DE1433351A1 - OElschmelzofen fuer die Verhuettung von Eisenerzen - Google Patents

OElschmelzofen fuer die Verhuettung von Eisenerzen

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DE1433351A1
DE1433351A1 DE19631433351 DE1433351A DE1433351A1 DE 1433351 A1 DE1433351 A1 DE 1433351A1 DE 19631433351 DE19631433351 DE 19631433351 DE 1433351 A DE1433351 A DE 1433351A DE 1433351 A1 DE1433351 A1 DE 1433351A1
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Germany
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furnace
oil
smelting
iron ores
smelted
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Geist Dipl-Ing Franz
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    • F27B3/00—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/06—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces with movable working chambers or hearths, e.g. tiltable, oscillating or describing a composed movement
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
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    • C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
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    • F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
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Description

  • "Ülschmelzofen für die Verhüttung von Eisenerzen" Der thermische Virkungsgrad eines mit einem Brennstoff wie Ül betriebenen Schmelzofens, d.h. der Anteil der Verbrennungswärme des Brennstoffes, der im Schmelzofen auf das Schmelzgut übertragen wird, ist umso größer, je kleiner die mit dem Abgas aus dem Schmelzofeii ausgetragene 'Järmemenge ist. Die Folge hiervon ist, daß derartige Öfen einen besonders günstigen Wirkungsgrad erreichen, wenn sie mit sauerstoffangereicherter Verbrennungsluft oder mit technisch reinem Sauerstoff betrieben werden.
  • Zum Staride der Technik gehören deshalb Verhüttungsöfen für Eisenerze, die mit Ülsauerstoffbrennern betrieben werden. Bei solchen Öfen ergibt sich aus der hohen Verbrennungstemperatur der Öl/Sauerstoffbrenner ein empfindlicher Nachteil dadurch, daß die Wände dee Ofens, die der konvektiven und strahlenden l,iärmeaufnahiiie der Brenner ausgesetzt sind, leicht bis über die Schmelztemperatur des feuerfesten Mauerwerks erhitzt werden, so daß dieses keine lange Lebensdauer hat und oft erneuert werden muß, wodurch Ofenstillstände und Kosten bedingt sind.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun einen mit einem öl/Sauerstoffbrenner betriebenen neuartigen Schmeizofen zum Verhütten von Eisenerzen, durch den dieser Nachteil vermieden wird.
  • Diese Maßnahme zur Vermeidung des Abschmelzens der Ofenwände besteht gemäß der Erfindung darin, daß der zu reduzierende Eisenerzmöller, d.h. das Gemisch aus Eisenerz und Reduktionskohle, so in den Ofen eingebracht wird, daß diese Stoffe die z.B. geneigten Wandungen des Schmelzofens abdecken. Die A:Db. 1 zeigt eine Ausführungsform des neuen Ofens als schematische Daratellung eines Vertikalschilittes durch einen Ofen von kreisrundem Querschnitt. 1) ist die innere Begrernzungslinie der feuerfesten Herdausmauerung, 2) ist die innere Belcreiizunqslinie des Ofendeckels, 3) ist der Öl/Sauerstoffbrozilier mit den Zuflhrungsrohren 4) f Ur (*il und 5) für Sauerstoff.
  • Der wassergekühlte Kopf des Brenners ist als zuin be-'#-annten Stand der Technik gehörend nicht im einzelnen dargt:stellt. 6) ist die zentrale Auslaßöffnung im Ofendeckel für die Brennerabgase.
  • Der Ofendeckel weist an seinem Hand eine Chargieröffnung 7) auf, durch welche hindurch der zu reduzierende Eisenerzmöller in den Ofen eingebracht wird. Es können auch mehrere solche Chargieröffnungen über die Peripherie des Deckels verteilt angeordnet sein.
  • Die Chargierung in den Ofen erfolgt derart, daß der zu reduzierende und zu schmelzende 'L',J'öller auf der zweckmäßig etwa dem Böschungswinkel des Köllers angepaßten geneigten Ofenwand zu liegen kommt und nach der Ofenmitte zu die Böschungslinie 8) bildetg die von der Oberkante der Ofenwand ausgeht und in die Oberfläche des in der Ofenmitte erschmolzenen Bades 9) einmündet.
  • Die gleichmäßi-,e Verteilung des Beschickungsgutes auf die Ofeliwand erfolgt in weiterer Ausgestaltung der Erfindung de2art, daß entweder der Deckel mit den Beschickungseinrichtuiigen um seine senkrechte Achse drehbar angeordnet wird und das Ofengefäß feststeht, oder daß das Ofengefäß sich dreht und der Deckel fesu#s'Uellt. In der Aob. 1 ist der Fall, daß das Ofengefäß drehba2 angeordnet ist, dargestellt, wob',#i die Drehbewegung ständig oaer absatzweise erfolgen kann. Die gasdichte Verbindung zwischen Ofengefäß und Deckel wird durch die Wassertasse 10) hergestellt.- Die metallurgische Arbeitsweise des Schmelzofens nach der Erfindung ist die folgende: die 21amme des Gl/Sauerstoffbreilners trifft zunächst auf die Badoberfläche, wird hier nach allen Seiten in die,HorizoAale umgelenkt, strömt über die Badoberfläche, bis sie auf die schräg ansteigenden,mit dem Möller bedeckten Wände trifft. Die heißen Gase strömen an dem 1.1öller aufwärtsgerichtet entlwjg und werden schliejolich durch aen Ofen-:eckel zur Ausströiaöfj.'liung gelenkt. Der -.,.iöller wird so von seiner Oberfläche her durch Strahlung und honvektion intensiv erhitzt, so daß die wärmeverbrauchenden heakti-nen ablaufen können und die Reaktionsprodukte abschmelzen, nach unten strömen und von dem flüssigen Bad aufgenommen werden. In d-.«Lusein scileideii sich Schlacke und "'etal-L voneinander, die getre#int aus dem Ofen durch Abstich e"tiloiiir.ien werden können.
  • Ber neue Ofen kann im übrigen auch zum iiinschmelzen von Schrott od.dgl. Ver#iendung finden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1,* Ölschmelzofen für die Verhüttung von Eisenerzen mit senkrecht nach unten brennendem zentral angeordnetem Öl/Sauerstoffbrenner, gekennzeichnet durch die Belegung der Seitenwände mit dem zu verhüttenden Möller, der auf diesen eine Böschung bildet, die an ihrer zum Ofenraum gewandten Fläche abgeschmolzen wird.
  2. 2. Ölschmelzofen nach Anspruch 1) oder 2) gekennzeichnet durch im Deckel peripher angeordnete Beschickungslöcher, durch die der zu verhüttende Möller auf die Böschung über der Ofenwand eingebracht wird. 3. Ölschmelzofen nach Anspruch 1) bis 3)2 dadurch gekennzeichnet, daß entweder der Deckel um die Vertikalachse drehbar angeordnet ist, während das, Ofengefäß still steht oder umgekehrt. 4. Ölschmelzofen nach Anspruch 1) bis 3), dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände etwa im Böschungswinkeldes zu verhüttenden Möllers geneigt sind.
DE19631433351 1967-04-19 1963-04-13 OElschmelzofen fuer die Verhuettung von Eisenerzen Pending DE1433351A1 (de)

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DE19631433351 Pending DE1433351A1 (de) 1967-04-19 1963-04-13 OElschmelzofen fuer die Verhuettung von Eisenerzen

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DE (1) DE1433351A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0118655A3 (en) * 1982-12-22 1985-04-17 Voest-Alpine Aktiengesellschaft Method of carrying out metallurgical or chemical processes, and a low-shaft furnace
EP0292469A1 (de) * 1987-05-18 1988-11-23 K.H.T. Know-How-Trading Patentverwertung Gesellschaft m.b.H. Verfahren und Vorrichtung zur Durchführung heisschemischer Prozesse

Cited By (4)

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WO1988009390A1 (fr) * 1987-05-18 1988-12-01 K.H.T.Know-How-Trading Patentverwertung Gesellscha Procede et dispositif de mise en oeuvre de procedes chimiques a chaud
AU607768B2 (en) * 1987-05-18 1991-03-14 K.H.T.Know-How-Trading Patentverwertung Gesellschaft M.B.H. Process and device for implementing hot chemical processes

Also Published As

Publication number Publication date
CH469453A (de) 1969-03-15

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