DE1480048C3 - - Google Patents

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DE1480048C3
DE1480048C3 DE19511480048 DE1480048A DE1480048C3 DE 1480048 C3 DE1480048 C3 DE 1480048C3 DE 19511480048 DE19511480048 DE 19511480048 DE 1480048 A DE1480048 A DE 1480048A DE 1480048 C3 DE1480048 C3 DE 1480048C3
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DE19511480048
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DE1480048A1 (de
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Georg 7900 Ulm Sontheimer
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/02Platforms; Open load compartments
    • B62D33/023Sideboard or tailgate structures
    • B62D33/027Sideboard or tailgate structures movable
    • B62D33/037Latching means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Riegelverschluß für klappbare Wände, insbesondere Bordwände von Lastfahrzeugen, mit einem in einer Führung eines Gehäuses geführten Riegel, der durch eine mit einem Handhebel verbundene formschlüssig in den Riegel eingreifende Klinke verschiebbar ist.
Bekannte Vorrichtungen dieser Art bestehen darin, daß der Riegel eine Zahnstange aufweist, in die ein Zahnsegment eines Drehhebels eingreift und den Riegel verschiebt. Diese Verzahnung kann nur einwandfrei und leicht arbeiten, wenn die Zapfenlagerung des Hebels stets mit ausreichender Schmierung versehen ist.
Bei anderen bekannten Ausführungsformen erfolgt das Verschieben des Riegels durch eine Gabel, die mit einem Stift des Riegelarmes zusammenarbeitet, wobei die Gabel wieder auf einem Drehzapfen gelagert ist.
Die Erfindung hat zur Aufgabe einen Riegelverschluß gemäß der eingangs genannten Gattung zu schaffen, der auf engem Raum unterzubringen ist, der auch nach längerem Gebrach wartungsfrei und einwandfrei arbeitet und dessen Einzelteile sich einfach fertigen und montieren lassen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Klinke aus zwei parallelachsigen ineinander übergehenden Zylindern besteht, deren einer mit dem Handhebel verbunden und in einer offenen seinem Durchmesser entsprechenden Ausnehmung der Führung gelagert ist, während dem anderen Zylinder eine seinem Durchmesser entsprechende Ausnehmung im Riegel zugeordnet ist, deren Schulter noch zur Führung des handhebelseitigen Zylinders dienen.
Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Riegelverschluß neben dem Gehäuse nur aus drei einfachen Teilen besteht, nämlich einem Führungsteil, einem Riegel und einer Klinke. Führungsteil und Riegel können einfache Ziehteile sein, von denen für die einzelne Riegeleinrichtung gewünschte Längen abgeschnitten werden und bei denen die notwendige Ausnehmung zum Aufnehmen der Klinke sich stanzen läßt. Die Klinke selbst kann von einem Ziehteil, das mit einer Vierkantbohrung versehen ist, abgeschnitten werden. Sie benötigt keine Lagerung auf einem festen Zapfen, da dieser überhaupt fehlt. Es fehlt damit auch die in dem Gehäuse notwendige Bohrung zum Lagern des Zapfens, und es entfällt die Notwendigkeit, einen solchen Zapfen fest in seiner Lagerung, sei es Gehäuse oder Führung, zu verankern. Die Forderung der Einfachheit ίο und damit Billigkeit ist daher erfüllt. Da die drei Teile in dem Gehäuse geschützt untergebracht sind, kann dieses mit einem Dauerfett gefüllt werden, so daß die Forderung der Wartungsfreiheit ebenfalls erfüllt ist, und da Klemmkräfte in der Riegeleinrichtung selbst nicht auftreten, ist auch die leichte Bedienbarkeit gewähleistet.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Riegelverschlusses besteht darin, daß der Riegel T-förmigen Querschnitt aufweist und in der eine entsprechende Nut aufweisenden Führung .-liegt. Hiermit ist erreicht, daß die auftretenden Kräfte großflächig aufgenommen werden, so daß der Verschleiß gering bleibt.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an ■ mehreren Ausführungsbeispielen, und zwar zeigt
F i g. 1 einen auf eine Bordwand aufgesetzten Riegelverschluß in einem Querschnitt,
F i g. 2 einen in die Bordwand eingelassenen Riegelverschluß, ebenfalls in einem Querschnitt,
F i g. 3 den Riegelverschluß nach F i g. 2, jedoch im Bereich des Handhebels geschnitten,
Fig.4 eine Draufsicht auf den Verschluß, teilweise aufgebrochen,
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der Fig.2,
F i g. 6 eine Sicherung für den Handhebel des Riegelverschlusses in der Seitenansicht,
F i g. 7 eine Seitenansicht einer gegenüber F i g. 6 geänderten Ausführungsform und
F i g. 8 eine Vorderansicht einer weiteren Sicherung.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 5 ist in eine hinterschnittene Führung 1 ein im Querschnitt gesehen etwa T-förmig gestalteter Riegel 2 eingeschoben. Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 ist die Führung 1 mit einem Gehäuse 3 an eine Bordwand 4 angesetzt, während bei den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 2 bis 5 Führung 1 und Riegel2 in einem Hohlraums der Bordwand4 Hegen.
Die Führung 1 und der Riegel 2 sind in den Endbereichen ausgespart, so daß eine Klinke 6 Platz findet. Diese Klinke 6 sitzt auf einem Vierkantbolzen 7, der mit einem Handhebel 8 fest verbunden ist. Zum Zusammenbau werden die Führung 1 und der Riegel 2 in den Hohlraum 5 bzw. das Gehäuse 3 eingeschoben und dann die Klinke 6 durch eine öffnung 9 eingelegt. Anschließend wird auf den Vierkantbolzen 7 eine abgesetzte Scheibe 10 aufgesteckt und der Vierkantbolzen 7 durch die Vierkantöffnung 11 der Klinke 6 geschoben. Zum Verspannen der Teile 6, 7, 8 und 10 dient eine Schraube 12, die mit einer Zahnscheibe 13 gesichert ist. Die Scheibe 10 bildet mit der Klinke 6 eine Ringnut 14, in die ein Wandteil 15 der Bordwand 4 eingreift, so daß sich eine ausreichende Fühurng ergibt. Die öffnung 9 ist mit einem eindrückbaren Deckel 16 zu verschließen. Die Führung 1 ist mit dem Gehäuse 3 oder mit der Bord-
wand 4 durch Nieten 17 verbunden, während das Gehäuse 3 mit der Bordwand4 (Fig. 1) durch Nieten 18 verbunden sein kann.
Die Klinke 6 weist Zylinderflächen 19 auf, die in eine schlitzartige Ausnehmung 20 des Riegels 2 eingreifen, so daß beim Drehen der Klinke 6 keine Klemmkräfte auftreten können.
Der Riegel 2 läuft an seinem Ende 21 keilförmig aus, und diesem keilförmigen Ende 21 ist ein Gegenanschlag 22 zugeordnet. Beide Teile 21 und 22 übergreifen in der Sperrstellung eine Leiste 23, die zu einer Runge 24 gehört. Zwischen den Teilen 22 und 23 kann sich eine elastische Zwischenlage befinden. Falls der Riegel 2 zurückgeschoben wird, läßt sich die Bordwand 4 nach links wegklappen.
Die Klinke 6 besteht aus zwei ineinander übergehenden Zylindern 6 α und 6 b; der Zylinder 6 α ist in einer Ausnehmung 1 α geführt, und der andere Zylinder 6 b greift mit seinen Zylinderflächen 19 in die Ausnehmung 20 des Riegels 2 ein. Dabei ist die Anordnung derart gewählt, daß je nach der Stellung der Klinke 6 diese bzw. der Zylinder 6 α von der einen oder anderen Schulter 2 α oder 2 b des Riegels 2 im Sinne einer allseitigen Führung zusammen mit der Ausnehmung la gestützt wird. In der senkrechten -Stellung der Klinke 6 stützt sich der Zylinder 6 b am Grund der Ausnehmung 20 ab, so daß die Klinke 6 auch in dieser Lage gut geführt ist. Auftretende Horizontal- und Vertikalkräfte an der Klinke 6 werden vom Riegel 2 und/oder der Führung 1 aufgenommen und können sich nicht auf den verhältnismäßig schwachen Wandteil 15 auswirken, der lediglich die Axialkräfte aufzunehmen hat, denen er dank der Entlastung von anderen Beanspruchungen ohne weiteres gewachsen ist.
Das untere Ende des Handhebels 8 ist mit einer Verdickung 25 ausgestatttet, die eine Bohrung 26 aufweist. In der dargestellten Lage deckt sich die Bohrung 26 mit Bohrungen von gabelartigen Lasehen 27, so daß sich ein Splint 28 durch die Bohrungen der Laschen 27 und die Bohrung 26 der Verdickung 25 hindurchschieben läßt. Dieser an einer Kette hängende Splint kann bei Erschütterungen nicht herausfallen, weil der Handhebel 8 unter
ίο Federkraft steht, die bestrebt ist, den Handhebel 8 in Richtung des Pfeiles 29 von den Laschen 27 wegzudrücken. Die dargestellte Ausführung ist für die Riegelausführung nach F i g. 1 gedacht.
Nach F i g. 7 ist der federnde Handhebel 8 am unteren Ende abgekröpft, so daß er sich aus der gestrichelten Stellung in einen Hohlraum 30 der Bordwand 4 eindrücken läßt. Zur Lagesicherung ist ein Gehäuse 31 auf einem Tellerbolzen 32 drehbar gelagert, der einen Anschlag 33 und einen Betätigungsgriff 34 aufweist. Durch Drehen des Gehäuses 31 um den Tellerbolzen 32 läßt sich der Anschlag 33 "vor das abgekröpfte Ende bewegen, so daß dieses nicht mehr nach außen treten kann, also gesperrt ist.
Gemäß F i g. 8 ist der Handhebel 8 am unteren Ende hakenförmig nach innen abgebogen. An der Bordwand 4 ist ein Fallriegel 35 bei 36 schwenkbar angelenkt (Fig.4). Das Hakenende des Handhebels 8 ist so gestaltet, daß der Fallriegel 35 zwischen die Flanken des Hakenendes fassen kann. Damit sich der Fallriegel 35 nicht aufbiegt, ist eine Lasche 37 vorgesehen. Durch die Federwirkung des Handhebels 8 nach außen ist ein Herausspringen des Fallriegels 35 unmöglich. Der Fallriegel 35 kann flach an der Bordwand 4 liegen, da auch bei dieser Ausführung ein Hohlraum 30 vorhanden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Riegelverschluß für klappbare Wände, insbesondere Bordwände von Lastfahrzeugen, mit einem in einer Führung eines Gehäuses geführten Riegel, der durch eine mit einem Handhebel verbundene formschlüssig in den Riegel eingreifende Klinke verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (6) aus zwei parallelachsigen ineinander übergehenden Zylindern (6 α und 6 b) besteht, deren einer mit dem Handhebel (8) verbunden und in einer offenen seinem Durchmesser entsprechenden Ausnehmung (1 a) der Führung (1) gelagert ist, während dem anderen Zylinder (6 b) eine seinem Durchmesser entsprechende Ausnehmung (20) im Riegel (2) zugeordnet ist, deren Schultern (2 α und 2 b) noch zur Führung des handhebelseitigen Zylinders (6 a) dienen.
2. Riegel Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (2) T-förmigen Querschnitt aufweist und in der eine entsprechende Nut aufweisenden Führung (1) liegt.
DE19511480048 1951-01-28 1951-01-28 Riegelverschluss fuer klappbare Waende Granted DE1480048A1 (de)

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DES0096624 1965-04-17

Publications (3)

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DE1480048A1 DE1480048A1 (de) 1970-03-26
DE1480048B2 DE1480048B2 (de) 1974-05-09
DE1480048C3 true DE1480048C3 (de) 1975-01-23

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DE1480048B2 (de) 1974-05-09
DE1480048A1 (de) 1970-03-26

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