DE1280669B - Schalteinrichtung fuer Filmprojektoren - Google Patents

Schalteinrichtung fuer Filmprojektoren

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DE1280669B
DE1280669B DEZ12925A DEZ0012925A DE1280669B DE 1280669 B DE1280669 B DE 1280669B DE Z12925 A DEZ12925 A DE Z12925A DE Z0012925 A DEZ0012925 A DE Z0012925A DE 1280669 B DE1280669 B DE 1280669B
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DE
Germany
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film
lever
switching device
switching element
switching
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DEZ12925A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dietrich Becker
Fritz Krumbein
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Zeiss Ikon AG
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Zeiss Ikon AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Schalteinrichtung für Filmprojektomg,: Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung für Filinprojekteien, insbesondere Kassettenprojektoren, mit einem zentralen, unter der Wirkung einer RüQkfÜhrfeder stehenden Schaltorgan zur Steuerung mehrerer Funktionsclemcnte, Schalteinrichtungen dieser Art fassen verschiedene Bedienungsfunktionep in vorteilhafter Weise zusammen.
  • Die bekannten Konstruktionen solcher Schalteinrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß die verschiedenen Betriebsarten des Projektors auch dann durch manuelle Steuerung gewählt werden müssen, wenn von vornherein feststeht, daß die folgende, Betriebsart, z. B. die Schnellrückspulung des Films in die Vorführkassette, dem Ende der vorangegangenen Betriebsart, Vorführung des Films, folgen soll.
  • Für Schalteinrichtungen, bei denen mehrere Schaltorgane zum Schalten auf die verschiedenen Betriebszustände verwendet sind, ist eine Einrichtung für automatisches Rückspulen bereits bekanntgeworden. Durch sie ist die Bedienungserleichterung erreicht, am Ende einer Filmvorführung den schnellen Rücklauf nicht mehr manuell einschalten zu müssen. Erkauft ist dieser Vorteil aber durch den Verzicht auf die Bedienungsvorteile eines einzigen zentralen Schaltorgans.
  • Die genannte Einrichtung zum automatischen Rückspulen belastet den Film erheblich, so daß die Gefahr besteht, daß die Filmperforation beschädigt wird oder gar der Film reißt, Mit dem Straffen des Films, dessen Ende am Kern der Vorratsspule festgelegt ist, wird der Projektor auf Rückspulen umgeschältet und zugleich ein Kraftspeicher einer Fühleinrichtung gespannt, die, wenn das vordere Ende des Filmstreifens an ihr vorbeigleitet, die Rückspuleinrichtung in ihre Ausgangsstellung und auch das Betätigungsorgan für das Ein- und Ausschalten des Prätjektärs in Ausgangsstellung zurückführt. Es ist offensichtlich, daß hierbei Kräfte auf den Film einwirken,# die ihn überbelasten.
  • , Dei Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schalteinrichtung mit einem zentralen Schaltorgan und einer Einrichtung zum automatischen Umschalteri von einer Betriebsart auf die andere zu schaffen, Dabei sollen die vorbezeichneten Mängel einer bekannten automatischen Rückspuleinrichtung vorinieden und ein möglichst einfacher Lösungsweg beschritten werden. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Schalteinrichtung eingangs genannter Art dadurch erfüllt, daß die Ruhestellung des zentralen Schaltorgans als Rücklaufstellung für das Projektorgetriebe und die Filmführungen und als Ab- schaltstellung für den Hauptschalter des Projektors ausgelegt und das zentrale Schaltbrgah- gegen die Wirkung seiner Rückführfeder in mindestens einer Einschaltstellung durch ein geeignetes Bauelement, Sperrhebel oder Elektromagnet, feststellbar und diese, Festhaltung mittels eines bei Erreichen einer vorbestimmten Vorführphase, z. 13. des Filmendes, in an sich bekannter Weise erzeugten Impulses lösbar ist, so daß das zentrale Schaltorgan selbsttätig in seine Ruhestellung zurückkehrt,'und daß dem vom zentralen Schaltorgan gesteuerten Hauptschalter Zum Einschalten des Speisestromkreises für den Projektormotor ein zweiter Schalter parallel geschaltet ist, der auch nach Rückkehr des zentralen Schaltorgans in seine Ruhestellung und damit nach dem öffnen des Hauptschalters geschlossen bleibt, solange der Film noch nicht zurückgespult- ist.
  • Der zweite, Schalter kann in weiterer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes vom zentralen Schaltorgan her einschaltbar und am Ende. des Filmrücklaufs, in an sich bekannter Weise vom Film gesteuert, abschaltbar sein. Hierzu kann dieser zweite Schalter im Bewegungsbereich eines schwenkbaren Hebels liegen, der einerseits mit dem zentralen Schaltorgan verbunden ist und andererseits eine einer gehäusefesten Führungsrolle gegenübergestellte Tastrolle, trägt, die den zwischen den beiden Rollen hindurchlaufenden Film in seiner Breite abtastet. Die Steuerkurve oder die Steuerkurven des zentralen Schaltorgans können Über geeignete Getriebe, Gestänge, Hebel oder Seilzüge mit beweglichen Teilen der Filmführung mit Treibrollen für den Filmtransport und zum Umschalten der Filmtransportrichtung sowie einem in das Innere einer Filmkassette einführbaren Triebglied zum Hinausschieben des Filmanfangs aus dem Kassetteninnenraum verbunden sein. - Irl -weiterer Ausbildung einer -solchen Schalteinrichtung kann das- Triebglied -zum.. Herausschieben desFiliüwickels.-aus dem Kassetteninnenraum durch ein in seiner Stellung während oder am Ende des Einfädelvorgangs- vom Film beeinflußbares Bauelement in seiner Förderstellung gehalten. werden, bis seine Aufgabe erfüllt d. h. -der Film.aus dem Kassetteninnenraum heraus z- -B * -bis -zur - Aufwickelspule hin, gefördert ist,-##.
  • Das vom Film, beeinflußbare Bauelement für diesen - Zweck- kann- ebenfalls -ein Hebel - sein, der einen Filmaufwickelkern trägt, der sich seinerseits mit seinem Außendurchmesser an eine abgestufte, gerätefest gelagerte Stufenrolle unter- der Wirkung einer Direktionsskraft, z. B. einer Feder, anlegt, wobei der Filmaufwickelkern-ohne-Film den kleineren Durchmesser der - Rolle; -brührt, --während mit dem Auflaufen der ersteh Filmwindung auf den--Filmaufwickelkern auf Grund der -gegenüber-der Spulenkernbreite größeren Breite des Films nur noch eine Berührung des größeren Durchmessers der Rolle unter Zwischenschaltung des Films möglich ist. In Ausgestaltung des Erfin-.dungsgegenstandes kann die Steuerkurve bzw. können die - Steuerkurven- des zentralen Schaltorgans auch mit- einem Getriebe zur Bestimmung der Projektorlaufrichtung und -geschwindigkeit verbunden sein, wobei der Projektormotor auch mit stets der gleichen Drehrichtung umlaufen k In Ergänzung kann das zuletzt genannte, mit dem zentralen Schaltorgan -verbundene -Getriebe zur Bestimmung der Projektorlaufrichtung und gegebenenfalls -geschwindigkeit gleichzeitig mittels eines besonderen Schalthebels schaltbar sein-, wobei die Verbin--dung zwischen diesem besonderen Schalthebel und dem Getriebe über eine Spezialkupplung erfolgt, die einen Leerhub zuläßt.
  • Als weitere Eigenschaft kann dieser besondere Schalthebel in die Sehaltstellungen »Vorlaufprojektion«,- »Stillstand, mit Licht«, »Stillstand ohne Licht«, »,Rücklaufprojektion« schaltbar und so gelagert und ausgebildet sein, daß er durch den Projektionsstrahlengang schwenkbar im Bereich des Projektionsstrahlengangs ein Filter ur#d eine Blende bildet, von denen das Filter in der Schaltstellung »Stillstand mit Licht« .die Blende in der Schaltstellung, »Stillstand ohne ;Licht«, # in den Projektionsstrahlengang zu liegen kommt* im folgenden -soll -die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Bei der Darstellung ist zwecks besserer übersichtlichkeit auf Einzelheiten verzichtet worden, die mit der Erfindung nicht unmittelbar im Zusammenhang stehen, Es zeigt F i g. 1 eine erfindungsgemäße Schalteinrichtung in einem Filmprojektor mit eingesetzter Kassette in Ruhestellung, in der der Film noch vollständig in der Kassette ist, F i g. 2 die Schalteinrichtung nach F i g. 1, alle Teile in Einfädelstellung, F i g. 3 -die Schalteinrichtung nach F i g. 1, Film bis auf den Aufwickelkern eingefädelt, F i g-. 4 a und 4 b eine Tellansicht zu den F i g. 2 und 3, entsprechend Schnitt A -A, - F i g. 5 das zentrale Schaltorgan der Schalteinrichtung gemäß F i g. 1 im Schnitt B-B, F i g. 6 das zentrale Schaltorgan nach F i g. 5 in einer anderen Wirkstellung im Schnitt B-B, F i g. 7 den Teil der erfindungsgemäßen Schalteinrichtung, der als Ergänzung einen besonderen Schalthebel enthält, in der Schalthebelstellung »Vorlaufprojektion« F i Z. 8 den gleichen Teil der Schalteinrichtung wie F-i g. 7, in der Schalthebelstellung »Stillstand ohne Licht«, F i g. 9 eine Ansicht wie F i g. 7 in der Schalthebelstellung »Stillstand mit Licht«, F i g. 10 eine Ansicht wie F i g. 7 in der Schalthebelstellung »R-äcklaufprojektion« und F ig. 11 und 12 zwei Funktionsphasen der Teile, die in einer Ansicht in Richtung C zu den F i g. 1 und 2 sichtbar werden.
  • In einem Projektorgehäuse 1 mit einem Objektiv 2 und einer in einen Aufnahmes chlitz des Gehäuses 1 eingesetzten Filmkassette 3 ist bei abgenommener Seitenwand des Gehäuses 1 eine Schalteinrichtung mit den mit ihr verbundenen Geräteteilen gezeigt. Ein zentrales Schaltorgan 4 ist aus einem Drehknopf 5, einer Kurve 6, einer Trommel 7 und einer Rückstelltaste 8 gebildet. Der Drehknopf 9 lagert dabei in einer Bohrung 9 in der Projektorgehäusewand, in die ein Zapfen 10 des Drehknopfes 5 eingeschoben ist. Auf diesem Zapfen 10 sitzt innerhalb des Gehäuses 1 die Trommel 7 mit ihm durch einen Keil 11 verdrehungssicher verbunden. Auf die Trommel 7 ist eine Spiralfeder 12 aufgewickelt und mit ihrem einen Ende an dieser Trommel 7 befestigt. Das andere Ende der Spiralfeder 12 ist an einen gehäusefesten Stift 13 so angehängt, daß sie das zentrale Schaltorgan 4 stets nach links in seine Ausschaltstellung zu drehen sucht.
  • In einer zentralen Bohrung 14, die um eine Einsenkung 15 erweitert ist, lagert die Rückstelltaste 8, die einen Kopf und einen Schaft besitzt. Auf den Schaft der Rückstelltaste 8 - ist eine Druckfeder 16 aufgeschoben, die in der Einsenkung 15 Platz findet, wenn die Rückstelltaste 8 in den Drehknopf 5.eingesetzt ist. Nach außen hin wird diese Einsenkung 15 dann vom Kopf der Rückstelltaste 8 ausgefüllt. Am Ende des Schaftes der Rückstelltaste 8 ist ein Zapfen 17 angeformt, auf dem die Kurvenscheibe 6 vernietet ist. So sind auch die Trommel 7 und die Kurvenscheibe 6 verdrehungssicher miteinander verbunden.
  • Die Kurvenscheibe 6 besitzt Steuernocken 19 bis 22, einen Sperrzahn 23 und einen Sperrlappen 24. Im Bewegungsbereich des Steuernockens 19 liegt ein elektrischer Schalter 25 zum Ein- und Ausschalten des Motor- und Lampenstromkreises des Projektors.
  • Der Steuernocken 20 wird von einem Winkelhebel 26 abgetastet, der unter der Wirkung einer Feder 27 steht. Auf der gehäusefesten Schwenkachse 28 des Winkelhebels 26 lagern gleichzeitig ein weiterer Hebel 29 und ein fest miteinander verbundenes Schnurrollenpaar 30. Ein Lappen 31 am Winkelhebel 26 bildet einen Anschlag für den Hebel 29. Gleichzeitig dient er zum Einhängen einer Feder 32, deren anderes Ende in einen Lappen 33 des Hebels 29 eingehängt ist. So sucht diese Feder 32, den Hebel 29 stets zur Anlage am Lappen 31 zu bringen. Am freien Ende des Hebels 29 ist auf einem Bolzen 34 eine Schnurrolle 35 gelagert, deren Schnurrinne mit einer der Schnurrinnen des Schnurrollenpaares 30 fluchtet. Von der einen zur anderen -Schnurrinne ist eine endlose Antriebssehnur 36 gespannt. Von der zweiten Schnurrinne des Schnurrollenpaares 30 spannt sich eine weitere Antriebsschnur 37 zur einen Schnurrinne eines Schnurrollenpaares 38, das fest miteinander verbunden auf der Welle 39 eines Antriebsmotors 40 sitzt.,Von der zweiten Schnurrinne des Schnurrollenpaares 38 ist eine Antriebsschnur 41 zu einem Schnurrollenpaar 42 gespannt, das auf einer gehäusefesten Achse 43 lagert. Die Achse 43 ist gleichzeitig auch Schwenkachse für einen Hebel 44, der unter die Wirkung einer Feder 45 gestellt ist. Dieser Hebel 44 trägt seinerseits wieder eine Schnurrolle 46, die eine Antriebsschnur 47 mit der zweiten Schnurrinne des Schnurrollenpaares 42 verbindet. Er ist zwischen zwei Endstellungen schwenkbar, in deren einer er die über seine Schnurrolle 46 laufende Antriebsschnur 47 an eine gehäusefest gelagerte Reibrolle 48 anlegt, die ihrerseits reibungsschlüssig am äußeren Spulenrand einer in der Filmkassette 3 gelagerten Filmspule 49 angreift. In der anderen der zwei Endstellungen des Hebels 44 - kommt die über die Schnurrolle 46 geführte Antriebsschnur zur Anlage an einer kombimerten Reib- und Schnurrolle 50, die ebenfalls gehäusefest auf einer Achse 51 gelagert ist. Auf der gleichen Achse 51 lagert ein schwenkbarer Spulenarm 52, der an seinem anderen Ende auf einer Welle 53 einen Fihnaufwickelkern 54 und eine mit diesem verdrehungssicher verbundene Schnurrolle 55 trägt. Über diese Schnurrolle 55 und die Reib-Schnur-Rolle 50 ist eine Antriebsschnur 55 a gespannt. Auch der schwenkbare Spulenarm 52 steht unter der Wirkung einer andererseits am Gehäuse 1 befestigten Feder 56. Diese Feder 56 sucht den schwenkbaren Spulenarm 52 immer zu einer gehäusefest gelagerten Stufenrolle 57 hin zu bewegen, die im Schwenkbereich des Filmaufwickelkerns 54 liegt. Ohne Filmwickel liegt der Filmaufwickelkern 54 dadurch an der Innenstufe der Stufenrolle 57 an. Bei aufgewickeltem Filmwickel findet dieser, weil er breiter ist als der schmaler gehaltene Fihnaufwickelkern, Anlage an der äußeren Stufe der Stufenrolle 57. Der schwenkbare Spulenarm 52 besitzt weiter eine Aussparung 58, die einem Fortsatz 59 des Winkelhebels 26 zugeordnet ist. Ein Hebel 60 lagert schwenkbar auf einer gehäusefesten Achse 61 und tastet die Kurvenscheibe 6 im Bereich des Sperrnockens 21 ab. Er ist mittels einer Stange 62 über eine Ausgleichsfeder 63 mit dem Hebel 44 verbunden. In ein Langloch 64 in dem gleichen Hebel 44 greift eine Stange 65 ein, die mit einem später näher beschriebenen Schalthebel 66 verbunden ist.
  • Auf einer gehäusefesten Achse 67 lagert ein weiterer schwenkbarer Hebel 68 zum Abtasten der Kurvenscheibe 6 im Bereich des Steuernockens 22. Am freien Ende des schwenkbaren Hebels 68 greift eine Stange 69 an, die mit einem Trägerkörper 70 verbunden ist. Dieser Trägerkörper 70 wird von Lenkern 71 und 72 parallel verschiebbar getragen, die ihrerseits um gehäusefeste Achsen 73 und 74 sichwenkbar sind. Der Trägerkörper 70 trägt seinerseits eine Filmandrückplatte 75 im Bereich des Bildfensters 76. Außerdem trägt der Trägerkörper 70 in Filmlaufrichtung vor und hinter der Filmandrückplatte 75 Filmtransportrollen 77 und 78. Auf den Wellen dieser Filmtransportrollen 77 und 78 lagern auf der Welle 79 ein Schnurrollenpaar 81 und auf der Welle 80 eine Schnurrolle 82. Die Schnurrolle 82 und eine der zwei Schnurrinnen des Schnurrollenpaares 81 sind durch eine Antriebsschnur 83 verbunden. In die zweite der Schnurrinnen des Schnurrollenpaares 81 ist eine Antriebsschnur 84 eingelegt. Letztere spannt sich über eine Schnurrolle 85, die mit einem Schneckenrad 86 verdrehungssicher verbunden ist und auf einer gehäusefesten Achse 87 lagert. Das Schneckenrad 86 befindet sich im Eingriff mit einer, Schnecke 88. Diese ihrerseits ist auf einer-Welle 89 befestigt, die im Gehäuse 1 gelagert,# den Umlaufverschluß 90 und die'Hub- und Plankurve 91 trägt. Auf diese Welle 89 wird der Motorantrieb mittels eines später beschriebenen Getriebes vo* n einem Schneckenrad 92 her übertragen. Das Schnekkenrad 92 befindet sich im Eingriff mit einer Schnecke 93 auf der Welle 39 des Antriebsmoters 40. In einen Lappen 94 des Trägerkörpers 70 ist eine Stange 95 eingehängt, die andererseits in einen kleinen Winkelhebel 96, und zwar dort in einen Schlitz 97 in einem der Schenkel dieses Winkelhebels 96, eingreift. Der kleine Winkelhebel 96 lagert schwenkbar auf einer gehäusefesten.Achse98. Er trägt am Ende seines anderen Schenkels eine Tastrolle99, die einer im Gehäusel gelagerten Führungsrolle100 im Bereich der Filmführung gegenübersteht. Unter die Wirkung einer Feder 101 gestellt, sucht sich der kleine Winkelhebel 96 mit seiner Tastrolle 90 stets zur Führungs# rolle 100 hin zu bewegen. Im Schwenkber'eich des Wbelarrns mit der Tastrolle 99 befindet sich ein elektrischer Schalter.102, der parallel zum Schalter 25 für den Antriebsmotor 40 liegt. Die Abmessungen und Anordnungen des Winkelhebels 96 und des Schalters 102 sind so gewählt, daß in einer Stellung des Winkelhebels 96, in der der Abstand zwischen der Tastrolle 99 und der Führungsrolle 100 der Filmbreite entspricht, der Schalter 102 geschlossen ist. Bei Annäherung beider Rollen (99, 100), z. B. wenn sich kein Filin mehr zwischen ihnen befindet, wird auch der Schalter 102 geöffnet.
  • Den am Trägerkörper 70 befindlichen Filmführungsmitteln 75, 77 und 78 sind die feste geradlinige Filmbahn 10.1 sowie Mulden 104 und 105 gegenübergestellt. In Einfädel- bzw. Proj.ektionsstellung des Trägerkörpers 70 bilden diese Teile gemeinsam eine Filmführung in der Nähe des Bildfensters 76. Wird die Filmführung unter Wirkung einer Feder 106 und zugelassen durch die Stellung der Kurvenscheibe 6 geöffnet, kommen die Filmtransportrollen 77 und 78 sowie der nicht dargestellte Filintransportgreifer außer Eingriff mit dem Film, der 'mit 107 bezeichnet ist. An die Mulde 105 schließt sich eine aus festen Führungsleisten gebildete Filmführung 108 an, an deren Einlauf eine Rolle 109, an deren Auslauf in der Nähe des Filmaufwickelkerns 54 eine Rolle 110 gerätefest gelagert ist.
  • An die Mulde 104 schließt sich eine ebenfalls durch feste Führungsleisten gebildete Filmführung 111 an. Deren vor dem Kassettenmaul liegende Mündung wird teilweise durch eine gerätefest gelagerte Umlenkrolle 112 gebildet. Danach ist die aus festen Führungsleisten gebildete Filmführung 111 für die Tastrolle 99 und die Führungsrolle 100 unterbrochen. Zwischen der Mulde 104 und der Filmführung 111 greift schließlich eine zweite Umlenkrolle 113 in die Filmbahn ein, die auf einem schwenkbaren Hebel 114 lagert, der seinerseits um eine gehäusefeste Achse 115 schwenkbar ist. An einem über die Lagerstelle hinausragenden Ende des Hebels 114 greift eine Feder 116 an, die den Hebel 114 stets zum Film 107 hin zu bewegen sucht. Mit dem gleichen Hebelende des Hebels 114 ist eine Stange 117 gelenkig verbunden, deren anderes Ende in eine Sperrklinke 118 eingreift. Die Sperrklinke 118 lagert auf einer gehäusefesten Achse 119 schwenkbar. Mit ihrem Klinkenzahn 120 wirkt sie mit dem Sperrzahn 23 und dein Sperriap- pen 24. an -der Xurvenscheibe 6 zusammen.
  • . Die Anlenkpunkte der Stange #17 sind dabei so gewählt, daß eine Bewegung der Umlenkrolle 113 zum Film 107 hin (nach rechts schwenken des Hebels 114) die Sperrklinke 118 in Sperrstellung bringt. Eine' Zewegung des Hebels 114 gegen die Wirkung der - Feder 116 (nach links'schwenken -des Hebels 11-4) bewirkt - ein Ausheben der Sperrklinke 1-18.
  • Der bereits früher erwähnte Schalthebel 66, der mittels der Stange 65'nilt dem Hebel 44 verbunden ist, lagert schwenkbar auf einer gehäusr-fest gelagerten Welle 121.- auf der gleichzeitig, das ebenfalls bereits erwähnte Schneckelirad 92 sowie ein Reibrad 122 befestigt sind. Der Schalthebel 66 trägt drei Refbräder 123 bis 125-. Die Reibräder 123 und 125 stehen im stbdigen Reibkontakt mit dem Reibrad 122 auf der Welle 121. Das Reibrad 124 hat wiederum ständigen Reibkoniakt mit dern' Reibrad 125. Da das Reibrad 125 *also als Zwi5dhenrad wirkt, laufen die beiden Reibräder 123 und 124 bei laufendem Motor 40 also ständig in entgegengesetzter Laufrichtung um. Die Reibräder 123 und 124 können durch Schwenken des Schalthebels 66 wechselweise in Reibkontakt mit einem weiteren Reibrad 126 auf der Welle 89 gebracht werden, auf der auch der Umlaufverschluß 90 und die Hub- und Plankurve, 91 sitzen. Die Lagerung des Schalthebels 66 und sein Bewegungsbereich sind so gewählt, daß er durch den Projektionsstrahlengang hindurch schwenkbar ist. Er ist deshalb auch als Abdäckblende 127 und gleichzeitig als Halter für ein Filter 128 geformt. Ein nach außen tretender Griffteil 129 des Schalthebels 66 kann auf' vier verschiedene Betriebsarten eingestellt werden, wie in den F i g. 7 bis 10 angedeutet ist. -Dabei bedeuten die einzelnen Marken-130 »Vorlaufprojektion«, 131 »Stillstand ohne Licht«, 132 - »Stillstand -mit Licht« und 133 »Rücklaufprojektiön«'.
  • Die Schalteinrichtung nach dem gezeigten Ausführungsbeispiel funktioniert wie folgt.-. In die Aufnahinevorrichtung eines an eine Stromquelle angeschlossenen Projektors wird eine Kassette 3 eingesetzt. Die Schalteinrichtung des. Projektors ist dabei in Ruhestellung (Fig. 1).
  • Zwecks Inbetriebnahme des Projektors wird der Drehknopf 5 des zentralen Schaltorgans 4 nach rechts-g#dreht in die Stellung »Ein«.
  • Die F i g. 2 zeigt die Schalteinrichtung kurz -nach dem Einschalten. Die Kurvenscheibe 6 ist nach rechts gedTeht, und -die Sperrklinke 118 hat sich u- nter der Wirkung der Feder 116 vor den Sperrza-hn-23 gelegt. Gleichzeitig wurde dieSpiralfeder 12 auf der Trommel-7 gespannt.
  • Die Einschältbew#egung steuerte über die Kurvenscheibe#6 mehrere,'Schältbewegungen.
  • Der Steuernocken--19- gchaltete den elektrischen Schalter25 für den Motor-der Lampenstromkreise ein. Der -Steuernocken 20 hob den Winkelhebel 26 aus, bis der schwenkbare Spulenarm 52 mit seiner Aussparung 58 über den Fortsatz 59 fiel und damit der Filmaufwickelkern 54 sich auf die innere Stufe der Stufenrolle 57 legte, wodurch der Winkelhebel 26 in seiner ausgehobenen Stellung gehalten wird. Unter Vermittlung der Feder 32 wurde der Hebel 29 in das Innere der Kassette 3 eingeschwenkt, bis die Antriebssehnur 36 auf der Schnurrolle 35 sich auf den Filrawickel der Filmspule 49 in der Kassett" gelegt hafte. Auf diese Weise kann jetzt der Motor 4 über die Antriebsschnüre 36 und * 37 den- Filmwickel antreiben. Der Anfang des Films 107 wird durch das, Kassettenmaul nach » außen- geschoben, hinein in die Filinführung 111.
  • Der Steuernocken 21 hat den Hebel 60 nach außen gedrückt und über die Stange 62 und die stärkere Feder 63 den Hebel 44 gegen die - Wirkung 'der schwächeren Feder 45 verschwenkt, bis die Über dir, gchnurrolle 46 gespannte Antriebssch -nur 47 sich an die Reib-Schnur-Rolle 50 angelegt hat. Damit wurde, die- Getriebekette vom Motor 40 über die Antriebsschnüre 41, 47 und 55 a bis zum Filmaufwickelhrn 54 geschlossen. Der Filinapfwicke lkern 54 wüd' -in Aufwiükelrichtung angetrieben, Da hierbei der Schalthebel 66 seine Lage » Vorlaufprojektion« unverändert beibehielt, glitt das Langloch 64 über das eingebogene Ende der Stange 65. - - .Der Steuernocken 22 hatte -den Hebel 68 nach außen gedrückt und über die, Stange 69 den Trägerkörper 70 mit der Filmandrückplatte 75 und den Filmtransportrolleii 77 und 78 gegen die Wirkung der Feder 106 an die feste Filmbahn 103 heran-bzw. in die Mulden 104 und 105 hineingeführt. Dabei hat der Trägerkörper 70 beim Heranführen an die feste Fihnbahn 103 über seinen Lappen 94 und die, Stange 95 den kleinen Winkelliebel 96 aus seiner -Ruhestellung (F i g. 11) heraus so geschwenkt, daS die Tastrolle 99'den Filmweg zwischen sich und der Führungsrolle 100 freigibt (F i g-. 12).
  • Die Filnitransportrollen 77 und 78 und der nicht dargestellte Filratransportgreifer werden vom Motor 40 über das Schneckenrad 92, die Welle 121, das Reibradgetriebe 122, die Welle 89 und die Hub- und Plankurve 91 bzw. die Schnecke 8$, das Schneckenrad 86, die Schnurrolle 85 und die, Antriebsschnüre 83 und 84 angetrieben.
  • Die Filmführung ist somit von der Kassette 3 bis zum Filmaufwickelkern 54 geschlossen und bereit zur Aufnahme des Films 107, der mittels der Antriebsschnur 36 auf der Schnurrolle 35 aus der Kassette 3 herausgefördert wird.
  • F i g. 3 zeigt die, Schalteinrichtung nach beendetem Einfädeln des Films 107 bis zum Filmaufwickelkern 54. Der Film 107 wurde in einer ersten Windung auf den Filmaufwickelkern 54 aufgewickelt. Dabe ,i hat er beim Einlaufen zwischen den Filmaufwickelkern 54 und die Stufenrolle 57 den Filmaufwickelkern 54 von der inneren Stufe der Stufenrolle 57 auf deren äußere Stufe gehoben. Beim gleichzeitigen Schwenken des Spulenarms 52 wurde der Winkelhebel 26 aus der Aus sparung 58 freigegeben-. Er fiel, unter der Wirkung seiner Feder 27 zurück in seine Ausgangslage und nahm dabei über den Lappen 31 den Hebel 29 mit. Damit ist die Antriebsverbindung zwischen der Antriebssehnur 36 und dem FilinwickeI auf, der Filffispule 49 in der Kassette 3 gelöst. - .
  • Der Film kann nun w eiterlaufen bis zum Filmende. Wenn das Filmende erreicht ist, spannt sich- das Filnistück zwischen dem am Kern der Filmspule 49 festgelegten Filmende und der Filmtransportrolle77. Bei diesem Spannen wird der Hebel 114 mit der Umlenkrolle 113- vom Film 107 gegen die Kraft seiner Feder 116 bewegt und bringt gleichzeitig über die Stange 117 die, Sperrklinke 118 außer Eingriff mit dem Sperrzahn 23 der Kurvenscheibe 6. Die so freigegebene Kurvenscheibe 6 springt unter der Wirkung ihrer Spiralfeder 12 in ihre Ausgangsstellung zurück. Dadurch nehmen außer dem kleinen Winkelhebel 96 sämtliche Schaltelemente die in F i g. 1 gezeigte Stellung wieder ein. Obwohl der elektrische Schalter 25 für den Motor 40 dabei geöffnet wird, läuft der Motor 40 weiter, weil sein Versorgungsstromkreis über den elektrischen Schalter 102 geschlossen bleibt. Die Filmtransportrollen 77 und 78 und der Filmtransportgreifer kommen, durch das Zurückführen des Trägerkörpers 70 in seine Ruhestellung, außer Eingriff mit dem Film 107. Die jetzt an der Reibrolle 48 anliegende Antriebsschnur 47 auf der Schnurrolle 46 treibt über diese Reibrolle 48, die am äußeren Rand eines der Flansche der Filmspule 49 anliegt, die Filmspule 49 rückwärts. Da gleichzeitig der Antrieb des Filmaufwickelkerns 54 unterbrochen ist, kann der Film 107 leicht zurückgespult werden. Wenn der nun zum Filmende gewordene Filmanfang die Tastrolle 99 und die Führungsrolle 100 passiert hat, schwenkt auch der kleine Winkelhebel 96 in seine Ruhestellung. Der elektrische Schalter 102 wird geöffnet und damit der Speisestromkreis für den Motor 40 unterbrochen. Die kinetische Energie der bewegten Teile genügt, um das beim Abschalten noch aus der Kassette 3 ragende Filmende in die Kassette 3 hineinzuziehen. Selbstverständlich ist es auch möglich, eine elektrische Verzögerungsschaltung einzusetzen, die einen genügenden Nachlauf des Motors 40 gewährleistet, um das Filmende in die Kassette 3 einzuziehen.
  • Soll der Projektorlauf vor Erreichen des Filmendes unterbrochen werden, drückt man die Rückstelltaste 8 in den Drehknopf 5 hinein. Damit wird die Kurvenscheibe 6 mit ihrem Sperrzahn 23 aus dem Bereich der Sperrklinke 118 seitlich herausbewegt. Die Kurvenscheibe 6 springt unter der Wirkung ihrer Spiralfeder 12 zurück, bis der Sperrlappen 24 an die Sperrklinke 118 anschlägt. Die Folge ist das gleiche wie beim Erreichen des Filmendes. Der Film wird bei geöffneter Filmbahn im Bildfensterbereich in die Kassette 3 zurückgespult.
  • Für Wählschaltungen, insbesondere während der Projektion, ist der Schalthebel 66 vorgesehen. Wird dieser Schalthebel 66 aus seiner Normalstellung »Vorlaufprojektion« (F ig.7) in die Stellung »Stillstand ohne Licht« (F i g. 8) geschaltet, legt sich der undurchsichtige Teil 127 dieses Schalthebels 66 in den Projektionsstrahlengang. Es dringt kein Projektionslicht mehr nach außen. Gleichzeitig wird das Reibrad 123 vom Reibrad 126 abgehoben. Der Umlaufverschluß 90, der Filmtransportgreifer und die Filmtransporttrommeln 77 und 78 stehen still.
  • Beim Schalten des Schalthebels 66 auf die Stellung »Stillstand mit Licht« (F i g. 9) bleibt der Antrieb über das Reibrädergetriebe ebenfalls unterbrochen. Jedoch dringt das Projektionslicht durch das Filter 128. Das Filter 128 schützt dabei das im Bildfenster 76 stehende Filmbild vor Wärmeschäden bei der Projektion.
  • In der Schaltstellung »Rücklaufprojektion« wird schließlich das Reibrad 126 über die Reibräder 122, 124 und 125 angetrieben. Der Schalthebel 66 gibt das Bildfenster 76 frei. Der Film wird rückwärts transportiert.
  • Während bei den den Fihnlauf unterbrechenden Schaltungen (F i g. 8 und 9) über die Stange 65 die Antriebsschnur 47 auf der Schnurrolle 46 lediglich aus dem Reibungsschluß mit der Reib-Schnur-Rolle 50 gelöst war, legt sich die Antriebsschnur 47 in der Schaltstellung »Rücklaufprojektion« an die Reibrolle 48 an und wickelt somit auch hier in der bereits beschriebenen Weise den Film107 zurück in die Kassette 3. Die hierfür nötige Bewegung des Hebels 44 ist zugelassen, obwohl der Hebel 60 mit der Stange 62 in seiner Vorlaufstellung (F i g. 2 und 3) verharrt, weil die Ausgleichsfeder 63 zwischen die Stange 62 und den Hebel 44 geschaltet ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schalteinrichtung für Filmprojektoren, insbesondere Kassettenprojektoren, mit einem zentralen, unter der Wirkung einer Rückführfeder stehenden Schaltorgan zur Steuerung mehrerer Funktionselemente, dadurch gekennzeichnet, daß die Ruhestellung des zentralen Schaltorgans als Rücklaufstellung für das Projektorgetriebe und die Filmführungen und als Abschaltstellung für den Hauptschalter des Projektors ausgelegt und das zentrale Schaltorgan (4) gegen die Wirkung seiner Rückführfeder (12) in mindestens einer Einschaltstellung durch ein geeignetes Bauelement ' Sperrhebel (118) oder Elektromagnet, feststellbar und diese Festhaltung mittels eines bei Erreichen einer vorbestimmten Vorführphase, z. B. des Filmendes, in an sich bekannter Weise erzeugten Impulses lösbar ist, so daß das zentrale Schaltorgan (4) selbsttätig in seine Ruhestellung zurückkehrt, und daß dem vom zentralen Schaltorgan (4) gesteuerten Hauptschalter (25) zum Einschalten des Speisestromkreises für den Projektormotor (40) ein zweiter Schalter (102) parallel geschaltet ist, der auch nach Rückkehr des zentralen Schaltorgans (4) in seine Rühestellung und damit nach dem öffnen des Hauptschalters (25) geschlossen bleibt, solange der Film (107) noch nicht zurückgespult ist.
  2. 2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeber ein vom Filmzug gesteuerter Schalthebel (114) mit einer Rolle (113) ist. 3. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrale Schaltorgan (4) einen elektrischen Schalter (25) zum Ein- und Ausschalten der Speisestromkreise für den Projektormotor (40) und die Projektionslampe und mindestens eine Steuerkurve (6) zum mechanischen Steuern von Geräteteilen umfaßt. 4. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schalter (102) vom zentralen Schaltorgan (4) her einschaltbar und am Ende des Filmrücklaufs, vom Film (107) gesteuert, abschaltbar ist. 5. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schalter (102) im Bewegungsbereich eines schwenkbaren Hebels(96) liegt, der einerseits mit dem zentralen Schaltorgan(4) verbunden ist und andererseits eine einer gehäusefesten Führungsrolle(100) gegenübergestellte Tastrolle(99) trägt, die den zwischen beiden Rollen(99,100) hindurchlaufenden Film (107) in seiner Breite abtastet. 6. Schalteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve(n) (6) über geeignete Getriebe, Gestänge, Hebel oder Seilzüge mit beweglichen Teilen der Filmführung (70), mit Treibrollen (77,78) für den Filmtransport und zum Umschalten der Fihntransportrichtung sowie einem in das Innere einer Filmkassette (3) einfährbaren Triebglied (29, 35, 36) zum Herausschieben des Filmendes aus dem Kassetteninnenraum verbunden ist. 7. Schalteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Triebglied (29, 35, 36) zum Herausschieben des Filmendes aus dem Kassetteninnenraum durch ein in seiner Stellung während oder am Ende des Einfädelvorgangs vom Film (107) beeinflußbares Bauelement (52) in seiner Förderstellung gehalten wird, bis seine Aufgabe erfüllt, d. h. der Film aus dem Kassetteninnenraum herausgefördert ist. 8. Schalteinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement (52) ein Hebel ist, der einen Filmaufwickelkern (54) trägt, der sich seinerseits mit seinem Außendurchmesser an eine abgestufte, gerätefest gelagerte Stufenrolle (57) unter der Wirkung einer Direktionskraft, z. B. einer Feder (56), anlegt, wobei der Filmaufwickelkern (54) ohne Film (107) den kleineren Durchmesser der Stufenrolle berührt, während mit dem Auflaufen der ersten Filmwindung auf den Filmaufwickelkern (54) nur noch eine Berührung des größeren Durchmessers der Stufenrolle (57) unter Zwischenschaltung des Films (107) möglich ist. 9. Schalteinrichtung nach Ansprach 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve(n) (6) mit einem Getriebe (46, 48, 50) zur Bestimmung der Projektorlaufrichtung und gegebenenfalls -geschwindigkeit verbunden ist. 10. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Projektormotor (40) stets in einer Drehrichtung umläuft. 11. Schalteinrichtung nach Ansprach 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe zur Bestimmung der Projektorlaufrichtung und gegebenenfalls -geschwindigkeit gleichzeitig mittels eines besonderen Schalthebels (66) schaltbar ist. 12. Schalteinrichtung nach Ansprach 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (66) in die Schaltstellungen »Vorlaufprojektion«, »Stillstand ohne Licht«, »Stillstand mit Licht« und »Rücklaufprojektion« schaltbar ist. 13. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (66) durch den Projektionsstrahlengang schwenkbar ist und im Bereich des Projektionsstrahlengangs ein Filter (128) aufweist, das in der Schalthebelstellung »Stillstand mit Licht« in den Projektionsstrahlengang eingeschaltet ist und so den Film (107) vor Wärmeschäden schützt. 14. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (66) durch den Projektionsstrahlengang schwenkbar ist und im Bereich des Projektionsstrahlengangs eine lichtundurchlässige Blende (127) und ein Filter (128) aufweist, wobei das Filter (128) in der Schalthebelstellung »Stillstand mit Licht« in den Projektionsstrahlengang eingeschaltet ist und so den Film (1,07) vor Wärmeschäden schützt und die Blende (127) in der Schalthebelstellung »Stillstand ohne Licht« das Projektionslicht vom Film vollständig fernhält. 15. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Reibradgetriebe (122 bis 126) enthält. 16. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 11 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (66) zwei Reibräder (123, 124) trägt, von denen eines (123) im ständigen Reibkontakt mit einem auf der Schwenkachse (121) des Schalthebels (66) gelagerten motorgetriebenen Reibrad (122), das andere (124) im ständigen Reibkontakt mit einem ebenfalls auf dem Schalthebel (66) gelagerten Zwischenrad (125) und über dieses Zwischenrad (125) mit dem auf der Schwenkachse (121) gelagerten Reibrad (122) steht und die wechselweise in Reibverbindung mit einem Reibrad (126) auf der Blendenwelle, (89) des Projektors bringbar sind. 17. Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrale Schaltorgan (4) eine Rückstelltaste (8) aufweist, die mit der Sperre (23, 118) für das zentrale Schaltorgan (4) derart verbunden ist, daß mit ihrer Hilfe das zentrale Schaltorgan (4) jederzeit zur Rückkehr in die Ruhestellung freigegeben werden kann. 18. Schalteinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstelltaste,(8) in einer zentralen Bohrung (14) des zentralen Schaltorgans(4) axial verschiebbar gelagert und mit dem zentralen Schaltorgan(4) bzw. dessen Steuerkurve (6) verbunden ist, die durch eine Axialbewegung der Rückstelltaste (8) außer Eingriff mit ihrer Rückstellsperre (118) bringbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1195 160; deutsche Auslegeschrift Nr. 1203 602; Patentschrift Nr. 38 838 des. Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in Ost-Berlin.
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DE38838C (de) * GEORGS-MARIEN-BERGWERKS - UND HÜTTEN-VEREIN in Osnabrück Drehschemel mit verstellbaren Rungen für Holztransportwagen
DE1195160B (de) 1961-11-06 1965-06-16 Eastman Kodak Co Laufbildprojektor
DE1203602B (de) * 1964-01-15 1965-10-21 Zeiss Ikon Ag Schalteinrichtung fuer Laufbildprojektoren

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