DE1258185B - Anordnung von Spannbolzen an grossen Brennkraftmaschinen - Google Patents

Anordnung von Spannbolzen an grossen Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE1258185B
DE1258185B DEA49961A DEA0049961A DE1258185B DE 1258185 B DE1258185 B DE 1258185B DE A49961 A DEA49961 A DE A49961A DE A0049961 A DEA0049961 A DE A0049961A DE 1258185 B DE1258185 B DE 1258185B
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DE
Germany
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cylinder
clamping bolts
internal combustion
crankshaft
combustion engines
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Pending
Application number
DEA49961A
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English (en)
Inventor
Halvard Krabberoed
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Goetaverken AB
Original Assignee
Goetaverken AB
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Filing date
Publication date
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Application filed by Goetaverken AB filed Critical Goetaverken AB
Publication of DE1258185B publication Critical patent/DE1258185B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F7/00Casings, e.g. crankcases or frames
    • F02F7/0002Cylinder arrangements
    • F02F7/0012Crankcases of V-engines

Description

  • Anordnung von Spannbolzen an großen Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Anordnung von Spannbolzen an großen Brennkraftmaschinen mit V-förmig angeordneten Zylinderreihen, wobei die Spannbolzen auf beiden Seiten jedes Zylinders das gesamte Maschinengehäuse einschließlich des Kurbelwellenlagerrahmens mit den Zylinderköpfen verbinden. Diese Spannbolzen werden vorgesehen, um die hohen Belastungen der großen Brennkraftmaschinen aufzunehmen.
  • Bei einer Mehrzylinderbrennkraftmaschine mit vier Paaren von Zylinderreihen, die sich nach Art eines Boxermotors einander gegenüberliegen, wurden auf beiden Seiten der Zylinder Spannbolzen parallel zueinander vorgesehen. Ein Paar Spannbolzen enthält dabei Schlitze, durch die die vollen Bolzen eines anderen Paares hindurchgehen.
  • Bei einer solchen Ausführung wird zwar eine gute Aufnahme der Belastungen erhalten, aber die Spannbolzen sitzen so dicht neben den Kurbelwellenlagern, daß es nicht möglich ist, die Kurbelwelle auszubauen, ohne die Zylinder abzubauen, d. h. den Motor auseinanderzunehmen.
  • Zur Vermeidung dieses Nachteils ist es bei Mehrzylinderbrennkraftmaschinen mit V-förmig angeordneten Zylinderreihen bekanntgeworden, Zugbänder im Maschinengehäuse anzuordnen, die unter einem Winkel zur Zylinderachse liegen.
  • Diese Zugbänder können unmittelbar einen Teil des Maschinengestells bilden und weit oberhalb der Kurbelwelle enden, so daß diese ohne Abnahme der Zylinder ausgebaut werden kann. Da aber die Zugbänder nicht mit dem Kurbelwellenlagerrahmen verbunden sind, werden die Beanspruchungen nur teilweise von den Zugbändern aufgenommen. Es muß zusätzlich ein starker Verbund zwischen dem Zylindergestell und dem Kurbelwellenlagerrahmen vorgesehen werden. Abgesehen hiervon ist diese Lösung gießtechnisch ungünstig.
  • Ferner ist eine Anordnung von Spannbolzen bei Brennkraftmaschinen mit einer Reihe von stehenden Zylindern und mit zwei V-förmig angeordneten Zylinderreihen bekannt, wobei die Spannbolzen nicht nur durch das Zylindergestell und den Kurbelwellenlagerrahmen, sondern auch durch die Lagerdeckel der Kurbelwellenlager hindurchgehen. Dadurch müssen zwangläufig die Spannbolzen gelöst werden, wenn die Kurbelwelle ausgebaut werden soll. Bei der Maschine mit einer Zylinderreihe bilden die Spannbolzen einen Winkel, dessen Scheitel unter dem Kurbelwellenlagerrahmen liegt, so daß die Spannbolzen hier sehr dicht aneinander verlaufen.
  • Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, bei einem einfachen konstruktiven Aufbau die Spannbolzen so anzuordnen, daß die Beanspruchungen durch Verbindung des Zylindergestells und des Kurbelwellenlagerrahmens bestmöglich aufgenommen werden, zugleich aber ein Ausbau der Kurbelwelle ohne Auseinandernehmen der Maschine bzw. Lösen der Spannbolzen möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Spannbolzen mit der Längsachse des Zylinders in an sich bekannter Weise einen Winkel bilden und daß dessen Scheitel in Richtung des Zylinderkopfes liegt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht als Ausführungsbeispiel einen senkrechten Querschnitt durch eine Brennkraftmaschine mit V-förmig angeordneten Zylinderreihen.
  • Auf einem Kurbelwellenlagerrahmen 1 sitzen Zylinderblöcke 2 mit je zwei V-förmig angeordneten Zylindern. Jedes Zylinderpaar bildet somit eine Blockeinheit mit Stirnwänden 3. Zwischen den Zylinderpaaren sind im Kurbelwellenlagerrahmen 1 die Kurbelwellenlager 4 angeordnet. Jede Stirnwand 3 hat eine so große Öffnung 7, damit die Lagerdeckel 6 der Kurbelwellenlager 4 beim Ein- und Ausbau leicht in das Kurbelgehäuse eingebracht bzw. daraus entfernt werden können. In üblicher Weise sind die Zylinderblöcke 2 mit Zylinderlaufbuchsen 8, Zylinderköpfen 9 und Ventilsteuerungen 10 versehen.
  • Der in jedem Zylinder wirkende Verbrennungsdruck wird von Spannbolzen 11, 12 aufgenommen und auf den Kurbelwellenlagerrahmen 1 übertragen. Die Spannbolzen können sich durch Rohre 13 des Zylinderblocks 2 zur Unterseite des Kurbelwellenlagerrahmens 1 erstrecken. Jeder Zylinder hat vorzugsweise vier Spannbolzen 11 und 12 in zwei zur Kurbelwelle 5 parallelen Reihen, wobei zwei Spannbolzen 11 zwischen den Zylindern in jedem Zylinderblock 2 und die beiden anderen Spannbolzen 12 auf der Außenseite der Zylinder angeordnet sind. Die Spannbolzen 11 verlaufen an den Kurbelwellenlagern 4 vorbei und überschneiden sich oberhalb derselben mit den entsprechenden Spannbolzen 11 des gegenüberliegenden Zylinders, so daß die öffnungen 7 ausreichend frei bleiben, um die Lagerdeckel 6 herausheben zu können. Zu diesem Zweck bilden die Spannbolzen 11 und 12 mit der Längsachse der Zylinder einen Winkel, dessen Scheitel in Richtung des Zylinderkopfes 9 liegt, d. h., die Spannbolzen 11, 12 sind in Richtung zur Kurbelwelle 5 auseinandergespreizt. Dabei sind keine zusätzlichen Verstärkungen notwendig, um die in Längsrichtung des Zylinders wirkende Kraftkomponente aufzunehmen. Aus Gründen der Symmetrie bilden die Spannbolzen 12 denselben Winkel mit der Zylinderachse wie die Spannbolzen 11.
  • Bei der beschriebenen Anordnung können der Zylinderblock 2 und der Kurbelwellenlagerrahmen 1 sehr einfach ausgebildet sein: Der Verbrennungsdruck wird unmittelbar vorn Zylinder auf den Kurbelwellenlagerrahmen 1 übertragen, weil die Spannbolzen 11,12 sich vom Zylinder durch den Zylinderblock, 2 am Kurbelwellenlager 4 vorbei bis zum Kurbelwellenlagerrahmen 1 erstrecken, an dem sie vorzugsweise auf seiner Unterseite verankert sind.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Anordnung von Spannbolzen an großen Brennkraftmaschinen mit V-förmig angeordneten Zylinderreihen, wobei die Spannbolzen auf beiden Seiten jedes Zylinders das gesamte Maschinengehäuse einschließlich des Kurbelwellenlagerrahmens mit den Zylinderköpfen verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbolzen (11, 12) mit der Längsachse des Zylinders in an sich bekannter Weise einen Winkel bilden und daß dessen Scheitel in Richtung des Zylinderkopfes (9) liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 485 016, 726125; französische Patentschrift Nr. 1246 475.
DEA49961A 1964-09-29 1965-08-10 Anordnung von Spannbolzen an grossen Brennkraftmaschinen Pending DE1258185B (de)

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SE1258185X 1964-09-29

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DE1258185B true DE1258185B (de) 1968-01-04

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ID=20422789

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DEA49961A Pending DE1258185B (de) 1964-09-29 1965-08-10 Anordnung von Spannbolzen an grossen Brennkraftmaschinen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994010435A1 (en) * 1992-11-05 1994-05-11 Man B&W Diesel A/S Large crosshead piston engine

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE485016C (de) * 1929-10-25 Rolls Royce Mehrzylinder-Brennkraftmaschine
DE726125C (de) * 1938-03-20 1942-10-07 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Gehaeuse fuer Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen
FR1246475A (fr) * 1960-01-15 1960-11-18 Schwermaschb Karl Liebknecht Carter de vilebrequin pour moteurs à combustion interne

Patent Citations (3)

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