DE1155654B - Steuereinrichtung an Revolver-Drehautomaten - Google Patents

Steuereinrichtung an Revolver-Drehautomaten

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DE1155654B
DE1155654B DEI16975A DEI0016975A DE1155654B DE 1155654 B DE1155654 B DE 1155654B DE I16975 A DEI16975 A DE I16975A DE I0016975 A DEI0016975 A DE I0016975A DE 1155654 B DE1155654 B DE 1155654B
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Germany
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worm
piece
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cam
turret
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DEI16975A
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Gerhard Foell
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/34Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission
    • B23Q5/341Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission cam-operated
    • B23Q5/347Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission cam-operated controlled in conjunction with tool or work indexing means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Steuereinrichtung an Revolver-Drehautomaten Bei den bekannten Steuereinrichtungen zum Steuern des Revolverschlittens und des Revolverkopfes an Werkzeugmaschinen ist üblicherweise eine Steuerscheibe angeordnet, die während des Arbeitens der Werkzeugmaschine ständig mit gleichmäßiger Geschwindigkeit umläuft. Mit dieser Steuerscheibe wirkt eine Abtastrolle zusammen, die ihrerseits über ein Gestänge auf den Revolverschlitten bzw. den Revolverkopf wirkt. Die üblichen Steuerscheiben sind dabei so ausgebildet, daß sie Kurvenabschnitte aufweisen, die aus einem meist eine gleichmäßige Steigung aufweisenden Arbeitskurvenstück und einem im wesentlichen radial verlaufenden Schaltkurvenstück bestehen.
  • Wenn nun das Abtastelement ungefähr am Ende eines Arbeitskurvenstückes angekommen ist, so hört das Arbeiten des betreffenden Werkzeuges bereits auf, jedoch ist immer noch eine gewisse Drehung der Steuerscheibe notwendig, bis die Abtastrolle radial nach innen schwenken kann. Hierdurch geht wertvolle Zeit beim Arbeitsablauf der Werkzeugmaschine verloren. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worden, am Ende des Arbeitskurvenstückes die Abtastrolle kurz so weit zurückzuziehen, daß sie nunmehr sofort radial nach innen schwenken kann. Um ferner eine größere Arbeitslänge der Arbeitskurvenstücke zu erhalten, ist außerdem vorgeschlagen worden, am inneren Teil des Schaltkurvenstückes eine Ausnehmung vorzusehen, in die dann die Abtastrolle durch entsprechendes Vorschieben hineinbewegt werden kann (deutsches Patent 1104 791).
  • Diese vorgeschlagene Einrichtung hat zweifellos gegenüber dem Bekannten insofern erhebliche Vorteile, als die Stückzeit, die zur Bearbeitung eines Werkstücks notwendig ist, herabgesetzt werden kann und weil die zum Vorschub der Werkzeuge verfügbaren Arbeitskurvenstücke länger sind. Der Nachteil dieser Einrichtung liegt jedoch darin, daß die Abtastrolle durch eine verhältnismäßig komplizierte Vorrichtung vor- und zurückbewegt werden muß, wobei besonders beachtet werden muß, daß die Rolle nach dem Wiedervorbewegen die gleiche Stelle wieder einnimmt.
  • Dieser Nachteil wird nun bei Steuereinrichtungen zum Steuern eines Revolverschlittens und zum Schalten eines auf ihm angebrachten Revolverkopfes an automatischen Werkzeugmaschinen mit einer Steuerscheibe, die je Revolverkopfwerkzeug einen Kurvenabschnitt mit einem Arbeitskurvenstück und einem Schaltkurvenstück aufweist und von einem Abtastelement eines auf den Revolverschlitten einwirkenden Abtasthebels abgetastet wird, gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß ungefähr bei Erreichen des Endes eines Arbeitskurvenstückes durch das Abtastelement die jeweils eine Ausnehmung am Innenteil des Schaltkurvenstückes aufweisende Steuerkurve um ein vorbestimmtes Stück nach vorwärts und dann um das gleiche Stück wieder rückwärts gedreht wird, derart, daß das Abtastelement am Ende des Arbeitskurvenstückes rasch radial nach innen schwenken kann und anschließend dieses Abtastelement in die Ausnehmung eingeschoben wird. Durch dieses Vorwärts- und Rückwärtsschwenken der Steuerkurve wird auf einfachere Weise das gleiche günstige Ergebnis erzielt wie bei der bereits vorgeschlagenen Hin- und Herbewegung des Abtastelementes, denn diese Vor- und Rückwärtsbewegung der Kurvenscheibe kann mit einfacheren Mitteln durchgeführt werden.
  • Beispielsweise kann dies dadurch geschehen, daß bei Antrieb der Kurvenscheibe über eine Schnecke und ein Schneckenrad die Schnecke beim Schaltvorgang ein vorbestimmtes Stück axial hin- und hergeschoben wird. Dieses Hin- und Herschieben muß verhältnismäßig kurzzeitig vor sich gehen, und zwar während des Schaltens des Revolverkopfes. Es wird daher vorteilhaft hierzu eine Schnellschaltkupplung verwendet, und zur Vereinfachung des Aufbaus der Steuereinrichtung kann zu diesem Zweck die gleiche Schnellschaltkupplung benutzt werden, durch die die Weiterschaltung des Revolverkopfes bewirkt wird.
  • Zwischen dieser Schnellschaltkupplung und der Schnecke muß eine Übertragungsvorrichtung, beispielsweise ein Übertragungsgestänge, angeordnet sein. Vorzugsweise ist dabei mit der beim normalen Arbeiten stillstehenden Schnellschaltkupplungshälfte eine Kurve fest verbunden, die auf die Schnecke einwirkt.
  • Bei den bekannten Maschinen ist die Schnecke in axialer Richtung festgelegt, und beim normalen Arbeiten trifft das gleiche auf die gemäß der Erfindung verschiebbare Schnecke zu. Wenn jedoch die Schnecke jeweils während des Schaltvorgangs kurz hin- und hergeschoben werden soll, muß dann die eine axiale Festlegung aufgehoben werden. Vorzugsweise ist diese eine axiale Festlegung mit Hilfe einer Fixiervorrichtung durchgeführt, die zusammen mit der Schneckenverschiebung gesteuert wird.
  • Zweckmäßig bildet die Fixiervorrichtung einen Teil des Übersetzungsgestänges und weist einen Fixierhebel auf, der die gewünschte axiale Fixierung der Schnecke bewirkt bzw. diese aufhebt. Dieser Fixierhebel kann mit einem Ringstück zusammenwirken, das mindestens in einer axialen Richtung mit der Schnecke mindestens mittelbar formschlüssig verbunden ist.
  • Die Fixierung erfolgt zweckmäßig über einen in einem Führungsstück verschiebbar angeordneten Fixierschieber, der mit seinem freien Ende in eine Ringnut des Ringstückes eingreifen kann und mit dem Fixierhebel in Wirkverbindung steht.
  • Die Schnecke selbst wird vorzugsweise als Hülsenschnecke ausgebildet, so daß sie auf einer Schneckenwelle verschoben werden kann, auf der sie in bekannter Weise unverdrehbar angeordnet ist.
  • Das Zurückschieben der Schnecke in die Ausgangslage geschieht zweckmäßig über eine Feder. Da eine derartige Feder jedoch einen ziemlich großen axialen Raum einnimmt und die Sehneckenwelle so dicht als möglich an der Schnecke gelagert sein sollte, ist es zweckmäßig, wenn die Schneckenwelle über die Schneckenlagerung hinaus verlängert und auf dieser Verlängerung die Feder angebracht ist. Bei dieser Konstruktion ist es vorteilhaft, wenn auch das Ringstück außerhalb der Schneckenwellenlagerung angeordnet und die Feder dann unmittelbar auf dieses Ringstück wirkt. Zur Übertragung des Feierdruckes auf die Schnecke kann dann noch zwischen dem Ringstück und der Hülsenschnecke eine Zwischenbuchse angeordnet sein, mit der das Ringstück zweckmäßig fest verbunden ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine schaubildliche schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Steuereinrichtung zum Steuern und Schalten eines Revolverschlittens an Werkzeugmaschinen, Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Teil der Steuereinrichtung nach Linie 2-2 der Fig. 4 in größerem Maßstab als Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 4, Fig. 4 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles A der Fig. 2, wobei einzelne Teile aufgebrochen sind und die Schnecke axial in Arbeitslage festgelegt ist, Fig. 5 eine Darstellung gemäß Fig. 4, mit entriegelter und axial verschobener Schnecke, Fig. 6 eine Stirnansicht der Steuerscheibe in größerem Maßstab als Fig. 1, Fig. 6 a eine Teilstirnansicht der Steuerscheibe in vergrößertem Maßstab, Fig.7 bis 9 verschiedene Stellungen der Steuerscheibe relativ zum Segmenthebel in schematischer, vereinfachter Darstellung. In der schaubildlichen Ansicht der Steuereinrichtung gemäß Fig. 1 ist mit 10 eine mit gleichbleibender Geschwindigkeit umlaufende Welle bezeichnet, die durch beliebige Antriebsmittel in an sich bekannter Weise angetrieben ist. Auf dieser Antriebswelle 10 ist ein Zahnrad 11 befestigt, das mit einem Zahnrad 12 einer Vorgelegewelle 14 kämmt. Auf dieser Vorgelegewelle 14 ist ein weiteres Zahnrad 15 angeordnet, das mit einem Zahnrad 16 einer zweiten Vorgelegewelle 17 kämmt. Auf dieser Vorgelegewelle 17 ist ein Zahnrad 18 angeordnet, das mit einem Zahnrad 19 einer Schneckenwelle 20 kämmt, auf der eine Hülsenschnecke 21 verschiebbar angeordnet ist, die mit einem Schneckenrad 22 kämmt. Das Schneckenrad ist auf einer Welle 23 angeordnet, die an ihrem einen Ende eine Nockenscheibe 24 und an ihrem anderen Ende eine Steuerscheibe 25 trägt.
  • Bei Drehung der Antriebswelle 10 dreht sich also die Nockenscheibe 24 und die Steuerscheibe 25.
  • Das ständig umlaufende Zahnrad 18 kämmt ferner mit einem Zahnrad 31, und dieses treibt über ein Zahnrad 32 eine Zwischenwelle 45 an.
  • Auf der ständig umlaufenden Zwischenwelle 45 (s. Fig. 4) ist eine Schnellschaltkupplung 33 vorgesehen, deren Kupplungsteil 36 mit der Welle durch einen Stift 37 fest verbunden ist, während die Kupplungsteile 34 und 35 im Normalfall stillstehen. Die Betätigung der an sich bekannten Schnellschaltkupplung geschieht mit Hilfe eines bei 41 gelagerten Steuerhebels 40, der durch die Nocken 42 der bereits erwähnten Nockei:scheibe 24 angefahren wird.
  • Bei jedem Schaltvorgang, d. h. wenn ein Nocken 42 den Steuerhebel 40 betätigt, fällt das Kupplungsteil 35 in das Kupplungsteil 36 ein und wird von diesem um 360° gedreht und wieder entkuppelt. Auf dem Kupplungsteil 34 ist eine Umfangskurve 50 eingearbeitet und ferner ein Zahnrad 46 befestigt. Dieses Zahnrad kämmt mit dem Zahnrad 47. Die Schaltzeit der Schnellschaltkupplung ist je nach Größe des Revolverschlittens 1/s bis 1 Sekunde.
  • Mit der Steuerkurve 25 wirkt ein als Ganzes mit 65 bezeichneter Segmenthebel zusammen, der ein Zahnsegment 66 aufweist und um die Achse 67 schwenkbar ist. Mit 68 ist der Abtastarm des Segmenthebels bezeichnet, der mit seiner Abtastrolle 64 auf der Steuerscheibe 25 abläuft. Mit dem Zahnsegment 66 wirkt eine Zahnstange 70 zusammen, die auf einem Revolverschlitten 71_ verschiebbar angeordnet ist und über eine Pleuelstange 72 mit einer Kurbel 73 verbunden ist, die auf einer Welle 74 befestigt ist. Diese Welle wird über ein mit dem Zahnrad 47 kämmendes Zahnrad 75 und zwei Kegelräder 76 und 77 angetrieben. 80 ist ein Revolverkopf, an dem ein Werkzeug 81 angebracht ist. Näher auf den eigentlichen Schaltvorgang und den Vorschub des Revolverschlittens einzugehen, erübrigt sich, da diese Vorgänge an sich bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung sind.
  • Die auf dem Kupplungsteil 36 angeordnete Umfangskurve 50 wirkt mit einer Abtastrolle 51 eines Abtasthebels 52 zusammen. Diese Bewegung der Abtastrolle wird über ein als Ganzes mit 53 bezeichnetes Gestänge, zu dem auch der Abtasthebel gehört, auf die Hülsenschnecke 21 übertragen. Die Konstruktion dieses Gestänges und die Anordnung der Schnecke wird im folgenden an Hand der Fig. 2 bis 5 des näheren erklärt. Soweit in diesen Figuren Teile vorkommen, die mit den Teilen der Fig. 1 übereinstimmen, so sind sie mit den gleichen Ziffern bezeichnet.
  • Die in Fig. 2 besonders deutlich erkennbare Schneckenwelle ist in einem Gehäuseteil 60 bei 61 und in einem Gehäuseteil 62 bei 63 radial gelagert. Auf dem in den Fig. 2 bis 4 rechten Ende trägt die Schneckenwelle 20 das Zahnrad 19, und außerdem ist auf der Schneckenwelle noch ein Abstützring 79 fest angeordnet, zwischen dem und dem Gehäuseteil 62 ein Drucklager 82 angeordnet ist. Ein weiteres Drucklager 87 ist zwischen der gemäß Fig. 2 linken Seite des Gehäuseteils 62 angeordnet, dessen Außenring durch einen Bund 78 der Schneckenwelle gehalten ist.
  • Wie bereits erwähnt, ist die Hülsenschnecke 21 auf der Schneckenwelle 20 verschiebbar angeordnet. Um ein Verdrehen der Hülsenschnecke zu verhindern, ist ein Keil 56 angebracht. Mit der Hülsenschnecke ist ferner ein Verschiebering 57 fest verbunden, auf dessen Zwecke weiter unten des näheren eingegangen wird.
  • An der in Fig. 2 bis 4 linken Seite der Hülsenschnecke ist eine Zwischenbuchse 83 auf der Schnekkenwelle 20 verschiebbar angeordnet, die das Radiallager 61 durchgreift und an ihrem linken Ende ein eine Ringnut 84 aufweisendes Ringstück 85 trägt. Die Verdrehung der Zwischenbuchse 83 und damit des Ringstückes 85 relativ zur Schneckenwelle 20 ist durch einen Keil 86 verhindert. Auf dem äußeren linken Ende gemäß Fig. 2 bis 4 der Schneckenwelle ist eine Schraubenfeder 88 angebracht, die sich einmal gegen auf das Wellenende aufgeschraubte Muttern 89 und zum anderen gegen das Ringstück 85 abstützt. Die Anordnung ist dabei derart, daß der Druck der Feder über das Ringstück 85, die Zwischenbuchse 83 auf die Hülsenschnecke 21 weitergegeben wird, die unter der Wirkung der Feder gegen das Axiallager 87 mit ihrem Verschiebering 57 angepreßt wird.
  • Auf einer Hebelwelle 90 ist der bereits erwähnte, die Abtastrolle 51 tragende Abtasthebel 52 fest angeordnet. Im Abstand zu diesem Abtasthebel 52 ist auf der Hebelwelle ein als Ganzes mit 91 bezeichneter Doppelhebel fest angebracht, der einen Verschiebearm 92 und einen Fixierarm 93 aufweist. Der Verschiebearm 92 weist Verschieberollen 99 auf, die in die Ringnut 94 des Verschieberinges 81 eingreifen.
  • An das äußere Ende des Fixierarmes 93 ist bei 95 eine Lasche 96 angelenkt, die ihrerseits bei 97 mit einem Block 98 gelenkig verbunden ist, der in einem Führungsstück 100 gegen die Wirkung einer Feder verschiebbar ist.
  • An seinem Ende trägt der Block 98 eine Fixierrolle 103, die in die Ringnut 84 des Ringstückes 85 eingreifen kann.
  • Im folgenden soll nun des näheren beschrieben werden, wie die Hülsenschnecke bei Betätigung der Schnellschaltkupplung 33 rasch hin- und hergeschoben wird.
  • Beim üblichen Arbeiten der Werkzeugmaschine, d. h. wenn ein Werkzeug im Eingriff mit dem Werkstück ist, befindet sich die Hülsenschnecke in der in Fig. 2 und 4 bezeichneten Lage. In dieser Stellung greift die Fixierrolle 103 in die Ringnut 84 des Ringstückes 85 ein, und damit ist die axiale Lage der Hülsenschnecke 21 festgelegt. Die Hülsenschnecke arbeitet also in dieser Lage in der gleichen Weise, wie dies bei den bekannten Werkzeugmaschinen der Fall ist.
  • Wenn nun die Schnellschaltkupplung 33 betätigt wird, so wird die ständig umlaufende Kupplungshälfte 36 mit der Schaltmuffe 35 gekuppelt, deren Kupplung auch dann mit der Kurve 50 stets erhalten bleibt. Damit dreht sich die Kurve 50 ein einziges Mal, und bei dieser Drehung der Kurve wird der Abtasthebel52 und damit auch die Hebelwelle 90 entsprechend geschwenkt. Durch die Schwenkung der Hebelwelle 90 erfährt auch der Doppelhebel 91 eine entsprechende Schwenkung. Hierdurch wird einmal der Fixierarm 93 gedreht und damit über die Lasche 96 und den Block 98 die Fixierrolle 103 aus der Ringnut 84 herausbewegt. Gleichzeitig bewegt der Verschiebearm 92 über den Verschiebering 57 die Hülsenschnecke 21 gemäß den Fig.2, 4 und 5 um ein vorbestimmtes Stück nach links. Dabei wird durch die Hülsenschnecke 21 die Zwischenbuchse 83 und das Ringstück 85 gegen die Wirkung der Feder 88 ebenfalls nach links bewegt. Nach entsprechender Drehung der Kurve 50 erfolgt dann ein Rückschwenken des Doppelhebels 90 unter der Wirkung der Feder 88, so daß die Hülsenschnecke 21 und außerdem die Zwischenbuchse 83 und das Ringstück 85 in ihre Ausgangslage gemäß Fig. 2 bis 4 zurückkehren. Sobald sie in dieser Lage angelangt sind, erfolgt dann durch das entsprechende Schwenken des Doppelhebels 91 ein Eingreifen der Fixierrolle 103 in die Ringnut 84 des Ringstückes 85, so daß dann die Hülsenschnecke in axialer Lage wieder festgelegt ist.
  • Durch die Hin- und Herbewegung der Hülsenschnecke 21 wird das Schneckenrad 22 entsprechend vorwärts bzw. rückwärts bewegt, und diese Vorwärts-und Rückwärtsbewegung wird auf die Steuerscheibe 25 übertragen, die eine entsprechende Vorwärts- und Rückwärtsbewegung ausführt. Bevor des näheren auf die Auswirkung dieser zusätzlichen Bewegung in bezug auf den gleichmäßigen Umlauf der Steuerscheibe eingegangen wird, sei diese noch an Hand der Fig. 6 und 6 a des näheren erläutert.
  • Die Steuerscheibe 25 weist eine Anzahl von Kurvenabschnitten 110 bis 115 auf, die jeweils Arbeitskurvenstücke 116 bis 121 und Schaltkurvenstücke 122 bis 127 besitzen. Während die ersteren zum üblichen Vorschub der Werkzeuge dienen, sind die letzteren bei den üblichen Steuerkurven im wesentlichen radial. Im Gegensatz hierzu haben die Schaltkurvenstücke gemäß der Erfindung je ein kurzes radiales Teil 128 bis 133 und jeweils ein nach innen gerichtetes Bogenstück 134 bis 139. Durch die letzteren entstehen dabei Ausnehmungen 140 bis 145.
  • Wenn nun die Abtastrolle 64 in der Lage B (Fig. 6, 6 a und 7) angekommen ist, so ist der eigentliche Arbeitsvorgang beendet, und bei der üblichen langsamen Drehung der Steuerscheibe vergeht eine verhältnismäßig lange Zeit, bis sich die Steuerscheibe 25 so weit bewegt hat, daß die Abtastrolle 64 radial nach innen schwenken kann.
  • Wird nun gemäß der Erfindung die Steuerscheibe ein entsprechendes Stück in rascher Bewegung nach vorwärts weitergedreht, wenn die Abtastrolle in der Stellung B angekommen ist, (s. strichpunktierte Lage in Fig. 6 a) so kann nunmehr die Abtastrolle, wie in Fig. 8 und 9 angedeutet, radial nach innen schwenken. Sobald die Abtastrolle ihre Endlage in Berührung mit dem nächsten Arbeitskurvenstück erreicht hat, wird die Steuerscheibe entsprechend dem vorgeschobenen Stück wieder nach rückwärts bewegt, und die Abtastrolle gelangt in die Ausnehmung 140 und nimmt die Lage C ein.
  • Nunmehr kann der nächste Arbeitsvorgang beginnen, und zwar erfolgt die Abtastung des Arbeitskurvenstückes 117 bereits bei Punkt x, wodurch die Länge dieses Arbeitskurvenstückes um die Strecke bis zum Punkt y verlängert ist.
  • Dieser eben beschriebene Vorgang wiederholt sich bei allen Kurvenabschnitten, so daß, insgesamt gesehen, einmal eine erhebliche Verkürzung der Schaltzeiten erreicht und außerdem die für das eigentliche Arbeiten zur Verfügung stehenden Kurvenstücke der Steuerkurve erheblich verlängert werden können.
  • Durch diese Anordnung kann der Anteil der unbenutzten Kurvenstücke auf ungefähr 5 bis 17 % vermindert werden, so daß sich die Leistung, d. h. die an der Hauptzeit beteiligten Kurvenstücke, entsprechend steigert. Es hat sich dabei ergeben, daß diese Leistungssteigerung 10''% und mehr betragen kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Vorschubsteuerung des Revolverschlittens und zum Schalten des Revolverkopfes eines Revolverdrehautomaten mit einer Steuerkurvenscheibe, die für jede Revolverkopfstellung einen Kurvenabschnitt mit einem Arbeitskurvenstück und mit einem eine nach innen rückwärts gerichtete Ausnehmung aufweisenden Schaltkurvenstück hat und von der Abtastrolle eines unter Federdruck anliegenden Abtasthebels abgetastet wird, der auf den Revolverschlitten wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der gleichmäßigen Drehung der Steuerkurvenscheibe (25) in dem Augenblick, in dem die Abtastrolle (64) das Ende einer Vorschubkurve der Steuerkurvenscheibe erreicht hat, und gleichzeitig mit dem Schalten des Revolverkopfes (80) eine kurzzeitige Vor- und wieder Rückwärtsdrehung überlagerbar ist, deren Ausmaß gerade so groß ist, daß die Abtastrolle in die nächste zugehörige Ausnehmung der Steuerkurvenscheibe fallen kann.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, bei der der Vorschub-Antrieb der Steuerkurvenscheibe (25) von einer ständig umlaufenden Schnecke her erfolgt, die ein auf der Welle der Steuerkurvenscheibe fest angeordnetes Schneckenrad dreht, und bei der eine Schnellschaltkupplung für die Revolverkopfschaltung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (21) auf ihrer Welle (20) axial verschiebbar ist, und diese axiale Verschiebung von einem mit der Schnellschaltkupplung (33) betätigten Steuernocken (50), vorzugsweise über ein Übertragungsgestänge (53), erfolgt.
  3. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, d,aß die Schnecke (21) in Arbeitslage durch zwei Fixierungen (56, 57) gegen eine axiale Verschiebung festgelegt ist, von denen die eine einen Teil einer Fixiervorrichtung bildet, die zusammen mit der Schneckenverschiebung steuerbar und damit lösbar ist.
  4. 4. Steuereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixiervorrichtung einen Teil des Übertragungsgestänges (53) bildet und einen Fixierhebel (93) aufweist, der mittelbar mit einem Ringstück (85) zusammenwirkt, das mit der Schnecke (21) mindestens mittelbar formschlüssig verbunden ist.
  5. 5. Steuereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein in einem Führungsstück (100) verschiebbar angeordneter Fixierschieber (103) vorgesehen ist, der mit seinem einen Ende in eine Ringnut (84) des Ringstückes (85) eingreifen kann und mit dem Fixierhebel (93) in Wirkverbindung steht, wobei vorzugsweise eine Feder (102) den Fixierschieber in die Ringnut zu drücken versucht.
  6. 6. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (21) eine Hülsenschnecke ist, die auf einer Schneckenwelle (20) verschiebbar, aber undrehbar angeordnet ist.
  7. 7. Steuereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der Schneckenwellenlagerung das Ringstück (85) verschiebbar, aber undrehbar auf der Schneckenwelle (20) angeordnet ist, auf das eine auf der Schneckenwelle angeordnete Feder (88) wirkt, deren Druck über das Ringstück (85) und eine die Schneckenwellenlagerung durchgreifende Zwischenbuchse (83) an die Hülsenschnecken (21) weitergegeben wird. B. Steuereinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenbuchse (83) verschiebbar, aber undrehbar auf der Schneckenwelle (20) angeordnet ist und das Ringstück (85) mit der Zwischenbuchse (83) fest verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1084 548. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr.1104 791.
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FR2012627A1 (de) * 1968-07-10 1970-03-20 Traub Vertrichsgesellsch

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DE1084548B (de) 1954-08-27 1960-06-30 Guillaume Ernest Megel Zum Bohren eingerichteter Drehautomat mit Vorrichtung fuer periodischen Bohrerrueckzug
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