DE1275508B - Vorrichtung zum Waschen von heissen Gasen - Google Patents

Vorrichtung zum Waschen von heissen Gasen

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DE1275508B
DE1275508B DED39794A DED0039794A DE1275508B DE 1275508 B DE1275508 B DE 1275508B DE D39794 A DED39794 A DE D39794A DE D0039794 A DED0039794 A DE D0039794A DE 1275508 B DE1275508 B DE 1275508B
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DE
Germany
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liquid
gas
housing
hot gases
gases
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Pending
Application number
DED39794A
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English (en)
Inventor
Roy Macgregor Drummond
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DRUMMOND PATENTS Ltd und ROY M
Original Assignee
DRUMMOND PATENTS Ltd und ROY M
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Filing date
Publication date
Priority to GB32895/61A priority Critical patent/GB1007145A/en
Application filed by DRUMMOND PATENTS Ltd und ROY M filed Critical DRUMMOND PATENTS Ltd und ROY M
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/06Spray cleaning
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/02Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath
    • B01D47/021Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent by passing the gas or air or vapour over or through a liquid bath by bubbling the gas through a liquid bath
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B14/00Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material
    • B05B14/40Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths
    • B05B14/46Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths by washing the air charged with excess material

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
BOId
Deutsche KL: 12 e-2/01
Nummer: 1275 508
Aktenzeichen: P 12 75 508.7-45 (D 39794)
Anmeldetag: 7. September 1962
Auslegetag: 22. August 1968
Zu diesem Zweck sind bereits Vorrichtungen bekannt, bei denen das zu waschende heiße Gas auf besondere Weise in eine Flüssigkeit eingeleitet wird, in der es gewaschen wird und aus der es im gereinigten Zustand mittels eines Druckgefälles wieder herausgesaugt wird.
Unter anderem ist schon eine solche Vorrichtung bekannt, die aus einem teilweise mit Flüssigkeit gefüllten Gefäß besteht, das durch eine senkrechte, in die Flüssigkeit eintauchende Wand, die in Höhe des Flüssigkeitsspiegels durchbrochen ist, unterteilt ist. Weiter weist diese Vorrichtung in dem einen Gehäuseteil auf der einen Seite der Wand ein in die Flüssigkeit eintauchendes, dachförmiges, unten offenes Gehäuse auf, in das das Gas eingeleitet wird und das einen oberhalb des Daches mündenden, diffusorartig nach oben sich verjüngenden Leitkanal aufweist und wobei ferner Prallplatten oberhalb des Gehäuses angeordnet sind.
Bei einer anderen Vorrichtung ist es ferner bekannt, die Gase vor ihrem Eintritt in die Waschflüssigkeit zu befeuchten und damit abzukühlen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Vorrichtung so auszubilden, daß sie sich zum Waschen von besonders heißen Gasen mit einem Gehalt an besonders feinen Staubpartikeln eignet und einen hohen Wascheffekt erzielt. Die Praxis hat gezeigt, daß man die Gase vor ihrem Einlauf in die Waschflüssigkeit stark abkühlen muß, da die Waschflüssigkeit sonst sofort verdampfen und die Reinigungswirkung Null sein würde. Bei der Abkühlung vermindert sich das Volumen der heißen Gase. Bei Einleiten der Gase in die Waschflüssigkeit muß dies berücksichtigt werden, damit man die Abkühlung mit hohem Wirkungsgrad ausführen kann.
Ausgehend von der eingangs genannten bekannten Vorrichtung löst die Erfindung diese Aufgabe dadurch, daß in dem der Gaszuführung dienenden anderen Teil des Gehäuses ein nach unten sich glockenförmig verjüngender Einbau mit einer Öffnung nahe über dem Flüssigkeitsspiegel und in diesem Einbau in Richtung des Gasstromes sprühende Düsen angeordnet sind.
Der sich nach unten in Richtung auf die Waschflüssigkeit verjüngende Einbau berücksichtigt die durch das Besprühen des Gases eintretende Volumenminderung. Entsprechend ihrem abnehmenden Volumen werden die heißen Gase daher immer auf einer gewissen Dichte gehalten, so daß das aus den Düsen austretende Sprühmittel nicht in übermäßiger Menge benötigt wird und nutzlos in den Raum sprüht.
Am Beispiel der beiden in den Zeichnungen ge-Vorrichtung zum Waschen von heißen Gasen
Anmelder:
Drummond Patents Limited und
Roy MacGregor Drummond, London
Vertreter:
Dr.-Ing. E. Berkenfeld
und Dipl.-Ing. H. Berkenfeld, Patentanwälte,
5000 Köln-Lindenthal, Universitätsstr. 31
Als Erfinder benannt:
Roy MacGregor Drummond, London
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 13. September 1961 (32 895)
zeigten Ausführungsformen wird die Erfindung im folgenden weiter beschrieben. In den Zeichnungen ist F i g. 1 eine Vorderansicht auf eine Ausführungsform,
F i g. 2 eine Ansicht auf diese Ausführungsform von links,
F i g. 3 eine Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform der Vorrichtung,
F i g. 4 ein Schnitt unter einem rechten Winkel zu dem Schnitt nach F i g. 3, der der rechten Seite von F i g. 3 entspricht.
In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 ein flüssigkeitsdichtes Gehäuse 1, in dessen unterem Ende sich eine Waschflüssigkeit 2 befindet, deren Spiegel 3 eingezeichnet ist. Das Gefäß hat einen Einlaß 4 für das zu waschende Gas und einen Auslaß 5 für das gewaschene Gas, zwischen denen sich eine Trennwand 6 befindet. Eine horizontale Kante 7 liegt gerade über dem Flüssigkeitsspiegel 3. Das auf der Einlaßseite der Trennwand 6 vorgesehene Vorbefeuchtungsmittel für das zu waschende Gas besteht aus einer oder mehreren Düsen 8 und einem sich nach unten verjüngenden Einbau 9, der in einer nach innen glockenförmig ausgebildeten Öffnung 10 endet, und zwar innerhalb des Gasraumes oberhalb der FlüssigkeitsoberSache. Die glockenförmige Einwärtswölbung der Öffnung 10 ergibt einen selbstinduzierten Sprühnebel.
809 597/391
Zwischen dem Flüssigkeitsspiegel 3 und dem Auslaß 5 befinden sich Prallplatten 11 für den Sprühnebel.
Die in den Fig.3 und 4 gezeigte Ausführungsform, die sich insbesondere zum Reinigen von Dämpfen eignet, weist zusätzlich auf der Auslaßseite der Trennwand 6 ein Berieselungsbett 12 und eine nach oben gerichtete Wiederbefeuchtungssprühdüse 13 auf, die auf die Unterseite eines Berieselungsbettes 14 aus kleinen Kalksteinen, Granit od. dgl. gerichtet ist. Oberhalb des Berieselungsbettes befinden sich Sprühdüsen 15.
Bei Lauf des Gebläses wird zu waschendes Gas in den Einlaß 4 gesaugt und strömt zwischen der Außenwand des Gehäuses 1 und der Trennwände nach unten in Kontakt mit dem Vorbefeuchtungssprühnebel aus der Düse 8 und der Flüssigkeit auf der Oberfläche des Einbaus 9 und tritt über die öffnung 10 aus diesem aus. Kleine Feststoffpartikeln werden hierdurch befeuchtet. Dies kann für ihre spätere Entfernung ausreichen.
Bei Gasen mit verhältnismäßig hoher Temperatur wird der Befeuchtungssprühnebel bereits anfangs in starkem Maße verdampft, wobei sich ein Teil wieder auf den niederzuschlagenden Partikeln anschließend kondensiert, insbesondere auf Grund des Druckabfalls und der Temperatur am Austrittsende der Leitung.
Das Gas tritt aus dem den Einbau 9 umgebenden Gasraum seitlich durch entsprechende Öffnungen in der Trennwand 6 in die Gebiete 16 oberhalb und außerhalb der horizontalen Kante 7 ein, die aus zwei symmetrisch angeordneten, gebogenen Prallplatten 17 besteht. Aus den Gebieten 16 fließt der unterteilte Gasstrom nach innen unterhalb der horizontalen Kante 7, wobei nach oben gerichtete Sprühnebel entstehen, die in einem Innenraum 18 aufeinandertreffen. Die Sprühnebel treten durch eine Öffnung 19 aus und stoßen auf die Prallplatten 11. Niedergeschlagene Flüssigkeit und Feststoffteile fallen in die Waschflüssigkeit zurück, in der Verunreinigungen auf den Boden sinken.
Wie in den F i g. 1 und 2 gezeigt ist, ist die Grundfläche 20 des Gehäuses 1 konisch und über einen Absperrschieber 21 an einen Sammler 22 angeschlossen, in dem bei geöffnetem Absperrschieber Ablagerungen usw. fallen und gesammelt werden. Zum Entfernen der aufgesammelten Niederschläge muß der Absperrschieber geschlossen werden, worauf sich die Niederschläge bei kontinuierlichem Betrieb oberhalb des Absperrschiebers ansammeln. Nach Entfernung der Ablagerungen aus dem Sammler 22 kann das Gehäuse über ein Wasserzuflußventil wieder mit Wasser gefüllt werden. Diese Anordnung ermöglicht somit eine Entfernung der Verunreinigungen, ohne daß hierbei die kontinuierliche Betriebsweise der gesamten Vorrichtung gestört wird.
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 3 und 4 tritt das Sprühnebelgemisch vor dem Aufschlagen auf
ίο die Prallplatten 11 durch das Rieselbett 12. Gas, das irgendwelche restlichen Verunreinigungen, wie kleine Partikeln oder Dampf, enthält, läuft in Richtung von unten nach oben durch den Sprühnebel aus den Düsen 13 durch und durch das Rieselbett 14, wo-
IS durch solche restlichen Verunreinigungen entfernt werden.
Nach Abschaltung der Vorrichtung nach den F i g. 3 und 4 kann das Rieselbett 14 mit dem aus den Sprühdüsen 15 austretenden Sprühnebel gespült werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Waschen von heißen Gasen, bestehend aus einem teilweise mit Flüssigkeit gefüllten Gefäß, das durch eine senkrechte, in die Flüssigkeit eintauchende Wand, die in Höhe des Flüssigkeitsspiegels durchbrochen ist, unterteilt ist und in dessen einem Teil ein in die Flüssigkeit eintauchendes, dachförmiges, unten offenes Gehäuse, in das das Gas eingeleitet wird, angeordnet ist und einen oberhalb des Daches mündenden, diffusorartig nach oben sich verjüngenden Leitkanal aufweist mit Prallplatten oberhalb des Gehäuses sowie Befeuchtungseinrichtungen für die Gase vor ihrem Eintritt in die Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß in dem der Gaszuführung dienenden anderen Teil des Gefäßes ein nach unten sich glockenförmig verjüngender Einbau (9) mit einer Öffnung nahe über dem Flüssigkeitsspiegel (3) und in diesem Einbau in Richtung des Gasstromes sprühende Düsen (8) angeordnet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 019 279;
    belgische Patentschrift Nr. 568 035;
    USA.-Patentschriften Nr. 2 453 447, 2 385 077,
    345 859, 2 337 983.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    809 597/391 8.68 © Bundesdruckerei Berlin
DED39794A 1961-09-13 1962-09-07 Vorrichtung zum Waschen von heissen Gasen Pending DE1275508B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB32895/61A GB1007145A (en) 1961-09-13 1961-09-13 Improvements in and relating to apparatus for purifying or washing air or other gas

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Publication Number Publication Date
DE1275508B true DE1275508B (de) 1968-08-22

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ID=10345646

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DED39794A Pending DE1275508B (de) 1961-09-13 1962-09-07 Vorrichtung zum Waschen von heissen Gasen

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FR (1) FR1333504A (de)
GB (1) GB1007145A (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE568035A (de) * 1957-05-27
US2337983A (en) * 1941-05-13 1943-12-28 Ernest F Fisher Spray booth
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DE1019279B (de) * 1957-05-27 1957-11-14 Drummond Patents Ltd Vorrichtung zum Nassreinigen und Waschen von Luft oder Gasen

Also Published As

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FR1333504A (fr) 1963-07-26
GB1007145A (en) 1965-10-13

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