DE1505623C - Reguheremnchtung fur Druckwasch anlagen, insbesondere zum Reinigen von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Reguheremnchtung fur Druckwasch anlagen, insbesondere zum Reinigen von KraftfahrzeugenInfo
- Publication number
- DE1505623C DE1505623C DE19661505623 DE1505623A DE1505623C DE 1505623 C DE1505623 C DE 1505623C DE 19661505623 DE19661505623 DE 19661505623 DE 1505623 A DE1505623 A DE 1505623A DE 1505623 C DE1505623 C DE 1505623C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pressure
- valve
- liquid
- regulating device
- line
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 title claims description 26
- 238000005406 washing Methods 0.000 title claims description 12
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 73
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims description 26
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 21
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000007373 indentation Methods 0.000 claims 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 claims 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 47
- 239000003599 detergent Substances 0.000 description 26
- 239000000344 soap Substances 0.000 description 14
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 12
- 239000012459 cleaning agent Substances 0.000 description 11
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 8
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 7
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 6
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 description 3
- 235000003642 hunger Nutrition 0.000 description 3
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 3
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 240000007313 Tilia cordata Species 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 239000012267 brine Substances 0.000 description 1
- 230000001680 brushing effect Effects 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 238000012790 confirmation Methods 0.000 description 1
- 210000003128 head Anatomy 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 238000010926 purge Methods 0.000 description 1
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 description 1
- HPALAKNZSZLMCH-UHFFFAOYSA-M sodium;chloride;hydrate Chemical compound O.[Na+].[Cl-] HPALAKNZSZLMCH-UHFFFAOYSA-M 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
- 230000037351 starvation Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Regulieremrieli
lung für Druckwaschaiilngen. insbesondere zum Rd
nigcn von Kraftfahrzeugen, mit mehreren Fliissigkcits
quellen, die mit dem Einlaß einer Pumpe verbunden sind, einci über eine Zuführleitung mit dem Auslaß (,i
der Pumpe verbundenen Flüssigkeitspistolc mit einem Absperrventil. Steuerventilen zur Steuerung der Flüs
sigkeitsslröme von den Flüssigkeilsquellen /um Pum
peneinlaß und einem mit der Zufuhrleitung verbundenen Druckfühler zur Betätigung der Steuerventile in Abhängigkeit des Flüssigkeitsdruckes.
Eine solche Anlage ist zum Waschen von Oberflächen mittels Wasser und Reinigungsflüssigkeiten bestimmt; bei ihr wird das Wasser oder ein Gemisch
von Wasser und den Reinigungsflüssigkeiten wahlweise bei relativ hohem Druck abgegeben, so daß
z.B. ein zusätzliches Abreiben oder Bürsten oder dergleichen der zu reinigenden Oberfläche entfallen
kann.
Es ist eine derartige Waschanlage bekannt, bei der zur Regulierung der Zusammensetzung des Reinigungsgemisches an dem Pump- und Mischaggregat
der Druckwaschanlage von Hand betätigbare Ventile vorgesehen sind. Soll z. B. nach dem Aufspritzen
eines Gemisches aus Reinigungsflüssigkeit und Wasser reines Wasser auf das Kraftfahrzeug aufgespritzt
werden, so muß die Bedienungsperson an das Maschinenaggregat herantreten, um die Ventile zu betätigen.
Weiterhin ist eine Druckwaschanlage bekannt, bei der zur Regulierung der Zusammensetzung des Reinigungsgemisches
eine elektrische Fernsteuerung benutzt wird, deren Schalter an der Flüssigkeitspistole
vorgesehen wird. Die elektrischen Verbindungen zwischen Maschinenaggregat und Pistole sind durch elektrische
Zuleitungen hergestellt, die zusammen mit der Flüssigkeitsleitung von dem Aggregat zur Pistole geführt
sind, so daß für den Bedienungsmann die Gefahr besteht, sich bei schadhafter Isolierung an der
Flüssigkeitspistole zu elektrisieren.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Reguliereinrichtung
zu schaffen, die von der Flüssigkeitspistole aus bedienbar, dabei aber betriebssicher ist; diese Re
guliercinrichtung soll einfach im Aufbau und billig herzustellen sein.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß zur Steuerung des nach dem Öffnen des Absperrventils in der
Zufuhrleitung zur Flüssigkeitspistole herrschenden Flüssigkeitsdruckes ein handbetätigbarer Druckregler
an der Flüssigkeitspistole vorgesehen ist.
Bei einer derartigen Reguliereinrichtung wird durch den handbetätigbaren Druckregler der unmittelbar
nach dem Öffnen des Absperrventils in der Zufuhrleitung der Pistole herrschende Flüssigkeitsdruck bestimmt.
Der Durckfühler steuert die Betätigung der Steuerventile in Abhängigkeit von der Höhe dieses
sich unmittelbar nach dem Öffnen des Absperrventils einstellenden Flüssigkeitsdruckes. Der Betriebsdruck,
unter dem die Waschflüssigkeit auf das Kraftfahrzeug aufgespritzt wird, unterscheidet sich von dem
unmittelbar nach dem Öffnen des Absperrventils in der Pistole herrschenden Flüssigkeitsdruck.
Beim Übergang von einem Gemisch aus Wasser und Reinigungsflüssigkeit zu reinem Wasser braucht
die Bedienungsperson also nicht von dem zu waschenden Gegenstand zu dem Maschinenaggregat zu ge
hen. um die Steuerventile von Hand aus zu betätigen;
sei es durch Drehen von Handrädern oder durch Umlegen von Schaltern im Falle von Magnetventilen. Da
die Fi: iisicuerung des Maschinenaggregats der Druckwaschanlagc
nicht auf elektrischem, sondern auf hydraulischem Wege erfolgt, ist die Bedienungsperson
nicht durch anliegende elektrische Spannungen gefährdet, so daß selbst ein unangenehmes Elektrisieren
nicht auftreten kann.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung weist der liaiidbeliitigtc Druckregler ein durch eine
Feder beaufschlagtes Geeendruckventil mit einer DurchflußöfTnung für den Durchfluß von Flüssigkeit
nach dem Öffnen des Absperrventils von der Zuleitung zu dem Auslaß der Flüssigkeitspistole hin auf.
wobei die lichte Weite der Durchflußöffnung zum Aufbau eines Gegendruckes kleiner ist als der Auslaßquerschnitt
der Flüssigkeitspistole und die Beaufschlagung des Gegendruckventils durch die Feder veränderbar
ist. Bei dieser Ausführungsform fließt also zunächst die Waschflüssigkeit durch die DurchflußöfTnung
zum Pistolenauslaß, so daß sich bei den angege
benen Querschnittsverhältnissen zunächst ein Gegen druck aufbauen muß, auf den der Druckfühler an
spricht. Ist genügend Flüssigkeit durch die Durchfluß öffnung hindurchgetreten, so wird das Gegendruck
ventil verschoben, und es strömt die Waschflüssigkeit ungehindert von dem Absperrventil zum Flüssigkeits
pistolenauslaß. Da die Beaufschlagung des Gegen druckventils durch die Feder veränderbar ist, ist auch
die Höhe des sich unmittelbar nach dem Öffnen des Absperrventils in der Zuleitung aufbauenden Gegen
druckes veränderbar.
Zweckmäßgerweise besteht das Gegendruckventil aus einem Ventilkörper und einem Kolben, wobei dei
Ventilkörper auf dem Kolben begrenzt verschiebbar gelagert ist und mit der Durchflußöffnung versehen
ist.
Es empfiehlt sich, zur Handbetätigung des Druck reglers eine über die Feder auf das Gegendruckventil
einwirkende Stellschraube vorzusehen, die in eine Ge windebohrung der Flüssigkeitspistole eingeschraubt
ist. Diese Anordnung ermöglicht auf einfache Weise eine Änderung der Beaufschlagung des Gegendruck
ventils.
Um eine gesteuerte Erniedrigung des Gegendruk
kes von dem Auslaß der Flüssigkeitspistole her zu er reichen, ist eine Kammer, in die das Vorderende des
Gegendruckkolbens hineinragt und die mit dem Ab sperrventil verbunden ist. mit dem FliissigkeitsauslaLl
der Flüssigkeitspistole verbunden und ist die Kammer wand im Bereich der Auslaßöffnung als Ventilsitz ent
sprechend der Form des Vorderendes des Ventilkör pers des Gegendruckventils ausgebildet und ist das
Gegendruckventil durch die Feder gegen den Ventil sitz gepreßt, so daß das Gegendruckventil bei einem
vorgegebenen Druck gegen die Kraft der Feder durch die Flüssigkeit von dem Ventilsitz abhebbar
ist.
Um bei nicht geöffnetem Pistolenauslaß eine Drucksicherheit der Druckwaschanlage zu erzielen,
ist die Einlaßleitung zur Pumpe über eine Leitung mit einem in der Zuleitung zur Flüssigkeitspistole an
geordneten Sicherheitsventil verbunden, das bei Errei chung eines vorgegebenen Maximaldruckes öffnet
und bei Betätigung des Abzugshebels der Pistole schließt.
Zur Bereitstellung von Reinigungsflüssigkeit am Pumpeneinlaß ist der Druckfühler in an sich bekann
ter Weise mit einem Betätigungselement versehen; durch dieses Betätigungselement ist ein Ventil betätig
bar. das in einer den Auslaß der Pumpe mit dem einen Ende (oberes Ende) eines Reinigungsflüssigkeits
behälters verbindenden Leitung angeordnet ist. wobei das andere Ende des Reinigungsflüssigkeitsbehälters
über ein Rückschlagventil mit dem Pumpenemlaü ver bunden ist. Durch Betätigung des Ventils am oberen
Ende wird die Reinigungsflüssigkeit im Behälter hc aufschlagt, so daß das Rückschlagventil öffnet und
Reinigungsflüssigkeit in die Pumpe eintreten kann. Natürlich ist es auch möglich, das obere Ende des
Reinigungsflüssigkeitsbehälters nicht mit dem Pumpenauslaß zu verbinden, sondern mit einer Druckquel-ί
Ie, deren Quellendruck größer ist als der am Pumpen einlaß herrschende Druck.
Vorzugsweise wird die Reinigungsflüssigkeil nicht direkt in den Reinigungsflüssigkeitsbehälter eingebracht,
sondern es wird in diesen eine zusammenfalt-Ki bare Packung eingebracht, die fabrikmäßig mit Reini
gungsflüssigkeit gefüllt worden ist.
Weitere, die Erfindung kennzeichnende Merkmale sind in den Unteransprüchen angegeben. In der Zeich
nung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfin ι i dung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Aus führungsform einer Druckwaschanlage.
Fig. 2 ein Schema des Flüssigkeits- und des elektrischen Stromverlaufs der in Fig. 1 gezeigten An
2(i lage mit einer in unterbrochenen Linien gezeigten wahlweisen Druckzufuhreinrichtung, die an die Reini
gungsmittelzufuhr angeschlossen ist,
Fig. 3 ein Schema des Flüssigkeits und des elektrischen Stromverlaufes bei einer zweiten Ausfüh-2s
rungsform der Erfindung.
F i g. 4 ein Schema des Flüssigkeits und des elek
irischen Stromverlaufes bei einer dritten Ausführungs
form der Erfindung.
F i g. 5 einen senkrechten Schnitt durch eine als in Flüssigkeitspistole ausgebildete Reguliereinrichtung
nach der Erfindung für die Druckwaschanlagc nach Fig. I und 2 mit dem Druckregler.
F i g. 6 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung des Flüssigkeitssteuerventils mit seiner
M Betätigungseinrichtung.
Fig. 7 eine Rückansicht des Druckreglers nach der Linie 7 7 in Fig. 5.
I- ig. 8 einen senkrechten Schnitt durch das Gegen
druckventil des Druckreglers.
•in Fig. 9 einen senkrechten Schnitt des Druckfühlers,
der bei jeder der hier dargestellten Reguliereinrichtun gen benutzt wird, und
Fig. IO einen senkrechten Schnitt durch den in den Fig 1. 2 und 4 gezeigten Behälter für das flüs
-υ sige Reinigungsmittel.
Bei der in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungs form der Erfindung ist ein Motor IO vorgesehen, der
von einer Kraftquelle 13 über einen Schalter 14 und einen Transformator 15 sowie elektrische Leitungen
mi 11 und 12 mit elektrischem Strom versorgt wird. Der
Motor 10 treibt eine Pumpe 16 r.n. Der Schalter 14 kann ein handbetätigter Schalter oder ein auf den
Durchfluß ansprechender Schalter bekannter Art sein, der in die Strömungsmitteldurchflußleitung eingebt
schaltet ist. so daß stets dann, wenn Strömungsmittel durch die Anlage hindurchfließt. der Schalter zur Be
tätigung des Motors IO geschlossen wird.
Die Pumpt- 16 ist mit einer Wasserversorgungsleitung
17 versehen, die an eine unter Druck stehende Mt Wasserquelle (nicht gezeigt) angeschlossen ist. z. B.
an die allgemeine städtische Wasserversorgung. In die Versorgungsleitung 17 ist ein Regler 18 einge
schaltet, um den Druck des an die Pumpe 16 heran geführten Wassers auf einer gleichmäßigen Höhe.
<-* z.B. auf annähernd 2.5atü. zu halten. An die Pumpe
16 is! außerdem eine Druckleitung 19 angeschlossen, die an ihrer Mündung einen als Spritzpistole a isgebil
deten Druckregier 20 aufweist, der mit einem Au>iati
VJr"'
21 (s. Fig. 5) versehen ist. der ein Rohr 22 mit einer Sprühdüse 23 an seinem äußeren linde aufnimmt.
mittels derer das Versprühen der Waschflüssigkeit gegen die zu reinigenden Oberflächen erfolgt.
In die Druckleitung 19 ist ein Sicherheitsventil 24 eingeschaltet (s. Fig. 3), welches der Art sein kann,
wie es in der USA.-Patentschrift 3.140,049 beschrieben
ist. Eine Leitung 25 verbindet das Sicherheitsventil 24 mit der Einlaßseite der Pumpe 16.
In die Druckleitung 19 ist außerdem ein Druckfüh kr 26 eingeschaltet, dessen Konstruktion am besten
aus Fig. 9 ersichtlich ist. Wie in Fig. 2 schematisch
dargestellt ist. besitzt dieser Druck fühler 26 einen auf Druck ansprechenden beweglichen Steuerarm 27. wcl
eher einen Schnappschalter 28 betätigt. Dieser Schal ter ist so ausgebildet, daß der Kontakt solange auf
rechterhalten bleibt, bis die vom Steuerarm 27 aufgc brachte Kraftein wirkung den Schaltkontakl zum ande
ren Pol hinbewegt hat. Die mit vertikalem Abstand
zueinander angeordneten, horizontal am Steuerarm 27 vorgesehenen Schaltnasen 100,101 (s.Fig. 3 und
9) gewährleisten einen gewissen Spielraum in der Druckhöhe während der Zeitspanne, in welcher der
Schalter 28 von einem Pol zum anderen umschaltet.
Ein starr angeordneter Seifenbehälter 30 ist der Wasserversorgungsleitung 17 zugeordnet und mit
einem Rückschlagventil 31 versehen, um das Zurück laufen des Wassers in den Seifenbehälter hinein wan
rend des Spülvorganges zu verhindern. Ein Ausfüh rungsbeispie1 für den Seifenbehälter 30 und das Rück
schlagventil 31 ist in Fig. 10 gezeigt. Zwischen der
Druckleitung 19 und dem Sicherheitsventil 24 er streckt sich eine Nebenlcitung 32. die zum Übertra
gen von Druck aus der Abgabeleitung 19 in das In nere des Seifenbehälters 30 hinein dient, sofern ein
weiterhin vorgesehenes, normalerweise geöffnetes Sole
noidventil 33 nicht geschlossen wird. In die Neben leitung 32 ist außerdem ein Druckregler 34 einge
schaltet, um den auf das Innere des Behälters 30 übertragenen Druck zu steuern. Dieser Regler ist auf
annähernd 4 atü eingestellt und überschreitet mithin den innerhalb der Wasserversorgungsleitung 17 am
Pumpeneinlaß vorhandenen Druck, so daß am Rück schlagventil 31 ein ausreichender Druckunterschied
vorhanden ist. um ein Hineindrücken der Seife in die Versorgungsleitung !7 an oder vor dem Einlaß der
Pumpe 16 sicherzustellen. Zwischen der Wasserver sorgungsleitung 17 und dem Seifenbehälter 30 er
streckt sich fernerhin eine Druckausgleichsleitung 35. um zu gewährleisten, daß der Druck schnell mit dem
Seifenbehälter 30 ausgeglichen werden kann, wenn der Sp'ilvorgang beginnen soll. In die Leitung 35 ist
ein normalerweise offenes Solenoidventil 36 einge schaltet, um den Durchfluß durch diese Leitung zu
verhindern, wenn Seife aus dem Behälter 30 gelangen
Bei vergleichsweise niedrigem Druck hält der Steuerarm 27 (s. F i g. 2) den Schalter 28 mit einem
Kontakt 37 geschlossen und verursacht (küurch eine
Übertragung des Stromes durch eine Leitung 39 auf das Solenoidventil 36. welches dadurch geschlossen
In dieser Schaltstellung arbeitet die Reguliereinrich
tung in der Form, daß ein Gemisch aus Wasser und Seife oder gegebenenfalls einem anderen Reinigungsmittel versprühbar ist. Wenn der Druck in der Druck
leitung 19 relativ hoch ist, dann bewirkt der bewegliche Steuerarm 27, daß der Kontakt 38 des Schal
ters 28 geschlossen wird, wodurch der Stromkreis zu dem Solenoidventil 33 über die Leitung 40 geschlossen
wird und damit dieses Ventil in Schließstellung ge langt. Gleichzeitig wird der Stromkreis zum Solenoid-Ventil
36 unterbrochen, so daß letzteres wieder in die offene Stellung zurückkehrt und einen Ausgleich des
Druckes im Seifenbehälter 33 bewirkt, was ein schnelles Schließen des Rückschlagventils 31 und eine Übertragung
von Druck durch die Leitung 35 sicherstellt.
ίο Falls erwünscht, kann eine Leitung 41 die in unterbrochenen
Linien gezeigt ist, anstatt der Nebenleitung 32 zum Bilden des notwendigen Druckes für den Sei
fenbehälter 30 benutzt werden. Mit anderen Worten: der größere Druck kann erzielt werden durch Anzap
π fen der Stadt Wasserversorgungsleitung 17 vor dem
Regler 18, und eine Verbindung der Versorgungslei tung 17 mit dem Seifenbehälter 30 ist unter Einschal
tung des Solenoidvcntils 33 möglich. Der Druckreg ler 20, dessen Konstruktion am besten aus Fig. 5
2(i bis 7 ersichtlich ist. ist so konstruiert und angeordnet,
daß der Gegendruck innerhalb der Druckleitung 19 willkürlich verändert werden kann. Die Wirkungs
weise der in F i g. 1 und 2 dargestellten Regulierungs einrichtung ist folgende:
2I Wenn der Druckregler 20 auf niedrigen Druck ein
gestellt ist, dann befindet sich der bewegliche Steuer arm 27 in der in Fig. 2 gezeigten Stellung und ver
anlaßt das Solenoidventil 33, in der offenen Stellung zu bleiben, wobei das Solenoidventil 36 geschlossen
M) ist. Wenn nunmehr eine Handhabe 62 des Druckreg
lcrs 20 betätigt wird, um einen Strömungsmittel durchfluß durch letzteren zu erreichen, dann wird die
Pumpe 16 durch die Versorgungsleitung 17 mit Was ser versorgt, das mit einem Reinigungsmittel von dem
μ Seifenbehälter 30 angereichert ist, da der Druck inner
halb der Leitung 32. die in Strömungsmittelverbin dung mit der Druckseite der Pumpe 16 steht, den
Druck innerhalb der Wasserversorgungsleitung 17 in ausreichendem Maße überschreitet, um das Rück
•to schlagventil 31 aufzudrücken und flüssiges Reini
gungsmittel in die Leitung 17 hineinzudrücken. Infol
gedessen wird ein Gemisch aus Wasser und Reini gungsmittel durch die Sprühdüse 23 gedruckt. Wenn
jedoch der Druckregler 20 so eingestellt ist, daß er
■ιι einen erheblich höheren Gegendruck in der Abgabeleitunp
19 erzeugt, dann verursacht der Druckfühler 26.
der auf diesen Gegendruck anspricht, daß der Steuerarm 27 über den Schalter 28 den Kontakt 38
schließt, wodurch das Solenoidventil 33 in die geschlossene Stellung gelangt, während das Solenoidventil
36 in die offene Stellung zurückkehrt. Infolge dessen wird jegliche Flüssigkeitsverbindung zwischen
dem Behälter 30 und der Druckleitung 19 beendet, während eine Verbindung zwischen dem Inneren des
" Behälters 30 und der Wasserspeiseleitung 17 über die
Leitung 35 und das Ventil 36 hergestellt wird. Auf diese Weise wird der Druck in dem Behälter 30 und
in der Wasserversorgungsleitung 17. die zu der Pumpe 16 führt, sofort gesteuert und das Rückschlag
ventil 31 geschlossen, um dadurch jegliche weitere Abgabe von Reinigungsmittel m die Leitung 17 zu
verhindern. Infolgedessen wird durch die Sprühdüse 23 nur Wasser abgegeben, und die Anlage arbeitet in
der bekannten Spülstellung. Wenn der Motor 10 sei
6' nen Betrieb fortsetzt, nachdem die Auslösung des
Druckreglers 20 ausgelöst wordeo ist, im die Ab
gäbe abzuschalten, dann baut sich der Druck weiter auf, bis das Sicherheitsventil 24 von seinem Sitz her
309 615 178
untergedrückt wird und ein Durchfluß durch die Leitung 25 zurück zum Einlaß der Pumpe 16 erfolgt.
Wenn dieses stattfindet, dann fällt der Druck sofort auf einen Wert von etwa 15 atü ab, der wesentlich
unter dem Betriebsdruck der Anlage liegt. Das Sicherheitsventil 24 ist entsprechend dem USA.-Patent
3,140,049 so konstruiert, daß es einen Druck von mehr als 50 atü zu seiner Öffnung benötigt. Dieser
Druck liegt erheblich über dem Betriebsdruck der An lage, der etwa 35 atü beträgt.
Die Konstruktion des Behälters 30 fur das flüssige
Reinigungsmittel ist am besten aus Fig. 10 ersieht lieh. Dieser Behälter besteht aus einem Stahlgehäuse
42, das durch einen unterbrochenen Spannring 43 mit einer Grundplstte 44 verbunden ist. Eine ringför
mige Nut 45 innerhalb der Grundplatte 44 nimmt einen O-Ring 46 auf. der eine Abdichtung zwischen
dem Gehäuse 42 und der Grundplatte 44 herstellt. Das obere Hnde des Gehäuses 42 ist mit einer Einlaß
öffnung 47 versehen, die gemäß Fig. 2 an die Lei tungen 32 und 35 angeschlossen ist. Somit befindet
sich das Innere des Gehäuses 43 in Strömungsmittel verbindung mit den Leitungen 35 und 32. Ein mit Ge
winde versehener Stutzen 48 nimmt ein federbelaste tcs Rückschlagventil 49 auf, welches an seinem obe
ren Ende einen Dorn 50 aufweist, der eine abgediente te. Reinigungsmittel enthaltende Patrone 51 durchste
chen kann. Die Patrone 51 ist aus Plastik oder einem
anderen leicht durchstechbaren Material hergestellt und enthält einen Reinigungsmiltclvorrat, z. B. Seife
oder Putzmittel.
Das obere Fnde der Patrone 51 wird durch ein widerstandsfähiges, becherförmiges Element 52 abge
dichtet, das mit einer umgekehrt becherförmigen Gc gcnplatte 53 zusammenarbeitet, die den von dem in die
Einlaßöffnung 47 hineingedrückten Wasser erzeugten Strömungsmitteldruck auf das Innere des Gehäuses 42
überträgt und dadurch die Patrone 51 derart zusam mcndrückt. daß das darin enthaltene flüssige Reini
gungsmittel durch das Rückschlagventil 49 hindurch in die Wasserspeiseleitung 17 hineingedrückt wird.
die zum Einlaß der Pumpe 16 führt. Es sei noch dar auf hingewiesen, daß das untere Ende der Reini
gungsmittelpatrone 51 mit einem nach unten verlaufenden
Falz 54 versehen ist. um eine Dichtung mit einem weiteren O Ring 55 herzusteilen, der in einer
zu diesem Zweck in der Grundplatte 44 vorgesehe nen Nut aufgenommen wird.
Die Konstruktion des Druckreglers 20 ist am besten aus Fig. 5 ois 7 ersichtlich. Fig. 5 zeigt, daß
der Druckregler 20 an der Flüssigkeitspistole angeord net ist, die einen Handgriff 57 und einen Auslaß 21
in Form eines mit Gewinde versehenen rohrförmigen Körpers 56 aufweist, in den das bereits genannte
Rohr 22 eingeschraubt ist. Der Handgriff 57 weist einen Durchgang 58 auf. der zu einer Kammer 59
führt, in der ein federbelasteter Ventilkörper 60 an
geordnet ist und gegen einen Ventilsitz 6' druckt um den Durchfluß von Wasser durch die Flüssigkeitspistole
zu steuern. Ob irgendeine Flüssigkeit durch letztere fließt oder nicht, ist abhängig davon, ob das Ventil
60 sich in der offenen oder geschlossenen Stellung be findet. Dieses Ventil 60 kann durch Betätigung der
Handhabe 62 in die geöffnete Stellung gebracht wer den. Die Handhabe 62 ist zu diesem Zweck starr an
einem O-förmigen Bügel 63 befestigt welcher wiederum an einem Zylinder 64, der drehbar in dem Hand
griff 57 gelagert ist. sicher befestigt ist. Die Enden 65 des Zylinders 64 sind, wie am besten aus Fig. 6 ersichtlich
ist. stufenförmig abgesetzt, so daß bei einer Betätigung der Handhabe 62 der Zylinder 64 gedreht
wird. Eine Betätigungsstange 66, die das vordere ' Ende des Ventilkörpers 60 erfaßt, nimmt an ihrem
vorderen Finde einen L-förmigen Körper 67 auf. Letzterer erfaßt, wie am besten aus Fig. 5 ersichtlich,
den Zylinder 64 in einem in seiner Umfangsfläche gebildeten Schlitz 68, was am besten aus
ίο Fig. 5 und 6 hervorgeht, so daß vor einer Betätigung
der Handhabe 62 die Betätigungsstange 66 entgegen dem Druck des federbelasteten Ventils 60 bewegt
und das Ventil geöffnet wird.
Die Kammer 59 steht über einen Kanal 69 mit
π einer weiteren Kammer 70 in Verbindung. Der Aus
laß 21. der in das vordere Ende des Handgriffs 37 eingeschraubt ist. weist an seinem innengelegenen
Ende einen Ventilsitz 71 auf. Letzterer arbeitet mit einem Gegendruck ventil 72 zusammen, um den Ge
2(i gendruck zu steuern, der in der Druckleitung 19 auf
gebracht werden soll. Die Einzelheiten des Gegen druckventil 72 sind am besten aus Fig. 8 ersieht
lieh.
Das Gegendruckventil 72 besteht aus einem KoI-ben 73, der von einem O Ring 74 umgeben ist, der in
einer in dem Kolbenumfang vorgesehenen Nut an geordnet ist, um eine Dichtung zwischen dem Kolben
73 und einer Zylinderwand 75 herzustellen, die sicli
von der Kammer 70 nach hinten erstreckt. Somit be
3d aufschlagt jeder auf das Innere der Kammer 70 über
tragcnc Druck den Kolben 73 und bewirkt, daß let/ terer nach rückwärts oder — wie in Fig. 5 gezeigt
ist - nach links gedruckt wird. Das Gegendruckventil 72 schließt auch einen hohlen Ventilkörper 76 ein, der '.-in
3i konisch ausgebildetes vorderes Ende 77, eine Querbohrung
78 und eine Axialbohrung 79 aufweist. Die Bohrung 79 erstreckt sich vom vorderen Ende des
Ventilkörpers nach hinten und steht mit dem das vor dere Finde des Kolbens 73 umgebenden Bereich in
■40 Verbindung, so daß beim Eintritt von Strömungsmittel
in die Kammer 70 dieses Strömungsmittel auf das Ende des Kolbens 73 wie auch gegen das Innere und
Äußere des Ventilkörpers 76 wirkt.
Zwischen dem Kolben 73 und dem Ventilkörper
•15 76 wird durch eine kreisförmige Öffnung 80, die
durch die Wand des Ventilkörpers 76 hindurchführt, und einen hochstehenden Stift 81, den der Kolben 73
aufweist, und der sich durch die Öffnung 80 hindurcherstreckt,
eine Schlupfverbindung hergestellt. Es ist
5(i zu beachten, daß die Bohrung 79 kleiner ist als die
lichte Weite des Auslasses 21. In der Praxis hat die Bohrung 79 einen Durchmesser von annähernc
1.5 mm. Sie muß klein genug sein, um den Aufbat eines ausreichenden Gegendrucks zu gewährleisten
der die auf das Gegendruckventil 72 einwirkende Federkraft (im folgenden zu beschreiben) überwinder
muß. Auf jeden Fall muß der Gegendruck so groC sein, daß das Sicherheitsventil 24 in Schließstellung
zurückkehrt, sobald die Handhabe 62 erstmalig ge
drückt wird.
Von dem Handgriff 57 erstreckt sich ein hülsenför
miger Fortsatz 82 nach hinten, der mit einem Innen
, gewinde versehen ist und eine Einstellschraube 83 auf
nimmt Nach der Darstellung in Fig. 5 und 7 weisi
diese Einstellschraube 83 einen Flügel 84 auf, mittels dessen die Schraube 83 zwischen Exfmnstellunger
verschwenkt werden kann, die durch zwei sich nach außen erstreckende Stifte 85 und 86 begrenzt sind
7 c
die von dem rückseitigen Endabschnitt einer gleitend
gelagerten Hülse 87 aufgenommen werden. Die gleitend gelagerte Hülse 87 umgibt eine relativ starke
Feder 88. die wiederum den hülscnförmigen Fortsatz 82 umgibt, und drückt gegen einen Ringkörper 89.
der eine konische Innenfläche 90 besitzt, die dazu dient, mehrere Kugeln 91 in einer Umfangsnut 92 zu
halten, die auf der Aui3enscite eines zylindrischen Gleitkörpers 93 vorgesehen ist. Dieser glcitfähige Körper
93 liegt, wie am besten aus Fig. 5 ersichtlich, in der Bohrung des hülsenförmigen Fortsatzes 82 und
überträgt Druck auf das rückwärtige Ende des Ge gendruckventils 72. der von der Feder 88 über den
Ring 89 und die Kugeln 92. wie auch durch die Feder 94. die in dem hülsenförmigen Fortsatz 82 an
geordnet ist. aufgebracht wird. Es ist ersichtlich, daß in der Wand des hülsenförmigen Fortsatzes 82. in
dem die Kugeln 91 liegen, Öffnungen vorgesehen sind. Die Hülse 87 ist an dem dem Handgriff zugewandten
offenen Ende unten ausgeschnitten, um eine Gleitbewegung letzterer relativ zu dem hülsenförmi
gen Fortsatz 82 zu ermöglichen.
Fs ist ersichtlich, daß die Einstellschraube 83 genü
gend weit in den hülsenförmigen Fortsatz 82 einge schraubt wird, so daß bei nicht betätigter Handhabe
62 die Federn 88 und 94 genügend Druck übertra yen. um das Gegendruckventil 72 in seine zum weite
sten nach vorn verschobene Stellung zu bewegen, in welcher das konisch ausgebildete Ende 77 des Ven
ülkörpers 76 gegen den Ventilsitz 71 drückt und der Stift 81 gegen den vorderen Rand der Abschnitte des
Ventilkörpers drückt, die die Öffnung 80 begrenzen. Somit ist der Kolben 73 wie auch der Ventilkörper
76 in seiner vordersten Lage. In dieser L.age steht die Querbohrung 78 noch in Verbindung mit dem Kanal
69. der die Kammer 70 mit dem Ventilsitz 61 in Ver bindung bringt.
Es ist leicht ersichtlich, daß bei Betätigung des Flü
eels 84 in die eine Extremlage auf die Kugeln 91 und
den Gleitkörper 93 ein größerer Druck ausgeübt wird, als wenn der Flügel 84 sich in der entgegengesetzten
Extremlage befindet. Durch Regelung der auf die Federn 88 und 94 aufgebrachten Spannung ist
festgestellt worden, daß der in der Druckleitung 19 entwickelte Gegendruck verändert und gesteuert wer
den kann, da es möglich ist. die Drücke zu steuern, bei denen der Venlilkörpcr 76 in Rückwärtsrichtung
gezogen und von seinem Sitz herabbewegt wird. Wenn beispielsweise der Druckregler 20 auf den Mindestdruck
oder auf die Reinigungsmittelstellung einge stellt ist. entspricht der Federdruck auf das Gegen
druckventil 72 dem Mindestwert, so daß sich das Ge gendruckventil 72 entgegen dem Federdruck bewegt,
sobald die Handhabe 62 heruntergedrückt wird und sich der Betriebsdruck einstellt (nahezu sofort), und
das Reinigungsmittel und das Wasser werden aus der Sprühdüse 23 abgegeben, da das normalerweise of
fene Solenoidventil 33 geöffnet bleibt, wobei der nor
male Betriebsdruck von etwa 35atü den DnxUfi'bier
26 nicht in genügendem Maße betätigt, um den Schal ter 28 mit dem Kontakt 38 in Berührung zu bringen.
Wenn die Spannungseinstellung durch Bewegung des Flügels 84 in die Hochspannungs- oder Spülstel
lung erhöht wird, dann halten die Federn 88 und 94 das Gegendruckventil 72 fester in seiner am weitesten
vorgeschobenen Stellung, und infolgedessen wird, wenn die Handhabe 62 betätigt wird, der Druck auf
nahezu 45 bis 48atü ansteigen, bevor sich der KoI
ben 73 in Riickwärtsrichtung bewegt und den Ventilkörper
76 von dem Ventilsitz 71 herabbewegt. Sowie letzterer durch den Stift 81 von dem Sitz 71 zurückgezogen
wird, sinkt der Druck sofort wieder auf annä- ί hemd 35 bis 40atü ab, was dem Betriebsdruck entspricht.
Daher sinkt der Druck in der Leitung 19 nach jeder Betätigung der Auslösung 62 auf den vorgenannten
Betriebsdruck ab, und zwar ungeachtet des Druckes, der für die Bewegung des Ventilkörpers
in 76 vom Sitz 71 herunter erreicht wurde. Während
der Druck sich vor dem Abheben des Ventilkörpers 76 von seinem Sitz 71 aufbaut, bewirkt der Steuerarm 27, daß der Schalter 28 den Kontakt 38 betätigt,
wodurch das Solenoidventil 33 geschlossen und
κ das Solenoid Ventil 36 geöffnet werden, wobei nur
Wasser an die Pumpe 16 herangeführt und durch die Sprühdüse 23 abgegeben wird. Das Herabsetzen des
Druckes wiederum auf den Betriebsdruck ist nicht ausreichend, um den Steuerarm 27 zu veranlassen.
den Stromkreis zum Solenoid Ventil 33 zu unterbrechen und demzufolge wird weiterhin nur Wasser an
die Pumpe 16 herangeführt.
Wenn es erwünscht ist. ein Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel aus der Düse 23 abzugeben, nach-
:< dem nur Wasser abgegeben worden ist. dann ist es notwendig,
die Einstellschraube 83 in die untere Druckstellung oder die Vorreinigungsmittelstellung zu drehen
und die Handhabe 62 zu betätigen, um den Durchfluß von Flüssigkeit durch die Anlage zum Stillstand zu brin
3D gen. Bei Bestätigung der Handhabe 62 und beim
Stoppen des Durchflusses durch die Anlage kehrt der Ventilkörper 76 in Schließstellung zurück,' und der
Steuerann 27 bewegt den Schalter 28 zurück, so daß der Kontakt 37 und dabei das Solenoidventil 36
schließen, während das Solenoidventil 33 in die geöffnete Stellung gelangt. Demzufolge wird bei erneu
ter Druckbetätigung der Handhabe 62 Reinigungsmittel und Wasser abgegeben. Das Gegendruckventil 72
bleibt in seiner am weitesten nach vorn verschobenen
-»> Stellung, bis der Druck bis auf den Betriebsdruck angestiegen
ist (was nur Sekunden in Anspruch nimmt) und bewegt sich dann mit den Kolben 73 rückwärts,
wobei die als Drossel wirkende Bohrung 79 ausreicht, um einen Gegendruck von et« a 35 atü zu er
■41» zeugen.
Bei jeder Betätigung der Handhabe 62 baut sich der Druck in der Leitung 19 solange auf. bis das
Sicherheitsventil 24 bei etwa 50 atü auslöst, alsdann fällt der Druck innerhalb der Leitung 19 auf etwa
κι 14 atü ab. und bei dieser Druckhöhe bleibt es offen.
Bei erneuter Betätigung der Handhabe 62 schließt sich sofort das Sicherheitsventil 24 oder kehrt auf sei
nen Sitz zurück, und der Druck baut sich erneut schnell bis zum Betriebsdruck oder gegebenenfalls
1^ höher auf, um den Ventilkörper 76 von seinem Sitz
71 herunterzubewegen.
F i g. 9 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Druckfühler 26. Letzterer ist durch einen Stutzen 95
in Strömungsmittelverbindung mit der Druckleitung
en 19 und besitzt einen innerhalb eines Zylinders 97, der
in Strömungsmittelverbindung mit dem Inneren der Leitung 19 steht, angeordneten Tauchkolben 96. Fernerhin ist eine Feder 98 vorgesehen, die einen umgekehrt becherförmigen Körper 99 umgibt, der mit dem
μ Kolben 96 in gleitender Verbindung steht. Die Feder
98 beaufschlagt den Tauchkolben 96. Der andeie Endabschnitt des Tauchkolbens 96 nimmt der! Steuer
arm 27 auf. welcher die zwei auf Abstand gehalte-
3075
nen Schaltnasen 100 auf 101 aufweist. Letztere sind so angeordnet, daß die Schaltnase 101 den Schalter
28 bei annähernd 10 atü derart betätigt, daß der Kontakt 37 geschlossen wird. Die Schaltnase 100 betätigt
bei annähernd 40 bis 45 atü den Schalter 28 dahinge τ hend, daß der Kontakt 38 geschlossen wird. Bei
Drücken zwischen diesen Werten bewirken die Schaltnasen 100 und 101 keinen Stellungswechsel des
Schalters 28, da dieser so beschaffen ist, daß er in einer gegebenen Stellung verbleibt, bis er unter Aufwendung
von Kraft in seine andere Stellung bewegt wird und dann in die andere Schaltstellung einschnappt.
F i g. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung bei Anwendung auf ein Reinigungsmittel, das π
nicht unter Druck gesetzt wird und mit einer Pumpe arbeitet, wie sie beispielsweise in der USA.-Patentschrift
3,058,668 beschrieben ist. Die meisten Teile sind in ihrer Konstruktion mit denen der in Fig. 1
und 2 dargestellten Anlage identisch und es werden daher dieselben Bezugszeichen verwendet. Jedoch
wird anstelle des zuvor unter Druck gesetzten Seifenbehälters 30 bei dieser Ausführungsform ein nicht
unter Druck gesetzter Behälter 111 vorgesehen, der Reinigungsmittel 110 aufnimmt und durch eine Lei- 2i
tung 112 mit dem Einlaß der Pumpe 16 verbunden
ist. Ein Rückschlagventil 113 verhindert die Rückkehr
von Wasser in den Reinigungsmittelvorrat. Nach der Beschreibung der USA.-Patentschrift
3,058,668 wird das Reinigungsmittel nur dann der Pumpe zugeführt, wenn ihr ein nicht angemessener
Wasservorrat zur Verfugung gestellt wird. Mit anderen Worten — es kann das Reinigungsmittel durch die
Leitung 112 in die Pumpe eingesaugt werden, indem man die Pumpe 16 aushungern läßt. Das Aushungern
der Pumpe wird durch Schließen eines Solenoidventils 114 bewirkt, so daß eine herabgesetzte Wasserversorgung
durch eine Nebenleitung 115, mit
einem darin angeordneten einstellbaren Ventil 116 stattfindet. Es ist somit leicht ersichtlich, daß bei Einstellung
des Druckreglers 20 zur Heranführung des niedrigen Gegendruckes, der bewegliche Steuerarm
27 sich in der in F i g. 3 gezeigten Stellung befindet, wobei das normalerweise offene Solenoidventil 114
geschlossen isf, was zu einem Aushungern der αί
Pumpe und einem Ansaugen des Reinigungsmittels durch die Leitung 112 führt, so daß es sich an oder
vor dem Pumpeneinlaß oder in der Pumpe selbst mit Wasser vermischt. Wenn der Druckregler 20 auf die
Hochdruck- oder Spülstellung eingestellt ist, dann hat u)
der Schalter 28 den Kontakt 38 geschlossen und verursacht eine Bewegung des normalerweise geschlossenen
Solenoidventils 114 in die geöffnete Stellung und sieht dadurch eine größere als die angemessene
Wasserzufuhr zum Einlaß in die Pumpe vor und μ beendigt demzufolge den trockenen Zustand der
Pumpe und das Ansaugen des Reinigungsmittels von dem Behälter 111. Infolgedessen wird nur Wasser
aus der Düse 23 abgegeben. Es sei darauf hingewiesen, daß das Sicherheitsventil 24 genau wie in der in <·ο
Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform durch die Nebenleitung 25 mit der Pumpe 16 verbunden ist. Hs
ist ersichtlich, daß die Steuerung des Gegendrucks innerhalb der Druckleitung 19 durch den Druckregler
20 in derselben Weise überwacht wird, wie es im Vor 1^
hergehenden mit Bezug auf die in Fig. 1 und 2 gezeigte
Ausführungslbrm beschrieben ist.
Die dritte Ausführungsform, die in F i g. 4 gezeigt ist, baut ebenfalls auf einer Steuerung der Anlage
durch hydraulische Mittel durch Veränderung des Gegendrucks in der Druckleitung 19 auf. Die Elemente,
die gemeinsam mit den in Fig. 2 und 3 gezeigten vorhanden sind, tragen die gleichen Bezugszeichen und
sind in der Konstruktion mit diesen identisch. Der Hauptunterschied zwischen der in F i g. 4 gezeigten
Anlage und der in Fig. 2 gezeigten Anlage besteht darin, daß mehrere Reinigungsmittelbehälter derart
benutzt werden, daß sie wahlweise entweder einen oder beide der in ihnen enthaltenen Reinigungsmittel
herbeischaffen. Es ist ein Reinigungsmittelbehälter 30 und ein zweiter Reinigungsmittelbehälter 120 gezeigt.
Jeder dieser Behälter sowie ihre zugeordneten Rückschlagventile sind in der Konstruktion identisch mit
der in Fig. 2 und 10 gezeigten. Es ist zu beachten,
daß eine Druckübertragungsleitung 121 durch eine Leitung 122 in Strömungsmittelverbir.dung mit dem
Reinigungsmittelbehälter 30 verbunden ist, wobei sich in der Leitung 122 ein normalerweise geschlossenes
Solenoid Ventil 123 befindet. Die Leitung 121 ist außerdem durch eine Leitung 124 mit dem zweiten
Reinigungsmittelbehälter 120 verbunden, und in der Leitung 124 befindet sich ein normalerweise geschlos
senes Solenoidventil 125. Der Reinigungsmittelbehälter 30 ist durch eine Leitung 126, in der sich ein normalerweise
offenes Solenoidventil 127 befindet, hin ter dem Regler 18 an die Wasserversorgungsleitung
17 angeschlossen. Der Reinigungsmittelbehältcr 120 ist ebenso durch eine Leitung 128. in der sich ein nor
malerweise offenes Solenoidventil 129 befindet, hin ter dem Regler 18 an die Wasserversorgungsleitung
17 angeschlossen.
Das normalerweise geschlossene Solcnoidventil 123 ist mit einem nockenbetätigten, einpoligen Schal
ter 130 elektrisch verbunden. Ein Nocken 131 ist so angeordnet, daß er den Schalter 130 in die geschlossene
Stellung bewegt (jedoch nicht darüber hinwcgbe wegt). wenn der Flügel 84 so eingestellt ist, daß er
einen Anstieg des Drucks in der Leitung 19 auf annähernd 40 atü herbeiführt. Wenn dieser Schalter 130
durch den untersten Nocken 131 des Steuerarms 27 des Druckfühlers 26 betätigt wird, dann wird das So
lenoidventil 123 in die geöffnete Stellung bewegt. und zwar mit dem Ergebnis, daß der Strömungsmitteldruck
von der Druckleitung 17 durch die Leitung 121 und das Ventil 123 in das Innere des Behälters
30 für flüssiges Reinigungsmittel übertragen wird, was zur Folge hat, daß das Reinigungsmittel heraus
und in das Innere der Wasserversorgungsleitung 17 hineingedrückt und mit der Wasserversorgung für die
Pumpe 16 vermischt wird. Infolgedessen wird aus der Düse 23 bei Betätigung der Handhabe 62 eine Mischung
von Wasser und dem in dem Behälter 30 befindlichen Reinigungsmittel herausgedrückt, wobei angenommen
ist, daß sich der Flügel 84 in der untersten Druckstellung befindet.
Ein zweiter nockenbetätigter Schalter 132 ist so angeordnet,
daß er durch einen Nocken 133 etwa bei mittlerer Druckhöhe oberhalb derjenigen zur Betätigung
des Schalters 130 geschlossen wird. Es ist zu beachten, daß jeder der Nocken und der zugeordneten Schalter so angeordnet sind, daß nur ein Schalter
bei einem gegebenen Druck innerhalb der Leitung 19 durch eine bestimmte Einstellung des Flügels 84 ge
schlossen wird und daß die Schalter beide vom glei
chcn Typ sind. Gegebenenfalls können Rastschaltcr benutzt werden. Wenn der als Steuerhebel ausgcbil-
dete Flügel 84 so eingestellt ist. daß der Steuerarm 27 sich in seine derartige Stellung bewegt, daß der
Nocken 133 den Schalter 132 bei etwa 45 atü schließt, dann wird das normalerweise geschlossene
Solenoidventil 125 in die offene Stellung bewegt. >
und das normalerweise offene Solenoidventil 129 iwrd in die geschlossene Stellung bewegt. Wenn die
SL-s stattfindet, dann wird Strömungsmitteldruck
durch die Leitung 124 auf das Innere des Reinigung^ mittelbehälters 120 übertragen und ein Teil des In in
halts desselben vor der Pumpe !6 in die Wasserver
sorgungsleitung 17 hineingedrückt und von der Pumpe durch die Düse 23 abgegeben. Hs sei darauf
hingewiesen, daß gleichzeitig der Schalter 130 wäh rend seiner Rückkehr in die Betriebsdruckstellung
durch den Nocken 131 geöffnet wird, so daß das nor
malcrweise geschlossene Solenoidventil 123 in die ge
schlossene Stellung zurückkehrt und das normaler weise offene Solenoidventil 127 in die offene Stellung
zurückkehrt. Somit wird der Druck an dem Be- >n
hälter 30 ausgeglichen, während auf das Innere des Behälters 120 ein Überdruck ausgeübt wird.
Wenn der Druckregler 20 auf eine zweite Mittelstellung eingestellt ist, so daß der Steuerarm 27 sich bei
einem Druck von annähernd 50 atü verschiebt und -'*
ein Schalter 134 durch einen Nocken 135 geschlossen wird, dann verlassen die Nocken 133 und 131
die ihr zugeordneten Schalter und öffnen diese wieder, während sie auf die Betriebsdruckhöhe herunter
liehen. Das Schließen des Schalters 134 betätigt je «>
doch die Stromkreise zu jedem der normalerweise geschlossenen Solenoidvcntile 123 und 125 und
schließt die normalerweise offenen Solenoidveniile 127 und 129, so daß der Strömungsmitteldruck
durch die Leitungen 122 und 124 auf das Innere der ί
Rehälter 30 und 120 übertragen wird. Infolgedessen
wird eine Mischung der in den Behältern 30 und 120 enthaltenen Reinigungsmittel in das Innere der Was
serversorgungslcitung 17 hineingedrückt und durch die Pumpe 16 über die Sprühdüse 23 abgegeben. n
Wenn es erwünscht ist, klares Wasser aus der Pumpe !6 abzugeben, dann wird die Druckregelung
des Reglers 20 aur die Hochdruck und Spülstellung
(oberhalb von etwa 50 atü) eingestellt, um den Gegen druck innerhalb der Leitung 19 auf einen Wert we
sentlich oberhalb des zur Betätigung der Schalter 130,132 und 134 erforderlichen Druckes zu erhöhen.
Wenn der Steuerarm 27 durch den gesteigerten Ge gendruck genügend weit gedrückt worden ist. so daß
jeder der Nocken 131,133 und 135 seinen entsprechenden Schalter 130 und 132 und 134 verläßt und
die Nocken diese Schalter bei ihrem Heruntergehen auf Betriebsdruckhöhe, etwa 35 atü. wieder öffnen,
dann befinden sieh die Solenoidveniile 123,125,127
und 129 jeweils in ihrer normalen Stellung, so daß die Ventile 123 und 125 geschlossen sind, während
die Ventile 127 und 129 offen sind. In dieser Stellung ist der Druck an beiden Behältern 30 und 120 ausgeglichen,
und es wird der Pumpe 16 nur Wasser züge führt, so daß der Spülvorgang vollendet werden
kann. Cs sei darauf hingewiesen, daß in jedem Falle die Handhabe 62 betätigt werden muß. wenn von
einem Gegendruck auf einen anderen umgewechselt "wird, so daß der Ventilkörper 76 auf den Ventilsit/.
71 zurückkehren kann, um den Steuerarm 27 in die erwünschte Stellung zu bewegen, die zur Betätigung
des zugeordneten Schalters erforderlich ist. Die unter brochenen Linien zeigen eine wahlweise mögliche
Drucküberiragungsleitung 136. Diese Leitung kann
anstelle der Verbindung mit Leitung 19 benutzt wer den, um Druck für die Reinigungsmittelbehälter 30
und 120 vorzusehen.
Am Kopf jedes Reinigungsmittelbehälters 30 und 120 kann anstelle der beiden Solenoidventile
33,36,123,127 oder 125, 129 auch ein Dreiwegventil
benutzt werden. F.in solches Ventil müßte an der Steile angeordnet werden, an der die Leitungen 32,35
oder 122,126 oder 121,128 aufeinander reffen und im übrigen so vorgesehen sein, daß bei Verbindung eines
von jedem solcher Leitungspaare mit dem Inneren seii nes zugehörigen Reinigungsmittelbchälters das andere
nicht mit dem Inneren verbunden ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (16)
1. Reguliereinrichtung für Druckwaschanlagen, nsbesondere zum Reinigen von Kraftfahrzeugen,
mit mehreren Flüssigkeitsquellen, die mit dem Einlaß einer Pumpe verbunden sind, einer über
eine Zufuhrleitung mit dem Auslaß der Pumpe verbundenen Flüssigkeitspistole mit einem Absperrventil,
Steuerventilen zur Steuerung der Flüssigkeitsströme von den Flüssigkeitsquellen zum Pumpeneinlaß
und einem mit der Zufuhrleitung verbundenen Druckfühler zur Betätigung der Steuerventile
in Abhängigkeit von der Höhe des Flüssigkeitsdruckes, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Steuerung des nach dem Öffnen des Absperrventils (59 bis 68) in der Zufuhrleitung (19) zur Flüssigkeitspistole
(21,57,62) herrschenden Flüssigkeitsdruckes ein handbetätigbarer Druckregler (20) an
«ier Flüssigkeitspistole (21,57,62) vorgesehen ist.
2. Reguliereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der handbetätigbare
Druckregler (20) ein durch eine Feder (94,88) beaufschlagtes Gegendruckventil (72) mit einer
Durchflußöffnung (78,79) für den Durchfluß von Flüssigkeit nach dem Öffnen des Absperrventils
<59 bis 68) von der Zuleitung (19) zu dem Auslaß '(21) der Flüssigkeitspistole (21,57,62) hin aufweist,
deren lichte Weite zum Aufbau eines Gegendrukkes kleiner ist als der Auslaßquerschnitt der Flüssigkcitspistole,
wobei die Beaufschlagung des Ge gendruckventils (72) durch die Feder (94,88) veränderbar
ist.
3. Reguliereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß das Gegendruckventil
(72) aus einem Ventilkörper (76) und einem ^ Kolben (73) besteht, wobei der Ventilkörper (76)
auf dem Kolben (73) begrenzt verschiebbar gelagert und mit der Durchflußöffnung (78.79) versehen
ist.
4. Reguliereinrichtung nach einem der An-Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Handbetätigung des Druckreglers (20) eine über die Feder (94,88) auf das Gegendruckventil (72)
einwirkende Stellschraube (83) vorgesehen ist. die in eine Gewindebohrung der Flüssigkeitspistole
(21,57,62) eingeschraubt ist.
5. Reguliereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kopf der Stellschraube (83) mit einem als Handhabe dienenden Flügel (84) versehen ist und an ίο
der Flüssigkeitspistole (21,57,62) zwei mit dem Flügel (84) zusammenwirkende Anschläge (85 u.
86) vorgesehen sind, so daß der auf das Gegendruckventil (72) einwirkende Federdruck innerhalb
gewisser Grenzen veränderbar ist. ■>■>
6. Reguliereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß eine
Kammer (70), in die das Vorderende des Kolbens (73) hineinragt und die mit dem Absperrventil (59
bis 68) verbunden ist, mit dem Flüssigkeitsauslaß co
(21) der Flüssigkeitspistole verbunden und die Kammerwand im Bereich der Auslaßöffnung als
Ventilsitz (71) entsprechend der Form des Vorder
cndes des Ventilkörpers (76) des Gegcndruckventils (72) ausgebildet ist, und daß das Gegendruck- μ
ventil (72) durc'i die Feder (94) gegen den Ventil
sitz (71) gepreßt ist, so daß das Gegendruckventil (72) bei einem vorgegebenen Druck gegen die
Kraft der Feder (94) durch die Flüssigkeit von dem Ventilsitz (71) abhebbar ist.
7. Reguliereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kolben (73) des Gegendruckventils (72) in einer Umfangsnut einen O-Ring (74) zur Abdichtung
der Kammer (70) trägt und der auf dem Vorderende des Kolbens (73) gelagerte Hohlventilkörper
(7G) ein konisches vorderes Ende (77) aufweist, das mit einer in das Innere des Hohlventükörpers
(76) führenden Axialbohrung (79) und einer mit der Axialbohrung in Verbindung stehenden Querbohrung
(78) versehen ist, wobei die lichte Weite der Bohrung (79) zum Aufbau des Gegendruckes
kleiner ist als der Auslaßquerschnitt der Flüssigkeitspistole.
8. Reguliereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hohlventilkörper (76) in seiner Wandung mindestens eine runde Öffnung (80) und der Kolben
(73) einen radial ausgerichteten Stift (81) aufweist, der sich durch die Öffnung (80) hindurcherstreckt,
um eine begrenzte Axialbewegung des Hohl ventil körpers (76) mit Bezug auf den Kolben (73) zu
ermöglichen.
9. Reguliereinrichtung nach einem der An Sprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß koa
xia! zum Gegendruckventil (72) in einem hülsenför migen Fortsatz (82) der Flüssigkeitspistole ein das
hintere Ende des Gegendruckventils (72) berühren der und an seinem von dem Gegendruckventil (721
abgewandten Ende mit einer Umfangsnut (92) ve-. sehenen Gleitkörper (93) und ein den hülsenförnv,
gen Fortsatz (82) umgebender Ringkörper !891 mit einer sich verjüngenden Einsenkung (90) aal
seiner dem Gegendruckventil (72) zugewandten Stirnfläche vorgesehen sind, wobei in der Umfang
nut (92) des Gleitkörpers (93) Kugeln (91) gel., gert sind, die Öffnungen des hülsenförmigen For:
sat/.es (82) durchsetzen und sich auf der durch &<x Einsenkung (90) gebildeten Innenfläche des Ring
körpers (89) abstützen, daß der hülsenförmigc
Fortsatz (82) und der Ringkörper (89) von einer auf dem Pistolenkörper verschiebbar gelagerten,
an ihrem hinteren Ende einen Innenbund aufweisenden Abdeckhülse (87) umgeben ist, daß an
dem Innenbund am ninteren Ende der Abdeckhülse (87) die Stellschraube (83) gelagert ist und
deren Gewindebolzen in ein Innengewinde des hül senförmigen Fortsatzes (82) eingreift, wobei die
Feder (94) in dem hülsenförmigen Fortsatz (82) angeordnet ist und sich einerseits an der Stellschraube
(83) und andererseits an dem Gleitkörper (93) abstützt, und daß eine zweite Feder (88)
vorgesehen ist, die sich zwischen dem hülsenförmigen Fortsatz (82) und der Abdeckhülse (87) liegend
einerseits am Innenbund der Abdeckhülse (87) und andererseits am Ringkörper (89) abstützt.
10. Reguliereinrichtung nach einem der Ansprüche I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einlaßleitung (17) zur Pumpe (16) über eine Lei lung (25) mit einem in de,1 Zuflußleitung (19) zur
Flüssigkcitspistole angeordneten Sicherheitsventil (24) verbunden ist. das bei Erreichung eines vorge
gebenen Maximaklruckcs öffnet urd bei Betätigung
des Abzughebels (62) der Flüssigkeitspistole schließt.
11. Reguliereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Bereitstellung von Reinigungsflüssigkeit am Pumpeneinlaß der Druckfühler (26) in an sich be
kannter Weise mit einem Betätigungselement s (27,28) versehen ist und daß durch dieses Betätigungselement ein Ventil (33;123;125) betätigbar
ist, das in einer den Auslaß der Pumpe (16) mit dem einen Ende (oberes Ende) eines Reinigungsflüssigkeitsbehälters (30;120) verbindenden Lei- tung (32;121;122) angeordnet ist, wobei das andere Ende des Reinigungsflüssigkeitsbehälters über
ein Rückschlagventil (31) mit dem Pumpeneinlaß verbunden ist.
12. Reguliereinrichtung nach einem der An- π Sprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Bereitstellung von Reinigungsflüssigkeit am Pumpeneinlaß der Druckfühler (26) in an sich be
kannter Weise mit einem Betätigungselement (27,28) versehen ist und daß durch dieses Betätigungselement
ein Ventil (33:123; 125) betätigbar ist. das in einer eine Quelle, deren Druck größer
ist als der Druck am Pumpeneinlaß, mit dem einen Ende (oberes Ende) eines Reinigungsflüssigkeitsbehälters
(30;120) verbindende Leitung is (32;121;122) angeordnet ist. wobei das andere
Ende des ReinigungsflüssigkeitsbehäKers über ein Rückschlagventil (31) mit dem Pumpeneinlaß verbunden
ist.
13. Reguliereinrichtung nach einem de;· An
Sprüche 1 bis 12. dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende und das untere Ende des Reinigungsflüssigkeitsbehälters
durch eine ein Ventil (36) aufweisende Leitung (35) verbunden sind, das
ebenfalls von dem Betätigungselement betätigbar M ist.
14. Rr guliei einrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 13. dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (27,28) für eine Betätigung
der Ventile bei Erreichen einer bestimmten Druck -in
difTerenz ausgelegt ist.
15. Reguliereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14. dadurch gekennzeichnet, daß in
dem Reinigungsflüssigkeisbehälter (30;120) eine
mit dem Rückschlagventil (31) verbundene und ■-;·>
unter dem am oberen Ende des Behälters (30;120) zugeführten Druck zusammenfaltbar und mit der
Reinigungsflüssigkeit gefüllte Packung (51) vorgesehen ist.
16. Regulierungseinrichtung nach einem der u\
Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß im Behälter eine die Packung (51) beaufschla
gcnde becherförmige Platte (55) vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US478289A US3383044A (en) | 1965-08-09 | 1965-08-09 | Hydraulically controlled pressure washer |
| US47828965 | 1965-08-09 | ||
| DEB0088410 | 1966-08-05 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1505623A1 DE1505623A1 (de) | 1970-12-03 |
| DE1505623C true DE1505623C (de) | 1973-04-12 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1454898A1 (de) | Geraet zum serienmaessigen UEberziehen von Gegenstaenden und zum serienmaessigen Fuellen von Hohlraeumen gleichen Rauminhaltes mit giessfaehigem,aus mehreren Komponenten zusammengesetztem Kunststoff | |
| DE2602669C3 (de) | Vorrichtung zum Erzeugen und Ausstoßen eines chemisch reaktionsfähigen Gemisches aus mindestens zwei Kunststoff-Komponenten | |
| DE2002060A1 (de) | Fuellrohrloses Fuellelement fuer Gegendruck-Fuellmaschinen in Ein- oder Mehrkammer-Bauweise | |
| DE689328C (de) | Verschluss fuer die Duese des Massezylinders einer Spritzgussmaschine fuer plastische Massen | |
| DE19841954A1 (de) | Zapfkopf zur Entnahme einer unter Gasdruck stehenden Flüssigkeit, beispielsweise Bier | |
| DE3020203C2 (de) | Vorrichtung zum Herstellen eines Reaktionsgemisches aus Massiv oder Schaumstoff bildenden fließfähigen Komponenten | |
| DE1929844A1 (de) | Geraet zum Abgeben von Verbrauchsstoffen,z.B. Rasierkrem | |
| DE10059217B4 (de) | Verfahen zum Abgeben von Flüssigkeitsvolumina sowie Abgabevorrichtung dafür | |
| DE1236365B (de) | Selbsttaetig schliessende Ventileinrichtung | |
| DE3001570C2 (de) | Einrichtung zur Mengenregulierung für die von einer Mehrkolbenhochdruckpumpe eines Hochdruckreinigers abgegebene Flüssigkeitsmenge | |
| DE3012978C2 (de) | Dosiervorrichtung für Margarine oder Speiseeis | |
| DE4313679C1 (de) | Zapfpistole | |
| DE1505623B (de) | Reguliereinrichtung für Druck Waschanlagen, insbesondere zum Reinigen von Kraftfahrzeugen | |
| DE19927070B4 (de) | Hydraulische Presse | |
| DE1808221C3 (de) | Hydraulische Vorrichtung zum Treiben eines hydraulischen Werkzeuges zwecks Ausführung eines Klemmverfahrens | |
| DE515362C (de) | Zentralschmiervorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE2218428C3 (de) | Zeitglied für eine hydraulische Ausbausteuerung | |
| DE1527219C (de) | Pneumatisch-hydraulischer Druckübersetzer für druckmittelbetriebene Werkzeuge zum Setzen von Befestigungsmitteln | |
| DE8114682U1 (de) | Einspritzvorrichtung fuer druck-spritzgussmaschinen | |
| DE60204268T2 (de) | Füllventil | |
| DE1927045C (de) | Selbstschließendes Absperrventil mit Zeltschaltwerk | |
| DE2144459A1 (de) | Mit druckluft betriebene spruehpistole | |
| DE1296454B (de) | Steuerarmatur zur Dosierung der Bruehe bei Schaedlingsbekaempfungs-geraeten | |
| DE2110335A1 (de) | Dosiergeraet | |
| EP2072663A1 (de) | Wasser-Nachfüllbehältnis für einen Flüssigkeitstank sowie Verfahren zum Entleeren eines Flüssigkeitstanks |