DE1823880U - Absperrventil. - Google Patents

Absperrventil.

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Publication number
DE1823880U
DE1823880U DE1960M0036245 DEM0036245U DE1823880U DE 1823880 U DE1823880 U DE 1823880U DE 1960M0036245 DE1960M0036245 DE 1960M0036245 DE M0036245 U DEM0036245 U DE M0036245U DE 1823880 U DE1823880 U DE 1823880U
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DE
Germany
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valve
guide groove
channels
shut
channel
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Expired
Application number
DE1960M0036245
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English (en)
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Mo och Domsjo AB
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Mo och Domsjo AB
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K27/00Construction of housing; Use of materials therefor
    • F16K27/04Construction of housing; Use of materials therefor of sliding valves
    • F16K27/044Construction of housing; Use of materials therefor of sliding valves slide valves with flat obturating members

Description

  • Absperrventil Bei Ventilen, die zum Absperren von Leitungen benutzt werden, welche normalerweise Aufschlammungen oder Suspensionen fester Stoffe in Gasen oder Flüssigkeiten fördern, war es ein Problem, beimSchließen des Ventils zu vermeiden, daß die festen Stoffe die Schließ-und Dichtungsfunktion des Ventils verhindern oder erschweren.
  • Dies gilt insbesondere für Ventile des Klappen-oder Kolbentyps, bei dem der Ventilkörper am Ende der Schließbewegung in einer Führungsnut läuft, in der sich die festen Stoffe sammeln können.
  • Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beseitigen, was dadurch erzielt wird, daß im Ventilgehäuse oder Ventilkörper oder in beiden einer oder mehrere mit der Führungsnut kommunizierende Kanäle vorgesehen sind, sodaß in der Führungsnut befindliches Material beim Schließen des Ventils aus der Führungsnut verdrängt wird, wobei diese Kanäle einen Querschnitt haben, der von der Führungsnut nach dem entgegengesetzten Kanalende zunimmt.
  • Diese Kanäle können zu der Leitung, in die das Ventil eingesetzt ist, oder zu einem besonderen, offenen oder geschlossenen Behälter führen. Wendet man einen geschlossenen Behälter an, so muß man naturgemäß darauf achten, daß das verdrängte Material in den Behälter eingeführt werden kann, ohne daß dieser zu hohen Drücken ausgesetzt wird, beispielsweise dadurch, daß er mit einer Luftglocke versehen oder ganz oder teilweise aus elastischem Material hergestellt wird.
  • Die Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben, die im Schnitt ein Klappenventil zeigt, das in eine Leitung eingesetzt ist, durch die eine Suspension von Massefasern hindurchgeführt wird.
  • Auf der Zeichnung ist mit 1,2 ein zweigeteiltes Ventilgehäuse bezeichnet, das in eine Leitung 3 eingesetzt ist, durch die normalerweise eine Massefasersuspension strömt.
  • 4 bezeichnet einen rechteckigen Ventilkörper (Klappe), der am Ende der Schließbewegung in eine im Ventilgehäuse vorgesehene Führungsnut 5 eingreift. Diese Nut steht durch einen oder mehrere Kanäle 6 im Ventilgehäuse mit der Leitung 3 in Verbindung. Beim Schließen des Ventils wird die Massesuspension, die sich in der Nut 5 befindet, von der Klappe 4 durch den oder die Kanäle 6 in die Leitung 3 gepreßt. Wären diese Kanäle 6 nicht vorhanden, so würde die Nut 5 von Masse blockiert werden, nachdem die Klappe 4 in die Nut 5 hineingekommen ist, während das Wasser durch kleine undichte Stellen in den Dichtungsflächen zwischen der Klappe 4 und den Seiten der Nut 5 herausgepreßt werden würde.
  • Es ist bekannt, das Ventil so auszubilden, daß der vom Schließstandpunkt unterste Teil der Führungsnut geöffnet und gereinigt werden kann. Dies erfordert indessen eine umständliche Öffnungsprozedur und eine vom Herstellungs-und Konstruktionsstandpunkt kompliziertere Konstruktion als die erfindungsgemäße Anordnung.
  • Die Erfindung kann auch in den Fällen benutzt werden, in denen man Klappenventile in Gasleitungen für staubhaltige Gase oder in Entleerungsleitungen von Behältern mit pulverförmigem Material hat. richtig ist natürlich, daß die Kanäle im Hinblick auf das in der Leitung zu transportierende Material ausgebildet werden.
  • Wenn es sich zum Beispiel um Massesuspension oder pulverförmiges Material handelt, so ist es natürlich von großer Bedeutung, daß die Kanäle so ausgeführt werden, daß das vom Ventilkörper verdrängte Material nicht von scharfen Kanten oder Ecken in seiner Bewegung gehindert wird, und zwar dadurch, daß die Kanäle mit einer weichen Biegung und mit einem von der Führungsnut zum entgegengesetzten Ende zunehmenden Querschnitt ausgebildet werden, wie die Zeichnung zeigt, so daß das Material sich nicht in den
    Kanälen festsetzt.
    s
    Die Erfindung kann natürlich in vielfacher Weise variiert werden. So können beispielsweise die Kanäle im Ventilkörper anstatt im Ventilgehäuse, wie oben angegeben, angeordnet werden. Ansprüche

Claims (3)

  1. S chut z ans p rüche 1. Absperrventil, bei dem der Ventilkörper am Ende der Schließbewegung in einer Führungsnut läuft, dadurch gekennzeichnet, daß im Ventilgehäuse oder Ventilkörper oder in beiden einer oder mehrere mit der Führungsnut kommunizierende Kanäle vorgesehen sind, so daß in der Führungsnut befindliches Material beim Schließen des Ventils aus der Führungsnut verdrängt wird, wobei diese Kanäle einen Querschnitt haben, der von der Führungsnut nach dem entgegengesetzten Kanalende zunimmt.
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal oder die Kanäle die Führungsnut mit der Leitung verbinden, in die das Ventil eingesetzt ist.
  3. 3. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal oder die Kanäle die Führungsnut mit einem besonderen offenen oder geschlossenen Behälter verbinden.
    4. Ab s til wie beschreiben und dargestellt. rg>Keell >e-e Ve ja Z
DE1960M0036245 1959-10-26 1960-10-20 Absperrventil. Expired DE1823880U (de)

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SE997559 1959-10-26

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DE1823880U true DE1823880U (de) 1960-12-22

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DE1960M0036245 Expired DE1823880U (de) 1959-10-26 1960-10-20 Absperrventil.

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GB (1) GB907319A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10028032B4 (de) * 2000-06-06 2009-04-30 Immanuel Jeschke Absperrventil

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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FR2521249B1 (fr) * 1982-02-05 1986-02-14 Morello Aldo Vanne de regulation pour les poudres type guillotine

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GB907319A (en) 1962-10-03
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