DE187541C - - Google Patents

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DE187541C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/02Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone
    • F23D14/04Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone induction type, e.g. Bunsen burner

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE Ag. GRUPPE
Bei Gasbrennern für Heizzwecke ist die durch die Verbrennung erzeugte Temperatur um so höher, je weniger die zugeführte Luftmenge über die für die Verbrennung theoretisch erforderliche Menge hinausgeht. Doch bietet die Konstruktion von Brennern, welche eine vollkommene Verbrennung ohne Luftüberschuß gestatten, Schwierigkeiten, insbesondere, wenn es sich um Gasarten handelt,
ίο bei welchen die Diffusion mit Luft sich weniger leicht vollzieht. Man hat diese Schwierigkeiten dadurch zu beseitigen versucht, daß man Gas und Luft unterhalb des erforderlichenfalls kegelförmig erweiterten, den Verbrennungsraum bildenden Brennerkopfes unter einem spitzen Winkel gegeneinander führt. Bei diesen bekannten Brennern wird indessen einerseits die Luft durch ein zentrisch im Gaskanal angeordnetes Rohr mit erweiterter Austrittsöffnung, andererseits das Gas in den Brennerkopf durch einen Ringspalt geführt, der zwischen der Innenwandung des Gaskanales und einem an der Mündung des Luftzutrittsrohres angeordneten Ringflansch gebildet wird; dabei ist der letztere mit seiner kegelförmig abgedrehten Außenwand in dem ebenfalls kegelförmig erweiterten Gaskanal in der Höhe einstellbar und dient als Regelungsventil für die Gaszufuhr.
Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Brenner ist der zum Zuführen des Gases dienende Kanal kurz vor seinem Zusammentreffen mit dem Luftzuführungskanal erweitert und oberhalb der Vereinigung der beiden Kanäle der Brennerkopf absatzweise erweitert; die Erweiterung des letzteren entspricht dabei der bei der Verbrennung des Gasluftgemisches eintretenden Volumenzunahme.
Dadurch wird verhindert, daß eine plötzliehe starke Spannung im Verbrennungsraum eintritt, welche auf die Gas- und Luftzuführung zurückwirken und die Verbrennung zu einer ungleichmäßigen, in Form von einzelnen explosionsartigen Stößen gestalten würde, wie sich durch Versuche erwiesen hat.
Der Brenner ist für gewerbliche Zwecke aller Art, welche die Erzeugung' hoher Temperaturen erfordern, bestimmt.
In Fig. ι der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines Brenners gemäß vorliegender Erfindung dargestellt. Der Kopf a des Brenners hat einen rechteckigen Querschnitt und ist an der Stelle b nach oben erweitert. Der untere Teil des Brenners ist durch eine Scheidewand c in zwei Teile d und e zerlegt. Durch den Kanal d wird das Gas, durch den Kanal e die Luft zugeführt. Kurz vor der Stelle, an welcher sich die Kanäle d und e vereinigen, bildet die Wand c einen Winkel, so daß die Mündung des einen Kanales erweitert, die des anderen verengt wird, und der Gas- und Luftstrom bei ihrer Vereinigung unter einem spitzen Winkel zusammenstoßen. Die Erweiterung des Kopfes ist hier nur an einer Seite vorhanden, damit die Ablenkung des Gasstromes nach dem Luftstrome hin noch mehr befördert wird.
Fig. 2 stellt eine weitere Ausführungsform der Erfindung dar. Der Brennerkopf ist in diesem Falle zylindrisch gestaltet und hat wieder eine Erweiterung im oberen Teile.

Claims (3)

Die Luft wird durch das sich unmittelbar an den Brennerkopf anschließende, nach unten konisch erweiterte Rohr e zugeführt. Konzentrisch zu dem Rohre e ist das Gaszufüh-S rungsrohr d angeordnet, dessen Mündung f trichterförmig erweitert ist. Die trichterförmige Erweiterung des Gasrohres ist so ausgebildet, daß ihre verlängert gedachte Mantelfläche die Kante g berührt. ίο Es hat sich nämlich gezeigt, daß insbesondere bei kleineren Brennern die beste Wirkung erzielt wird, wenn die einander zugekehrten Wände der beiden Kanäle, verlängert gedacht, die Wand des Brennerkopfes etwa an der Stelle des Überganges in den erweiterten . Querschnitt treffen. Die Luft kann dem Brenner unter Druck zugeführt oder bei Brennern für Gasfeuerungen durch den Schornsteinzug angesaugt werden, oder es ist auch bei geeigneter Bemessung der Kanalquerschnitte ein Ansaugen der Luft durch den Gasstrom selbst zu erreichen. Die in Fig. 2 dargestellte konische Er-Weiterung des Luftrohres nach unten hat den Zweck, den Widerstand für die Zuführung der Luft, insbesondere wenn diese angesaugt wird, zu vermindern, so daß eine möglichst große Luftmenge zugeführt werden kann. Es hat sich ergeben, daß auf diese Weise die Leistung des Brenners erhöht wird, d. h. eine größere Menge Gas zur Verbrennung gebracht werden kann. Die Erweiterung am Brennerkopfe ist natürlich nicht an die hier dargestellte Art der Ausbildung gebunden. So ist z. B. bei Gasfeuerungen zum Schmelzen von Metall als Erweiterung im Sinne der vorliegenden Erfindung auch ein sich unmittelbar an den Brenner anschließender, zu einem Schornstein führender, gemauerter Kanal anzusehen, in welchen der Schmelztiegel eingehängt wird. Pate ν T-A ν Sprüche:
1. Gasbrenner für Heizzwecke, bei welchem Gas und Luft durch getrennte Zuleitungsrohre in einem spitzen Winkel unterhalb des als Verbrennungsraum dienenden Brennerkopfes gegeneinander geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits der zur Zuführung des Gases dienende Kanal (d) kurz vor seinem Zusammentreffen mit dem Luftzuführungskanale (e) erweitert, andererseits der Brennerkopf oberhalb der Vereinigung der beiden Kanäle absatzweise erweitert ist, so daß die Erweiterung des Brennerkopfes der bei der Verbrennung des Gasluftgemisches eintretenden Volumenzunahme entspricht.
2. Ausführungsform des Brenners nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Querschnitt des Luftkanales (e) verengende, die erweiterte Mündung des Gaskanales (d) bildende Wandung (c,f) des Gaszuleitungsrohres, verlängert gedacht, die Wand des Brennerkopfes etwa
an der Stelle (g) des Überganges in den erweiterten Querschnitt trifft.
3. Ausführungsform des Brenners nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Luftzuführungskanales (e) nach unten allmählich erweitert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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