DE1915671U - Begeh- bzw. befahrbarer gitterrost. - Google Patents

Begeh- bzw. befahrbarer gitterrost.

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DE1915671U
DE1915671U DE1965B0061011 DEB0061011U DE1915671U DE 1915671 U DE1915671 U DE 1915671U DE 1965B0061011 DE1965B0061011 DE 1965B0061011 DE B0061011 U DEB0061011 U DE B0061011U DE 1915671 U DE1915671 U DE 1915671U
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expanded metal
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bars
hemmerich
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Description

?Ä.122093*-3.3.65
PATENTINGENIEURE F. W. HEMMERICH · GERD MÖLLER · D. GROSSE
8. Febr. 1965 g.we 70 354
Firma Imil Bender, Maschinen- und Streckmetallfabrik, Geisweid, Kreis Siegen
Begeh- bzw. befahrbarer Gitterrost
Zum Abdecken von Öffnungen, Bilden begehbarer oder befahrbarer Flächen sind Gitterroste bekannt, die aus einander parallel laufenden Mngsstäben bestehen, die vermittelst quer verlaufender Füllstäbe oder aber abgespaltener und/oder ausgebogener Teile oder Bereiche der Längsstäbe selbst miteinander verbunden und auf Abstand gehalten sind. Die Fertigung derartiger Gitterroste ist relativ aufwendig; fastimmer ist es erforderlich, die Längsstäbe durch Bohren oder Stanzen von Löchern oder aber durch seitliches Ausbiegen zur gegenseitigen Verbindung vorzubereiten, und der Vorgang des gegenseitigen Verbindens ist oft derart kompliziert, daß die Herstellung der Gitterroste, wenn auch unter Anwendung von Schablonen, durch Handarbeit erfolgen muß. Zur Vereinfachung der Herstellung ist auch bereits vorgeschlagen worden, den Gitterrost selbst nicht als Gehfläche zu benutzen, sondern Bleche, bspw. Streckmetallbleche, auf den fertigen Rost aufzubringen und mit diesem innerhalb vorgegebener Bereiche zu verbinden. Hierdurch war es ermöglicht worden, den Abstand der Stäbe sowie die Maschengröße der durch die Querstabe gebildeten Maschen des Gitterrostes zu vergrößern und damit die Anzahl der Verbindungsstellen erheblich einzuschränken, ohne daß man bspw. beim Gehen mittels spitzer Absätze behindert war.
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PATENTINGENIEURE F. W. HEMMERICH · GERD MDLLER · D. GROSSE
Die Ueuerung geht von der Aufgabenstellung aus, einen einfach und ggf. voll maschinell zu erstellenden Gitterrost zu schaffen, der neben der Möglichkeit einfacher fertigung den weiteren Vorteil möglichst weitgehender Mater!alausnutzung bietet. Gelöst wird die gestellte Aufgabe bei im gegenseitigen Abstand voneinander parallel laufenden Längsstäben durch direkte Verbindung der Längsstäbe mit dem auf- bzw. ggf. bei der Herstellung untergelegten Streckmetall, ohne daß zwischen die Längsstäbe Quer- bzw. Füllstäbe eingesetzt wurden, so daß die Halterung der Längsstäbe in ihrer vorgegebenen Lage sowie ggf. die Verteilung einer Last auf Längsstäbe allein durch die Streckmetallplatte bewirkt wird. Bewährt hat es sich, die Verbindung zwischen den Längsstäben und dem Streckmetall durch eine unter Einwirkung einer normal auf die Rostfläche einwirkenden Kraft bewirkte Schmelzschweißung herzustellen. Als Längsstäbe haben sich vorzugsweise solche rechteckigen Querschnittes bewährt, die auf ihrer Schmalseite stehend angeordnet sind.
Als nachahmenswert hat es sich gezeigt, die Längsstäbe in der Teilung des Streckmetalls oder einem ganzzahligen Vielfachen derselben entsprechenden Abstande voneinander anzuordnen. Als empfehlenswert erwies es sich hierbei, die Längsstäbe entlang einer Reihe von Knotenpunkten der Maschen des Streckmetalles verlaufen zu lassen.
wurde weiterhin gefunden, daß auf entsprechende Art auch plattenartige, geschlossene, beidseitig mit Streckmetall belegte Gitterroste erstellbar sind. Zur Erzielung besonderer Tragfähigkeit kann es sich als vorteilhaft erweisen, an Stelle eines Streckmetallbleches zwei iibereinandergelegte, an einer Vielzahl von Berührungsstellen miteinander verbundene, ^eine gemeinsame Platte bildende Geh- bzw. Fahrfläche vorzusehen.
PATENTINGENIEURE F. W. HEMMERICH · GERD MÖLLER · D. GROSSE
Im einzelnen sind die Merkmale der Neuerung im folgenden anhand γοη Ausführungsbeispielen sowie der zur Erläuterung beigegebenen Zeichnungen erklärt. Es zeigen hierbei:
Fig. 1 die Unteransicht eines Abschnittes eines Gitterrostes und
Fig. 2 in abgebrochener Darstellung einen quer zu den Längsstäben geführten Schnitt durch das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1.
In Fig. 1 ist die von unten gewonnene. Ansicht auf einen neuerungsgemäß ausgebildeten Gitterrost dargestellt. Als Längsstäbe 1 sind auf ihrer Schmalseite stehende Stahlstäbe rechteckigen Querschnittes vorgesehen. Die Querverbindung und Abstützung der Längsstäbe wird allein durch das Streckmetall 2 bewirkt, das somit Gehfläche und Quer-Verbindung gleichzeitig darstellt. Als zweckmäßig hat es sich hierbei erwiesen, Streckmetall und Querstäbe derart aufeinander auszurichten, daß die Längsstäbe 1 sich quer zur Bichtung des größten Widerstandsmomentes des Streckmet alles erstrecken. Die Verbindung zwischen den Längsstäben 1 und dem Streckmetall 2 ist durch elektrische Schmelzschweißung'bewirkt. Durch entsprechend großflächige Verbindungen oder aber durch seitlich der Längsstäbe vorgesehene Schweißraupen wird hierbei erreicht, daß die hergestellte Verbindung auch ein seitliches Verkanten der Roststäbe gegeneinander verhindert. Da die an sich zum Aufbau von Gittern verwandten Querverbindungselemente entfallen und als Längsstäbe einfache Walzprofile verwendbar sind, so daß auch hier besondere vorbereitende Arbeiten nicht erforderlich sind, ergibt sich nicht nur ein einfächer und robuster Aufbau des neuerungsgemäßen Gitterrostes, auch die Herstellung zeigt nur wenige Arbeitsgänge und ist daher rationell und äußerst vorteilhaft durchführbar. Die Gitterroste lassen sich in praktisch beliebiger Länge und jeder gewünschten Breite herstellen. Auch eine
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PATENTINGENIEURE F. W. HEMMERICH -GERD MÖLLER". D. GROSSE — A ~
praktisch Yollkommene Mechanisierung des Herstellungsvorganges läßt sich mit geringem Aufwände erreichen: Die Längsstäbe werden über eine Transporteinrichtung, bspw. einen Hollgang oder ein Transportband, kontinuierlieh oder vorzugsweise um bestimmte Beträge intermittierend weitergeschaltet. Durch kammartige, ggf. mit Gleitrollen ausgestattete Stützen werden der vorgegebene Abstand sowie die senkrechte Lage der Längsstäbe gesichert« Das mit den Mngsstäben zu verschweißende Streckmetall wird von oben zugeführt. Durch entsprechende Wahl der Vorzugsrichtung ergibt sich einerseits die Möglichkeit des Abrollens bzw. Verbiegens des Streckmetalles, während andererseits die in der hierzu senkrechten Sichtung größere Steifigkeit eine erhöhte Festigkeit der brückenartig zwischen den Längsstäben liegenden Bereiche sichert. Nach Auflegen des Streckmet alles auf die Längsstäbe werden unter Druck die Schweißelektroden aufgelegt sowie der Schweißstrom eingeschaltet. Bewährt hat es sich hierbei, die Längsstäbe so anzuordnen, daß die Auflage steilen in Knotenbereiche des Streckmetalles fallen und damit der Schweißung relativ glatte Ansatzflächen bieten.
Gegenüber den bekannten, ausschließlich aus Stäben bestehenden Gitterrosten ergibt sich darüber hinaus der Vorteil, größere Abstände der Längsstäbe und damit relativ größere Querschnitte derselben zulassen zu können, so daß durch Verwendung relativ hoher Querschnitte bei geringem spezifischem Materialverbrauch hohe Widerstandsmomente erzielbar sind. Der Materialverbrauch wird weiterhin dadurch gesenkt, daß besondere Elemente zur Querverbindung der Längsstäbe sowie die oft mit der Verwendung derselben gegebenen Querschnittsschwächungen der Längsstäbe vollkommen entfallen und die Querverbindung durch die ohnehin als Geh- bzw. Lauffläche vorgesehene Streckmetallplatte bewirkt wird. Ggf. läßt sich diese, insbesondere wenn grössere Tragfähigkeiten erforderlich werden, dadurch weiterhin mit geringem Materialverbrauch und damit geringem jüiigengewicht sowie relativ geringer Belastung der Längs-
PATENTINGENIEUREF. W. HEMMERICH. GERD MÖLLER· D. GROSSE
stäbe verstärken, daß zwei Streckmetallplatten derart aufeinandergelegt werden, daß an den einander zugewandten Außenflächen eine Vielzahl von miteinander zu verbindenden Berührungspunkten entsteht. Hierdurch wird eine durch die Verdickung entsprechend versteifte Platte erzielt, bei der ein Teil als Ober- und der andere als Untergurt wirkt, so daß sich bei nur doppeltem Materialaufwand eine erheblich gesteigerte Tragfähigkeit ergibt.

Claims (7)

PATENTINGENIEURE F. W. HEMMERICH · GERD MDLLER ■ D. GROSSE P.A.122 093*-9.3.65 8. Febr. 1965 g.we 70 354 Firma Jpmil Bender, Maschinen- und Streckmetallfabrik, Geisv/eid, Kreis Siegen S clmt zansprüche
1. Im gegenseitigen Abstand voneinander parallel laufende Längsstäbe sowie eine aus Streckmetall bestehende, begeh- bzw. befahrbare Fläche aufweisender Gitterrost, dadurch gekennzeichnet, daß die längsstäbe (1) in Richtung des geringsten Widerstandsmomentes des Streckmetalles (2) dieses unterfangen und, an Auflagesteilen mit diesem verbunden, allein durch das Streckmetall in ihnen vorgegebener Lage innerhalb des Gitters gehalten werden.
2. Gitterrost nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen durch elektrische ,Schmelzschweißung bewirkt sind.
3· Gitterrost nach Ansprüchen 1 oder 2, gekennzeichnet durch Längsstäbe (1) rechteckigen Querschnittes, die auf ihrer Schmalseite stehend-angeordnet sind,
4. Gitterrost nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsstäbe in der Teilung des Streckmetalls oder einem ganzzahligen Vielfachen derselben entsprechenden Abstande voneinander angeordnet sind.
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PATENTINGENIEURE F. W. HEMMERICH · GERD MÖLLER ■ D. GROSSE
5. Gitterrost nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die längsstäbe.(1) entlang einer Reihe von Knotenpunkten der Maschen des Streckmetalles (2) verlaufen.
6. Gitterrost nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (1) beidseitig mit Streckmetall (2) verbunden sind.
7. Gitterrost nach Ansprüchen Ί bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (1) eine aus zwei miteinander verbundenen Streckmetallblechen gebildete Platte unterfangen.
DE1965B0061011 1965-03-09 1965-03-09 Begeh- bzw. befahrbarer gitterrost. Expired DE1915671U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202013000832U1 (de) * 2013-01-21 2014-04-29 Tegometall International Ag Gitterboden und Auflagerahmen für Regale

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202013000832U1 (de) * 2013-01-21 2014-04-29 Tegometall International Ag Gitterboden und Auflagerahmen für Regale

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