DE1486915C - Durchschreibsatz - Google Patents
DurchschreibsatzInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft einen Durchschreibsatz mit quer zur Längsachse des Schreibsatzes erstreckenden
mehreren beschreibbaren Blättern, die durch da- Satzes von Einstichen verbunden sind,
zwischen angeordnete Kohlepapierblätter oder ahn- Bei einem Durchschreibsatz, bei dem jedes der
liehe Übertragungsblätter getrennt sind, bei dem die beschreibbaren Blätter mit einer quer zu ihrer Längs-
zu beschreibenden Blätter am oberen Ende zu einem 5 achse verlaufenden Perforationslinie am unteren
Restabschnitt verlängert und an der oberen Rand- Rand des Restabschnittes versehen ist, ist es eine
fläche miteinander verbunden sind und die heraus- vorteilhafte Fortbildung, wenn die Einstiche zwischen
zutrennenden Kohlepapier- bzw. Übertragungsblätter der Verbindungsrandfläche und der Perforationslinie
gegenüber der verbundenen Randfläche zurückgesetzt vorgesehen sind. Die querliegende Reihe von Ein-
und am unteren Ende des Schreibsatzes über die be- ίο Stichen wird nach dem Kollationieren des Schreib-
schreibbaren Blätter verlängert sind und bei dem die satzes angebracht.
zurückversetzten herauszutrennenden Blätter mit Solche Einstiche unterscheiden sich in ihrer Aus-
ihrer oberen Randfläche unterhalb der Verbindungs- bildung und Wirkung erheblich von den Zungen der
randfläche der beschreibbaren Blätter leicht mit bekannten Endlosdurchschreibsätze, nämlich deshalb,
diesen verbunden sind, und bezieht sich auf die Ver- 15 weil sie erheblich weniger auftragen und eine leicht
bindung der Kohlepapier- bzw. Übertragungsblätter lösbare Verbindung bilden. Das liegt mit darin be-
mit den beschreibbaren Blättern. gründet, daß die bekannten Zungen derart ausge-
Bei einem Kohlepapier-Durchschreibsatz sind die bildet sind, daß sie die Randabschnitte der Endlos-
Kohlepapierblätter mit den beschreibbaren Blättern formularsätze permanent miteinander verbunden
durch eine nur teilweise Verleimung leicht ver- 20 halten, während die erfindungsgemäße Einstichreihe
bunden, während die beschreibbaren Blätter in eine solche Aufgabe nicht zu erfüllen hat. Vielmehr
üblicher Weise am Rand geblockt, geklammert oder soll die Einstichreihe die Kohlepapierblätter nur zeit-
sonst verbunden sind. Die Kohlepapierblätter sind vveilig mit den beschreibbaren Blättern verbinden,
unterhalb der Verbindungskante der Schreibblätter denn von diesen müssen sie ja durch Herausziehen
erst kurz über der Stelle des Schreibpapiers mit 25 nach unten getrennt werden können,
diesem leicht verbunden, an der die Beschriftung des Die Erfindung ist an Hand einer Zeichnung und
Schreibpapiers beginnt. Die Verbindung der einzelnen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Kohlepapierblätter mit Schreibblättern hat den Nach- F i g. 1 zeigt in einer Draufsicht und in teilweise
teil, daß hierdurch die Dicke des Schreibsatzes im weggebrochener Darstellung einen erfindungsgemäßen
Bereich der Verbindungsstellen aller Papierblätter 30 Schreibsatz;
miteinander erhöht ist und daß der Klebstoff vor F i g. 2 zeigt den Schreibsatz nach F i g. 1 im
dem Kollationieren des Schreibsatzes aufgebracht Längsschnitt;
werden muß, was die Herstellung und das Kollatio- Fig. 3 und 4 zeigen in der Draufsicht und im
nieren erschwert. Die Verbindung der Schreibblätter Längsschnitt einen Teil eines einzelnen beschreib-
mittels Klebstoffs ist nach dem Kollationieren mög- 35 baren Blattes;
lieh, wenn er auf deren Stirnkanten aufgetragen wird. Fig. 5 und 6 entsprechen Fig. 3 und 4, stellen
Von den ' Durchschreibsätzen der erörterten jedoch ein einzelnes Kohlepapier- oder Ubertragungs-
Gattung unterscheiden sich sogenannte Endlos- blatt dar.
durchschreibsätze. Bei diesen sind die mehreren Gemäß Fig. 1 umfaßt der erfindungsgemäße Durchübereinandergelegten
Schreib- und Ubertragungs- 40 Schreibsatz mehrere beschreibbare Blätter 1,2,3,4,5
blätter meist mittels innerhalb seitlicher, Vorzugs- und 6, die durch zwischen ihnen angeordnete Kohleweise gelochter Führungsstreifen ausgestanzter und papierblätter 7, 8, 9,10 und 11 getrennt sind. Jedes
durch sie hindurchgedrückter, beispielsweise T-förmi- der beschreibbaren Blätter ist am oberen Ende zu
ger.Zungen, die sich in Längsrichtung der Papier- einem Restabschnitt 12 verlängert, und diese sind an
bahnen erstrecken, zusammengeheftet. Die einzel- 45 der oberen Randfläche miteinander längs einer Linie
nen Blätter können auch durch Schneiden und 13 mittels eines Klebstoffs verbunden. Die heraus-Eindrücken
aufeinanderliegender I-förmiger Zungen zutrennenden Kohlepapierblätter sind gegenüber der
miteinander verbunden sein. Dabei können an den verbundenen Randfläche der beschreibbaren Blätter
Stellen der auszustanzenden Zungen zusätzlich noch . zurückgesetzt und am unteren Ende des DurchKlebstoff
punkte zur Verbindung vorgesehen sein. 50 Schreibsatzes über die beschreibbaren Blätter zu
Endlosformulare haben einen anderen Anwendungs- hinausragenden Restabschnitten 14 verlängert, jedoch
bereich und stellen andere Anforderungen an die nicht miteinander verklebt. Die zurückversetzten
Verbindung der einzelnen Blätter als einzeln zu ver- herauszutrennenden Kohlepapierblätter sind mit ihrer
wendende Schreibsätze der eingangs angegebenen oberen Randfläche unterhalb der Verbindungsrand-Gattung.
55 fläche der beschreibbaren Blätter mit Hilfe eines
Man hat festgestellt, daß die Kohlepapierblätter sich quer zur Längsachse des Durchschreibsatzes ereinzelner
Durchschreibsätze zwischen den beschreib- streckenden Satzes von Einstichen 15 verbunden. Die
baren Blättern recht gut auf Grund des zwischen Einstiche bilden feine Öffnungen, die ein ausreichenihnen
herrschenden Reibungsschlusses gehalten wer- des Festhaften der Kohlepapierblätter an den beden
können. . 60 schreibbaren Blättern gewährleisten. Die Einstiche
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Vermeidung sind längs einer geraden Linie in Abständen von
der Verwendung von Klebstoff die Halterung oder etwa 6,5 mm verteilt. Durch die Einstiche wird das
Verbindung der Kohlepapierblätter mit den be- Papier der zu beschreibenden Blätter und der Kohleschreibbaren
Blättern zu verbessern. papierblätter in deren Umgebung verformt. Diese
Diese Aufgabe ist für den eingangs genannten 65 Verformung genügt, um die Blätter während der
Durchschreibsatz gemäß der Erfindung dadurch ge- normalen Handhabung des Schreibsatzes ausreichend
löst, daß die Kohlepapier- bzw. Übertragungsblätter zusammenzuhalten,
mit den beschreibbaren Blättern mit Hilfe eines sich Die beschreibbaren Blätter sind unterhalb der
durch die Einstiche 15 gebildeten Linie mit einer Perforationslinie 16 versehen, damit die Einstiche
nach dem Beschriften zusammen mit den oberen Restabschnitten 12 entfernt werden können.
Erfaßt man die Restabschnitte 12 des Durch-Schreibsatzes z. B. mit dem Daumen und dem Zeigefinger
der linken Hand und die Restabschnitte 14 der Kohlepapierblätter mit dem Daumen und dem
Zeigefinger der rechten Hand und zieht man in entgegengesetzten Richtungen, verbleiben alle Schreibblätter
mit den Restabschnitten 12 in der linken Hand, während die Kohlepapierblätter mit der
rechten Hand aus dem Schreibsatz herausgezogen werden können. Hierauf ist es möglich, die Schreibblätter
dadurch voneinander zu trennen, daß man entweder durch einfaches Auseinanderziehen die
Verklebung löst oder daß man sie längs der Perforationslinie 16 von den Restabschnitten trennt.
Claims (2)
1. Durchschreibsatz mit mehreren beschreibbaren Blättern, die durch dazwischen angeordnete
Kohlepapierblätter oder ähnliche Ubertragungsblätter getrennt sind, bei dem die zu beschreibenden
Blätter am oberen Ende zu einem Restabschnitt verlängert und an der oberen Randfläche
miteinander verbunden sind und die herauszutrennenden Kohlepapier- bzw. Übertragungsblätter
gegenüber der verbundenen Randfiäche zurückgesetzt und am unteren Ende des
Schreibsatzes über die beschreibbaren Blätter verlängert sind und bei dem die zurückversetzten
herauszutrennenden Blätter mit ihrer oberen Randfläche unterhalb der Verbindungsrandfläche
der beschreibbaren Blätter leicht mit diesen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kohlepapier- bzw. Übertragungsblätter (7, 8, 9,10,11) mit den beschreibbaren
Blättern (1, 2,3, 4, 5, 6) mit Hilfe eines sich quer zur Längsachse des Schreibsatzes erstreckenden
Satzes von Einstichen (15) verbunden sind.
2. Durchschreibsatz, bei dem jedes der beschreibbaren Blätter mit einer quer zu ihrer
Längsachse verlaufenden Perforationslinie am unteren Rand des Restabschnittes versehen ist,
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstiche (15) zwischen der Verbindungsrandfläche
und der Perforationslinie (16) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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