DE170291C - - Google Patents
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- DE170291C DE170291C DENDAT170291D DE170291DA DE170291C DE 170291 C DE170291 C DE 170291C DE NDAT170291 D DENDAT170291 D DE NDAT170291D DE 170291D A DE170291D A DE 170291DA DE 170291 C DE170291 C DE 170291C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04F—TIME-INTERVAL MEASURING
- G04F3/00—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
- G04F3/02—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
- G04F3/04—Additional arrangements in connection with ordinary non-electric clocks for this purpose
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen zum Gebrauch als Eieruhr o. dgl. dienenden Kurzzeitmesser
von der gewöhnlichen Weckeruhrbauart. Als eine bekannte Vorrichtung zum Mitantrieb
des Kurzzeitmessers von dem Gehwerk der Uhr wird bei der Erfindung ein auf einem
Teil seines Umfanges gezahntes Hilfsrad angewendet, welches zum Eingriff mit einem
treibend wirkenden Gehwerkrade gebracht
ίο werden kann. Während nun bei der bekannten
Vorrichtung zur Ermöglichung der Vorgabeeinstellung, entsprechend der Bestimmung der
minutlichen Ablaufzeit des Kurzzeitmessers, das betreffende Gehwerkrad auf seiner Triebwelle
mittels Gesperrekupplung befestigt ist, besteht das Kennzeichen vorliegender Erfindung
darin, daß das treibende Gehwerkrad auf seiner Triebwelle mittels Reibungskupplung
befestigt ist, so daß es bei Eingriffeinrückung der Teilzahnung des mit Stellzeiger
versehenen Zahnrades dem Einstellungszwang sowohl rechts- wie linksläufig nachgibt und
dabei aus jeder Einstellungslage antreibend wirkt. Die minutliche Ablaufzeit kann man
daher auf Bruchteile von Minuten sowie beliebig vor- und rückwärts einstellen. Dies
ist bei der Anwendung der Gesperrekupplung nicht möglich, weil ein Gesperre nur in einer
Richtung dem Einstellzwange nachgeben kann und weil der wirksame Mitnehmerangriff nur
gemäß der Sperrzahnteilung in bestimmten Punkten einsetzt. Um die Einstellbarkeit auf
beliebige Unterteile von Minuten zweckmäßig !auszunutzen, ist 'mit dem Kurzzeitmesserzahnrade
ein über einer Minutenskala spielender Stellzeiger verbunden.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
.
Fig. ι zeigt, von der Rückseite gesehen, in stückweisem Aufriß die wesentlichen Bestandteile
der Vorrichtung,
Fig. 2 dieselben in der Seitenansicht;
Fig. 3 stellt ein Stück des Zifferblattes mit der zusätzlichen Minutenteilung und dem
Eieruhrzeiger dar, wobei der Zifferblattrand etwa nach der Linie 3-3 von Fig. 2 fortgebrochen
erscheint;
Fig. 4 ist eine in größerem Maßstabe ausgeführte Einzelansicht des Mitnehmertriebes.
Die den Eieruhrzeiger $ tragende Welle w
ist an der hinteren Platine durchgehend gelagert und besitzt an ihrem Ende den Stellschlüssel
u, mit welchem man eine Teildrehung und zugleich die Spannung einer schwachen
Rückzugfeder ν bewirken kann. Auf der Welle w sitzt ein Zahnbogenstück zweckmäßig
in der Form einer halb gezahnten und halb ungezahnten Scheibe c fest. Dieses Zahnbogenrad
c ist das Kupplungsmittel, um den Antrieb vom Gehwerk der Weckeruhr aufzunehmen.
Von der Kleinbodenradwelle a des Gehwerkes wird zu diesem Zwecke ein daran
aufgesetztes besonderes Zwischenrad b in Drehung versetzt. Genanntes Rad b wird an
der Welle α durch Reibung festgehalten, wofür beispielsweise, nach Fig. 4, eine Feder f vorgesehen
sein kann, die das Rad b gegen einen
Bund drückt. Wenn man das Zahnbogenrad c nun mittels des Schlüssels u aus der
Ruhestellung (Fig. 3), bei welcher es gegen einen Anschlagstift e anliegt, unter Anspannung
der Feder ν dreht, so kommt die Zahnung in Eingriff mit dem Rad b (Fig. 1).
Läßt man den Schlüssel u alsdann nach der gewünschten Einstellung des Zeigers { über
der Minutenskala s, z. B. auf drei Minuten (Fig. 3) eingestellt, los, so wird nun das
Rad b das Zahnbogenrad c nebst Zeigerwelle beim Gehen der Uhr zur Rückwärtsdrehung
veranlassen, bis nach Ablauf der der Voreinstellung betreffenden Minutenzahl der Eingriff
zwischen Rad b und Zahnung des Zahnbogenrades c aufhört und letzteres nebst
Zeiger in die Anfangstellung zurückschnellt. Während der in Pfeilrichtung (Fig. 1) stattfindenden
Bewegung unterstützt die Feder ν die Triebkraft, so daß keine Hinderung des
Gehwerkes durch die Einschaltung des Eieruhrzeigerwerkes stattfindet. Der Zahnbogen
ist von entsprechender Länge, um den Betrieb des Zeigers aus Einstellungslagen, die
eine Ablaufdauer beliebig zwischen einer Minute bis zu etwa 10 Minuten bestimmen, zu
ermöglichen.
Damit das Abschnellen in die Grenzlage durch einen Glockenschlag angezeigt wird,
■30 ist an dem Zahnbogenrad c ein Stift ρ und zweckmäßig außerdem noch ein zweiter Stift q
angebracht, welcher auf das Klinkenende k eines Hammers h trifft, wenn der Zahnbogen
seinen Eingriff am Rade α verläßt.' Die zwei Stifte ρ und q bewirken zwei kurz aufeinanderfolgende
Schläge des Hammers h an der Glocke g. Das Ende k des Hammerstieles
ist mit einer federnden Klinke deshalb ausgerüstet, damit die Stifte, wenn der
Schlüssel u für die Voreinstellung gedreht wird, an dem Klinkenende wirkungslos vorbeikommen
können.
Es ist ersichtlich, daß man, weil der Trieb b auf der Welle α durch Reibung festsitzt und
daher eine unabhängige Drehung des Triebes b an der Welle α ungeachtet des Antriebs
derselben vom Gehwerk möglich ist, die Einstellung des Zeigers \ mittels des
Schlüssels unbehindert rückwärts und vorwärts vornehmen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Weckeruhr in Verbindung mit einer Eieruhr, deren Ablauf durch das Gehwerk der Weckeruhr geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das antreibende Zwischenrad (b) auf seiner Triebwelle (a) mittels einer bekannten Reibungskupplung (J) befestigt ist, zu dem Zwecke, daß es bei Eingriffeinrückung der Teilzahnung des mit Stellzeiger versehenen, an sich bekannten Zahnrades (c) dem Einstellungszwange sowohl rechts- wie linksläufig nachgibt und aus jeder Einstellungslage auch in beliebigen Bruchteilen von Minuten antreibend wirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE170291C true DE170291C (de) |
Family
ID=435352
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT170291D Active DE170291C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE170291C (de) |
-
0
- DE DENDAT170291D patent/DE170291C/de active Active
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