DE1505623C - Reguheremnchtung fur Druckwasch anlagen, insbesondere zum Reinigen von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Reguheremnchtung fur Druckwasch anlagen, insbesondere zum Reinigen von Kraftfahrzeugen

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DE1505623C
DE1505623C DE19661505623 DE1505623A DE1505623C DE 1505623 C DE1505623 C DE 1505623C DE 19661505623 DE19661505623 DE 19661505623 DE 1505623 A DE1505623 A DE 1505623A DE 1505623 C DE1505623 C DE 1505623C
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Regulieremrieli lung für Druckwaschaiilngen. insbesondere zum Rd nigcn von Kraftfahrzeugen, mit mehreren Fliissigkcits quellen, die mit dem Einlaß einer Pumpe verbunden sind, einci über eine Zuführleitung mit dem Auslaß (,i der Pumpe verbundenen Flüssigkeitspistolc mit einem Absperrventil. Steuerventilen zur Steuerung der Flüs sigkeitsslröme von den Flüssigkeilsquellen /um Pum peneinlaß und einem mit der Zufuhrleitung verbundenen Druckfühler zur Betätigung der Steuerventile in Abhängigkeit des Flüssigkeitsdruckes.
Eine solche Anlage ist zum Waschen von Oberflächen mittels Wasser und Reinigungsflüssigkeiten bestimmt; bei ihr wird das Wasser oder ein Gemisch von Wasser und den Reinigungsflüssigkeiten wahlweise bei relativ hohem Druck abgegeben, so daß z.B. ein zusätzliches Abreiben oder Bürsten oder dergleichen der zu reinigenden Oberfläche entfallen kann.
Es ist eine derartige Waschanlage bekannt, bei der zur Regulierung der Zusammensetzung des Reinigungsgemisches an dem Pump- und Mischaggregat der Druckwaschanlage von Hand betätigbare Ventile vorgesehen sind. Soll z. B. nach dem Aufspritzen eines Gemisches aus Reinigungsflüssigkeit und Wasser reines Wasser auf das Kraftfahrzeug aufgespritzt werden, so muß die Bedienungsperson an das Maschinenaggregat herantreten, um die Ventile zu betätigen.
Weiterhin ist eine Druckwaschanlage bekannt, bei der zur Regulierung der Zusammensetzung des Reinigungsgemisches eine elektrische Fernsteuerung benutzt wird, deren Schalter an der Flüssigkeitspistole vorgesehen wird. Die elektrischen Verbindungen zwischen Maschinenaggregat und Pistole sind durch elektrische Zuleitungen hergestellt, die zusammen mit der Flüssigkeitsleitung von dem Aggregat zur Pistole geführt sind, so daß für den Bedienungsmann die Gefahr besteht, sich bei schadhafter Isolierung an der Flüssigkeitspistole zu elektrisieren.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Reguliereinrichtung zu schaffen, die von der Flüssigkeitspistole aus bedienbar, dabei aber betriebssicher ist; diese Re guliercinrichtung soll einfach im Aufbau und billig herzustellen sein.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß zur Steuerung des nach dem Öffnen des Absperrventils in der Zufuhrleitung zur Flüssigkeitspistole herrschenden Flüssigkeitsdruckes ein handbetätigbarer Druckregler an der Flüssigkeitspistole vorgesehen ist.
Bei einer derartigen Reguliereinrichtung wird durch den handbetätigbaren Druckregler der unmittelbar nach dem Öffnen des Absperrventils in der Zufuhrleitung der Pistole herrschende Flüssigkeitsdruck bestimmt. Der Durckfühler steuert die Betätigung der Steuerventile in Abhängigkeit von der Höhe dieses sich unmittelbar nach dem Öffnen des Absperrventils einstellenden Flüssigkeitsdruckes. Der Betriebsdruck, unter dem die Waschflüssigkeit auf das Kraftfahrzeug aufgespritzt wird, unterscheidet sich von dem unmittelbar nach dem Öffnen des Absperrventils in der Pistole herrschenden Flüssigkeitsdruck.
Beim Übergang von einem Gemisch aus Wasser und Reinigungsflüssigkeit zu reinem Wasser braucht die Bedienungsperson also nicht von dem zu waschenden Gegenstand zu dem Maschinenaggregat zu ge hen. um die Steuerventile von Hand aus zu betätigen; sei es durch Drehen von Handrädern oder durch Umlegen von Schaltern im Falle von Magnetventilen. Da die Fi: iisicuerung des Maschinenaggregats der Druckwaschanlagc nicht auf elektrischem, sondern auf hydraulischem Wege erfolgt, ist die Bedienungsperson nicht durch anliegende elektrische Spannungen gefährdet, so daß selbst ein unangenehmes Elektrisieren nicht auftreten kann.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung weist der liaiidbeliitigtc Druckregler ein durch eine
Feder beaufschlagtes Geeendruckventil mit einer DurchflußöfTnung für den Durchfluß von Flüssigkeit nach dem Öffnen des Absperrventils von der Zuleitung zu dem Auslaß der Flüssigkeitspistole hin auf. wobei die lichte Weite der Durchflußöffnung zum Aufbau eines Gegendruckes kleiner ist als der Auslaßquerschnitt der Flüssigkeitspistole und die Beaufschlagung des Gegendruckventils durch die Feder veränderbar ist. Bei dieser Ausführungsform fließt also zunächst die Waschflüssigkeit durch die DurchflußöfTnung zum Pistolenauslaß, so daß sich bei den angege benen Querschnittsverhältnissen zunächst ein Gegen druck aufbauen muß, auf den der Druckfühler an spricht. Ist genügend Flüssigkeit durch die Durchfluß öffnung hindurchgetreten, so wird das Gegendruck ventil verschoben, und es strömt die Waschflüssigkeit ungehindert von dem Absperrventil zum Flüssigkeits pistolenauslaß. Da die Beaufschlagung des Gegen druckventils durch die Feder veränderbar ist, ist auch die Höhe des sich unmittelbar nach dem Öffnen des Absperrventils in der Zuleitung aufbauenden Gegen druckes veränderbar.
Zweckmäßgerweise besteht das Gegendruckventil aus einem Ventilkörper und einem Kolben, wobei dei Ventilkörper auf dem Kolben begrenzt verschiebbar gelagert ist und mit der Durchflußöffnung versehen ist.
Es empfiehlt sich, zur Handbetätigung des Druck reglers eine über die Feder auf das Gegendruckventil einwirkende Stellschraube vorzusehen, die in eine Ge windebohrung der Flüssigkeitspistole eingeschraubt ist. Diese Anordnung ermöglicht auf einfache Weise eine Änderung der Beaufschlagung des Gegendruck ventils.
Um eine gesteuerte Erniedrigung des Gegendruk kes von dem Auslaß der Flüssigkeitspistole her zu er reichen, ist eine Kammer, in die das Vorderende des Gegendruckkolbens hineinragt und die mit dem Ab sperrventil verbunden ist. mit dem FliissigkeitsauslaLl der Flüssigkeitspistole verbunden und ist die Kammer wand im Bereich der Auslaßöffnung als Ventilsitz ent sprechend der Form des Vorderendes des Ventilkör pers des Gegendruckventils ausgebildet und ist das Gegendruckventil durch die Feder gegen den Ventil sitz gepreßt, so daß das Gegendruckventil bei einem vorgegebenen Druck gegen die Kraft der Feder durch die Flüssigkeit von dem Ventilsitz abhebbar ist.
Um bei nicht geöffnetem Pistolenauslaß eine Drucksicherheit der Druckwaschanlage zu erzielen, ist die Einlaßleitung zur Pumpe über eine Leitung mit einem in der Zuleitung zur Flüssigkeitspistole an geordneten Sicherheitsventil verbunden, das bei Errei chung eines vorgegebenen Maximaldruckes öffnet und bei Betätigung des Abzugshebels der Pistole schließt.
Zur Bereitstellung von Reinigungsflüssigkeit am Pumpeneinlaß ist der Druckfühler in an sich bekann ter Weise mit einem Betätigungselement versehen; durch dieses Betätigungselement ist ein Ventil betätig bar. das in einer den Auslaß der Pumpe mit dem einen Ende (oberes Ende) eines Reinigungsflüssigkeits behälters verbindenden Leitung angeordnet ist. wobei das andere Ende des Reinigungsflüssigkeitsbehälters über ein Rückschlagventil mit dem Pumpenemlaü ver bunden ist. Durch Betätigung des Ventils am oberen Ende wird die Reinigungsflüssigkeit im Behälter hc aufschlagt, so daß das Rückschlagventil öffnet und Reinigungsflüssigkeit in die Pumpe eintreten kann. Natürlich ist es auch möglich, das obere Ende des Reinigungsflüssigkeitsbehälters nicht mit dem Pumpenauslaß zu verbinden, sondern mit einer Druckquel-ί Ie, deren Quellendruck größer ist als der am Pumpen einlaß herrschende Druck.
Vorzugsweise wird die Reinigungsflüssigkeil nicht direkt in den Reinigungsflüssigkeitsbehälter eingebracht, sondern es wird in diesen eine zusammenfalt-Ki bare Packung eingebracht, die fabrikmäßig mit Reini gungsflüssigkeit gefüllt worden ist.
Weitere, die Erfindung kennzeichnende Merkmale sind in den Unteransprüchen angegeben. In der Zeich nung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfin ι i dung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Aus führungsform einer Druckwaschanlage.
Fig. 2 ein Schema des Flüssigkeits- und des elektrischen Stromverlaufs der in Fig. 1 gezeigten An 2(i lage mit einer in unterbrochenen Linien gezeigten wahlweisen Druckzufuhreinrichtung, die an die Reini gungsmittelzufuhr angeschlossen ist,
Fig. 3 ein Schema des Flüssigkeits und des elektrischen Stromverlaufes bei einer zweiten Ausfüh-2s rungsform der Erfindung.
F i g. 4 ein Schema des Flüssigkeits und des elek irischen Stromverlaufes bei einer dritten Ausführungs form der Erfindung.
F i g. 5 einen senkrechten Schnitt durch eine als in Flüssigkeitspistole ausgebildete Reguliereinrichtung nach der Erfindung für die Druckwaschanlagc nach Fig. I und 2 mit dem Druckregler.
F i g. 6 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung des Flüssigkeitssteuerventils mit seiner M Betätigungseinrichtung.
Fig. 7 eine Rückansicht des Druckreglers nach der Linie 7 7 in Fig. 5.
I- ig. 8 einen senkrechten Schnitt durch das Gegen druckventil des Druckreglers.
•in Fig. 9 einen senkrechten Schnitt des Druckfühlers, der bei jeder der hier dargestellten Reguliereinrichtun gen benutzt wird, und
Fig. IO einen senkrechten Schnitt durch den in den Fig 1. 2 und 4 gezeigten Behälter für das flüs -υ sige Reinigungsmittel.
Bei der in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungs form der Erfindung ist ein Motor IO vorgesehen, der von einer Kraftquelle 13 über einen Schalter 14 und einen Transformator 15 sowie elektrische Leitungen mi 11 und 12 mit elektrischem Strom versorgt wird. Der Motor 10 treibt eine Pumpe 16 r.n. Der Schalter 14 kann ein handbetätigter Schalter oder ein auf den Durchfluß ansprechender Schalter bekannter Art sein, der in die Strömungsmitteldurchflußleitung eingebt schaltet ist. so daß stets dann, wenn Strömungsmittel durch die Anlage hindurchfließt. der Schalter zur Be tätigung des Motors IO geschlossen wird.
Die Pumpt- 16 ist mit einer Wasserversorgungsleitung 17 versehen, die an eine unter Druck stehende Mt Wasserquelle (nicht gezeigt) angeschlossen ist. z. B. an die allgemeine städtische Wasserversorgung. In die Versorgungsleitung 17 ist ein Regler 18 einge schaltet, um den Druck des an die Pumpe 16 heran geführten Wassers auf einer gleichmäßigen Höhe. <-* z.B. auf annähernd 2.5atü. zu halten. An die Pumpe 16 is! außerdem eine Druckleitung 19 angeschlossen, die an ihrer Mündung einen als Spritzpistole a isgebil deten Druckregier 20 aufweist, der mit einem Au>iati
VJr"'
21 (s. Fig. 5) versehen ist. der ein Rohr 22 mit einer Sprühdüse 23 an seinem äußeren linde aufnimmt. mittels derer das Versprühen der Waschflüssigkeit gegen die zu reinigenden Oberflächen erfolgt.
In die Druckleitung 19 ist ein Sicherheitsventil 24 eingeschaltet (s. Fig. 3), welches der Art sein kann, wie es in der USA.-Patentschrift 3.140,049 beschrieben ist. Eine Leitung 25 verbindet das Sicherheitsventil 24 mit der Einlaßseite der Pumpe 16.
In die Druckleitung 19 ist außerdem ein Druckfüh kr 26 eingeschaltet, dessen Konstruktion am besten aus Fig. 9 ersichtlich ist. Wie in Fig. 2 schematisch dargestellt ist. besitzt dieser Druck fühler 26 einen auf Druck ansprechenden beweglichen Steuerarm 27. wcl eher einen Schnappschalter 28 betätigt. Dieser Schal ter ist so ausgebildet, daß der Kontakt solange auf rechterhalten bleibt, bis die vom Steuerarm 27 aufgc brachte Kraftein wirkung den Schaltkontakl zum ande ren Pol hinbewegt hat. Die mit vertikalem Abstand zueinander angeordneten, horizontal am Steuerarm 27 vorgesehenen Schaltnasen 100,101 (s.Fig. 3 und 9) gewährleisten einen gewissen Spielraum in der Druckhöhe während der Zeitspanne, in welcher der Schalter 28 von einem Pol zum anderen umschaltet.
Ein starr angeordneter Seifenbehälter 30 ist der Wasserversorgungsleitung 17 zugeordnet und mit einem Rückschlagventil 31 versehen, um das Zurück laufen des Wassers in den Seifenbehälter hinein wan rend des Spülvorganges zu verhindern. Ein Ausfüh rungsbeispie1 für den Seifenbehälter 30 und das Rück schlagventil 31 ist in Fig. 10 gezeigt. Zwischen der Druckleitung 19 und dem Sicherheitsventil 24 er streckt sich eine Nebenlcitung 32. die zum Übertra gen von Druck aus der Abgabeleitung 19 in das In nere des Seifenbehälters 30 hinein dient, sofern ein weiterhin vorgesehenes, normalerweise geöffnetes Sole noidventil 33 nicht geschlossen wird. In die Neben leitung 32 ist außerdem ein Druckregler 34 einge schaltet, um den auf das Innere des Behälters 30 übertragenen Druck zu steuern. Dieser Regler ist auf annähernd 4 atü eingestellt und überschreitet mithin den innerhalb der Wasserversorgungsleitung 17 am Pumpeneinlaß vorhandenen Druck, so daß am Rück schlagventil 31 ein ausreichender Druckunterschied vorhanden ist. um ein Hineindrücken der Seife in die Versorgungsleitung !7 an oder vor dem Einlaß der Pumpe 16 sicherzustellen. Zwischen der Wasserver sorgungsleitung 17 und dem Seifenbehälter 30 er streckt sich fernerhin eine Druckausgleichsleitung 35. um zu gewährleisten, daß der Druck schnell mit dem Seifenbehälter 30 ausgeglichen werden kann, wenn der Sp'ilvorgang beginnen soll. In die Leitung 35 ist ein normalerweise offenes Solenoidventil 36 einge schaltet, um den Durchfluß durch diese Leitung zu verhindern, wenn Seife aus dem Behälter 30 gelangen
Bei vergleichsweise niedrigem Druck hält der Steuerarm 27 (s. F i g. 2) den Schalter 28 mit einem Kontakt 37 geschlossen und verursacht (küurch eine Übertragung des Stromes durch eine Leitung 39 auf das Solenoidventil 36. welches dadurch geschlossen
In dieser Schaltstellung arbeitet die Reguliereinrich tung in der Form, daß ein Gemisch aus Wasser und Seife oder gegebenenfalls einem anderen Reinigungsmittel versprühbar ist. Wenn der Druck in der Druck leitung 19 relativ hoch ist, dann bewirkt der bewegliche Steuerarm 27, daß der Kontakt 38 des Schal ters 28 geschlossen wird, wodurch der Stromkreis zu dem Solenoidventil 33 über die Leitung 40 geschlossen wird und damit dieses Ventil in Schließstellung ge langt. Gleichzeitig wird der Stromkreis zum Solenoid-Ventil 36 unterbrochen, so daß letzteres wieder in die offene Stellung zurückkehrt und einen Ausgleich des Druckes im Seifenbehälter 33 bewirkt, was ein schnelles Schließen des Rückschlagventils 31 und eine Übertragung von Druck durch die Leitung 35 sicherstellt.
ίο Falls erwünscht, kann eine Leitung 41 die in unterbrochenen Linien gezeigt ist, anstatt der Nebenleitung 32 zum Bilden des notwendigen Druckes für den Sei fenbehälter 30 benutzt werden. Mit anderen Worten: der größere Druck kann erzielt werden durch Anzap
π fen der Stadt Wasserversorgungsleitung 17 vor dem Regler 18, und eine Verbindung der Versorgungslei tung 17 mit dem Seifenbehälter 30 ist unter Einschal tung des Solenoidvcntils 33 möglich. Der Druckreg ler 20, dessen Konstruktion am besten aus Fig. 5
2(i bis 7 ersichtlich ist. ist so konstruiert und angeordnet, daß der Gegendruck innerhalb der Druckleitung 19 willkürlich verändert werden kann. Die Wirkungs weise der in F i g. 1 und 2 dargestellten Regulierungs einrichtung ist folgende:
2I Wenn der Druckregler 20 auf niedrigen Druck ein gestellt ist, dann befindet sich der bewegliche Steuer arm 27 in der in Fig. 2 gezeigten Stellung und ver anlaßt das Solenoidventil 33, in der offenen Stellung zu bleiben, wobei das Solenoidventil 36 geschlossen
M) ist. Wenn nunmehr eine Handhabe 62 des Druckreg lcrs 20 betätigt wird, um einen Strömungsmittel durchfluß durch letzteren zu erreichen, dann wird die Pumpe 16 durch die Versorgungsleitung 17 mit Was ser versorgt, das mit einem Reinigungsmittel von dem
μ Seifenbehälter 30 angereichert ist, da der Druck inner halb der Leitung 32. die in Strömungsmittelverbin dung mit der Druckseite der Pumpe 16 steht, den Druck innerhalb der Wasserversorgungsleitung 17 in ausreichendem Maße überschreitet, um das Rück
•to schlagventil 31 aufzudrücken und flüssiges Reini gungsmittel in die Leitung 17 hineinzudrücken. Infol gedessen wird ein Gemisch aus Wasser und Reini gungsmittel durch die Sprühdüse 23 gedruckt. Wenn jedoch der Druckregler 20 so eingestellt ist, daß er
■ιι einen erheblich höheren Gegendruck in der Abgabeleitunp 19 erzeugt, dann verursacht der Druckfühler 26. der auf diesen Gegendruck anspricht, daß der Steuerarm 27 über den Schalter 28 den Kontakt 38 schließt, wodurch das Solenoidventil 33 in die geschlossene Stellung gelangt, während das Solenoidventil 36 in die offene Stellung zurückkehrt. Infolge dessen wird jegliche Flüssigkeitsverbindung zwischen dem Behälter 30 und der Druckleitung 19 beendet, während eine Verbindung zwischen dem Inneren des
" Behälters 30 und der Wasserspeiseleitung 17 über die Leitung 35 und das Ventil 36 hergestellt wird. Auf diese Weise wird der Druck in dem Behälter 30 und in der Wasserversorgungsleitung 17. die zu der Pumpe 16 führt, sofort gesteuert und das Rückschlag
ventil 31 geschlossen, um dadurch jegliche weitere Abgabe von Reinigungsmittel m die Leitung 17 zu verhindern. Infolgedessen wird durch die Sprühdüse 23 nur Wasser abgegeben, und die Anlage arbeitet in der bekannten Spülstellung. Wenn der Motor 10 sei
6' nen Betrieb fortsetzt, nachdem die Auslösung des Druckreglers 20 ausgelöst wordeo ist, im die Ab gäbe abzuschalten, dann baut sich der Druck weiter auf, bis das Sicherheitsventil 24 von seinem Sitz her
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untergedrückt wird und ein Durchfluß durch die Leitung 25 zurück zum Einlaß der Pumpe 16 erfolgt. Wenn dieses stattfindet, dann fällt der Druck sofort auf einen Wert von etwa 15 atü ab, der wesentlich unter dem Betriebsdruck der Anlage liegt. Das Sicherheitsventil 24 ist entsprechend dem USA.-Patent 3,140,049 so konstruiert, daß es einen Druck von mehr als 50 atü zu seiner Öffnung benötigt. Dieser Druck liegt erheblich über dem Betriebsdruck der An lage, der etwa 35 atü beträgt.
Die Konstruktion des Behälters 30 fur das flüssige Reinigungsmittel ist am besten aus Fig. 10 ersieht lieh. Dieser Behälter besteht aus einem Stahlgehäuse 42, das durch einen unterbrochenen Spannring 43 mit einer Grundplstte 44 verbunden ist. Eine ringför mige Nut 45 innerhalb der Grundplatte 44 nimmt einen O-Ring 46 auf. der eine Abdichtung zwischen dem Gehäuse 42 und der Grundplatte 44 herstellt. Das obere Hnde des Gehäuses 42 ist mit einer Einlaß öffnung 47 versehen, die gemäß Fig. 2 an die Lei tungen 32 und 35 angeschlossen ist. Somit befindet sich das Innere des Gehäuses 43 in Strömungsmittel verbindung mit den Leitungen 35 und 32. Ein mit Ge winde versehener Stutzen 48 nimmt ein federbelaste tcs Rückschlagventil 49 auf, welches an seinem obe ren Ende einen Dorn 50 aufweist, der eine abgediente te. Reinigungsmittel enthaltende Patrone 51 durchste chen kann. Die Patrone 51 ist aus Plastik oder einem anderen leicht durchstechbaren Material hergestellt und enthält einen Reinigungsmiltclvorrat, z. B. Seife oder Putzmittel.
Das obere Fnde der Patrone 51 wird durch ein widerstandsfähiges, becherförmiges Element 52 abge dichtet, das mit einer umgekehrt becherförmigen Gc gcnplatte 53 zusammenarbeitet, die den von dem in die Einlaßöffnung 47 hineingedrückten Wasser erzeugten Strömungsmitteldruck auf das Innere des Gehäuses 42 überträgt und dadurch die Patrone 51 derart zusam mcndrückt. daß das darin enthaltene flüssige Reini gungsmittel durch das Rückschlagventil 49 hindurch in die Wasserspeiseleitung 17 hineingedrückt wird. die zum Einlaß der Pumpe 16 führt. Es sei noch dar auf hingewiesen, daß das untere Ende der Reini gungsmittelpatrone 51 mit einem nach unten verlaufenden Falz 54 versehen ist. um eine Dichtung mit einem weiteren O Ring 55 herzusteilen, der in einer zu diesem Zweck in der Grundplatte 44 vorgesehe nen Nut aufgenommen wird.
Die Konstruktion des Druckreglers 20 ist am besten aus Fig. 5 ois 7 ersichtlich. Fig. 5 zeigt, daß der Druckregler 20 an der Flüssigkeitspistole angeord net ist, die einen Handgriff 57 und einen Auslaß 21 in Form eines mit Gewinde versehenen rohrförmigen Körpers 56 aufweist, in den das bereits genannte Rohr 22 eingeschraubt ist. Der Handgriff 57 weist einen Durchgang 58 auf. der zu einer Kammer 59 führt, in der ein federbelasteter Ventilkörper 60 an geordnet ist und gegen einen Ventilsitz 6' druckt um den Durchfluß von Wasser durch die Flüssigkeitspistole zu steuern. Ob irgendeine Flüssigkeit durch letztere fließt oder nicht, ist abhängig davon, ob das Ventil 60 sich in der offenen oder geschlossenen Stellung be findet. Dieses Ventil 60 kann durch Betätigung der Handhabe 62 in die geöffnete Stellung gebracht wer den. Die Handhabe 62 ist zu diesem Zweck starr an einem O-förmigen Bügel 63 befestigt welcher wiederum an einem Zylinder 64, der drehbar in dem Hand griff 57 gelagert ist. sicher befestigt ist. Die Enden 65 des Zylinders 64 sind, wie am besten aus Fig. 6 ersichtlich ist. stufenförmig abgesetzt, so daß bei einer Betätigung der Handhabe 62 der Zylinder 64 gedreht wird. Eine Betätigungsstange 66, die das vordere ' Ende des Ventilkörpers 60 erfaßt, nimmt an ihrem vorderen Finde einen L-förmigen Körper 67 auf. Letzterer erfaßt, wie am besten aus Fig. 5 ersichtlich, den Zylinder 64 in einem in seiner Umfangsfläche gebildeten Schlitz 68, was am besten aus
ίο Fig. 5 und 6 hervorgeht, so daß vor einer Betätigung der Handhabe 62 die Betätigungsstange 66 entgegen dem Druck des federbelasteten Ventils 60 bewegt und das Ventil geöffnet wird.
Die Kammer 59 steht über einen Kanal 69 mit
π einer weiteren Kammer 70 in Verbindung. Der Aus laß 21. der in das vordere Ende des Handgriffs 37 eingeschraubt ist. weist an seinem innengelegenen Ende einen Ventilsitz 71 auf. Letzterer arbeitet mit einem Gegendruck ventil 72 zusammen, um den Ge
2(i gendruck zu steuern, der in der Druckleitung 19 auf gebracht werden soll. Die Einzelheiten des Gegen druckventil 72 sind am besten aus Fig. 8 ersieht lieh.
Das Gegendruckventil 72 besteht aus einem KoI-ben 73, der von einem O Ring 74 umgeben ist, der in einer in dem Kolbenumfang vorgesehenen Nut an geordnet ist, um eine Dichtung zwischen dem Kolben 73 und einer Zylinderwand 75 herzustellen, die sicli von der Kammer 70 nach hinten erstreckt. Somit be
3d aufschlagt jeder auf das Innere der Kammer 70 über tragcnc Druck den Kolben 73 und bewirkt, daß let/ terer nach rückwärts oder — wie in Fig. 5 gezeigt ist - nach links gedruckt wird. Das Gegendruckventil 72 schließt auch einen hohlen Ventilkörper 76 ein, der '.-in
3i konisch ausgebildetes vorderes Ende 77, eine Querbohrung 78 und eine Axialbohrung 79 aufweist. Die Bohrung 79 erstreckt sich vom vorderen Ende des Ventilkörpers nach hinten und steht mit dem das vor dere Finde des Kolbens 73 umgebenden Bereich in
■40 Verbindung, so daß beim Eintritt von Strömungsmittel in die Kammer 70 dieses Strömungsmittel auf das Ende des Kolbens 73 wie auch gegen das Innere und Äußere des Ventilkörpers 76 wirkt.
Zwischen dem Kolben 73 und dem Ventilkörper
•15 76 wird durch eine kreisförmige Öffnung 80, die durch die Wand des Ventilkörpers 76 hindurchführt, und einen hochstehenden Stift 81, den der Kolben 73 aufweist, und der sich durch die Öffnung 80 hindurcherstreckt, eine Schlupfverbindung hergestellt. Es ist
5(i zu beachten, daß die Bohrung 79 kleiner ist als die lichte Weite des Auslasses 21. In der Praxis hat die Bohrung 79 einen Durchmesser von annähernc 1.5 mm. Sie muß klein genug sein, um den Aufbat eines ausreichenden Gegendrucks zu gewährleisten der die auf das Gegendruckventil 72 einwirkende Federkraft (im folgenden zu beschreiben) überwinder muß. Auf jeden Fall muß der Gegendruck so groC sein, daß das Sicherheitsventil 24 in Schließstellung zurückkehrt, sobald die Handhabe 62 erstmalig ge drückt wird.
Von dem Handgriff 57 erstreckt sich ein hülsenför
miger Fortsatz 82 nach hinten, der mit einem Innen
, gewinde versehen ist und eine Einstellschraube 83 auf nimmt Nach der Darstellung in Fig. 5 und 7 weisi diese Einstellschraube 83 einen Flügel 84 auf, mittels dessen die Schraube 83 zwischen Exfmnstellunger verschwenkt werden kann, die durch zwei sich nach außen erstreckende Stifte 85 und 86 begrenzt sind
7 c
die von dem rückseitigen Endabschnitt einer gleitend gelagerten Hülse 87 aufgenommen werden. Die gleitend gelagerte Hülse 87 umgibt eine relativ starke Feder 88. die wiederum den hülscnförmigen Fortsatz 82 umgibt, und drückt gegen einen Ringkörper 89. der eine konische Innenfläche 90 besitzt, die dazu dient, mehrere Kugeln 91 in einer Umfangsnut 92 zu halten, die auf der Aui3enscite eines zylindrischen Gleitkörpers 93 vorgesehen ist. Dieser glcitfähige Körper 93 liegt, wie am besten aus Fig. 5 ersichtlich, in der Bohrung des hülsenförmigen Fortsatzes 82 und überträgt Druck auf das rückwärtige Ende des Ge gendruckventils 72. der von der Feder 88 über den Ring 89 und die Kugeln 92. wie auch durch die Feder 94. die in dem hülsenförmigen Fortsatz 82 an geordnet ist. aufgebracht wird. Es ist ersichtlich, daß in der Wand des hülsenförmigen Fortsatzes 82. in dem die Kugeln 91 liegen, Öffnungen vorgesehen sind. Die Hülse 87 ist an dem dem Handgriff zugewandten offenen Ende unten ausgeschnitten, um eine Gleitbewegung letzterer relativ zu dem hülsenförmi gen Fortsatz 82 zu ermöglichen.
Fs ist ersichtlich, daß die Einstellschraube 83 genü gend weit in den hülsenförmigen Fortsatz 82 einge schraubt wird, so daß bei nicht betätigter Handhabe 62 die Federn 88 und 94 genügend Druck übertra yen. um das Gegendruckventil 72 in seine zum weite sten nach vorn verschobene Stellung zu bewegen, in welcher das konisch ausgebildete Ende 77 des Ven ülkörpers 76 gegen den Ventilsitz 71 drückt und der Stift 81 gegen den vorderen Rand der Abschnitte des Ventilkörpers drückt, die die Öffnung 80 begrenzen. Somit ist der Kolben 73 wie auch der Ventilkörper 76 in seiner vordersten Lage. In dieser L.age steht die Querbohrung 78 noch in Verbindung mit dem Kanal 69. der die Kammer 70 mit dem Ventilsitz 61 in Ver bindung bringt.
Es ist leicht ersichtlich, daß bei Betätigung des Flü eels 84 in die eine Extremlage auf die Kugeln 91 und den Gleitkörper 93 ein größerer Druck ausgeübt wird, als wenn der Flügel 84 sich in der entgegengesetzten Extremlage befindet. Durch Regelung der auf die Federn 88 und 94 aufgebrachten Spannung ist festgestellt worden, daß der in der Druckleitung 19 entwickelte Gegendruck verändert und gesteuert wer den kann, da es möglich ist. die Drücke zu steuern, bei denen der Venlilkörpcr 76 in Rückwärtsrichtung gezogen und von seinem Sitz herabbewegt wird. Wenn beispielsweise der Druckregler 20 auf den Mindestdruck oder auf die Reinigungsmittelstellung einge stellt ist. entspricht der Federdruck auf das Gegen druckventil 72 dem Mindestwert, so daß sich das Ge gendruckventil 72 entgegen dem Federdruck bewegt, sobald die Handhabe 62 heruntergedrückt wird und sich der Betriebsdruck einstellt (nahezu sofort), und das Reinigungsmittel und das Wasser werden aus der Sprühdüse 23 abgegeben, da das normalerweise of fene Solenoidventil 33 geöffnet bleibt, wobei der nor male Betriebsdruck von etwa 35atü den DnxUfi'bier 26 nicht in genügendem Maße betätigt, um den Schal ter 28 mit dem Kontakt 38 in Berührung zu bringen.
Wenn die Spannungseinstellung durch Bewegung des Flügels 84 in die Hochspannungs- oder Spülstel lung erhöht wird, dann halten die Federn 88 und 94 das Gegendruckventil 72 fester in seiner am weitesten vorgeschobenen Stellung, und infolgedessen wird, wenn die Handhabe 62 betätigt wird, der Druck auf nahezu 45 bis 48atü ansteigen, bevor sich der KoI ben 73 in Riickwärtsrichtung bewegt und den Ventilkörper 76 von dem Ventilsitz 71 herabbewegt. Sowie letzterer durch den Stift 81 von dem Sitz 71 zurückgezogen wird, sinkt der Druck sofort wieder auf annä- ί hemd 35 bis 40atü ab, was dem Betriebsdruck entspricht. Daher sinkt der Druck in der Leitung 19 nach jeder Betätigung der Auslösung 62 auf den vorgenannten Betriebsdruck ab, und zwar ungeachtet des Druckes, der für die Bewegung des Ventilkörpers
in 76 vom Sitz 71 herunter erreicht wurde. Während der Druck sich vor dem Abheben des Ventilkörpers 76 von seinem Sitz 71 aufbaut, bewirkt der Steuerarm 27, daß der Schalter 28 den Kontakt 38 betätigt, wodurch das Solenoidventil 33 geschlossen und
κ das Solenoid Ventil 36 geöffnet werden, wobei nur Wasser an die Pumpe 16 herangeführt und durch die Sprühdüse 23 abgegeben wird. Das Herabsetzen des Druckes wiederum auf den Betriebsdruck ist nicht ausreichend, um den Steuerarm 27 zu veranlassen.
den Stromkreis zum Solenoid Ventil 33 zu unterbrechen und demzufolge wird weiterhin nur Wasser an die Pumpe 16 herangeführt.
Wenn es erwünscht ist. ein Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel aus der Düse 23 abzugeben, nach-
:< dem nur Wasser abgegeben worden ist. dann ist es notwendig, die Einstellschraube 83 in die untere Druckstellung oder die Vorreinigungsmittelstellung zu drehen und die Handhabe 62 zu betätigen, um den Durchfluß von Flüssigkeit durch die Anlage zum Stillstand zu brin
3D gen. Bei Bestätigung der Handhabe 62 und beim Stoppen des Durchflusses durch die Anlage kehrt der Ventilkörper 76 in Schließstellung zurück,' und der Steuerann 27 bewegt den Schalter 28 zurück, so daß der Kontakt 37 und dabei das Solenoidventil 36 schließen, während das Solenoidventil 33 in die geöffnete Stellung gelangt. Demzufolge wird bei erneu ter Druckbetätigung der Handhabe 62 Reinigungsmittel und Wasser abgegeben. Das Gegendruckventil 72 bleibt in seiner am weitesten nach vorn verschobenen
-»> Stellung, bis der Druck bis auf den Betriebsdruck angestiegen ist (was nur Sekunden in Anspruch nimmt) und bewegt sich dann mit den Kolben 73 rückwärts, wobei die als Drossel wirkende Bohrung 79 ausreicht, um einen Gegendruck von et« a 35 atü zu er
■41» zeugen.
Bei jeder Betätigung der Handhabe 62 baut sich der Druck in der Leitung 19 solange auf. bis das Sicherheitsventil 24 bei etwa 50 atü auslöst, alsdann fällt der Druck innerhalb der Leitung 19 auf etwa
κι 14 atü ab. und bei dieser Druckhöhe bleibt es offen. Bei erneuter Betätigung der Handhabe 62 schließt sich sofort das Sicherheitsventil 24 oder kehrt auf sei nen Sitz zurück, und der Druck baut sich erneut schnell bis zum Betriebsdruck oder gegebenenfalls
1^ höher auf, um den Ventilkörper 76 von seinem Sitz 71 herunterzubewegen.
F i g. 9 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Druckfühler 26. Letzterer ist durch einen Stutzen 95 in Strömungsmittelverbindung mit der Druckleitung
en 19 und besitzt einen innerhalb eines Zylinders 97, der in Strömungsmittelverbindung mit dem Inneren der Leitung 19 steht, angeordneten Tauchkolben 96. Fernerhin ist eine Feder 98 vorgesehen, die einen umgekehrt becherförmigen Körper 99 umgibt, der mit dem
μ Kolben 96 in gleitender Verbindung steht. Die Feder 98 beaufschlagt den Tauchkolben 96. Der andeie Endabschnitt des Tauchkolbens 96 nimmt der! Steuer arm 27 auf. welcher die zwei auf Abstand gehalte-
3075
nen Schaltnasen 100 auf 101 aufweist. Letztere sind so angeordnet, daß die Schaltnase 101 den Schalter 28 bei annähernd 10 atü derart betätigt, daß der Kontakt 37 geschlossen wird. Die Schaltnase 100 betätigt bei annähernd 40 bis 45 atü den Schalter 28 dahinge τ hend, daß der Kontakt 38 geschlossen wird. Bei Drücken zwischen diesen Werten bewirken die Schaltnasen 100 und 101 keinen Stellungswechsel des Schalters 28, da dieser so beschaffen ist, daß er in einer gegebenen Stellung verbleibt, bis er unter Aufwendung von Kraft in seine andere Stellung bewegt wird und dann in die andere Schaltstellung einschnappt.
F i g. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung bei Anwendung auf ein Reinigungsmittel, das π nicht unter Druck gesetzt wird und mit einer Pumpe arbeitet, wie sie beispielsweise in der USA.-Patentschrift 3,058,668 beschrieben ist. Die meisten Teile sind in ihrer Konstruktion mit denen der in Fig. 1 und 2 dargestellten Anlage identisch und es werden daher dieselben Bezugszeichen verwendet. Jedoch wird anstelle des zuvor unter Druck gesetzten Seifenbehälters 30 bei dieser Ausführungsform ein nicht unter Druck gesetzter Behälter 111 vorgesehen, der Reinigungsmittel 110 aufnimmt und durch eine Lei- 2i tung 112 mit dem Einlaß der Pumpe 16 verbunden ist. Ein Rückschlagventil 113 verhindert die Rückkehr von Wasser in den Reinigungsmittelvorrat. Nach der Beschreibung der USA.-Patentschrift 3,058,668 wird das Reinigungsmittel nur dann der Pumpe zugeführt, wenn ihr ein nicht angemessener Wasservorrat zur Verfugung gestellt wird. Mit anderen Worten — es kann das Reinigungsmittel durch die Leitung 112 in die Pumpe eingesaugt werden, indem man die Pumpe 16 aushungern läßt. Das Aushungern der Pumpe wird durch Schließen eines Solenoidventils 114 bewirkt, so daß eine herabgesetzte Wasserversorgung durch eine Nebenleitung 115, mit einem darin angeordneten einstellbaren Ventil 116 stattfindet. Es ist somit leicht ersichtlich, daß bei Einstellung des Druckreglers 20 zur Heranführung des niedrigen Gegendruckes, der bewegliche Steuerarm 27 sich in der in F i g. 3 gezeigten Stellung befindet, wobei das normalerweise offene Solenoidventil 114 geschlossen isf, was zu einem Aushungern der αί Pumpe und einem Ansaugen des Reinigungsmittels durch die Leitung 112 führt, so daß es sich an oder vor dem Pumpeneinlaß oder in der Pumpe selbst mit Wasser vermischt. Wenn der Druckregler 20 auf die Hochdruck- oder Spülstellung eingestellt ist, dann hat u) der Schalter 28 den Kontakt 38 geschlossen und verursacht eine Bewegung des normalerweise geschlossenen Solenoidventils 114 in die geöffnete Stellung und sieht dadurch eine größere als die angemessene Wasserzufuhr zum Einlaß in die Pumpe vor und μ beendigt demzufolge den trockenen Zustand der Pumpe und das Ansaugen des Reinigungsmittels von dem Behälter 111. Infolgedessen wird nur Wasser aus der Düse 23 abgegeben. Es sei darauf hingewiesen, daß das Sicherheitsventil 24 genau wie in der in <·ο Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform durch die Nebenleitung 25 mit der Pumpe 16 verbunden ist. Hs ist ersichtlich, daß die Steuerung des Gegendrucks innerhalb der Druckleitung 19 durch den Druckregler 20 in derselben Weise überwacht wird, wie es im Vor 1^ hergehenden mit Bezug auf die in Fig. 1 und 2 gezeigte Ausführungslbrm beschrieben ist.
Die dritte Ausführungsform, die in F i g. 4 gezeigt ist, baut ebenfalls auf einer Steuerung der Anlage durch hydraulische Mittel durch Veränderung des Gegendrucks in der Druckleitung 19 auf. Die Elemente, die gemeinsam mit den in Fig. 2 und 3 gezeigten vorhanden sind, tragen die gleichen Bezugszeichen und sind in der Konstruktion mit diesen identisch. Der Hauptunterschied zwischen der in F i g. 4 gezeigten Anlage und der in Fig. 2 gezeigten Anlage besteht darin, daß mehrere Reinigungsmittelbehälter derart benutzt werden, daß sie wahlweise entweder einen oder beide der in ihnen enthaltenen Reinigungsmittel herbeischaffen. Es ist ein Reinigungsmittelbehälter 30 und ein zweiter Reinigungsmittelbehälter 120 gezeigt. Jeder dieser Behälter sowie ihre zugeordneten Rückschlagventile sind in der Konstruktion identisch mit der in Fig. 2 und 10 gezeigten. Es ist zu beachten, daß eine Druckübertragungsleitung 121 durch eine Leitung 122 in Strömungsmittelverbir.dung mit dem Reinigungsmittelbehälter 30 verbunden ist, wobei sich in der Leitung 122 ein normalerweise geschlossenes Solenoid Ventil 123 befindet. Die Leitung 121 ist außerdem durch eine Leitung 124 mit dem zweiten Reinigungsmittelbehälter 120 verbunden, und in der Leitung 124 befindet sich ein normalerweise geschlos senes Solenoidventil 125. Der Reinigungsmittelbehälter 30 ist durch eine Leitung 126, in der sich ein normalerweise offenes Solenoidventil 127 befindet, hin ter dem Regler 18 an die Wasserversorgungsleitung 17 angeschlossen. Der Reinigungsmittelbehältcr 120 ist ebenso durch eine Leitung 128. in der sich ein nor malerweise offenes Solenoidventil 129 befindet, hin ter dem Regler 18 an die Wasserversorgungsleitung 17 angeschlossen.
Das normalerweise geschlossene Solcnoidventil 123 ist mit einem nockenbetätigten, einpoligen Schal ter 130 elektrisch verbunden. Ein Nocken 131 ist so angeordnet, daß er den Schalter 130 in die geschlossene Stellung bewegt (jedoch nicht darüber hinwcgbe wegt). wenn der Flügel 84 so eingestellt ist, daß er einen Anstieg des Drucks in der Leitung 19 auf annähernd 40 atü herbeiführt. Wenn dieser Schalter 130 durch den untersten Nocken 131 des Steuerarms 27 des Druckfühlers 26 betätigt wird, dann wird das So lenoidventil 123 in die geöffnete Stellung bewegt. und zwar mit dem Ergebnis, daß der Strömungsmitteldruck von der Druckleitung 17 durch die Leitung 121 und das Ventil 123 in das Innere des Behälters 30 für flüssiges Reinigungsmittel übertragen wird, was zur Folge hat, daß das Reinigungsmittel heraus und in das Innere der Wasserversorgungsleitung 17 hineingedrückt und mit der Wasserversorgung für die Pumpe 16 vermischt wird. Infolgedessen wird aus der Düse 23 bei Betätigung der Handhabe 62 eine Mischung von Wasser und dem in dem Behälter 30 befindlichen Reinigungsmittel herausgedrückt, wobei angenommen ist, daß sich der Flügel 84 in der untersten Druckstellung befindet.
Ein zweiter nockenbetätigter Schalter 132 ist so angeordnet, daß er durch einen Nocken 133 etwa bei mittlerer Druckhöhe oberhalb derjenigen zur Betätigung des Schalters 130 geschlossen wird. Es ist zu beachten, daß jeder der Nocken und der zugeordneten Schalter so angeordnet sind, daß nur ein Schalter bei einem gegebenen Druck innerhalb der Leitung 19 durch eine bestimmte Einstellung des Flügels 84 ge schlossen wird und daß die Schalter beide vom glei chcn Typ sind. Gegebenenfalls können Rastschaltcr benutzt werden. Wenn der als Steuerhebel ausgcbil-
dete Flügel 84 so eingestellt ist. daß der Steuerarm 27 sich in seine derartige Stellung bewegt, daß der Nocken 133 den Schalter 132 bei etwa 45 atü schließt, dann wird das normalerweise geschlossene Solenoidventil 125 in die offene Stellung bewegt. > und das normalerweise offene Solenoidventil 129 iwrd in die geschlossene Stellung bewegt. Wenn die SL-s stattfindet, dann wird Strömungsmitteldruck durch die Leitung 124 auf das Innere des Reinigung^ mittelbehälters 120 übertragen und ein Teil des In in halts desselben vor der Pumpe !6 in die Wasserver sorgungsleitung 17 hineingedrückt und von der Pumpe durch die Düse 23 abgegeben. Hs sei darauf hingewiesen, daß gleichzeitig der Schalter 130 wäh rend seiner Rückkehr in die Betriebsdruckstellung durch den Nocken 131 geöffnet wird, so daß das nor malcrweise geschlossene Solenoidventil 123 in die ge schlossene Stellung zurückkehrt und das normaler weise offene Solenoidventil 127 in die offene Stellung zurückkehrt. Somit wird der Druck an dem Be- >n hälter 30 ausgeglichen, während auf das Innere des Behälters 120 ein Überdruck ausgeübt wird.
Wenn der Druckregler 20 auf eine zweite Mittelstellung eingestellt ist, so daß der Steuerarm 27 sich bei einem Druck von annähernd 50 atü verschiebt und -'* ein Schalter 134 durch einen Nocken 135 geschlossen wird, dann verlassen die Nocken 133 und 131 die ihr zugeordneten Schalter und öffnen diese wieder, während sie auf die Betriebsdruckhöhe herunter liehen. Das Schließen des Schalters 134 betätigt je «> doch die Stromkreise zu jedem der normalerweise geschlossenen Solenoidvcntile 123 und 125 und schließt die normalerweise offenen Solenoidveniile 127 und 129, so daß der Strömungsmitteldruck durch die Leitungen 122 und 124 auf das Innere der ί Rehälter 30 und 120 übertragen wird. Infolgedessen wird eine Mischung der in den Behältern 30 und 120 enthaltenen Reinigungsmittel in das Innere der Was serversorgungslcitung 17 hineingedrückt und durch die Pumpe 16 über die Sprühdüse 23 abgegeben. n
Wenn es erwünscht ist, klares Wasser aus der Pumpe !6 abzugeben, dann wird die Druckregelung des Reglers 20 aur die Hochdruck und Spülstellung (oberhalb von etwa 50 atü) eingestellt, um den Gegen druck innerhalb der Leitung 19 auf einen Wert we sentlich oberhalb des zur Betätigung der Schalter 130,132 und 134 erforderlichen Druckes zu erhöhen. Wenn der Steuerarm 27 durch den gesteigerten Ge gendruck genügend weit gedrückt worden ist. so daß jeder der Nocken 131,133 und 135 seinen entsprechenden Schalter 130 und 132 und 134 verläßt und die Nocken diese Schalter bei ihrem Heruntergehen auf Betriebsdruckhöhe, etwa 35 atü. wieder öffnen, dann befinden sieh die Solenoidveniile 123,125,127 und 129 jeweils in ihrer normalen Stellung, so daß die Ventile 123 und 125 geschlossen sind, während die Ventile 127 und 129 offen sind. In dieser Stellung ist der Druck an beiden Behältern 30 und 120 ausgeglichen, und es wird der Pumpe 16 nur Wasser züge führt, so daß der Spülvorgang vollendet werden kann. Cs sei darauf hingewiesen, daß in jedem Falle die Handhabe 62 betätigt werden muß. wenn von einem Gegendruck auf einen anderen umgewechselt "wird, so daß der Ventilkörper 76 auf den Ventilsit/. 71 zurückkehren kann, um den Steuerarm 27 in die erwünschte Stellung zu bewegen, die zur Betätigung des zugeordneten Schalters erforderlich ist. Die unter brochenen Linien zeigen eine wahlweise mögliche Drucküberiragungsleitung 136. Diese Leitung kann anstelle der Verbindung mit Leitung 19 benutzt wer den, um Druck für die Reinigungsmittelbehälter 30 und 120 vorzusehen.
Am Kopf jedes Reinigungsmittelbehälters 30 und 120 kann anstelle der beiden Solenoidventile 33,36,123,127 oder 125, 129 auch ein Dreiwegventil benutzt werden. F.in solches Ventil müßte an der Steile angeordnet werden, an der die Leitungen 32,35 oder 122,126 oder 121,128 aufeinander reffen und im übrigen so vorgesehen sein, daß bei Verbindung eines von jedem solcher Leitungspaare mit dem Inneren seii nes zugehörigen Reinigungsmittelbchälters das andere nicht mit dem Inneren verbunden ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (16)

Patentansprüche:
1. Reguliereinrichtung für Druckwaschanlagen, nsbesondere zum Reinigen von Kraftfahrzeugen, mit mehreren Flüssigkeitsquellen, die mit dem Einlaß einer Pumpe verbunden sind, einer über eine Zufuhrleitung mit dem Auslaß der Pumpe verbundenen Flüssigkeitspistole mit einem Absperrventil, Steuerventilen zur Steuerung der Flüssigkeitsströme von den Flüssigkeitsquellen zum Pumpeneinlaß und einem mit der Zufuhrleitung verbundenen Druckfühler zur Betätigung der Steuerventile in Abhängigkeit von der Höhe des Flüssigkeitsdruckes, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des nach dem Öffnen des Absperrventils (59 bis 68) in der Zufuhrleitung (19) zur Flüssigkeitspistole (21,57,62) herrschenden Flüssigkeitsdruckes ein handbetätigbarer Druckregler (20) an «ier Flüssigkeitspistole (21,57,62) vorgesehen ist.
2. Reguliereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der handbetätigbare Druckregler (20) ein durch eine Feder (94,88) beaufschlagtes Gegendruckventil (72) mit einer Durchflußöffnung (78,79) für den Durchfluß von Flüssigkeit nach dem Öffnen des Absperrventils <59 bis 68) von der Zuleitung (19) zu dem Auslaß '(21) der Flüssigkeitspistole (21,57,62) hin aufweist, deren lichte Weite zum Aufbau eines Gegendrukkes kleiner ist als der Auslaßquerschnitt der Flüssigkcitspistole, wobei die Beaufschlagung des Ge gendruckventils (72) durch die Feder (94,88) veränderbar ist.
3. Reguliereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß das Gegendruckventil (72) aus einem Ventilkörper (76) und einem ^ Kolben (73) besteht, wobei der Ventilkörper (76) auf dem Kolben (73) begrenzt verschiebbar gelagert und mit der Durchflußöffnung (78.79) versehen ist.
4. Reguliereinrichtung nach einem der An-Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Handbetätigung des Druckreglers (20) eine über die Feder (94,88) auf das Gegendruckventil (72) einwirkende Stellschraube (83) vorgesehen ist. die in eine Gewindebohrung der Flüssigkeitspistole (21,57,62) eingeschraubt ist.
5. Reguliereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf der Stellschraube (83) mit einem als Handhabe dienenden Flügel (84) versehen ist und an ίο der Flüssigkeitspistole (21,57,62) zwei mit dem Flügel (84) zusammenwirkende Anschläge (85 u. 86) vorgesehen sind, so daß der auf das Gegendruckventil (72) einwirkende Federdruck innerhalb gewisser Grenzen veränderbar ist. ■>■>
6. Reguliereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß eine Kammer (70), in die das Vorderende des Kolbens (73) hineinragt und die mit dem Absperrventil (59 bis 68) verbunden ist, mit dem Flüssigkeitsauslaß co (21) der Flüssigkeitspistole verbunden und die Kammerwand im Bereich der Auslaßöffnung als Ventilsitz (71) entsprechend der Form des Vorder cndes des Ventilkörpers (76) des Gegcndruckventils (72) ausgebildet ist, und daß das Gegendruck- μ ventil (72) durc'i die Feder (94) gegen den Ventil sitz (71) gepreßt ist, so daß das Gegendruckventil (72) bei einem vorgegebenen Druck gegen die Kraft der Feder (94) durch die Flüssigkeit von dem Ventilsitz (71) abhebbar ist.
7. Reguliereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (73) des Gegendruckventils (72) in einer Umfangsnut einen O-Ring (74) zur Abdichtung der Kammer (70) trägt und der auf dem Vorderende des Kolbens (73) gelagerte Hohlventilkörper (7G) ein konisches vorderes Ende (77) aufweist, das mit einer in das Innere des Hohlventükörpers (76) führenden Axialbohrung (79) und einer mit der Axialbohrung in Verbindung stehenden Querbohrung (78) versehen ist, wobei die lichte Weite der Bohrung (79) zum Aufbau des Gegendruckes kleiner ist als der Auslaßquerschnitt der Flüssigkeitspistole.
8. Reguliereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlventilkörper (76) in seiner Wandung mindestens eine runde Öffnung (80) und der Kolben (73) einen radial ausgerichteten Stift (81) aufweist, der sich durch die Öffnung (80) hindurcherstreckt, um eine begrenzte Axialbewegung des Hohl ventil körpers (76) mit Bezug auf den Kolben (73) zu ermöglichen.
9. Reguliereinrichtung nach einem der An Sprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß koa xia! zum Gegendruckventil (72) in einem hülsenför migen Fortsatz (82) der Flüssigkeitspistole ein das hintere Ende des Gegendruckventils (72) berühren der und an seinem von dem Gegendruckventil (721 abgewandten Ende mit einer Umfangsnut (92) ve-. sehenen Gleitkörper (93) und ein den hülsenförnv, gen Fortsatz (82) umgebender Ringkörper !891 mit einer sich verjüngenden Einsenkung (90) aal seiner dem Gegendruckventil (72) zugewandten Stirnfläche vorgesehen sind, wobei in der Umfang nut (92) des Gleitkörpers (93) Kugeln (91) gel., gert sind, die Öffnungen des hülsenförmigen For: sat/.es (82) durchsetzen und sich auf der durch &<x Einsenkung (90) gebildeten Innenfläche des Ring körpers (89) abstützen, daß der hülsenförmigc Fortsatz (82) und der Ringkörper (89) von einer auf dem Pistolenkörper verschiebbar gelagerten, an ihrem hinteren Ende einen Innenbund aufweisenden Abdeckhülse (87) umgeben ist, daß an dem Innenbund am ninteren Ende der Abdeckhülse (87) die Stellschraube (83) gelagert ist und deren Gewindebolzen in ein Innengewinde des hül senförmigen Fortsatzes (82) eingreift, wobei die Feder (94) in dem hülsenförmigen Fortsatz (82) angeordnet ist und sich einerseits an der Stellschraube (83) und andererseits an dem Gleitkörper (93) abstützt, und daß eine zweite Feder (88) vorgesehen ist, die sich zwischen dem hülsenförmigen Fortsatz (82) und der Abdeckhülse (87) liegend einerseits am Innenbund der Abdeckhülse (87) und andererseits am Ringkörper (89) abstützt.
10. Reguliereinrichtung nach einem der Ansprüche I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßleitung (17) zur Pumpe (16) über eine Lei lung (25) mit einem in de,1 Zuflußleitung (19) zur Flüssigkcitspistole angeordneten Sicherheitsventil (24) verbunden ist. das bei Erreichung eines vorge gebenen Maximaklruckcs öffnet urd bei Betätigung des Abzughebels (62) der Flüssigkeitspistole schließt.
11. Reguliereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bereitstellung von Reinigungsflüssigkeit am Pumpeneinlaß der Druckfühler (26) in an sich be kannter Weise mit einem Betätigungselement s (27,28) versehen ist und daß durch dieses Betätigungselement ein Ventil (33;123;125) betätigbar ist, das in einer den Auslaß der Pumpe (16) mit dem einen Ende (oberes Ende) eines Reinigungsflüssigkeitsbehälters (30;120) verbindenden Lei- tung (32;121;122) angeordnet ist, wobei das andere Ende des Reinigungsflüssigkeitsbehälters über ein Rückschlagventil (31) mit dem Pumpeneinlaß verbunden ist.
12. Reguliereinrichtung nach einem der An- π Sprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bereitstellung von Reinigungsflüssigkeit am Pumpeneinlaß der Druckfühler (26) in an sich be kannter Weise mit einem Betätigungselement (27,28) versehen ist und daß durch dieses Betätigungselement ein Ventil (33:123; 125) betätigbar ist. das in einer eine Quelle, deren Druck größer
ist als der Druck am Pumpeneinlaß, mit dem einen Ende (oberes Ende) eines Reinigungsflüssigkeitsbehälters (30;120) verbindende Leitung is (32;121;122) angeordnet ist. wobei das andere Ende des ReinigungsflüssigkeitsbehäKers über ein Rückschlagventil (31) mit dem Pumpeneinlaß verbunden ist.
13. Reguliereinrichtung nach einem de;· An Sprüche 1 bis 12. dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende und das untere Ende des Reinigungsflüssigkeitsbehälters durch eine ein Ventil (36) aufweisende Leitung (35) verbunden sind, das ebenfalls von dem Betätigungselement betätigbar M ist.
14. Rr guliei einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13. dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (27,28) für eine Betätigung der Ventile bei Erreichen einer bestimmten Druck -in difTerenz ausgelegt ist.
15. Reguliereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14. dadurch gekennzeichnet, daß in dem Reinigungsflüssigkeisbehälter (30;120) eine mit dem Rückschlagventil (31) verbundene und ■-;·> unter dem am oberen Ende des Behälters (30;120) zugeführten Druck zusammenfaltbar und mit der Reinigungsflüssigkeit gefüllte Packung (51) vorgesehen ist.
16. Regulierungseinrichtung nach einem der u\ Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß im Behälter eine die Packung (51) beaufschla gcnde becherförmige Platte (55) vorgesehen ist.
DE19661505623 1965-08-09 1966-08-05 Reguheremnchtung fur Druckwasch anlagen, insbesondere zum Reinigen von Kraftfahrzeugen Expired DE1505623C (de)

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DEB0088410 1966-08-05

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