DE1923184U - Vorrichtung zum reinigen von rohren. - Google Patents

Vorrichtung zum reinigen von rohren.

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DE1923184U
DE1923184U DE1965P0025638 DEP0025638U DE1923184U DE 1923184 U DE1923184 U DE 1923184U DE 1965P0025638 DE1965P0025638 DE 1965P0025638 DE P0025638 U DEP0025638 U DE P0025638U DE 1923184 U DE1923184 U DE 1923184U
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DE
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cleaning
pipe
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DE1965P0025638
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English (en)
Inventor
Josef Pfliegel
Original Assignee
Josef Pfliegel
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/26Pigs or moles, i.e. devices movable in a pipe or conduit with or without self-contained propulsion means
    • F16L55/28Constructional aspects
    • F16L55/30Constructional aspects of the propulsion means, e.g. towed by cables
    • F16L55/38Constructional aspects of the propulsion means, e.g. towed by cables driven by fluid pressure

Description

RA. 360 615*13.7.65
Josef Pfliegel, Maschineningenieur
Wenden Krs. Braunschwdg, Arn Wasserwerk 7
"Vorrichtung zum Heinigen von Rohren"
Beschreibung
Me Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Reinigen von Bohren, z.B. Förderrohren von Betonförderanlagen,mit einem Antriebsmotor, z.B. einem Elektro-oder einem Druckluftmotor und an dessen Abtriebsseite angeordneten Reinigungselementen,beispielsweise Schlagwerkzeugen, Bürsten, Fräsern o.dgl. Derartige Torrichtungen sind an sich bekannt. Sie dienen zum Beseitigen von angesetzten Gutrückständen, die im Laufe der Zeit die Rohre zuzusetzen beginnen und damit die Förderung allmählich unrationell werden lassen.
Im Gegensatz zu Vorrichtungen dieser Art, die aus einer ortsfesten Einheit bestehen, bei der die einzelnen Rohrschüsse in diese Anlage eingespannt und die Werkzeuge hin und her bewegt werden, so daß die Hohre mehr oder minder automatisch gereinigt werden, gibt es Handgeräte mit gleichartigen Elementen. Bei solchen hält eine Bedienungsperson-die aus Motor und Werkzeug bestehenae Vorrichtung in den Händen, führt sie in das zu reini-. gende Rohr ein und bewegt sie axial hin und her.
Es hat sich bei solchen Handgeräten gezeigt, daß eine Führung der Vorrichtung, die in ihren Abmaßen verständlicherweise kleiner ist als der Innendurchmesser des zu reinigenden Rohres, im Innenbereich des Rohres schwierig ist, da leicht ein Verkanten der Vorrichtung eintritt. Besonders tritt diese schlechte Führbarkeit bei der Reinigung von Rohrkrümmern auf.. Die in Verbindung mit dieser scnlechten Führung häufig auftretende Vibration des Gerätes stellt außerdem oftmals erhebliche Kraftanforderungen an die Bedienungsperson. Weiterhin sinkt damit die Reinigungsleistung, und die Reinigungszeit erhöht sich.
Durch die Neuerung werden die obengenannten Nachteile wirkungsvoll vermieden. Die Neuerung besteht darin, daß die Vorrichtung Mittel zur Führung an der Innenwandung des zu reinigenden Rohres während des Reinigungsvorganges aufweist. Diese
Führungsmittel, die -vorteilhafterweise aus Blattfedern bestehen, lernen sich während der Reinigung an die Innenwandung des Rohres an, verhindern damit ein Verkanten der Vorrichtung, verhüten weitgehend eine Vibration und.erleichtern der"Bedienungsperson die Handhabung erheblich.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Neuerung sind die Blattfedern lösbar und damit auswechselbar an dem Antriebsmotor angeordnet. Sie erstrecken sich vorzugsweise in dessen Längsrichtung. Es hat sich als ,günstig erwiesen, mindestens drei auf dem Umfang des Antriebsmotors, zweckmäßig um je 120 versetzt zueinander angeordnete Blattfedern vorzusehen« Ein weiteres Merkmal aer Feuerung besteht darin, daß die Blattfedern mit einem Ende an dem Antriebsmotor befestigt sind, während das andere Ende dieser frei beweglich und somit federnd ist. Es ist aber auch möglich, die Blattfedern mit beiden Enden an dem Antriebsmotor zu befestigen. Eine besonders gute Form der Blattfedern ist für den vorliegenden Zweck dann gegeben, wenn diese gebogen, vorzugsweise wellenförmig ausgebildet sind, wobei deren größte Ausladung gleich oder geringfügig größer als der Innendurchmesser des zu reinigenden Hohres ist. '
Die Neuerung wird anhand zweier Ausführungsbeispiele, die in der Zeichnung dargestellt sind, im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht einer Ausführungsform. gemäß der Neuerung
Fig. 2 die Seitenansicht einer anderen Ausführungsf orm gemäß der Neuerung
?ig. - '
3 u. 4- in schematischer Darstellung die Vorrichtung gemäß der Neuerung: während des Reinigungsvorganges.
kit 1 ist in den Figuren der Zeichnung-der Antriebsmotor bezeichnet, der im vorliegenden Falle ein Druckluftmotor ist. An seinem einen, in der Zeichnung dem rechten Ende weist der kox;or 1 die Anschlußkupplung 2 für die Druckluftleitung 3 auf. An der dem Anschluß 2 gegenüberliegenden Seite des Motors 1 ragt die Abtriebswelle 4 heraus, die über ein Ansahlußelement
die Werkzeuge für die Innenreinigung der Rohre trägt. Diese Reinigungswerkzeuge bestehen gemäß Figur 1 aus zwei im Abstand untereinander angeordneten und lösbar miteinander verbundenen runden Platten 6, zwischen denen lose angeordnete Gruppen von Schlagringen 7 angeordnet sind. Diese Schlagringe 7 bewegen sich bei steigenden Umdrehungszahl der Abtriebswelle 4 infolge der Zentrifugalkraft nach außen und schlagen das im Rohrinnern angesetzte Fördergut ab.
Gemäß Figur 2 ist als Reinigungswerkzeug an dem Änschlußelement 5 eine Bürste 8 angeordnet, die ihrerseits in an sich bekannter weise über eine Scheibe 9 und Kontermutter 10 lösbar befestigt ist. ' . '
wie aus der Figur 1 der Zeichnung zu entnehmen ist, sind an dem Antriebsmotor 1 Blattfedern 11, welche sich in dessen Längsrichtung erstrecken, lösbar angeordnet. Und zwar sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Blattfedern 11 an einer geteilten, um den Motor 1 herum gelegten Schelle 12 lösbar befestigt, die ihrerseits vermittels der Flansche 13 durch Schrauben 14 fixiert ist. Die Blattfedern 11 - es handelte·.· sich im vorliegenden Beispiel um vier auf dem Umfang des Motors 1 jeweils um 90° versetzt zueinander liegende Blattfedern 11 - sind hierbei so angeordnet, daß jeweils eines ihrer Jänden frei beweglich ist. Das hat den Vorteil besseren Federungsvermögens. Zweckmäßigerweise liegen die frei beweglichen Enden der Federn 11 auf der dem Abtrieb 4 abgekehrten Seite des Motors 1 damit ein besseres Einführen der Vorrichtung in das zu reinigende Rohr ermöglicht ist. In jedem Falle solltenjmindestens drei auf dem Umfang des Äntriebmotors 1, vorzugsweise um je 120° versetzt zueinander angeordnete Blattfedern vorgesehen sein.
Die Figur 2 zeigt eine andere Anordnungsmöglichkeit und Ausbildung von Blattfedern 11'. Diese sind, wie deutlich zu erkennen ist, an beiden Enden durch Schellen 13' und 13'· befestigt. Die Blattfedern 11' bilden in diesem Falle einen federnden Bogen. Auch hier sind vier um 90° versetzt zueinander angeordnete Blattfedern 11' vorgesehen.
Die Figuren 3 und 4 zeigen die Vorrichtung gemäß der Heuerung, und awar beide Ausführungsformen, beim Reinigungsvorgang. Wie

Claims (9)

_ 4 — erkennbar, liegen die Blattfedern 11 "bzw. 11' federnd gegen die Innenwandung 15 des zu reinigenden Rohres.16 an und geben der Vorrichtung eine gute Führung. Die Blattfedern 11, 11' werden allgemein aus Metall bestehen, jedoch wären auch solche aus Kunststoff denkbar. Es liegt weiterhin im Rahmen der Neuerung, die Blattfedern 11 nicht, wie dargestellt, in Längsrichtung des Motors 1 verlaufend, sondern beispielsweise auch konzentrisch um den Motor 1 herum anzuordnen, obwohl an sich der dargestellten Ausgestaltung eier Vorzug zu geben sein wird. Schut zanspriiche
1. Vorrichtung zum Reinigen der Innen.wandung von Rohren, z.B. Förcterrohren von Betonförderanlagen, mit einem Antriebsmotor und an dessen Abtriebsseite angeordneten Reinigungselementen, beispielsweise Schlagwerkzeugen, Bürsten, Fräsern o.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorrichtung Mittel (11,11') zur Führung an-der Innenwandung (15) des zu reinigenden Rohres (16) während, des ReinigungsVorganges angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Führungsmittel Blattfedern, (11,11') vorgesehen sind.
O. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (11,11·) lösbar an dem Antriebsmotor (1) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (11,11') sich in Längsrichtung des Antriebsmotors (1) erstrecken.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (11) mit einem Side an dem Antriebsmotor (1) befestigt sind, während das andere Ende frei federnd ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (11). z.B. vermittels einer lösbaren Schelle (12) an der Abtriebsseite des Antriebsmotors (1) befestigt sind. -
7· Vorrichtung nach. Anspruch 1 "bis 3? dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (11f) mit beiden Enden an dem antriebsmotor (1) befestigt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 "bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (11,11') gebogen, vorzugsweise wellenförmig ausgebildet sind, wobei deren größte Ausladung gleich oder geringfügig größer ist als der Innendurchmesser des zu reinigenden Rohres (16).
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei auf dem Umfang des Antriebsmotors (1), vorzugsweise um je 120° versetzt zueinander angeordnete Blattfedern (11,11') vorgesehen sind.
t-6-
Ergänzung zur Beschreibun. ( zum Anschluß an Zeile 10 auf Seite-, 4 )
RA.360 615*13.7.65/^
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführmngsform der Neuerung empfiehlt es sich, die links gezeichnete, also dem Werkzeug 8, 9» 10 benachbarte Befestigungsschelle 15' fest mit dem Motorkörper 1 zu verbinden, die andere Schelle 13'' jedoch lose, d.h. axial gleitbar anzuordnen, damit die Federn
11· bei starken Unebenheiten der Innenfläche/des Bohres 16 zeitweilig etwas ausweichen können und so eine Verklemmung des Gerätes beim Gebrauch verhüten.
DE1965P0025638 1965-07-13 1965-07-13 Vorrichtung zum reinigen von rohren. Expired DE1923184U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN107520727A (zh) * 2016-06-22 2017-12-29 贵州盛红科技有限责任公司 一种管道内壁除锈设备及其除锈方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN107520727A (zh) * 2016-06-22 2017-12-29 贵州盛红科技有限责任公司 一种管道内壁除锈设备及其除锈方法

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