DE1515437C - Preßverbinder für Kabel - Google Patents

Preßverbinder für Kabel

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DE1515437C
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English (en)
Inventor
Truman B. Montevallo AIa. Shaw (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anderson Electric Corp
Original Assignee
Anderson Electric Corp

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Description

Die Erfindung betrifft Preßverbinder für Kabel, insbesondere elektrische Kabel, zur Verformung in annähernd kreuzförmigem Querschnitt durch vier in gleichem Abstand voneinander angeordnete Werkzeugbacken.
Aus den USA.-Patentschriften 3006983, 2906017 sind Preßverbinder mit geschlossenem Querschnitt bekannt, die jedoch wegen ihres geschlossenen Querschnitts oft das Einführen des zu verbindenden Kabels erschweren.
Preßverbinder mit U-förmigem Querschnitt zum leichteren Einlegen des Kabels sind aus den USA.-Patentschriften 2 930113, 2 956 108, 3 048 650 bekannt, doch wird bei diesen bekannten Preßverbindern nicht die kreuzförmige Verpressung angewendet.
Die deutsche Auslegeschrift 1 113 735 zeigt einen Preßverbinder mit geschlossenem Querschnitt, der Aussparungen zum Ansatz des Preßwerkzeuges aufweist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Preßverbinders für Kabel, der einen U-förmigen Querschnitt aufweist und an irgendeiner Stelle entlang dem Kabel befestigt werden kann und der durch ein Preß- oder Klemmwerkzeug mit Sicherheit immer zu einem kreuzförmigen Querschnitt verformt wird.
Die Lösung der genannten Aufgabe wird mit einem Preßverbinder für Kabel erreicht, der dadurch gekennzeichnet ist, daß in an sich bekannter Weise eine Grundplatte und zwei Seitenteile, die zusammen mit der Grundplatte aus einem Stück bestehen, rinnenförmig angeordnet sind, daß die außenliegenden Übergänge von der Grundplatte zu den Seitenteilen mit an sich bekannten Aussparungen zum Ansetzen zweier benachbarter Werkzeugbacken versehen sind und daß der Abstand zwischen gegenüberliegenden Aussparungen geringer ist als der Abstand zwischen den Aussparungen und den parallel zur Längsachse des Verbinders verlaufenden freien Enden der Seitenteile.
Der Preßverbinder der vorliegenden Erfindung verbindet somit der Vorteile des U-förmigen Querschnitts, wie z. B. das leichtere Einlegen des Kabels und die Anbringung an irgendeiner Stelle entlang dem Kabel, mit der größeren Sicherheit und Festigkeit einer stets kreuzförmigen Verpressung.
In den Zeichnungen, in denen mehrere der zahlreichen möglichen Ausführungsformen der Erfindung dargestellt sind, ist
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der einen Ausführungsform eines Verbinders der vorliegenden Erfindung, die ein Kabelpaar zeigt, das miteinander in rechtwinkliger Anordnung verbunden ist,
Fig. 2 ein Längsschnitt gemäß der Linie 2-2 der Fig. 1,
F i g. 3 eine Endansicht, teilweise im Schnitt, des einen der Schenkel des in Fig. 1 gezeigten Verbinders, wobei die Backen eines Preßwerkzeuges in gestrichelten Linien in ihrer Ausgangsstellung zum Zusammenpressen gezeigt werden,
F i g. 4 ein Querschnitt des in F i g. 3 gezeigten Schenkels in einer mittleren Stufe des Zusammenpressen, wobei die Backen des Preßwerkzeuges den Verbinder verformen,
Fig. 5 ein Querschnitt des in Fig. 4 gezeigten Schenkels nach dem Zusammenpressen, wobei die Backen des Preßwerkzeuges in gestrichelten Linien gezeigt werden,
F i g. 6 eine perspektivische Ansicht des in Fig. 1 gezeigten Verbinders, der vollkommen zusammengepreßt dargestellt wird,
Fig. 7 ein Querschnitt des anderen Schenkels des zusammengepreßten Verbinders der F i g. 6 gemäß der Linie 7-7 der Fig. 6, wobei die Backen des Preßwerkzeuges in gestrichelten Linien dargestellt werden,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht einer anderen
ίο Ausführungsform der Erfindung, in der ein T-förmiger Verbinder geschaffen wird,
Fig. 9 eine teilweise Seitenansicht des Schenkels des in Fig. 8 gezeigten Verbinders, im allgemeinen gemäß der Linie 9-9 der Fig. 8,
1S Fig. 10 ein Querschnitt gemäß Linie 10-10 der Fig. 9,
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Verbinderausfiihriingsforrn der Erfindung zum Verbinden eines Paares paralleler Kabel,
ao Fig. 12 ein Querschnitt des in Fig. 11 gezeigten Verbinders gemäß Linie 12-12 der Fig. 1 1,
Fig. 13 eine Draufsicht auf eine weitere Verbinderausführungsform, die ein Paar paralleler Kabelnuten aufweist, wobei der Verbinder im zu-
a5 sammengepreßten Zustand um· ein Paar paralleler Kabel gezeigt wird, und
Fig. 14 eine Ansicht des in Fig. 13 gezeigten Verbinders gemäß der Linie 14-14 der Fig. 13.
Übereinstimmende Bezugszeichen kennzeichnen übereinstimmende Teile in allen verschiedenen Ansichten der Zeichnungen.
Es wird jetzt insbesondere auf die F i g. 1 bis 7 Bezug genommen. Die eine Ausführungsform eines Kabelverbinders dieser Erfindung wird im allgemeinen durch die Bezugszahl 1 gekennzeichnet. Dieser Verbinder enthält einen Körper 3 mit Schenkeln 5 und 7 im rechten Winkel zueinander. Der Körper 3 ist aus irgendeinem geeigneten verformbaren Material hergestellt, wie Aluminium oder Aluminiumlegierungen, das durch Druck mit einem Preßwerkzeug zusammengepreßt werden kann. Wenn der Verbinder dazu verwendet wird, elektrische Leiter oder Kabel miteinander zu verbinden, wird der Körper durch herkömmliche Gießverfahren od. dgl. aus einem metallischen Material hergestellt, welches nicht nur verformbar ist, sondern auch eine hohe elektrische Leitfähigkeit besitzt. Die Schenkel 5 und 7 sind in ihrem nicht zusammengepreßten Zustand identisch, wobei jeder aus einer Grundplatte 11 mit Seitenteilen 13 besteht, welche in die Grundplatte 11 übergehen oder mit ihr zusammentreffen und mit ihr aus einem Stück bestehen. Eine im allgemeinen U-förmige Kabelnut 15 wird von den Innenflächen 17 der Seitenteile und der Grundplatte festgelegt, so daß der Schenkel 5 so angeordnet werden kann, daß er einen mittleren Abschnitt einer langen Länge eines elektrischen Leiters oder Kabels, mit C bezeichnet, aufnehmen kann. Das Kabel wird in den F i g. 1 bis 7 als litzenförmig dargestellt. Eine elektrische Anzapfung oder eine Abzweigverbindung wird mit Hilfe des Schenkels 7 an einem Abzweig- oder Anzapfungskabel TC angebracht, das beispielhaft als ein fester einzelner Leiter gezeigt wird. Die Innenflächen 17 verlaufen im allgemeinen parallel zueinander, während die Außenflächen 19 der Seitenteile 13 sich von der Grundplatte 11 zu den freien äußeren Enden 21 verjüngen. Fluchtungsaussparungen oder Kerben 23 sind im allgemeinen an den Verbin-
düngen der Grundplatte 11 mit den Seitenteilen 13 vorgesehen. In diese Aussparungen 23 können zwei Preßbacken oder -spitzen D 1.und D IyI des Vier-Backen-Preßwerkzeuges des obenerwähnten Typs eingreifen, und sie können auch indirekt zwei restliche Werkzeugbacken D 2 und D 2/1 in Stellung bringen, so daß sie entsprechend mit den Außenflächen 19 der Seitenteile 13 an Punkten 20 nahe deren freien Enden 21 in Berührung liegen, wie es
von dem Leitungsarbeiter betätigt, um die Backen Dt, DIA, Dl und DlA praktisch gleichzeitig nach innen zu bewegen und gleichzeitig eine im wesentlichen rechtwinklige Stellung zwischen den benachbarten Backen beizubehalten, wodurch sie die Seitenteile 13 zusammenfalten und in die Grundplatte 11 eindringen, wie es in F i g. 4 in einer mittleren zusammengedrückten Stellung des Verbinders 1 gezeigt wird. Das Kabel C wird in der Kabelnut durch das
in Fig. 3 gezeigt ist. Die Backen Dl und D2 bilden io anfängliche Falten der Seitenteile 13 gehalten, um ein erstes Paar entgegengesetzt gerichteter Preß- das Kabel C bei einem weiteren Zusammendrücken spitzen, während die Backen DlA und D2/1 ein in der Kabelnut zu halten. Selbstverständlich ist in zweites, auf identische Weise entgegengesetzt gerich- der vorliegenden Ausführungsform die Dicke der tetes Paar von Preßwerkzeugspitzen darstellen. Die Grundplatte 11 nahe dem Boden der Kabelnut im Aussparungen 23 bestehen aus im allgemeinen 15 wesentlichen gleich der Dicke der Seitenteile in der ebenen verbindenden Oberflächen 25, die sich mit Hälfte der Höhe der Kabelnut, wodurch eine geeigeinem eingeschlossenen Winkel von etwa 120° nete Proportion zwischen der Grundplatte und den treffen. Die Außenflächen der Backen treffen sich Seiten zum richtigen Zusammenpressen des Verbinebenfalls mit einem eingeschlossenen Winkel von ders geschaffen wird. Fortgesetzte Betätigung der etwa 120°. Selbstverständlich kann der eingeschlos- ao Backen verformt das verformbare Material, aus dem sene Winkel der Flächen der Werkzeugbacken oder der Verbinder hergestellt ist, weiter und auf gleiche Spitzen mehr oder weniger als 120° betragen, sollte Weise das Kabel, wenn es aus einem relativ vcrformjedoch größer als 90° sein. Auf ähnliche Weise kön- baren Material hergestellt ist, in den endgültigen nen sich die Oberflächen 25 der Aussparungen 23 oder fertigen zusammengepreßten Zustand, wie er in mit einem eingeschlossenen Winkel von mehr oder 35 Fig. 5 gezeigt ist, in dem der Schenkel 5 in Form weniger als 120° treffen. Der Abstand oder die eines Kreuzes mit vier sich in Längsrichtung erstrek-Spanne zwischen den innersten Abschnitten 24 (d. h. kenden Rippen 30 um das Kabel C herumgeformt den Verbindungslinien der Oberflächen 25) der Aus- ist. Nachdem der erste Preßabschnitt 29 bis zu einem sparungen 23 ist ein wenig geringer als der Abstand festgelegten Druck durch das 4-Wege-Preßwerkzeug von den Aussparungen zu den freien äußeren Enden 30 zusammengepreßt worden ist, werden die Backen ge-21 der Seitenteile 13. löst und zurückgezogen. Das Werkzeug wird dann so
in Stellung gebracht, daß die Backen die Punkte 20 und 24 des anderen Preßabschnitts 29 berühren, und das gleiche Verfahren wird wiederholt. Auf diese
Länge jedes Abschnitts 29 in Richtung des Kabels C 35 Weise ist der Verbinder 1 jetzt um ein litzenförmiges ist so, daß er leicht von den Backen D 1, D2, DlA KabelC eines relativ großen Durchmessers gepreßt,
um eine gute feste mechanische Verbindung hoher elektrischer Leitfähigkeit zu schaffen.
Selbstverständlich ist der Querschnitt der zu-
Preßbacken. Diese Backen sind im rechten Winkel 40 sammengepreßten Verbindung zwischen dem Schenzueinander angeordnet, wobei die Spitzen der Backen kel 5 und Kabel C, wie in F i g. 5 dargestellt, und der ein Quadrat bilden (wenn sie durch Linien verbun- Verbindung zwischen dem Schenkel 7 und dem Abelen werden), d. h., jede Backe liegt im gleichen Ab- zweig- oder Anzapfungskabel TC mit relativ kleinem stand in bezug auf seine benachbarten Spitzen. Wenn Durchmesser, wie in F i g. 7 dargestellt, beide im auf diese Weise die Backen Dl und DlA, wie ge- 45 allgemeinen kreuzförmig. Wegen der Unterschiede in zeigt, in die Aussparungen 23 eingreifen, können die den Querschnittsabmessungen und der Unterschiede
in der Verformbarkeit des Stahl-Aluminium-Seiles und dem einzigen Kupferleiter des Anzapfungskabels TC bestehen jedoch geringe Unterschiede in den bestimmten Formen dieser Querschnitte. So sind z. B. die sich in Längsrichtung erstreckenden Rippen 32 des Schenkels 7 etwas tiefer und dünner als die Rippen 30 des Schenkels 5. Im voll zusammengepreßten Zustand sind hochwirksame Verbindun-
un.d einem" Schenkel des in den Fig.l bis 7 dar- 55 gen hoher mechanischer Festigkeit mit größtmöggestellten Verbinders her. Wenn dann die Backen licher elektrischer Kontaktfläche entsprechend zwides Preßwerkzeuges leicht an den Punkten 20 und sehen dem Schenkel 7 und dem Abzweigkabel TC 24 des einen der Preßabschnitte 29 des anderen und dem Schenkels und dem Hauptkabel C her-Schenkels angreifen und sich die Nut 15 dieses gestellt. Die Rippen 30 und 32 dienen dazu, ein Schenkels in Richtung auf die öffnung des Preß- 60 Nachlassen der zusammengepreßten Verbindung zu Werkzeugkopfes öffnet, bringt er den Verbinder in verhindern,
eine solche Lage,-daß das Hauptkabel C fest in der
Nut 15 Hegt. In Fig. 3 wird dieses dargestellt, wobei
der Schenkel 5 in einer mittleren Stellung an dem
Hauptkabel C Hegt und die Backen Dl, Dl A, Dl 65 quer zur Kabelnut verformt werden. Eine solche und DlA in der richtigen Stellung an den Preß- Verformung könnte einige Fluchtungsabweichungen abschnitten 29 und im allgemeinen in der Mitte
dieser Abschnitte liegen. Das Preßwerkzeug wird
Jedes Seitenteil 13 besitzt einen Schlitz 27, der sich zum freien äußeren Ende 21 öffnet und jedes Seitenteil 13 in zwei Preßabschnitte 29 teilt. Die
und DlA des Preßwerkzeuges gefaltet und zusammengepreßt werden kann und hat deshalb etwa die gleiche Breite wie (oder ist etwas größer als) die
Außenflächen der Seitenteile 13 von den Backen D 2 und DlA an Punkten 20 angegriffen werden, so daß der Verbinder 1 leicht, aber sicher von dem Preßwerkzeug umfaßt wird.
Bei der Herstellung einer Anzapfung oder einer Abzweigverbindung an einem Hauptkabel stellt der Leitungsarbeiter üblicherweise zuerst eine gepreßte Verbindung zwischen dem Ende des Abzweigleiters
Unter bestimmten Bedingungen kann die Grundplatte 11 des Verbinders 1 während des Zusammendrückens entlang der Längsachse der Kabelnut sowie
des Kabels in der Kabelnut zur Folge haben. Deshalb wird eine Stufe oder Rippe 33 günstig in der
Kabelnut 31 nahe dem Ende der Seitenteile 13 ausgebildet und schafft dadurch einen Zwischenraum in der Kabelnut, so daß ein leichtes Biegen des Verbinders nicht bewirkt, daß das Kabel nach oben aus dem Boden der Nut bewegt wird.
Die in den F i g. 5 bis 7 gezeigten Querschnitte sind allein typische Querschnitte zusammengepreßter Verbinder der vorliegenden Erfindung, und selbstverständlich können dabei beträchtliche Veränderungen in der Form der zusammengepreßten Querschnitte stattfinden, da die bestimmte Querschnittsform von mehreren Veränderlichen abhängt, wie der Härte und der Art des Materials, aus dem Kabel und Verbinder hergestellt sind, der Größe und ursprünglichen Form der Verbinder und der Kabel und der Größe der durch das Preßwerkzeug aufgebrachten zusammenpressenden Kraft. Wenn das Metall, aus dem das Kabel hergestellt ist, praktisch die gleiche oder eine geringere Härte als das Metall aufweist, aus dem der Verbinder hergestellt ist, tritt ein kalter Fluß oder ein Prägen des Metalls in dem Kabel, wenn der Verbinder herumgepreßt wird, sowie eine Verformung des verformbaren Materials, aus dem der Verbinder hergestellt ist. ein.
Während die Schenkel 5 und 7 mit zwei Preßabschnitten 29 gezeigt werden, ist selbstverständlich, daß jede Zahl von Preßabschnitten in Abhängigkeit von der Größe des Kabels C, um das der Verbinder herumgepreßt werden soll, und von anderen Faktoren vorgesehen werden kann. Es ist weiterhin selbstverständlich, daß der Verbinder auch entlang der Länge von Kabeln herumgepreßt werden kann, die nicht elektrisch leitend sind, wie z. B. Schiffskabel. Es soll noch darauf hingewiesen werden, daß der Ausdruck »verjüngt« oder »sich verjüngen«, der hier verwendet wird, sowohl eine unregelmäßige Verjüngung, wie in abgestuften Abschnitten, als auch eine regelmäßige Verjüngung, wie sie in den Zeichnungen dargestellt ist. umfaßt.
Im folgenden wird auf die Fig. 8 bis 10 Bc/ug genommen, in denen eine andere Ausführungsform eines Verbinders der Erfindung gezeigt wird. Ein T-förmigcr Verbinder 35 besitzt einen Schenkel 37 und Arme 39. In dieser Ausführungsform können die Arme 39 mit den Enden von zwei Kabeln mit Hilfe \on hülsenförmigen Verbindern SA verbunden werden, die von einem Preßwerkzeug zusammengepreßt werden können. Der Schenkel 37 kann um ein Kabel//(" gepreßt werden. Dieser Schenkel 37 besteht aus einem Körper mit einer Grundplatte 43 und damit verbundenen Seitenteilen 45. die mit der Grundplatte aus einem Stück bestehen. Der Schlitz 47 öffnet sich nach außen und teilt jedes Seitenteil 45 in /wci Preßabschnilte 49. Eine Fluchtungsaussparung 51 ist im allgemeinen an der Verbindung der Seitenteile 45 mit der Grundplatte 43 angeordnet und wird von einer Trennung oder einem Teiler 53 getrennt, der in der Mitte liegende Schultern 35 bildet. Endschultern 57. die die äußeren Enden der Aussparungen 51 festlegen, werden von dem Körper des Verbinders 35 gebildet. Auf diese Weise können die Backen geiuu in bezug auf j«4en PreBatachnitt 49 fluchtend angeordnet werden, da die Schultern 55 und 57 bei dem Anlegen der Backen in den Aussparungen 51 helfen.
In den Fig. 11 und 12 wird eine weitere Ycr-
binderausfülmingsform der Erfindung ge/eigt. in der ■ein Verbinder mit einer em/iucn kabclnut darin allgemein durch die Bezugszahl 61 bezeichnet- wird. Dieser Verbinder kann in einer Preßverbindung ein Paar paralleler Kabel CB in der Kabelnut verbinden. Der Verbinder 61 besteht aus einem Körper, der von einer Grundplatte 63 und Seitenteilen 65 gebildet wird, die in die Grundplatte übergehen. Aussparungen 67 zum Anordnen oder Festlegen der Backen des Preßwerkzeuges sind im allgemeinen an den Verbindungslinien der Seitenteile 65 mit der Grundplatte 63 vorgesehen. Der in Fig. 11 gezeigte Verbinder kann auf die gleiche Weise wie die Ausführungsform der Fig. 1 bis 7 zusammengepreßt werden, obwohl das eine Paar der Backen die Seitenteile 65 berühren wird, bevor das andere Paar der Backen voll in den Aussparungen der Seitenteile 65 sitzt. Bei dieser Ausführungsiotm ist zu bemerken, daß die innersten Abschnitte der Aussparung 67 dichter angeordnet sind (im Verhältnis zu dem Abstand zwischen den Außenflächen 64 der Seitenteile
ao 65 nahe ihren freien Enden) als in vorangegangenen Verbinderausführungsformen.
Die Fig. 13 und 14 bezichen sich auf noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung, in der ein Verbinder 69 ein Paar paralleler Schenkel 71 und 73
as aufweist, die miteinander durch ein Kreuzteil 75 verbunden sind. Parallele Leiter CK relativ großen Durchmessers werden in den Kabelnutcn der Schenkel 71 und 73 angeordnet. Diese Schenkel werden um die Kabel CE in Kreuzform zusammengepreßt gezeigt, wobei Kerben 77 die letzte PrcßstcUung der Backen des Preßwerkzeuges anzeigen.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Preßverbinder für Kabel, insbesondere elekirische Kabel, zur Verformung in annähernd kreuzförmigen Querschnitt durch vier in gleichem Abstand voneinander angeordnete Werkzeugbackcn. dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise eine Grundplatte
(11) und zwei Seitenteile (13). die zusammen mit der Grundplatte aus einem Stück bestehen, rinncnförmig angeordnet sind, daß die außenliegcnden Chergänge \on der Grundplatte (11) zu den Seitenteilen (13) mit an sich bekannten Aussparungen (23) zum Ansetzen zweier benachbarter Werkzeugbacken (/)1. /)1.4) versehen sind und daß der Abstand /wischen gegenüberliegenden Aussparungen (23) geringer ist als der Abstand zwischen den Aussparurlgen und den parallel zur Längsachse des Verbinders verlaufenden freien Enden (21) der Seitenteile (13).
2. Preßverbinder nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (23) als parallel zur Längsachse des Verbinder«, verlaufende V-förmige Längsnuten (23). deren Seitenflächen (25) einen Winkel von mindestens 90 einschließen, ausgebildet sind.
3. Preßverbinder nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß sich der Querschnitt
fc der Seitenteile (13) von der Grundplatte (11) aus quer zur Längsachse des Verbinders derart verjüngt. daB die Innenflächen (17) der Seitenteile (13) im wesentlichen parallel verlaufen.
4. Preßverbinder nach einem der Ansprüche 1 •3 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile
(13) in an sich bekannter Weise an einander gegenüberliegenden Stellen durch mindestens je einen Schlitz (27). der \om freien Ende (21) des
Seitenteils ausgehend quer zur Längsachse des Verbinders in Richtung auf die Grundplatte (11) verläuft, derart geteilt werden, daß die entstehenden Abschnitte (29) etwas breiter als die Preßbacken (Dl, DIA, D2, D2A) sind.
5. Preßverbinder nach einem der Ansprüche 2 · bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längs- " nuten (23) in der Mitte ihrer Länge durch Vorsprünge (53) derart unterbrochen sind, daß die Nutenabschnitte etwas länger als die Breite der Preßbacken (Dl, DlA, Ό2, D2A) sind.
6. Preßverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise zwei Verbinder (5, 7), die zu-
sammen aus einem Stück bestehen, L-förmig angeordnet sind.
7. Preßverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Verbinder (71, 73), die zusammen aus einem Stück bestehen, derart in Längsrichtung nebeneinander angeordnet sind, daß ihre parallelen Längsachsen versetzt sind.
8. Preßverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende des Verbinders (35) in an sich bekannter Weise zwei Hülsenpreßverbinder (39) derart angebracht .sind, daß der Verbinder (35) T-förmig ist
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 009 636/88

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