DE1673861A1 - Einflankenwaelzpruefgeraet - Google Patents

Einflankenwaelzpruefgeraet

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DE1673861A1
DE1673861A1 DE19681673861 DE1673861A DE1673861A1 DE 1673861 A1 DE1673861 A1 DE 1673861A1 DE 19681673861 DE19681673861 DE 19681673861 DE 1673861 A DE1673861 A DE 1673861A DE 1673861 A1 DE1673861 A1 DE 1673861A1
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DE
Germany
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gears
test
base
disks
measuring
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Pending
Application number
DE19681673861
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl-Masch-Techn Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maag Zahnraeder & Maschinen AG
Original Assignee
Maag Zahnraeder & Maschinen AG
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Publication date
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Publication of DE1673861A1 publication Critical patent/DE1673861A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/02Lapping gear teeth

Description

Die Erfindung betrifft ein Einflankenwälzprüfgerät für das Prüfen eines Zahnradgetriebes unter bestimmter Achsdistanz, bei dem die zu prüfenden Zahnräder mit je einer zylindrischen Meßscheibe in Verbindung stehen und auf den Meßscheiben zwei gerade Liniale, ohne zu gleiten, abrollen, von denen eines auf eine Anzeigevorrichtung wirkt, wobei die Meßscheiben als vom Übersetzungsverhältnis der zu prüfenden Zahnräder unabhängige Basisscheiben mit konstantem Durchmesser ausgebildet und die längsbewegungen der beiden lineale über ein auf einem Meßschlitten angeordnetes, entsprechend dem Übersetzungsverhältnis der Zahnräder winkeleinsteilbares Steuerlineal mit darauf geradlinig geführtem Körper aufeinander
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abgestimmt sind. Ein solches Prüfgerät ist in der deutschen Patentschrift 1 095 528 "beschrieben.
J1Ur das Prillen von Kegelradgetrieben ist bei dem bekannten Gerät für die Umleitung der Drehbewegung des einen Prüfrades ein Winkelgetriebe mit konstanter Übersetzung vorgesehen. Auch wenn das Winkelgetriebe aus einem Friktionsgetriebe besteht, so ist trotzdem die kinematische Verbindung im Prüfgerät zwischen den beiden Kegelrädern länger und dadurch heikler als beim Prüfen von Stirnrädern. Mit der Verlängerung der kinematischen Verbindung im Gerät wachsen aber auch die inneren Pehlermöglichkeiten des Gerätes.
Zur Abhilfe dieses Nachteils wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß für das Prüfen von Kegelradgetrieben die Achsen der beiden Basisscheiben senkrecht zueinander angeordnet sind. Vorzugsweise sind die Achsen der beiden Basisscheiben mit den Werkstückachsen identisch.
Bei dieser Anordnung ist es zweckmäßig, wenn das Anzeigegerät für den Einflankenwälzfehier zwischen der einen Prüfradaufspannspindel und der entsprechenden Basisacheibe angeordnet ist und die Winkeldifferenz der beiden rotierenden Elemente anzeigt.
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Die Erfindung ist in den beiden Figuren 1 und 2 beispielsweise und schematisch dargestellt; die I1Ig. 1 zeigt eine Ansicht des Einflankenwälzprüf-
gerätes und
die Pig. 2 den Grundriss entsprechend Schnitt II-II der Fig. 1.
Am Bett 1 des Einflankenwälzprüfgerätes für Kegelräder ist ein Schlitten 2 mittels Führungen 3 und 4 m verschiebbar angeordnet. Im Bett 1 ist eine Prüfradaufspannspindel 5 für das eine Kegelrad 38 des zu prüfenden Getriebes horizontal gelagert. Das zweite Kegelrad 39 ist über eine Prüfradaufspannspindel 6 vertikal in einem Schlitten 7 gelagert und dieser ist zur Einstellung der Achsdistanz auf dem Bett 1 mittels eines Handrades 8 und einer Spindel 9 horizontal verschiebbar. Die Achsdistanz ist an einer Skala 10 ablesbar.
In derselben Achse wie die Prüfradaufspannspindel 5 f ist eine Basisscheibe 12 auf einer Fortsetzung 50 der Prüfradaufspannspindel 5 frei drehbar angeordnet. Diese Fortsetzung ist gegenüber der Prüfradspindel 5 frei drehbar, ist jedoch mittels einer Kupplung 51 auch mit der Prüfradaufspannspindel 5 verbindbar. Auf der Basisacheibe 12 ist ein Anzeigegerät 27 befestigt, dessen Fühler 26 in eine Aussparung 25 der Fortsetzung 50 greift.
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Das Anzeigegerät 27 ist damit zwischen Prüfradaufspannspindel 5 und der zugehörigen Basisscheibe 12 angeordnet.
Mit der Prüfradaufspannspindel 6 ist über eine Kupplung 52 eine Basisscheibe 13 verbunden; sie hat wie die Basisscheibe 12 einen bestimmten konstanten Durchmesser. Beide Basisscheiben 12 und 13 sind je mit einem Wälzlineal 14 und 15 schlupffrei verbunden; die Schlupffreiheit ist durch elektromagnetische Anpressung erreicht. Das mit der Basisscheibe 12 in Verbindung stehende Wälzlineal 14 ist am Schlitten 2 befestigt und läuft mit diesem vertikal. Das mit der Basisscheibe 13 in Verbindung stehende Wälzlineal 15 ist senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schlittens 2 auf Kugeln im Bett 1 geführt und läuft horizontal.
Auf dem Wälzlineal 15 ist ein Bolzen 16 drehbar gelagert, der in eine gerade Längsnut 22 eines winkeleinstellbaren Steuerlineals 19 greift und darin gleitet. Das Steuerlineal 19 ist mittels einer Achse 18 im Schlitten 2 gelagert. Die Stellung des Steuerlineals ist anhand eines Zeigers 20 an einer Skala 21 als Winkel ablesbar. Durch einen Handgriff 23 kann das Steuerlineal verstellt und am Schlitten 2 fixiert werden.
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IB/3861
Der Antrieb des Schlittens 2 und damit auch der übrigen Elemente erfolgt von einem Motor 40 aus über eine Schraubenspindel 41» die in eine Mutter des Schlittens 2 greift und diesen hebt oder senkt.
Eür das Prüfen der Kegelräder 38 und 39 werden diese auf den Prüfrad-Aufspannspindeln 5 und 6 befestigt und auf die vorgesehene Achsdistanz (Schulterdistanz) gebracht; für Kegelrad 38 wird die Schulterdistanz mittels Handrad 8 und Spindel 9 über Skala 10 eingestellt und für Kegelrad 39 mittels Zwischenringen oder spezieller Aufspannung. Dann wird das Steuerlineal 19 mittels Handgriff 23, Skala 21 und Zeiger 20 in diejenige Winkelstellung ex gebracht, die dem Übersetzungsverhältnis des Prüfgetriebes entspricht. Die formel für diese Winkeleinstellung lautet:
Z2
Darin bedeuten:
■< = Einstellwinkel dea Steuerlineals 19 Zj^ = Zähnezahl des Kegelrades 38 Z2 = Zähnezahl des Kegelrades 39 wobei die Durchmesser der Basisscheiben 12 und 13 unter sich gleich angenommen 3ind.
Iüaö28/O5i3
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IbV3861
Nach Arretierung der Winkellage des Steuerlineal3 19 mittels Handgriff 23 werden die Kupplungen 51 und geschlossen, d.h. die Fortsetzung 50 mit der Prüfradaufspannspindel 5 und die Basisscheibe 13 mit der Prüfradaufspannspindel 6 verbunden. Nun wird der Schütten 2 mittels Motor 40 und Schraubenspindel 41 au£3 der gezeichneten lage senkrecht nach oben gefahren. Durch diese Bewegung, die auch das Steuerlineal 19 mitmacht, wird
^ der Bolzen 16 in der längsnut 22 nach rechts geschoben und damit auch das Wälzlineal 15. Dieses nimmt die Basisscheibe 13 schlupffrei mit und 3etzt da3 Kegelrad 39 in Drehbewegung. Dadurch drehen sich aber auch das Kegelrad 38 und über die Kupplung 51 die Fortsetzung Durch die Aufwärtsbewegung des Schlittens 2 wird aber auch das Wälzlineal 14 nach oben bewegt und dieses nimmt die Basisscheibe 12 schlupffrei mit. Bei fehlerfreier Verzahnung des Prüfgetriebes dreht 3ich nun die Fortsetzung 50 genau winkelgleich wie die Basisscheibe
W und das Anzeigegerät 27 ergibt keinen Ausschlag. Sind aber Fehler im Eingriff der bei dieser Bewegung tragenden Flanken des Prüfgetriebes vorhanden, dann werden diese durch das Anzeigegerät registriert.
Beim Abwärtsfahren des Schlittens 2 werden auf analoge Art die anderen Flanken des Prüfgetriebes geprüft.
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INSPECTED
Wegen der "begrenzten Länge des Steuerlineals und der begrenzten Weglänge des Schlittens 2 ist es nicht unbedingt möglich, alle vorkommenden Prüfgetriebe in einem Meßdurchgang auf eine volle Umdrehung des größeren Prüfrades zu prüfen. Durch Lösen der Kupplungen 51 und 52 am Ende des ersten Prüfweges, Zurückfahren in die Äusgangslage und Wiedereinkuppeln der Kupplungen 51 und 52 kann die Prüfung fortgesetzt werden bis auch das größere Prüfrad eine volle Umdrehung ausgeführt hat.
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Claims (9)

SC3HWi:iU£IISTRASSi: I TELBKOH 22 06.'S J -Ϊ673861 -AJUXfJGfUiV «CC VO iJt M TELEaKAMMADRKSSK: * Qj ^ PBOTECTPATEKT MÜNCHEN 1A-34 341 Patentansprüche
1. Einflankenwälzprüfgerät für das Prüfen eines Zahnradgetriebes unter bestimmter Achsdistanz, bei dem die zu prüfenden Zahnräder mit je einer zylindrischen Meßscheibe in Verbindung stehen und auf den Meßscheiben zwei gerade Lineale, ohne zu gleiten, abrollen, von denen eines auf eine Anzeigevorrichtung wirkt, wobei die Meßscheiben als vom Übersetzungsverhältnis der zu prüfenden Zahnräder unabhängige Basisscheiben mit konstantem Durchmesser ausgebildet sind und die Längsbewegungen der beiden Lineale über ein auf einem Meßschlitten angeordnetes, entsprechend dem Übersetzungsverhältnis der Zahnräder winkeleinstellbares Steuerlineal mit darauf geradlinig geführtem Körper aufeinander abgestimmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß für das Prüfen von Kegelradgetrieben die Achsen der beiden Basisscheiben senkrecht zueinander angeordnet sind.
2. Einflankenwälzprüfgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der beiden Basisscheiben mit den Werkstückachsen identisch sind.
i09628/0513
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INSPECTED
3» Einflankewälzprüfgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigegerät für den Einflankenwälzfehler zwischen der einen Prüfradaufspannspindel und der entsprechenden Basisscheibe angeordnet isb und die Winkeldifferenz der beiden rotierenden Elemente anzeigt.
wälz
4. ßinflankeu'prüfgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Anzeigegerät und der einen Prüfradaufspannspindel sowie zwischen der andern Prüfradaufspannspindel und der entsprechenden Basisscheibe tösbare Kupplungen angeordnet siad.
9 ü 2 8 / 0 5 1 3
Le e r s e ι I- e
DE19681673861 1968-03-15 1968-03-15 Einflankenwaelzpruefgeraet Pending DE1673861A1 (de)

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DE19681673861 DE1673861A1 (de) 1968-03-15 1968-03-15 Einflankenwaelzpruefgeraet
GB8792/69A GB1240057A (en) 1968-03-15 1969-02-18 Apparatus for testing for a single flank total composite error in pair of intermeshing bevel gears
US801973A US3604120A (en) 1968-03-15 1969-02-25 Toothed gearwheel single flank total composite error-testing apparatus
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FR6905598A FR2003951A1 (de) 1968-03-15 1969-03-03

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Publication Number Publication Date
DE1673861A1 true DE1673861A1 (de) 1971-07-08

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681673861 Pending DE1673861A1 (de) 1968-03-15 1968-03-15 Einflankenwaelzpruefgeraet

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CH (1) CH503969A (de)
DE (1) DE1673861A1 (de)
FR (1) FR2003951A1 (de)
GB (1) GB1240057A (de)

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Publication number Publication date
CH503969A (de) 1971-02-28
FR2003951A1 (de) 1969-11-14
US3604120A (en) 1971-09-14
GB1240057A (en) 1971-07-21

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