DE1628707C - Anordnung einer Rückschlagklappe für den Einlaßstutzen eines Staubsauger-Filterbeutels - Google Patents

Anordnung einer Rückschlagklappe für den Einlaßstutzen eines Staubsauger-Filterbeutels

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Publication number
DE1628707C
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DE
Germany
Prior art keywords
inlet port
face
flange
return valve
arrangement
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Gerhard 8501 Ammerndorf Stettner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung einer Rückschlagklappe für den Einlaßstutzen eines Staubsauger-Filterbeutels, die scheibenförmig und elastisch ausgebildet ist, an der Stirnseite des Einlaßstutzens im Innern des Staubbeutels anliegt und an einem vom Einlaßstutzen seitlich abstehenden Flanschansatz des Einlaßstutzens einseitig befestigt ist.
Bei einer bekannten Anordnung dieser Art liegen die Fläche des seitlich nach außen abstehenden Flanschansatzes, auf der die Rückschlagklappe befestigt ist, und die Stirnseite des Einlaßstutzens in einer Ebene. Dabei steht die Rückschlagklappe in gestreckter Lage vor der Stirnseite des Einlaßstutzens. Eine sichere, staubdichte Auflage der Rückschlagklappe auf der Stirnseite ist dadurch jedoch nicht gewährleistet, weil sie mangels einer zusätzlichen Krafteinwirkung nicht an die Stirnseite angedrückt wird.
Es ist auch bekannt, eine elastische Rückschlagklappe an einer Stelle des Umfangs einstückig mit einem in den Einlaßstutzen achsparallel einschiebbaren Ring zu versehen. Dieser Ring wird so weit in den Einlaßstutzen eingeschoben, daß seine der Rückschlagklappe zugewandte Stirnseite einen gewissen Abstand gegenüber der Stirnseite des Einlaßstutzens aufweist. Da die Rückschlagklappe an ihrem der Befestigungsstelle mit dem Ring gegenüberliegenden Umfangsabschnitt größer als der Innendurchmesser des Einlaßstutzens ist, liegt sie im eingebauten Zustand an dieser Stelle auf der Stirnseite des Einlaßstutzens auf und erhält durch den tiefer eingeschobenen Ring eine mechanische Vorspannung. Abgesehen davon, daß diese Rückschlagklappe nur teilweise auf der Stirnseite des Einlaßstutzens auf-
. liegt und am übrigen Umfang einen genügenden Abstand gegenüber der Einlaßstutzumwandung aufweisen muß, um ein Verklemmen zu vermeiden, ist für ihre Herstellung ein besonderes Spritzwerkzeug
ίο notwendig.
Ferner ist es bekannt, eine im wesentlichen rechteckige Rückschlagklappe an einer Seitenkante mit einer Halterung zu versehen, die mit einer Nut auf einer entsprechenden Feder am Einlaßstutzen eines Staubsaugers befestigt wird. Die Feder ist dabei so angeordnet, daß bei aufgesteckter Nut die Rückschlagklappe unter mechanischer Vorspannung gegen die Wandung der zu verschließenden Einlaßstutzenwandung drückt. Auch hierbei ist zur Herstellung der Rückschlagklappe mit.ihrer Halterung ein eigenes Spritzwerkzeug notwendig. ,-
Aufgabe der Erfindung ist, bei einer Anordnung \ der eingangs genannten Art Maßnahmen zu treffen, durch die die Rückschlagklappe mit einfachen Mitteln unter mechanischer Spannung in Anlage mit der Stirnseite des Einlaßstutzens gehalten wird.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, daß die durch den Flanschansatz gebildete Ebene im stumpfen Winkel zu der durch die Stirnseite des Einlaßstutzens gebildeten Ebene geneigt ist.
Durch die Neigung zwischen dem Flanschansatz zur Befestigung der Rückschlagklappe und der Stirnseite des Einlaßstutzens wird in der als einfaches flaches Stanzteil herstellbaren Rückschlagklappe eine mechanische Vorspannung erzeugt, die rundum eine sichere Auflage auf der Stirnseite gewährleistet, ohne dafür besonders geformte Halterungen an der Rückschlagklappe vorsehen zu müssen.
Die Erfindung ist nachfolgend an Hand der Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigt ,
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Staubsauger- * Filterbeutel,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Stirnseite des Einlaßstutzens mit strichliert angedeuteter Rückschlagklappe und
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Rückschlagklappe. An der Stirnseite eines in einen Staubsauger-So Filterbeutel 1 hineinragenden Einlaßstutzens 2 ist ein Flanschansatz 3 vorgesehen, der aus einer seitlich abstehenden Lasche besteht, auf der ein im Querschnitt T-förmiger Knopf 4 vorgesehen ist. Der Flanschansatz 3 weist gegenüber der Ebene der Stirnseite des Einlaß-Stutzens 2 in radialer Richtung eine Neigung auf, so daß das freie Ende des Flanschansatzes 3 vor der Stirnseitenebene liegt. Dabei steigt der Flanschansatz 3 kontinuierlich von der Stirnseite aus an. Eine als ebenes Stanzteil ausgebildete Rückschlagklappe 5 überdeckt die Stirnseite des Einlaßstutzens 2 und mit einem mit einem Durchbruch 6 versehenen Randteil 7 den Flanschansatz 3. Die Rückschlagklappe 5 ist mit dem Durchbruch 6 auf den in Umfangsrichtung des Einlaßstutzens langgestreckten Knopf 4 aufgeknöpft. Die Höhe des Mittelsteges vom T-förmigen Knopf 4 entspricht dabei in etwa der Materialstärke der Rückschlagklappe 5. Dadurch wird der Randteil 7 der Rückschlagklappe 5 ebenfalls
ichräg zur Stirnseitenebene geneigt, so daß sich die Rückschlagklappe 5 im Bereich des Flanschansatzes 3 wegen der Abstützung auf der Stirnseite des Einlaßstutzens 2 durchbiegt. Dadurch wird eine Vorspannung in der Rückschlagklappe 5 erzeugt, die eine sicher Anlage an der Stirnseite des Einlaßstutzens 2 gewährleistet. Durch die Ausbildung des Durchbruchs 6 als Langloch und entsprechende Gestaltung des Knopfes 4 wird eine Verdrehungssicherung der Rückschlagklappe 5 erreicht. Dabei hat die seitlich abstehende Anordnung des Flanschansatzes 3 mit dem Knopf 4 den Vorteil, daß durch den verlängerten Hebelarm eine besonders weiche Vorspannung für die Klappe 5 erzielt wird.
Es ist auch möglich, den Flanschansatz innerhalb des Einlaßstutzens anzuordnen, wobei der die Rückschlagklappe durchgreifende Teil des Flanschansatzes so angeordnet werden muß, daß die Rückschlagklappe 5 etwas in den Einlaßstutzen hineingezogen oder gedrückt wird. Bei einer derartigen Ausbildung können Hinterschneidungen, wie sie beim Knopf 4 auftreten, vermieden werden, wenn beispielsweise der Flanschansatz so ausgebildet wird, daß er achsengleich mit dem Einlaßstutzen die Stirnseite etwa um die Stärke der Rückschlagklappe 5 überragt und
ίο dann radial nach innen und auf das Innere des Einlaßstutzens zu geneigt wird. Das gleiche kann auch erreicht werden, wenn an der inneren Mantelfläche des Einlaßstutzens 2 ein radial stehender Steg vorgesehen wird, der mit einem abgeplatteten Kopf durch einen Durchbruch in der Rückschlagklappe greift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Anordnung einer Rückschlagklappe für den Einlaßstutzen eines Staubsauger-Filterbeutels, die scheibenförmig und elastisch ausgebildet ist, an der Stirnseite des Einlaßstutzens im Innern des .Staubbeutels anliegt und an einem vom Einlaßstutzen seitlich abstehenden Flanschansatz des Einlaßstutzens einseitig befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Flanschansatz (3, 4) gebildete Ebene im stumpfen Winkel zu der durch die Stirnseite des Einlaßstutzens (2) gebildeten Ebene geneigt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flanschansatz (3) gegenüber der Stirnseitenebene in radialer Richtung geneigt ist, derart, daß sein freies Ende vor der Stirnseitenebene liegt.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flanschansatz (3) von der Stirnseite des Einlaßstutzens (2) aus stetig ansteigt.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil des Flanschansatzes die Stirnseite des Einlaßstutzens in axialer Richtung überragt und daß sein freies Ende radial nach innen gebogen und auf das Innere des Einlaßstutzens (2) zu geneigt ist.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flanschansatz an der inneren Mantelfläche des Einlaßstutzens vorgesehen ist, der mit einem abgeplatteten Kopf einen Durchbruch der Rückschlagplatte durchgreift.

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