DE171119C - - Google Patents

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DE171119C
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air
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M9/00Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields
    • F23M9/02Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields in air inlets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 24 f.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Erzielung einer Rauchverminderung bei Kesselfeuerungen, namentlich bei Lokomotiv- bezw. Lokomobilkesseln, durch eine geeignete Vorwärmung der Sekundärluft.
Es ist versucht worden, eine Rauchverminderung dadurch herbeizuführen, daß man Luft innerhalb des Feuerraumes durch Heizschlangen führte, um sie in diesen vorzu^ wärmen und in den Feuerraum strömen zu lassen. In diesem Falle wurde kalte Außenluft unmittelbar in die Heizschlangen eingeführt. Dieses Verfahren hat den Übelstand zur Folge, daß die Luft nur ungenügend vorgewärmt zu den Feuergasen gelangen kann, und andererseits den Nachteil, daß der Feuerraum und damit die Heizgase durch die kalte Luft gekühlt werden. Diese nachteilige Wirkung ist ferner noch mit dem Übelstand verbunden, daß die längs den Wandungen des Feuerraumes sich hinziehenden Heizschlangen isolierend wirken, da die nach den Seitenwandungen geleitete Wärme durch die kalten Luftschichten hindurchtreten muß, um an die Wandungen der Feuerung gelangen zu können. Die beabsichtigte Wirkung der Verminderung des Rauches wird also nicht erreicht, weil die Rauchentstehung gerade darauf beruht, daß den Rauchgasen nicht genügend vorgewärmte Luft zugeführt wird, und daß sie beim Aufsteigen in den Feuerraum die langgestreckten kalten Wandungen der Lufterhitzerschlangen, welche kalte Außenluft enthalten, bestreichen. Die Entstehung des Rauches wird, also durch diese Einrichtung eher gefördert als beseitigt, und es ist besser, die Luft in kaltem Zustande unmittelbar in die Heizgase einzuführen, als daß man in der erwähnten Weise Lufterhitzerschlangen, welche mit kalter Luft gespeist werden, an den Wandungen des Feuerraumes anordnet.
Gemäß vorliegender Erfindung werden diese Übelstände gänzlich beseitigt, indem man die Luft in bekannter Weise in einer hohlen Feuerbrücke, also an einer nicht schädlichen Stelle des Feuerraumes einführt, welche ohnehin stark erhitzt wird und die einen für die Wärmeübertragung an den Kesselinhalt wesentlichen Teil darstellt. Die in dieser hohlen Feuerbrücke bereits stark vorgewärmte Luft wird durch in senkrechter Richtung gerade aufsteigende Hohlkörper, die hinter der Vorderwand des Feuerraumes angeordnet sind, geleitet und in diesem auf eine höhere Temperatur gebracht. Diese Steigerung der Erhitzung in zwei Stufen genügt, um zu verhindern, daß die Rauchgase eine Temperaturerniedrigung erfahren. Innerhalb des Feuerraumes sind keine kalten, isolierenden Luftschichten vorhanden und die Luft mischt sich mit den Rauchgasen bei einer Temperatur, die eine vollkommene Verbrennung des noch nicht verbrannten Kohlenstoffes gewährleistet. Damit ist die Rauchbildung vollkommen beseitigt.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt und
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Feuerung. ........
Die gemäß vorliegender Erfindung angewendete hohle Feuerbrücke c kann in bekannter Weise ausgestaltet sein. Innerhalb des Hohlraumes der Feuerbrücke befindet
, 5 sich eine Scheidewand d, welche den Hohlraum in zwei Teile teilt. Die Luft wird mittels eines Injektors α ο. dgl. angesaugt und tritt in die hohle Feuerbrücke ein. Sie strömt um die Scheidewand d, wobei sie ihre
ίο Richtung ändert, und bespült auf diese Weise die ganze Fläche der Feuerbrücke. Sie wärmt sich hierbei stark vor und gelangt, aus der Feuerbrücke ausströmend, in einen unter dem Roste des Feuerraumes befindlichen Raum b.
Der Raum b steht mit den an der Hinterwand des Feuerraumes in gerader Richtung senkrecht aufsteigenden Erhitzungskörpern e in Verbindung. Durch diese strömt die bereits vorgewärmte Luft und wird in diesen unter Umständen noch höher erhitzt. In hocherhitztem Zustande tritt' sie alsdann durch einen Schlitz/1 eines unter der Decke des Feuerraumes angeordneten und mit den Erhitzungskörpern e in Verbindung stehenden Rohres f o. dgl. aus und mischt sich mit den vom Roste emporsteigenden Rauchgasen, wobei diese vollkommen verbrannt werden.
Die Erhitzungskörper e wirken vermöge ihrer in gerader Richtung sich erstreckenden Gestalt kaminartig saugend auf die Luft in der Feuerbrücke und unterstützen wegen ihrer Gestaltung und Anordnung den Essenzug bezw. den durch den Auspuff des Dampfes herbeigeführten Saugzug.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Verhütung der Rauchbildung bei Kesselfeuerungen durch Luftvorwärmung, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise in der hohlen Feuerbrücke der Feuerung vorgewärmte Luft durch die an der Hinterwand des Feuerraumes in senkrechter Richtung aufsteigenden Hohlkörper, Rohre (e) o. dgl. unter die Decke des Feuerraumes geführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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