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F01B13/045 Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder with cylinder axes arranged substantially tangentially to a circle centred on main shaft axis

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DE142119C

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
M 142119 KLASSE 46«.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Explosionskraftmaschine mit schwingenden Kolben und einem als Schwungrad dienenden ringförmigen, kreisenden Zylinder, bei welcher vier paarweise verbundene Kolben vorgesehen sind, die vermittels durch Schlitze der Zylinderwandung gehende Hebel um eine fest angeordnete hohle Achse schwingen, wobei die vier zwischen den verschiedenen Kolben befindlichen Rä'ume nacheinander als Ansauge-, Verdichtungs-, Explosions- und Auspuffraum dienen.
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Maschine im Querschnitt,
Fig. 2 im Schnitt durch die Welle der Maschine.
Die Explosionskraftmaschine besteht im wesentlichen aus einem ringförmigen, kreisenden Zylinder c, in welchem vier paarweise miteinander verbundene Kolben ^1 p2 p3 p4 sich bewegen, die vermittels durch Schlitze der Zylinderwandung gehende Hebel //' um eine fest angeordnete hohle Welle α schwingen, wobei die vier zwischen den verschiedenen Kolben befindlichen Räume e e' e" e'" nacheinander als Ansauge-, Verdichtungs-, Explosionsund Auspuffraum dienen. An den Hebeln / V sind an den Zapfen χ undj^ Gelenke O1 und b.2 vorgesehen, die an Zapfen b b' der an ' dem Zylinder befestigten Zahnräder T1 r2 angreifen. Letztere laufen auf dem mit der Welle α fest verbundenen Zahnkranz r.
O1 und O2 sind die Mittelpunkte der Zahnräder T1 und r2, b' und b diejenigen der Zapfen.
Die Radien O1 b' und o2 b sind halb so groß als die Kreissehnen x'y und xy', so daß bei jeder Bewegung der Hebel I und V von χ nachy oder vonj^ nach x' die Zahnräder T1 r2 die Hälfte einer Umdrehung machen.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Ist nun der Raum e mit verdichtetem Gemisch gefüllt, so werden, sobald die Zündung dieses Gemisches erfolgt, die Kolben ρλρ.2 nach entgegengesetzten Richtungen bewegt. Der Hebel I beschreibt den Kreisbogen y x' und der Hebel Γ den Kreisbogen xy'. Durch diese Bewegung werden die Zahnräder T1 r2 um i8o° nach derselben Richtung gedreht und mit ihnen nach gleicher Richtung mittels des Zahnrades r der Zylinder c.
Bei einer im Viertakt arbeitenden Explosionskraftmaschine wird zur Vereinfachung der Steuerung der Zündorgane das Zahnrad r doppelt so groß wie die Zahnräder T1T2 gewählt, so daß das Zahnrad r sich um 90° dreht, wenn die Umdrehung der Zahnräder rx und r2 i8o° beträgt.
Sobald die Hebel I und /' von y nach x' und von χ nach y' gelangt sind, befinden sich die Kolben P1P2 in größter Entfernung voneinander. Sie nehmen eine der auf der Zeichnung angegebenen Lage der Kolben p.2 und ps entsprechende gegenseitige Stellung ein.
Die Kolben pi und P1 haben sich hierbei einander genähert und das im Räume e'" eingeschlossene Gemisch verdichtet. Die Kolben pi und ps hingegen haben sich vonein-
ander entfernt und in den Raum e" frisches Gemisch angesaugt. Schließlich sind die Kolben p.2 und ps näher aneinander gerückt und haben hierbei die vorher im Räume e' enthaltenen verbrannten Gase ausgestoßen.
Während sich diese Phasen abspielen, hat sich der Zylinder um 900 gedreht, so daß der Raum e"' an die Stelle gelangt ist, an welcher sich vor der Drehung der Raum e befand.
Letzterer nimmt nunmehr diese Stellung ein, welche vorher der Raum e' inne hatte usw. Der Raum e"', welcher mit frischem Gemisch gefüllt ist, tritt in diesem Augenblicke in Berührung mit den Zündorganen. Es erfolgt die Explosion und der Zylinder dreht sich um 90° weiter.
Bei dieser Maschine geschieht die Mitnahme der Zahnräder T1 und r2 vermittels zweier Stangen. Diese Mitnahme kann in anderer Weise geschehen, insbesondere vermittels zur Welle α konzentrisch angeordneter Zahnkränze, welche in die Zahnräder rx und r2 eingreifen. In ähnlicher Weise könnten auch Einklinkvorrichtungen verwendet werden.
Die Maschine kann mit mehreren kreisenden Zylindern c versehen sein, die in parallelen Ebenen auf der festen Welle α angeordnet werden, wodurch die Leistung der Maschine beliebig gesteigert werden kann. Beispielsweise kann die Maschine aus zwei kreisenden Zylindern bestehen, bei welcher in dem einen Zylinder lediglich Ansaugen und Verdichtung der Ladung, während im anderen die Explosion und Auspuff stattfindet, so daß die Maschine im Zweitakt arbeitet.
Durch passende Wahl der Verhältniszahlen der Zahnräder F1 und r2 kann man bei einer Umdrehung des kreisenden Zylinders c eine beliebige Anzahl von Arbeitsperioden erhalten. Die Anzahl dieser Arbeitsperioden ist um so größer, als die Umlaufsgeschwindigkeit des Zylinders c gering ist.
Die Maschine kann in einfachster Weise ausgeführt werden, da sich sämtliche Teile auf der Drehbank bearbeiten lassen, und durch passende Wahl der Planetenräder kann seine Geschwindigkeit beliebig geregelt werden.

Claims (1)
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  1. Patent-Anspruch:
    Explosionskraftmaschine mit schwingenden Kolben und einem als Schwungrad dienenden ringförmigen, kreisenden Zylinder, gekennzeichnet durch vier paarweise verbundene Kolben, die vermittels durch Schlitze der Zylinderwandung gehende Hebel um eine fest angeordnete hohle Achse schwingen, wobei die vier zwischen den verschiedenen Kolben befindlichen Räume nacheinander als Ansauge-, Verdichtungs-, Explosions- und Auspuffraum dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.