schultern (60 Und 61) erlauben.
22. Zylindrisches Druckgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schulter (77) am
unteren Ende der Träger (8) eine Vielzahl von Stülzgliedern (78) trägt, die ihrerseits eine Schulter (79) aufweisen, die die untere Endwand des Druckgefäßes trägt.
23. Zylindrisches Druckgefäß nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützglieder (78) so konstruiert sind, daß sie beiseite geschwenkt werden können, um die untere Endwand freikommen zu lassen, wenn dieselbe aus dem Druckgefäß entfernt werdensoll. I ο
DE1924462A 1968-05-17 1969-05-13 Druckgefäß Expired DE1924462C3 (de)

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