DE1484015C - Zerleg und versetzbares Gebäude in verspannter Bauweise - Google Patents

Zerleg und versetzbares Gebäude in verspannter Bauweise

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DE1484015C
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Expired
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Lang, Ludwig, Dipl Ing, 6100 Darm Stadt
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Description

Die Erfindung betrifft ein zerleg- und versetzbares Gebäude in verspannter Bauweise mit einer Dachkonstruktion und in einem Fundament gelagerten Stielen, an denen übereinander angeordnete Wandplatten gehaltert sind.
Bei einem bekannten Gebäude dieser Art (deutsche Patentschrift 938 874) ist die Verspannung der Dachkonstruktion mit den Stielen durch Zuganker bewerkstelligt. Die auf die Dachkonstruktion ausgeübten Hauptkräfte (Eigengewicht, Verkehrs- und Nutzlast) sowie die auf das Dach und die Wände wirkenden Windlasten werden über die Stiele in das Fundament eingeleitet. Die an den Stielen durch Anhängen außen gehalterten Wandplatten können keine tragenden Funktionen übernehmen. Es ist weiter ein zerleg- und versetzbares Gebäude mit einem die auftretenden Lasten auf das Fundament übertragenden Metallskelett bekannt (französische Patentschrift 1 169008), bei dem die Stiele des Skeletts durch diagonal zueinander verlaufende, einstellbare Zugmittel verspannt sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zerleg- und vcrsetzbarcs Gebäude der eingangs erwähnten Art so auszubilden, daß die die Wandplatten haltenden Stiele durch die auf die Dachkonstruktion ausgeübten Hauptkräfte, wie Eigengewicht, Verkehrs-" und Schneelast sowie die auf das Gebäude wirkenden Windkräfte nicht beansprucht werden.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß die Wandplatten an ihren lotrechten Rändern mit hohe Festigkeit und Knicksteifigkeit aufweisenden Einfassungen versehen, mit Spiel· zwischen den Stielen gelagert und durch an den oberen Enden der Einfassungen angreifende Spannelemente gegen das Fundament verspannt sind. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß die Stiele nur so . gering dimensioniert werden müssen, wie es für die Halterung während der Montage gerade noch erforderlich ist. Das Gebäude kann zerlegt werden, ohne daß ein Einstürzen beim Lösen der Verspannungen zu befürchten ist, da beim Lösen der Spannelemente die Wandplatten zwischen den Stielen gelagert sind und einzeln von diesen abgenommen werden können. So ist es auch möglich, schadhaft gewordene Wandplatten einzeln zu entfernen und durch andere zu ersetzen. Zu diesem Zweck ist es lediglich erforderlich, die Verspannung der betreffenden Wandteilflächen zu lösen und die schadhaft gewordene Wandplatte auszuwechseln, worauf die Verspannung wieder aufgebracht wird.
Dabei kann auf den Einfassungen von einem Stiel benachbarten Wandplatten ein Riegel aufgelegt sein, an dem die Spannelemente angreifen. Die Einfassungen der Wandplatten können aus profiliertem Baustahl, Leichtmetall od. dgl. bestehen und durch Kleben, Nieten oder Schrauben befestigt sein.
Auch können zwischen den übereinander angeordneten Wandplatten Dichtungsstreifen, vorzugsweise aus elastisch nachgiebigem Werkstoff, angeordnet sein.
Ein Ausführungsbeispiel eines Gebäudes nach der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in Teilansicht die Zuordnung einer Dachkonstruktion und mit Spiel zwischen Stielen gelagerte und gegen das Fundament verspannte Wandplatten, Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht der Ausführungsform gemäß F i g. 1,
Fig. 3 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in vergrößer-
tem Maßstabe. \
Bei dem zerleg- und versetzbaren Gebäude sind die Wandplatten 1 an ihren lotrechten Rändern mit Einfassungen 2 hoher Festigkeit und Knicksteifigkeit versehen und mit Spiel zwischen Stielen 5 gelagert.
An den oberen Enden der Einfassungen 2 greifen an aufgelegten Riegeln 7 Spannelemente 6 an, welche Wandplatten 1 gegenüber dem Fundament verspannen.
Zwischen den übereinander angeordneten Wandplatten 1 sind Dichtungsstreifen 14 angeordnet. Zur Abdichtung der Trennspalte 2a zwischen den Wandteilflächen ist eine Verkleidung 15 vorgesehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Zerleg- und versetzbares Gebäude in verspannter Bauweise mit einer Dachkonstruktion und in einem Fundament gelagerten Stielen, an denen übereinander angeordnete Wandplatten gehaltcrt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandplatten (1) an ihren lotrechten Rändern mit hohe Festigkeit und Knicksteifigkeit aufweisenden Einfassungen (2) versehen, mit Spiel zwischen den Stielen (5) gelagert und durch an den oberen Enden der Einfassungen (2) angreifende Spannelemente (6) gegen das Fundament (4) verspannt sind.
2. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf Einfassungen (2) von einem Stiel (5) benachbarten Wandplatten (1) ein Riegel (7) aufgelegt ist, an dem die Spannelemente (6) angreifen.
3. Gebäude nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfassungen (2) der Wandplatten (1) aus profiliertem Baustahl, Leichtmetall od. dgl. bestehen und durch Kleben, Nieten oder Schrauben befestigt sind.
4. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den übereinander angeordneten Wandplatten (1) .Dichtungsstreifen (14), vorzugsweise aus elastisch nachgiebigem Werkstoff, angeordnet sind.

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