DE1775076A1 - Steuerventil fuer Stroemungsmittel - Google Patents

Steuerventil fuer Stroemungsmittel

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DE1775076A1
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    • Y10T137/86702With internal flow passage

Description

Steuerventil für Strömungsmittel.
Die Erfindung betrifft ein Steuerventil für Strömungsmittel, insbesondere ein hydraulisches Zweiweg-Steuerventil, ein Verfahren zu dessen Herstellung und die besondere Anwendung, für welche derartige Ventile in erster Linie geschaffen sind, nämlioh die Servo-Lenkung von Fahrzeugen·
Insbesondere sind erfindungsgemäße Ventile von der Art,
bei welchen eine begrenzte Drehbetätigung, üblicherweise, aber nioht wesentlich aus einer neutralen, offenen Mittelstellung, den Plufl eines unter Druck stehenden Strömungsmittele (üblicherweise, aber nioht notwendigerweise einer flüssigkeit) von einer Quelle aus steuert, und zwar in jeder von zwei Btrömungsriohtungen in einem Kreis, wobei gleichzeitig der Hüokfluß des Strömungsmittele, beispielsweise zu einem Vorratsbehälter, ermöglicht wird. Bisher besitzen Ventile dieser Art häufig einen drehbaren und einen Gehäuseteil, welche miteinander zusammenwirkende Vorsprung· und Hüten und zugleioh Strömungekanäle zu
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ihrer Verbindung aufweisen Die vorliegende Erfindung, welche Einfachheit und niedrige Kosten anstrebt, benützt stattdessen sehr einfach hergestellte Bohrungen und Sacklöcher, d.h. blinde Bohrungen, welche alle leicht und genau herstellbar sind und welche zugleich sehr bequeme Einstellmittel darstellen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform, nämlich bei hydraulischen Fahrzeug-Servolenkungen, besitzt das erfindungsgemäße Ventil die bekannte Anordnung eines elastischen Drehstabes, dessen Spannung die Drehbewegung des Ventils* bestimmt! das Ventil kann außerdem in bekannter Weise eine lose Anschlagkupplung besitzen, welche das erforderliche Drehmoment übertragen kann, falls ein Fehler in der Servo-Einricttung auftritt.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Ventile der Art, bei welchen ein innerer Teil von kreisförmigem Querschnitt in einer zylindrischen Bohrung eines äußeren Teiles beweglich ist. Oie Erfindung ist in erster Linie dafür gedaoht, bei solchen Ventilen angewendet zu werden, bei welchen das Ventil selbst vollständig drehbar in einem stationären Gehäuse angeordnet istj sie bezieht sich demnach auf eine Ventilbauart, welche häufig bei Jaydraulischen Fahrzeug-Servolenkungen benutzt wird, bei welchen das Ventil als Ganzes durch die Lenkbetätigung drehbar ist und wobei seine beiden Teile teilweise relativ zueinander entsprechend der in einem elastischen Drehstab durch die !lenkbetätigung hervorgerufenen Spannung drehbar sind, wobei ein derartiges Ventil demzufolge auf ein Drehmoment anspricht, und «war sowohl nach dem Richtungssinn der Betätigung als auoh nach dem Ausmaß der Betätigung«
Die Erfindung ist weiter auoh in ainem etwas weiteren Rahmen
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anwendbar. Sie kann bei Kolbenschieberventilen angewendet werden, d.h. bei Ventilen, bei welchen sich ein innerer Teil in axialer Richtung innerhalb des äußeren Teiles bewegt» Derartige Ventile sind in allen Arten von hydraulischen und pneumatischen Systemen anwendbar.
Eine hauptsächliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, ein Ventil zu schaffen, welches präzise herstellbar und in seiner Wirkungsweise genau ist, welches in hohem Maße wirtschaftlich herstellbar ist und welches, falls erforderlich, durch einfache Mittel feinfühlig einstellbar ist.
Erfindungsgemäß zeichnet sich ein Ventil mit einem in einer Q zy-lindrisehen Bohrung eines äußeren Teiles beweglichen inneren Teil von kreisförmigem Querschnitt dadurch aus, daß in einem oder beiden Teilen mit Mündungen oder Durchströmöffnungen versehen ist, welche einfach durch Bohren erzeugt sind und daher einen kreisförmigen Querschnitt aufweisen, und daß diese Mündungen so angeordnet sind, daß bei der Betätigung des Ventils ihre Ränder durch Überlappung ihrer Strömungsquerschnitte in dem wirksamen Überströmbereich verändern und damit den Strömungsmittelfluß steuern.
Die Erfindung umfaßt'außerdem ein Verfahren zur Herstellung eines Ventils dieser Art, welches darin besteht, daß in λ
die Grenzfläche eines Teils dee Ventils zur Ausbildung einer Vertiefung eine Bohrung angebracht wird, welche eine Sackbohrung mit kreisförmigem Querschnitt sein kann.
Erfindungsgemäß wird vorzugsweise eine Reihe der vorstehend erwähnten Mündungen in einem Teil vorgesehen, welche in einer gestuften oder schraubenförmigen Art angeordnet sind, so daß der aus der Betätigung sich ergebende Überlappungebereich bei einem Ventil, welohee durch Drehung betätigt wird oder bei
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einem durch Axialbewegung betätigten Ventil in hohem Maße ansprechfähig gehalten werden kann, und zwar entweder durch die Ventilbetätigung selbst oder hinsichtlich einer Einstellung, welche beispielsweise auf die neutrale Stellung eines solchen Ventils vorgenommen werden kann, und zwar insbesondere dann, falls es ein Ventil mit einer offenen Mittelstellung ist. Mit Ansprechfähigkeit der Betätigung ist gemeint, daß eine vergleichsweise kleine Relativbewegung der Ventilöffnungen eine vergleichsweise große Veränderung des Durchströmquerschnittes zur Folge hat.
kreisförmig ausgebildetem Ventilöffnungen, welche vorstehend erwähnt wurden, können in einem oder beiden Ventilteilen angebracht sein. Bei bevorzugten Aueführungsformen stellen sie Sackbohrungen dar, welche in der Oberfläche des inneren Teile angebracht sind und welche als Überströmöffnungen zwischen den Strömungskanälen dienen, welche durch den äußeren Teil gebohrt sind, oder die Bohrungen in dem inneren Teil sind kegelstumpfartig gebohrte Ausnehmungen, welche tatsächlich durch diesen Teil durch gerade gebohrte Strömungskanäle verbunden sein können, die wirtschaftlich als Durchmesserbohrungen erzeugt sein können.
Die Anwendung der Erfindung hat zur Folge, daß der Anteil an relativ aufwendigen Bearbeitungskosten bei der Herstellung des Ventils oder wenigstens des inneren Teils auf ein Minimum absinkt. Die Erfindung kann natürlichjauch im Zusammenhang mi-t Strömungskanälen benutzt werden, welche durch Fräsen oder Drehen erzeugt werden; bei dem vorgeschlagenen Ausführungsbeispiel der Erfindung sind diese Tätigkeiten bei der Herstellung des Ventils Jedoch nicht erforderlich, beispielsweise eines Ventile, welches eine Axialbewegung aufweist und bei welchem ein Kolbenschieber in einer Hülse verschieblich ist| eine Zuführungsleitung wird in einen mittleren Bereich durch die
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Hülse gebohrt und zum Ableiten des Strömungsmittels aus der Bohrung werden zwei Versorgungsleitungen gebohrt, wobei die Strömung zwischen der Zuführung und jeder Versorgungsleitung über Bohrungen in dem Kolbenschieber erfolgt.
Durch die Dimensionierung und Positionierung der öffnungen kann ein Ventil erhalten werden, welches den gewünschten Bedingungen entspricht. Beispielsweise kann ein Ventil, welches in der Mittelstellung geöffnet ist, ganz einfach dadurch erhalten werden, daß in der neutralen Stellung eine Überlappung oder eine vollständige Absperrung vorgesehen wird; durch Anordnung der öffnungen in einer gewählten Abstufung kann die ^ Ansprechfähigkeit, wie vorstehend erwähnt, oder anders ge- ™ wählt sein. So kann es der Pail sein, daß eine anfänglich sehr kleine Ventilbewegung einen sehr kleinen wirksamen Durchtrittsquerschnitt bewirkt, welcher Querschnitt bei einer weiteren relativ kleinen Bewegung sehr rasch zunimmt. Falls der gegenteilige Effekt gewünscht wird (d.h. eine starke Verringerung mit der Zunahme der Bewegung) kann dies dadurch erreicht werden, daß ein Satz von öffnungen den Durohsohnittsauerschnitt schneller schließt als ein anderer Satz ihn öffnet.
Um den Strömungsmitteldruck auf einem Ventildurchmesser auszugleichen, können Ausnehmungen an entgegengesetzten Enden eines Durchmessers durch eine kleine Bohrung im Kern des inneren Teils verbunden sein, -^ine ringförmig* Nut im Kern des äußeren Teiles kann zum Druckausgleich verwendet werden.
Die Erfindung umfaßt außerdem die Anwendung eines derartigen Ventile in hydraulischen Fahrzeug-Servo-Lenkungen, wobei das Ventil für diesen Anwendungszweck geschaffen ist, wie aus der folgenden B«eehreibung ersichtlich wird, welche eine solche Anwendung beispielsweise erläutert,
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In der Zeichnung zeigt: Pig„1 im wesentlichen einen Längsschnitt durch
das als Beispiel gewählte Ventil) wobei je doch der Sdhnitt nicht in einer einheitlichen Ebene geführt ist| die radialen Lagen der Leitungseinzelheiten wurden um die Hauptachse verdreht» um das Verständnis der Wirkungeweise zu erleichtern;
Pig.2 eine Abwicklung der Leitungen und Durchtritt soff nungen auf den Grenzflächen des Gehäuses und des Ventilelementes,
Fig»3 eine schunatisohe Schnittdarstellung
eines erfindungsgemäßen Drehventils,
igο4 die Zuordnung der Durchtrittsöffnungen in
Pig.3 und
Fig.5 die Zuordnung der Durchtrittsöffnungen,
falls ein Ventil im allgemeinen von der Anordnung des in Pig.3 gezeigten, dazu bestimmt ist, als Schieberventil (d.h. als Kolbenschieberventil) wirksam zu werden.
Der Unterschied zwischen den Pig.4 und 5 ist selbst ein gutes Anzeichen für die außerordentliche Vereinfachung der Herstellung, welche sich aus der Erfindung dadurch ergibt, daß ein vollständige· Ventil nach Art der Pig.3 sowohl als Drehventil als auch als Kolbenaohieberventil verwendet werden kann, indem lediglich die Stellen verändert werden, an welchen -im Prinzip - swei Vertiefungen ausgebohrt werden. Es kann sogar durchführbar sein, ein Ventil herzustellen, welohee ohne
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irgendeine Änderung sowohl als Drehventil als auch als Kolbenschieberventil oder als ein Ventil benutzt werden kann, welches durch beide Bedienungsarten, nämlich sowohl Drehung als auch Axialverschiebung betätigbar ist.
In den Pig.1 und 2 ist die Spindel 1 an ihrem rechten Ende mit der Steuersäule verbunden und ist in einem Nadellager 1a in einem festen Endstück des Steuergehäuses 2 drehbar. Die Spindel 1 ist hohl ausgeführt und an ihrem linken Ende ist sie durch eine Büchse 3 axial zur Ausgangswelle 4 ausgerichtet. Mit der Spindel 1 und der Welle 4 ist der Drehstab 5 durch einen Stift verbunden. Die Welle 4 wird durch Nadellager 4a in dem Gehäuse 2 getragen.
Innerhalb des Gehäuses 2 ist drehbar der Ventilkörper 6 angeordnet, in welchem sich ein in axialer Richtung verlaufender Schlitz 6a befindet, in welchen ein Stift 7 eingreift, der radial von der Welle 4 vorspringt. Der Stift 7 sichert damit die gemeinsame Drehung der Teile 4 und 6, während sich der Körper 6 in axialer Richtung bewegen kann. Eine axiale Bewegung des Körpers 6 (zur Einstellung des Ventils) wird durch einen von außen zugänglichen Bolzen 8 bewirkt, welcher mit einem exzentrischen Ende 8a in eine Umfangsnut 14 des Körpers 6 eingreift. Eine Drehung des Bolzens 8 stellt den Körper 6 in axialer Richtung ein(und wie ersichtlich ist, wird dadurch die neutrale Stellung des Ventils eingestellt). Der Körper 6 besitzt eine axiale Bohrung und enthält drehbar das Ventilelement 9, welches die Spindel 1 mit einem radialen Abstand umgibt, wodurch eine Durchtrittsöffnung 10 entsteht. Das Element 9 ist gegen Drehung relativ zur Spindel 1 durch einen Stift 11 festgelegt, welcher ersichtlich in einer Entfernung vom Stift 7 angeordnet ist, wodurch sichergestellt wird, daß die Torsionsspannung in dem Drehstab 5 eine Relativdrehung zwischen den Teilen 6 und 9 proportional zum Drehmoment und im
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entsprechenden Drehsinn bewirken kann.
Durch die Wand des G-ehäuses 2 sind in radiale Richtungen Strömungskanäle 12a, 12b und 13 a, 13a gebohrt* Der Strömungskanal 12a kommt von der Strömungsmittelpumpe und der Kanal 13a führt zurück zu einem Vorratsbehälter (wie die Pfeile in ^ig.1 anzeigen), ^ie Strömungskanäle 12b und 13b sind mit den entsprechenden Enden «ines doppelt wirkenden Servo-Zylinders verbunden, welcherdie Lenkung unterstützt, und die Strömung durch diese Kanäle beträgt entweder 0 (wenn das Ventil sich in seiner neutralen Stellung befindet) oder verläuft in einer der beiden entgegengesetzten Richtungen der Lenkbew«gung.
Der Ventilkörper 6 besitzt drei äußere Ringförmige Hüten 14,
15, 16| diese sind in ihrer Abwicklung in 3?ig«2 sichtbar. Die HUt 15 steht immer zum Strömungskanal 12a hin offen und weist demnach immer den Pumpendruck auf. Sie besitzt zwei radiale Bohrungen 15a, welche durch den Körper 6 führen und welche in die Grenzfläche zwischen dem Körper 6 und dem Element 9 münden. %e Nut 14 öffnet sich zum Strömungskanal 12bj die Nut 16 öffnet sich z#m Strömungskanal 13b. Der Körßer 6 besitzt außerdem zwei radiale Bohrungen 17 auf einem Durchmesser und ein zweites derartiges Paar 18, Diese Bohrungen (17,18) stehen in Verbindung mit Bohrungen 17a bssw. 18a durch das Element 9, welohesjsioh nach innen in die Durchtrittsöffnung 10 öffnen. Jim linken ^de des Ventilelementes 9 ist ein Spalt freigelassen und am rechten Ende ein Spalt 20, welche jeweils zur Durchtrittsöffnung 10 hin offen sind. Di6 Nut 14 besitzt Bohrungen 14a und die Nut 16 besitzt Bohrungen 16a, welch© durch den Körper 6 führen und in Nuten 21 bzw. 22 münden, welche in unterbrochenen Linien dargestellt sind (J"ig,2).
Die Außenfläche des Ventilelementes 9 besitzt flaohe Vertiefungen, welche in diese eingearbeitet sind, nämlich ©in diametral gegenüberliegendes Paar 23 und ein weiteres Paar 24.
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Das linke Ende der Spindel 1 und das rechte Ende der Welle 4 können durch eine lose Inschlagkupplung bei 24 miteinander in Einsriff treten, falls ein Fehler auftritt.
Die Wirkungsweise ist wie folgt: in der neutralen Stellung des Ventils (wenig oder kein Lenkmoment) sind alle vorstehend erwähnten Leitungen, Strömungskanäle, Bohrungen und ^urch— trittsöffnungen mit Strömungsmitteln von gleichmäßigem Druck angefüllt.
Nimmt man nun eine Lenkbewegung in einer Drehrichtung an, wie sie durch den Pfeil 26 angezeigt ist, und wird zur Vereinfachung und Kürzung lediglich auf die Bezugszeichen Bezug genommen, so wird der Pumpendruck in den Elementen 12a,15,15a, M 24,22,16 und 13b ausgeübt. Xie Rückleitung erfolgt von 12b durch 14,Ha,21,23,17,17a,10,20 nach 13a. Es ist festzustellen, daß die Vertiefungen 23, 24 als Überleitungsöffnungen dienen und daß die Durchtrittsöffnung 10 und die damit verbundenen Strömungskanäle einen niedrigen Druck aufweisen, -^ine Lenkung im entgegengesetzten Sinn kehrt die Strömung um, d6h. von 12a nach 12b und die Eückleitung findet von 13b nach 1?a statt» Wie aus i"ige2 ersichtlich ist, erstrecken sich die Nuten 14,15 und 16 um den Körper 6. Was die Einstellung durch den Exzenter 8a betrifft, so ist dessen Wirkung in-*'ig„2 so anzunehmen, daß sich die beiden Ventilteile relativ in dieser l.igur nach links oder rechts bewegen. Es folgt daraus, daß die Überlappung der Strömungskanäle und -^urchtrittsöffnungen dadurch verändert ■" wird, so daß eine wirklich neutrale Mittellage mit geöffneter Stellung (wie in ^ig»2 gezeigt) durch diese Einstellung gefunden werden kann. Die Tatsache, daß die verschiedenen -Durchtrittsöffnungen, welche sich überlappen sollen, in einer schraubenförmigen Anordnung vorgesehen sind, ermöglicht es, diese Einstellung genau und feinfühlig vorzunehmen. !)as Einstellmittel- 8, welches von außen zugänglich iet, kann bei jeder Lage des •Lenkgetriebes ben*»utzt werden. 31ElIs es beispielsweise erwünscht
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ist, kann die Neutralstellung des Ventils selbst dann gefunden werden, wenn das Getriebe einen vollen lenkungsausschlag aufweist. Es besteht keine Notwendigkeit, die laufräder des Fahrzeuges auszurichten. Wie festgestellt werden kann, bestehen .fast alle Bearbeitungsschritte aus Drehen und Bohren.
Die Pig.3, 4 und 5 sind völlig schematisch. In diesen Zeichnungen besitzt eine Ventilhülse 31 eine zylindrische Bohrung 32„ Ein inneres Ventilteil 33 von im allgemeinen zylindrischer Form ist drehbar (oder im zweiten Beispiel verschieblich) in der Bohrung angeordnet und der Teil 33 besitzt einen Schaft 34, welcher bei im Ende der Hülse 31 gelagert und abgedichtet ist. In der Wandung der Hülse 31 ist eine Versorgungsleitung 36 einfach als radiale Bohrung ausgebildet und zwei Auslaßleitungen 37 und 38 sind in der gleichen Weise hergestellt. In dem Teil 33 sind zwei Vertiefungen 39 und 310 vorgesehen, welche (wie aus'Fig.4 ersichtlich ist) abgestuft angeordnet sind, wobei die Ausnehmung auf einer Seite der durch 36,37 und 38 verlaufenden axialen Richtung liegt, und die Ausnehmung 310 auf der anderen Seite. Es folgt durch die Anordnung dieser Ausnehmungen, daß, falls der Teil 33 in einer Richtung gedreht wird, eine Ausnehmung (beispielsweise 39) als Überströmöffnung wirksam wird, welche zwei Leitungen (beispielsweise 36 und 37) verbindet und bei Drehung in der anderen Richtung den anderen Strömungskanal verbindet (beispielsweise 36 und 38).
Um einen Druckausgleich zu erhalten, kann jede leitung 36,37,38 in eine ringförmige Hut, wie z.B. 311» münden. Außerdem kann die Vertiefung 39 durch eine Bohrung 39A mit einer diametral gegenüberliegenden Ausnehmung 39B verbunden sein· und die Vertiefung 310 gleichermaßen durch eine Bohrung 310A mit einer Vertiefung 31 OB.
Falls ein Ventil der grundsätzlichen Art von S*ig.3 als Kolben-
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schieberventil "benötigt wird, ist die Anordnung aus Fige5 ersichtlich. In dieser Figur besitzen entsprechende Bohrungen (öffnungen und Vertiefungen) gleiche Bezugszeichen, jedoch mit der vorgesetzten Ziffer 3. In diesem Fall sind die Leitungen 336,337 und 338 wieder in axialer Richtung ausgerichtet, die Vertiefungen 339 und 3310 sind jedoch ebenso ausgerichtet und befinden sich in dem axial beweglichen Kolbenschieber.
Bei diesen Beispielen sind die Ventile jeweils als solche mit mittlerer Schließstellung gezeigtj falls sie eine öffnung in der Mittelstellung besitzen sollen, dann würden die Vertiefungen 39 und 310 (oder 339 und 3310) so angeordnet werden, daß sie beide 36,37 und 38 oder beide 336,337 und 338 in der neutralen Stellung überlappen.
Das Studium der ^ig·4 zeigt außerdem, daß ein Ventil entsprechend den Figuren 3 und 4 als ein Drehventil oder als ein Kolbenschieberventil benutzbar ist oder aber daß einfach ein derartiges Ventil mi't vorteilhafter Wandelbarkeit so benutzt werden kann, daß es durch Drehbewegung oder axiale Bewegung in Tätigkeit tritt.
Patentansprüche:
109821/0687 bad

Claims (1)

1?75076
Patentansprüche t
1 ο Steuerventil für Strömungsmittel mit einem in einer zylindrischen Bohrung eines äußeren Teils beweglichen inneren Teil von kreisförmigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß einfach durch Bohren erzeugte Durchtrittsöffnungen vorgesehen sind, daß die so ausgebildeten Bohrungen (15a,17, 18,17af18af36,37,58,39,310,336,337,338,339,5310) mit kreisförmigem Querschnitt derart angeordnet sind, daß sie sich veränderbar überlappen, um den wirksamen Durchströmquerschnitt zu verändern und dadurch den Strömungsmittelfluß zu steuern.
2o Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Überströmkanal (23,24,39|31O,339,331O) durch Bohren als Vertiefung in der Umfangsflache des inneren Teils (9,33) ausgebildet ist..
3. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar von diametral einander gegenüber liegenden Vertiefungen (?9>39Τ5ϊ31Ο,31Ο1ΰ) durch eine diametrale Bohrung (39a»510a) miteinander verbunden sind«
4* Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekeimt.--ichne-x, daß alle Strömun^skanäle durch den äußeren Verililto.il (6,51) durch Radialboiirung erzeugt sind.
b* Ventil ascli einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch geketiniioiciü-iit, daß zusätzlich zu gebohrten Airchtrittskanälen gedrehtv rii:-.,,.-fü:':.ffli^e Nuten (14,15,16,311) zur Verbindung der ge bohr 1,cvi 8t'r:Ci,;a2i,;:sfeffiäle vorhanden oind.
C, Vei.'t::.-.l iiaci.· «im^ ".. tv vorbei gehende τι Ansprüche, dadurch
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1 /Of: η 7
BAD OWQlNAL
gekennzeichnet, daß die inneren (9»33) und äußeren (6,31) Teile gegeneinander in der kreisförmigen Querschnitt aufweisenden Bohrung eines stationären Gehäuses (2) verdrehbar angeordnet sind, wobei durch diese Teile Strömungskanäe radial gebohrt sind und wobei ferner diese Teile durch drehelastische Mittel (5) miteinander verbunden sind, welche das Betätigungsmoment in einem Servo-Lenkungsgetriebe übertragene
7· Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gebohrten Strömungskanäle (15a,17,18) eines Elementes schraubenförmig angeordnet sind.
8. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die gebohrten Strömungskanäle (336,337»338,339» % 3310) in beiden Elementen in Linien angeordnet sind, welche parallel zur Hauptachse dieser Elemente liegen.
9. Ventil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es
zur Betätigung durch Drehung oder durch Axialbewegung oder durch beides geeignet ist.
10. Verfahren zur Herstellung eines Ventils nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein innerer Teil (9»33) hergestellt wird, welcher in eine zylindrisch Bohrung eines äußeren Teiles (6,31) eingepaßt und darin beweglich ist, und daß dann Strömungskanäle in dem inneren Teil da- g durch erzeugt werden, daß in seine Mantelfläche radiale Bohrungen eingebracht werden.
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■AD ORIGINAL
DE19681775076 1967-07-06 1968-07-04 Steuerventil fuer Stroemungsmittel Pending DE1775076A1 (de)

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GB3111067 1967-07-06
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