DE1432040C3 - Verfahren und Anlage zum kontinuierlichen Homogenisieren von körnigem Schüttgut großer Mengen - Google Patents

Verfahren und Anlage zum kontinuierlichen Homogenisieren von körnigem Schüttgut großer Mengen

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DE1432040C3
DE1432040C3 DE19611432040 DE1432040A DE1432040C3 DE 1432040 C3 DE1432040 C3 DE 1432040C3 DE 19611432040 DE19611432040 DE 19611432040 DE 1432040 A DE1432040 A DE 1432040A DE 1432040 C3 DE1432040 C3 DE 1432040C3
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G69/00Auxiliary measures taken, or devices used, in connection with loading or unloading
    • B65G69/10Obtaining an average product from stored bulk material

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum kontinuierlichen Homogenisieren von körnigem Schüttgut großer Mengen und auf eine der Durchführung des Verfahrens dienende Anlage.
Eine Homogenisierung von Schüttgut ist in der Industrie in vielen Fällen erforderlich, um ein vergleichmäßigtes einheitliches Schüttgut oder bei Verwendungen eines Gemisches aus verschiedenen Teilen eine gleichmäßige Durchmischung zu erhalten.
Es ist bekannt, bei dem Homogenisieren von körnigem Schüttgut großer Mengen dieses auf ortsfester Lagerstelle zu einem Haufen in zueinander im wesentlichen parallelen, lose geschütteten Schichten von etwa gleicher Dicke stetig aufzutragen und davon gleichzeitig in zueinander ebenfalls parallelen, mit der Richtung der Auftragsschichten einen bestimmten Winkel bildenden Abtragsschichten abzutragen, wobei die Auftragsmenge und die Abtragsmenge in der Zeiteinheit gleich groß gehalten werden. Das Ziel dieses Verfahrens ist. wie bereits gesagt, die Erreichung eines Produktes von gleichbleibender Homogenität in einem weitgehend kontinuierlich durchgeführten Verfahren. Dieses bekannte Verfahren gestattet wohl ein kontinuierliches oder praktisch kontinuierliches Verfahren, es bietet jedoch keine Gewähr, daß während des gesamten Verfahrens eine absolut gleichmäßige Homogenität erreicht wird. Bei dem bekannten Verfahren erfolgt die Auftragung der parallelen Schichten in einer Horizontalen, wodurch sich die Länge der Schichten wegen des Böschungswinkels verringert. Bei einem kontinuierlichen Verfahren muß man mit zwei voneinander getrennten Haufen arbeiten, die in ein und demselben Bunker angeordnet sind. Während der eine Haufen abgetragen wird, muß unter allmählicher Freigabe des von ihm eingenommenen Platzes im Bunker zwecks Erzielung eines kontinuierlichen Verfahrens in dem frei gewordenen Raum während der Abtragung ein zweiter Haufen gebildet werden, der dann abgetragen wird durch Umschaltung der zur Abtragung erforderlichen Glieder, wenn der eine Haufen vollkommen abgetragen ist. Hier ist aber keine Gewähr dafür geboten, d.aß die abwechselnd abgetragenen Haufen stets die gleiche Schichtzahl und die gleiche Schichtlänge besitzen, so daß dadurch die Erzielung einer Homogenität in dem Endprodukt nicht gewährleistet sein kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, das bei kontinuierlichem Betrieb eine stets gleichbleibende Homogenität des Produktes gewährleistet. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Schüttgut in zur Waagerechten geneigten Schichten von gleichbleibender Länge aufgetragen wird, wobei der Auftragsbereich von Schicht zu Schicht in Lämisrichtun» des Haufens verschoben wird, und daß der Haufen von der Seite seines größten Querschnittes oder von seiner Basis her abgetragen wird. Durch die cifmdungsgemäße Auftragung des Schüttgutes in zur Waagerechten gcneigten Schichten von gleichbleibender Länge unter Verschiebung des Auftragsbereiches von Schicht zu Schicht und dadurch, daß der Haufen von der Seite seines größten Querschnittes oder von seiner Basis her abgetragen wird, wird erreicht, daß sich der
ίο Haufen stets in gleicher Richtung verlagert, stets einen gleichmäßig abnehmenden Querschnitt besitzt und eine gleichbleibende Form der Schichten von stets gleichbleibender Länge aufweist, so daß die Voraussetzungen für die Erhaltung eines homogenen Produktes gegeben sind.
Vorteilhaft kann der Haufen auf einer Kreisringfläche in einer höchsten 360° betragenden Kreisbahn aufgetragen werden. Hierdurch wird ein fortlaufendes und ununterbrochenes Arbeiten auf einer geringen Fläche möglich.
Eine Abwandlung des Verfahrens kennzeichnet sich dadurch, daß bei Abtragung des Haufens von der Basis her das Schüttgut in Schichten unter dem natürlichen Böschungswinkel aufgetragen wird, daß die Auftragung unterbrochen wird, wenn die Basis der natürlichen Böschung des voranschreitenden Haufens einen vorgeschriebenen Endpunkt erreicht hat, und daß die Auftragung an einer entgegengesetzt liegenden, unter dem natürlichen Böschungswinkel geneigten Wand fortgesetzt wird. Auch bei diesem abgewandelten Verfahren erfolgt ebenfalls eine Verlagerung des Haufens in gleicher Richtung, der Haufen hat einen gleichmäßig abnehmenden Querschnitt, besitzt eine gleichbleibende Form bei der Auftragung von Schichten gleichbleibender Länge, so daß auch bei diesem abgewandelten Verfahren eine absolute Homogenität gewährleistet ist.
Bei einer Anlage zur Durchführung des Verfahrens, die aus einer ebenen, horizontalen Ringfläche, aus einem um eine durch die Mitte der Ringfläche verlaufende senkrechte Achse schwenkbaren, mit einem Ende sich über die Mittelzone der Ringfläche erstreckenden Bandförderer, aus einer dem Bandförderer eine hin- und hergehende Drehbewegung mit gleichbleibendem Zentriwinkel erteilenden Vorrichtung und aus einer zur Ringfläche quer angeordneten Abtragvorrichtung besteht, kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß die Ringfläche feststehend ausgebildet ist und einen zentralen nach unten gerichteten Hohlraum umschließt, daß die Antriebsvorrichtung des Bandförderers derart ausgebildet ist, daß seine hin- und hergehende Bewegung in einer gegebenen Richtung stetig fortschreitet, und daß die Abtragvorrichtung das am Fuße der natürlichen Böschung aufgenommene Schüttgut dem Hohlraum zuführt und auf der Ringfläche um die Achse eine stete Kreisbewegung mit einer der Fortschreitegeschwindigkeit des Bandförderers entsprechenden Geschwindigkeit durchführt.
Eine abgewandelte Ausführungsform einer Anlage zur Durchführung des Verfahrens, die aus einem einen Drehkörper bildenden ringförmigen Bunker, aus einer um eine durch die Mitte des ringförmigen Bunkers verlaufende senkrechte Achse drehbaren, mit einem Ende sich über die Mittelzone des ringförmigen Bunkers erstreckenden Beschickungsvorrichtung, und aus einer Abtragvorrichtung bestellt, ist dadurch aekennzeichnet, daß der
Querschnitt des ringförmigen Bunkers in seinein unteren Teil die Form eines mit einer Spitze nach unten gerichteten Dreiecks aufweist und die Beschickungsvorrichtung aus einem schwenkbar angebrachten Förderband oder aus einer schwenkbar angebrachten und nahe der Schwenkachse durch einen feststehenden Förderer beschickten Schurre besteht, während die Abtragvorrichtung aus einem sich an der Basis des ringförmigen Bunkers befindenden kreisförmigen Schlitz besteht.
Eine weitere Abwandlung der Anlage, die aus einem länglichen, bei gleichbleibendem Querschnitt in seiner Längsrichtung horizontal verlaufenden Bunker, aus einer oberhalb des Bunkers angebrachten, in seiner Längsrichtung verstellbaren Beschikkungsvorrichtung und aus einer Abtragvorrichtung besteht, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des länglichen Bunkers in seinem unteren Teil die Form eines mit einer Spitze nach unten gerichteten Dreiecks aufweist und der an seinem einen Ende eine zum natürlichen Böschungswinkel des Schüttguts parallel schräggestellte feststehende Querwand besitzt, daß die Beschickungsvorrichtung ein Schüttsystem enthält, das sich von dem durch die feststehende Querwand abgeschlossenen Ende des länglichen Bunkers bis zu seinem anderen Ende stetig verstellen läßt, und daß die Abtragvorrichtung aus einem oder mehreren sich an der Basis des länglichen Bunkers befindenden Längsschlitzcn besteht.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch die Herstellung eines Haufens und die Wiederaufnahme des Gutes gemäß der unter dem Namen »bedding« bekannten Methode;
Fig. 2 zeigt schematisch den Aufbau eines Haufens, bei welchem die Bestandteile des herzustellenden Gcmischs in parallelen Schichten abgelegt werden, welche vergleichsweise wenig ■ gegen die Waagerechte geneigt sind, während das Abtragen des Gutes in Lagen erfolgt, deren Neigung dem Böschungswinkel des Haufens entspricht;
F i g. 3 zeigt schematisch die Entwicklung eines anderen Haufens, wobei die Bestandteile des herzustellenden Gemischs in Ebenen abgelagert werden, deren Neigung dem natürlichen Böschungswinkel des Haufens entsprechen, während das Abtragen in etwa waagerechten Lagen an der Basis des Haufens erfolgt;
F i g. 4 ist ein Grundriß einer Mischanlage mit einer ebenen Kreisfläche zur Bildung des Haufens;
Fig. 5 ist ein Schnitt länss der Linie V-V der Fig. 4.
Fig. 6 ist ein Grundriß einer Mischanlage mit einem ringförmigen Bunker zur Bildung des Haufens;
Fig. 7 ist ein Schnitt längs der Linie VII-VII der F i g. 6;
F i g. 8 ist ein Querschnitt einer von der in F i g. 6 und 7 dargestellten Anlage etwas verschiedenen Anlage;
Fig. 9 ist ein schematischer Längsschnitt entlang der lotrechten Symmetrieebene einer Mischanlage mit einem prismatischen Bunker;
Fig. 10 und 11 erläutern schematisch das Vorrücken eines Haufens in der Anlage der Fi g. 9.
Die Erfindung bestellt im wesentlichen darin, das Mischverfahren, welches einen rein »statischen« Haufen benutzt und unter dem Namen :,bcddini!'< bekannt ist. durch ein Verfahren zu ersetzen, dessen Prinzip zwar aus dem vorhergehenden abgeleitet ist. welches aber gestattet, den Haufen auf der Lagerflache vorrücken zu lassen. Da die Verstellungen des Haufens auf einer einzigen Fläche erfolgen, wird es möglich, die Herstellung des Haufens und das Abtragen in einem kontinuierlichen Betrieb vorzunehmen, was bisher nicht möglich war.
Fig. 1 zeigt einen Haufen 1, welcher nach der oben erwähnten »bcdding«-Methode hergestellt wurde. Man sieht an dem Haufen 1 die etwa waagerechten aufeinanderfolgenden Auftragsschichten. Die Bezugszeichen d-d' bezeichnen eine Schicht dieses Haufens. Nach Herstellung des Haufens mit der Schichtzahl und der Schichtdicke, welche zur Herstellung des gewünschten Gemisches beim Abtragen erforderlich sind, erfolgt dieses gemäß in F i g. 1 mit e-e' bezeichneten Lagen. Diese Abtragsschichten werden z. B. gemäß dem Böschungswinkel des Haufens entnommen, und zwar bis zur Erschöpfung des Haufens, welcher so praktisch »an Ort und Stelle aufgebraucht« wird.
Fig. 2 zeigt einen dem erfindungsgemäßen Verfahren entsprechenden Haufen 2. In dem Haufen 2 sind die aufeinanderfolgenden parallelen Auftragsschichten d-d' etwas gegen die Waagerechte geneigt, so daß der Haufen 2 einen größten Querschnitt in der lotrechten Ebene aufweist, welche durch den den Scheitel der Böschung bildenden Punkt 4 geht. Das Abtragen erfolgt in Lagen e-e' gemäß dem natürlichen Böschungswinkel des Haufens 2, was durch Aushub am Fuß 5 der Böschung erfolgen kann.
Im Gegensatz zu den Vorgängen an dem Haufen 1 der Fig. J braucht der Haufen 2 nicht an Ort und Stelle zu verschwinden. Hierfür genügt es, die Zufuhr in Auftragsschichten d-d' fortzusetzen und das Volumen der durch Abtragen entfernten Lagen e-e' zu ersetzen. Aus F i g. 2 geht hervor, daß der Haufen 2 hierbei nicht unbeweglich bleibt, sondern in Richtung des Pfeiles F2 vorrückt. Dieser Haufen kann gemäß einer geschlossenen Kurve so angeordnet werden, daß der Fuß 5 an der Basis der Abtragböschung in der Nähe des Punkts 7 liegt, an welchem der Haufen mit seinem kleinsten Querschnitt aufhört. Eine derartige Anordnung ist in den weiter unten beschriebenen Anlagen gewählt, welche den Vorteil bieten, kontinuierlich auf einem verhältnismäßig geringen Raum arbeiten zu können.
Der ebenfalls dem erfindungsgemäßen Verfahren entsprechende Haufen 3 ist dadurch gebildet, daß die Bestandteile des herzustellenden Gemisches in aufeinanderfolgenden Auftragsschichten d-d' aufgebracht wurden, welche etwa zu der natürlichen Böschung dieses Haufens zwischen den Punkten 8 und 9 parallel sind. Das Abtragen erfolgt in zu der Basis 8 bis 10 des Haufens etwa parallelen Lagen e-e'.
Der Haufen 3 kann wie der Haufen 2 kontinuierlich bearbeitet werden, wenn durch Haufenbildung bei 8 bis 9 das bei 8 bis 10 erfolgte Abtragen ausgeglichen wird. Der Haufen 3 rückt daher in Richtung des Pfeils F3 vor. Natürlich kann, wie dies aus den weiter unten beschriebenen Beispielen von Anlagen hervorgeht, der Haufen auch in Form einer geschlossenen Kurve gebildet werden, wobei dann die Punkte 8 und 10 nebencinanderliegen, was ein kreisförmiges Vorrücken des Haufens auf einer verhältnismäßig kleinen Fläche ermöglicht.
F i g. 4 und 5 zeigen eine Anlage zur Ausübung des erfindunusuemäßen Verfahrens.
I 432 040
Der Haufen 2 wird auf einer etwa kreisförmigen Fläche 12 gebildet. Die Bestandteile des in einen Haufen zu bringenden Gemischs werden der Mischanlage durch einen Förderer 13 zugeführt, welcher sie in der Nähe des Endes 14 eines Förderers 15 ausschüttet, welcher um eine lotrechte Achse 16 so schwenkbar ist, daß sein Ende 17 eine Kreisbewegung über der "Lagerfiäche 12 ausführen kann.
In der Mitte der Lagerfläche 12 befindet sich ein konischer Trichter 18, dessen etwa kreisförmige Oberkante in der Ebene der Fläche 12 liegt.
Ein Abtraggerät 19 ist radial zur Achse 16 in der Fläche 12 angeordnet. Dieses Gerät führt eine Drehbewegung um die Achse 16 aus und ist entsprechend dem zu handhabenden Gut ausgebildet. Es kann ein Gerät mit beweglichen Armen, eine Schnecke, ein Gatter mit Förderer usw. sein.
Die Arbeitsweise dieser Anlage ist äußerst einfach. Die zu mischenden durch den Förderer 13 zugeführten Komponenten werden auf den Haufen durch den Förderer 15 verteilt, welcher eine Schwenkbewegung um die Achse 16 ausführt, welche so schnell ist, daß die auf den Haufen aufgebrachten Schichten nicht zu dick sind. Die Schwenkbewegungen umfassen nahezu einen vollständigen Kreis. Aus dem Grundriß der F i g. 4 geht hervor, daß die Bewegung des Förderers 15 von dem Punkt 4 zu dem Punkt·? und umgekehrt erfolgt. . ■'·.■·" . ■
Der Haufen rückt in der Richtung des Pfeils F2 nach Maßgabe seines Abbaus durch das Abtraggerät 19 am Fuß der Böschung vor, deren Scheitel der Punkt 4 ist. Hierfür ist eine Synchronisierung des Vorschubs des Abtraggeräts 19 und des durch den Winkel 4, 16, 7 definierten Sektors vorgesehen.
Das gemischte und homogenisierte Gut, welches durch das Abtraggerät 19 in den Trichter 18 gebracht wird, wird durch einen Förderer 20 an seine Benützungsstelle abgeführt. ' '
Die in F i g. 6 und 7 dargestellte Anlage erhält als Einrichtung zur Aufnahme des Haufens 3 einen ringförmigen Bunker 21, welcher einen Umdrehungskörper um die Achse 22 bildet. Die Einführung des zu mischenden Gutes in den Bunker 21 erfolgt durch einen Förderer 23, welcher um die Achse 22 schwenken kann, und dessen Ende 24 einen Kreis beschreibt, dessen Mittelpunkt auf der Achse 22 über dem ringförmigen Bunker 21 liegt. Am Fuß des Bunkers 21, dessen Querschnitt etwa dreieckig ist, befindet sich ein Schlitz 26, durch welchen die in dem Bunker 21 angesammelten Komponenten abgeführt werden. Diese Abfuhr kann durch nicht dargestellte Schaber erleichtert werden. Nach dem Durchtritt durch den Schlitz 26 fällt das Gut in ein Karussell 27, welches durch aneinander anstoßende Becher gebildet wird, welche in den Trichter 28 zur Speisung des Förderers 29 ausgekippt werden, welcher das gemischte und homogenisierte Gut zu der Benutzungsstelle abführt. ., : ■ ■ ' ■ ;.·■■■■■' >
Die in Fig. 6 und 7 dargestellte Anlage arbeitet folgendermaßen: , ■,.:..■
Die Bestandteile des Gemisches werden von dem Förderer 25 dem Förderer 23 zugeführt. Sie fallen auf den Haufen 3 an der Stelle 9 und verteilen sich in dem Bunker 21 gemäß dem Böschungswinkel z. B. zwischen den Punkten 9 und 8. Das Abtragen erfolgt durch den an dem unteren Teil des Bunkers 21 angeordneten Schlitz 26.
Aus dem in F i g. 6 dargestellten Grundriß der An-. lage geht hervor, daß der Haufen 3 in Richtung des Pfeils F3 vorrückt und daß die Bewegungen des Haufens und des Förderers 23, welcher die Verteilung der Bestandteile des Gemisches bewirkt, genau die gleichen sind. Eine richtige Einstellung der Anlage entspricht einer gleichen Fördermenge des Gutes in dem Förderer 23 und in dem Schlitz 26.
In F i g. 8 ist eine Anlage dargestellt, welche eine Abwandlung der oben beschriebenen ist. Sie ist erheblich einfacher, da sie kein Karussel mit aneinander anstoßenden Bechern aufweist, und da der Schlitz 26 unmittelbar in einen Trichter 30 mündet, in welchen das aus dem Schlitz 26 durch einen.oder mehrere Schaber 31 freigemachte Gut fällt, bevor es von dem Förderer 32 abgeführt wird. Ein weiterer Unterschied zwischen der Anlage der Fig. 8 und der in F i g. 6 und 7 dargestellten besteht darin, daß die Speisung des Haufens 3 durch eine Rutsche 33'.'erfolgt; welche die Bestandteile des herzustellenden Gemisches von einem Förderer 34 empfängt. \ '
Die in F i g. 4 und 5 dargestellte Anlage entspricht
einer Herstellung des Haufens und einem Abtragen der schematisch in Fig. 2 dargestellten Art, während die Anlagen der Fig. 6, 7 und 8 einer Herstellung
as des Haufens und einem Abtragen gemäß Fig. 3 entsprechen. '. ' . ;■'■'^v'Wy\
Zur Errichtung der beiden obigen kreisförmigen Anlagen ist eine ebenfalls kreisförmige öder auch quadratische Fläche verhältnismäßig größer Abmessungen erforderlich. Es kann jedoch auch eine Fläche länglicher Form benutzt werden, welche i. B. zwischen zwei bestehenden Anlagen vorhanden ist, wobei gleichzeitig Handhabüngseinrichtungen, wie Förderer usw. verfügbar sind, welche mit einer gerad-
linigen Bewegung arbeiten; ,,
Die schematisch in F i g. 9 dargestellte Anlage ist zur Aufstellung in einem länglichen Raum bestimmt. In Fig. 9 ist ein Haufen 111 dargestellt, weicher durch die bei 112 aufgeschütteten Bestandteile des herzustellenden Gemisches gebildet wird, welche gemäß der Böschung 112-113 des Haufens abströmen. Der Haufen 111 wird in einem Bunker 114 mit etwa dreieckigem Querschnitt gebildet, dessen Basis einen waagerechten Schlitz aufweist, in welchem eine schematisch bei 115 dargestellte Abfuhrvorrichturig verschieblich ist, welche z. B.. eine Pflugschar sein kann, welche eine hin und her gehende Bewegung zwischen den Enden 116 und 117 der Basis des Bunkers 114 ausführt. An seinem Ende 117 wird der Bunker 114 durch eine schiefe Ebene 117-118 begrenzt, welche etwa die gleiche Neigung wie die Böschung 112-113 hat. Dei1 Zweck dieser Schräg-. fläche 117-118 geht aus der nachstehenden Beschreibung der Arbeitsweise der Anlage hervor; Unterhalb des Schlitzes llfr-117, in welchem sich die Pflugschar 115 bewegt, ist ein geradliniger Förderer 119 angeordnet, z. B. ein Gummiband; ein Metallband od. dgl., welcher die aus dem Bunker 114 durch die Pflugschar 115 abgeführten gemischten Bestandteile zu der Benutzungsstelle führt.
Ein vorzugsweise wie der Förderer 119 ausgebildeter Bandförderer 120 ist über dem Bunker 114 vorgesehen, und zwar vorzugsweise in der lotrechten Symmetrieebene desselben. Schematisch ist eine Vorrichtung 121 zum Ausschütten der durch das Band 120 beförderten Komponenten auf den Haufen 111 dargestellt. Die Vorrichtung 121 ist z.B. ein Schüttwagen, welcher sich so bewegt, daß die Aufbringung
bei 112 auf den Haufen 111 genau gemäß der Böschung 112-113 des Haufens 111 erfolgt. Anders ausgedrückt, der Schüttwagen 121 bewegt sich in Richtung des Pfeils F mit der gleichen Geschwindigkeit, wie der Haufen 111, über welchem er liegt. Die Speisung des Förderers 120 erfolgt durch eine Vorrichtung 122, z. B. einen Zwischentrichter, in welchen die zur Bildung des Gemisches bestimmten Komponenten durch einen beliebigen Förderer, z. B. eine Rutsche, ein Becherwerk, einen Bandförderer . usw., geschüttet werden.
Es bestehen zwei Bedingungen dafür, daß die Mischung richtig vorgenommen wird: Die auf den ,Haufen aufgetragene Menge muß dauernd praktisch gleich der abgetragenen Menge sein, und der Wagen 121 muß sich über dem Haufen 111 mit einer Geschwindigkeit bewegen, welche der Menge des von dem Band 120 geförderten Gutes proportional ist.
Der /Vorschub des Wagens 121 kann z. B. durch die Angaben einer an dem Förderer 120 angeordneten Waagen gesteuert werden, während die von der Vorrichtung 122 zugeführte Menge mittels einer an dem Förderer 119 angeordneten Waage B gesteuert werden kann. Die Steuerung der Anlage kann vollständig automatisch, halbautomatisch oder von aj Hand erfolgen. In dem letzteren Fall kann eine Bedienungsperson die durch den Trichter 122 zugeführte Menge sehr gut so einstellen, daß die von den Waagen A und B integrierten Mengen dauernd einander so gleich wie möglich sind.
Unter Voraussetzung der Erfüllung der verschiedenen obigen Betriebsbedingungen arbeitet die in Fig. 9 bis 11 dargestellte Anlage folgendermaßen:
In F i g. 9 rücken der Haufen 111 und der ihn speisende Wagen 121 in Richtung des Pfeils F vor, bis der Fuß 113 der Böschung 112-113 mit dem Ende 116 des Bunkers 114 in Berührung kommt. An diesem Ende 116 ist der Bunker 114 beliebig durch eine lotrechte oder leicht schräge Wand verschlossen oder auch einfach offen. Sobald nämlich der Fuß 113 der Böschung an den Punkt 116 kommt, wird die Zufuhr zu dem Haufen 111 abgestellt, und der Schüttwagen 121 wird schnell über den Punkt 118 der den prismatischen Bunker 114 abschließenden schrägen Wand 117-118 gebracht.
F i g. 10 zeigt schematisch die Anlage kurz nachdem der Wagen 121 begonnen hat, das Gut auf die Schrägfläche 117-118 zu schütten. Der Haufen, welcher in dem Augenblick, in welchem der Schüttwagen 121 die Zufuhr unterbrochen hat, das gestrichelt in Fig. 10 dargestellte Profil hatte, hat begonnen, durch den am Fuß des Bunkers 114 vorgesehenen Schlitz zu rutschen. Während dieser Zeit wurde durch die Pflugschar 115 auf das Band 119 eine Menge ausgeschüttet, welche gleich der ist, welche der Schuttwagen 121 längs der Schrägfläche 117-118 ausgeschüttet hat.
In Fig. 11 ist ein Haufen lila dargestellt, welcher durch Zufuhr der Bestandteile des Gemisches durch den Schüttwagen 121 mit der Böschung 112a- 113« gebildet wurde. Während sich dieser in Richtung des PfeilsF vorrückende Haufen lila bildet, verschwindet der Haufen 111 in dem linken Teil der Fig. 11 allmählich an Ort und Stelle.
Da die durch den Schüttwagen 121 zugeführten Mengen gleich den von der Pflugschar 115 abgeführten Mengen sind, ist in dem Bunker 114 ständig eine konstante Menge vorhanden, welche entweder die Form eines einzigen Haufens (F i g. 9) oder die Form von zwei Haufen hat, von denen sich der eine, lila, bildet, während der andere, 111, verschwindet-(Fig. 10 und 11). Wenn die in Fig. 9 bis 11 schraffierten Flächen zu der Menge des durch sie dargestellten Haufens proportional sind, kann leicht in Fig. 11 mittels der Haufen lila und 111 der einzige in F i g. 9 dargestellte Haufen 111 nachgebildet werden. Hierfür genügt es, das schraffierte Dreieck a,b,c bei a', b\ c' an das Ende des Trapezes lila anzusetzen.
Bei der obigen Ausführungsform ist also di& Kreisbewegung des Haufens der anderen Ausführungsformen durch eine hin und her gehende Bewegung in dem Bunker 114 ersetzt.
Oben war angenommen, daß die schiefe Ebene 117-118 etwa die gleiche Schräglage wie die Böschung 112-113 des Haufens 111 hatte. Es ist klar, daß sich die Fläche 117-118 nicht genau wie die Böschung 112-113 verhält, wenn der Schüttwagen 121 das Gut auf sie schüttet. Es ist zweckmäßig, daß sich die Fläche 117-118 so genau wie möglich wie die Böschung des Haufens verhält. Es ist daher zweckmäßig, z. B. durch Versuche, die Form und die Art der Fläche 117-118 sorgfältig festzustellen. Diese Fläche braucht nicht unbedingt eben zu sein und kann verschiedene Unregelmäßigkeiten aufweisen, wie z. B. in der Längsrichtung oder in der Querrich- ' tung angeordnete Wellungen, Riefen, Nuten usw.
Die Wahl des Typs der Anlage hängt von der Art der zu mischenden Bestandteile und des herzustellenden Gemisches ab. Hierbei sind die zu behandelnden Mengen, die erforderliche Stoßleistung der Anlage und die Korngröße der Bestandteile zu berücksichtigen.
Die Anlagen mit einem ringförmigen Bunker besitzen gegenüber einer ebenen Fläche den Vorteil, daß sie eine weniger große Fläche einnehmen. Die Anlagen, bei welcher der Haufen auf einer ebenen Fläche errichtet wird, sind jedoch zweckmäßiger, wenn das Gut einen großen Korngrößenbereich aufweist und eine physikalische Entmischung zu befürchten ist. -
Das Arbeiten der Anlagen kann noch dadurch verbessert werden, daß ein gewisser Teil des aus der Anlage austretenden Gutes wieder in diese zurückgeführt wird, was ohne wesentliche Vergrößerung der Abmessungen der Anlage erfolgen kann.
Das Anwendungsgebiet der Mischvorrichtungen nach der Erfindung ist sehr groß. Sie können in der Metallurgie, in der Glasfabrikation, bei der Zementherstellung usw. benutzt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum kontinuierlichen Homogenisieren von körnigem Schüttgut großer Mengen, bei welchem das Schüttgut auf ortsfester Lagerstelle zu einem Haufen in zueinander im wesentlichen parallelen, lose geschütteten Schichten von etwa gleicher Dicke stetig aufgetragen und davon gleichzeitig in zueinander ebenfalls parallelen, mit der Richtung der Auftragsschichten einen bestimmten Winkel bildenden Abtragsschichten abgetragen wird, wobei die Auftragsmenge und die Abtragsmenge in der Zeiteinheit gleich groß gehalten werden, dadurchgekennzeichnet, daß das Schüttgut in zur Waagerechten geneigten 1S Schichten von gleichbleibender Länge aufgetragen wird, wobei der Auftragsbereich von Schicht zu Schicht in Längsrichtung des Haufens verschoben wird, und daß der Haufen von der Seite seines größten Querschnittes oder von seiner Basis her abgetragen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haufen auf einer Kreisringfläche in einer höchstens 360° betragenden Kreisbahn aufgetragen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Abtragung des Haufens von der Basis her das Schüttgut in Schichten unter dem natürlichen Böschungswinkel aufgetragen wird, daß die Auftragung unterbrochen wird, wenn die Basis der natürlichen Böschung des voranschreitenden Haufens einen vorgegebenen' Endpunkt erreicht hat, und daß die Auftragung an einer entgegengesetzt liegenden, unter dem natürlichen Böschungswinkel geneigten Wand fortgesetzt wird.
4. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, bestehend aus einer ebenen, horizontalen Ringfläche, aus einem um eine durch die Mitte der Ringfläche verlaufende senkrechte Achse schwenkbaren, mit einem Ende sich über die Mittelzone der Ringfläche erstreckenden Bandförderer, aus einer dem Bandförderer eine hin- und hergehende Drehbewegung mit gleichbleibendem Zentriwinkel erteilenden Vorrichtung und aus einer zur Ringfläche quer angeordneten Abtragvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringfläche (12) feststehend ausgebildet ist, und einen zentralen nach unten gerichteten Hohlraum (18) umschließt, daß die Antriebsvorrichtung des Bandförderers derart ausgebildet ist, daß seine hin- und hergehende Bewegung in einer gegebenen Richtung stetig fortschreitet und daß die Abtragvorrichtung (19) das am Fuße der natür-, liehen Böschung aufgenommene Schüttgut dem Hohlraum (18) zuführt und auf der Ringfläche (12) um die Achse eine stete Kreisbewegung mit einer der Fortschreitegeschwindigkeit des Bandförderers entsprechenden Geschwindigkeit durchführt.
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtragvorrichtung (19) eine Vorrichtung mit beweglichen Armen, wie Schnecke, Egge oder Förderer ist.
6. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, bestehend aus einem einen Drehkörper bildenden ringförmigen Bunker, aus einer um eine durch die Mitte des ringförmigen Bunkers verlaufende senkrechte Achse drehbaren, mit einem Ende sich über die Mittelzone des ringförmigen Bunkers erstreckenden Beschickungsvorrichtung und aus einer Abtragvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des ringförmigen Bunkers (21) in seinem unteren Teil die Form eines mit einer Spitze nach unten gerichteten Dreiecks aufweist und die Beschickungsvorrichtung aus einem •schwenkbar angebrachten Förderband (23) oder aus einer schwenkbar angebrachten und nahe der Schwenkachse durch einen feststehenden Förderer (34) beschickten Schurre (33) besteht,, während die Abtragvorrichtung aus einem sich an der Basis des ringförmigen Bunkers befindenden kreisförmigen Schlitz (26) besteht.
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem kreisförmigen Schlitz (26) bewegbare Abstreicher (31) vorgesehen sind.
8. Anlage nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem kreisförmigen Schlitz (26) ein Karussel (27) aus zusammenfügbaren Kübeln vorgesehen ist, wobei den Kübeln Kippvorrichtungen. zugeordnet sind, die das abgetragene Schüttgut in einen Beschickungsbunker (28) eines Bandförderers (29) abgeben.
'
9. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des kreisförmigen Schlitzes (26) ein konisch ausgebildeter Bunker (30) angeordnet ist, der einen Förderer (32) zur Abführung des in ihm aufgenommenen Schüttgutes aufweist.
10. Anlage zur. Durchführung des Verfahrens ' nach den Ansprüchen 1 und 3, · bestehend aus einem länglichen, bei gleichbleibendem Querschnitt in seiner Längsrichtung horizontal verlaufenden Bunker, aus einer oberhalb des Bunkers angebrachten in seiner Längsrichtung verstellbaren Beschickungsvorrichtung und aus einer Abtragvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des länglichen Bunkers (114) in seinem unteren Teil die Form eines mit einer Spitze nach unten gerichteten Dreiecks aufweist und der an seinem einen Ende eine zum natürlichen Böschungswinkel des Schüttguts parallel schräggestellte feststehende Querwand (118) besitzt, daß die Beschickungsvorrichtung ein Schüttsystem enthält, das sich von dem durch die feststehende Querwand (118) abgeschlossenen Ende des länglichen Bunkers (114) bis zu seinem anderen Ende stetig verstellen läßt, und daß die Abtragvorrichtung aus einem.oder mehreren sich an der Basis des länglichen Bunkers (114) be- ; findenden Längsschlitzen (116,117) besteht.
11. Anlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsvorrichtung aus einem Förderer (120) besteht, dessen oberes Förderbandtrumm einen eine Abwurf stelle bildenden, in seiner Lage veränderbaren Absatz besitzt, wobei das Schüttsystem aus einem Schüttwagen (121) besteht, der in Längsrichtung des länglichen Bunkers (114) verstellbar ist.
12. Anlage nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsvorrichtung (120,121) eine die Vorlaufgeschwindigkeit des Schüttsystems derart steuernde Regeleinrichtung (122, A, B) besitzt, daß diese Vor-
laufgeschwindigkeit der gewichtsmüßigen Ausbringung des Schüttguts proportional ist.
13. Anlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtragvorrichtung eine pflugscharartige Entnahmeeinrichtung (115) besitzt, die einen unmittelbar unter ihr angeordneten Förderer (119) beschickt.
DE19611432040 1960-08-13 1961-07-13 Verfahren und Anlage zum kontinuierlichen Homogenisieren von körnigem Schüttgut großer Mengen Expired DE1432040C3 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3011349A1 (de) * 1980-03-25 1981-10-01 PHB Weserhütte AG, 5000 Köln Verfahren zum aufschuetten und gleichzeitigenhomogenisieren von schuettgut in einer im wesentlichen endlosen rundhalde

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DE3011349A1 (de) * 1980-03-25 1981-10-01 PHB Weserhütte AG, 5000 Köln Verfahren zum aufschuetten und gleichzeitigenhomogenisieren von schuettgut in einer im wesentlichen endlosen rundhalde

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