DE1491137B1 - Rueckenstuetze - Google Patents

Rueckenstuetze

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DE1491137B1
DE1491137B1 DE19651491137 DE1491137A DE1491137B1 DE 1491137 B1 DE1491137 B1 DE 1491137B1 DE 19651491137 DE19651491137 DE 19651491137 DE 1491137 A DE1491137 A DE 1491137A DE 1491137 B1 DE1491137 B1 DE 1491137B1
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DE
Germany
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insert
support part
back support
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pelvic
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DE19651491137
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English (en)
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Connelly Nicholas Charles
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SH Camp and Co
Original Assignee
SH Camp and Co
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/02Orthopaedic corsets
    • A61F5/026Back straightening devices with shoulder braces to force back the shoulder to obtain a correct curvature of the spine

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  • Nursing (AREA)
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Rückenstütze mit einer in einem taschenartig ausgebildeten Überzug vorgesehenen metallischen Einlage, einem mittels Schnüren angeordneten Leibteil, der mit über die Schultern und unter den Armen hindurchgeführten Schulterbändern versehen ist.
  • Die bekannte Rückenstütze, von der die Erfindung ausgeht, weist in senkrechter Richtung angeordnete, gegeneinander bewegliche elastische Stäbe auf, die durch über die Schulter und unter den Armen hindurchgeführte gekreuzte Bänder am Oberkörper gehalten wird, wobei zwei in der Mitte des Rückenteiles unmittelbar nebeneinander angeordnete, am Rückgrad anliegende Blattfedern scharnierartig durch den Stoff des Rückenteiles miteinander verbunden sind, der unterhalb der Taillenlinie sitzende Teil des Rückenteiles zusammen mit einem elastischen Leibteil, mit dem er einstellbar verbunden ist, eine am Körper unterhalb der Taillenlinie sitzende Hülle zum Tragen des Rückenteiles bildet und die den Oberkörper an der Rückenstütze haltenden Bänder von hinten unter den Armen hindurch nach vorn über die Schultern nach dem Rücken geführt, dort gekreuzt und anschließend unter den Armen hindurch zu dem Leibteil geführt sind, wo ihre Enden einstellbar befestigt sind. Die beiden Blattfedern sind mittels eines auf dem Rückenteil festgenähten Überzugs befestigt und können somit, ohne den Überzug abzutrennen, nicht entfernt werden, wodurch ein Waschen des Stoffes sehr erschwert wird und ein maschinelles Waschen unmöglich ist. Es ist somit schwierig, diese Rückenstütze in hygienisch einwandfreiem Zustand zu halten. Ein weiterer Nachteil der bekannten Rückenstütze ist darin zu sehen, daß die Stützwirkung, da nur zwei am Rücken anliegende Blattfedern vorgesehen sind und ein Beckenstützteil völlig fehlt, ungenügend ist. Weiterhin ist bei dieser bekannten Rückenstütze auch die Führung der Haltebänder zu bemängeln, da durch die tÇberkreuzführung derselben die Bewegungsfreiheit der die Rükkenstütze tragenden Person beeinträchtigt wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Rückenstütze zu schaffen, bei der die die Stützen bildenden Metalleinlagen ohne weiteres von den zugehörigen Stoffteilen, wie der korsettartige Leibteil, die Haltebänder usw., entfernbar sind, damit die Stoffteile in üblicher Weise gewaschen bzw. gereinigt werden können. Weiterhin soll eine verbesserte Stützwirkung und eine bessere Sitzcharakteristik sowie eine die Bewegung weniger beeinträchtigende Halterung der Rückenstütze erzielt werden.
  • Diese Aufgabenstellung wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die metallische, rahmenartig ausgebildete Einlage mit einem ebenfalls von taschenartig ausgebildeten Überzügen umgebenen metallischen Beckenstützteil derart in Verbindung steht, daß nach Öffnen einer Verschlußklappe die Einlage aus ihrem Überzug und der Beckenstützteil aus seinen Überzügen entfernbar sind.
  • Bei der nach der Erfindung ausgebildeten Rükkenstütze wird durch die Verbindung der Rückenmit der Beckenstütze ein wesentlich verbesserter Sitz geschaffen. Falls die Stoffteile gewaschen oder gereinigt werden sollen, können sie mit wenigen leicht durchzuführenden Handgriffen von den Metalleinlageteilen entfernt werden.
  • Gemäß der bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß die me- tallische Einlage aus zwei über einen Steg miteinander in Verbindung stehenden Schienen besteht, so daß die Einlage einen unteren und einen oberen gabelartig ausgebildeten Stützteil aufweist.
  • Um eine durch die Haltebänder möglichst unbehinderte Bewegungsfreiheit zu erzielen, sieht die Erfindung vor, daß an dem den oberen gabelartig ausgebildeten Stützteil umgebenden, gehörig verlängerten Überzug die in bekannter Weise der Länge nach einstellbaren Schulterbänder angenäht sind, von denen jedes über den zugehörigen Schulterteil herumlegbar, unter dem zum gleichen Schulterteil gehörenden Arm hindurchführbar, alsdann um den Rücken herumlegbar und durch eine am Überzug vorgesehene Schlaufe hindurchziehbar ist, erneut um den Körper herumlegbar und schließlich an der vorderen Seite eines zum Leibteil gehörigen Gurtes befestigt ist.
  • Zur Erleichterung der Anlage der Rückenstütze und zur vollständigen Einhüllung der Verbindungsstelle zwischen der Rücken- und der Beckenstütze sieht die Erfindung vor, daß die den Beckenstützteil aufnehmenden Überzüge druckknopfartig verschließbare Laschen aufweisen, die im geschlossenen Zustand von der Verschlußklappe überdeckbar sind.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, das - ohne den Rahmen der Erfindung, wie er in den nachfolgenden Ansprüchen festgelegt ist, zu verlassen - in Einzelheiten abgeändert werden kann, soll nunmehr an Hand der Zeichnungen beschrieben werden. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Rükkenstütze nach der Erfindung, wie sie vom Patienten getragen wird, von vorn und von der Seite gesehen, F i g. 2 eine Rückansicht der Rückenstütze auf dem Körper des Patienten, Fig. 3 eine vergrößerte Teildarstellung des unteren Teiles der Rückenstütze, die die Überzüge des hinteren Rahmenteiles und des Beckenbandabschnittes in unbefestigter Lage zeigt, Fig. 4 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung der Bestandteile der Rückenstütze nach der Erfindung, F i g. 5 einen Schnitt durch die Polsterung und den Überzug des Rückenteiles nach der LinieV-V der Fig. 2, F i g. 6 einen Schnitt durch die Polsterung und den Überzug des Beckenbandabschnittes, und zwar nach der Linie VI-VI der F i g. 2.
  • Die Merkmale der Erfindung sind als Ausführungsbeispiel in Verbindung mit einer Rückenstütze gezeigt und beschrieben, die allgemein als Taylor-Stützgürtel bekannt ist. Es sei darauf hingewiesen, daß die Erfindungsmerkmale nicht auf diese besondere Art einer Rückenstütze beschränkt sind, sondern mit anderen Stützgürteln verwendet werden können, z. B. Stuhlrücken-Stützgürtel und Goldthwaite-Bandagen, wie es im Rahmen des Könnens eines Durchschnittsfachmannes liegt.
  • Der Hauptbestandteil der Rückenstütze nach der Erfindung ist die rahmenartig ausgebildete Einlage 10, deren Form aus F i g. 4 ersichtlich ist. Die Einlage 10 ist vorzugsweise aus einem im wesentlichen starren Material, z. B. legierten Aluminiumblechen, hergestellt und umfaßt einen im ganzen mit 12 bezeichneten Rückenstützteil und einen Beckenstützteil 14. Der Rückenstützteil 12 umfaßt einen oberen Stützteil 16, einen Mittelstützteil 18 und einen unteren Stützteil 20. Der Rückenstützteil 12 weist zwei im wesentlichen in parallelem Abstand angeordnete Schienen 22 auf, deren innere Seiten 26 durch einen einteiligen Steg 24 verbunden sind. Die am Körper des Trägers anliegende Fläche 28 (s. Fig. 5) der Schienen 22 und des Steges 24 wird als die Vorderseite und die gegenüberliegende Fläche als Rückseite bezeichnet.
  • Der Beckenstützteil 14 ist im wesentlichen in gewölbter Form ausgebildet und weist äußere bogenförmige Endabschnitte 32 und 34 sowie einen mittleren Abschnitt 36 auf. Der mittlere Abschnitt 36 ist durch Niete38 oder ähnliche Befestigungsmittel an den unteren Enden der Schienen 22 befestigt.
  • Die EinlagelO ist biegbar und wird durch den Techniker dem Körper des Patienten angepaßt. Da während des Anpassungsvorganges mit der Einlage keinerlei Überzug- oder Polstermaterial verbunden ist, kann der Techniker sowohl den Rückenstützteil 12 als auch den Beckenstützteil 14 nach Wunsch sehr genau biegen und die Einlage unmittelbar beobachten und messen.
  • Die Einlage 10 ist von gepolsterten aufziehbaren Überzügen umgeben. Die Überzüge weisen Taschen zur Aufnahme der Einlage auf, und es sind auf den Überzügen Mittel vorgesehen, um die Einlage in den Taschen zu halten, wie im folgenden beschrieben wird.
  • Der Überzug 40 des Rückenstützteiles ist am besten aus den Fig. 2, 4 und 5 ersichtlich und schließt zwei Gewebeschichten 42 und 44 ein (Fig. 5), die an ihren Seitenrändern durch einen Bund 46 zusammengenäht sind. Zwischen den Gewebeschichten ist ein Polstermaterial 48, z. B.
  • Schaumgummi oder Polyurethanschaum, angeordnet und wird durch die die Schichten verbindende Naht zwischen den Schichten gehalten. Es ist somit ersichtlich, daß zwischen den Gewebelagen 42 und 44 eine Tasche 50 gebildet ist, und die Tasche ist an ihrem unteren Ende offen, wie aus Fig.3 hervorgeht, in welcher der Rand 52 den unteren Rand des hinteren Gewebes 44 andeutet und sich das innere Gewebe 42 beträchtlich über den Rand 52 hinaus erstreckt, um eine Verschlußklappe 54 zu bilden.
  • Der obere Abschnitt des Überzugs 40 ist gabelförmig ausgebildet, um sich der Form des oberen Stützteiles 16 der Einlage 10 anzupassen, wie es aus der Fig. 2 hervorgeht, und die Schulterbänder 56 sind mit ihren oberen Enden an den Enden der gabelförmigen Abschnitte des Überzugs befestigt.
  • An der Innenseite der Verschlußklappe 54 sind Befestigungsmittel verbunden (Fig. 3). In der bevorzugten Ausführungsform sind die im Handel als Velcro bekannten Befestigungsmittel verwendet, die eine Velcro-Schleifenmatte 58 aufweisen, die an das Gewebe 42 angenäht ist, so daß die Schleifen der Matte mit den Haken zusammenwirken können, die auf dem Velcro-Hakenband 60 vorgesehen sind, welches an das Gewebe 44 auf der Verschlußklappe 54 angenäht ist, die zurückgefaltet wird, um die Tasche 50 zu schließen.
  • In dem Überzug des Rückenstützteiles sind im Bereich seiner seitlichen Ränder Ösen 61 befestigt, wie es aus den F i g. 2 und 3 hervorgeht.
  • An dem Überzug 40 des Rückenstützteiles sind ein rechter Korsettabschnitt 62 und ein linker Korsettabschnitt 64 befestigt. Die Korsettabschnitte sind vorzugsweise aus nichtelastischem Material hergestellt, in welches elastische Einsätze 66 eingenäht sind, und zwar im Bereich der seitlichen oberen und unteren Mittelabschnitte desselben. Die hinteren Ränder der Korsettabschnitte 62 und 64 sind durch Ränder 68 bzw. 70 begrenzt (Fig. 2), in deren Bereich Ösen 72 vorgesehen sind, um die Ränder der Korsettabschnitte 62, 64 durch Schnüre 74 einstellbar mit dem Überzug 40 des Rückenstützteiles verbinden zu können. An den Korsettabschnitten 62 und 64 sind Klappen 76 und 78 (Fig. 4) angenäht, die Verlängerungen der Korsettabschnitte 62,64 in Umfangsrichtung des Korsetts bilden. Der rechte Korsettabschnitt 62 ist außerdem mit einer Lasche 80 versehen, die eine Berührung zwischen den einstellbaren Schnallen und dem Unterleib des Trägers verhindert. Auf den Vorderteilen der Korsettabschnitte sind einstellbare Schnallen 82 und Bänder 84 angeordnet, durch die die Korsettabschnitte miteinander verbindbar und einstellbar sind, um den erforderlichen Halt zu gewährleisten. An die Korsettabschnitte können gegebenenfalls Strumpfbänder angenäht werden.
  • Die Schulterbänder 56 erstrecken sich, wie aus den F i g. 1 und 2 ersichtlich, über die Schultern und unter den Armen des Trägers hindurch. An die Gewebeschicht44 des Rückenstützteilüberzugs 40 sind durch eine Verstärkung 90 Ringe 88 befestigt, durch die sich die Bänder 56 zu dem unteren vorderen Bereich der Korsettabschnitte erstrecken, wie es aus der F i g. 1 ersichtlich ist. Mittels einstellbarer Schnallen 92 sind die Bänder an den Korsettabschnitten befestigt. Die Anordnungsweise ermöglicht es, daß die Schultern zur Stützung des Unterleibes beitragen und auch den Rückenstützteil 12 der Einlage 10 in satter Anlage am Rücken des Patienten halten.
  • Der Beckenstützteil 14 ist ebenfalls mit Taschen bildenden, gepolsterten Überzügen versehen, in die die Beckenstützteilabschnitte eingeschoben werden können. Da die Beckenstützteilüberzüge für jeden Beckenstützteilabschnitt im wesentlichen gleich sind, wird nur der rechte Überzug 94 im einzelnen beschrieben, während die gleichen Teile des linken Überzugs gleiche, jedoch mit einem Indexstrich versehene Bezugszeichen tragen. Die Überzüge 94 und 94' für den Beckenstützteil weisen je ein inneres Gewebe 96 und ein äußeres Gewebe 98 auf (F i g. 6).
  • Zwischen den Geweben 96 und 98 ist ein Polstermaterial 100, z. B. Schwammgummi oder Polyurethanschaum, eingelegt, und der Überzug ist an den seitlichen Rändern durch je einen Bund 102 zusammengenäht. Zwischen dem äußeren Gewebe 98 und der Polsterung 100 ist eine Tasche 104 gebildet, und das innere Gewebe 96 endet am Rand 106 (F i g. 4) mit einem beträchtlichen Abstand vor dem abschließenden Rand 108 des äußeren Gewebes 98, so daß Laschen 110 und 110' gebildet werden. Auf diese Weise wird die Öffnung der Tasche 104 im Bereich des Randes 106 gebildet. Die Laschen 110 und 110' sind je mit einem Druckknopfverschluß 112 versehen, der geschlossen werden kann, um die Überzüge 94 und 94' des Beckenstützteiles 14 auf den zugeordneten Endabschnitten 32 und 34 des Beckenstützteiles zu halten. Die Bänder 114 sind an die Enden der Überzüge angenäht und weisen einstellbare Schnallen 116 auf, mit denen die Bänder stramm über den Körper des Trägers gezogen werden können, um den Beckenstützteil 14 in fester Anlage an den seitlichen Körperteilen des Patienten zu halten.
  • Um die Rückenstütze gemäß der Erfindung zusammenzubauen, ist es lediglich notwendig, den Rükkenstützteil 12 der Einlage 10 in die Tasche 50 einzuführen, die in dem Überzug 40 des Rückenstützteiles gebildet ist. Das Einführen des Rückenstützteiles der Einlage in die Tasche wird so vorgenommen, daß der obere Rand 118 des Mittelabschnittes 36 des Beckenstützteiles 14 den Rand 52 erfaßt, woraufhin die Einlage in der Abdeckung 40 angeordnet ist, wie es in punktierten Linien in Fig.2 gezeigt ist. Die Überzüge 94 und 94' werden dann mit ihren Taschen 104 über die Endabschnitte 32 bzw. 34 des Beckenstützteiles 14 gezogen. Die Länge der Überzüge ist so bemessen, daß, wenn die Enden der Taschen 104 mit den Enden des mittleren Abschnittes 36 des Beckenstützteiles 14 zur Anlage kommen, die Laschen 110 und 110' fluchtend übereinandergelegt und der Druckknopfverschluß 112 betätigt werden können. Daraufhin wird die Verschlußklappe 54 unter den mittleren Abschnitt 36 des Beckenstützteiles 14 und nach oben über die Laschen 110 und 110' gefaltet, wodurch die Matte 58 eine Verbindung mit dem Band 60 herstellen kann, um die in F i g. 2 gezeigte Beziehung herzustellen. Es ist somit ersichtlich, daß durch Benutzung der Verschlußklappe 54 und der Laschen 110 und 110' sowie ihrer zugeordneten Befestigungsmittel die Überzüge 40, 94 und 94' fest auf der Einlage angeordnet, jedoch schnell von ihr entfernt werden können. Da die Überzüge sich selbst auf der EinlagelO halten, brauchen an der Einlage selbst keine Halteeinrichtungen vorgesehen zu werden.
  • Die Polsterung 48 innerhalb des Überzugs 40 für den Rückenstützteil 12 erstreckt sich im wesentlichen bis zu dem unteren Rand 120 des Beckenstützteiles 14 (Fig.3). Somit ist der mittlere Abschnitt des Beckenstützteiles, der in keine Tasche eingeschlossen ist, gegenüber einer Berührung mit dem Träger gepolstert. Die durch die Schnürung74 vorgesehene Einstellbarkeit gestattet eine genaue Anpassung der Rückenstütze an den Körper des Patienten, wodurch die Korsettabschnitte äußerst wirksam an dem Oberzug des Rückenstützteiles befestigt werden können und die Überzüge 40, 94 und 94', wenn sie beschmutzt sind, von der Einlage entfernt und in der üblichen Weise gewaschen werden können.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Rückenstütze mit einer in einem taschenartig ausgebildeten Überzug vorgesehenen metallischen Einlage, einem mittels Schnüren angeordneten Leibteil, der mit über die Schultern und unter den Armen hindurchgeführten Schulterbändern versehen ist, dadurch gekennz e i c h n e t, daß die metallische, rahmenartig ausgebildete Einlage (10) mit einem ebenfalls von taschenartig ausgebildeten Überzügen (94, 94') umgebenen metallischen Beckenstützteil (14) derart in Verbindung steht, daß nach Öffnen einer Verschlußklappe (54) die Einlage (10) aus ihrem Überzug (40) und der Beckenstützteil (14) aus seinen Überzügen (94, 94') entfernbar ist.
  2. 2. Rückenstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Einlage (10) aus zwei über einen Steg (24) miteinander in Verbindung stehenden Schienen (22) besteht, so daß die Einlage (10) einen unteren (12) und einen oberen, (16) gabelartig ausgebildeten Stützteil aufweist.
  3. 3. Rückenstütze nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem den oberen, gabelartig ausgebildeten Stützteil (16) umgebenden, gehörig verlängerten Überzug (40) die in bekannter Weise der Länge nach einstellbaren Schulterbänder (56) angenäht sind, von denen jedes über den zugehörigen Schulterteil herumlegbar, unter dem zum gleichen Schulterteil gehörenden Arm hindurchführbar, alsdann um den Rücken herumlegbar und durch eine am Überzug (40) vorgesehene Schlaufe (88) hindurchziehbar ist, erneut um den Körper herumlegbar und schließlich an der vorderen Seite eines zum Leibteil (62, 64) gehörigen Gurtes befestigt ist.
  4. 4. Rückenstütze nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Beckenstützteil (14) aufnehmenden Überzüge (94, 94') druckknopfartig verschließbare Laschen (110, 110') aufweisen, die im geschlossenen Zustand von der Verschlußklappc (54) überdeckbar sind.
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