DE1245242B - Absperrventil fuer gasfoermige oder fluessige Medien - Google Patents

Absperrventil fuer gasfoermige oder fluessige Medien

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DE1245242B
DE1245242B DE1965B0080389 DEB0080389A DE1245242B DE 1245242 B DE1245242 B DE 1245242B DE 1965B0080389 DE1965B0080389 DE 1965B0080389 DE B0080389 A DEB0080389 A DE B0080389A DE 1245242 B DE1245242 B DE 1245242B
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DE
Germany
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valve
shut
support element
annular support
sleeve part
Prior art date
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Pending
Application number
DE1965B0080389
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Helfrich
Dipl-Ing Josef Schoening
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brown Boveri Krupp Reaktorbau GmbH
Original Assignee
Brown Boveri Krupp Reaktorbau GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/42Valve seats
    • F16K1/425Attachment of the seat to the housing by plastical deformation, e.g. valve seat or housing being plastically deformed during mounting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Absperrventil für gasförmige oder flüssige Medien Die vorliegende Erfindung betrifft ein Absperrventil für gasförmige oder flüssige Medien, das insbesondere für Kernenergieanlagen verwendet werden soll.
  • Den an derartige Absperrventile gestellten hohen Dichtigkeitsanforderungen wird bei vorbekannten Ausführungen dadurch genügt, daß die Ventile zwischen Ventilsitz und Teller verschweißt sind oder durch die Abdichtung der Ventilspindel mittels Faltenbalges.
  • Aus der USA.-Patentschrift 2192 339 ist ein Flüssigkeitsabsperrventil bekannt, bei dem zwischen dem Ventilsitz und der Ventilplatte eine elastische Ringhülse vorgesehen ist, die beim Aufeinanderpressen der beiden Ventilteile verformt wird. Der Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß das Ventil undicht wird, wenn sich zwischen den dichtenden Flächen Schmutz festsetzt, und daß nur ein geringer Strömungswiderstand beim Diffundieren von Gasmolekülen vorhanden ist, da die Einrichtung nur über eine Dichtfläche verfügt.
  • Ein in der französischen Patentschrift 1282 630 beschriebenes Ventil besitzt zwar mehrere hintereinandergeschaltete Dichtungen, so daß die Diffusion von Gasmolekülen bedeutend verringert wird, aber die Dichtungen werden lediglich mit ihren Kanten auf die Ventilplatte gepreßt. Dies hat zur Folge, daß nach längerer Betriebsdauer diese Dichtkanten nicht mehr gleichmäßig anliegen und - da sie sich nicht elastisch anschmiegen können - ihre Dichtwirkung erheblich nachläßt.
  • Aus der USA.-Patentschrift 1638 162 ist ein Ventil bekannt, bei dem an der Ventilplatte ein ringförmiges Auflageelement mit abgeschrägten äußeren und inneren Dichtungsflächen vorgesehen ist, das in einen am Ventilsitz befindlichen starren Ringraum eingreift. Das Auflageelemeent weist über seine gesamte Länge einen Schlitz auf, der dem Element eine gewisse Elastizität verleiht. Jedoch ist das Verhältnis vom Querschnitt des Auflageelements zu dem Schlitz so ungünstig, daß kleine Unebenheiten auf den dichtenden Flächen (z. B. Staub) nicht durch elastische Verformung ausgeglichen werden können. Die Dichtung erfolgt nur durch mechanische Anpressung.
  • Die vorliegende Erfindung geht von der Aufgabenstellung aus, ein Absperrventil für gasförmige oder flüssige Medien anzugeben, das eine erheblich verbesserte Sitzdichtigkeit gegenüber den bekannten Ventilen aufweist.
  • Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das ringförmige Auflageelement in einen aufweitbaren Ringraum eines elastisch verformbaren Dichtungselements eingreift, das einen inneren und einen äußeren, jeweils frei aufragenden Hülsenteil aufweist, und daß der innere Hülsenteil in Verbindung mit dem äußeren Hülsenteil im Bereich ihres freien Rands eine ringtrichterförmige Ausnehmung bestimmen, in die das angepaßte ringförmige Auflageelement des einen Ventilteils bei der Verschiebebewegung eingreift.
  • Das Auflageelement weist eine etwas größere Breite als der Ringspalt zwischen den beiden Hülsenteilen auf, wodurch beim Anpressen des Auflageelements eine elastische Verformung des Dichtungselements bewirkt wird. Durch die elastische Verformung wird eine große Dichtigkeit zwischen Ventilsitz und Ventilplatte erreicht. Hinzu kommt, daß im Ventilsitz zwei Dichtflächen vorhanden sind, zwischen denen sich ein Verzögerungsraum befindet, was die Dichtigkeit des Ventilsitzes noch vergrößert. Eine weitere Verbesserung der Dichtigkeit beruht darauf, daß der Druck des abzusperrenden Mediums jeweils die eine der dichtenden trichterförmigen Flächen an dem Dichtungselement gegen die mit dieser zusammenwirkenden Fläche am Auflageelement drückt, wodurch bei großen in ihrer Richtung wechselnden Differenzdrücken hohe Dichtigkeiten erreicht werden. Bei dem Ventil gemäß der USA.-Patentschrift 1638 162 liegt die abgeschrägte Fläche des Auflageelements nur mit dem Anpreßdruck von der Spindel her auf der Kante des starren Ringraums auf, d. h., das Ventil wirkt nicht selbstdichtend.
  • Das elastische Dichtungselement kann entweder an der Ventilplatte oder am Ventilsitz angebracht sein.
  • Die Dichtigkeit des Ventilsitzes kann vorteilhaft noch dadurch gesteigert werden, daß die Dichtungsflächen sowohl an dem ringförmigen Auflageelement als auch an dem elastischen Dichtungselement kegelmantelförmig ausgebildet sind. Dadurch wird eine flächenhafte Dichtung erreicht, die der Diffusion von gasförmigen Medien einen großen Widerstand entgegengesetzt.
  • Die Ventilplatte ist zweckmäßig beweglich an der Ventilspindel aufgehängt, wobei die Ventilspindel an ihrem unteren Ende in an sich bekannter Weise ballig ausgebildet ist. Eine derartige Anordnung bewirkt, daß Fertigungstoleranzen in gewissen Grenzen auf die Dichtigkeit des Ventils keinen Einfluß haben.
  • Das elastische Dichtungselement kann aus zwei koaxialen Teilen zusammengesetzt sein, wobei jeder Teil ein Hülsenteil trägt. Beide Teile sich durch eine Schweißnaht mit dem Ventilsitz verbunden.
  • Vorteilhaft ist jedoch das elastische Dichtungselement mit seinem inneren und seinem äußeren Hülsenteil als einstückiger Formteil ausgebildet, so daß eine Schweißnaht ausreichend ist, um nicht nur die beiden Ventilräume gasdicht voneinander zu trennen, sondern auch den aufweitbaren Ringraum völlig abzudichten.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Absperrventils schematisch dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Sitz- und Kegelanordnung gemäß' der vorliegenden Erfindung, F i g. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel, F i g. 3 eine Einzelheit der erfindungsgemäßen Sitz- und Kegelanordnung.
  • F i g.1 zeigt ein Absperrventil, an dessen Sitz 1 ein zwei elastische Hülsenteile 2 und 3 aufweisendes Dichtungselement angebracht ist, und zwar ist es durch eine Schweißnaht 4 mit dem Ventilsitz 1 verbunden, um das Ventilgehäuse völlig abzudichten. Zwischen den elastischen Hülsenteilen 2 und 3 befindet sich ein ringförmiger Spalt 5. Eine Ventilplatte 6 ist beweglich an ihrer Spindel 7 aufgehängt, die an ihrem unteren Ende eine ballige Ausbildung 8 aufweist und mit dieser in einer in der Ventilplatte 6 vorgesehenen Pfanne 9 ruht. Der untere Teil der Ventilplatte 6 trägt ein ringförmiges Auflageelement 10, das weniger elastisch ist als die Hülsenteile 2 und 3 und eine etwas größere Breite besitzt als der Ringspalt 5. Wird das Absperrventil geschlossen, so wird das Auflageelement 10 durch den Anpreßdruck in den ringförmigen Spalt 5 hineingedrückt, wobei der obere Bereich der Hülsenteile 2 und 3 elastisch verformt und nach außen bzw. innen gebogen wird. Es entstehen zwei Dichtflächen 11 und 12, zwischen denen sich der Ringspalt 5 befindet, der als Verzögerungsraum wirkt. Durch die elastische Verformung der Hülsenteile 2 und 3 sowie durch die beiden Dichtflächen 11 und 12 mit dazwischenliegendem Verzögerungsraum wird eine große Dichtigkeit im Ventilsitz erreicht. Außerdem wirkt das Ventil in beiden Richtungen selbstdichtend, da durch den Differenzdruck je nach Beaufschlagung eine der beiden elastischen Hülsenenden auf die Gegenfläche gedrückt wird. Mit steigendem Druck erfolgt eine stärkere Anpressung, wodurch gerade bei großen Differenzdrücken hohe Dichtigkeiten erreicht werden. Die F i g. 2 zeigt eine Kegel- und Sitzanordnung, bei der die bewegbare Ventilplatte 6 unterhalb des Ventilsitzes 1 angebracht ist. Die elastischen Hülsenteile 2 und 3 sind am Ventilsitz 1 (nicht dargestellt) aufgehängt. Die Ventilplatte 6 ist gegenüber der Spindel 7 bewegbar angelenkt, die durch den Ventilsitz hindurchgeführt ist und eine ringförmige, ballige Ausbildung 13 aufweist. Die Ventilplatte 6 trägt das weniger elastische Auflageelement 10, das bei geschlossenem Ventil in den ringförmigen Spalt 5 gepreßt wird und die Hülsenteile 2 und 3 elastisch verformt. Durch die bewegliche Lagerung der Ventilplatte 6 an der Spindel 7 wird erreicht, daß Fertigungstoleranzen sich in gewissen Grenzen nicht auf die Dichtigkeit des Ventils auswirken können.
  • Das Ende des Auflageelements 10, das in den Ringspalt 5 gepreßt wird, kann sehr verschiedene Formen aufweisen, die jedoch mit den verformten Hülsenenden gute Dichtflächen bilden müssen.
  • In der F i g. 3 ist ein günstiges Beispiel des Auflageelements 10 dargestellt, dessen Ende kegelmantelförmig ausgebildet ist und das sich daher besonders gut den ebenfalls kegelmantelförmig ausgebildeten Enden der Hülsenteile 2 und 3- anpaßt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Absperrventil für gasförmige oder flüssige Medien, insbesondere für Kernenergieanlagen, bei dem an einem der beiden in der Absperrstellung einander angepreßten Ventilteile ein ringförmiges Auflageelement mit abgeschrägten äußeren und inneren Dichtungsflächen vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das ringförmige Auflageelement (10) in einen aufweitbaren Ringraum (5) eines elastisch verformbaren Dichtungselements eingreift, das einen inneren und einen äußeren, jeweils frei aufragenden Hülsenteil (2 und 3) aufweist, und daß der innere Hülsenteil (2) in Verbindung mit dem äußeren Hülsenteil (3) im Bereich ihres freien Randes eine ringtrichterförmige Ausnehmung bestimmen, in die das angepaßte ringförmige Auflageelement (10) des einen Ventilteils bei der Verschiebebewegung eingreift.
  2. 2. Absperrventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl an dem elastischen Dichtungselement als auch- an dem ringförmigen Auflageelement (10) die Dichtungsflächen (11, 12) kegelmantelförmig ausgebildet sind.
  3. 3. Absperrventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Dichtungselement mit seinem inneren (2) und äußeren Hülsenteil (3) als einstückiger Formteil gestaltet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 152 869, 500 125, 539 524; österreichische Patentschrift Nr. 206 713; französische Patentschrift Nr. 350 776, 38814.4, 1282 630; USA.-Patentschrift Nr.1 638 182.
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Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE152869C (de) *
FR350776A (fr) * 1905-01-14 1905-06-26 Hes Robinet étanche à clapet et siège bi-coniques
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US1638182A (en) * 1925-12-31 1927-08-09 Butell Adolphus Shade Shift lever
DE500125C (de) * 1930-06-18 J & A Niclausse Soc Kegelventil mit zwei nacheinander zur Wirkung kommenden Dichtungsstellen, von denen die zuerst wirkende federnd ausgebildet ist
DE539524C (de) * 1931-11-30 Patentverwertungs A G Alpina Dichtung mit kegelfoermigen Flaechen fuer Vakuum- und Druckapparate
AT206713B (de) * 1957-03-19 1959-12-28 Curt Leibnitz Drosselventil
FR1282630A (fr) * 1960-12-13 1962-01-27 Perfectionnements aux dispositifs d'étanchéité poussée à contact dur pour vannes et analogues

Patent Citations (8)

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