DE1285213B - Magnetoelastischer als Magnetverstaerker aufgebauter Kraftmesser - Google Patents

Magnetoelastischer als Magnetverstaerker aufgebauter Kraftmesser

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DE1285213B
DE1285213B DEK53035A DEK0053035A DE1285213B DE 1285213 B DE1285213 B DE 1285213B DE K53035 A DEK53035 A DE K53035A DE K0053035 A DEK0053035 A DE K0053035A DE 1285213 B DE1285213 B DE 1285213B
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magnetic
magnetic amplifier
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magnetoelastic
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Hiratsuka Michio
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Yaskawa Electric Corp
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Yaskawa Electric Manufacturing Co Ltd
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    • G01L1/12Measuring force or stress, in general by measuring variations in the magnetic properties of materials resulting from the application of stress
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Die Erfindung betrifft einen magnetoelastischen, als Magnetverstärker aufgebauten Kraftmesser.
  • Es ist bekannt, für die Messung physikalischer Größen, z. B. des Gewichtes einer mechanischen Belastung, des Druckes u. dgl., eine Waage zu benutzen.
  • Dieses Verfahren ist jedoch nur zur Messung der physikalischen Größen benutzbar und kann nicht zur Aufzeichnung und Regelung benutzt werden. Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist eine Vorrichtung vorgeschlagen worden, bei der die Bewegung eines Waagebalkens in eine elektrische Größe umgewandelt wird, und zwar mit Hilfe eines Differentialtransformators oder eines Wandlers, der an einem Ende des Waagebalkens angebracht ist; die so erhaltene elektrische Größe wird zur Fernanzeige, Fernmessung und Aufzeichnung benutzt und kann auch als Regelgröße für ein Regelsystem verwendet werden. Aber auch bei einer derartigen Anordnung, bei der eine Waage als Grundbestandteil benutzt wird, ergeben sich Nachteile, weil die Ausführung des Gelenkes oder Auflagepunktes kompliziert ist und hohe Präzision erfordert, so daß die Anordnung sehr sorgfältig behandelt werden muß. Die Anordnung ist daher für fortlaufende Verfahren, die in vielen Fabriken gefordert werden, nicht ausreichend. Obwohl eine Zugmeßvorrichtung und auch Vorrichtungen, welche die Magnetostriktion ausnutzen, kürzlich angegeben worden sind, um als Meßelement unter Vermeidung eines Waagebalkens zu dienen, wobei das Grundprinzip dieser Vorrichtungen darauf beruht, daß der Punkt, an dem die zu messende Kraft angreift, einer Beanspruchung ausgesetzt wird, derart, daß er sich über einen bestimmten Abstand bewegt und diese Bewegung zur Messung der Kraft verwendet wird, ist eine gewisse Bewegung, die auf der Beanspruchung beruht, welche durch die zu messende Kraft hervorgerufen wird, unerläßlich, und wenn diese Bewegung nicht ausreicht, dann wird die Messung der Kraft sehr schwierig. Außerdem haben die Anordnungen, bei denen ein Differentialtransformator, eine Federwaage oder eine magnetostriktive Anordnung benutzt werden, den Nachteil, daß die elektrische Ausgangsgröße außerordentlich klein ist, daß infolgedessen ein Verstärker mit hohem Verstärkungsfaktor notwendig ist, um die elektrische Ausgangsgröße zur Anzeige, Aufzeichnung oder Regelung zu benutzen, so daß die praktischen Anwendungsmöglichkeiten begrenzt sind.
  • Es ist bereits ein magnetoelastischer Kraftmesser zur Verwendung als Torsionsfühler bekannt, bei dem in einer Rückkopplungsschleife ein magnetischer Verstärker Verwendung findet, der durch ein bestimmtes Drehmoment mechanisch gesteuert wird. In diesem Fall dient der Magnetverstärker nicht zur direkten Messung der einwirkenden Kraft, sondern zur Verstärkung der gemessenen kraftabhängigen Größen.
  • Auf Grund dieses Prinzips ist der Kraftmesser verhältnismäßig kompliziert in seinem Aufbau.
  • Es ist auch bereits bekannt, bei magnetoelastischen Kraftmessern zur Erhöhung der Meßgenauigkeit ein Meßelement und ein Vergleichselement zu benutzen.
  • Bei diesem Verfahren wird jedoch die gegenseitige Induktivität zwischen einer Primär- und einer Sekundärwicklung bei den entsprechenden Elementen für die Kraftmessung benutzt. Dadurch ist dieser Kraftmesser verhältnismäßig unempfindlich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen magnetoelastischen Kraftmesser zu schaffen, bei dem die obengenannten Nachteile vermieden werden und der in einem weiten Bereich zur Messung von Gewichten, Drücken, mechanischen Belastungen u. dgl. geeignet ist. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Kraftmesser aus zwei einen luftspaltfreien Eisenkern aufweisenden Magnetverstärkern besteht, von denen einer in bekannter Weise als Meßelement und einer als Vergleichselement geschaltet ist und die Steuerwicklung des Meß- und Vergleichselements in Serienschaltung vom gleichen Strom durchflossen wird, daß die Hauptwicklungen des Meßelements in Serie mit einem ersten Lastwiderstand an eine Stromversorgung angeschlossen und von einem der Permeabilitätsänderung entsprechend der auf das Meßelement einwirkenden Kraft proportionalen Strom durchflossen sind, daß die Hauptwicklungen des Vergleichselements in Serie mit einem zweiten Lastwiderstand parallel zum Meßelement an die Stromversorgung angeschlossen sind und von einem vom Strom durch das Meßelement unabhängigen Strom durchflossen werden und daß die Lastwiderstände Teil einer Vergleichsschaltung zur Messung der Differenz der Ausgangsgrößen beider Magnetverstärker sind.
  • Ein nach den vorstehenden Merkmalen der Erfindung ausgeführter magnetoelastischer Kraftmesser bietet den Vorteil, daß der Magnetverstärker unmittelbar zur Messung der einwirkenden Kraft verwendet wird und damit auch verhältnismäßig kleine Kräfte meßbar sind, da durch die Wirkung des Magnetverstärkers die an seinem Ausgang erscheinenden Größen bereits verstärkt sind.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt eine Schaltung gemäß der Erfindung; Fig. 2 zeigt ein Diagramm der Ausgangsgröße, die sich in Abhängigkeit von der von außen aufgebrachten Kraft ändert; F i g. 3 zeigt die Schaltung eines weiteren Ausführungsbeispiels, und F i g. 4 und 5 zeigen Ansichten von Transformatoren, die gemäß der Erfindung verwendet werden können.
  • Das in Fig. 1 dargestellte Schaltbild soll das Prinzip der Erfindung erläutern. Die Schaltung enthält zwei Magnetverstärker (oder sättigungsfähige Drosseln) MA 1 und MA 2, die genau gleiche elektrische und magnetische Eigenschaften aufweisen.
  • Sie enthalten jeweils Hauptwicklungen L1, L2, L3, L4 und SteuerwicklungenLCl und LC2. Von den Verstärkern wird der eine als aktives Element und der andere als Vergleichs element benutzt. Die Schaltung enthält ferner Gleichrichter S1, S2, S3, S4 und Ausgangswiderstände RL1 und RL2 sowie einen Einstellwiderstand RC zur Einstellung des Steuerstromes, einen Transformator T mit einer Mittelanzapfung, eine Gleichspannungsquelle CB zur Lieferung des Steuerstromes, ein Meßinstrument VM zur Anzeige der gemessenen Größen und Anschluß-Memmen T1 und T2. Die von außen wirkende Kraft ist durch den Pfeil A dargestellt.
  • Wenn die Kraft A von außen auf den Magnetverstärker MA 1 wirkt, ergibt sich eine Differenz zwischen den Ausgangsgrößen der Magnetverstärker MA 1 und MA 2, die der Beanspruchung entspricht, welche durch die Kraft hervorgerufen wird. Die Ausgangsgröße an den Klemmen T1 und T2 wird dem erforderlich, und für die direkte Anzeige oder Aufzeichnung ist ein Verstärker im üblichen Sinne nicht erforderlich. Da die Anordnung von sich aus eine Verstärkung ergibt, ist es möglich, auch kleine Drücke oder Gewichte zu messen, deren Messung nach den üblichen Verfahren unmöglich ist, und da die Anordnung gemäß der Erfindung keine empfindlichen Teile oder Mechanismen aufweist, kann sie in den verschiedensten Betrieben auch bei rauher Behandlung benutzt werden.
  • Patentansprüche: 1. Magnetoelastischer, als Magnetverstärker aufgebauter Kraftmesser, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Kraftmesser aus zwei einen luftspaltfreien Eisenkern aufweisenden Magnetverstärkern (MA1, MA 2) besteht, von denen einer in bekannter Weise als Meßelement und einer als Vergleichs element geschaltet ist und die Steuerwicklung des Meß- und Vergleichselements in Serienschaltung vom gleichen Strom durchfiossen wird, daß die Hauptwicklungen (L1, L2) des Meßelements (MA1) in Serie mit einem ersten Lastwiderstand (RLl) an eine Stromversorgung angeschlossen und von einem der Permeabilitätsänderung entsprechend der auf das Meßelement einwirkenden Kraft (A) proportionalen Strom durchflossen sind, daß die Hauptwicklungen (L3, L4) des Vergleichselements (MA 2) in Serie mit einem zweiten Lastwiderstand (RL2) parallel zum Meßelement an die Stromversorgung angeschlossen sind und von einem vom Strom durch das Meßelement unabhängigen Strom durchflossen werden, und daß die Lastwiderstände (RL 1, Ru 2) Teil einer Vergleichsschaltung zur Messung der Differenz der Ausgangsgrößen beider Magnetverstärker sind.
  • 2. Magnetoelastischer Kraftmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur magnetischen Isolierung der äußeren Kraft eine Kugel (Ba) aus rostfreiem Stahl an derjenigen Stelle angebracht ist, an der die äußere Kraft angreift.
  • 3. Magnetoelastischer Kraftmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur magnetischen Isolierung der äußeren Kraft ein Haken aus rostfreiem Stahl an derjenigen Stelle vorgesehen ist, an der eine äußere Zugspannung angreift.
  • Meßinstrument VM zugeführt, so daß die Kraft A gemessen wird.
  • Die Schaltung der Fig. 1 arbeitet in der weiter unten beschriebenen Weise.
  • In F i g. 2 ist die Ausgangskennlinie der Magnetverstärker MA 1 und MA 2 dargestellt, wobei ein Steuerstrom, der durch die Steuerwicklung fließt, auf der Abszisse und die elektrischen Ausgangsgrößen der Magnetverstärker auf der Ordinate eingetragen sind. Die Kurve I zeigt die Ausgangsgrößen der Magnetverstärker MA 1 und MA 2, wenn keine äußeren Kräfte auf die Verstärker wirken. Die Kurve II zeigt die Ausgangskennlinie für den Fall, daß eine äußere Kraft nur auf den Magnetverstärker MA 1 einwirkt. Wenn der Steuerstrom durch die Steuerwicklung mit Hilfe der Spannungsquelle CB und des Einstellwiderstandes RC so eingestellt ist, daß er den Wert P erreicht und die Ausgangsgröße des Magnetverstärkers MA 1 der Kennlinie II bei Anlegen der Kraft A entspricht, ergibt sich eine Differenz A E zwischen den Ausgangsgrößen der Verstärker MA 2 und MA 1, die dem Meßinstrument VM als elektrische Größe zugeführt wird. Die Differenz AE ist proportional der Größe der äußeren Kraft A und nimmt den Wert A Ea an, wenn die Kennlinie des Magnetverstärkers MA 1 der Kurve III entspricht. Der Wert P des Steuerstromes entspricht im allgemeinen einem stabilen und empfindlichen Arbeitspunkt.
  • Das Beispiel der F i g. 3 ähnelt dem der F i g. 1 mit der Abweichung, daß die Spannung zur Erregung der Steuerspule direkt von dem Transformator T als Hauptstromquelle geliefert wird und daß zwei weitere Gleichrichter S5 und S6 mit ihren Anoden an die beiden Klemmen der Sekundärwicklung des Transformators angeschlossen sind, während ihre anderen Elektroden mit der Mittelanzap fung des Transformators T über den Einstellwiderstand RC und die Steuerwicklungen LC2 und LC1 verbunden sind.
  • Die in Fig.3 benutzten Schaltelemente können folgende Werte haben:
    Kraft A
    300 kg 1 100 kg
    Transformator T
    Primärspannung .. 100 V l 100 V
    Sekundärspannung 25 V 8 V
    Frequenz ... . 50 oder 60 Hz 50 oder 60 Hz
    Windungszahl
    L1, L2, L3, .. je 1400 je 1400
    LC1, . . .. je 500 je 500
    Gleichrichter
    S1, S2, S3, S4, S5,
    86 . . . Siliziumdioden Siliziumdioden
    Widerstände
    REl,RL2. .. je 2000hm je 500hm
    RC. . . . 1000 Ohm 400 Ohm
    Meßinstrument VM Voltmeter Voltmeter
    für 3 V für 1V
    In Fig. 4 sind die wichtigen Teile des Magnetverstärkers MA 1 dargestellt, der einen Eisenkern C aus Lamellen von Siliziumstahlblech und die Wick- lungen E aufweist und auf den die äußere Kraft A einwirkt.
  • F i g. 5 zeigt, wie die äußere Kraft zweckmäßig auf den Magnetverstärker aufgebracht wird. Eine Kugel Ba aus rostfreiem Stahl, die magnetisch ist, ist in ein Loch eingesetzt, das sich in der Platte Bp befindet, die auf dem Eisenkern C aufliegt. Auf diese Weise kann der die äußere Kraft aufbringende Bauteil magnetisch von den empfindlichen Teilen des Gerätes getrennt werden. An Stelle der Kugel Ba aus rostfreiem Stahl kann auch ein Haken aus rostfreiem Stahl an der Platte Bp befestigt werden, wobei der Haken durch die zu messende Kraft nach unten gezogen wird, so daß der Eisenkern entweder auf Druck oder auf Zug beansprucht wird, um diese Größen zu messen.
  • Dei charakteristische Eigenschaft, die bei der Er-B findung ausgedrückt wird, ist die Neigung (, = HS wobei H die magnetische Feldstärke, B die magnetische Induktion und u die magnetische Permeabilität darstellen) der Magnetisierungskune des Eisenkerns, d. h. die Permeabilität ja, wird durch die zu messende Kraft geändert, und ein Steuerstrom wird in einem Punkt auf dem geradlinigen Stück der Kurve zugeführt und entspricht einem Wert, der eine einfache Messung gestattet, so daß die elektrische Abweichung A E gemessen werden kann, die durch die Kraft A hervorgerufen wird. Wenn die Kraft A auf die Kugel Ba in der Pfeilrichtung einwirkt, ändert sich die Permeabilität des Kernes, so daß sich der magnetische Fluß in dem Kern C ändert. Die Anderung des magnetischen Flusses ruft die gleiche Wirkung hervor, wie ein elektrischer Strom durch die Steuerspule des Magnetverstärkers, so daß eine elektrische Ausgangsgröße erhalten wird. In diesem Fall wird die mechanische Festigkeit des Eisenkernes C entsprechend der Größe der Kraft A so eingestellt, daß der aufgebrachte Druck proportional der Anderung der Ausgangsgröße des Magnetverstärkers im Bereich der elastischen Formänderungsgrenzen des Eisenkerns ist.
  • Bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 3 sind die Magnetverstärker MA 1 und MA 2 so geschaltet, daß die Ausgänge entgegengesetzte Polarität haben. Infolge dieser Schaltung lassen sich verschiedene unerwünschte Wirkungen, z. B. infolge von Temperaturänderungen, Spannungsschwankungen u. dgl., ausgleichen, so daß eine stabile und genaue Anzeige erhalten wird.
  • Die Erfindung hat folgende Vorteile: Dem Eisenkern der sättigungsfähigen Drossel oder des Magnetverstärkers wird von außen eine Kraft, z. B. ein Druck zugeführt, so daß sich die Permeabilität des Kernes und infolgedessen auch der magnetische Fluß ändern. Diese Änderung des magnetischen Flusses wird durch die verstärkende Wirkung der Vorrichtung verstärkt. Diese verstärkende Änderung wird als Ausgangsgröße abgenommen, so daß das Meßelement den üblichen Meßgeraten weit überlegen ist.

Claims (1)

  1. Es wurde z. B. festgestellt, daß die Genauigkeit das 105fache einer Federwaage oder das 102fache eines Druckmeßgerätes ist, bei dem die Änderung des magnetischen Flusses durch eine mechanische Kraft hervorgerufen wird, die eine Änderung der Gegeninduktivität zwischen einer Erregerspule und einer Meßspule bewirkt. Beim Erfindungsgegenstand ist keine große Bewegung beim Aufbringen der Kraft
DEK53035A 1963-05-31 1964-05-26 Magnetoelastischer als Magnetverstaerker aufgebauter Kraftmesser Pending DE1285213B (de)

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