DE1627212U - Knopfmaschine. - Google Patents

Knopfmaschine.

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DE1627212U
DE1627212U DE1949H0000019 DEH0000019U DE1627212U DE 1627212 U DE1627212 U DE 1627212U DE 1949H0000019 DE1949H0000019 DE 1949H0000019 DE H0000019 U DEH0000019 U DE H0000019U DE 1627212 U DE1627212 U DE 1627212U
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Description

  • Beschreibung Die in den Zeichnungen No. 1-5 einschliesslich der dazu-« gehörigen Werkzeuge dargestellte Knopfmaschine dient zum Überziehen von Knöpfen mit Stoff, Leder oder anderem dazu geeigneten Material.
  • I. Der für das Zusammenpressen der Knöpfe erforderliche Druck wird durch die Exzentervorrichtung (Blatt 2, Teile 2 u. 3) erzeugt. Die Druckübertragung findet durch den Druckstempel statt (Blatt 2, Teil 4), der durch eine zylindrische Druckfeder (Blatt 1 No. 7) in die Ausgangsstellung (Blatt 1) zurückgeholt wird. Durch die Feder wird gleichzeitig der Druckhebel der Exzentervorrichtung in die obere Ruhestellung gebracht. Der Kopf des Druckstempels ist eine Schraube, durch deren Auswechselbarkeit 1. Druckwerkzeuge von unterschiedlicher Höhe verwendet werden können, 2. der für das jeweilig verwandte Werkzeug günstigste Druckpunkt eingestellt werden kann.
  • II. Die Werkzeuge, in denen der Vorgang des Zusammenpressens der Knopfteile und des Überziehens derselben mit Stoff usw. stattfindet, bestehen aus 1. dem Amboss (Blätter 5 u. 6) 2. der Ambossbüchse (Blatt 4, No. 3) 3. der Spannhülse (Blatt 4, No. 2) 4. dem Werkzeugstempel (Blatt 4, No. l) zu l Der Amboss dient der Auflage und Formung bezw. Formerhaltung
    des Knoptoberteils. Er Ist auswechselbar. Zu jedem Werkzeug.
    gehören 4 Ambosse :. i
    Konkav <-Konvex-Halbkugel-flach.
    zu 2
    Die Ambossbüchse dient zur Führung ton Amboss,Knoptoberteil,
    torr- (usw.) Einlage und Spannhülse.
    '"'''.'''".'.'"'
    zu 3 Die-Spannhülse übernimmt die Führung des Knopfunterteils (evtl. auch der Stopfeinlage bei Überzug des Knoptbutzes) sowie des Werkzeugstempels. Sie fasst blumenstraBartig den dem Knopfoberteil unterlegten Stoff und. spannt ihn gleichzeitig. Sie übernimmt den vom Werkzeugstemppl übertragenen Druck und beendet den Pressvorgang durch Umbörtelung der Kante des Knopfoberteils, wodurch Knopfunterteil sowie Stoffeinlage gleichzeitig festgehalten werden. zu 4) 4) Der Werkzeugstempel nimmt die Wölbung des Knopfunterteils in sich auf, führt ihn dadurch und drückt ihn gleichzeitig mit dem in der Spannhülse befindlichen Stoff (usw.) so tief und so rechtzeitig in den Hohlraum des Knopfoberteils, daß die Spannhülse ihre Aufgoe der Umbörtelung des Knopfoberteils und des festen Schlusses beider Knopfteile ausführen kann.
  • III. Besonderheiten: l. Durch die Auswechselbarkeit des Ambosses ist es möglich, in einem einzigen Werkzeuge alle Formen einer der Masszahl dieses Werkzeuges entsprechenden Knopfgrösse in den verschiedensten Kombinationen herzustellen, z. B. : Form Bombe, flach, konkav mit tiefem, mit hohem, mit flachem, mit gewölbtem Rand ; volle Halbkugel oder gedrückte Halbkugel von verschiedener Höhe, Rand Bomté, Doppelrand Bombe, Rand gemischt Bombé und flach, Doppelrand gemischt mit verschiedenen Kombinationen usw. usw.
  • 2. Durch die besondere Form des Druckringes an der unteren Kan-
    te der Spannhülse (Winkel-47, 5°-Kante pgebrochen und
    poliert) ist die Verwendung auch des dünnsten und empfind-
    . lichten Stoffes v möglich. Ein Zerschneiden
    oder Zerrissen der, Stoffe ist dadurch unmöglich gemachte
    » i"-
    3. YDas je nach der Grösse des Werkzeuges proportional gehalte-
    - ne Spiel zwischen Knoptoberteil und Innenwandung der Amboss-
    tjt.
    i', büchse (zwisohen 0, 4 mm für Grösse 16"bis 1, 6 mm für Grösse
    60*) ist die Verwendung auch-dickerer Stoffe und dickster
    . Wintermantelatoffe sowie Leder oder anderer für den Knopf-
    et
    bezug geeigneter Materialien möglich, ohne daß ein Stoff durch die Druckausbreitung an der Aussenkante des Knopfes abgescheuert wird.
  • 4. Die Innenbohrung der Spannhülse erlaubt ein langsam saugendes Einführen des Knopfunterteils von oben. Dadurch erhält dieser Teil eine absolut sichere Führung und überdeckt mit seiner ganzen Fläche die von der Spannhülse umfasste Stoffeinlage.
  • 5. Der aus Magnetstahl bestehende Werkzeugstempel besitzt an seinem unteren Ende a) einen gedrehten Hohlraum b) eine Bohrung bestimmten Durchmessers und bestimmterrtiefe, c) und ist ausserdem magnetisiert.
    zu at-
    Durch den Hohlraum entsteht eine zusätzliche Führungssicherheit des Knopfunterteils, was besonders bei raumfüllenden, schweren Überzugsmaterialien erforderlich ist.
  • Dadurch wird der Knopfunterteil jederzeit gut zentriert und kommt infolgedessen stets genau in die Mitte des Hohlraums des Oberteils zu liegen, womit jedes Übergleiten des Unterteils über die Börtelkante des Oberteils vor Beginn der Pressung vermieden wird. zu b) Hierdurch ist es möglich, Knopfunterteile mit den verschiedenartigsten Butzen (Metall, Stoff) inschliesslich Nägeln und Knöpfen für den Roisterer-fund sattlerbedarf zu pressen, ohne daß der Knopfunterteil verletzt oder verbogen wird. zu c) Durch die Anziehungskraft des Magnetisierten Werkzeugstempels wird verhindert, daß der unter Druck stehende Knopfunterteil beim Eintritt in den konisch erweiterten Unterteil der Spannhülse seine zentrierte Lage verlässt.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche für Gebrauchsmuster werden erbeten :
    1. für die Auswechselbarkeit der Schraube am Kopfe des Druck- stempels (Blatt l, Teil 5) 2. für Auswechselbarkeit der Ambosse bei Werkzeugen, welche,
    da nicht ortsgebunden, auch für andere Maschinen verwendet r, 6 werden können, (Blatte No. l u, 2-Blatte No. 3 u. 4) V 3. für den Druckring an der unteren Kante der Spannhülse (Blatte, No. 2 h im Zusammenhang mit b) mit einem Winkel von 47, 5c, , Kante gebrochen und poliert. 4. Für die Innenbohrung der Spannhülse (Blatte, N0. 2 b), deren ", 17o. 2 b), deren
    Durchmesser so gehalten ist, daß der Knopfunterteil langsam saugend eingeführt werden kann.
    5. Für den am unteren Ende des Werkzeugstempels befindlichen gedrehten Hohlraum (Blatt 3, No. 1 k) &. Für die am unteren Teile des Werkzeugstempels befindliche Bohrung (Blatt No. 1 d u. e) hinsichtlich Durchmesser und 2
    Tiefe. 7. Für Magnetisierung des Werkzeugstempels.
    Schutzanspruch für Gebrauchsmuster wird erbeten : 8. für die gesamte Exzentereinrichtung'in der auf Blatt 1) und Blatt 2) dargestellten und in der Beschreibung angegebenen Konstruktion.
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